Anas – Allein auf Weltreise – Teil I

Nach ein paar Jahren als Berater bei der Mummert + Partner Unternehmensberatung AG habe ich im Jahr 2000 meinen Arbeitskollegen Anastasios kennen gelernt. Seine Freunde nennen ihn kurz „Anas“. In den gemeinsamen Jahren als Berater waren wir viel zusammen unterwegs, haben hier und da ein Jahr im gleichen Hotel gewohnt, bis tief in die Nacht hinein schlaue Sachen programmiert und uns danach noch gemeinsam ein Bier genehmigt. Die Nachtwächter kannten uns irgendwann und im Hotel gehörten wir bald zum Inventar. Im Jahr 2005 trennten sich dann unsere beruflichen Wege, doch Freunde sind wir trotzdem geblieben, auch wenn wir uns ein wenig aus den Augen verloren haben.

Vor ein paar Tagen erreichte mich dann diese Postkarte aus China…

Auf die Rückseite hat er in gewohnt knapper Weise diese Worte geschrieben:

Ich war ziemlich platt und als dann ein paar Tage die nächste Postkarte eintrudelte begann ich mich zu wundern. Diese Postkarte sieht so aus:

Hier gibt es diese Worte zu lesen:

In der nächsten Woche fand ich dann diese Postkarte in meinem Briefkasten:

Und wieder gibt es eine Nachricht die kurz und bündig ist:

Am Freitag habe ich dann Abends diese Karte gefunden:

Darauf steht zu lesen:

Spätestens nach dieser Postkarte wurde ich massiv stutzig. Irgendwie war ich der Meinung, dass er vielleicht schon wieder daheim sein könnte und habe ihm eine E-Mail geschickt. Seine Antwort enthielt dann einen Link zu seiner „Reise-Bildersammlung“ die ihre Wurzeln bereits im Mai 2012 hat. Und ich war platt, der Anas macht ein Weltreise, ganz allein mit einer Kamera und einem Rucksack um die Welt. Irgendwann im Januar 2013 will er wieder zurück sein. Bis dahin soll ihn sein Weg über Moskau kreuz und quer durch Asien bis nach Australien führen. Davon eine derart lange Reise zu machen habe ich bislang nur geträumt, verwirklichen lies sie sich bislang leider nicht. Irgendwas kommt immer dazwischen, meist sind es der Job und das notwendige Kleingeld.

Umso spannender war es für mich in den vielen Bildern zu stöbern die Anas im Web abgelegt hat. Aus den Überschriften der Foto-Ordner kann man seine Reiseroute rekonstruieren. Ich habe ihn per E-Mail gefragt ob ich daraus eine kleine Artikel-Serie für meinen BLOG machen darf und ob er auch die Insel JAVA bereisen wird. Das war natürlich ein Insiderscherz, da wir früher alles in .NET programmiert haben und er inzwischen mit JAVA arbeitet.

Diese Antwort habe ich heute von ihm erhalten:

hi ansgar!

java (die insel gab der kaffeebohne ihren englischen namen) und bali werde ich noch bereisen. sumatra (wie die kaffeesorte die man kaufen kann) werde ich wohl aus zeitmangel streichen. ja, ich weis, ich habe mehr als genug zeit, aber ich will halt nach australien. ich werde in etwa 4 wochen von singapur nach jakarta fliegen, ein mal von west nach ost ueber die insel reisen, dann mit der faehre nach bali uebersetzen. nach einer ruhepause auf der insel geht es dann mit dem flieger nach australien. eine route habe ich nur grob: ich weis wo ich in etwa lang will, aber genaueres kann ich nicht sagen. ich werde z. b. am 27 in bankog ankommen, habe dort kein zimmer (was aber noch nie ein problem war) und keine ahnung ueber welche stops ich nach sueden richtung malaysia (kuala lumpur) und singapur reisen werde. texte gibt es nicht, das ist mir zu aufwendig. da ich quasi jeden tag mehrere mails schreibe moechte ich nicht mehr zit fuer einen blog draufgehen lassen. aber alle mails zusammen sind dann in auszuegen doch so etwas wie ein tagebuch 🙂

wenn du das in deinen blog packen willst … dann muss ich dir ja immer die schoenste karte schicken 🙂 bekommen wirst du noch welche, ich werde ja noch durch kambodscha, thailand, malaysia, singapur, indonesien und australien reisen. wenn du willst kannst du auch ein bild von meinen bildern zum bloggen aussuchen, ich habe die in hoeherer ausfloesung auf der kamera. aber wie das so ist mit den amateuren: alle bilder sind im vorbeilaufen geschossen oder aus einem fahrzeug, ohne vorbereitung oder stativ. der ort ist dem ordnernamen zu entnehmen (moskau, peking, etc.). so, ich muss jetzt mal einen eiskaffee schluerfen gehen. die schmecken hier richtig genial.

beste gruesse,
anas.

Na wenn das keine Aufgabe ist! Hier habe ich seine bisherige Reiseroute rekonstruiert:

Reiseroute von Mai 2012 bis Juli 2012 – Anklicken für volle Auflösung

Hier seine Zwischenstopps im Detail:

  • 2012-05-18 bis 2012-05-24 Moskau
  • 2012-05-24 bis 2012-05-29 Transsib 1
  • 2012-05-29 bis 2012-05-31 Ulan Bator
  • 2012-05-31 bis 2012-06-01 Transsib 2
  • 2012-06-01 bis 2012-06-06 Peking
  • 2012-06-06 bis 2012-06-10 Tokio
  • 2012-06-10 bis 2012-06-12 Kyoto
  • 2012-06-12 bis 2012-06-13 Nara
  • 2012-06-13 bis 2012-06-15 Osaka
  • 2012-06-15 bis 2012-06-16 Nagano
  • 2012-06-16 bis 2012-06-17 Tokio
  • 2012-06-17 bis 2012-06-19 Seoul
  • 2012-06-19 bis 2012-06-21 Syncheon
  • 2012-06-20 Yeosu Expo 2012
  • 2012-06-21 bis 2012-06-26 Seoul
  • 2012-06-26 bis 2012-07-01 Hong Kong
  • 2012-06-28 Macau
  • 2012-07-01 bis 2012-07-05 Hanoi
  • 2012-07-05 bis 2012-07-07 Ha Long und Cat Ba
  • 2012-07-08 bis 2012-07-10 Hue
  • 2012-07-10 bis 2012-07-12 Hoi An
  • 2012-07-10 Easy Rider Tien
  • 2012-07-13 bis 2012-07-14 Nha Trang
  • 2012-07-14 bis 2012-07-15 Da Lat
  • 2012-07-15 bis 2012-07-17 Saigon
  • 2012-07-18 bis 2012-07-20 Phnom Penh
  • 2012-07-21 bis 2012-07-23 Battambang

Hier nun einige Bilder die ich für Euch aussuchen durfte. Ich bin mir sicher, weitere werden folgen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Hier geht es weiter mit Teil II seiner wunderbaren Reise.

Schweiz 2012 – Sandras Geschichte

Unsere Reise in die Schweiz liegt nun schon wieder ein paar Tage zurück. Während ich abends meine „Bilder des Tages“ gesichtet und einen ausführlichen Artikel für diesen BLOG geschrieben habe, hat es Sandra ruhiger angehen lassen. Sie hat die Erlebnisse aller Tage in einem großen Artikel zusammen gefasst. Wer gern ihre Geschichte lesen möchte, der findet sie hier oder klickt einfach auf das „Vorschaubild“. ich wünsche Euch viel Spaß bei der Lektüre 🙂

Motive erarbeiten – Pico del Teide

Pico del Teide mit Nikon D300

„Alles ist schon einmal fotografiert worden, aber nicht von jedem!“ Diesen Spruch kennt jeder Fotograf und es liegt viel Wahrheit darin. Viele Menschen fotografieren im Urlaub all das was die anderen Urlauber auch fotografieren. Auf der ganzen Welt gibt es Aussichtspunkte an mitunter wirklich schönen exponierten Plätzen und täglich halten dort tausende fotobegeisterte Touristen und machen eigentlich alle das gleiche Foto. Als ich im letzten Jahr Allan Vasenius in der „Ranger-Bude“ zwischen Page und Kanab kennen lernen durfte, haben wir einen ganzen Tag zusammen verbracht und haben uns lange und intensiv über Bildgestaltung und Fotografie unterhalten. Damals hat es mich gewundert, dass Alan für mehrere Wochen unterwegs war und kein Notebook dabei hatte. Alles was er hatte waren zwei 64GB Speicherkarten, ein Stativ und eine Nikon D3 mit AF-S 2.8/14-24, AF-S 2.8/24-70 sowie ein AF-S VR 2.8/70-200. Eine Kamera drei Objektive zwei Speicherkarten, fertig!

Alan sagte mir damals den Satz „I don’t need to take pictures just to show I was there!“. Dieser Satz ging mir lange Zeit im Kopf herum. Er musste keine Fotos machen um zu zeigen, dass er irgendwo war. Das unterscheidet ihn und seine Bilder von 99,9% der Fotos die tagtäglich von Touristen in aller Welt geknipst werden.

Aber wenn man seine Bilder nicht als „Trophäe“ versteht, was ist es dann? In unseren Gesprächen hat Alan erzählt, dass er viel im Internet recherchiert, topografische Karten studiert und sich auch mal auf Webseiten der NASA den Stand des Mondes an einer GPS-Koordinate an einem definierten Tag zur Abendzeit ausrechnen lässt. Für jedes Motiv überlegt und plant er, manchmal dauert es Tage oder gar Monate und Jahre bis sich eine seiner Bildideen realisieren lässt.

Doch nicht jeder Fotofan hat die Zeit und die Mittel sich so intensiv mit einzelnen Motiven zu beschäftigen. Will man dennoch mehr als ein Foto aufnehmen, das „nur beweist, dass man dort war“ so helfen nur gute Planung und möglichst genaue Kenntnisse der Örtlichkeiten.

Am Beispiel einiger Bilder des höchsten Berg Spaniens möchte ich Euch beschreiben was ich meine.

Als ich im Jahr 2003 das erste Mal zu Besuch auf Teneriffa war, hatte ich lediglich eine kleine APS Kamera und einige wenige APS-Filme dabei. Teneriffa, was sollte das schon sein, eine Urlaubsinsel für Rentner die preiswerte Pauschalreisen lieben. Meine Erwartungen waren nicht sehr hoch und eine Form der Vorbereitung gab es nicht. Umso mehr habe ich damals gestaunt, dass es auf dieser Insel den höchsten Berg Spaniens gibt, den Pico del Teide. Einen majestätischen annähernd 4.000 hohen Vulkan der die Silhouette der Insel prägt und dominiert.

Dieser Vulkan begeistert mich bis heute. Und so oft ich ihn inzwischen auch fotografiert habe, das eine ultimative Foto habe ich vielleicht noch immer noch nicht hin bekommen.

Aber schauen wir mal…

Fährt man mit einem Auto oder dem Bus hoch in die Canadas del Teide, so bieten sich Perspektiven wie diese hier.

Im letzten Abendlicht aus der gegenüberliegenden Himmelsrichtung zeigt sich dieses Motiv schon wieder ganz anders.

Welches Bild ist das „Richtige“? Sollte man vielleicht weiter weg sein und es mal in Schwarz-Weiss versuchen?

Oder mal einige Stunden vor Sonnenaufgang mit langen Belichtungszeiten?

Oder mitten in der Nacht?

Oder doch lieber früh am Morgen?

Oder sollte man für das perfekte Foto auf einen anderen Berg steigen und warten bis Nebelschwaden herein ziehen?

Oder bietet sich die perfekte Perspektive von der anderen Seite der Insel 30 Sekunden vor Sonnenuntergang?

Welches Foto ist nun das „Richtige“? Eine Frage auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Fast jedes Motiv hat viele Seiten und sieht in unterschiedlichem Licht doch immer wieder anders aus. Ich denke das ist auch der Motor für viele Aktfotografen. Eine nackte Frau oder einen nackten Mann hat jeder schon einmal gesehen. Dennoch werden sie immer wieder fotografiert. Warum, weil sie immer wieder unterschiedlich sind und mit nur einem Bild einfach nicht „zu fassen“ sind.

Letztlich ist jede Fotografie nur eine Momentaufnahme und wenn sie mehr sein soll als nur ein Beweisfoto, so braucht man eine Bildidee und man muss sein Bild planen. Das „einzige ultimative“ Foto wird man damit sehr wahrscheinlich trotzdem nicht schießen. Aber vielleicht einige Fotos die sich aus der Masse der Beweisfotos herausheben und damit doch einzigartig und gut sind.

Auch verändern sich im Laufe der Jahre Wahrnehmung und Sichtweise und manch ein Fotograf wird erst nach Jahren erkennen welches seiner verschiedenen Bilder ein und desselben Motivs bei den Betrachtern die stärksten Emotionen weckt und somit vielleicht doch noch das „ultimative Foto“ geschossen haben. Es lohnt sich „an einem Motiv zu arbeiten“. Legt man letztlich so verschiedene Fotos wie die hier gezeigten Bilder nebeneinander, so kann man viel über Bildgestaltung, Jahreszeiten, Tageszeiten, das Licht und sich selbst lernen. Und damit ist man gut gewappnet für neue Bildideen, neue Motive und schießt vielleicht irgendwann doch noch das „eine perfekte Foto“!

Übertretungsvorhalt – Freud und Leid in der Schweiz

Am Klöntalsee mit Fuji Finepix X100

Wer in der Schweiz lebt und stinkreich ist, der bringt diesen Umstand nicht selten dadurch zum Ausdruck, dass er einen Maybach oder eine anderes schweineteures Auto bewegt. Ich habe in meinem Leben nun schon mehrere Jahre in der Schweiz gearbeitet. Wenn ich mit meinem Auto bei Basel die Grenze in Richtung Deutschland passierte habe, war häufig vor mir eine dieser übermotorisierten Nobelkarossen. Auf dem Weg zwischen Luzern und Basel waren sie, na sagen wir mal „unauffällig“. Aber sobald die Hinterräder auf deutschem Boden waren, gaben sie fast alle sofort Vollgas und begannen andere Autofahrer mit Blinker und Lichthupe von der Überholspur zu drängeln. Geld haben sie dafür nicht bezahlt, die Nutzung der deutschen Straße sind für alles was kein LKW ist bis heute kostenlos.

Als meine Freundin Sandra und ich vor ein paar Wochen für ein paar Tage in der Schweiz waren, mussten wir unsere mit TESA-Film befestigte Vignette von der Windschutzscheibe lösen und „korrekt“ in das Fahrzeug einkleben. Damit war endgültig verhindert, dass wir in diesem Jahr für ein paar Tage mit dem Motorrad in die Schweiz einreisen und die teure Vignette zumindest an einem Motorrad „recyceln“ könnten. So würde eine kleiner Trip mit zwei Motorrädern durch die Schweiz derzeit zusätzlich mit 70 Euro zu Buche schlagen. Und das ist ja noch preiswert, denn die Kosten für die Vignette werden sich im kommenden Jahr praktisch verdoppeln. Die Schweizer begründen dies mit den leeren Staatskassen und den exorbitanten Kosten für den Schweizer Straßenbau.

Ich kann mich auch noch gut daran erinnern wie ich im Jahr 2000 mein Motorrad für etwa eine Stunde auf der Straße vor unserem Projektbüro in Cham am Zuger See „parkiert“ hatte. Es war keine gesondert ausgewiesene Parkfläche und ich wurde damals mit 50 Schweizer Franken für diese schlimme Tat „gebüßt“. Einige Zeit später fuhr ich mit etwa 100 Km/h auf einer gut ausgebauten Straße außerhalb einer geschlossenen Ortschaft. In Deutschland darf man auf diesen Straßen praktisch überall 100 km/h „schnell“ fahren. Ich war mir keiner Schuld bewusst und war daher umso mehr verwundert, als mich jemand am Straßenrand mit einer Videokamera gefilmt hat. „Nicht gut!“ dachte ich nur und musste den Weg hinauf zum Grimselpass mit einem monetären Defizit in Höhe von 320,- Schweizer Franken angehen. Wirklich fies und ärgerlich!

Vor dem Hintergrund dieser „Erfahrungen“ sind wir in der Zeit die wir in der Schweiz verbracht haben, wie ein regelrechtes Verkehrshindernis durch die Gegend geschlichen. Ok, das Dach war meist geöffnet und die Laune gut, eilig hatten wir es auch nicht. Einer „Straftat“ bin ich mir nicht bewusst, wir sind echt langsam gefahren und haben fast paranoid darauf geachtet nicht zu schnell zu fahren. Die gute Laune kann es einem trotzdem schon ziemlich verderben wenn man ständig und überall darauf gefasst sein muss, dass eine Radarfalle am Wegesrand lauern könnte. Statt auf den Verkehr konzentriert man sich fast ausschließlich auf den Tachometer und alles was am Straßenrand nach einer Radarfalle aussehen könnte.

Als ich dann heute meinen Briefkasten geleert habe, war da ein Schreiben vom Kanton Schwyz! „Nicht gut, gar nicht gut!“ durchzuckte es mich auf dem Weg zur Wohnungstüre. Im Umschlag dann dieses Dokument, ein „Übertretungsvorhalt“. Die Schweizer Bürokratie ist wirklich gut darin immer wieder schöne neue Worte zu erfinden!

Schweizer Bussgeldbescheid - Übertretungsvorhalt - Uebertretungsvorhalt
Anklicken für Originalgröße

Schaut man sich diesen Bußgeldbescheid (wie wir das nennen würden) in aller Ruhe an sieht man, dass ich unter Berücksichtigung des Messfehlers der Messeinrichtung ganze 3 km/h zu schnell war, also 53 statt 50 km/h – Hey Leute, das schaffe ich sogar mit dem Fahrrad! Diese schreckliche Straftat würden deutsche Radarmessgeräte gar nicht feststellen, denn es läge annähernd unterhalb der Messgenauigkeit.

Der Tachometer in meinem Auto endet bei 260 km/h – ein Geschwindigkeitsunterschied in Höhe von 3 km/h ist weniger als die Nadel des Tachometers breit ist – hallo?

Wenn Ihr in den Vergangenheit mal daran gedacht habt die Schweiz mit dem Auto oder Motorrad zu besuchen, lasst es lieber sein. Land und Leute sind zwar in der Regel wirklich großartig, aber für Auto- oder Motorradfahrer ist die Schweiz ein Polizeistaat der selbst die ehemalige DDR bei weitem in den Schatten stellt.

Update:

Mehrere Leser haben mir geschrieben ich solle den Titel des Artikels lieber ändern, damit daraus nicht noch eine Anklage wegen Amtsbeleidigung erwächst.  Nun ist es schön harmlos, aber eine Abzocke ist und bleibt es dennoch. Dies sieht man nicht zuletzt daran, dass die Kantonspolizei Schwyz ein Konto in bei der „Deutsche Postbank Karlsruhe“ unterhält auf das man seine „Buße“ zu zahlen hat. Irgendwie hätte ich Lust sie in Cent-Stücken zu bezahlen, das ist auch Geld und es ist legitim. Die Cent-Stück könnte man der Polizei direkt nach Schwyz „liefern“ lassen. Aber ich denke, ich werde die Buße bezahlen und versuchen es so schnell wie möglich zu vergessen. Es lohnt einfach nicht sich länger darüber zu ärgern. Bei der nächsten Reise fahren wir vielleicht lieber gleich weiter nach Italien…

Nikon D800 – Mit dem Helikopter über New York

Hier habe ich noch ein kleines nettes Video für Euch, das mit einer Nikon D800 während eines Helikopter-Fluges über New York gefilmt wurde. Man sieht sehr schön wie der VR des Objektives nach Kräften versucht das Bild aus dem ratternden Hubschrauber irgendwie zu stabilisieren. Bei der Videobearbeitung wurde dann später nochmals kräftig nachgeholfen. Dies erkennt man sehr schön an den Szenen in denen das Bild aussieht als wäre es aus „Gummi“. Aber seht selbst…

Vielleicht kann ich bald mal ein ähnliches Video mit meiner D800E für Euch aufzeichnen, es bleibt spannend!