Wer ein halbwegs aktuelles MacBook verwendet und gelegentlich schon ein mal mit iMovie herumgespielt hat, der kennt vielleicht die Vorlagen aus denen man in kurzer Zeit wirklich coole Trailer zaubern kann.
Um einen Trailer zu erstellen wählt man einfach eine Vorlage aus, importiert einige kurze Video-Sequenzen und verteilt diese auf die vorgefertigten Szenen-Elemente. Anschließend gibt man noch hier und dort ein wenig Text ein und kann seinen megacoolen vor Pathos nur so triefenden Trailer bei YouTube oder sonst wo veröffentlichen. Eine wirklich spaßige Sache ist das 🙂
Pünktlich zum Start in ein hoffentlich sonniges Wochenende kann ich Euch heute den ersten Teil meiner großen Reportage „USA-2014“ präsentieren. In diesem Video steckt viel mehr Arbeit als man denken würde. Zunächst muss man natürlich einmal diese Reise unternehmen und an all den Orten fotografieren und filmen. Ständig hält man an, schaut nach ob die GoPro noch außen am Auto klebt und wenn wieder einmal der Akku leer ist freut man sich über ein Ladekabel im Auto. Später daheim sucht man aus tausenden von Bildern und Video-Sequenzen einige Highlights zusammen, denn das Video soll möglichst kompakt und unterhaltsam sein.
Beim Videoschnitt steht man dann vor der Aufgabe Bilder und Musik so gut wie möglich miteinander zu verschmelzen. Wenn es perfekt sein soll, muss jeder Schnitt zur Musik passen und die Bilder müssen mit der Musik harmonieren und darauf so gut wie möglich abgestimmt sein. Bei jedem Schnitt stellt sich die Frage des „Übergangs“. Soll es ein einfacher harter Cut sein, oder soll es eine Überblendung geben? Vielleicht einen Effekt dazu? Wie lange soll der Übergang dauern, wann blendet man die Musik aus und den nächsten Track wieder ein?
Bei der Aufnahme des Kommentars kann man sich einen langen Text vorschreiben und ihn vor einem Mikrofon „herunter sprechen“. Ich mag es aber lieber die Bilder zu schauen und quasi „live“ zu kommentieren. Der Kommentar darf natürlich nicht übersteuert sein und die Lautstärke muss möglichst über das gesamte Video hinweg konstant bleiben. Arbeitet man über viele Tage hinweg Abend für Abend an einem solchen Video, so steht das Mikrofon mal hier mal dort, keine einfache Aufgabe hier eine wirklich durchgängige Lautstärke und gleichbleibende Tonqualität zu erzielen. Tödlich sind Versprecher, die immer wieder vorkommen, oder eine falsche Betonung. Wieder und wieder beginnt man aufs neue bis man schließlich einige Sekunden eines neuen Kommentars korrekt gesprochen hat. Während der vielen Runden die man dabei dreht verliert man immer wieder das Gefühl für den Gesamtzusammenhang. So stellt man machmal erst eine Woche später fest, dass man sich irgendwo wiederholt hat. Man entdeckt doppelte Adjektive und stellt beschämt fest, dass man bei 10 Kommentarschnipseln 6 mal „wirklich“ gesagt hat.
Nun muss man entscheiden ob man damit leben kann oder ob man wieder einen gesamten Abend zu opfern bereit ist um die entsprechenden Kommentare erneut aufzunehmen…
Schwierig wird es zuweilen auch beim Upload in Richtung YouTube. 15 Minuten Video in guter FULL-HD Qualität sind etwa 2 Gigabyte groß. Natürlich kann man es stärker komprimieren, aber dann sieht das „was letztlich zählt“ einfach schlechter aus als es möglich wäre. Ohnehin muss man im Vergleich zur Ausgabe auf eine Blu-Ray mit schweren Qualitätseinbußen leben wenn man ein solches Video über YouTube veröffentlicht. Da soll es nicht noch schlechter werden nur damit sich die Upload-Zeit verkürzt. Wirkich blöd wird es, wenn der Upload übers Wochenende läuft und man viele Stunden später feststellen muss, dass er schon wieder abgebrochen ist. Vielleicht lag es am DSL-Router der sich in der Nacht neu verbunden hat? Man weiß es nicht und kann nur frustriert einen neuen Upload starten.
Wer all diese Arbeit freiwillig und unentgeltlich auf sich nimmt muss dann auch noch damit leben, dass irgendwelche verstrahlten Typen sich einen Spaß daraus machen das mühsam erstellte Video mit überflüssigen Kommentaren und negativen Bewertungen zu überziehen. An solchen Tagen fragt man sich dann warum man das alles macht…
Aber manchmal gibt es dann Tage die einen all das vergessen lassen, während man E-Mails wie diese hier liest:
In den nächsten Wochen werde ich also weiterarbeiten an diesem großem Video-Projekt. In Teil 2 wird es um die Tage am Lake Tahoe, in Sun Valley Idaho und den ersten Kontakt mit dem Yellowstone Nationalpark gehen.
Ich freue mich auf Euer Feedback. Wer mag kann die kostenlose Kommentarfunktion in diesem BLOG verwenden. Man muss sich nicht groß registrieren und kann so den anderen Lesern seine Meinung mitteilen. Über einen „Daumen hoch“ bei YouTube freue ich mich natürlich auch, schließlich ist es zumeist der einzige Lohn den man für diese Arbeit erhält…
Wer viel auf Reisen ist und auf ein Stativ nicht verzichten möchte steht bei jeder neuen Reise vor der Herausforderung sich für ein großes stabiles Stativ oder ein kleines leichtes Reisestativ zu entscheiden. Ich habe oft beides dabei, das große Stativ verwende ich an allen Locations die bequem erreichbar sind und bei denen ich nicht weit laufen muss. Steht aber eine etwas abgelegene Location auf dem Tagesprogramm, so kommt nur ein leichtes Stativ in Frage. Wenn ich mich in der Vergangenheit mal wieder gegen ein Stativ entschieden habe, so war ich meistens irgendwann gefrustet weil ich es doch hätte brauchen können.
Es gab eine Zeit in meinem Leben, da konnten die Kameras nicht groß und schwer genug sein. Statt „Weniger ist mehr“ dachte ich mir „Size matters“ und habe parallel zum viel zu schweren Stativ auch noch eine viel zu schwere Fotoausrüstung mitgeschleppt. Spätestens seit ich die Vorzüge kleiner Sensoren für mich entdeckt habe, bin ich immer öfter mit kleinem leichten Marschgepäck unterwegs. Hin und wieder habe ich sogar nur noch eine kleine Micro-Four-Thirds Kamera mit einigen wenigen ausgesuchten leichten Objektiven dabei. Inzwischen ist bei mir also „weniger“ wieder „mehr“.
Immer mehr Kameras können Videos in sehr guter Qualität aufnehmen. Mein Video zur USA-Reise im Jahr 2011 hat mir wirklich viel Mühe bereitet, aber wenn ich es anschaue ärgere ich mich über die vielen verwackelten Passagen. Hätte ich mehr mit einem Stativ gefilmt so wäre das Ergebnis deutlich besser geworden. Doch nicht mit jedem Stativ lässt es sich auch gut filmen. Daher habe ich mich in den letzten Wochen nach einem Stativ umgeschaut das ausreichend stabil für eine etwas größere Kamera ist, relativ leicht ist und ein gutes Handling bei der Aufnahme von Video-Material ermöglicht.
Mit dem neuen Alta CA 233-AGH hat der Zubehörhersteller VANGUARD ein Stativ im Programm das diesem Idealbild eines Reisestativs sehr nahe kommt.
Aktuell läuft ein Gewinnspiel, das am 7. Juli um 17h endet!!
Wer hier kein Glück hat, der kann dieses Stativ bei einem gut sortierten Fotohändler oder auch bei MediaMarkt oder Saturn in Ruhe anschauen. Besonders der neue GH-30 Pistolengriff ist eine sehr gelungene Konstruktion. Alternativ kann man es natürlich auch bei amazon.de erwerben.
Für alle die noch nicht wissen welches Stativ für sie das Richtige ist, habe ich hier eine Liste meiner Artikel zu diesem komplexen Thema zusammengestellt:
Für alle USA Fans habe ich heute eine sehr schön gemachte Dokumentation über den Highway No. 1, einige Highlights und natürlich das wunderbare San Francisco.
Für alle die es noch nicht kennen ist hier mein Video zu unserer Reise im Jahr 2011. Damals kannte ich die Spiegel Dokumentation leider noch nicht, ansonsten hätten wir sicher noch einige Abstecher in unsere Route eingefügt. Aber wir sind ja noch jung und können das sonnige Kalifornien hoffentlich irgendwann noch einmal besuchen.