Schöner Reisen mit Thilo Sarrazin

Vor etwa einem Jahr hat das ehemalige Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank namens Thilo Sarrazin (Bitte beachten sie die Schreibweise, das hat nichts mit Sarin zu tun!) uns via Facebook einige lange überfällige Tipps zur illegalen Einreise und Migration in fremde Länder gegeben.

Migrationsleitfaden

Diese Tipps & Tricks für die erfolgreiche Einreise und Migration wurden inzwischen tausendfach gelesen und mehr als 40.000 facebook User haben sogar auf „Gefällt mir“ geklickt.

Angesichts dieser Zahlen frage ich mich warum so viele Menschen diese Tipps & Tricks so sehr mögen. Wollen die hier etwa weg, ihr schönes Deutsches Heimatland verlassen? Wenn ja warum brauchen sie Tipps für die Einreise ohne Ausweis und Visum in fremde Länder? Wer in Deutschland keinen Ausweis hat, der schnappt sich 100 Euro, lässt sich fotografieren, wartet eine Stunde beim Bürgeramt und kann 14 Tage später seinen neuen Reisepass abholen, gar kein Problem – warum sollte man ohne reisen??

Will man mit diesem Ausweis in die USA einreisen, so beantragt man einfach auf einer Internetseite der US-amerikanischen Regierung ein Touristenvisum und zahlt die anfallenden Gebühren bequem mit der Kreditkarte. Unterwegs in die USA füllt man eine einfache Zollerklärung aus und versichert, dass man dort keinen Terroranschlag plant. Wird man dort nach der Landung gefragt warum man einreisen möchte, reicht das einfache Wort „Vacation“ und schon ist man drin. In den kommenden Wochen kann man sich mit Burgern und fettigen Fritten vollstopfen bis der Arzt kommt und kurz bevor der Herzinfarkt droht fliegt man bequem zurück nach Deutschland. Hier kann man sich anschließend die überflüssigen Kilos mit hunderten saftiger Steaks vom argentinischen Angusrind samt knackigen Salaten Abend für Abend wieder wegessen, „Low-Carb“ nennt man das – schmackhaft und einfach…

Da frage ich mich, warum man eine Reise ohne Ausweis und Visum unternehmen sollte, die Schweinshaxe bekommt man in fremden Ländern schließlich auch mit gültigem Visum serviert?

Warum gefällt mehr als 40.000 Facebookern die Idee der illegalen Ausreise aus Deutschland? Vielleicht weil sie irgendwo in der Nähe von Oder und Neiße gelebt haben und konnten bis 1989 das Land der Dichter und Denker nicht verlassen, jedenfalls nicht so einfach. Vielleicht haben sie auf der falschen Seite ihres Heimatlandes gelebt und sich geärgert, dass ihre Großeltern den zweiten Deutschen Weltkrieg dummerweise gegen Kommunisten, Juden und sonstige nur wenig arische Mächte verloren haben?

KZ Auschwitz, Ankunft ungarischer Juden

Einige haben vielleicht auch vergessen wie es war als Omas Nachbarn damals von der Gestapo zum Plausch bei Kaffee und Kuchen geladen und mit Benzin im Blut wieder heim geschickt wurden. Vielleicht sehen sie die Texte des Herrn Sarrazin sogar als Anstoß für eine Bildungsreise nach Syrien? Ich bin mir sicher, wer sich in Syrien eine Beninspritze abholen möchte, der wird sie dort sehr einfach bekommen und das sogar ohne einen gültigen Deutschen Führer-Schein!!

Warum also diese Ausreise-Tipps? Warum sollen wir einen türkischen Bürgermeister vom Klang Deutscher Kirchenglocken überzeugen, wo diese doch zumindest in Limburg ohnehin bald eingeschmolzen werden um als Altmetall zur Deckung völlig unerwarteter Baukosten zu dienen? Also ich muss sagen, dieser Herr Sarazin gibt mir Rästel auf!

UnterreichtGastarbeiter_LudwigWegmannDeutschesBundesarchiv_Wikimedia

Als unsere Väter nach dem zweiten Weltkrieg das neue Rentensystem konzipierten hieß es noch „Und Kinder kriegen die Leute ja sowieso“! Doch weit gefehlt, denn Kinder kriegen in Deutschland nur noch die Dummen. Wer in diesem Land was drauf hat, der macht statt Hausaufgaben und Kinderstunde lieber Trekking-Urlaub auf Neuseeland und trinkt Cocktails auf Mauritius. Alles mit Reisepass und Visum, warum auch ohne?

Wer allerdings in 20 Jahren die Renten für die vielen Alkoholabhängigen und ihre künstlichen Hüftgelenke bezahlen soll, das bleibt hingegen ungewiss. Gewagt erscheint da die These statt Kinder zu machen und ihnen 20 Jahre lang den Hintern abzuwischen und die Ausbildung zu bezahlen, einfach fertige erwachsene Menschen preiswert aus der dritten Welt einzuführen. Wenn sie kein Visum und keinen Reisepass haben, wen juckt das schon? Sie kriegen einen Deutsch-Kurs und können dann im Hüttenwerk arbeiten oder bei der Deutschen Bank die Toiletten reinigen. Das haben wir vor 50 Jahren mit den Italienern, Griechen und Türken doch auch schon so gemacht.

Häufig wird derzeit vergessen, dass das Angebot billiger Arbeitskräfte aus aller Welt heute sogar ungleich größer ist. Auch gibt es eine natürliche Auslese während der Anreise!! Nur die Starken erreichen unser Land, nur die Besten die hier auch ordentlich schuften können bleiben übrig! Alle anderen ertrinken kostengünstig im Mittelmeer! Und im Gegensatz zu den Jahren des Deutschen Wirtschaftswunders schicken DIESE modernen Migranten kein Geld nach Hause, denn sie sind in der Regel eh allein und ihre Angehörigen wurden bereits in Syrien vergast oder irgendwo in Afrika in Einzelteilen verscharrt. So bleibt Deutsches Geld in Deutschland – ist das nicht praktisch?

Haben sich die Mägen dieser neuen Gastarbeiter erst an Eisbein und Deutsche Schweinshaxe gewöhnt, so können diese Menschen hier durchaus sinnbringend integriert werden. Wer geht nicht gern zur Eisdiele Venezia, danach auf einen Grillteller ins Restaurant Athen und anschließen noch auf einen Slibovitz ins Dalmatien? Ohne unsere Gastarbeiter würden wir in einem gastronomischen Ödland bei Weisswurst und Fleischkäse dahin vegetieren… Welch wunderbare Aussicht in 20 Jahren die Rente bei denen zu verprassen die sie uns bezahlen? Statt Pizza und Gyros gibt es dann Kuskus, Hirsebrei und Muhammara. In meinen Ohren klingt dies durchaus verlockend, oder nicht?

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Also Leute, bevor Ihr über die illegale Einreise in fremde Länder die Euch gar nicht haben wollen nachdenkt, könntet Ihr überlegen wie sich längst verloren geglaubte Tugenden wie Nächstenliebe & Co. auffrischen lassen. Ihr könntet Menschen ein Zuhause in einem Land geben in dem jeden Tag ein Drittel der Lebensmittel achtlos weggeworfen wird. Statt die Lebensmittel wegzuwerfen könntet Ihr unterernährten Menschen dabei helfen in einem Land das sie nicht kennen, dessen Kultur und Sprache sie nicht verstehen und die eigentlich viel lieber daheim geblieben wären, mit ein wenig Würde zu leben.

Wenn diese Menschen irgendwann hier bleiben wollen weil in ihrer Heimat eh alle Verwandten in Fußballstadien enthauptet oder an Hauptverkehrsstraßen an Baukränen erhängt wurden, dann ist das schon ok. Es liegt an Euch ob diese Menschen irgendwann dabei helfen Eure Rente zu bezahlen.

Alles was Ihr dazu tun müsst ist Euch nicht wie Arschlöscher zu verhalten, dann klappt das schon mit der Migration…

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(Bildquelle: Wikimedia)

 

iPad – Upgrade auf iOS 7

Bereits im Mai 2011 habe ich mir ein iPad II bestellt und benutze dieses Gerät jetzt schon viele Monate mit großer Begeisterung. Zwar ist es für mich in keiner Weise ein Ersatz für ein Notebook, aber um mal schnell etwas nachzulesen, Musik zu hören oder auf Reisen die Langeweile zu vertreiben ist es genau richtig.

Nachdem bei Facebook & Co. schon seit einigen Wochen über das neue Design und die Features von iOS 7 diskutiert wird, war es heute bei meinem schon recht alten iPad soweit. Frisch geladen habe ich es am Morgen eingeschaltet und die Meldung erhalten, dass nun auch das iOS 7.0.2 für mein iPad zu Installation bereit ist. Ich habe eine Weile überlegt ob ich dieses Upgrade wirklich ausführen soll und habe eine Weile versucht im Internet Stimmen von Anwendern zu finden die diesen Schritt bereits gegangen sind. Viel habe ich nicht gefunden, aber die wenigen Stimmen waren überwiegend positiv. Also los…

Über die Systemeinstellungen kann das Update gestartet werden. Der gesamte Prozess nimmt etwa 90 Minuten in Anspruch, der Akku sollte gut geladen sein. Im Zweifel empfiehlt sich der Anschluss an ein Netzgerät. Nach der Prozedur meldet sich das iPad dann in mehreren Sprachen – nette Idee 🙂

Das neue Design ist etwas bunter und verspielter als zuvor. Apple ist mit iPhone & Co. auf dem asiatischen Markt weniger stark als in Europa und den USA. In Asien verkaufen sich kleine hübsche bunte Dinge erfahrungsgemäß besser. Bereits beim Design von Windows XP hat Microsoft diesen Schritt gemacht und sein Betriebssystem den Wünschen der asiatischen Kunden angepasst. Nun ist Apple mit iOS 7 an der Reihe…

Die bisher bekannte Multitasking-Bedienung ist eines der ersten Merkmale das mit ins Auge sticht weil es deutliche Änderungen erfahren hat. Wer früher mit vier Fingern von unten nach oben über das Display gewischt hat bekam eine Liste der letzten Anwendungen angezeigt. Diese bekommt man jetzt als Vorschaubild in Form einer Galerie zu sehen. Mit einem Finger kann man die Anwendungen nach oben „wegwischen“ – sie werden dann vollständig beendet. Alternativ kann man auch den Home-Button zweimal schnell nacheinander drücken.

Die Fotosammlung wurde ebenfalls komplett überarbeitet.

Auch bei den Systemeinstellungen gibt es einige unscheinbare Neuerungen.

Der iTunes Store hat ein neues Outfit erhalten, bei der Funktionalität sind mit bislang keine Unterschiede aufgefallen.

Im App-Store kann nun eine Einstellung vorgenommen werden die eine automatische Aktualisierung aller APPs ermöglicht. Sobald ein WLAN verfügbar ist können sie sich dann schnell mal selbständig updaten. Was ich davon halten soll weiß ich noch nicht, praktisch scheint es jedenfalls zu sein.

Einige APPs haben in Verbindung mit iOS 7 gleich ein komplettes Redesign erhalten. Ein Beispiel ist die Vimeo-APP.

Nach der Anmeldung kann man seine Vimeo Videos sehen. Neu ist ein Feature, dass einige der aktuellsten Videos automatisch auf dem iPad speichern kann. So kann man diese Videos auch mal offline im Flugzeug anschauen.

Der Zeitungskiosk wurde auch überarbeitet. Statt der Nachbildung eines Holzregals gibt es jetzt gestapelte Farbverläufe.

Bei den Angeboten hat sich allerdings nichts geändert und vieles ist hier beim Alten geblieben.

Auffällig sind auch die Neuerungen beim Safari Internet-Browser. Ein separates Suchfeld gibt es nicht mehr. Wie bei Windows 8 gibt man Suchbegriffe nun einfach in der Adresszeile ein und wird an die eingestellte Internet-Suchmaschine weitergeleitet. Außerdem gibt es jetzt ein Art „Homepage“ auf der Verknüpfungen zu häufig genutzten Web-Angeboten für den schnellen Zugriff abgelegt werden können.

Mein BLOG anscharius.net wird wie zuvor angezeigt. Auch die Gesten funktionieren noch wie gewohnt und wem die Schriftgröße zu klein ist, der kann die Textspalte mit einer schnellen Spreizgeste schnell auf das volle Displayformat bringen. Es gibt Dinge die sind so gut, dass man sie nicht ändern sollte 🙂

Wer mehrere Apple-Geräte benutzt kann nun einzelne Tabs auch in seiner persönlichen iCloud speichern und so mit anderen Geräten synchronisieren – sehr praktisch!

Wer mit dem iPad gern Musik hört kann mit einem Finger auf dem Display von unten nach oben streichen und so den Kontrollbereich einblenden. Ganz gleich mit welcher Anwendung man gerade arbeitet, hier kann man schnell zu einem anderen Song wechseln und vieles mehr – auch sehr praktisch!

Wer ein Apple TV hat wird sich freuen, dass das AirPlay weiterhin sehr gut funktioniert – vorausgesetzt man hat einen aktuellen WLAN-Router. Ich hatte eine Weile eine wirklich alte FritzBox mit der es nicht funktioniert hat. Nach dem Wechsel von der Telekom zu einem anderen Provider gab es vor zwei Jahren eine neue FritzBox und damit klappt das Airplay nun ganz vorzüglich.

Die Weltzeit-Uhr gibt es weiterhin, man kann sich mit dem iPad wecken lassen, es als Stoppuhr für das Kochen der Frühstückseier verwenden, auch hier haben sich nur einige kleine Änderungen des Design ergeben.

Der Zugriff auf Filme, TV-Sendungen und Musikvideos ist unverändert geblieben.

Nachdem der Rauswurf von „Google-Maps“ im ersten Wurf nicht wirklich viele Freunde gefunden hat, ist die Kartenanwendung nun deutlich erwachsener geworden. Wie bei Google Maps kann man nun bspw. ein Layer mit Stauangaben einblenden, sehr praktisch!

Eine Umschaltung zwischen 2D und 3D Ansicht gibt es auch und einige wichtige deutsche Gebäude werden jetzt als tolles 3D-Modell angezeigt.

So kann beispielsweise der Kölner Dom munter hin und her gedreht und von allen Seiten aus unterschiedlichen Höhen betrachtet werden. Auch das Kölner Stadtumfeld wird sehr schön abgebildet – Ein echter Pluspunkt!

Am Erscheinungsbild der Musikanwendung haben sich einige Änderungen ergeben.

Kommen wir zu einigen sehr coolen APPs die eigentlich mit iOS 7 nichts zu tun haben, die aber unter iOS 7 sehr gut funktionieren. Eine meiner Lieblingsanwendungen ist iGeoPix. Diese APP kombiniert eine Kartendarstellung mit dem Schnellzugriff auf Bilder des Bilderdienstes „Panoramio“. Eine sehr schicke APP um schnell neue lohnende Fotomotive zu entdecken!

Sehr geil ist die APP KORG ELECTRIBE, sie kommt im Gewand eines Drumcomputers daher und bietet tatsächlich viele Features die sich hinter einer echten Hardwarelösung nicht verstecken müssen.

Auch die diversen virtuellen Synthesizer für das iPad funktionieren mit iOS auf den ersten Blick wirklich gut.

Wer Gitarre spielt und den ein oder anderen neuen Song lernen möchte, dem sei die APP „Songsterr“ (Siehe auch http://http://www.songsterr.com) sehr ans Herz gelegt!

Mit der Apple APP „Pages“ lassen sich Präsentationen erstellen und ggfs. via Apple TV und Beamer vorführen. Die APP ist recht preiswert und bietet einen überraschend großen Funktionsumfang.

Die Anordnung der Spotlight-Suche wurde geändert. Früher hat man vom „Home-Screen“ nach links gewischt und konnte dann sein iPad durchsuchen. Mit iOS 7 wischt man, ganz gleich auf welcher Page man sich befindet, einfach von oben nach unten über das Display und es öffnet sich die Spotlight-Suche. Auch sehr praktisch!

Mit der APP FlickStackr kann man sehr schnell und überaus effizient durch das Angebot des Bilderdienstes flickr.com navigieren.

Über die Schaltfläche oben rechts ist ein Wechsel zwischen der großen Ansicht und den technischen Details (EXIF-Viewer) möglich. Außerdem können Bilder sehr einfach bei Facebook & Co. geteilt werden. Diese APP sollte jeder flickr-User auf seinem iPad haben!

Fazit

Auf den ersten Blick scheint Apple mit dem neuen iOS 7 ein großer Wurf gelungen zu sein. Der befürchtete Einbruch in der Performance ist ausgeblieben, vielmehr fühlt sich mein inzwischen recht altes iPad II mit iOS 7 sogar etwas flüssiger an. Im Zuge der Einführung von iOS 7 haben viele APPs durch ihre Entwickler ebenfalls ein „Brush-Up“ erfahren, was vielen APPs wirklich gut getan hat.

Alles in allem bin ich mit diesem kostenlosen Update aktuell mehr als glücklich. Mein altes iPad II fühlt sich mit iOS 7 fast wie ein neues Gerät an, daher würde ich sagen:

  • DAUMEN HOCH für iOS 7

Hilfe was schenke ich meinem Mann – Teil 1

Alle Jahre wieder steht man(n) bzw. Frau vor der Situation, dass der Göttergatte unerwartet plötzlich Geburtstag hat, es völlig überraschend wieder einmal Weihnachten geworden ist oder sich der Tag des ersten Kusses unerwartet jährt. Was tun, ein Geschenk wäre toll, aber worüber freut sich der männliche Mann wirklich?

Hier eine Liste üblicher Präsente:

  • Parfum und Duschgel – ohje
  • Gutschein für ein Essen in einem schönen Restaurant – ganz nett
  • Nagelschere mit Zubehör – naja
  • Ein toller Blumenstrauß, hübsch kurz gebunden – gähn
  • CD mit Partykrachern der 90er – ne ne ne
  • Tolles neues Oberhemd – brauchbar aber langweilig
  • Selbst gestrickte Socken – autsch

Diese Liste könnte man(n) noch echt lange fortführen. Doch es ist wenig hilfreich nur die Dinge anzuprangern angesichts derer der moderne Mann beim Auspacken höflich lächelt und Euch Frauen danach brav in den Arm nimmt und ein Küsschen auf die Wange drückt, sich insgeheim aber nicht verstanden fühlt.

Was mögen Männer wirklich? Diese Frage ist ebenso einfach wie komplex zugleich und um die kollektiven weiblichen Ratlosigkeit ein wenig zu mildern, werde ich hier in den kommenden Wochen immer mal das eine oder andere nette kleine Gadget aufzeigen über das sich (die meisten) Männer wirklich freuen.

Beginnen wir mit einem sehr delikaten Thema, der männlichen (Un)Pünktlichkeit. Welche Frau hat sich nicht schon einmal darüber geärgert, hier könnte eine Uhr helfen die IHM so gut gefällt, dass er sie auch wirklich trägt und gern anschaut. Doch welche Uhr gefällt einem Mann?

Für alle Männer kann ich leider nicht sprechen, aber man kann Männer grundsätzlich in zwei Gruppen unterteilen.

  1. Männer die fotografieren
  2. Männer die es nicht tun

Da dieser BLOG im wesentlichen von Männern zwischen 20 und 80 Jahren konsumiert wird, die sich der ersten Gruppe zuschreiben, schauen wir doch mal ob es nicht eine Uhr für Kerle gibt die gern fotografieren?

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Jeder Mann der gern in der Natur ist und sich dem Abenteuer Landschaftsfotografie verschrieben hat weiß, dass es für gute Fotos nicht nur auf die perfekte Uhrzeit, sondern auch auf Himmelsrichtung, Temperatur und gelegentlich auch Ebbe und Flut ankommt. Ich selbst bin gern am Meer auf irgendwelchen schönen Inseln und liebe herrlich kitschige Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge. Für jedes moderne Smartphone gibt es kleine preiswerte APPs mit denen man die „Blaue Stunde“ berechnen kann.

Wirklich supercool ist es, wenn man dann noch eine Uhr hat, mit der man die Himmelsrichtung und die Gezeiten ermitteln kann. Ok, das kann auch jedes Smartphone, aber wer diese Dinger kennt der weiß auch, dass die Akkus immer genau dann am Ende sind wenn man sie am dringendsten benötigt.

Der amerikanische Uhrenhersteller Timex bietet eine Reihe recht cooler Uhren für Outdoorfans an. Ich habe mich in den letzten Tagen recht intensiv mit der „Timex Intelligent Quartz Tide Temp Compass“ beschäftigt und habe hier ein sehr schön gemachtes Review gefunden:

Das gute Stück gibt es aktuell bei amazon.de für nur 125,- Euro (statt 169,- Euro):

Also liebe Frauen, wenn Euer Kerl ein Knipser ist und sich im Urlaub gern mit Stativ und anderen seltsamen Dingen früh am Morgen oder spät am Abend am Meer oder den Bergen herumtreibt, dann wird er sich sehr wahrscheinlich über eine Uhr wie diese Timex mehr freuen als über einen modisch verpackten Herrenduft 🙂

Yamaha THR10 – Review mit Rainer Schauder

Inzwischen ist es schon einige Monate her, dass mir der Postbote den neuen Katalog des Kölner Music Store in den Briefkasten gesteckt hat. Dieser Katalog lag eine Weile unbeachtet in der Ecke, bis ich ihn schließlich doch immer mal wieder zur Hand genommen und auf der Suche nach neuen Gadgets durchforstet habe. Auf einer der allerersten Seiten ist mir dabei immer wieder eine ganzseitige Werbung für ein seltsam retromäßig wirkendes „Gitarrending“ ins Auge gesprungen.

Vor ein paar Tagen ließ es mir dann keine Ruhe mehr und ich wollte sehen was sich hinter dem Slogan „Daheim ist alles“ letztlich verbirgt. Einige YouTube-Videos später war dann klar, das Ding ist ein „Must-Have“ für jeden der gern daheim Gitarre spielt. Die Wahl zwischen den lieferbaren vier verschiedenen Varianten fiel mir nicht ganz leicht und ich habe mich schließlich für die „Mitte“ entschieden.

Diese Mitte hört auf den schönen Namen THR10 – was sich hinter diesen Buchstaben verbirgt kann ich nur erraten, vielleicht: „TheHomeRecorder“ oder so ähnlich? Wie auch immer, passen würde es!

Bereits beim ersten Test war ich völlig verblüfft über die Klangqualität und vor allem über die Räumlichkeit der Stereo-Effekte. Es ist erstaunlich wie dieses kleine Ding einen Raum von etwa 25 qm mit „Klang“ zu füllen vermag. Hat man den THR10 auf einem Schreibtisch stehen und sitzt übend in einem Abstand von etwa einem Meter davor, so klingt der Stereo-Hall als stünden die Lautsprecher weit mehr als einen Meter auseinander. Die Eingriffsmöglichkeiten über den Gain-Regler (Grad der Verzerrung), die Klangreglung und die Effekte sind immens.

Für Mac und Windows gibt es eine beiliegende kostenlose „kleine“ Variante von Cubase und entsprechende ASIO-Treiber. Diese sind notwendig um beim Recording mit möglichst niedrigen Latenzen aufnehmen zu können. Es wäre zu blöd wenn man beispielsweise sein Playback mit einer leichten Verzögerung hören würde und die selbst gespielten Gitarren-Spuren ihrerseits auch mit einer Verzögerung aufgenommen würden. Das Ergebnis wäre wegen der zeitlichen Verschiebungen total unbrauchbar. ABER, es sind ASIO Treiber dabei und die sind so schnell, dass praktisch keine Verzögerung spürbar ist – genial!

Anders als bei anderen USB-Audio Interface-Systemen kann der THR sogar die anderen Spuren eines Mehrspur-Projektes aus Garageband, Logic oder Cubase während der Aufnahme ausgeben und das ohne spürbare Latenz (Verzögerung). Damit ist er aus meiner Perspektive prädestiniert für das Homerecording.

Mir persönlich haben es die High-Gain Sounds in Verbindung mit langen kräftigen „Hallfahnen“ für getragene langsame Solopassagen auf meiner neuen Schecter Hellraiser C1 sehr angetan. Für schnelles Spiel und mehrstimmige Akkorde ist das eher nichts, weil der Sound dann sehr „vermatscht“ ist. Wer aber wie ich Gitarrenlinien wie Steve Vai’s „For the love of gold“ mag, der bekommt mit dem THR10 den original getreuen VAI-Sound hin und das für 299,- Euro – genial!

Yamaha THR Editor

Sehr cool ist auch, dass man sich auf der Yamaha-Webseite den kostenlosen THR-Editor für Mac und Windows herunterladen kann. Damit erhält man Zugriff auf viele weitere Parameter der sehr guten Effektsektion des THR10 sowie seiner „Brüder“ und „Schwestern“. Alle Einstellungen kann man natürlich speichern und mit einem einfachen Klick via USB-Kabel auf den THR10 übertragen. Eine Übertragung vom THR10 in Richtung THR Editor gibt es auch, hier haben die Programmierer wirklich mitgedacht!

Ebenso einfach wie effizient ist die Möglichkeit durch „Tappen“ mit einem kleinen Tipptaster die Zeit zwischen zwei Echos vorzugeben. So kann man auf eine sehr „musikalische“ Art und Weise das Tempo des Echo-Effekte an das Tempo seines Songs anpassen. Wer schon einmal im Bereich von Millisekunden über kleine fummelige Tipptaster eine ähnliche Einstellung versucht hat, der versteht schnell warum mir dieses neue Konzept so gut gefällt.

Im Video habe ich auch vergessen zu erwähnen, dass der Geräte der THR-Serie mit handelsüblichen Batterien oder Akkus im AA-Format betrieben werden können. In Verbindung mit einem Mac Book dessen Akku schon mal ein paar Stunden durchhält, ergibt sich damit eine „Bewegungsfreiheit“ die er ihres Gleichen sucht.

Eine noch preiswertere Alternative zum Yamaha THR10 ist aus meiner Perspektive der Apogee JAM. Das ist ein monophones USB-Interface das auch an iPad, iPhone, iPod und natürlich Mac und PC funktioniert. In Verbindung mit NI Guitar Rig oder Apple Mainstage usw. lassen sich damit auch sehr geile Sounds erzielen. Verwendet man die „richtige“ Hardware, so geht auch das mit akzeptabler Latenz vonstatten.

Wer eine ähnliche Soundqualität in einem „erwachsenen Verstärker“ sucht, der könnte sich auch mal den Fender Super Champ XD anschauen. Dort gibt es allerdings kein USB-Interface. Es ist ein reiner Gitarrenverstärker zum kleinen Preis der dank ausgeklügelter Signalprozessoren ähnlich tolle Sounds ermöglicht wie der THR10. Aber eben nur bei etwas gehobener Lautstärke und in Mono!

Letztlich ist für mich der THR10 das inspirierendste was ich mir derzeit vorstellen kann um daheim E-Gitarre, Bass oder Akustik-Gitarre zu spielen oder zu üben. Mit diesem Bombensound vergeht die Zeit wie im Flug und oft merkt man gar nicht, dass man schon wieder zwei Stunden lang einen Rock-Riff nach dem anderen abgerissen hat. Jede Familie die einen THR „aufnimmt“ muss sich darauf einstellen, dass die Gitarristen der Familie fortan zu allen Mahlzeiten zu spät kommen werden!

Erwähnenswert ist vielleicht noch die Gitarre die Rainer zu Beginn und am Ende im Video spielt. Es ist meine neue Schecter Hellraiser C1 – im Video habe ich mich leider vertippt – der Hersteller heißt Schecter nicht Scheckter!! Diese Gitarre beeindruckt mich mit ihrem unglaublichen Sustain. Selbst wenn der Gain-Regler am der THR10 nicht voll auf gedreht ist klingen die Töne und klingen und klingen und klingen. Wer getragene epische Gitarrenlinien mag, der ist mit dieser Gitarre goldrichtig! Sehr gut ist auch die Bespielbarkeit der hohen Lagen. Habe ich in der Vergangenheit bei fast allen Gitarren erst einmal selbst Hand angelegt und die Bundstäbchen mit Stahlwolle poliert und die Kanten der Bundstäbchen mit feinem Schleifpapier sorgfältig entgratet, so war bei dieser Gitarre absolut keine Nacharbeit notwendig. Auspacken, staunen, spielen, das ist alles was mir zur Schecter Hellraiser C1 einfällt. Diese geniale Gitarre gibt es übrigens auch mit 7 und sogar 8 Saiten!!

In Verbindung mit dem THR10 ist der klar differenzierte und trotzdem durchsetzungsfähige Sound einfach großartig. Diese Kombination macht so richtig viel Spaß. Jeder Vater der seinem Sohn eine billige Klampfe aus dem Weihnachtsangebot eines Lebensmittel-Discounters aufs Auge drücken will, sollte sich „zum Wohle des Kindes“ mal den THR10 und die Schecter Hellraiser C1 näher anschauen. Klar ist das teurer, aber die Spielfreude wird hier durch nichts gebremst und das ist es letztlich was Kids die Musik machen wollen dazu bringt weiter zu machen und besser zu werden. Oft werden Sohn oder Tochter nach einem halben Jahr ihre „ALDI-Klampfe“ entnervt auf den Speicher stellen, wer das vermeiden will, der kauft seinen Kindern etwas gutes, vielleicht den THR10 und die Hellraiser C1 🙂

Das Buch zum großen Fotoabenteuer

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