Ridgecrest nach Malibu

Nach dem Frühstück geht es von Ridgecrest über Santa Monica nach Malibu Beach. Dort finden wir ein schönes Motel und gleich nebenan gibt es ein tolles Mittagessen. Das Motel kostet 336 $ für zwei  Nächte, inkl. Steuern. Das Mittagessen im „Plates“ nebenan inkl. Trinkgeld und Steuern 60$.

Was mir gerade einfällt, der Sprit ist hier inzwischen recht teuer geworden. Konnte man 2009 noch eine Gallone für etwa 3$ tanken, so kostet „Premium“ mit 91 Oktan jetzt schon 4,135$ je Gallone – umgerechnet sind das etwa 80 Euro-Cent pro Liter Benzin.

Dies ist das Motel: http://www.themalibumotel.com

Zurück im Motel schreibe ich einen schönen langen ausführlichen Tagesbericht. Als ich ihn dann speichern will steht der Webbrowser ziemlich lange Zeit einfach still. Nichts geht, alles ist desolat – danach ist mein Artikel futsch – manchmal ist das alles ein Griff ins Klo…

Also hier mein zweiter leicht entnervter Anlauf – viel viel weniger Text und nur ein paar Knipsbilder aus dem Handy. Später wollen wir zum Santa Monica Pier – mal sehen ob ich davon werde berichten können…

Hier noch die Ansicht des Motels aus Google Streetview:

Hier ist der Track:

Hier habe ich die KMZ-Datei abgelegt – für alle die mal via Google Earth einen Routenflug machen möchten 🙂

Update am Abend

Nach einer kleine Pause im Motel geht es etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang die paar Kilometer zurück zum Santa Monica Pier. Wir parken direkt neben dem Pier auf einem bewachten Parkplatz, das kostet pro angefangenen Tag 6$.

Zu Fuß und bewaffnet mit der Nikon D300 und einem großen Carbon-Stativ geht es auf die andere Seite, ich möchte den Pier im Gegenlicht vor der untergehenden Sonne fotografieren. Und ich bin nicht der Einzige der das vor hat. Ständig laufen irgendwelche Leute ins Bild, es ist zum Haare raufen.

Aber letztlich entstehen noch ein paar nette Fotos und Sandra und ich machen ganz zufrieden noch eine kleine Runde über diese Sehenswürdigkeit die schon in so vielen Filmen aufgetaucht ist. Kurz vor der Abfahrt gibt es noch zwei Hotdogs für zusammen 8$ – es ist nicht billig hier! Zurück am Motel packen wir schnell alles aus und gehen hinüber in „Plates“. Ich frage kurz nach und wir dürfen auch nur ein Glas Wein trinken – perfekt – wir wählen einen 2005er Chabernet Sauvignon von einem Weingut in der Nähe – bei den Dimensionen können das schon mal ein paar hundert Meilen sein 🙂  Der Wein ist vorzüglich und wir lernen auch noch den netten Kellner kennen. Er ist seit jetzt seit 18 Jahren hier, eigentlich ist er der Sohn zweier Italiener und ist in Argentinien aufgewachsen. Das Restaurant gehört übrigens zwei Österreichern die auch noch andere Restaurants betreiben. Eines haben sie wohl dem Governator Arnold Schwarzenegger abgekauft. Es ist echt eine exklusive Gegend hier. Man sieht das auch an den Autos, Ferraris, Mercedes SLR, Lamborghini, es gibt nichts was es nicht gibt – und wir sind mit unserem komischen Dodge Nitro mittendrin, was für ein Kontrast 🙂

Hier noch zwei Bilder die eben am Santa Monica Pier entstanden sind:

 

 

Warum es hier dicke Menschen gibt

Heute will ich nicht viel schreiben, sondern nur von einer wirklich interessanten Theorie berichten die mir Sandra erzählt hat. Erst gestern haben wir uns bei Denny’s, während des Studiums der neuen Angaben zu den Nährwerten (Kalorien) der Gerichte, wieder darüber unterhalten warum es hier so viele dicke Menschen gibt.

Sandras Theorie ist ebenso einfach wie einleuchtend:

Seit Urzeiten unterteilt man die Tierwelt in Pflanzenfresser und Fleischfresser. Ich habe noch nie gehört, dass es ‚Fettfresser‘ gibt. Somit scheinen die dicken Menschen hier keine natürlichen Feinde zu haben und können sich daher ungehindert vermehren.

Na, klingt das logisch? Ich finde schon 🙂

Und das gute daran ist, falls diese Theorie wirklich stimmen sollte, so stellen unsere überflüssigen Pfunde einen impliziten Schutzmechanismus dar, so hatte ich das noch nie gesehen!!

Ok, Spaß beiseite – hier im Budget Inn in Ridgecrest ist es jetzt 7h23 und wir werden gleich mal schauen wie es weitergeht. Eigentlich wollen wir heute weiter nach Los Angeles. Aber bereits gestern hat mir die nette Dame an der Rezeption beim Schwätzchen erzählt, dass es heute Regen geben soll. Na, wir lassen uns mal überraschen!

Wie es dann letztlich weiterging werde ich berichten sobald ich das nächste WLAN gefunden habe.

 

Abreise in Beatty

Es war wieder ein schrecklich kalte Nacht. Als wir viel zu früh aufwachen wird und klar, dass der Jetlag uns noch fest im Griff hat. Mir brummt der Schädel, die Nase sitzt zu, die Augen sind vom krassen Wind am Ubehebe Kater leicht entzündet, ein paar Augentropfen wären nicht verkehrt.

Mein Mac ist via Netzwerkkabel mit dem Internet verbunden. Über die eingebaute WLAN habe ich diese Verbindung freigegeben, so kann Sandra im Bett mit ihrem Windows 7 Notebook bloggen. Mir ist es am Tisch vor dem MAC zu kalt, so verbindet ich mich mit meinem HTC Telefon mit dem MAC. Nun kann ich auch im warmen Bett sitzen und meine E-Mails lesen.

Meine Mama hat geschrieben 😉

Halllloooo Maaaaammmmaaaa, Internet und Computer sind schon ne tolle Erfindung, gell? Da bin hier an Ende der Welt mitten im Nirgendwo und kann Deine Grüße lesen. Und Du wolltest immer keinen Computer haben. Ich finde es wirklich toll, dass wir nun über Erdteile hinweg kommunizieren können. Und Deine vielen Enkelkinder können es auch gleich mitreisen, wenn wir das wollen 😉

Ok, wir stehen gleich mal auf. Ich werde versuchen mit meinen Freunden AS und PIRIN über mein Kopfweh zu sprechen, dann duschen, Frühstück im Grill um die Ecke – sehr cholesterinarm – versteht sich – und dann schauen wir mal wie es heute weitergeht.

Update um 15h Nachmittags

Nach dem Start in Beatty besuchen wir kurz hinter dem Ortsausgang die „Geisterstadt“ Rhyolite. Als wir dort eintreffen sind wir ziemlich enttäuscht. Bislang hat noch kein als „Geisterstadt“ angepriesener Ort gehalten was die Prospekte allesamt vollmundig versprechen. In Rhyolite sind alle Ruinen entweder komplett mit Zäunen und Stacheldraht gesichert wir es sind nur ein paar alte Bretterbuden wie es sie auf jedem besseren Abenteuerspielplatz zu finden gibt.

Alle Fotos sind übrigens mit der neuen „400 Euro Hosentaschen-Kamera“ gemacht (Nikon P7000)

Highway 190

Nach einer halben Stunde geht es wieder weiter, es kommt der Highway 190 und das macht mir richtig Spaß. Diese Straße gehört zum coolsten was ich so kenne. Der Weg von Beatty nach Ridgecrest führt über weite Strecken den Highway 190 entlang. Diese Straße hat wirklich viel zu bieten! Man ist unterhalb des Meeresspiegels, kommt auf 1500 Meter und vielleicht noch höher. Man fährt durch Wüsten, durch Gebirge, hat schier endlos Geraden die bis in den Horizont reichen und innerhalb der Berge viele wirklich kurvige schöne Strecken. Diese Straße mal mit einem Motorrad zu fahren wäre ein großer Traum. Jedes Mal wenn uns ein Motorradfahrer  entgegen kommt bin ich ein wenig wehmütig. Aber irgendwann klappt es ja vielleicht für mich auch mal. Mit einer krassen Harley oder einer BMW R1200 GS über den Highway 190 – mal sehen was noch alles passiert…

Sandra spielt zwischendurch eine wenig auf dem okkupierten iPad und ihr wird auch prompt ziemlich schlecht. Der Highway 190 hat es in sich, aber seht selbst – einfach die Bilder anklicken, dann sieht man sie in 1280er Originalgröße.

Oben die Streckenübersicht, unten dann die Fahrt vorbei an Panamint Springs. Ist übrigens ein witziger Ort, eigentlich nur eine Tankstelle und ein Pizza-Laden 🙂

Und hier etwas vergrößert das absolute Paradies für ambitionierte Mopedfahrer.

@Florian, Matthias, Anas, Marcus… – das ist definitiv cool! Auf diesem Bild seht Ihr locker 3.000 Meter Höhenunterschied! Rauf, runter, links, rechts, rauf, runter, das ist der Kracher und das Beste dabei ist, es gibt praktisch keinen Verkehr! Auf dem hier gezeigten Teilstück sind uns vielleicht drei Autos entgegen gekommen, überholt haben wir niemanden und wir wurden auch nicht überholt! Ein Paradies, solange es noch Benzin gibt…

Hier kann man noch besser sehen wie schön es aus den Bergen hinab in die Wüste und wieder rauf in die Berge geht.

Nach einer wirklich schönen Fahrt quer durch Death Valley und Kalifornien landen wir ein paar Stunden später in Ridgecrest. Kurz vorher nehmen wir uns noch Zeit für einen kurzen Abstecher in die 0 Mile Canyon Road. Bereits am Anfang der Straße steht aber ein großes Schild, dass diese Straße nach 30 Meilen gesperrt ist. Schon krass, da kann man 30 Meilen weit in die Berge fahren und dann geht es irgendwann einfach nicht mehr weiter. Wahrscheinlich ist es dort wie 2010 kurz vor Monticello als wir bei Anbruch der Dunkelheit in den San Juan Mountains plötzlich in knietiefem Schnee steckten. Also gibt es nur ein paar Fotos und dann geht es wieder zurück und weiter in Richtung Ridgecrest.

Hier noch ein Bild vom Abstecher auf der 9 Mile Canyon Road (Nikon D300 mit AF-S 2.8/17-55 @55mm, B&W-Polfiter)

Und noch ein Bild das ich parallel mit der D300 gemacht habe.

Ein Königreich für einen Polfilter...

Dort angekommen halten wir beim Budget Inn halten kurz an und ich frage mal was hier eine Übernachtung kostest. An der Rezeption ist eine wirklich nette ältere Lady, sie sieht aus als hätte sie ihre Wurzeln in Indien. Die USA sind ein Volk von Einwanderern 🙂 Sie fragt mich wie viele Personen es denn sind. „Just me and my girlfriend!“ Sie grinst und fragt ob wir EIN schönes großes Bett in einem netten Zimmer haben wollen? Das wollen wir 🙂 Das Zimmer kostet inkl. Steuern 60 Dollar – das ist ganz ok. Auf der anderen Straßenseite gibt es allerhand Geschäfte und Restaurants, hier kann man es sicher ganz gut aushalten.

Heute lassen wir es uns dann erst einmal ein wenig gut gehen und machen uns dann morgen auf in Richtung Los Angeles.

Hier habe ich mal versucht ein Google-Streeview Ansicht des Motels einzubinden. Ich hoffe, dass das funktioniert. Wer mag kann sich dann von dort aus gleich die Umgebung anschauen.

Update um 19h

Hier in Ridgecrest gibt es einen Walmart, da bekommen wir alles was wir uns wünschen. Es gibt Kekse, Bier, O-Saft, eine Sonnenbrille, Augentropfen einfach alles. Einmal mehr wird mir klar, dass man sich gar nicht so große Gedanken darum machen sollte was man zum Anziehen mitnimmt. Im Zweifel bekommt man in jeder größeren Stadt recht preiswert ein paar T-Shirts, Hosen und was man sonst noch braucht.

Auf dem Rückweg vom Walmart machen wir Rast bei Denny’s – unserer erklärten Lieblingsrestaurant-Kette. Bei Denny’s gibt es seit den späten 50er Jahren Frühstück und das rund um die Uhr. Das ist so etwas von cool, ich denke die vielen deutschen Langschläfer die ihre Lebensmittel am Wochenende in der Regel an Tankstellen kaufen müssen wären hier gut aufgehoben 🙂

Endlich gibt es für mich mal wieder einen der wirklich guten „Western-Burger mit French Fries“ – wow ist das Ding dick man – und es macht es auch – wenn man es nicht schon ist – ich bin es schon 😉

Mit Anbruch des Abends sind wir schon wieder im Motel, irgendwie nagt die Zeitverschiebung noch an unseren Kräften. Gewandert sind wir bislang fast gar nicht, die Wanderschuhe haben wir nur im Flugzeug getragen. Beim Badwater Basis, beim Racetrack und Devils Golfcourse waren wir auch nicht. Wie der Zustand der Dirtroads dorthin ist wissen wir nicht genau und unser Dodge Nitro hat keinen Allradantrieb. Vielleicht klappt es ja mit dem Umtausch gegen ein ähnliches Auto mit 4WD – mal sehen. Dann kann ich ggf. in drei Wochen noch einmal zurück kommen und die Dinge im Death Valley genauer unter die Lupe nehmen die wir jetzt einfach achtlos links liegen gelassen haben.

Hier noch ein kleiner Überblick über meine kleine 2011er Kameraauswahl – ein bisschen verrückt ist das schon – ich weiß ich weiß…

Handyknipsbild mit HTC Desire HD

Warum so viele Kameras? Ganz einfach – von links nach rechts…

Nikon P7000

Klein und leicht, großer Zoombereich, gut bei Tageslicht, macht schöne Videos, toll für schnelle Knipsbilder auch aus Hüfte.

Nikon F80

Halbwegs klein und leicht, hat einen schönen großen Sucher mit Gitterlinien, perfekte Belichtungsautomatik, funktioniert dank Batteriegriff mit normalen AA-Zellen aus dem Supermarkt. Ich liebe Dias, daher habe ich 10 Fuji Velvia 50 im Gepäck. So kann ich die „wesentlichen“ Dinge der Reise später in exzellenter Auflösung auf einer wirklich großen Leinwand genießen. Alternativ hätte man eine F5 oder F100 mitnehmen können, aber die hätten das Gewicht des Koffers gesprengt. Und für meine F75 hatte ich keine Batterien mehr…

Nikon D300

Macht bereits im JPG-Modus bessere Bilder als viele andere Kameras im RAW-Modus. Ist schnell, flexibel, funktioniert einfach supergut, ich mag sie. Das ist die „Immer-Mit-Kamera“

Nikon D2x

Das Arbeitspferdchen, unverwüstlich (nach dem Absturz im letzten Jahr hat Nikon sie repariert), schnell, in Verbindung mit DK-17M ein tolles helles großes Sucherbild, fotografiert man im RAW-Modus ist die Bildqualität von der D300 praktisch nicht zu unterscheiden. Zur Not taugt sie zur Selbstverteidigung. Ist meist ein ganz kurzes Weitwinkel oder ein langes Tele dran. So ergänzt sie die D300 perfekt, ich muss seltener die Objektive wechseln und es kommt weniger Staub in das Innere der Kameras. Beim Fotostop kann ich blitzschnell zwischen krass unterschiedlichen Brennweiten wechseln, sehr praktisch!

Dürfte ich nur eine einzige Kamera mitnehmen, es wäre übrigens die D300 🙂

 

 

 

 

Death Valley II

Nach einer langen fröstelnden Nacht tut die heiße Dusche am Morgen richtig gut. Danach wird gebloggt und gegen 9h schauen wir uns bei Google Maps an, wo man in Beatty ein Frühstück bekommt. Es geht los, zu Fuß! Für Amerikaner vollkommen unüblich – aber wir sind ja auch keine Amerikaner – jedenfalls noch nicht 🙂

Wir gehen die Straße hoch, genau die über die wir am Vortag das erste Mal in dieses kleine Dorf gekommen sind. Aber irgendwas ist falsch, das Restaurant das wir erwarten kommt einfach nicht, statt dessen ist dort nur Gestrüpp. Hm, was haben wir falsch gemacht? Wir kehren um, Sandra wird langsam motzig weil sie richtig heftigen Hunger hat. Wir passieren unser Motel und wandern in der anderen Richtung weiter. Die Eatery, der Saloon, alles hat noch geschlossen, dann fällt uns auf der anderen Straße eine Touristeninformation auf. Dort fällt es uns dann wie Schuppen aus den Haaren, der Grill den wir suchen ist an der Straße die nach Süden führt, nicht an der Straße die nach Westen geht – wie konnten wir uns nur so vertun… Unverzeihlich…

5 Minuten später sitzen wir bei einem Kaffee in einem etwa warzigen kleinen Kaffee. Das Frühstück kommt schnell, es gibt Bratkartoffeln mit Rührei und Schinken – richtig Cholesterinarm ist das 🙂

So gut gestärkt geht es nach einem kleinen Zwischenstopp dann wieder los. Wir hören Musik über mein Handy, das wir mit einem Kabel an das Radio angeschlossen haben. Zwar ist in dieses Auto ein Sirius-Satellitenradio eingebaut, aber man kann nur Kanal 189 von 200 Kanälen hören. Immer wenn wir versuchen einen anderen Kanal zu wählen steht im Display, dass wir eine Telefonnummer anrufen sollen um das Radio frei zu schalten, wie blöd ist das denn… Ich sehne mich nach dem schwarzen Jeep vom letzten Jahr zurück… Aber in meinem Handy steckt eine 32GB Micro-SD Karte und da passt echt viele Musik drauf! Wir hören die Coors – Live bei MTV – die Laune ist gut und die Landschaft wirklich weit und farbenfroh. Um mal was neues auszuprobieren nehmen wir die Straße nach Norden bis wir nach etwa 40 Kilometern links in Richtung Scotty’s Castel abbiegen. Sofort wird der Asphalt schlechter, die Kurven werden enger, aber unserer Laune tut das keinen Abbruch.

Nach einem kleinen Zwischenstopp bei einer verlassenen Goldmine finden wir eine halbe Stunde später auf der rechten Seite mitten im Nichts Scotty’s Castle. Auf dem Parkplatz steht eine BMW neben der anderen. Alles Enduros, fast alles Boxer, alle mit US-Kennzeichen! Die folgenden Bilder sind übrigens fast alle mit der kleinen Nikon P7000 gemacht!

Scotty’s Castle hat es uns angetan, wir schleichen um das Gebäude und knipsen ein Detail nach dem Anderen. Wie verrückt muss dieser Scotty eigentlich gewesen sein.

Bei einer kurzen Recherche finde ich dann diese Geschichte:

http://www.kalifornien.citysam.de/death-valley-sights.htm

Scotty’s Castle ist ein einzigartiger Ort im Norden von Death Valley: In den 1920er Jahren ließ der Chicagoer Geschäftsmann Albert Johnson dieses burgartige Haus mitten in der Wüste errichten und investierte auf Anraten des Abenteurers Walter Scott (besser bekannt als „Death Valley Scotty“) in eine Goldmine. Obwohl es damals in Death Valley noch nicht einmal Straßen zum Transport des Baumaterials gab, konnte der Bau fast beendet werden. Erst der Börsenkrach des Jahres 1929 versetzte dem Bauvorhaben einen herben Rückschlag, denn Albert Johnson verlor fast sein gesamtes Vermögen und finanzierte den Prunkbau nicht weiter.

Noch heute befinden sich einige Teile von Johnsons Einrichtung im Haus. Den Namen erhielt das Anwesen, da der gewiefte Geschichtenerzähler Death Valley Scotty stetig behauptete, das Haus gehöre ihm. Irgendwann glaubten die Leute seine Geschichte und die Villa erhielt ihren heutigen Namen. Scotty’s Castle erkundet man am besten im Rahmen einer der Führungen.

Ok, so war das also, der Scotty hat immer nur erzählt, dass es sein Castle war 🙂 Schlitzohr…

Von Scotty’s Castle geht es dann in südlicher Richtung über die „Scotty’s Castle Road“. Wir machen einen kleinen Abstecher zum Ubehebe Krater.

Auf dem Rückweg wird die Straße eng und kurvig und während wir ein paar Fotos am Straßenrand machen jagen ein Krankenwagen und ein Feuerwehrwagen an uns vorbei. Später sehen wir dann was los ist. Ein PKW ist ins Schleudern gekommen und hat sich überschlagen. Der Fahrer sitzt ziemlich geschockt auf der verbeulten Motorhaube. Mit einem Kloß im Hals geht es weiter bis wir wieder Anhalten und fast zwei Stunden lang den Abendhimmel fotografieren der sich von Minuten zu Minute anders darstellt. Was für eine Schauspiel und es ist jeden Tag neu und völlig kostenlos! Neben der Tatsache, dass wir alle sterben müssen ist auch das wahre Gleichberechtigung für uns alle!

Als das Schauspiel vorbei ist fahren wir zurück nach Beatty. Wir laden alles aus und gehen rüber in die Eatery die jetzt geöffnet hat. Eine kleine nette Kellnerin erzählt und gleich ganz fröhlich was es alles auf der Tageskarte gibt. Wir verstehen nur Bahnhof. Sie wiederholt alles, aber nicht weniger schnell, wir verstehen immer noch nichts. „Do you speak english?“ fragt ist uns – wie peinlich „Yes, a little bit…“ Sie grinst und spricht nun ganz ganz langsam, so können auch wir verstehen worum es geht. Aus den verdorbenen Mägen der vergangenen Jahre habe ich gelernt, dass es in kleinen Läden wie diesem meist eine gute Idee ist das Tagesgericht zu wählen. Das ist meist frisch und macht in der Regel nicht für 2-3 Tage krank. Also bestellen wir uns das Tagesgericht. Als es dann kommt sind wir beide ein wenig überrascht, ganz so hatten wir uns das nicht vorgestellt, sie hat wohl doch nicht langsam genug gesprochen. Aber die beiden Stücke Brot mit Truthan und Gemüse sind wirklich lecker. Dazu gibt es ein Sierra Nevada Bier. Der ganze Spaß kostet inkl. Steuern und Trinkgeld 23 $ – also etwa 18 Euro – da kann man wirklich nichts gegen sagen…

Im Motel wird gebloggt und dann werden wir wohl um 21h im Bett liegen. Morgen wird eine langer Tag, wir wollen in Richtung Los Angeles weiterfahren. Mal sehen wie weit wir kommen.

Death Valley Safari

Hier noch ein paar Luftaufnahmen die kurz vor der Landung in Las Vegas mit der Nikon P7000 entstanden sind.

Hier ein Bild unseres Zimmers im Furnace Creek Resort – Auch mit der Nikon P7000 aus der Hüfte geknipst:

Die Zeitverschiebung steckt uns in den Knochen und am Morgen nach unserer ersten Nacht im Furnace Creek Ressort sind wir früh wach und irgendwie doch ziemlich fertig. Die trockene Luft im Flieger hat mir sehr zugesetzt, die Nase sitzt zu, ich habe Kopfschmerzen. Ab unter die Dusche und schon sieht die Welt ein wenig sonniger aus. Noch vor dem Frühstück geniessen wir die Stille in der kleinen Oase direkt vor unserer Terrasse. Es erinnert mich doch sehr an Teneriffa. Die Luft ist kalt und klar, die künstlich angelegten kleinen Bachläufe plätschern vor sich hin und zwei Gärtner geben sich viel Mühe, dass alles wirklich gut aussieht.

Nach einer kleinen Fotosession mit der Nikon D300 & 2.8/17-55 und Nikon P7000 sind wir so etwa um 8h beim Frühstück. Das Frühstück kostet natürlich extra, fast so wie Herr Schreeb vom Quartier 65 es schon vermutet hatte. Die Preise im Furnace Creek Ressort sind wirklich jenseits von gut und böse. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es ein toll gepflegte Anlage ist, mitten in der Wüste liegt und auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Touristen die zum Saufen und Feiern dort hin kommen gibt es keine, nicht zuletzt wegen der hohen Preise und das ist dann vielleicht auch schon wieder sehr gut so wie es ist.

Wir bekommen einen sehr schön Tisch mit Blick in das Tal und die verschneiten Berge am Horizont zugewiesen, großartig dieses Panorama! Das Prozedere ist wie am Vorabend, die Kellner stellen sich vor, sagen wofür sie zuständig sind und nennen uns ihren Namen. „My Name is Dave!“ Das habe ich in Deutschland noch nicht erlebt. Es gibt einen Vorschlag was wir essen könnten und was der Tipp des Tages ist. Ich wähle den „French Toast“. Als dieser dann eintrifft bin ich mehr als überrascht. In der Speisekarte stand etwas von „English Muffin“ – im letzten Jahr bei Denny’s waren das kleine Brötchen, was mich sehr verwundert hat. Hier ist es wirklich so etwas wie ein Muffin, nur platt gedrückt und das gleich in dreifacher Ausfertigung. Dazu gibt es ein Kompott aus Himbeeren und EINE Erdbeere. Wow!

Einer der Kellner tut nichts anderes als die ganze Zeit mit einer Art offener Kaffeekanne aus Edelstahl herum zu laufen und den Gästen Eiswasser nach zu schenken. Dass er im Anmarsch ist hört man am Klirren der Eiswürfel! Es gibt wie gewohnt Kaffee bis zum Umfallen und der schmeckt sogar recht gut. Kein vergleich zu dem was es auf den Kanaren als Kaffee zu trinken gibt – ein sehr wohltuender Kontrast.

Nach dem Essen blogge ich noch ganz kurz über mein HTC Desire HD. Trotz der krassen Preise gibt es kein kostenfreies WLAN, eigentlich echt traurig. Nach einer Weile habe ich es tatsächlich geschafft mich via Handy und Kreditkarte ins Internet zu verbinden. Das klappt sogar erstaunlich gut, kostet aber 10,95 Dollar pro Tag. Bei einem Zimmerpreis von 340 $ + Steuern könnte es auch kostenlos sein, oder?

Na egal, ich kann den Daheimgebliebenen kurz mitteilen, dass wir heil angekommen sind.

Danach packen wir unsere Koffer, checken aus und bekommen noch ein paar Tipps was wir uns anschauen könnten. Die Betreuung ist hier wirklich sehr zuvorkommend und überaus professionell. Danach halten ein kleines Schwätzchen mit dem älteren Herren der die Autos einparkt. Er ist echt witzig und trägt eine lustige Baseballkappe mit vier kleinen weißen Leuchtdioden an der Vorderkante der „Gegenlichtblende“. Es ist eine Art „Headlamp“ und sicher sehr hilfreich wenn Gäste spät in der Dunkelheit ankommen.

Es geht los, wir biegen nach rechts ab in Richtung „Tal des Todes“. Die Amerikaner neigen ja dazu ihren Sehenswürdigkeiten so vollmundige Namen zu geben. „Goldplatz des Teufels“ ist eines meiner persönlichen Highlights 🙂

Nach ein paar hundert Metern sind wir schon beim Visitor Center an der Furnace Creek Ranch. Ich gehe mal hinein und bekomme die Übersichtskarte die ich am Vorabend bei der Registrierung am „Kiosk“ vergessen habe. Den 20$ Abschnitt für eine Woche Dealt Valley kann ich sogar Eintauschen. Gegen einen Aufpreis von 60$ bekomme ich einen neuen „Annual National Park Pass“. Das ist alles gar kein Problem und die drei Ranger sind so was von freundlich. Sie fragen woher ich komme, seit wann ich hier bin, wußte ich nicht genau, dass ich in Amerika bin, es könnte auch eine versteckte psychologische Untersuchung in einer neurologischen Klinik sein 🙂 Aber wie dem auch sei, ich mag es total wie nett und zuvorkommend die Leute hier alle sind!

Vom Visitor Center aus hat man einen schönen Blick auf das Furnace Creek Resort.

Vor dem Visitor Center beraten wir uns kurz wie es weiter gehen soll. Wir entscheiden uns nach Beatty im Nordosten zu fahren. Via Handy und Google Maps habe ich eine Stunde zuvor „gesehen“, dass es dort ein paar Motels gibt und dass die Preise bei etwa 75$ pro Nacht liegen sollen. Ein paar Geschäfte und Restaurants scheint es auch zu geben. Vielleicht keine schlechte „Basis“ für die kommenden Tage. Auf dem Weg dorthin überqueren wir einen Pass mit 1300 Metern Höhe, die Temperatur schwankt zwischen 15°C auf -50m und 3°C auf 1300m. Richtig gelesen, -50 Meter – Death Valley ist der tiefste Punkt der vereinigten Staaten. Und ich muss ein wenig grinsen als das GPS sich nicht entscheiden kann ob wir -1m oder +1m haben. Die Straße ist ein wenig hügelig und das GPS „springt“ ständig hin und her, ganz witzig.

In Beatty angekommen steuern wir das erste Motel auf der linken Seite an. Davor steht ein Typ der ein wenig wie ein Obdachloser ausschaut. Auf seiner Nase wachsen mindestens so viele Haare wie es Palmen in der Oase von Furnace Creek gibt, ihm fehlen ein paar Zähne und die Brille sieht aus als wäre sie bei der Herstellung von French Fries mit in der Fritteuse gewesen. Er fragt ob er helfen kann und ich verstehe ihn sogar sehr gut! Er ist so etwas wie der Hausmeister und er erzählt mir, dass das Office erst um 15h geöffnet hat. Wenn wir nicht warten wollen gibt es aber noch viele andere Motels. Er zählt sie alle auf und gibt sich viel Mühe mir zu erklären wo ich sie finden kann. Wir verabschieden uns und ich fahre einfach einfach ein Stück die Straße hinunter, da auf der rechten Seite ist das nächste Motel. Gegen über ist ein Saloon, es gibt ein paar Geschäfte, es ist doch alles ganz nett hier. Ein Zimmer bekommen wir sofort und es kostet auch nur 119$ für zwei Nächte inkl. Steuern. Es gibt einen Internet-Zugang per Netzwerkkabel, zwei große Betten, einen Kühlschrank, eine Kaffeemaschine, Herz was willst Du mehr. Ach ja, es ist alles sauber, frisch gestrichen und ein Flatscreen-TV steht auch  auf der kleinen Kommode – fein!

Wir packen aus und Sandra stellt das Bier das sie am Vortag in Pahrump gekauft hat in den Kühlschrank. Kurz frisch machen und dann weiter. Wir wollen zu Scotty Castle. Ich habe gelesen, dass es ein leicht skurriles Schloss ist, das sich ein etwa durch geknallter Typ von seiner vielen Kohle errichtet hat bis er dann plötzlich verarmte. Er hat danach wohl noch viele Jahre in seinem Schloss in der Wüste gelebt und es Jahr für Jahr in Eigenregie ein wenig ausgebaut. Heute ist es ein Museum das vielen Touristen ein Schmunzeln abringt.

Kurz vor dem Abzweig zu Scotty’s Castle finden wir eine Horde Esel die dort frei leben. Sie sind sehr scheu, aber mit dem langen Tele kann ich doch ein paar schöne Fotos machen. Die Dirtroad-Abkürzung ist ein Reinfall, nach ein paar Meilen ist die Straße gesperrt. So wie es aussieht geht sie durch die Berge und dort liegt noch Schnee, wahrscheinlich ist es matschig und nicht wirklich passier bar. Wir drehen um und sind leicht irritiert als wir das um 180° gedreht Schild mit der Aufschrift „Road Closed“ sehen. Welcher Spaßbolzen das wohl herum gedreht hat?

Egal, wir nehmen die Hauptstraße und überqueren wieder den 1300 Meter hohen Pass durch die Berge. Dann geht es nach rechts in Richtung Stovepipe Wells. Am Morgen habe ich via Handy gesehen, dass es dort ein Restaurant und diverse andere nützliche Infrastruktur geben soll. Als wir eintreffen ist es eigentlich nur ein paar Häuser, ein Parkplatz für Wohnmobile und viel viel freie Fläche drumherum.

Im General Store gibt es ein Sandwich und einen ganz leckeren Softdrink der solcher viel zu viel Zucker enthält. Wir machen ein paar Knipsbilder und es geht weiter zum Mosaic Canyon.

Der Canyon ist wirklich schön, wenn auch nicht sehr lang. Die Wanderung dauert hin und zurück vielleicht eine Stunde, aber es macht Spaß endlich ein wenig an der frischen klaren Luft zu sein. Im Hochsommer möchte ich das hier allerdings nicht erleben. In der Sonne haben wir das Gefühl im Sommerurlaub zu sein, ob wohl es nur etwa 18°C sind. Im Schatten ist es sofort ganz anders, aber dennoch angenehm. Im Sommer werden hier oft locker Temperaturen von 50°C gemessen, dann möchte ich nicht hier sein und dann macht das Tal seinem Namen sicher auch alle Ehre!

Um 15h geht es in Richtung Zabriskie Point. Als wir nach etwa einer Stunde ankommen steht die Sonne noch sehr hoch und wir machen einen kleinen Ab Stecher durch den 20 Mule Team Canyon der wirklich lohnenswert ist! Anschließend schauen wir noch kurz ob der Weg hoch zum Dante’s View geöffnet ist – er ist es! Aber es sind hin und zurück etwa 40 Kilometer, wenn wir das jetzt machen verpassen wir den Sonnenuntergang am Zabriskie Point, also machen wir eine Schleuderwende wie sie Starsky & Hutch nicht besser hin bekommen hätten und flitzen die paar Meilen zurück bis zur „Sammelstelle für ambitionierte Fotografen“. Und dort sind wir nicht allein! Neben uns hält ein Truck mit abschließbarer Ladefläche. Drin sitzen drei Herren im fortgeschrittenen Alter. Sie wuchten riesige Rucksäcke auf die Schultern und schleppen sie die paar Meter zum Aussichtspunkt hinauf. Dort oben angekommen ächzt und stöhnt der älteste der drei unter dem Gewicht seines Gepäcks. Als er es endlich abgelegt hat kramt er ein echt schweres Gitzo Stativ und eine Fachkamera heraus. In seinem Rucksack liegen Belichtungsmesser und jede Menge Planfilm-Cassetten. Er diskutiert mit einem seiner Kumpels welche Perspektive die Beste ist, dabei hält er ein Passepartout im Format 40x30cm hoch. Beide schauen sie durch diesen leeren Papprahmen und überlegen wohin sie ihre Kameras ausrichten sollen. Schließlich kramen die beiden anderen Typen auch ihre Linhoff Fachkameras heraus, sie montieren Mattscheiben mit einem Gitterraster von 1cm x 1cm. Da man auf diesen Mattscheiben ungefähr soviel erkennen kann wie die andere Fotografen auf den Display ihrer kleinen 99$ Knipsen haben sie große Säcke dabei die sie an den Kameras befestigen um das Umgebungslicht abzuschirmen. Einer der beiden setzt eine Lupe auf die Mattscheibe um so perfekt scharf stellen zu können. Der andere hat eine Lupen-Brille wie ein Zahnarzt. Die montieren Weitwinkelobjektive und setzen Centerfilter davor. Täten sie das nicht, so wären die Bilder in der Mitte deutlich heller als am Bildrand. Es ist schon witzig, diese Typen wollen vermeiden, dass es Vignettierungen gibt und die anderen Fotofreak hinter ihnen werden genau das später am Notebook mit Photoshop künstlich hinzufügen, verkehrte Welt!

Während die Drei auf das perfekte Licht warten renne ich schweißgebadet di Hügel hinauf und hinab und knipse ein Motiv nach dem anderen. Als wir bei Anbruch der Dunkelheim zum Parkplatz kommen haben die drei etwa 18 Stück Planfilm belichtet. Auf meiner Speicherkarte haben sich etliche GB mit Bilderkrams angesammelt. Wer wohl die besseren Fotos gemacht hat? Ich denke, die Drei haben im Vergleich zu mir noch einen gewissen Vorsprung…

In völliger Dunkelheit geht es zurück nach Beatty, die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Als wir dort eintrudeln habe ich rasende Kopfschmerzen, der lange Flug und das ganze Heiß & Kalt machen mich fertig. Das Zimmer im Motel ist auch total ausgekühlt, eine wirkliche Heizung gibt es nicht, nur ein lautes Gebläse das lauwarme Luft in den Raum pustet. Ziemlich schnell liegen wir im Bett, ich habe Schüttelfrost und versuche langsam warm zu werden. Verkehrte Welt, mittags geschwitzt und abends voll durchgefroren – aber das ist eben South-Amerika.

Ich muss noch daran denke wie mich Sandra gefragt hat was sie zum Anziehen einpacken soll und ich gesagt habe „Was für WARM und was für KALT“. Damals hat sie den Kopf geschüttelt und gedacht ich wolle sie verulken. Aber es ist wirklich wahr, man braucht hier kleidungstechnisch einfach beides – WARM & KALT

Am nächsten Morgen bin ich froh, dass ich meine Freunde Aspirin und Aspirin dabei habe. Eine heiße Dusche mit einer gefühlten Dauer von 60 Minuten hilft auf die Beine zu kommen. Sandra ist schon seit 5h30 wach und sichtet ihre Fotobeute. Sie hat ihren BLOG schon fast fertig geschrieben als ich klamm und aufgewärmt das Reich des Wassers verlasse. Ich schnappe mir kurz meinen kleinen MAC und sitze während ich das hier schreibe bei einem Becher Kaffee (Styropor) im Bett. Das Bett lohnt einer Erwähnung, es ist fast einen Meter hoch und besteht aus zwei aufeinander gestapelten Matratzen!!

Danach gibt es Frühstück, dann wird dieser Artikel publiziert und anschließend geht es los zu Scotty’s Castle…

Hier zwei Fotos die zeigen wie ein gesundes überaus cholesterinarmes Frühstück aussehen kann 🙂

Mein Frühstück

Sandras Frühstück