Seit gestern ist meine blaue Turbine wieder in perfektem Zustand. Schlappe 1145 Euro hat der Spaß gekostet!! Eine 30.000 KM Inspektion und zwei neue Reifen, mehr nicht! Also ein bisschen Öl, Zündkerzen, Ventile einstellen, Reifen wechseln -> 1145 Euro!! Seit der letzten Inspektion bin ich 15.000 KM gefahren, das sind also 7,63333333 Euro-Cent pro Kilometer – ganz ohne Sprit und so weiter – reine Inspektions- und Reifenkosten!
So gesehen betragen die „Basiskosten“ für das kleine Video das ich gestern zusammen gefummelt habe ca. 7,63 Euro!
Wir starten kurz hinter Montabaur, fahren durch das Gelbachtal, kreuzen die Lahn, vorbei an der Schaumburg geht es in Richtung Bad Schwalbach. Über Schlangenbad bei Eltville auf die B42/A66, denn über den Rhein und quer durch Mainz zu meinem kleinen Appartement. Das Ausgangsmaterial ist schon ein paar Wochen alt, gefilmt ist es mit drei GoPro-Kameras. Inzwischen wird es im Gelbachtal deutlich herbstlicher aussehen und es wird deutlich gefährlicher sein dort mit dem Motorrad entlang zu fahren, weil überall feuchtes Laub auf den Straßen sein wird.
So, jetzt ein paar Stunden arbeiten und dann geht es mit zwei nagelneuen Michelin Pilot Road 3 nach Bonn.
In der nächsten Woche starten wir die gleiche Aktion dann mit meinem weißen „Mädchenmotorrad“. Das wird dann wohl die letzte Tour des Jahres werden. Aber mal abwarten, „früher“ als ich noch meine R80-RT gefahren bin, habe ich jedes Jahr eine „Heiligabend-Tour“ und eine „Sylvester-Tour“ gemacht. Das ging auch, sogar ohne beheizte Griffe. Leider sah mein „rotes Wüstenschiff“ wegen des Streusalzes danach ziemlich verhunzt aus. Und da man ja auch nicht jünger wird… Aber mal sehen!
Es ist Dienstag und meine K1200 ist noch in Rüsselsheim in der Werkstatt. Die Arbeiten sind doch umfangreicher als gedacht, mit ein wenig Glück wird sie am Mittwoch fertig. Abends geht es mit Hauke noch kurz zum Italiener um die Ecke, um 21h30 ist dann Freizeit angesagt. Warum nicht mal auf der Platte stöbern? Ha, da ist noch ein „Roh-Video“ von einem Ausritt den ich zusammen mit Kumpel Hauke vor einige Wochen an einem ausnahmsweise mal nicht verregneten Sommertag unternommen habe.
Daraus könnte man schnell ein Video zaubern… „Frische ungehörte“ Musik habe ich inzwischen kaum noch, aber der Titel „Driving“ von Gereon M. Hillebrand gefällt mir immer wieder super gut. Er passt einfach zum Feeling das ich auf dem Motorrad habe.
Es gibt Aufnahmen einer Front- und einer Heck-Kamera. Diesmal mache ich kein aufwändiges „Bild im Bild“ sondern schneide versuchsweise etwas aus „Vorne“ versus „Hinten“ zusammen. Das Ergebnis gefällt mir recht gut, es ist weniger langweilig, verbraucht weniger Rechenleistung in der Vorschau und lässt sich viel leichter schneiden als ein „Bild im Bild“.
Im Video starten wir in Mainz, fahren nach Oppenheim. Dort verlassen wir die B9 und fahren munter lustig durch die Weinberge. Anfangs fahre ich vor, später dann Hauke. So habe ich ihn mal von vorn und mal von hinten auf dem Video. Zwischendurch halten wir auch mal an und drehen die hintere GoPro Kamera etwas zur Seite. Auf der gut ausgebauten B9 fahren ich dann immer mal eine wenig neben Hauke hin und her, so entstehen ganz nette Aufnahmen seiner Tigerente und das alles mit einem gewaltigen „Fish-Eye-Effekt“. Fisch und Ente – passt doch super! Wieder in Mainz angekommen wollten wir zu unserem präferierten Italienischen Restaurant „La Rustica“ – leider geschlossen. Also ging es weiter in die Mainzer Innenstadt zum Heiliggeist, einem alten Spital. Dort gibt es recht gutes Essen und die Location ist wirklich super. Besonders im Innenbereich sieht es aus wie in einer alten Kirche, wirklich schön! Wer es nicht kennt und mal in Mainz ist, der sollte da mal hin gehen!
Nachdem wir die Straßenmusiker mit unseren K1200r und K1200s geärgert haben geht es wieder zum Hotel. Von dieser Wegstrecke gibt es keine Video-Aufnahme. Da waren die Batterien schon leer… Die streng chronologische Reihenfolge habe ich diesmal beim Schnitt durchbrochen. Der Song „Driving“ dauert 4:32 Minuten und es war noch etwas „Platz“ am Ende. Diesen habe ich mit einer kleinen Sammlung einzelner Impressionen „aufgefüllt“. Am Ende fahre ich dann „davon“ – das gefällt mir als Aussage eigentlich auch ganz gut.
@Hauke: Nichts gegen Dich und Deine Tigerente – Aber ich bin schneller – LOL
Nikon’s factory in Ayutthaya, Thailand has been submerged by floodwater, suspending the manufacture of the company’s entry-level cameras and lenses. „How much this affects production will depend wholly on how soon we can restart the factory,“ a Nikon spokeswoman said today. „The first floor of all buildings at the premises are presently submerged. We are continuing to investigate details of the damage, but are unable to predict how soon operation will be resumed. We will set up our recovery support system and endeavour to restart its operation as early as possible.“
Entry-level production halted
Since 2009, all Nikon’s DX format SLRs have been produced in Thailand. The Thai factory also produces most of Nikon’s DX zoom lenses. According to Reuters, shares in Nikon dropped 3% on the news. The reports follow yesterday’s news from the region that flooding at the Sony factory will cause delays in the shipping of the A77 and A65 SLTs.
Focus-online schreibt:
Die Flutkatastrophe in Thailand hat bereits 270 Menschen das Leben gekostet. Nun erreichen die Wassermassen die Hauptstadt. Bangkoks Bewohner bauen Dämme und kaufen die Supermärkte leer. Die Schäden liegen schon jetzt in Milliardenhöhe. Es ist die schlimmste Flut seit 1995: Bis sich der Hochwasser führende Fluss Chao Praya, der sich durch Bangkok schlängelt, über die Ufer tritt, bleiben nur noch ein bis zwei Tage. In Supermärkten waren die Regale mit Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln wie Reis, Schweinefleisch und Geflügel leergekauft. Die Hochwasserschäden in den Agrarregionen im Norden dürften die Preise für Lebensmittel, besonders für Reis, steigen lassen.
In einer vorläufigen Schätzung rechnet die Zentralbank mit Schäden in Höhe von 60 bis 80 Milliarden Baht (2,5 bis 3,4 Milliarden Euro), die seit Ende Juli durch den starken Monsunregen entstanden sind. Darin sind noch keine Kosten für den Wiederaufbau oder mögliche Schäden in Bangkok enthalten. Die Flutkatastrophe bedeutet auch einen weiteren schweren Schlag für die Elektronik- und Automobilindustrie. Sie hatte sich gerade erst von den Produktionsunterbrechungen wegen Teilemangels in Folge des Erdbebens und Tsunamis in Japan erholt. Der Einbruch der Automobilhersteller hatte die Wirtschaftsleistung Thailands im zweiten Quartal schrumpfen lassen.
Nachdem zwei Industriegebiete in der alten siamesischen Hauptstadt Ayutthaya nördlich von Bangkok überflutet worden waren, setzte Honda seine Autoproduktion in Thailand vorerst aus. Medienberichten zufolge standen dort Hunderte Neuwagen von Honda unter Wasser.
Was bedeutet das für uns?
Eigentlich gar nichts, vorausgesetzt man geht mit Scheuklappen durchs Leben!
Mir zeigt es, dass es keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist, dass wir hier in Europa zu teils günstigen Preisen all die Technik-Gadget serviert bekommen die wir so sehr lieben. Tausende begeisterter Nikon Fans fiebern weltweit dem Tag entgegen an dem Nikon die Features der neuen Nikon D4 offiziell bekannt geben wird. Danach werden sie noch einige Monate auf die Folter gespannt werden bis die ersten Exemplare wirklich lieferbar sein werden. Bei all diesem Hype sollte man aber nicht vergessen, dass all das von Menschen erdacht und hergestellt wird. Von Menschen die in Region unserer Erde leben in der Erdbeben und schwere Stürme uns immer wieder die Fragilität unserer menschlichen Existenz aufzeigen. Jede Kamera, jedes Objektiv und auch jede Rolle Filmmaterial sind eigentlich ein Geschenk, das unter teils widrigen Bedingungen von Menschen produziert wird, die allesamt oft drastisch weniger verdienen als wir, einen niedrigen Lebensstandard haben und als wenn das nicht schon genug wäre, immer wieder von schweren Naturkatastrophen heimgesucht werden.
Die Nikon D4 wird irgendwann kommen, da bin ich mir sicher. Wenn sie dann endlich da ist, sollten wir vielleicht auch mal darüber nachdenken was es eigentlich bedeutet, dass es dieses „Ding gibt“. Hunderte, vielleicht tausende von Ingenieuren und klugen Köpfen werden dann mehr als 60 Jahre lang eine Kamera nach der anderen konstruiert haben. Sie haben die Folgen von Hiroshima und Nagasaki überwunden, dem Vietnamkrieg getrotzt, Tsunamis erlebt und Reaktorkatastrophen bewältigt. All das werden sie geleistet haben um zu überleben, ihre Kinder zur Schule schicken zu können und um Menschen in fernen Ländern etwas zu geben woran sie viele Jahre lang Spaß haben können.
Schaut man sich Nikons Werbecampagne „I am Nikon“ genauer an, so ist abgesehen von der guten Arbeit einer oder mehrerer Werbeagenturen doch zu erkennen, dass hier Menschen am Werk sind, die sich Idealen verschrieben haben, die großes leisten und mit Leidenschaft ihrer Arbeit nachgehen. Ginge es den Mitarbeitern von Nikon, Canon, Sony usw. nur darum „Geld zu scheffeln“ so würden sie eher Hamburger braten, als die hochentwickeltsten elektromechanischen Foto-Systeme zu konstruieren welche die Menschheit je gesehen hat.
Jedes Klicken eines Kamera-Verschlusses für mich irgendwie ein kleines Wunder. Bis die Nikon D4 da ist, werde sicher noch oft daran denken, dass nicht nur jedes Auto, jedes Motorrad und jeder Computer im Tausch gegen ein Stückchen zerstörte Welt hergestellt werden, sondern auch jede Kamera und jedes Objektiv. Aber, es wird nicht nur die Umwelt belastet, es hilft auch vielen Menschen zu leben und hoffentlich ein bisschen Glück zu finden.
SO, ich lehne mich jetzt mal zurück und bin einfach froh darüber wie gut es mir geht!
Ok ok ok, auf den ersten Kontakt mit der Nikon D4 freue ich mich trotzdem 🙂
Es ist Montag und hinter uns liegt ein recht verregnetes Wochenende. Leider liegt es noch nicht komplett hinter uns! Als ich morgens um 7h in Bonn mit meiner blauen K1200r in Richtung Mainz aufbreche ist es noch dunkel. Das Thermometer am Motorrad zeigt 14°C, es regnet. Aber: „Nur die Harten kommen in den Garten“ – also rein in die Regenkombi und rauf auf das Moped. Die Fahrt macht keinen Spaß, es geht einfach nur auf der A61 in Richtung Süden. Irgendwann wird es auch langsam hell, einen Sonnenaufgang gibt es nicht, der Himmel ist mit schweren Regenwolken verhangen. Kurz vor Laudert geht dann mal wieder gar nichts mehr. Wie ätzend am frühen Morgen. Es regnet und ich stehe mit meinem Moped im Stau, wieder einmal! Da helfen auch keine 163 PS – vor Gott und dem Stau sind wir alle gleich.
Als ich an der Ausfahrt Laudert ankomme wird nicht lange überlegt, es geht runter von der Autobahn in Richtung Rhein. Nach ein paar hundert Metern halte ich kurz an und „sage“ meinem TomTom, dass es mich nach Mainz lotsen soll und dabei auf den Vorschlag einer Autobahnbenutzung bitte verzichten soll. Kurze Zeit später bin ich am Rhein, wirklich einfach ist das, man braucht das TomTom hier nicht wirklich. Aber es ist irgendwie doch ganz nett wenn man sehen kann wie viele Kilometer man noch vor sich hat.
Es geht am Rhein entlang, der Regen hört langsam auf, die Temperaturen steigen auf 19°C. Es ist doch gar kein so schlechter Tag. Kurz hinter Bingen geht es wieder auf die A61 und dann sofort auf die A60 in Richtung Mainz. Dort angekommen gibt es in meinem Appartement eine heiße Dusche. Als die kalten Füße wieder aufgetaut sind gibt es frische Klamotten und dann geht es schon los zur Arbeit. Die Mittagspause verbringe ich damit meine blaue K1200r beim famosen Motorradhaus Senger in Rüsselsheim abzugeben. Eigentlich ist montags geschlossen, aber es werden Reparaturen angenommen. Als ich um 12h vor dem Tor stehe ist dieses aber verschlossen! Was für ein Mist ist das denn? Ich versuche anzurufen, nichts geht. Es meldet sich ein Anrufbeantworter aber einen Text kann man nicht hinterlassen. Gefrustet fahre ich wieder zurück. Beim Auffahren auf die A60 ist der Verkehr relativ dicht und ich muss auf dem Beschleunigungsstreifen genau das tun wofür er gemacht ist, ich muss beschleunigen. Im dritten Gang mache ich ordentlich den Gashahn auf, schließlich müssen 240 Kg Motorrad und der Fahrer in Schwung gebracht werden. Es geht vorwärts doch plötzlich heult der Motor auf, der Drehzahlmesser dreht in den roten Bereich und das Motorrad schlingert wie die Hölle. Eine Schrecksekunde und als ich den Gashahn wieder zu gedreht habe stabilisiert sie sich sofort wieder. Das hätte ins Auge gehen können. Auf der Straße scheint ein Mix aus Öl und Wasser zu sein, richtig schmierig war das eben. Der Puls schlägt schneller, der Autofahrer hinter mir hat es gesehen und ist instinktiv auf die Bremse gegangen, er wollte wohl keinen Biker in den besten Jahren überrollen!
Kurze Zeit später bin ich wirklich froh, dass ich instinktiv richtig reagiert habe und nichts aber auch gar nichts passiert ist. Aber, das hätte auch schwer ins Auge gehen können!
Wie kommt eigentlich Öl auf die Straße? Meiner Erfahrung nach sind es oft gemietete Wohnmobile bei denen die Fahrer bei der ersten Tankfüllung den Tankdeckel entweder ganz vergessen oder nicht richtig aufsetzen. Dort wo rechts gefahren wird haben viele Wohnmobile die Tanköffnung auf der rechten Seite. Das ist beim Heranfahren an eine Tankstelle die am Straßenrand liegt ganz praktisch. Fährt man damit aber eine Linkskurve, so schwappt die glitschige Brühe aus dem Tank auf die Straße. Kommt dann Regen dazu, sieht man als Biker praktisch keinen Unterschied zwischen Öl und Wasser auf der Straße. Eine wirklich gefährliche Mischung! Heute ist es gut gegangen, für morgen und die nächsten Tage habe ich mir vorgenommen noch vorsichtiger zu fahren als bisher! Besser ist das…
Wieder im Büro angekommen schreibe ich eine kurze Mail an das Motorradhaus. Um kurz nach 17h geht dann tatsächlich mein Telefon. Es ist jetzt jemand dort, die Annahme ist Montags von 16h bis 18h besetzt! Also wieder rauf auf das Bike und ein paar Minuten später bin ich in Rüsselsheim, es sind nur 7 Kilometer!
Zurück geht es mit einem „Leih-Motorrad“, einer fast neuen BMW R1200r. Fast mein ganzes Leben lang bin ich BMW Boxer gefahren, aber seit ich die K1200r habe mag ich die Boxer einfach nicht mehr. Dieses „grobmechanische“ Gerüttel geht mir auf die Nerven. Meine R850r habe ich im wesentlichen verkauft, weil niemand in der Lage war die beiden Zylinder so zu synchronisieren, dass der Motor wirklich rund läuft. Die K1200r ist im Vergleich zu meiner 850er ruhig wie eine Flugzeugturbine. Bei 150 km/h beginnt sie auch zu vibrieren, aber es fällt einem dabei nicht der Kitt aus der Brille und die Hände sterben auch nicht ab.
Ok, das Drehmoment und der Durchzug des Boxers sind schon beachtlich. Schließlich haben sie den gleichen Hubraum. Es ist ein durch und durch vernünftiges Motorrad und eigentlich sieht es auch gar nicht schlecht aus. Aber die K1200r ist mir inzwischen doch lieber. Meine Boxer-Període habe ich hinter mir gelassen, das verbindet mich mit Sylvester Stallone 🙂
Trotz allem habe ich hier ein kleines Video der R1200r für Euch. Ich habe es eben draußen mit der kleinen GoPro HD HERO 1080 gefilmt. Das kleine Ding hat ein Fix-Fokus-Objektiv und ab ca. 6cm ist praktisch alles scharf. Auch ohne LC-Display bekommt man mit ein bisschen Übung damit ganz witzige kleine Filme hin 🙂
Eigentlich mag ich sie ja nicht diese „Superzoom-Objektive“. Ok sie sind total praktisch aber abgesehen davon können sie eigentlich nichts wirklich gut. Meiner Meinung nach sind sie in jedem Fall ein Kompromiss. Ob man damit leben kann muss jeder selbst entscheiden. Festbrennweiten und seien sie noch so alt sind häufig überlegen, aber eben auch unpraktisch! Läßt sich die Verzeichnung der Super-Zoom-Linsen adäquat korrigieren und spielt die Lichtstärke keine Rolle und hat man ein Motiv das „still hält“ kann man aber durchaus gute Ergebnisse mit einem Super-Zoom erzielen. Lediglich bei der Schärfe an den Bildrändern muss man in der Regel Abstriche in Kauf nehmen.
Auch das beliebte Nikon AF-S VR 18-200mm ist hier keine Ausnahme. Ursprünglich hatte ich es gekauft um bei anstrengenden Wanderungen in den USA das Gewicht meines Fotorucksacks signifikant reduzieren zu können. Dann habe ich es im Jahr 2010 meiner Freundin Sandra kurz ausgeliehen. Danach war es dann weg, es ist einfach unglaublich praktisch 🙂 Als ich es über ein Jahr später mal wieder benutzen durfte, funktionierte der Autofokus nicht mehr so richtig. Sand hatte sich im Innern des Objetkivs ausgebreitet und den Ultraschallmotor beschädigt. Es ist eben doch keine Linse für den harten Fotoalltag in den Wüstenregionen Nordamerikas.
Aber es war noch Garantie drauf und Nikon hat es kostenlos in Stand gesetzt, nun klappt wieder alles ganz vorzüglich. Und so war es dann gestern bei unserer winzig kleinen Fotowanderung oben auf der Erpeler Ley nach langer Zeit mal wieder dabei. Nach den Testbildern mit der neuen P7100 und den Infrarotfotos mit der D700 fiel mit der schöne Blick auf die Apollinaris Kirche unten auf der anderen Rheinseite auf. Warum nicht schnell ein Testbild mit diesem Superzoom bei 200mm Brennweite unter „echten Bedingungen“ knipsen?
Also rauf auf das Stativ mit der D7000, den Infrarotauslöser aktiviert und „Feuer frei“.
Hier ist das konvertierte RAW-Bild aus der D7000 in voller Auflösung (Anklicken für Originalgröße)
Schaut man es sich wirklich genau an fällt auf, dass die Schärfe zu den Rändern hin deutlich abnimmt. Hier wäre mein 30 Jahre altes Nikon AiS 4/200mm sehr wahrscheinlich besser gewesen. Dumm, dass es nicht im Rucksack war. Aber vielleicht habe ich sie beim nächsten Mal beide dabei 🙂