Lyonheart K – Pulsbeschleuniger für harte Kerle

Bereits als kleiner Junge war ich vom Design des Jaguar E-Type fasziniert. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Auch wenn seine Technik fehleranfällig war und die Besitzer dieser Fahrzeuge damit mehr in der Werkstatt als auf der Landstraße unterwegs waren, das Design des Jaguar E-Type ist für mich bis heute nahezu unerreicht.

Dass ich mit dieser Meinung nicht allein auf der Welt bin zeigt mir die Vorstellung der Designer der schweizer „Classic Factory“. Erst vor einigen Wochen haben sie ihre finale Version einer modernen Interpretation eines Sportcoupés vorgestellt für das der Jaguar E-Type das Vorbild war. Solch ein Fahrzeug könnte die Herzen betuchter Kerle schneller schlagen lassen. Basierend auf einem Aluminium-Spaceframe und Karosserieteilen aus Karbon-Fasern soll das Fahrzeug relativ leichte 1.600 Kilogramm auf die Wage bringen. Unter der Haube soll ein Turbo-aufgeladenes V8 Triebwerk mit nicht weniger als 5  Litern Hubraum und 550PS bei 680 Nm Drehmoment werkeln. Der Top-Speed soll bei 300 km/h liegen, die 100 km/h Marke soll bereits nach 4 Sekunden geknackt sein.

Handgefertigt im britischen Coventry sollen die ersten 50 Fahrzeuge zum Stückpreis von 495.000 Euro an den Mann oder die Frau gebracht werden. Die Wartezeit soll derzeit 18 Monate betragen. Es gibt sie noch, die echten Männerträume. Ob Frauen auch von solchen Dingen träumen weiß ich nicht, vielleicht schreibt mir ja mal ein weiblicher Leser einen Kommentar 🙂

Die Rentergang hat wieder zugeschlagen

Als ich wach werde zeigt die Uhr bei 8h20. Habe ich sie eigentlich umgestellt? Ja, habe ich! Aber welche Uhren habe ich gestern alle vergessen und welche haben sich automatisch umgestellt? Ein Thema das mich sicher auch in diesem Jahr noch eine Weile verfolgen wird, bis im nächsten Frühjahr alles wieder rückgängig gemacht wird. Überflüssig wie ein Kropf ist das…

Bei einer Tasse frischem Kaffe und einem Schwarzbrot mit Quark und Zwiebeln schaue ich mal beim Morgenmagazin hinein. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Am Anfang meiner „Karriere“ als Unternehmensberater habe ich manchmal morgens im Hotel ein wenig in den Fernseher geguckt. Aber es mir dann fast vollständig abgewöhnt. Auch heute gibt es langweilige Sportnachrichten und eine lange Diskussion darüber, wie man sich bei einer staatlich geführten Pleitebank um 55.000.000.000 Euro verrechnen könnte. Eigentlich eine Lachnummer. Doch dann erklärt ein Professor, dass aufgrund des Abrechnungsprozederes alles in bester Ordnung ist und dem deutschen Staat keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung stehen. Na, dann können wir sie auch nicht nach Griechenland, Italien oder Portugal verschenken. Auch nicht schlecht…

Dann gibt es für mich die Nachricht des Tages: Die eisenharten Rentner der Krawall-Band Metallica haben mal wieder zugeschlagen. Diesmal haben sie sich eine Verstärkung geholt die gut zum heutigen Halloween passt – Lou Reed ist mit dabei. Wie genial ist das denn? James Hetfield erklärt in einem Interview-Schnipsel, dass es diesmal voll cool war, weil sie sich nicht erst einmal irgendwelche Texte ausdenken mussten, sondern es statt dessen gleich krachen lassen konnten.

Witzig wie die beiden früher einmal ausgesehen haben…

Schaut man sie heute an, sehen sie fast aus als hätten sie sich pünktlich zur Halloween Party verkleidet.

Man beachte die extrem coolen Sonnenbrillen!!

Auch das Cover der neuen „Scheibe“ ist wirklich böse ausgefallen…

Nun fragt man sich, wie das wohl „klingen“ wird – Lou Reed und Metallica – schauen wir doch mal was wir zu diesem Thema finden…

Ein kleines Interview gibt es da zu sehen…

 

Witzig wie James Hetfield hier sagt, dass man dem Ganzen nur noch den „Metallica-Stempel“ aufdrücken musste. Das habe ich eben schon im Morgenmagazin gesehen & gehört 🙂

Aber wie klingt das was sie da machen? Stöbern wir mal weiter…

 

Früher war Metallica mal die Kracher-Band schlecht hin und die weltweite Fangemeinde ist noch immer riesig. Ich bin gespannt wie nach mehreren Flops nun dieses Werk ankommen wird. Irgendwie ist auch Metallica nicht mehr das was sie einmal waren, aber ich werde ja auch nicht jünger…

Nikon D700 versus D7000 – Performance-Test

Es ist Samstag und die Sonne lacht. Aber Sandra ist durch und durch erkältet, die Nase tropft und die Glieder schmerzen. Aber, das Gehirn braucht Sauerstoff! Also bleiben die Motorräder und das Cabrio heute mal daheim. Um kurz nach 12h geht es mit meiner schwarzen Dieselrakete zur „Wahner Heide“, gleich hinter dem Köln-Bonner Flughafen. Dort bin ich früher auf dem Weg zur Arbeit immer mal wieder für ein paar Minuten gewesen und habe mit einer Nikon F4, F100 oder F5 und später mit einer Nikon D100 Flieger geknipst. Motoviert war das alles durch Bilder eines Fotografen der diverse Flieger exakt von unten fotografiert und sie einander gegenüber gestellt hat. Dieser Artikel aus irgendeiner Fotozeitung geistert mir seit Jahren im Kopf herum wenn ich in der Nähe eines Flughafens bin.

Heute sind die Nikon D7000 und die D700 im Gepäck. Zusätzlich habe ich noch die neue Nikon AW-100 dabei. Die Anfahrt dauert nicht lang und warm eingepackt warten wir auf die Flieger die da kommen werden.

Zwischendurch finde ich einen sehr schönen fast unbeschädigten Pilz. Ich versuche mich mal an einer Nahaufnahme mit der kleinen Nikon AW-100. Richtig gelingen tut das erst, als ich die Kamera auf den Kopf stelle und das Blitzlich als „Aufheller“ verwende. Wirklich praktisch diese kleinen Kameras 🙂

Dann wird es ernst, die ersten Flieger kommen. An meine D7000 setze ich das Nikon AF-S VR 18-200mm – mal sehen wie es sich schlägt! Oben drauf sitzt ein Adapter eines kleinen „Schirmhalters“. Daran habe ich eine Stativ-Adapterschraube gedreht und da wiederum einen GoPro Stativ-Adapter angeschraubt. Oben drauf sitzt eine GoPro HD HERO 1080.

Nachdem einige Flieger „durch sind“ habe ich das Gefühl, dass die D7000 einfach zu langsam ist. Also raus mit der D700, dem AF-S 1.4/50mm und dem MB-D10 Batteriegriff samt großem EN-EL4 aus meiner Nikon D2x. Ich stelle auch hier nur den RAW-Modus ein, keine JPG-Vorschaubilder! Im Karten-Slot steckt die neue schnelle 16GB CF-Karte von Foto Gregor in Köln. Drauf mit der GoPro und los geht der Spaß. So eingestellt geht die D700 ab wie eine Rakete! Das macht Spaß, nur kommen zu wenig Flieger 😦 Und die Flieger die kommen sind langweilige Kisten von German Wings. Ok, man kann nicht alles haben…

Zum Abschluß mache ich noch einen kleinen Soundcheck mit dem ZOOM H2. Dann geht es zurück zum Auto. Es ist inzwischen 15h und wir haben Hunger. Im Navi finden wir das Schloß-Restaurant an der Agger – das klingt gut! Also los, es sind nur ein paar Kilometer!

Dort angekommen bleibt bis auf die neue Nikon AW-100 alles im Auto. Hier habe ich zwei Testbilder aus der kleinen AW-100…

Hier ein Foto der Tischdekoration – Selbstauslöser  & Makro-Programm – ganz brauchbar – oder?

Später wird dann daheim das Video des Tages geschnitten – Nikon D700 versus D7000. Meine Gewinnerin ist ganz eindeutig die schon etwas in die Jahre gekommene D700. Im Vergleich zur D7000 hat sie irgendwie genau die Power die man für wirklich schnell fliegende „Objekte“ braucht. Das 50er Objektiv ist ein wenig zu kurz, also habe ich auch mal einige Fotos mit einem AF-S VR DX 16-85mm gemacht – das dunkelt die Bildränder wirklich kräftig ab – aber so schlecht sieht das gar nicht aus 🙂

Augen auf im Strassenverkehr

Es ist wieder 5h am Morgen und es geht mal wieder mit dem Moped nach Mainz. Mein Weg führt mich über die A61 in Richtung Ochtendung. Zwischendurch mal wieder ein Stau. Ein Massenkarambolage ist die Ursache. Am Straßenrand stehen lauter Autos und ein paar Polizisten versuchen zu rekonstruieren was zuvor geschehen sein mag.

Mir kommt mein „Motz-Video“ von Gestern in den Sinn und ich wünsche mir nicht nur ein unfallfreies Wochenende, sondern auch mal einen unfallfreien Montag!!

Eine Weile später bin ich dann tatsächlich in Ochtendung. Schnell tanken, die drei GoPro Kameras scharf schalten und schon geht es los durch die letzten Ausläufer der Eifel hinab zur Mosel. Danach ein Stückchen entlang der Mosel und anschließend durch den Hunsrück in Richtung Süden. Das TomTom schlägt immer mal einen Abzweig vor, aber der ist entweder gesperrt oder sieht wenig einladend aus.

Die Fahrt ist großartig, doch nach zwei Stunden habe ich genug und will eigentlich nur noch vorwärts kommen. Also schnell bei Stromberg auf die A61, aber genau da ist gerade eine fiese Baustelle, nichts geht mehr. Motor aus und warten, wie ätzend! Kaum verlässt man seine einsamen Nebenstraßen, steht man auch schon auf der Autobahn herum. Wäre ich doch auf der Hunsrück Höhenstraße geblieben…

Irgendwie schaffe ich es dann doch nach Mainz. Ganz kurz vor meinem Ziel steht dann vor mir ein silberner VW Golf. Als die Ampel grün wird gibt er kräftig Gas und biegt nach links ab. Ich traue meinen Augen kaum, er macht es mit vollem Ernst bei einer knallroten Ampel!! Gerade an dieser Ampel lag vor ein paar Tagen erst wieder ein verletzter Motorradfahrer auf der Straße. Mich ärgert das so sehr, dass ich schnell ein kleines Video davon machen muss.

Hey Leute, wenn da schon rote Ampeln sind, dann achtet doch mal darauf ob ihr wirklich fahren dürft. Heute war es glückliche Fügung, dass da Radfahrer, Rollerfahrer oder was auch immer auf der Kreuzung war. Beim nächsten Mal gibt es vielleicht wieder einen Schwerverletzten. Das muss doch nicht sein!!!

Augen auf im Straßenverkehr – so schwer kann das doch nicht sein…

 

Update:

Erst gestern hat wieder ein Autofahrer bei einem unerlaubten Fahrmanöver ein Motorrad umgefahren. Ein 15-jähriges Mädchen wurde dabei schwer verletzt.

Hey Leute, reißt Euch doch mal zusammen wenn Ihr mit dem Auto unterwegs seid…

 

Navigieren – aber richtig!!

Aus gegebenem Anlass…

 

So Leute, ich sattle dann jetzt mal mein Moped und mache mich auf den Weg nach Mainz. MIT EINEM NAVIGATIONSSYSTEM! Wo genau es langgeht weiß ich nicht, aber ich habe eine Karte dabei und ich habe mich vorab orientiert. Bonn, A61, Ochtendung, Alken, Oberwesel, Bingen, Mainz… Ist doch gar nicht so schwer – oder?

Und los…