Wer kennt es nicht, man sieht in einen Katalog oder einer Online-Auktion ein preiswertes tolles Stativ. Nachdem der Postbote es geliefert hat und man alles auspackt ist stellt man fest, dass das Ding ist nicht so wie erwartet. Die Mittelsäule hat Spiel, der Stativkopf ist aus billigem Plastik, am liebsten möchte man das ganze Ding wieder zurückgeben. Mir ging das in den letzten Jahren mehrfach so. Durch einige Fehlkäufe habe ich gelernt worauf es wirklich ankommt. Ein billiges Stativ kann manchmal ganz schön teuer werden. Ein guter Freund hat mir mal gesagt „Um billigen Krempel zu kaufen habe ich nicht genug Geld!“ In diesem Spruch steckt eine Menge Wahrheit.
Das beste Stativ ist das Stativ das man auch dabei hat! In der Regel kann ein Stativ gar nicht schwer genug sein, Masse gibt Ruhe. Jeder der schon einmal mit einem schweren Profistativ gearbeitet hat wird das bestätigen. Fotografiert man jedoch auf Reisen, so muss man das Stativ ggfs. im Flugzeug transportieren und es vielleicht auf langen Wanderungen mit sich herumschleppen. Spätestens jetzt wird man ein schweres Stativ verfluchen. Aber auch in dem Augenblick in dem man mit einem „kleinen Wackelding“ versucht bei etwas Wind in der Blue Hour 10 Sekunden lang zu belichten, wird man dieses Ding ebenfalls verfluchen. Es muss also etwas her das stabil ist und das sich trotzdem halbwegs gut tragen lässt.
Dies ist der Grund für meine neue Reihe „Das perfekte Stativ“. Ich werde Euch einige Stative und Stativköpfe vorstellen die wirklich gut funktionieren, mit der passenden Kamera natürlich! Den Auftakt macht das Manfrotto 732CY mit dem Vanguard GH-100. Das kleine Manfrotto Carbon Stativ ist wunderbar kompakt und herrlich leicht. Zudem ist es wirklich preiswert. In Verbindung mit der gezeigten Kombination aus Pistolengriff und Kugelkopf hat man hier für deutlich unter 200 Euro eine stabile Kombination die in Verbindung mit einer relativ leichten Kamera eine tolle Kombination für die Reise darstellt.
Wenn Ihr Wünsche habt oder ein spezielles Stativ sehen wollt, dann benutzt einfach die Kommentarfunktion. Falls es machbar ist werde ich solch ein Stativ ausleihen und es für Euch auf Herz und Nieren testen.
Im Artikel weiter unten habe ich am 11.11.2012 beschrieben wie ich nach dem Update auf Windows 8 auf meinem DELL INSPIRON 9400 einen brauchbaren Treiber für die Grafikkarte installieren konnte. An diesem Wochenende habe ich auf diesem Notebook ein Update auf Windows 8.1 durchgeführt. Das Update ist kostenlos und Windows 8.1 läuft stabil wie eine Lokomotive, startet schnell und macht auch auf diesem etwas älteren Notebook eine gute Figur. Der Grund ist ebenso einfach wie einleuchtend, bei Windows 8.1 sind viele Verbesserungen eingeflossen damit es auf einem „schwachbrüstigen“ Tablet wie dem Microsoft Surface flüssig läuft. Davon profitieren auch alle etwas älteren Notebooks!
Als Überbleibsel meines unten beschriebenen Abenteuers habe ich noch immer den modifizierten Treiber für die Grafikkarte im Verzeichnis C:\ATI\SUPPORT\8-10_vista64_dd_ccc_wdm_enu_69565 auf meiner lokalen Festplatte.
Um diesen Treiber unter Windows 8.1 zum Laufen zu bekommen muss man nun einen kleinen Trick anwenden. Es geht darum den nicht offiziell von Microsoft signierten (alten) Treiber für die Grafikkarte installieren zu können. Bei älteren Windows-Versionen konnte man unmittelbar nach dem Start die Taste F8 drücken und hatte dann die Gelegenheit die Installation nicht signierter Treiber für diesen einen Systemstart zu deaktivieren. Das geht nun etwas anders.
Auf dieser Webseite wird detailliert beschrieben was zu tun ist:
Folgt man diesen Anweisungen kann man nach dem Start in diesem speziellen Modus über den Gerätemanager wie unten beschrieben den modifizierten Treiber installieren. Im folgenden Screenshot habe ich die Datei, die zur Installation des Treibers ausgewählt werden muss, im Explorer markiert. Der Pfad lautet (auf meinem Notebook)
Dort wählt man die Datei CH_69996.inf aus. Nach der Installation und einem weiteren Neustart sollte alles so aussehen wie im folgenden Screenshot.
Hier nun die Infos wo man den Treiber herbekommt und wie man ihn für die gerade eben beschriebene Installation aufbereitet („moddet“).
Der richtige Treiber für Windows 8
Seit dem 26. Oktober ist Windows 8 offiziell in Deutschland verfügbar. Und seit diesem Tag wächst die Zahl der frustrierten Anwender die versuchen dieses neue vielversprechende Betriebssystem auf ihren älteren Computersystemen zu installieren. Ist die Hardware halbwegs aktuell so funktioniert in der Regel alles wie von Geisterhand. Alle Gerätetreiber werden automatisch gefunden und nach einer relativ kurzen Installationsprozedur kann man sich am neuen flotteren Betriebssystem erfreuen. Soweit die Theorie!
Was nur wenn nicht gleich alles funktioniert und was nur wenn im heimischen Computer beispielsweise eine ATI Radeon X1400 Grafikkarte eingebaut ist? Diese und viele sehr ähnliche Komponenten sind jetzt 5 Jahre alt und werden von ATI nicht mehr unterstützt. Selbst Treiber für Windows 7 gibt es dafür meist nicht mehr.
Mir ging es mit meinem 5 Jahre alten DELL INSPIRON 9400 ganz genau so!
Dieses Notebook hat im Jahr 2007 weit über 2.000 Euro gekostet. Die Hardware ist wirklich hochwertig, das Diplay großartig und auf der Tastatur schreibt es sich ganz einmalig gut! Der eingebaute Intel Dual-Core T7200 ist mit 2 GHz auch nach 5 Jahren für normale Büro- und Multimedia-Anwendungen schnell genug. Und auch das Surfen im Web klappt damit problemlos. Eigentlich wäre er sogar sehr gut für die Entwicklung kleiner feiner APPs für das neue Windows 8 geeignet. Aber dafür sollte eben die Grafikkarte korrekt funktionieren!
Hier habe ich ein Video in dem ich die Umrüstung dieses Notebooks auf mehr Speicher und eine Samsung 256GB SSD gezeigt habe. Nach der Umrüstung habe ich Windows 7 installiert. Bereits damals gab es Probleme mit dem Treiber für die Grafikkarte. Damals habe ich in einem BLOG ein RAR-Archiv gefunden in dem die „aufgemotzten“ Treiber für Windows 7 verpackt waren. Damit hat es damals problemlos geklappt. Leider habe ich versäumt diese Archivdatei zu sichern bevor ich mit der Installation von Windows 8 auf diesem Rechner begonnen habe. Und trotz mehrstündiger Suche habe ich diesen Treiber auch weder daheim noch im Web gefunden.
Aber jetzt erst einmal das Video zu unserem Testkandidaten.
Für die Installation von Windows 8 auf diesem Notebook bin ich wie bereits in diesem Artikel beschrieben vorgegangen. Bei http://windowsupgradeoffer.com habe ich mein Notebook registriert und dann einen Aktionsschlüssel per E-Mail geschickt bekommen. Diesen Key habe ich mir auf einem Blatt Papier notiert. Danach habe ich Windows 8 im neuen Microsoft Online-Shop für 14,99 Euro unter Verwendung dieses Schlüssels gekauft und eine 2GB große Installationsdatei heruntergeladen und als ISO-Iamge gespeichert. Daraus habe ich mit dem Freeware-Programm ImgBurn eine startfähige DVD erstellt. Den Lizenzschlüssel aus einer zweiten E-Mail habe ich mir auch notiert. Diesen braucht man während der Installation und man kann ihn ggfs. nicht via Copy & Paste einfügen.
Nach dem Reboot drückt man F12 und startet das Notebook von der eingelegten frisch gebrannten Setup-DVD. Bei dem einen oder anderen Rechner kann es auch Esc, F2 oder etwas anderes sein. Einfach mal ausprobieren oder in die Bedienungsanleitung schauen. Vielleicht muss auch in den BIOS Einstellungen der Start von einer DVD eingeschaltet werden! Ach ja, ich habe die zweite Festplatte die ich wie im Video gezeigt eingebaut habe gegen den ursprünglichen DVD-Player getauscht!
Die Installation läuft innerhalb von etwa 30 Minuten durch. Und anders als bei meinem ersten „Versuchskaninchen“ hatte ich diesmal kein Windows 7N sondern ein „richtiges“ Windows 7 Home Premium MIT Microsoft Media Player. Daher hat nach der Installation von Windows 8 auch alles wie gewünscht auf Anhieb funktioniert. Welches Windows man bekommt hängt also zum Teil davon ab welches man bereits hat!
Nun kommt der schwierige Teil, die Installation des Treibers für die Grafikkarte.
ATI Legacy Treiber für Windows Vista 64-Bit herunterladen
ATI Legacy Treiber „auspacken“ und nach C:\ATI installieren
Diese Treiber mit dem MobilityModder modifizieren, damit der Windows 8 Gerätemanager sie erkennt
Die modifizierten ATI Legacy Treiber aus dem Verzeichnis C:\ATI erneut installieren
Den Computer neu starten und die Daumen drücken…
In Bildern sieht das etwa so aus…
1. Legacy Treiber installieren
2. Mobility Modder starten, das oben gezeigte Verzeichnis auswählen, auf Modify klicken – warten – fertig
3. Das ATI-Setup erneut starten (Der Start mit der Berechtigung eines Administrator kann hilfreich sein -> Shift + rechte Maustaste)
4. Die modifizierten Treiber installieren
5. Die Treiber sollten jetzt vom Windows 8 erkannt und installiert werden. Nach einem Neustart sollte die native Auflösung der Grafikkarte genutzt werden.
Troubleshooting
Wenn die erneute Installation nicht auf Anhieb klappt und die Grafikkarte nicht gefunden wird, hilft oft die Aktualisierung der Treiber über den Windows 8 Gerätemanager. Das sieht etwa so aus.
Wurde der Treiber korrekt gefunden, dann sollte es in der Geräteliste etwa so aussehen wie in diesem Screenshot.
Diese Anleitung funktioniert übrigens nicht nur für die ATI X1400, es werden auch viele andere ATI Grafikkarten unterstützt.
ATI Radeon™ HD4670 series
ATI Radeon™ HD4600 series
ATI Radeon™ HD 4800 series
ATI Radeon™ X1300 series
ATI Radeon™ HD 3800 series
ATI Radeon™ X1050 series
ATI Radeon™ HD 3600 series
ATI Radeon™ X850 series
ATI Radeon™ HD 3400 series
ATI Radeon™ X800 series
ATI Radeon™ HD 2900 series
ATI Radeon™ X700 series
ATI Radeon™ HD 2600 series
ATI Radeon™ X600 series
ATI Radeon™ HD 2400 series
ATI Radeon™ X550 series
ATI Radeon™ X1950 series
ATI Radeon™ X300 series
ATI Radeon™ X1900 series
ATI Radeon™ 9800 series
ATI Radeon™ X1800 series
ATI Radeon™ 9700 series
ATI Radeon™ X1650 series
ATI Radeon™ 9600 series
ATI Radeon™ X1600 series
ATI Radeon™ 9550 series
ATI Radeon™ X1550 series
ATI Radeon™ 9500 series
Fazit
Mein neues Windows 8 Experiment hat wieder Spaß gemacht, aber auch viel Zeit verschlungen. Die gesamte Installation hat inkl. Registrierung, Download, DVD-brennen usw. etwa 2 Stunden benötigt. Die Suche nach einem funktionierenden Treiber für die schwachbrüstige stromsparende Notebook-Grafikkarte hingegen etwa 6 Stunden! Mit der Unterstützung durch diesen Artikel klappt es bei Euch hoffentlich etwas schneller 🙂
Fragen und Anmerkungen sind jederzeit ganz herzlich willkommen, benutzt einfach die Kommentarfunktion.
Das Buch zum großen Fotoabenteuer
Das Buch zu meiner großen Fotoreise gibt es bei amazon.de als Kindle eBook zu kaufen. Auf 573 Seiten gibt es die vollständige Geschichte sowie 200 farbige Fotos, einige Karten und viele Tipps zum Thema Fotografie.
Eigentlich wollte ich ja nur mein neues Hochleistungsobjektiv für meine Nikon D800E abholen. Noch mehr Auflösung, noch mehr Details noch klarere Kontraste, das liegt derzeit voll im Trend und muss natürlich auch zu meinen Zielen gehören. Aber wenn man dann eine uralte voll funktionsfähige mit Klebeband reparierte Polaroid SX-70 fast geschenkt bekommt, wer kann da schon „NEIN“ sagen? Aber seht selbst…
Wer sich jetzt fragt ob es denn noch Filme für diese Kameras gibt, ja es gibt sie! Aber sie sind wirklich kostspielig. Für 8 Fotos muss man etwa 20 Euro einkalkulieren. Aber nach der Pleite und der Wiederauferstehung gibt es diese kultigen Filme in diversen Varianten. Farbe, Schwarz-Weiß, farbige Ränder, es gibt da kaum etwas was es nicht gibt. Wer also Spaß daran hat abseits des Mainstreams Fotos zu machen die sich ganz von selbst entwickeln und sich mit einem Feuerzeug, einer Herdplatte oder einer Heißluftpistole bearbeiten lassen, der sollte sich mal nach einer billigen alten Polaroid Kamera umschauen. Zwar sind die Fotos teuer und genügen den Anforderungen der Experten aus den diversen Internetforen in keiner Weise, aber Spaß macht es trotzdem.
Die Videoqualität ist übrigens ebenso unterirdisch wie die Qualität der Polaroid-Fotos. Es ist mit einem Smartphone gefilmt (HTC Desire HD) und mit dem kostenlosen Microsoft Movie-Maker unter Windows geschnitten. Warum das?? Ganz einfach, gestern habe ich ein neues Experiment gewagt und auf meinem im Jahr 2007 gekauften DELL INSPIRON 9400 ein neues Windows 8 installiert. Eben wollte ich dann schnell das MAGIX Video Deluxe MX einspielen, aber das geht nicht! Es wurde „zu oft installiert“ und um mich vor mir selbst zu beschützen muss ich jetzt ein Anfrage bei MAGIX stellen, damit dort gnädiger Weise mein Konto wieder freigeschaltet wird. Das ist echt ärgerlich und nicht kundenfreundlich. Da kauft man eine Software die nicht wirklich billig ist, kämpft sich tapfer durch Bugs und Updates und wenn man sie beim Wechsel auf eine neue Windows-Version neu installieren will wird einem das vom Hersteller zunächst verboten. Das geht mir auf den Keks!
Ach ja, bei einer generalüberholten wunderschöne Zeiss Ikon Ikonta konnte ich auch nicht „NEIN“ sagen. In den kommenden Wochen wird es auch zu dieser wunderbaren Kamera ein Video geben. Die Rollfilme liegen schon im Kühlfach!
In einem meiner letzten Artikel habe ich für Euch beschrieben wie Ihr sehr preiswert von Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 auf das neue Windows 8N Professional umsteigen könnt. Leider musste ich nach diesem Umstieg feststellen, dass die Mehrzahl der neuen Apps die eigentlich für das neue Microsoft Surface gedacht sind nicht funktionieren weil in meiner Version von Windows 8 der Microsoft Media Player fehlt. Normalerweise sollte das kein Problem sein, wer braucht den schon wo es doch so viele gute Alternativen gibt. Aber weit gefehlt, ohne den Media Player geht unter Windows 8 fast gar nichts oder besser gesagt, ohne das was er an Softwarekomponenten „mitbringt“.
Versucht man beispielsweise einen Windows Leistungsindex zu ermitteln, so bekommt man diese Fehlermeldung zu sehen:
Über die Ursache kann ich nur spekulieren, aber auch vermute, dass es mit fehlenden Direct-X Komponenten zusammen hängt. Der Versuch auf dem „normalen“ Weg über die Windows 8 Produktseite die Windows Media-Komponenten nachträglich zu installieren schlug auch immer wieder mit dieser Meldung fehl.
Die Windows Live-Essentials ließen sich problemlos installieren und auch das sehr brauchbare E-Mailprogramm funktioniert auf Anhieb. Aber bereits die Fotogalerie der Live Essentials liefert diese Fehlermeldung:
So ist doch letztlich der Media Player ein integraler Bestandteil des Betriebssystems ohne den eigentlich nichts geht. Bei meinen verschiedenen Versuchen ihn zum Laufen zu bringen, ist dann mein wunderbares neues Windows 8N Professional gleich mehrfach komplett zusammen gebrochen. Nach dem Neustart sieht das dann so aus:
Meine „Rettung“ war dann letztlich ein kurzes Gespräch mit einem Arbeitskollegen (Danke Clemens!). Für die Windows 8N braucht man eine spezielles Media Feature Pack. Dieses findet Ihr hier und so sieht das dann aus:
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Der Download ist mit knapp 80MB überraschend klein. Und bei diesem Anlauf funktioniert das Installationsprogramm dann sogar wie erhofft…
Nach dem Neustart ist dann der Windows Media Player verfügbar – Endlich!!!
Nun lässt sich auch der Windows Leistungsindex ermitteln. Er fällt mit 4,9 auf den ersten Blick nicht sehr hoch aus. Aber man muss auch sehen, dass ich dieser „Test-PC“ ein inzwischen 3 Jahre alter ACER Aspire X1700 ist den es mal im MediaMarkt samt Monitor und Zubehör für etwa 800 Euro gab! Schaut man sich die Prozessorleistung an, so ist er mit Faktor 7,1 gar nicht so verkehrt. Die primäre Festplatte könnte etwas schneller sein, aber auch hier wäre ein einfaches Update möglich. Via amazon.de kann man einen speziellen Einbaurahmen beziehen. Dieser hat das Format einer normalen 3,5″ Festplatte kann aber zwei Notebook Festplatten im Format 2,5″ aufnehmen. Hier könnte man also eine relativ preiswerte 128GB große pfeilschnelle SSD einbauen und ihr eine preiswerte 1000GB große Notebook-Festplatte beiseite stellen. Damit hätte man mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Dieses kleine „RAID“ wäre irre schnell und hätte trotzdem ausreichend viel Speicherplatz und würde nebenbei weniger Strom verbrauchen und damit auch weniger Hitze erzeugen.
Nach der erfolgreichen Installation des Microsoft Media Players musste ich dann aber feststellen, dass alle schönen neuen „Apps“ plötzlich nicht mehr funktionierten. In meiner Freeware Erweiterung „Classic Shell“ sah das dann so aus. Um zu testen woran es liegt habe ich Skype und Tuba.FM mal neu installiert und mit Microsoft Visual Studio 2012 eine kleine WinRT App erstellt. Alles lief prima, sogar Skype funktioniert jetzt!! Aber weder die BING Maps noch die BING Wetter-App funktionierten noch. Warum, das wissen sicher nur die Microsoft Götter…
Da hilft nur eines, weg mit dem ganzen Schrott. Frisch gesäubert sieht das dann etwa so aus…
Im Microsoft App-Store findet man inzwischen die ersten brauchbaren neuen Apps. Die Installation ist einfach und zumeist sogar völlig kostenlos. Nach etwa 15 Minuten kann der neue Desktop dann etwas so aussehen. Die kleinen quadratischen Kacheln sind „echte Anwendungen“ die nachdem Start so aussehen wie man sie von Windows 7 bereits kennt.
Im Menü von „Classic Shell“ liest sich das dann etwa so.
Mein Fazit
Wenn man nicht weiß was einen erwartet, so sind die paar gesparten Euros die langwierige Fummelei nicht wert. Für 29,99 Euro bekommt man derzeit eine vollständige (Upgrade-) Version von Windows 8 Professional. Hier ist der Microsoft Media Player enthalten und man kann sich mit dieser Version viel Kopfzerbrechen ersparen.
Ich habe es mir nicht erspart und das ist auch gut so. Mir geht es gar nicht um die paar gesparten Euros, aber ich habe wieder viel dazu gelernt und dieser neuerliche „Selbstversuch“ hat mir jetzt den Stoff für diesen Artikel geliefert. Und alle die in die gleiche Falle treten wie ich sind jetzt vielleicht froh, dass sie hier nachlesen können was zu tun ist.
Wem dieser Artikel geholfen hat, der möge mir doch bitte einen kurzen Kommentar hinterlassen :-
Heute wird der neue oder alte Präsident der größten und vielleicht wichtigsten Demokratie der Welt gewählt. Das ist ein durchaus ernstes Thema und es betrifft unser Leben vielleicht mehr als wir es heute für möglich halten. Da ist es gut zu wissen, dass wir es hier mit zwei Politikern zu tun haben welche die Volksnähe zu pflegen wissen, die schwäbische Volksnähe natürlich!