Nikon FM3A – Richtig scannen

Die Nikon FM3A wurde von 2001 bis 2006 hergestellt und ist für viele traditionsbewusste Fotofans bis heute die Krönung der vollmechanischen Spiegelreflexkameras. Bereits 1982 hatte Nikon mit der FM2 – in die ein Seiko-Verschluß eingebaut war – einen Weltrekord mit einer vollmechanisch gesteuerten kürzesten Verschlusszeit von 1/4000s aufgestellt. Die kürzeste Blitzsynchronzeit lag bei 1/200s, mit der FM2N wurde diese 1984 nochmals auf 1/250s verkürzt. Erst 7 Jahre später wurde der vollmechanische Verschluss der FM2 durch den einen gleichwertigen Hybrid-Verschluss der FM3A abgelöst der sich nun alternativ auch elektronisch gesteuert auslösen ließ. Damit ist den Nikon Ingenieuren eine Symbiose aus der famosen Nikon FM2 und FE2 gelungen. Außerdem sieht die FM3A nicht nur wirklich gut aus, sie gilt auch als überaus robust und zuverlässig. Geht ihr mal der Strom aus so ist das gar kein Problem, sie kann noch vollmechanisch betrieben werden. Bis heute ist die FM3A ein wirklich heiß begehrtes Sammlerobjekt und für neuwertige Exemplare werden nicht selten 1.000 Euro und mehr gezahlt.

Nikon Fm3a

Umso größer war meine Freude als ich ein solches Exemplar vor ein paar Tagen via ebay.ch bei einem Fotoladen in Genf sehr preiswert „abstauben“ konnte. Manchmal gehört eben ein bisschen Glück dazu 🙂 In den nächsten Wochen werde ich ein Video zur FM3A aufnehmen und sie mit ihren Brüdern und Schwestern vergleichen. Heute soll es aber um die ersten Fotos gehen die ich mit der Nikon FM3A aufgenommen habe. Da die Nikon FM3A keine digitale Kamera ist, ist naturgemäß die Wahl des Filmmaterials für die Ergebnisse von entscheidender Bedeutung. Da aktuell in meinem Kühlschrank relativ viele Kodak T-MAX 100 sowie Kodak EKTAR-100 schlummern, habe ich mich bei der ersten „Fotoexkursion mit der FM3A für diese beiden Filme entschieden. Mit von der Partie waren ein einfacher Gelbfilter, ein Nikon AiS 1.8/50mm und ein Tokina MF 2.8/200mm. Der letzte Winter war der dunkelste Winter seit 40 Jahren und so hatten meine Freundin Sandra und ich auch kein wirklich schönes Licht als wir auf der Insel Grafenwerth bei Bad Honnef meine neue/alte FM3A ausprobieren konnten. Aber ein bedeckter Himmel liefert oft genau das weiche Licht das man für schöne Portraits haben möchte. Also schauen wir uns mal die ersten Fotos auf Kodakt T-MAX 100 an. Dieser SW-Film ist recht feinkörnig und liefert selbst bei Verwendung eines Gelbfilters sehr schöne feine Kontraste. Außerdem lässt der Gelbfilter das Gesicht meines „Models“ etwas ebenmäßiger aussehen.

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Gleich beim ersten Bild sehen wir schon das schöne Bokeh des eigentlich recht ordinären AiS 1.8/50mm „Normal-Objektives“. Das obere Foto habe ich bei Blende 2.8 mit Zeitautomatik aufgenommen. Unschöne Vignettierungen gibt es nicht und das Gesicht meiner Freundin Sandra ist sehr scharf abgebildet. Vergrößert auf das richtige Fotopapier würde das ein schönes Portrait abgeben.

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Schauen wir mal weiter, im zweiten Bild fällt schon der Dunst der nasskalten Luft auf. Zwar ist der Drachenfels nur ein paar Kilometer weit entfernt und dennoch erscheint er wegen des trüben Wetters matt und lustlos.

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Hier das gleiche Foto mit dem Tokina 2.8/200mm – freihändig bei Blende 4 – eigentlich ganz brauchbar. Man sieht sehr schön das neue Restaurant oben auf dem Drachenfels. Vielleicht sollten wir uns das bald mal aus der Nähe anschauen 🙂 Hier nun einige Beispielfotos die ich auf Kodak Ektar-100 aufgenommen habe. Dieser Farbnegativ-Film ist extrem feinkörnig, hat einen beachtlichen Tonwertumfang und kann sehr detailreiche gute Fotos liefern – wenn der Fotograf alles richtig macht!!

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Beim ersten Foto gefällt mir die knallig bunte Wand unter der Fußgängerbrücke wirklich gut, denn sie passt farblich sehr schön zu Sandras Lippenstift! Auch hier wieder ein schönes Bokeh und sauber abgestufte Kontraste.

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War das vorherige Bild im Schatten aufgenommen, so haben wir hier jetzt ein Portrait unter bewölktem Himmel. Es ist schon spannend, dass man bei diesem nasskalten Sauwetter ohne Reflektoren, Aufhellblitze oder andere Hilfsmittel sehr natürlich wirkende Portraits fotografieren kann.

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Nun ein Foto das am vorletzten Samstag in der Bonner City vor dem Sterntor entstanden ist. Diesmal habe ich das famose AiS 2.0/85mm verwendet. Ein kleines leichtes oft sehr preiswert zu habendes Portrait-Teleobjektiv das ein tolles Bokeh liefert und trotzdem knackscharfe Bilder ermöglicht.

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Man beachte in diesem Foto die Stoffstrukturen das bunten Schals!!

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Hier nun ein Portrait bei dem ich einen Cokin-Filter vor das 85mm Objektiv gesetzt habe. Es ist ein über Kreuz fein geschliffene Kunststoffscheibe, sie liefert einen unaufdringlichen Weichzeichner-Effekt den man wirklich gut gebrauchen kann. Ganz witzig war es übrigens, dass ich auf der Insel Grafenwerth einen zweiten Kodak T-MAX 100 in meine Nikon FM3A einlegen wollte und feststellte, dass der Film schon belichtet war. Umso größer war natürlich die Spannung als ich ihn dann am Samstag fertig entwickelt beim Bonner Cityfotocenter abholen konnte und etwas später auf dem Scanner hatte. Als die ersten Bilder sichtbar wurden traute ich meinen Augen nicht, dieser Film zeigt Fotos die ich 2005 auf dem höchsten Berg Spaniens mit meiner Nikon F5 und dem AF-S 24-85mm aufgenommen habe. Seit fast genau 8 Jahren lag dieser belichtete Film unbemerkt in meinem Kühlschrank!!! Wirklich geschadet hat ihm die lange Wartezeit indes nicht. Die Fotos sind ok, wenn gleich nicht genauso feinkörnig wie die Bilder des „frischen“ Pendants.

Welcher Scanner?

Vor die digitale Bearbeitung traditionell mit Filmmaterial erstellter Fotos haben die Götter den Scan gelegt. Doch wie scannt man im Jahr 2013 einen Farb- oder Schwarz-Weiß-Film? Die extrem guten Nikon Scanner Coolscan 5000 und Coolscan 9000 werden nicht mehr hergestellt. Die Software wird auf aktuellen Mac’s nicht mehr unterstützt und unter 64-Bit Windows Systemen geht auch nichts mehr. Zwar könnte man sich mit dem sehr guten Vue-Scan helfen, aber diese Software kann den automatischen Nikon Filmstreifen-Einzug nicht steuern. Dias lassen sich mit Vue-Scan digitalisieren, bei Negativ-Streifen hört der Spaß leider auf… Die Hersteller Reflecta und Plustek haben in den letzten Monaten brauchbare Mittelformatscanner vorgestellt, deren Preis sich aber bei etwa 1.500 Euro bewegt. Alternativ könnte man einen Flachbrett-Scanner mit Durchlichteinheit versuchen. Hier hat EPSON den V700 und den baugleichen V750 im Angebot. Beim deutlich teureren V750 sind ist das Vorlagen-Glas optisch vergütet um Reflektionen zu unterdrücken. Ein sehr deutlichen Qualitätsgewinn lässt sich damit allerdings nicht erzielen. Aktuell ist der EPSON V700 für 594,- Euro via amazon.de erhältlich.

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Sieht man sich im Internet nach Stimmen von Benutzern um, so findet man zwischen Begeisterung und Frustration die gesamte Spannbreite. Der Grund ist häufig, dass die Vorlagenhalter falsch eingestellt sind. Die Scanqualität des EPSON V700 steigt und fällt mit dem korrekten Abstand des Vorlagenhalters auf dem Vorlagenglas. EPSON liefert hier kleine Plastik-Füßchen in unterschiedlicher Höhe mit. Was damit jedoch zu tun ist wird nicht erwähnt. Hier sind alle Anwender im Vorteil die sich intensiv mit diesem Scanner auseinandersetzen können.

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Ich habe mit diesem Scanner bislang ausschließlich Mittelformat-Dias gescannt und den zugehörigen Vorlagenhalter in langen nächtlichen Sitzungen mit vielen Probescans „optimal“ eingestellt. 35mm Kleinbilddias und Negative habe ich bislang immer mit einem Nikon Coolscan 5000 gescannt und in letzter Zeit häufig einfach mit der Nikon D7000, dem 40er Macro und dem Nikon ES-1 abfotografiert. Einen 32-Bit Windows Rechner habe ich in Bonn nicht mehr, daher steht der Coolscan 5000 auch in meinem kleinen Appartement in Mainz. Also versuche ich ausnahmsweise mal einige 35mm Filmstreifen mit dem EPSON V700 zu scannen. Die ersten Ergebnisse sind wie fast befürchtet vernichtend schlecht. Ich habe versehentlich einige automatische Korrekturen der Scanner-Software und das ICE aktiviert. Mit Schwarz-Weiß-Filmen funktioniert die auf Infrarotlicht basierende ICE-Technologie aber nicht! Also heißt es alle „Optimierungen“ auszuschalten, die Belichtung so einzustellen, dass keine Tonwerte verloren gehen und einen erneuten Anlauf zu wagen.

Epson_Scan_Settings

Epson_Scan_Preview

Epson_Scan_Histogram

Danach sehen die ersten Scans grundsätzlich ganz ok aus, nur sind sie nicht wirklich scharf. Sehr schnell kommen mir die kleinen Füßchen aus Plastik wieder in den Sinn. Die vier Füße bzw. Abstandshalter sind schnell getauscht und die Ergebnisse danach sichtbar besser. Mehr oder weniger aus ungebremstem Spieltrieb zerschneide ich eine alte Visitenkarte und klebe die Streifen mit etwas Tesafilm unter die vier Abstandshalter. Und siehe da, das bringt tatsächlich einen weiteren Qualitätsgewinn.

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Hier nun ein 100% Vergleich eines Scan des gleichen Negativs ohne und mit Korrektur der Höhe des Vorlagenhalters. (Einfach anklicken für Original-Größe)

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Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Kraters des jüngsten Vulkans den Teneriffa zu bieten hat, den Pico Viejo. Hier habe ich einige weitere Scans dieses Films der satte 8 Jahre auf seine Entwicklung warten musste… (alle Bilder 1000 Pixel breit)

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Fazit:

Richtig justiert liefert ein recht preiswerter Flachbrettscanner wie der EPSON V700 auch bei 35mm Kleinbildvorlagen sehr brauchbare Ergebnisse. Sehr angenehm ist dabei, dass die EPSON Software den „Mehrfachzuschnitt“ beherrscht und die einzelnen Bilder recht sicher erkennt und sauber zuschneidet. Je nach Länge der Filmstreifen lassen sich so 20, 24 oder sogar 28 Bilder in einem Arbeitsgang scannen. Allerdings sollte man sich die Mühe machen und für jedes einzelne Bild die Helligkeit korrekt einstellen. Zwar gibt es einen „Automatik-Modus“ – aber dieser liefert meiner Meinung nach keine guten Ergebnisse. Helle Bildbereiche sind schnell ausgefranst und dunkle Bildbereiche versinken leicht in tiefem Schwarz. Einmal mehr zeigt sich auch hier, ein guter Scan ist eine „Einzelanfertigung“.

Mein persönliches Fazit ist, dass mir meine neue Nikon FM3A richtig viel Spaß macht und ich mich darauf freue sie auf vielen Fototouren einzusetzen. Der Kodak EKTAR-100 lässt sich mit dem EPSON V700 sehr gut scannen und liefert erstaunlich scharfe detailreiche Fotos mit schönen knackigen Farben. Aber auch hier gilt, ohne gutes Licht keine guten Farben! Und was mich an der Nikon FM3A ganz besonders begeistert, ist die wirklich zuverlässig arbeitende Belichtungsautomatik die in Verbindung mit dem hohen Belichtungsspielraum nur wenig Ausschuss aufgrund von Fehlbelichtung erwarten lässt.

Epson_Scan_Preview_Ektar

Zum Abschluss habe ich hier für alle „Pixelpeeper“ noch einen Scan aus dem EPSON V700 in voller Originalgröße – einfach anklicken…

EPSON V700 - Sample - Beispielbild

Fotografieren mit dem Hasselblad Flexbody II

Im ersten Teil dieses Artikels habe Euch vorgestellt wie man mit dem Hasselblad Flexbody fotografiert. Heute will ich ein paar Beispielbilder nachliefern. Die Arbeit mit dem Flexbody ist nicht einfach und es gibt vieles zu beachten damit die Bilder wirklich gelingen. Beim Einstecken und Herausziehen des Edelstahlschiebers sollte man sich schützend vor die Kamera stellen und dieses so gut diese wie möglich gegen das Sonnenlicht abschirmen. Ansonsten kann es passieren, dass man mit dem Edelstahlschieber die Lichtrichtung etwas beiseite drückt und dadurch fieses Streulicth auf den Film fallen kann.

Außerdem ist beim Einsatz von Weitwinkelobjektiven (< 50mm) ein Polfilter mit Vorsicht zu genießen, denn dieser dunkelt die Bildecken ab. Zwischen den Bildern heißt es auch immer wieder, den Edelstahlschieber einzustecken und den Film zu transportieren. Vergisst man den Transport des Films, so hat man später unerwünschte Doppelbelichtungen.

Hier habe ich ein Stück Filmstreifen für Euch auf dem alle Fehler zu sehen sind die man bei der Arbeit mit dem Flexbody machen kann…

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Hat man sich nicht gemerkt ob man den Film weiter transportiert hatte und dreht in „sicherheitshalber“ ein Bild weiter, so hat man schnell ein 36cm² großes Stück wertvolles Zelluloid verschenkt. Wirklich unschön sind auch Teilpolarisationen beim Einsatz eines Polfilters. Hier sollte man de Filter entweder nicht ganz schließen oder alternativ auf einen einfachen Graufverlaufsfilter zurückgreifen.

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Hier nun einige Scans die ich mit „etwas Liebe“, dem entsprechenden Filmhalter und einem EPSON Perfection Photo V700 erstellt habe. Als Scan-Software habe ich VueScan benutzt. Die Bilder habe ich von VueScan aus im DNG-Format gespeichert und dann mit Adobe Photoshop CS 5.1 nachbearbeitet und auf 1000 Pixel Seitenlänge verkleinert. Die Bilder zeigen irre viele Details und mit besseren Scanner wie beispielsweise einem Nikon Coolscan 9000 würde man noch deutlich mehr Feinheiten herausarbeiten können.

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Aber bereits bei diesem Bild kann man angesichts der feinen Äste im oberen Bildbereich erahnen was ein Stück Fuji Velvia 50 im Jahr 2012 noch zu leisten vermag. Aber es ist nicht der Film allein! Vergleicht man diese Bilder mit den Ergebnissen aus der etwa 50 Jahre alten Zeiss Ikonta meines letzten Artikels so fällt auf, dass diese Bilder ungleich kontrastreicher und schärfer sind. Dies ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass ich die Bilder mit Zeiss Ikonta bei fiesem Mittagslicht ohne Streulichtblende und ohne Stativ bei fast geöffneter Blende machen musste. Gibt man sich ein wenig mehr Mühe und achtet auf das perfekte Licht, so läßt sich auch mit der alten Zeiss Ikonta deutlich mehr erreichen.

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Hier sieht man jetzt einen weiten Blick über das Siebengebirge in Richtung Bonn. Im Vordergrund kann man sehr schön die zerklüftete Landschaft erkennen in der über viele hundert Jahre hinweg die Steine für den Bau des Kölner Doms und anderer Bauwerke abgetragen wurden.

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Die der Natur von Menschenhand hinzugefügten „Narben“ sind allerdings aus rein fotografischer Sicht durchaus reizvoll. Zum perfekten Bild fehlt nur noch etwas Bodennebel und ein Einhorn am Ende der Schlucht 🙂

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Hier jetzt Bild auf den Drachenfels mit der Ruine der Drachenburg. Dieses Bild ist mit einer „normalen“ Hasselblad 500 C/W und einem 110mm „Normalobjektiv“ gemacht. Die Kamera stand auf einem Stativ und ich habe die Spiegelvorauslösung verwendet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen,

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Unabhängig v0n der verwendeten Kamera neigt dieses Filmmagazin aber immer wieder zu unschönem Lichteinfall, wie im folgenden Bild zu sehen. Zwar ist der Lichtstrahl nur ganz leicht zu sehen, aber ein „ernst gemeintes“ Foto wäre damit trotzdem unbrauchbar. Außerdem ist das Dia leicht überbelichtet, was zu den unschönen blassen Farben geführt hat. Sicher könnte man hier noch einiges „retten“, aber ich will Euch ja zeigen wie schmal der Grad zwischen der korrekten und falschen Belichtung bei einem Diafilm ist.

Stenzelberg mit Hasselblad Flexbody & Fuji Velvia 50

Ein guter Trick um zu einem korrekt belichteten Dia zu kommen ist übrigens ein Testbild mit einer Nikon D800E bei ISO-50. Es klingt paradox und ist auch nicht ganz ernst gemeint, aber gelegentlich ist die D800E sogar als Belichtungsmesser sehr gut zu gebrauchen. Vielleicht ist sie damit der teuerste Belichtungsmesser der Welt, wer weiss das schon…

In den kommen Wochen erwarten Euch Fotos und Videos der wunderbaren Kanareninsel Teneriffa. Dort kann die D800E endlich zeigen was in ihr steckt  und dass sie mehr ist als nur ein Belichtungsmesser für kranke Freaks die im Jahr 2012 noch mit einem Hasselblad Flexbody im Siebengebirge umherirren 🙂