Schwarz auf Weiss – Pro und Contra

Ganz traditionell gesehen wird Schrift seit vielen hundert Jahren auf weißem oder zumindest hellem Pergament bzw. Papier niedergeschrieben oder gedruckt. Als in den 80er Jahren die ersten Computer Einzug in unser Leben hielten waren die Monitore zunächst schwarz und die Schrift giftig grün. Sehr gut erinnere ich mich noch an meinen ersten „richtigen Monitor“ an meinem Commodore VC-20 – er war voll total modern – Bernstein auf schwarzem Untergrund – WOW…

Später kam dann ein ATARI ST auf den Schreibtisch und dazu ein ATARI SM-124 Schwarz-Weiss Monitor. Erstmals konnte ich wie in einem Buch schwarze Schrift auf hellem Untergrund lesen. Mit dem Siegeszug der Web-Browser wurde die Mehrzahl der weltweit verfügbaren Webseiten in traditioneller Manier gestaltet. Wohin man auch sieht, bei ebay, amazon, google, die Mehrzahl der Webseiten verwendet einen weißen Hintergrund und schwarze Schrift. Das Ergebnis sind maximaler Kontrast und gute Lesbarkeit. Doch es gibt „Abweichler“ im Lager der Web-Designer. Immer wieder stößt man auf Webseiten die es anders machen. Webseiten wie www.fotocommunity.de oder www.fototreff24.de sind gute Beispiele, hier dreht sich alles um Fotos und hier ist der Hintergrund dunkel.

Wirklich schwarz ist hingegen meist nicht, beispielsweise fotocommunity verwendet den RGB-Code #222222 bzw. R: 34, G: 34, B: 34.

  • Schwarz wäre R: 0, G: 0, B: 0
  • Weiß wäre: R:255, G:255, B:255

Beim Design meines BLOGs habe ich lange hin und her überlegt wie das Design aussehen soll. Ich habe mich für einen dunklen Hintergrund entschieden weil sich hier fast alles um Fotos dreht und diese Fotos sollen so kontrastreich und gut wie möglich herüber kommen. Leider leidet für einige Leser die Lesbarkeit der hellen Schrift unter diesem Gesamtkonzept.

Aus gegebenem Anlass habe ich eben mal kurz via google.de nach einem Ausweg aus dieser Situation gesucht und bin bei meiner Recherche auf eine kleine feine Erweiterung für den Google-Browser Chrome gestoßen. Diese Erweiterung findet man unter dem Namen Readability. Sie ist kostenlos und in wenigen Sekunden installiert.

So sieht es auf einem Mac aus wenn sie fertig installiert ist. Für Windows ist diese Erweiterung ebenfalls verfügbar.

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Öffnet man nun mit Google Chrome bspw. den letzten Artikel aus meinem BLOG in der Einzelansicht kann man im Chrome-Browser neben der Adressleiste auf ein kleines rotes Symbol klicken. Dieses Symbol sieht aus wie ein kleiner Sessel und ein Klick startet den „Couch-Modus“.

Nimmt man in Kauf, dass Webseiten nach der Umsetzung in Schwarz-Weiß eine etwas andere Formatierung haben können, so lässt sich mein letzter Artikel auch „Schwarz auf weiß“ lesen. Und so sieht das dann aus…

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Ich hoffe, dass dieser Hinweis alle Lesern die gern einen weißen Hintergrund haben hilft die Lesbarkeit der zum Teil recht umfangreichen Artikel zu verbessern. Schreibt mir doch mal wie Eure Erfahrungen sind und ob Ihr ggfs. weitere Alternativen kennt.

Bildaufbau für Dummies

Vor einigen Wochen habe ich Euch im Artikel „Fotografieren nicht knipsen“ versucht einige grundlegende Tipps für das Fotografieren auf Reisen zu geben. Heute wollen wir dieses Thema ein wenig vertiefen.

Was zeichnet ein gutes Fotos aus?

Das ist ein komplexes Thema zu dem schon viele dicke Bücher geschrieben wurden. Wer keine Lust hat diese Bücher zu lesen und trotzdem eine eigene Bildersprache entwickeln möchte, der könnte sich bei einigen anerkannt guten Vorbildern orientieren. Es ist gar keine schlechte Idee mal ein Museum zu besuchen und sich einige der alten Meister in aller Ruhe anzusehen. Fühlt man sich von einem Bild besonders angesprochen, sollte man verweilen und überlegen was an diesem Bild besonders ist. Viele bedeutsame Maler haben nicht einfach drauf los gemalt sondern sind mit Sinn und Verstand an ihre Bilder herangegangen, schließlich waren Farben und Leinwände schon immer wirklich teuer.

Wer keine Lust auf ein Museum hat, kann sich beispielsweise bei WikiPaintings.org viele Gemälde alter Meister völlig kostenlos anschauen.

www.wikipaintings.org

Als passionierter „Landschaftsknipser“ sprechen mich beispielsweise Bilder von Claude Monet sehr an. Einige habe ich für Euch heraus gepickt und würde gern ein paar Worte dazu sagen.

Beginnen wir mit einer einfachen Szene auf dem Land. Ein Mann trägt auf dem Rücken Brennholz nach Hause. Damit erzählt das Bild schon eine kleine Geschichte. Monet hat das Spiel von Licht und Schatten wunderbar in sein Bild integriert. Der Horizont liegt im unteren Drittel des Bildes, ein kleiner Weg lenkt das Auge in den Wald hinein. Der Man kommt auf den Betrachter zu in steuert schnurstracks die linke untere Bildecke an. Die Wolken spiegeln den Verlauf der Bäume, es ist ein „Schwung“ von oben links nach unten rechts. Alles in allem ein einfaches stimmiges Bild mit einem Bildaufbau der sehr einfach nachvollzogen werden kann. Wer sein nächstes Foto im herbstlichen Wald so gestaltet macht also nichts verkehrt!

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Schauen wir uns das nächste Beispiel an. Die Szenerie ist völlig anders, aber es gibt viele Gemeinsamkeiten.

Achtet mal darauf:

  • Wo ist der Horizont?
  • Welche Diagonalen prägen den Bildaufbau?
  • Wo hat Monet das bildwichtige Motiv, das gestrandete Schiff angeordnet?

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Auch das nächste Bild ist ein Motiv wie man es in den nächsten Wochen wird finden können. Der große dunkle Baum dominiert das Bild, er ist an der Schnittkante des mittleren und rechten „Bild-Drittels“ angeordnet. Teilt man das Bild in Gedanken in neun gleich große Teile auf, so hat der Baum seinen Ursprung in der unteren rechten Ecke des „mittleren Neuntels“.

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Nun wieder ein Bild am Meer, der Grundlegende Aufbau ist ganz ähnlich, beide Bilder dominiert eine (gedachte) Diagonale von unten links  nach rechts. Der „Horizont“ ist in gleicher Weise angeordnet, der Schaum der Welle läuft exakt in die linke untere Bildecke. Die Menschen beleben das Bild und sie scheinen ein klares Ziel zu haben.

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In der Landschaftsfotografie braucht man oft viele Anläufe bis man ein Motiv zur besten Jahreszeit beim besten Licht eingefangen hat. Das war zu Zeiten von Claude Monet nicht anders. Auch er hat sich viele Motive immer wieder vorgenommen und sich ihnen zu unterschiedlichen Jahreszeiten genähert.

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Achten mal auf den Fluchtpunkt, welcher Baum ist der dickste, wo ist er angeordnet, wie ist der Schattenwurf?

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Nun eine Szene in einem Hafen, was fällt Euch hier auf? Wo ist der Horizont, welches Schiff ist das größte? Gibt es Menschen die mit ihrer Körpergröße die Dimensionen der anderen Objekte des Bildes „erklären“. Sind da etwa Möwen im Bild?? Wie sehen die Wolken aus, ziehen sie in die gleiche Richtung in die auch die Boote segeln?

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Claude Monet hat sehr häufig Menschen in seine Bilder integriert. Im folgenden Bild gibt der Mann mit seiner Zeitung dem Bild erst die richtige Aussage. Was wäre dieses Bild ohne den Mann und seine Zeitung wert? Er dieses „Objekt“ erklärt die Szenerie, es ist ein warmer Sommertag, die Vögel singen und im Schatten lässt es sich bei einer Zeitung verweilen – ein Bild und fast schon wieder eine kleine Geschichte.

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Im nächsten Bild sehen wir eine Frau mit Sonnenschirm im weißen Kleid. Wo hat Monet sie positioniert, in der Bildmitte? Weist ihr Schatten zum Bildrand oder zur Bildmitte? Wie wäre die Aussage wenn die Frau rechts angeordnet wäre? Wo liegt der „Horizont“?

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Hier scheint sich die Dame bei einem Buch im Schatten unter einem Baum etwas auszuruhen und den schönen Tag zu genießen. Schaut sie grinsend ins Bild, reckt sie lasziv die Arme hoch und streckt ihre Brüste heraus? Nein sie ist konzentriert und kurz davor mit der linken Hand zur nächsten Seite umzublättern. Ihre Pose ist zu 100% authentisch, fast als hätte der Maler sie heimlich beobachtet und sie ihn gar nicht bemerkt.

Beim nächsten Shooting mit Eurer Freundin könntet Ihr kurz an dieses Bild denken. Vielleicht fotografiert Ihr Eure Herzdame mal bei ihrer Lieblingsbeschäftigung, in Gedanken versunken, ohne für die Kamera zu posieren…

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Nun wieder eine Winterlandschaft, ähnliche Motive sind so fern ja auch nicht mehr 🙂 Wenn man dieses Bild in Gedanken in neuen gleich große Teile aufteilt, so „zielt“ der Verlauf der Straße auch hier auf die untere rechte Ecke des mittleren „Neuntels“. Achtet auf den Verlauf der Zäune. Links läuft die Straße perfekt in der unteren Bildecke aus. Rechts weisen die Fußpunkte der Holzpfosten auf die andere Bildecke. Die beiden Menschen geben dem Bild den letzten Schliff. Ein einfaches Bild, aber es ist mit „Grips“ gemalt!

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Und jetzt IHR…

Ok, bei den nächsten vier Bildern könnt Ihr selbst einmal überlegen was Euch auffällt. Über eine Diskussion mit anderen Lesern würde ich mich sehr freuen. Benutzt einfach die Kommentarfunktion – ich bin wirklich gespannt wer sich traut etwas dazu zu schreiben!!

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Fotografieren und entspannt fliegen

Nahezu jeder begeisterte Fotofreund wünscht sich auf Urlaubsreisen mit Großraumflugzeugen die Möglichkeit gute Fotos schießen zu können. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier ein geeigneter Sitzplatz. Viele Airlines bieten eine Möglichkeit im Vorfeld – oft gegen Aufpreis – einen Sitzplatz über das Internet zu reservieren. Doch welcher Sitzplatz ist für gute Fotos geeignet und wann schießt man die besten Fotos?

Die Webseite www.SeatGuru.com bietet eine sehr schöne Übersicht über die Flugzeuge vieler Airlines. Sehr cool ist, dass sogar in Verbindung mit der Flugnummer eine gezielte Suche nach einzelnen Maschinen möglich ist.

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Auf der Webseite werden sogar einzelne Sitzreihen bewertet und nach einem einfachen Schlüssel farblich gekennzeichnet.

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Sitzplätze die hier bspw. rot markiert sind sollte man nach Möglichkeit meiden, ganz gleich ob man fotografieren möchte oder nicht.

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Wo macht man die besten Fotos?

Nach meiner Erfahrung sollte man sich vor der Reservierung überlegen wie die Flugzeuge den Flughafen ansteuern werden und welche sehenswerten Dinge es aus der Luft geben könnte. Fliegt man beispielsweise nach La Palma oder Teneriffa, so erfolgt der Anflug auf den Flughafen in der Regel aus dem Süden-Westen. Beide Flughäfen sind im Osten der Insel gelegen. Sitzt man also auf der linken Seite des Flugzeugs, so hat man im Landeanflug eine schöne Sicht auf die Insel.

Will man das nicht, so kann man versuchen einen Sitzplatz auf der rechten Seite des Flugzeugs zu ergattern und kann so die oft netten kleinen Strände und das Meer fotografieren oder ggfs. auch mit der Videokamera festhalten. Beides hat seinen Reiz und es kommt darauf an welches Bildmaterial man mit nach Hause nehmen möchte.

Mir gefällt es bspw. sehr gut auf dem Hinflug nach Teneriffa rechts zu sitzen und die Ferienorte am Meer filmen zu können. Für die „Abschiedsszene“ meines Videos sitze ich gern auf der linken Seite. Dort hat man besonders wenn es zum Sonnenuntergang zurück nach Deutschland geht einen tollen Blick auf die Insel. Der Pico del Teide im letzten Licht der untergehenden Sonne ist für ein Reisevideo ein echtes Highlight.

Neben der Seite des Flugzeugs stellt sich noch die Frage ob man vor oder hinter den Tragflächen sitzen möchte. Grundsätzlich gilt, dass die Triebwerke extrem viel heiße Luft und Abgase ausstoßen. Das macht es schwer scharfe Fotos zu schießen wenn man hinter den Tragflächen im rückwärtigen Teil des Fliegers sitzt. Auf der anderen Seite kann man hier stimmungsvolle Fotos aufnehmen wenn man die Flügelspitze geschickt in den Bildaufbau integriert.

Für beste Bildqualität ist allerdings ein Sitzplatz vor den Tragflächen nach wie vor ungeschlagen.

Sitzplätze an den Notausgängen haben oft viel Beinfreiheit und sind sehr bequem. Aber häufig hier die Fensterplätze sehr weit vom Fenster entfernt, so dass man in angeschnallter Sitzposition das Fenster gar nicht wirklich erreichen kann. Hier muss man also abwägen zwischen Flugkomfort und guten Fotos!

Nicht zuletzt sollte man den Stand der Sonne während des Fluges beachten. Es kann reizvoll sein direkt gegen die Sonne zu fotografieren, aber meist werden die Fotos auf der Seite des Flugzeugs das der Sonne abgewandt ist eindeutig besser.

Wann macht man die besten Fotos?

Die Urzeit für Start und Landung ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren. Bereits bei der Buchung der Flüge kann man hier Einfluss auf die Qualität der Fotos nehmen. Ich mag es wenn ein Flug etwa eine Stunde nach Sonnenaufgang startet, dann ist die Luft noch kalt und klar und das Licht bei klarem Himmel meist sehr gut.

Bei Interkontinentalflügen kann es vorkommen, dass beides günstig zusammenfällt. Wie schon gesagt mag ich Abflüge im Abendlicht weil ich gern im Flugzeug noch etwas filme und so eine stimmige Abschluß-Sequenz für meinen Film aufnehmen kann.

Hier habe ich ein Beispiel-Video für alle die es noch nicht kennen. Landung am Morgen und Rückreise am Abend.

Wer während des Fluges in 10.000 Metern Höhe schöne Fotos machen möchte wird später oft feststellen, dass die meisten Fotos einen fiesen Farbstich aufweisen und auch mit viel Mühe in Photoshop nicht so hingebogen werden können, dass sie brauchbar sind.

Nach meiner Erfahrung ist die beste Zeit für gute Fotos der Landeanflug oder die Zeit unmittelbar nach dem Start. Je nach Flugziel müssen manche Flieger den Flughafen zunächst umfliegen um aus der richtigen Richtung aufsetzen zu können. Das ist die beste Zeit für gute Fotos, sofern man auf der Innenseite der Kurve sitzt. Dann hat man zumeist einen ungetrübten Blick auf die Erdoberfläche und kann in einem relativ stumpfen Winkel durch das Seitenfenster fotografieren. Mit ein wenig Glück ist das Fenster von außen nicht vereist und wer ein kleines Fensterputztuch in der Hosentasche hat, kann vor seiner kleinen Fotosession auch nicht schnell die Fingerabdrücke früherer Fluggäste entfernen.

So gelingen mit ein wenig Planung und Glück wirklich großartige Fotos.

Hier drei recht gut gelungene „Flugbilder“ aus meinem Fundus:

Lake Mead from the air - Nikon D300

Towards Las Vegas - Nikon D300

Towards Las Vegas - Nikon D300

flickr Alben mit WordPress verknüpfen

Der Speicherplatz bei wordpress.com ist leider sehr begrenzt. Postet man hier regelmäßig schöne große Bilder, so erreicht man sehr bald eine Grenze an der man überlegen muss, ob man ältere Artikel löscht oder teuren Speicherplatz einkauft. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist es das Hosting auf anderen Plattformen wie beispielsweise flickr.com.

In den letzten Tagen habe ich auf einer nicht beschrifteten externen Festplatte viele tausend Bilder eine Reise durch die USA gefunden die ich im Jahr 2010 mit meiner Freundin Sandra unternommen habe. Das Sichten der Bilder war wie eine zweite Reise und es hat wirklich viel Spaß gemacht in aller Ruhe die längst vergangenen Tage anhand der vielen Bilder noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Herausforderung

Letztlich habe ich 71 Bilder für Euch herausgesucht und auf eine Kantenlänge von 1920 Pixeln verkleinert und bei flickr hochgeladen. Dort sind sie im Album „USA South West“ zu finden. Nun aber kommt die große Hürde, wie zeigt man ein solches Fotoalbum in einem WordPress-BLOG? Eine direkte Unterstützung für flickr-Alben wie beispielsweise [f l i c k r=’linkzumeinemalbum‘] gibt es leider nicht. Während sich bspw. YouTube-Videos auf diese Art und Weise sehr einfach in einen Artikel einbetten lassen, muss man nun etwas „tricksen“.

Hier seht Ihr nun mein Album „USA South West“. Unten rechts in der Ecke ist auch ein Symbol über das man die Fotos in voller epischer Schönheit auf einem großen Monitor anschauen kann.

 

Wie habe ich das gemacht? Die Antwort ist ganz einfach – ich habe bei google.de nachgeschaut wie es geht 🙂

Die Lösung

Ein Foto das bei flicker hochgeladen wurde kann man über eine URL adressieren die etwa dem folgenden Aufbau folgt:

http://www.flickr.com/photos/USERNAME/sets/ID NUMBER

Daraus lässt sich in Verbindung mit einem entsprechenden Shortcode eine Konstrukt erstellen, welches von WordPress korrekt akzeptiert und umgesetzt werden kann. Dieses Konstrukt sieht etwa so aus:

[g i g y a   src=“http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649″ width=“SPECIFY“ flashvars=“offsite=true&lang=en-us&page_show_url=/photos/USERNAME HERE/sets/ID NUMBER HERE/show/&page_show_back_url=/photos/USERNAME HERE/sets/ID NUMBER HERE/&set_id=ID NUMBER HERE&jump_to=“ allowFullScreen=“true“ ]

Fazit

Es ist nicht wirklich schwer und mit ein wenig Übung kann man seinen Lesern auch extrem umfangreiche flickr-Alben als tolle Dia-Show mit einer Vollbild-Option präsentieren. Allerdings wird für das Anschauen ein Flash-Player benötigt. Wer ein iPad benutzt guckt hier also zunächst in die Röhre. Aber auch da gibt es was, nämlich den mit 4,49 Euro recht preiswerten PHOTON Web-Browser aus dem iTunes APP-Store.

Und fertig installiert sieht dieser Artikel auf dem iPad dann so aus:

Photon Flash Browser - iPad - flickr

Photon Flash Browser - iPad - flickr

Was leistet der Nikon Manual Viewer 2

Wer kennt es nicht, da hat man endlich die lang erwartete neue TOP-Kamera in Händen und legt sofort nach dem Auspacken mit den ersten Testfotos los. Das Kamerahandbuch wird in der Regel achtlos im Karton zurück gelassen. Samt Karton verschwindet es irgendwann vielleicht in einem Kellerschrank bis die Kamera zwei oder drei Jahre später bei ebay verkauft wird. Die Gründe sind klar, sie  gehört jetzt zum alten Eisen gehört, macht keine schönen Fotos mehr und ist im Vergleich zum neuen TOP-Modell der letzte Schrott. Glücklich sind dann jene Käufer die eine solche Kamera ganz billig erstehen und sogar ein Handbuch dazu bekommen. Schließlich ist nicht jeder ein erfahrener Fotoamateur und ist bei einigen Details vielleicht doch froh mal in einem Handbuch blättern zu können.

Doch leider gehen viele Handbücher immer wieder verloren, werden verlegt und sind genau dann wenn man mal etwas nachlesen möchte nicht in Reichweite. Schönem Lifestyle-Equipment wie einem iPad widmen wir in der Regel mehr Aufmerksamkeit als einem schnöden Kamerahandbuch. Und so kommt es dann auch, dass Mann oder Frau in 99% aller Fälle sofort weiß wo das iPad ist, aber den Aufenthaltsort des Kamerahandbuches nicht kennt.

Hier ist es gut, dass die Nikon-Programmierer mitgedacht haben. Seit ein paar Wochen ist in Apples APP-Store der Nikon Manual Viewer 2 kostenlos verfügbar.

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Die Installation geht blitzschnell, denn die Handbücher werden nur bei Bedarf auf das iPad kopiert.

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Nach dem ersten Start wählt man die Sprache aus und wartet kurz bis die Liste der verfügbaren Handbücher geladen ist.

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Sehr praktisch ist es, dass hier auch Anleitungen zu teils recht komplexen Zubehörsystemen verfügbar sind. Jeder der schon einmal versucht hat ein schnurloses Blitzsystem mit mehreren Nikon SB-900 zu konfigurieren, wird das zu schätzen wissen.

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Der Download der Handbücher ist schnell und problemlos.

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Die APP stellt alle herunter geladenen Handbücher in einer übersichtlichen Liste dar. Über die Optionen können sogar unterschiedliche Hintergrundbilder ausgewählt werden.

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Öffnet man eines der Handbücher bekommt man altbekanntes zu sehen.

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Tippt man das iPad nach kurz an, so wird am unteren Rand ein Menü angezeigt. Über ein Symbol mit einem „aufgeklappten Buch“ lässt sich ein übersichtlich gegliedertes Inhaltsverzeichnis öffnen.

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Die Darstellung des Inhaltes kann sowohl im Quer- als auch im Hochformat erfolgen.

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Sehr schön finde ich, dass die sogenannten „Spreizgesten“ unterstützt werden um „Kleingedrucktes“ einfach zu vergrössern.

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Das „Blättern“ in den Handbüchern wird sehr schön animiert und erfolgt schnell und flüssig.

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Fazit

Mit „Nikon Manual Viewer 2“ ist ein sehr praktische kostenlose APP für das iPad verfügbar. Zwar kann man alle dort gelisteten Handbücher auch als PDF-Datei über den Supportbereich von http://www.nikon.de beziehen. Aber dort muss man sich registrieren, anmelden, die Downloads durchsuchen usw. Hier vereinfacht die kleine APP das Fotografenleben doch ganz erheblich. Alle Informationen sind schnell und ohne Umwege verfügbar und damit ist diese APP mein „Kauftipp der Woche“ – wenn man bei einer kostenlosen APP überhaupt von „Kaufen“ sprechen darf 🙂