Nikon D300 – Meilenwerk Düsseldorf

Es ist schon eine ganze Weile her, aber es war dennoch ein toller Tag als mich meine Freundin Sandra im August 2010 zu einem Überraschungsausflug nach Düsseldorf eingeladen hat. Ich wusste nicht was kommt und habe einfach mal die Nikon D300 samt AF-D 1.4/85mm und dem „kleinen Schwarzen“ AF-D 2.8/10,5mm sowie ein Nikon SB-900 Blitzlicht eingepackt. Ein stark reduziertes Equipment, aber nicht zuletzt seit meiner neuen Liebe zur Fuji X100 weiß ich „Less is more“. Also ging es bewaffnet mit nur zwei Objektiven auf nach Düsseldorf in ein altes Straßenbahn-Depot, das heute einen großartigen Oldtimer-Markt beherbergt.

Hier einige Fotos die an diesem Tag entstanden sind. Alle Bilder sind 1000 Pixel breit, also einfach anklicken wenn es größer sein soll…

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 2.8/10.5mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 2.8/10.5mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Meilenwerk Düsseldorf mit Nikon D300 und AF-D 1.4/85mm

Rückblickend muss ich sagen, dass die Wahl der Objektive ziemlich perfekt war. Mit dem 1.4/85mm lässt sich mit der D300 selbst bei Blende 5.6 noch eine sehr angenehme Hintergrundunschärfe realisieren. Die Fahrzeuge können damit trotz der Enge in der voll gestopften Halle sehr schön vom Hintergrund abgehoben werden. Für einige abgefahrene Weitwinkel-Perspektiven war das 10.5mm Fisheye genau richtig.

Würde ich noch einmal hinfahren, so würde ich die D700 oder D800 mit dem AF-D 1.4/85mm, AF-S 1.4/50mm, AF-D 2.8/20mm und das supergute AF-S VR 4/16-35mm einpacken. Dazu noch das SB-900 und für einige Details vielleicht das AF-D 2.8/60mm Macro oder das AiS 2.8/55mm Macro – egal – schauen wir mal was in den kommenden Monaten passiert – vielleicht klappt es ja dort die neue D800E in den ersten Mai-Wochen auszuprobieren 🙂

In einigen ersten Publikationen bezüglich der Qualitäten der neuen Nikon D800 wird die Genauigkeit der Belichtungsmessung im Vergleich zur D300 hervorgehoben. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen, meiner Meinung arbeitet die Belichtungsmessung die D300 sehr zuverlässig, wenn man sie kennt. Bei Außenaufnahmen mit hellem Licht und vielen Weißtönen korrigiere ich den Belichtungsmesser wie bei der D7000 und der D2x meist um -0,3 bis -0.7 EV. Damit gibt es dann keine ausgefressenen überstrahlten Lichter in den RAW-Bildern. Die dunklen Bildbereiche haben dank der 14-Verarbeitung meist noch große Reserven und können Problemlos im Rahmen der RAW-Konvertierung aufgehellt werden.

Bei gedämpftem Licht mit etwas milderen Kontrasten ist in der Regel keine Korrektur notwendig. Bei Portraits im Gegenlicht korrigiere ich manchmal um +0.7EV – je nach Wunsch, aber meist erzielt man auch mit der Standard-Einstellung der D300 zuverlässig sehr gute Ergebnisse. Auch die hier gezeigten Fotos habe ich so im im RAW-Format fotografiert und mit einer inzwischen veralteten Version von Nikon Capture NX2 „entwickelt“. Die Ergebnisse sind für meinen Geschmack recht ansprechend und ausgewogen. Ich denke hier muss sich die D300 oder auch die D700 nicht hinter der neuen D800 verstecken.

Lyonheart K – Pulsbeschleuniger für harte Kerle

Bereits als kleiner Junge war ich vom Design des Jaguar E-Type fasziniert. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Auch wenn seine Technik fehleranfällig war und die Besitzer dieser Fahrzeuge damit mehr in der Werkstatt als auf der Landstraße unterwegs waren, das Design des Jaguar E-Type ist für mich bis heute nahezu unerreicht.

Dass ich mit dieser Meinung nicht allein auf der Welt bin zeigt mir die Vorstellung der Designer der schweizer „Classic Factory“. Erst vor einigen Wochen haben sie ihre finale Version einer modernen Interpretation eines Sportcoupés vorgestellt für das der Jaguar E-Type das Vorbild war. Solch ein Fahrzeug könnte die Herzen betuchter Kerle schneller schlagen lassen. Basierend auf einem Aluminium-Spaceframe und Karosserieteilen aus Karbon-Fasern soll das Fahrzeug relativ leichte 1.600 Kilogramm auf die Wage bringen. Unter der Haube soll ein Turbo-aufgeladenes V8 Triebwerk mit nicht weniger als 5  Litern Hubraum und 550PS bei 680 Nm Drehmoment werkeln. Der Top-Speed soll bei 300 km/h liegen, die 100 km/h Marke soll bereits nach 4 Sekunden geknackt sein.

Handgefertigt im britischen Coventry sollen die ersten 50 Fahrzeuge zum Stückpreis von 495.000 Euro an den Mann oder die Frau gebracht werden. Die Wartezeit soll derzeit 18 Monate betragen. Es gibt sie noch, die echten Männerträume. Ob Frauen auch von solchen Dingen träumen weiß ich nicht, vielleicht schreibt mir ja mal ein weiblicher Leser einen Kommentar 🙂

Fuji X100 – Ausflug nach Andernach am Rhein

Es ist mein Geburtstag und ich werde heute voll im Ernst krasse 48 Jahre alt… Während des Frühstücks frage ich mich wo die Jahre geblieben sind. Im Kopf fühle ich mich noch wie 24, aber in den Knien und dem Rücken spüre ich deutlich, dass ich älter werde. Viel Zeit bleibt mir nicht mehr, wenn es gut läuft noch 30 bis 40 Jahre… Ok, das ist noch eine ganze Weile 🙂 Nachdem sich der morgendliche Schneeschauer gelegt hat kommt um 10h tatsächlich die Sonne durch. Sandra und mich hält nichts mehr „in der Bude“. Ab ins Auto und auf in Richtung „Süden“. Ein wirkliches Ziel haben wir nicht und so verschlägt es uns nach Andernach. Sandra kennt diesen Ort noch gar nicht und ich selbst war auch schon lange nicht mehr hier. Wir parken das Auto und es geht ein wenig am Rhein entlang.

An meiner Schulter hängt die frisch reparierte Fuji Finepix X100. Die ersten Fotos nach der Reparatur sind vielversprechend. Alle Bilder sind korrekt belichtet, die Service-Leute haben das komplette Objektiv samt Innenleben ausgetauscht. So macht sie wieder richtig Spaß. Und witzig sind die Blicke der anderen Spaziergänger als sie mir zuschauen wie ich diese kleine Retrokamera nehme und die braune Lederhülle aufklappe. Während ich in den wunderbaren Hybridsucher schaue blicken Sie mich ein wenig ungläubig an. Die Frauen sehen aus als wäre sie kurz davor Dinge zu sagen wie „Ach wie niedlich, schau mal Heinz, so eine Kamera hatte mein Vater in den 60er auch mal…“ Die männlichen Spaziergänger sehen ein wenig ungläubig aus und ich glaube in ihren fragenden Gesichtern Dinge ablesen zu können wie „Hä, knipst der noch mit Film oder was?“

Wie dem auch sei, nach einem kleinen Spaziergang durch die Innenstadt geht es weiter am Rhein entlang. Bei Koblenz wechseln wir von der B9 auf die B42, dort scheint die Sonne! Gern würden wir oben auf dem Loreley-Felsen etwas essen, aber da ist gerade ein Mittelalter-Event und so flüchten wir uns nach Assmannshausen etwas nördlich von Rüdesheim. Im Restaurant „Anker“ genießen wir die überaus skurrile Inneneinrichtung und lassen es uns bei frischem Spargel mit Kartoffeln und Schnitzel gut gehen.

Später daheim schaue ich meine Beute am und bin sehr angenehm überrascht wie scharf und detailreich doch die Fotos aus der kleinen X100 sind. Es ist einfach eine tolle Kamera, sie hat kein Zoom-Objektiv, aber vielleicht macht es mir gerade deshalb so großen Spaß damit zu fotografieren. Es ist ein wenig wie ganz ganz früher als ich mit meiner allerersten silbernen Sucherkamera die ersten Fotos belichtet habe. Nur sind heute die Ergebnisse um Größenordnungen besser. Manchmal ist es doch gut zu altern, solange es in „Würde“ geschieht 🙂 Schaue ich mir heute an was ich mit 24 fotografiert habe, so schlage ich regelmäßig die Hände über dem Kopf zusammen.

Irgendwie ist das mit dem älter werden schon ok und mein 48-ter Geburtstag ist einer der ruhigsten und schönsten Tage die man sich wünschen kann 🙂

(Alle Fotos sind 1000 Pixel breit – einfach anklicken)

Andernach am Rhein mit Fuji Finepix X100

Andernach am Rhein mit Fuji Finepix X100

Andernach am Rhein mit Fuji Finepix X100

 

 

Nikon D800 – Aufrüsten für das Pixelmonster

Seit Februar ist sie nun bestellt und leider noch lange nicht in Sicht, meine Nikon D800E. Um die lange Wartezeit etwas zu verkürzen habe ich bereits vor einigen Wochen mit den Vorbereitungen für den „Tag-X“ begonnen. Ein neues 17″ MacBook mit i7 CPU und flinker SSD ist da, neue hochauflösende Festbrennweiten stehen im Regal und zwei 64GB Ultra-DMA CF-Karten sind auch schon eingetrudelt. Nun müsste nur noch das Pixelmonster kommen und mein Leben wäre perfekt 🙂

Halt, noch nicht so ganz!! Im Vorfeld der Vorstellung der Nikon D4 wurde schon gemunkelt, dass die D4 eine Thunderbolt-Schnittstelle mitbringen könnte. Hat sie leider nicht, statt des neuen Apple-Standards ist bei der D4 und auch der D800 ’nur‘ ein USB 3.0 Anschluss vorgesehen – Steve Jobs würde sich im Grabe herum drehen, hätte er das noch erleben müssen! Wie dem auch sei, bei Apple-Notebooks spielt USB 3.0 keine Rolle, das hat der Meister so vorgegeben und das wird wahrscheinlich auch so bleiben, vorerst jedenfalls!

Füllt man die Speicherkarten des Pixelmonsterns mit tausenden von RAW-Bildern (‚das kostet ja nichts…‘) so steht man irgendwann vor der Herausforderung all den ‚Datenmüll‘ unter dem sich vielleicht 2 oder 3 gute Bilder verbergen auf eine Festplatte zu schaufeln. Windows-User mit einem aktuellen Notebook oder dicken Super-PC lachen sich jetzt einen ins Fäustchen, die fesch getypten Apple-Jünger schauen in die Röhre. Halt, nicht so ganz!!

HAMA USB 3.0 PCI Express Card mit 17" MacBook Pro

Beim Media-Markt habe ich mir vor einigen Wochen eine HAMA USB 3.0 Steckkarte für das 17″ MacBook Pro gekauft. Das hat zwar einen entsprechenden Steckplatz, dafür gibt es keinen SD-Card-Reader mehr. Angehörige der Steve-Jobs-Glaubensbewegung werden sich nun in fahrige Ausflüchte retten, aber es ist einfach blöd. Die kleinen 13″ MacBooks haben einen SD-Card-Reader, die ‚erwachsenen‘ Modelle nicht. Was soll der Unfug? Also habe ich mir auch noch einen SD-Card-Reader mit einer USB-Schnittstelle gekauft. Soweit so gut…

HAMA USB 3.0 PCI ExpressCard

HAMA ist ein Hersteller, der viele seiner Produkte in China und anderswo einkauft und nur noch sein Label drauf klebt. Fertig ist der USB 3.0 Controller! HAMA steht drauf aber es ist kein HAMA drin, es ist irgendwas anderes, nur was? Auf der HAMA-Webseite findet man keine Treiber für OS-X und wenn man das Ding einfach so in den neuen Mac hineinsteckt funktioniert es auch nicht. Was tun?

Ich recherchiere eine Weile im Internet und bleibe schließlich bei der Website des Herstellers LACIE hängen. Dort gibt es eine USB 3.0 PCI Express Karte für die ‚erwachsenen‘ Macs in einem richtigen Computer-Gehäuse. Sie haben ein Slot-Blech und passen sehr wahrscheinlich auch in jeden aktuellen Windows PC. Mit einer Steckkarte für mein neues MacBook hat das alles nichts zu tun aber dennoch könnte der Treiber passen. Also runterlasen, installieren, OS-X herunterfahren, USB 3.0 Karte rein und neu starten. Entgegen allen Befürchtungen kommt das OS-X sofort wieder ‚hoch‘ und meldet auch keine Fehler. Nun muss ich den neuen USB 3.0 Port testen. Nur wie? Meine externen USB 3.0 Festplatten brauchen zuviel Strom und laufen an dieser irgendwie hemdsärmelig wirkenden Lösung nicht. Aber da ist ja noch der USB-Cardreader, damit könnte ich es ausprobieren.

Und siehe da, die grüne LED des Card-Readers blinkt und einige Sekunden später wird die eingesteckte SD-Karte im ‚Finder‘ angezeigt. Und ich kann sogar darauf zugreifen und die Daten kopieren, großartig! Schnell mal die Systeminformation starten und schauen was es da jetzt zu lesen gibt…

LACIE Treiber unter OS-X mit HAMA USB 3.0 PCI Express Card

Wer vor ähnlichen ‚Operationen‘ mit seinem Mac steht, findet den Treiber hier. (http://www.lacie.com/products/product.htm?id=10493)

Die Nikon D800E könnte jetzt also kommen, aber leider muss ich mich wohl noch bis Mai gedulden. Aber vielleicht finde ich ja noch das eine oder andere Thema das sich in diesem Zusammenhang auftut 🙂

Die größte Kamera der Welt?

Eigentlich wollte ich nur kurz in meine E-Mails schauen, aber wie es immer so ist bin ich eben bei Vimeo gelandet und habe in meinen Abos dieses Video über ein wirklich ultracooles Fotografie-Projekt gefunden. Vielleicht ist es die größte Kamera der Welt, vielleicht ist es aber auch ’nur‘ eine Zeitmaschine? Schaut einfach selbst, es lohnt sich!

SILVER & LIGHT from Ian Ruhter on Vimeo.

Wie unendlich viel einfacher war es für mich im letzten Jahr mit meiner D2x im Yosemite Nationalpark…

Yosemite NP