Nikon D7000 – Praxistest auf Teneriffa 2011

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Der große Praxistest rückt näher, wie wird sich die neue Nikon D7000 auf Teneriffa schlagen. Im Gepäck sind alle Objektive die ich während der letzten Monate hier vorgestellt habe und zur „Reserve“ ist auch eine D700 dabei. Das Fotogepäck ist wieder einmal viel zu schwer und ich hoffe, dass es am Flughafen keinen Stress mit dem Handgepäck geben wird.

Während der kommenden Wochen werde ich hier immer mal wieder Eindrücke dieser tollen Insel posten und auch gleich dazuschreiben mit welcher Kamera und welchem Objektiv etc. das alles fotografiert ist. Zu Silvester gibt es dann auch ein paar Videos. Leider ist auf Teneriffa der Internetzugang immer noch etwas schwierig, für den Upload einiger Fotos reicht es so eben aus, für YouTube-Videos ist es einfach zu langsam und auch viel zu teuer.

Aber zu Silvester gibt es ja wieder ein gutes deutsches DSL  –> Deutsche-Super-Leitung…

Als kleiner Vorgeschmack hier einige Bilder die bei früheren Reisen auf  Teneriffa entstanden sind. Alle Fotos sind 1000 Pixel breit oder hoch – einfach anklicken, dann sieht man sie etwas größer.

Nikon D700 – Fototipps für die kalte Jahreszeit

Was macht man als begeisterter Amateurfotograf wenn im Winter die Tage kürzer und die Nächte länger werden? Man könnte sich mit einem Glas Wein auf das Sofa verkrümeln und all die Filme anschauen für die im Sommer keine Zeit war. Oder man könnte überlegen ob es nicht doch etwas gibt was im Winter ein lohnenswertes Motiv abgibt. Nur was??

Da habe ich einen Tipp für Euch! Einfach mal das Portemonnaie einstecken und zum nächsten Blumenladen laufen. Dort kauft man sich für kleines Geld einige wenige schöne bunte Blumen aus einem holländischen Gewächshaus und schon kann man sich daheim mit Makroobjektiv und Zwischenringen nach Lust und Laune vergnügen. Viele Blumenfotos kommen gut rüber wenn man die Blüten noch ein wenig nass spritzt oder vielleicht ein paare schöne „Licht-Klekse“ im Hintergrund positioniert und dann mit weit geöffneter Blende arbeitet, das nennt man dann Bokeh-Photography!

Aber fangen wir mit vier einfachen Beispielen einfach mal ganz klein an. Die Blume steht in der Vase und die Kamera davor auf dem Stativ. Mit einem leichten Teleobjektiv könnten wir schön mit der Hintergrundunschärfe spielen. Wer mag und eines hat, nimmt auch ein Makro-Objektiv. Wer es nicht hat, auch egal, ein billiges Nikon Ai 4/200mm für 50 Euro von ebay mit ein paar billigen Zwischenringen tut es auch schon!

Nur wie setzt man eine Blume gekonnt in Szene? Man könnte blitzen, farbige Hintergründe ausprobieren, Details auswählen, voll rein in die Blüte knipsen, die Möglichkeiten sind vielfältig und bevor die Blume verwelkt auf dem Schreibtisch steht, hat man sie sehr wahrscheinlich nicht alle ausprobiert.

Der Klassiker ist einen Teil des Blüten-Stängels scharf abzubilden und die Blütenblätter im Hintergrund bei offener Blende verschwimmen zu lassen. Hier mit einer Nikon D700 und dem Sigma EX 3.5/180 Makro-Objektiv. Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch – einfach anklicken…

Aber das hat man schon tausend Mal gesehen! Was gibt es noch? Bei kleiner Blende mit viel Tiefenschärfe könnte man ein Detail der Blüte im Gegenlicht fotografieren. Schon ein wenig anderes und nicht das was alle machen die Blumen knipsen. Sind die Blütenblätter dünn, so braucht man nur ein bisschen diffuses Winterlicht das durch ein Küchenfenster kommt und schon zeigen sich auf dem Foto zarte Farben die einen nicht gleich an die HARIO Colorado-Mischung erinnern…

Was geht noch? Man könnte versuchen Kontraste aufzuspüren und der Pflanze geometrische Strukturen abzugewinnen. Unten links im Bild könnte der „schwere dunkle Ursprung“ sein und nach oben rechts könnte sich das Bild öffnen? Gibt es sicher weniger oft zu sehen.

Oder man macht etwas ganz anderes? Ganz nah ran und einfach nur „Struktur aufspüren“ – zarte Blütenblätter möglichst parallel zur Frontlinse im diffusen Gegenlicht? Das gibt es nicht alle Tage und wenn daraus noch schöne geometrische Strukturen werden, dann hat man ein ungewöhnliches Foto das nicht alltäglich ist und bei dem nicht jeder Betrachter sofort erkennt was es ist. Ok ok, eine geübte Floristin wird vielleicht sofort eine Amaryllis erkennen, aber nicht jeder ist Florist.

Der ein oder andere Betrachter sieht es vielleicht mit anderen Augen und erkennt erst spät was das eigentlich ist was er da gerade zu sehen bekommt. Ist es Holz, sind es Schuppen, ist es Rinde? Es gibt zarte Farben und aufstrebende Linien, was es wirklich ist erkennt man spät und so hat der Fotograf im besten Falle einen nachhaltigen interessanten Blickfang erzeugt.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jetzt schnell los ein paar Blumen kaufen und dann zeigt mir mal was Ihr daraus gemacht habt!

Energie

Schon als kleiner Bub hat mich elektrischer Strom fasziniert. Ich erinnere mich noch gut an die ersten Experimente mit einer 9Volt Batterie an der feuchten Zungenspitze 🙂 Nach meiner Ausbildung zum Elektroanlagen-Installateur und dem anschließenden Studium der Elektrotechnik wurde aus Faszination Leidenschaft. Das hat sich bis heute gehalten. Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und Hochspannungsmasten sehe, sind das für mich kleine Kunstwerke. An der Länge der Isolatoren vermag ich abzulesen welche Spannungen dort transportiert werden. Ein 100cm langer Isolator isoliert 100.000 Volt! Und 100.000 Volt kann man etwa 100 Kilometer weit transportieren, danach kommt am anderen Ende irgendwann einfach nichts mehr an. Ziemlich blöd, wenn man Strom in einem Solarkraftwerk in der Sahara produziert…

Oft denke ich dabei an die Weltverbesserer die einfach mal so sagen, dass man die Leitungen doch unter der Erde verlegen sollte. Innerlich muss ich dann grinsen, denn dieser Vorschlag ist genauso klug wie die Idee Energie aus der „Abwärme in einem Kühlturm“ gewinnen zu wollen. Es gibt Dinge auf dieser Welt, die funktionieren anders als sie aussehen!

Während ich das hier schreibe kommt mir gerade in den Sinn, dass es im 18. Jahrhundert einen Wettstreit der Hersteller von Gleichstrom mit den Herstellern von Wechselstrom gab. Damals wurden öffentlich Tiere mit Gleichstrom getötet um den verängstigten Menschen zu demonstrieren was das „Arithmetische Mittel“ beim Wechselstrom bedeutet. Verrückte Zeiten waren das. Heute kommt der Strom einfach aus der Steckdose, wer denkt noch darüber nach wie er erzeugt wird? Den meisten Menschen die ein Atomkraftwerk sehen ist sicher unklar wie dort aus Atomen Strom gemacht wird. Dabei besteht unsere Welt doch bis ins kleinste Detail aus Atomen? Dass sich dort auch Turbinen drehen die Synchrongeneratoren antreiben, ist sicher den meisten Menschen fremd. Auch was es eigentlich bedeutet, dass wir eine konstante Netzfrequenz von 50 Hz haben ist den meisten Menschen zwar bewusst, aber zu schätzen wissen sie es nicht.

Als nach der Wende ab 1989 versucht wurde, Strom zwischen West-Deutschland nach Ost-Deutschland auszutauschen wurde schnell klar, dass das nicht geht! Im Osten hatte man damals keine stabile 50Hz Netzfrequenz. Daher gingen Radiowecker in der DDR stets ein kleines bisschen nach, sie hatten kein kontinuierliches „Zeitnormal“. Erst mit riesigen Gleichstromzwischenkreisen und ausgebufften netzgeführten Wechselrichtern wurde es möglich Energie von Ost nach West und umgekehrt zu transportieren.

Hier in meinem Appartement hängt über dem Bett ein prähistorisch anmutende Glühlampe. Wie oft habe ich sie schon ein und ausgeschaltet. Wie oft habe ich sie schon gesehen, bin mit ihr zusammen gestoßen oder habe mir beim Anziehen die Finger daran verbrannt. Energie, der Motor unser Zivilisation, wir alle nutzen sie, fast alle verkennen sie…

Dieses Foto habe ich eben mit meiner Nikon D7000 und dem Nikon AF-S VR 2.8/70-200 bei 200mm gemacht. Der „Mond“ im Hintergrund ist eben diese Lampe, als Spiegelung in meinem schrulligen Kleiderschrank. Es gibt Dinge die sind ebenso perfekt wie einfach. Ein Draht glüht auf und spendet Wärme und Licht, was für ein einfaches Prinzip – wunderbar!

Wie kalt und unpersönlich sind dagegen doch die „Energiespar-Lampen“. Sie zerhacken den Netzstrom und produzieren Oberwellen dritter Ordnung. Sie verbiegen uns den sinusförmigen Netzstrom, sie erhöhen den Klirrfaktor. Wirklich fies denn die Energieversorger müssen den Strom in Kompensationsalagen mühsam wieder „glatt bügeln“. Dabei geht ein Großteil der Energie verloren den die Verbraucher einsparen. Das alles ist notwendig, damit unsere Computer nicht gleich abstürzen wenn sie nicht mit Batterien betrieben werden und unsere Fernseher kein flimmerndes Bild anzeigen.

Vom hochgiftigen Quecksilber in den tollen Energiespar-Lampen spricht auch niemand. Die Dinger sind Sondermüll und müssten einzeln demontiert werden. Aber geschieht das auch, oder landen und zerbersten sie einfach in einem Müllcontainer?

Früher war alles besser, fast alles 🙂

Nikon AF-S VR 16-35mm im ersten Praxistest

Nachdem ich gestern so überraschend mein neues Weitwinkel-Zoom geliefert bekommen habe, ging es mittags gleich in den Fotorucksack und mit auf die große Reise. Die erste Etappe führt mich von Bonn nach Waltrop, mal die Oma besuchen. Ok, es ist nicht meine Oma, aber die meines Sohnes. Und ich werde immer ihr Sohn bleiben, egal wie alt ich auch bin. Es gibt Kaffee und Kuchen, lecker! Später nach einer kleinen Wohnungsbesichtigung in Marl gibt es dann ein leckeres Filet-Steak mit einer Ofenkartoffel, ordentlich viel Sauerrahm und einer Portion gebackenen Zwiebeln. Super! Dazu ein Glas Merlot und als Abschluss einen Ramazotti, auf Eis mit Zitrone! Das Leben als Erwachsener ist wirklich cool. Als ich noch ein Kind war musste ich essen was auf den Tisch kommt und Ramazotti kannte man in Deutschland damals noch gar nicht 🙂

Am nächsten Morgen geht es nach dem Kaffee ab zur Werkstatt, Sandras „YPSE“ (Yamaha YZF-750) ist etliche Wochen lang total überholt worden. Jetzt klappert nichts mehr, die Ventilschaftdichtungen sind erneuert und sie sieht trotz der vielen Jahre, die sie auf dem Ritzel hat, noch wirklich gut aus! An der Auffahrt zur Autobahn verabschieden wir uns. Sie dreht noch eine Runde und ich mache mich mit meiner schwarzen Dieselrakete auf in Richtung Otzenhausen. Wohin? Richtig gelesen, es geht nach Otzenhausen in der Nähe von Trier. Dort gibt es die Europäische Akademie und vor mir liegen drei Tage voller Vorträge und Workshops. Das Navi in meinem Auto schlägt eine Route vor die ich schon kenne und die echt langweilig ist. Also nehme ich mal die A1 bis sie zu Ende ist. Danach geht es über Bundesstraßen weiter. Im Kofferraum ist die D700 mit dem nagelneuen 4/16-35mm Nikkor. Die Landschaft ist großartig, doch anhalten kann ich nicht wirklich und als es endlich geht stecke ich mitten in einer nebligen Suppe.

Schließlich lande ich auf der A60 in der Nähe der Mosel. Es geht in weiten gut ausgebauten Kurven vorwärts, ich bin fast allein auf der Autobahn und meine Dieselrakete bekommt mal den Auslauf der auf der A61 nicht möglich ist. Immer wieder steht die Nadel bei 230 km/h und ich grinse still in mich hinein. Manch ein Amerikaner würde für diese Augenblicke töten 🙂

Als ich in Otzenhausen eintreffe reicht das Heizöl noch für ganze 16 Kilometer. Da hat das Grinsen schnell ein Ende… Die Tankfüllung kostet fast 90 Euro! Das sind 180 Deutsche Mark – urgs…

Kurz drauf stehe ich vor der Türe der Europäischen Akademie, aber wie auf der Autobahn zuvor, bin ich auch hier allein. Ich klopfe hier und da, suche via Handy im Web nach einer Telefonnummer, klingle neben dem Briefkasten, aber finden tue ich niemanden. So ist das eben mit Europa, immer wenn man mal jemanden braucht der sich auskennt ist keiner da…

Also gibt es eine kleine Fotosession mit dem neuen Objektiv. Es erlaubt wirklich schräge Perspektiven und das ganz einfach aus dem Handgelenk, nicht einmal durch den Sucher muss man schauen 🙂

Selbst bei krassem Gegenlicht liefert es noch scharfe und sehr detailreiche Fotos!

Nach den ersten Testbildern mache ich eine „kleine Runde“ um denn benachbarten Stausee. Zwischendurch halte ich mal an und schieße weitere Testbilder mit dem neuen Objektiv. Bei 16mm Brennweite bekommt mein 407 eine richtig lange „Schnauze“. So soll das sein, das ist schon fast ein Fisheye-Effekt. Wirklich cool!

Während die Wolken die Sonne verdunkeln warte ich am Straßenrand auf den richtigen Augenblick. Ganz einfach ist das nicht und es braucht eine Menge Geduld, aber dann kommt die Sonne durch. Nur wie mache ich es, dass nicht immer mein blöder Schatten im Bild ist? Hier gibt es einen einfachen Trick, man versucht eine Stelle zu finden an der er einen „natürlichen Schatten“ von Bäumen oder Sträuchern gibt. Da stellt man sich hin und ist wie auf diesem Bild zu sehen praktisch unsichtbar. Eigentlich hat es mir diese kleine „Insel“ mit den roten Bäumen angetan. Aber selbst bei 35mm ist das neue Objektiv noch zu „kurz“. Wenn ich jetzt zum Auto laufe ist die Sonne wieder weg. Na, man kann nicht alles haben!

Der Zoombereich ist mit 16-35mm nicht wirklich groß aber er gibt doch den nötigen Spielraum für die Bildgestaltung. Und gerade durch diesen relativ kurzen Zoombereich ist die Bildqualität einfach großartig.

Zurück am Auto setze ich das famose Nikkor AF-S VR 2.8/70-200 an die D700. Landschaftsfotografie braucht nicht immer den „weiten Winkel“. Oft sieht es gerade gut aus wenn man Landschaften mit einer langen Brennweite und einem daraus resultierenden engen Blickwinkel etwas „komprimiert“. Weniger schön ist der mit weißer Folie abgedeckte „Haufen“ hinten links im Bild…

Von der letzten Fotosession ist noch der 77er Polfilter am 70-200mm Telezoom. Also runter damit, rauf auf das neue 16-35mm und nun schauen wir mal ob der Polfilter (keine Slimline-Version!) die Bildränder abdunkelt! Und wie erwartet gibt es dunkle Ecken. Aber es ist relativ harmlos. Würde man das Bild entsprechend beschneiden gingen nur einige wenige Prozent verloren. Alternativ kann man die Ecken auch mit dem Kopierstempel aus Photoshop entfernen. Oder man achtet bei Fotos mit Polfilter drauf, dass man nicht mit vollen 16 Millimetern sondern mit etwa 18 Millimetern Brennweite arbeitet. Dann werden die Ecken nicht abgeschattet!

Noch ein letzter „Schuss“ und es geht weiter. Insgeheim erhoffe ich mir den Blick auf den Stausee von einer Bergkuppe herunter, im Hintergrund ein famoser Sonnenuntergang. Das wäre heute wirklich super, dann ein paar 9er Belichtungsreihen mit der D700 – oh ja! Aber die Straße schlängelt sich entlang des Stausees durch den Wald, den Stausee selbst bekommt man gar nicht zu Gesicht, schade eigentlich 😦

Als ich an der „Verlassenen Akademie“ eintreffe, steigen gerade zwei Kollegen aus dem Taxi. Nun sind wir schon zu dritt, aber vom Hausmeister ist keine Spur. Wir versuchen erneut jemanden zu erreichen, aber wer in dieser Welt nicht per Handy erreichbar sein will, der ist es auch nicht. Statt noch mehrere Stunden vor verschlossener Türe zu verbringen, geht es in Richtung „May-Flower“ – ein ganz ordentliches Thailändisches Restaurant weiter unten im „Dorf“. Das Essen ist super und 90 Minuten später trudeln auch die beiden Kollegen aus Hamburg und Lübeck ein, die Schlüssel haben sie dabei!

Später im Zimmer 115 sichte ich meine „Beute des Tages“ und bin von der Qualität des neuen Objektives richtig positiv überrascht. Mein Sigma 17-35 könnte ich jetzt eigentlich verkaufen. Oder soll ich es für einen Vergleichstest aufbewahren? Na schauen wir mal. Das Sigma ist grundsätzlich auch ok, es ist deutlich leichter und hat noch einen Blendenring. So könnte ich es noch wunderbar an meinen älteren Nikons verwenden. Ich sollte mal wieder ganz entspannt ein paar Filme belichten…

Nikon D700 mit AF-S VR 4/16-35mm

Während ich mir die Zähne putze klingelt es an der Tür. Es ist Montagmorgen und eigentlich erwarte ich kein Paket. Kurz darauf nehme ich mit etwas überraschtem Blick einen kleinen Pappkarton entgegen. Darin finde ich das neue Nikon AF-S VR 4/16-35mm Weitwinkel-Zoom. Dieses schöne Teil hatte ich am Freitag in der letzten Woche geordert, damit ich es Euch hier vorstellen kann. Dass es so schnell geliefert werden würde hätte ich nicht gedacht! Auch der Preis ist ganz ok, er liegt deutlich unter 1.000 Euro.

Also auspacken! Was zum Vorschein kommt ist ein sehr hochwertig gebautes Zoom-Objektiv ohne Blendenring – also ein G-Typ. Ein Objektiv das an der Nikon F4 nicht mehr so wirklich gut zu benutzen ist, aber ich habe auch schon eine Weile keinen Film mehr belichtet. Ok ok, das ist traurig, ich weiß es ja auch. Aber erst am Samstag hat mir mein Bonner Fotohändler bestätigt, dass die Menge der zu entwickelnden Film seit Jahren auf ein Drittel des Vorjahres schrumpft. Sein Labor www.eurocolor.de ist von einst 17 Standorten auf nunmehr 2 Standorte zusammen geschrumpft. Es ist also eine Frage der Zeit bis es in Deutschland ein Luxus sein wird NICHT digital zu fotografieren. Ganz aussterben wird es wohl nicht, aber es wird noch teuer und noch zeitraubender werden!

Aber darum geht es hier und heute gar nicht! Das neue Objektiv macht an der D700 eine gute Figur. Trotz der der Größe ist es nicht übermäßig schwer und es hat vor allem ein 77er Filtergewinde! Im Gegensatz zum deutlich teureren Nikon AF-S 2.8/14-24mm Objektiv kann man also Grauferlaufsfilter und Polfilter verwenden., super!! Die Lichtleistung ist im eine Blendenstufe geringer, man muss also doppelt so lange belichten wie mit dem 14-24mm, aber dies wird durch den eingebauten VR mehr als gut kompensiert. Bei meinen ersten freihändigen Testbildern waren bei 16mm und 1/20s noch scharfe Bilder möglich!

Wie sich das Objektiv in der Praxis und auf den nächsten Reisen schlagen wird, das wird sich zeigen. Aber wenn man Ken Rockwell glauben darf, ist dieses Objektiv das beste Ding seit der Erfindung des Eicherbechers!

So sieht es in Verbindung mit der D700 aus. Das Foto habe ich eben mit der D7000 und dem AF-S VR 16-85mm bei Blende 11 gemacht. Auf der rechten Seite der D700 habe ich ein Stativ aufgestellt und ein Nikon SB-800 mit weißem Reflektionsschirm daran befestigt.

Hier die D700 mit dem neuen Objektiv. Einfach Anklicken, dann sieht man das JPG aus der D7000 in Originalgröße.

Hier nun zwei erste Testbilder mit dem neuen Objektiv. Es sind unbearbeitete JPG-Dateien in Originalgröße – einfach anklicken…

1) 16 mm Brennweite, Blende 8, 1/125s, ISO-200

2) 35 mm Brennweite, Blende 8, 1/125s, ISO-200

3) Hier ein etwas kleineres JPG vom letzten Samstag mit dem AF-S 24-85mm bei 48mm Brennweite und Polfilter.

Weitere Bilder gibt es hier in den nächsten Wochen zu sehen.