Teneriffa 12-2013 – Tag 19

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Als ich die Augen aufschlage ist es fast genau 7h30 – Zeit um aufzustehen – heute geht es nach Arona in den Jungle Park. Um 8h30 sind wir auf der Autobahn und wie erwartet herrscht hier endlich einmal gähnende Leere. 99,9% aller Bewohner dieser Insel liegen noch im Bett und versuchen die Folgen des rauschenden Silvesterfestes zu verarbeiten. Wir haben den Jahreswechsel tatsächlich verschlafen, für mich das erste Mal seit etwa 40 Jahren – ich sollte es im Kalender rot anstreichen! Aber ich habe nun auch keinen Kater, bin gut ausgeruht und das einzige was mich stört ist die noch tief stehende Morgensonne.

Während ich mich auf dem Fahrersitz hin und her winde frage ich mich, warum die Konstrukteure moderner Autos es nach einer Entwicklungszeit von rund 100 Jahren immer noch nicht geschafft haben Gegenlichtblenden zu konstruieren, die dort wo der Innenspiegel ist auch gegen das blendend grelle Sonnenlicht schützen? Es ist wirklich seltsam, man kann inzwischen Autos bauen die wie von Geisterhand ganz allein rückwärts in eine Parklücke einparken, aber ein Auto bei dem die Sonne den Fahrer nicht ständig um den Rückspiegel herum blendet, scheint es noch immer nicht zu geben…

Weil die Autobahn so sensationell frei ist, erreichen wir den Jungle Park oder auch Adler-Park sogar ein paar Minuten zu früh. Wir parken unser Auto in der wärmenden Morgensonne, das Thermometer zeigt zur frühen Stunde gerade einmal 13°C, aber im Laufe des Tages wird es noch auf lässige 22°C klettern!

Pünktlich um 10h öffnen sich die Pforten dieses kleinen schönes Parks. Der Andrang ist mit dem Loro Parque in Puerto de la Cruz nicht zu vergleichen. Hier hat man an „normalen“ Tagen noch ein wenig Ruhe, heute ist es sogar richtig still 🙂 Der Eintritt kostet 24,- Euro pro Nase, der Park ist von 10 bis 16h30 geöffnet. Die letzte Show ist im 16h danach werden die Gehege geputzt und die Tiere gefüttert. Die meisten Menschen sind während dessen bereits auf dem Heimweg.

In meinem Fotorucksack habe ich die Nikon 1 V1 und die Nikon 1V2. Heute will ich im wesentlichen mit der Nikon 1 V2 filmen und habe die Nikon 1V1 mit dem 6,7-13mm Weitwinkel-Zoom bestückt und auf mein kleines Manfrotto Schwebestativ montiert. So kann ich zwischendurch immer mal einen kleinen Kamera-Schwenk aufnehmen und sofort danach wieder mit dem lange Teleobjektiv voll draufhalten ohne etwas umbauen zu müssen.

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Die Nikon 1 V2 ist mit dem FT-1 Adapter an mein AF-S VR 2,8/70-200mm montiert. Alles zusammen ruht auf meinem großen SIRUI 3204 Carbon-Stativ mit KX-30 Kugelkopf. Sitzen die Tiere still an einer Stelle, so ist es recht einfach die Kamera präzise auszurichten und den Kugelkopf stramm zu ziehen. Allerdings sollte man den Ausschnitt stets ein klein wenig zu hoch wählen. Ist der Kugelkopf stramm gezogen und lässt man die Kamera los, so sackt sie ein klein wenig ab. Das ist für längere Teleobjektive ziemlich typisch und eine gute Kombination aus Kugelkopf & Stativ schafft es diese „Nick-Bewegung“ klein zu halten. Bei meinem Stativ fällt es relativ klein aus und ich bin damit recht zufrieden.

Bewegen sich die Tiere in ihren Gehegen, so wird es allerdings mit einem Kugelkopf recht schwierig ihnen „flüssig“ zu folgen. Mit ein wenig Übung findet man eine Einstellung für die „Friktion“ bei der sich der Kugelkopf recht geschmeidig drehen lässt. Allerdings liegt es in der Natur der Sache, dass ein langes Teleobjektiv auf einem Kugelkopf dazu neigt seitlich wegzukippen. Hier wäre eigentlich eine „Affenschaukel“ wie in einem meiner Videos der Reihe „Das perfekte Stativ“ angesagt. Aber meine BENRO Affenschaukel wiegt fast ein Kilogramm und ist einfach zu schwer für die Reise. Also lege ich meine linke Hand auf das Objektiv und versuche es so gut wie möglich zu stabilisieren. Wenn ich „Mitzieher“ filme, habe ich den VR eingeschaltet. Wenn ich Fotos der Tiere aufnehme, schalte ich den VR aus und löse die kleine Nikon möglichst mit dem ML-L3 Infrarot-Auslöser völlig erschütterungsfrei aus.

Gegen Mittag treffen Sandra und ich uns an einem der kleinen Restaurants. Es gibt ein ganz ordentliche Tiefkühlpizza und eine große Pepsi mit echt viel Eis. Danach gehen wir wieder getrennt auf Fotopirsch. Um 16h wollen wir uns am zentralen Platz treffen und gemeinsam die letzte große Greifvogel-Show fotografieren. Extra für diese Show habe ich die Nikon 1 V2 mit nach Teneriffa genommen. Diese Kamera kann mit 5, 15, 30 oder 60 Bildern pro Sekunde im vollen RAW-Format fotografieren. Damit sollten sich geile Fotos der Greifvögel aufnehmen lassen, wenn sie an einem der beiden Türme starten oder landen.

Gegen 15h trudle ich dort ein und meine Sandra ist auch schon da. Mir tun inzwischen kräftig die Füße weh und sie ist komplett durchgefroren. Sie bittet mich um den Autoschlüssel und sitzt ein paar Minuten später allein im warmen Auto. Während ich auf den Beginn der Show warte vergeht mir irgendwie die Lust. Es ist schon blöd wenn Sandra allein mehr als 90 Minuten im Auto auf mich wartet während ich die Adler knipse. Nach etwa 10 Minuten habe ich schließlich auch keine Lust mehr und außerdem habe ich diese Show schon fast 10-mal gesehen und mit Nikon D2x, D300 und D700 immer wieder ausgiebig fotografiert. In meinem Archiv sollte ich so ziemlich alle Fotos dieser Show haben, also packe ich um 16:10 meine Sachen und mache mich auch auf den Weg zum Auto.

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Der Rückweg geht fast so schnell vonstatten wie die Anreise. Als wir am Hotel eintrudeln ist es noch früh am Abend und es ist noch Zeit die Inhalte unserer Speicherkarten auf unsere externen Festplatten zu kopieren und unsere „Beute“ kurz zu sichten.

Auch heute habe ich fast nur gefilmt und ich bin richtig glücklich mit der Video-Qualität der Nikon 1 V2 in Verbindung mit dem AF-S VR 2,8/70-200mm. Einige wenig Szenen sind etwas unscharf, aber das meiste sieht gut aus, ich habe inzwischen etwas Übung im Umgang mit diesem Setup.

Auch die wenigen Fotos sehen klasse aus. Der kleine CX-Sensor des Nikon 1 Systems wurde in den letzten Monaten von vielen selbsternannten Fotoexperten regelmässig verrissen. Aber ich finde ihn so richtig gut! Berücksichtigt man den Verlängerungsfaktor von 2,7, so wird aus meinem 70-200mm ein 180-540mm Teleobjektiv mit durchgehender Lichtstärke 2,8 und gut funktionierendem Bildstabilisator. Wenn ich meinen Teleconverter dazwischen setze, habe ich ein 320-920mm Supertele mit Blende 4,8. Das ist einfach „schweinegeil“ und besonders bei Videoaufnahmen mit offener Blende werden Netze und Gitter der Gehege unsichtbar und lassen sich die Tiere in ihren Gehegen wunderbar von der Umgebung abheben.

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Da ich schon viele tausend „Standard-Tierfotos“ in meinem Archiv habe, versuche ich heute ein wenig mit Objekten im Vordergrund zu spielen und achte darauf, dass der Hintergrund so weit weg wie möglich ist. Auch versuche ich Positionen zu finden in denen der Hintergrund relativ „ruhig“ und möglichst einheitlich und ggfs. sogar dunkel ist.

Gegen Ende des Tages habe ich dann die Idee eine Position zu finden in der ich zwei Weißkopfseeadler im Bild habe und eine „Schärfefahrt“ zwischen den Köpfen der Tiere filmen kann. Das funktioniert nach einige Versuchen wirklich gut und ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich. Allerdings muss ich die Kamera recht tief stellen, fast auf Augenhöhe der Adler. In dieser Stellung durch den elektronischen Sucher der Nikon 1 V2 zu schauen ist ohne gewaltige Verrenkungen fast nicht möglich. Nachdem ich eine Weile vor der Kamera gekniet habe, kommt mir eine geniale Idee. Die beiden „Imbissbuden“ hinter mit sind schon geschlossen und davor stehen viele Tische und Stühle. Also schnappe ich mit einen bequemen Korbstuhl und stelle ihn von meine Kamera – herrlich – so könnte ich diese beiden Tiere stundenlang filmen 🙂 Als meine Szene „im Kasten ist“, stelle ich den Stuhl zurück und freue mich über das Ergebnis.

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Später im Hotel meldet sich pünktlich um 18h30 der kleine Hunger. Als wir gerade zum Essen wollen fällt mir der famose Abendhimmel auf. Das wäre was für eine schnelle Zeitraffersequenz. Also schnell die Nikon 1 V1 greifen (die schöne Nikon 1 V2 kann leider keine Intervallbilder aufnehmen…) und das Stativ suchen. Mist, alles ist durcheinander, keine Speicherkarte, der Akku schon im Ladegerät, die Stativplatte irgendwo im Rucksack und meine Sandra steht in der Tür und will zum Abendessen. Ich wühle durch den Rucksack, da ist die Stativplatte… Schnell anschrauben, Mist, jetzt kriege ich den Akku nicht mehr hinein, alles wieder ab, Akku und Speicherkarte rein, Stativplatte wieder dran, alles schnell ans Stativ schrauben…

Plötzlich liegt meine schöne Nikon 1 V1 samt 6,7-13mm Weitwinkelzoom mit einem lauten Rumms auf den Fliesen unserer Suite. Irgendwie habe ich sie in der Eile nicht korrekt in den Schwalbenschwanz des Stativkopfes geschoben. Ohhh NEIIINNN….

Aber es ist nichts passiert, die Streulichtblende hat den Sturz abgefangen und hängt jetzt etwas schief am Objektiv. Aber es ist nichts kaputt, ich kann nicht einmal Schrammen finden – noch einmal gut gegangen…

Also ab auf den Balkon damit, Kamera einschalten, Intervallbilder starten – oh Mist, es ist einfach alles total falsch eingestellt… Also ISO-100 wählen, RAW-Modus, Zeitautomatik, Blende 8, fokussieren und dann auf MF umschalten, Intervall 5 Sekunden und 300 Bilder einstellen, los geht’s – Schatz wir können zum Abendessen…

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Nach dem Essen läuft im Fernsehen Pretty Woman, wieder einmal. Ich weiß schon gar nicht mehr wie oft meine Sandra diesen Film in meinem Beisein schon angeschaut hat. Er gefällt ihr immer wieder. Aber es ist alles cool, so kann ich schnell diesen Artikel zusammen tippen. Gleich schnell runter in die Lobby und schon ist mein erster BLOG-Artikel für das Jahr 2014 fertig 🙂

Fazit

Die kleine Nikon 1 V2 hat heute gezeigt war in ihr steckt. In Verbindung mit famosen Objektiven liefert diese Kamera trotz des kleines Chips überraschend gute Bildergebnisse. Für mich ist der Kleine CX-Sensor der größte Vorteil dieses Kamerasystems. Der Sensor ist deutlich größer als bei den preiswerten Videokameras und trotzdem noch groß bzw. klein genug um kompakte Objektive mit brauchbarer Bildqualität kombinieren zu können. Wer mit dieser Kamera keine vernünftigen Ergebnisse erzielt, der verwendet die falschen Objektive oder macht irgendetwas falsch.

Einmal mehr muss ich sagen/schreiben, dass ich dieses wunderbare Kamerasystem total unterschätzt habe. Aktuell sind alle Nikon-Fans total geil auf „Vollformat“ oder sparen für eine Nikon Df in schrägem Retro-Design. Nach der Nikon 1 kräht eigentlich kein Hahn, wie ich meine völlig zu Unrecht.

Klar rauscht der kleine Sensor bei ISO 1.600 und natürlich stellt er jedes Objektiv vor die doppelte Herausforderung im Vergleich zur Nikon D800E. Und für Zeitrafferaufnahmen in völliger Dunkelheit nimmt man besser eine Nikon D610, aber diese Kamera hat eben ganz andere Stärken! Viele meiner „Adlerportraits“ habe ich heute mit 15 Bildern pro Sekunde im vollen RAW-Format aufgenommen. Welche andere Nikon kann das schon?

Auch mein relativ altes Nikon AF-S VR 2,8/70-200mm wird von vielen „Lens-Nerds“ gescholten, weil am äußersten Bildrand im „Vollformat“ die Schärfe leicht abfällt. Fotografiert man mit dieser Linse im DX oder CX Format ist dieser Schärfeabfall nicht sichtbar und im Zentrum ist diese Linse einfach derartig „rattenscharf“, dass sogar der 14.000.000 Pixel Sensor der Nikon 1 V2 damit adäquat gefüttert werden kann.

Ich habe schon mal überlegt auf die neuere Version umzusteigen, aber mich doch immer wieder dagegen entschieden. Wenn ich mit diesem Objektiv an meiner D800E fotografiere ist der Schärfeabfall meiner Meinung nach zu vernachlässigen, bei vielen Portraits und Tierfotos sieht er im Vollformat sogar ganz gut aus. Und im Vergleich zur neueren Version ist die Naheinstellgrenze signifikant kürzer, was aus meiner Sicht ein deutlicher Vorteil ist. Gerade wenn man in Tierparks fotografiert und die Tiere aus kurzer Entfernung „so richtig groß“ ablichten will, ist eine kurze Naheinstellgrenze für mich deutlich wertvoller als eine Nanokristallvergütung und ein VR der zweiten Generation.

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Womit wir schon beim nächsten Thema wären 🙂

Oft fragen mich meine Leser wann man denn den VR einschalten sollte und wann nicht? Früher habe ich ausschließlich mit eingeschaltetem VR fotografiert und das Objektiv falls möglich sogar auf „Aktiv“ gestellt. Doch inzwischen bin ich davon immer weiter abgerückt. Besonders der Modus „Aktiv“ kostet echt viel Batteriestrom. Ich habe heute mit der Nikon 1 V2 wieder drei Akkus vollständig entleert! Beim Filmen schalte ich den VR immer dann ein, wenn ich versuche einem Motiv zu folgen, die Ergebnisse sind einfach deutlich ruhiger. Bei Serienbildern schalte ich den VR inzwischen meistens ab, weil der Autofokus ohne VR spürbar schneller arbeitet. Wenn ich mit Stativ und Fernauslöser fotografiere, ist der VR ebenfalls ausgeschaltet, denn nur so ist das Objektiv wirklich sauber zentriert und das Ergebnis in allen Bildecken gleichmäßig scharf oder eben unscharf, ganz wie man es haben möchte.

Ein Objektiv mit VR ist in den meisten Fällen ein Plus, aber es geht oft auch sehr gut ohne. Bewegt sich ein Tier sehr schnell, so helfen nur kurze Belichtungszeiten für scharfe Fotos. Hier hilft ein VR-System meist nur wenig. Im Internet liest man immer wieder, dass die Leute nach einem 2,8/24-70 mit VR schreien oder sogar das 2,8/14-24 mit VR haben wollen. Meiner Meinung nach kommen diese ohnehin großen und schweren Objektive sehr gut ohne VR aus. Bei den meisten Vollformat-Kameras kann man die ISO-Empfindlichkeit ohne große Einbußen bei der Bildqualität inzwischen recht hoch einstellen und so die kurzen Belichtungszeiten erzielen die man für scharfe Foto braucht. Hier würde ein VR System die Objektive nur träger, größer, schwerer und teurer machen und außerdem zusätzlichen Batteriestrom verbrauchen. Bei Teleobjektiven ist ein VR meiner Meinung nach trotzdem ein Segen, denn besonders im Modus „Aktiv“ ist das Sucherbild gerade bei sehr langen Brennweiten deutlich ruhiger. Dies ist zumindest für mich eine große Hilfe bei der Komposition überlegter Fotos.

VR hin oder her, in Teleobjektiven halte ich ihn für sinnvoll aber nicht grundsätzlich für notwendig. Bei einem 14-24mm Objektiv ist ein VR meiner Meinung nach überflüssig.

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5 thoughts on “Teneriffa 12-2013 – Tag 19

  1. Hallo Ansgar,
    Dir und Deiner Freundin ein „Frohes neues Jahr!“

    Immer wieder toll Deine Reiseberichte und Beiträge über die Fotografie, in allen Belangen sehr informativ.

    Eine Frage liegt mir noch auf dem Herzen, womit wertest Du Deine eigentlich Deine Zeitraffersequenzen aus?

    Gruß Gabi

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    1. Hallo Gabi, das ist ganz unterschiedlich. Wenn es so richtig gut werden soll und die Sequenz aus einzelnen Bildern besteht, verwende ich LR-Timelapse von Gunther Wegner (www.gewegner.de) in Verbindung mit Adobe Lightroom. Das ist aber echt aufwändig und ein wenig „tricky“. Wenn es ganz schnell gehen soll, lasse ich eine Kamera die Videos aufnehmen kann einfach bei fixer Blende und fixer Belichtungszeit und fixer ISO-Einstellung mit abgeschaltetem Autofokus eine Weile vor sich hin filmen. Später kann ich dann beim Video-Schnitt die Sequenz beliebig beschleunigen. Das klappt sehr gut. Dann verwende ich gelegentlich die Nikon D800E, sie kann Zeitrafferfilme ohne weiteres zutun aus einzelnen Bildern erstellen. Die Bilder hat man danach aber nicht, es wird sofort ein Film erstellt. Hat man etwas falsch eingestellt, so ist die Sequenz ruiniert.

      Dann verwende ich auch gelegentlich meine Panasonic HC-X909, sie macht sehr schöne Zeitraffer-Videos – auch „out-of-the-box“.

      Was ich auch gelegentlich mache, einfach ein paar hundert Fotos schießen und sie mit dem Programm „Time-Lapse“ auf meinem Mac in Sekundenschnelle zu einer Zeitraffer-Sequenz zusammenfügen. Das kann man später in ein Video integrieren und auf das 16:9 Format beschneiden.

      Das größte Problem in ein gewisses Flimmern der Sequenzen die am aus einzelnen Fotos erstellt hat die mit der Belichtungsautomatik aufgenommen wurden. Hier hilft eigentlich nur LR-Timelapse von Gunther Wegner.

      Wenn es aber nur ein ganz leichtes Flimmern ist, gibt es einen sehr einfachen Trick. Man legt in der Video-Bearbeitung die Sequenz dreimal übereinander und verschiebt die Ebenen 2 und 3 um ein bzw. zwei Bilder. Die „Basisebene“ stellt man auf 100% Transparenz. Die 2. Ebene auf 50% Transparenz und die oberste Ebene auch 25% Transparenz. Wer will könnte noch weitere Ebenen mit 12% und 6% Transparenz hinzufügen. Die Videos wirken dann viel flüssiger und sehen in der Regel einfach deutlich besser aus.

      Viele Grüße aus Afrika,
      Ansgar

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  2. Hi Ansgar,
    von mir auch ein frohes Neues!
    Dein Bericht ist (einmal wieder 🙂 ) sehr spannend zu lesen!

    Viele Grüße aus dem vergleichweise kaltem Deutschland

    Julian

    P. S. : Hättest du etwas dagegen, wenn ich deine Website in meinem neuen Blog ( julibene.wordpress.com ) verlinke?

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