Der erste Gehversuch mit Ecto

Erst ein paar Tage ist es her, als ich meinen letzten BLOG-Eintrag schrieb. Als Microsoft Live-Writer den Artikel nach der Veröffentlichung anzeigen wollte gab es die große Überraschung „Um Ihnen ein noch besseres BLOG Erlebnis zu bieten schaffen wir die Live-Spaces ab.“ Wieder eine schöne Formulierung für einen rein wirtschaftlich getriebene Entscheidung. Scheinbar sind die Werbeeinnahmen durch die inzwischen 30.000.000 Kunden (jedenfalls sagt man es seien so viele) nicht hoch genug. Daher müssen sie jetzt alle umziehen oder die Artikel die sie während der letzten beiden Jahre geschrieben haben werden im Main 2011 gelöscht.

Super! Was das mit einem „Noch besseren Erlebnis“ zu tun hat, ich weiß es nicht!

Jedenfalls habe ich am Sonntag mal meinen BLOG lokal gesichert. Dann habe ich ein neues Konto bei WordPress.com eröffnet und meinen BLOG „umziehen“ lassen. Das hat soweit auch gut geklappt. Leider sieht bei WordPress.com das gesamte Layout anders aus und alle Formatierungen sind weitgehend zerstört. Auf meinen Streifzügen durch etwa 100 fertige Layouts finde ich tatsächlich ein Layout das halbwegs passt. Leider ist es mit schwarzem Untergrund. Eine Todesanzeige kommt nicht weniger unfreundlich daher, aber es geht so halbwegs.

Beim Versuch das Layout via CSS anzupassen heißt es dann, dass man hierfür eine CSS-Paket abonnieren muss und dass dafür im Jahr etwa 15 Euro fällig werden. Na wenn das kein „noch besseres Erlebnis“ ist…

Bereits vor einigen Monate habe ich begonnen mich mit einem Mac anzufreunden. Eine Liebesbeziehung ist es nicht gerade geworden, aber die Hardware ist ziemlich gut und das Notebook schön kompakt. Gebloggt habe ich auf dem Mac bislang in einer virtuellen Windows XP Maschine unter VMWare Fusion. Nun will ich es mal mit etwas versuchen, das mir nicht in einigen Tagen eine „noch besseres Erlebnis verspricht“ oder nach seiner Abschaffung anzeigt „Sie werden mögen was sie dort sehen“. Ich installiere mir mal Ecto für den Mac. Kostet zwar in der Vollversion auch ein paar Dollar, aber nur einmalig und es sind weniger als 20 Dollar – oder waren es Euro? Egal, man kann damit scheinbar auch in der eingeschränkten Version ganz gut bloggen.

Ob man sein Geschreibsel auch veröffentlichen kann, das teste ich jetzt…

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