Zeitraffer mit der Nikon D7000

Hier habe ich noch ein kleines Video, dass ich seit ein paar Wochen auf einer der GoPro-Speicherkarten durch die Gegend gefahren habe. Nun habe ich endlich mal die Zeit gefunden es fertig zu stellen. Es ist ein morgentlicher Blick auf die Bonner Museumsmeile. Insgesamt waren es etwa 60 Minuten Video-Material, das ich mit der Nikon D7000 im Modus 1080p aufgezeichnet habe. Da die D7000 Videos nach 20 Minuten beendet, musste ich immer mal schauen, ob die Kamera noch läuft. Das ist ein wenig nervig. Die drei Video-Dateien habe ich eben mit Magix Video Deluxe V17 geladen und bei der Geschwindigkeit 8000% eingestellt. Der Sonnenaufgang spielt sich also mit 80-facher Geschwindigkeit ab.

Dies Musik stammt aus einer Royalty-Free-Sammlung.

Voice-Recording made easy…

Zu meiner Vorstellung des ZOOM H2 habe ich ein paar E-Mails erhalten. Dort wurde gefragt, warum bei einigen meiner Videos der Ton so leise ist. Die Antwort ist ebenso einfach wie banal – Weil ich da das Zoom H2 noch nicht hatte! Die eingebauten Mikros einer  digitalen Spiegelreflex-Kamera sind in der Regel winzig und die Konstrukteure haben versucht diese kleinen Dinger für den alltäglichen „Brot & Butter“ Einsatz der Kameras zu optimieren. Auch ist in den Gehäusen wenig Raum für wirklich gute Mikros. Daher ist alles was es an eingebauten Mikros gibt zwangsläufig eine Notlösung.

Da mich der leise Ton und die schlechte Tonqualität bei einigen meiner Videos sehr gewurmt hat, habe ich mir vor ein paar Tagen in Mainz bei Conrad Elektronik ein ZOOM H2 gekauft. Ein entsprechendes kleines erstes Unboxing gibt es auch schon:

Mit diesem kleinen Ding bekommt man nun einen wirklich tollen Sound hin. Alternativ kann man auch das Nikon ME-1 in Verbindung mit einem langen Kabel benutzen, aber mit dem ZOOM H2 ist die Qualität noch einen Tick besser und man ist auch flexibler.

Mein Leben mit dem Apple TV

Zu Beginn der letzten Woche habe ich mir mehr oder weniger aus einer Laune heraus ein Apple TV bestellt. Das super schnelle ONE-CLICK von amazon.de ist in der Mittagspause auf dem Android-Telefon doch verführerisch… Drei Tage später war es auch schon da und das Ding funktioniert nun auch zum größten Teil recht gut. Was noch nicht funktioniert, könnt Ihr Euch in diesem kleinen Video anschauen.

Es war wirklich spät als ich es auf genommen habe und dass die Kamera etwa schief steht konnte man auf dem kleinen Display der Nikon D7000 nicht so richtig gut erkennen. Auch hätte ich die Belichtungsautomatik abstellen sollen, damit es nicht bei jedem Bildwechsel hell und wieder dunkel wird.

Danach habe ich noch mit der neuen „ONE FOR ALL“ Universal-Fernbedienung herum gespielt. Inkl. eines Adapters für die Sony Playstation 3 kostet diese Fernbedienung bei Conrad Elektronik knapp 40 Euro. Der Adapter ist eine kleine schwarze Kiste die Infrarot-Signale in Blue-Tooth-Signale umsetzt. Dieser Adapter benötigt zwei Mignon Zellen und wird einfach irgendwo in Reichweite der PS3 aufgestellt. Danach muss er über das Menü der Playstation als „Fernbedienung“ registriert werden. An der Fernbedienung muss man dann noch einstellen, dass man für Spiele eine Playstation und keine XBox verwendet. Und schon klappt es mit dem Nachbarn. Allerdings hatte ich es mit anders vorgestellt!! Diese Fernbedienung hat keine PS3 typischen Symbole. Also farbige Quadrate, Kreise usw. Alles geht, ist aber verstreut über die Tasten der Fernbedienung. Wer sich merken kann wo hier das Dreieck und wo der Kreis ist bekommt von mir ein Stück Pflaumenkuchen spendiert!

Im direkten Vergleich zu einer Logitech Harmony One muss ich sagen, dass die Harmony One zwar ein mehrfaches kostet aber auch deutlich angenehmer zu bedienen und zu programmieren ist.

Bei der Logitech Harmony One kann man bspw. festlegen, dass

  • die Lautstärke über einen AV-Receiver  gesteuert wird
  • die Fernsehprogramme über einen DVB-T Empfänger umschaltet werden
  • der Fernseher auf EXT-1 stehen muss
  • der AV-Receiver in den Modus „TV“ gebracht werden muss

Mit der ONE FOR ALL geht das auch, aber alles der Reihe nach und man muss ständig zwischen TV-Modus, Verstärker-Modus usw. hin und her wechseln. Das ist umständlich und irgendwie nervig…

In den nächsten Wochen werde ich mal versuchen diese beiden Fernbedienungen einander gegenüber zu stellen. Vielleicht hat ja jemand von euch auch einen ganzen Haufen unterschiedlicher Fernbedienungen im Wohnzimmer liegen und ist total genervt, dass das nicht alles mit einem gerät zu bedienen ist.

Aber auch „Negativ-Beispiele“ haben vielleicht für euch einen gewissen Lerneffekt!

Aber eigentlich geht es ja um das neue Apple TV! Also Fim ab in 720p…

Retten Sie Ihre Videocassetten

Wer hat sie nicht noch im Schrank stehen, die eine oder andere gute alte VHS-Videocassette! Nach meinem Umzug im Jahr 2009 war ich irgendwann am städtischen Bauhof in Bonn Bad-Godesberg um drei Umzugskartons mit alten Zeitungen zu entsorgen. Ich erinnere mich noch gut wie ich am Rande des großen Containers auf der rechten Rampe stand um den Inhalt des dritten Kartons auf seine letzte Reise zu schicken. Ohne einen letzten Blick in den Karton ging seine Fracht in den dunklen Schlund des Containers. Doch was war das, so ein Geräusch machen doch keine Zeitungen!?!?! Aber da war es schon zu spät, Jahrzehnte meiner Jugend lagen auf dem Grund des Müll-Containers, eine geballte Ladung wunderbarer VHS-Videocassetten war damit einem grausamen Schicksal übereignet.

Gegenüber auf der anderen Rampe eine junge Frau. Fast fassungslos schaute sie mich an und sagte entsetzt: „Aber die hätte man doch noch anschauen können!!“ Ja, hätte man, aber würde man es wirklich tun? Etwas frustriert fuhr ich damals heim, aber wenn ich ehrlich bin, habe ich diese Videos bis heute nicht vermisst. Und es sind ja auch noch ein paar Kisten übrig…

Dann ging im letzten Jahr der Video-Recorder meiner Mutter kaputt. Neu zu kaufen gibt es die Dinger kaum noch, warum auch? Sie hat schließlich noch ein Exemplar gefunden, aber auch die Tages dieses Gerätes scheinen nun gezählt zu sein.

Nach seinem Tode hat uns unser Vater eine stattliche Menge von Filmen auf Super-8 Filmen und VHS-Cassetten hinterlassen. Viele Erinnerungen aus unserer Kindheit sind da festgehalten, die ersten Schritte der Enkelkinder, Geburtstage, Taufen, Urlaubsreisen und was nicht alles. Doch all dieses Material wird man vielleicht bald nicht mehr anschauen können, weil es die notwendigen Abspielgeräte nur noch auf dem Schwarzmarkt oder bei eBay geben wird.

Was tun?

Vor einigen Wochen kam mir dann die Idee doch mal zu schauen, ob es bei amazon.de nicht etwas gibt womit man Videos ganz einfach digitalisieren kann. Und ich bin sofort fündig geworden! Die Firma Magix bietet einen kleinen USB-Wandler samt Kabeln und Software an. Der ganze Spaß kostet etwa 60,- Euro und die Kritiken bei amazon sind überwiegend positiv. Also habe ich das Ding vor einigen Wochen bestellt.

Nach langer Wartezeit will ich heute mal versuchen ob dieses kleine Ding hält was der Hersteller verspricht!

Also schnell die Software installieren, den USB-Wander einstöpseln und den fast unbenutzten Philips VHS HiFi Video-Recorder anschließen! Ich stecke mal eine Video-Cassette ein und muss grinsen als sie da langsam in diesem schwarzen Kasten verschwindet. Doch was dann? Es startet nichts, es spult nichts, es ist einfach irgendwie tot. Hm, was ist los?

Eine Weile später wird mir klar was los ist und  das empfinde ich als überaus ärgerlich!

Vor ein paar Jahren habe ich mal eine Weile in Wachtberg gewohnt. Während dieser Zeit habe ich meine komplette Wohnung mit allem Drum & Dran an mehrere Arbeitskollegen vermietet, nicht gleichzeitig, sondern der Reihe nach. Einer dieser Mieter hat sich an diesem Video-Recorder zu schaffen gemacht. Rund herum sind alle Schrauben verhunzt und eine steckt auch nur zur Hälfte im Gehäuse. Ob da jemand mit dem Mut der Verzweiflung eine Video-Cassette mit explizitem Inhalt aus dem Gerät entfernt hat?

Wie dem auch sei, mein Videorecorder ist kaputt! Und gleichzeitig ist das der Beweis, dass die Aktion „Retten Sie Ihre Video-Cassetten“ langsam notwendig wird!

Aber als guter Jäger und Sammler hat man natürlich ein Gerät in Reserve! Da ist noch ein ebenfalls fast neuwertiger, fast unbenutzter SONY Video-Recorder. Schnell alles umstöpseln und schon geht es los. Von der „verschwundenen Video-Cassette“ habe ich noch ein identisches zweites Exemplar – Jäger und Sammler!!

Ich starte die Magix Software, wähle „Neues Projekt“ dann „Von USB-Wandler importieren“, drücke am Video-Recorder auf „Start“ und zucke fast erschrocken zusammen als ich sofort ein Bild sehen kann und viel zu lauten Ton höre. Es klappt!! Yeah!!

Als erste Tat werden die ersten 5 Minuten eines kleinen Lehrvideos von John Pattituci importiert.

Völlig überrascht werde ich später feststellen, dass es auch das schon bei YouTube gibt…

Aber egal, es ist ja nur ein Test und die ersten Schritte meines Sohnes gibt es bislang definitiv nur auf VHS-Video 🙂

UPDATE um 20h48:

Wir sind zurück von unserem kleinen Ausflug und nun ist auch mein allererster VHS-Video-Rip online. Die Qualitätsstufe ist „GUT“ – nicht „SEHR GUT“ – wer mit diesem kleinen USB-Wandler eine DVD erstellen will, sollte „SEHR GUT“ wählen. Im direkten Vergleich sieht dieses „selbst gerippte“ Video aber doch ganz gut aus, oder?

Zoom H2 – Handy Recorder

Es ist Dienstag und das Wetter ist endlich wieder freundlich und sommerlich. Als ich das Büro verlasse ist noch Zeit um schnell mal bei Conrad-Elektronik am Mainzer Hauptbahnhof vorbei zu schauen. Also schnell zum Appartement, einen der beiden Koffer an die BMW gemacht und weiter geht’s. Bei Conrad gibt es dann ein Verlängerungskabel für das Nikon ME-1 Mikrofon, das in der letzten Woche mit der Post eingetroffen ist. So kann ich es bspw. während eines neuen Video-BLOGs auch mal direkt vor mir auf den Tisch stellen. Die Geräusche der Kamera sollten dann gar nicht mehr zu hören sein!

Dann fällt mir das ZOOM H2 ins Auge. Es gibt einen richtig großen Stapel und das Ding kostet ganze 169,- Euro. Warum nicht, dann habe ich wieder was für meinen BLOG und kann vielleicht mal einen Vergleichstest mit dem neuen Nikon ME-1 anstellen! Sicher kann man auch den einen oder anderen Blödsinn damit anstellen, also rein in den Einkaufskorb! Auf dem Weg zur Kasse gibt es noch eine SD-Speicherkarte und ein kleines Ansteckmikrofon. Später werde ich dann feststellen, dass es Klinkenstecker gibt, die noch kleiner als eine Mini-Kklinke sind! Das kleine Ansteckmikro passt einfach nirgendwo! Da werde ich noch nach einem Adapter Ausschau halten müssen!

Kurz nach Mitternacht ist dann mein Video-BLOG zum neuen Zoom H2 fertig. Das Ding überzeugt mich wirklich. Richtig Gitarre spielen kann ich leider nicht, aber für einen kurzen Soundcheck sollte es ok sein. Vielleicht kann ich künftig ja das kleine Ding mal laufen lassen während ich auf der Gitarre spiele. Es ist immer wieder interessant sich selbst später einmal anzuhören. Nur aus Fehlern kann man lernen 🙂

Ok, hier ist nun mein kleines Video zum neuen ZOOM H2: