Nikon FM3d – Ein Klassiker neu aufgelegt

Wirklich geglaubt hat es niemand, aber es scheint möglicherweise doch etwas dran zu sein an den Gerüchten um die Kooperation von Nikon und Hasselblad. Wie man bei http://www.nikonhumors.com am vergangenen Dienstag erfahren haben will, hat am Flughafen Tokio-Haneda ein schwedischer Diplomat versehentlich seinen Koffer auf der Herrentoilette vergessen. Der Koffer wurde offenbar von einem bislang unbekannten und möglicherweise Aids-infizierten Mitarbeiter des Flughafens dem Pressesprecher des prominenten Tech-BLOGs zugespielt. Ob und wenn ja welche Gegenleistungen erbracht wurden ist bislang nicht bekannt.

Beim Fundstück aus dem Diplomatengepäck scheint es sich um einen Prototypen einer Nikon FM3d zu handeln an den das CFV-35 Digitalrückteil des schwedischen Kameraherstellers adaptiert wurde.

Nikon AW-100 im Feldtest

Gestern haben wir das schöne Wetter ausgenutzt und eine Stunde an der Landebahn des Kölner Flughafens verbracht. Dass die D700 und die D7000 im Gepäck waren, habe ich ja gestern schon beschrieben. Hier habe ich nun noch ein kleines Video das ich bevor es „richtig losging“ schnell mit der kleinen AW-100 aufgezeichnet habe. Man sieht sehr schön, dass da zwar FULL HD drauf steht, es aber noch wirklich drin ist. Ich denke, dass Taschenkameras mit kleinen Chips und FULL HD (zumindest im Jahr 2011) noch eine Mogelpackung sein müssen. Einer Nikon D4 würde ich FULL HD in guter Qualität sofort abnehmen, aber bei den kleinen Hosentaschenkameras ergeben sich im Modus 1080p eher große Video-Dateien mit viel unscharfem Inhalt.

Doch gemessen an Preis und Chip-Größe ist es dennoch brauchbar was die AW-100 liefert. Man darf einfach für 330 Euro keine Hollywood-Blue-Ray-Qualität erwarten. Vergleicht man die Ergebnisse die sich mit der AW-100 erzielen lassen mit dem was bspw. eine S600 oder S3000 liefert, so ist das zweifellos bereits ein Quantensprung!

Wie bei allen Video-Aufzeichnungen gilt auch bei der AW-100:

BENUTZEN SIE EIN STATIV

Ohne Stativ verwackelt man zwangsläufig praktisch jede Aufnahme mehr oder weniger. Besonders im Telebereich ist es kaum möglich die Kamera wirklich ruhig zu halten. Da hilft auch kein VR, das hilft nur ein Stativ! Ist es wirklich windig, kann man sogar mit einem Stativ noch Probleme bekommen. In jedem Fall bekommt man aber eine Tonspur die von Windgeräuschen überlagert wird. Um das zu umgehen bleibt bei der AW-100 nur die Verwendung eines externen Audio-Recorders, den man in einem kleine „Fellmütze“ einpackt. Damit sieht dann aber bspw. eine ZOOM H2n aus wie der Kachelman 2002 am Nordkap… Und die Synchronisation ist auch nicht ganz einfach. Sprich, benutzt man eine AW-100 sollte man wissen worauf man sich einläßt. Man kann damit beim Schnorcheln schöne kleine Videos machen. Oberhalb der Wasseroberfläche würde ich eine Nikon P7100 mit Nikon ME-1 Mikro und „Windratte“ vorziehen. Auch wenn die P7100 auf dem Papier „nur“ 10 MPix hat und Videos „nur“ in 720p aufzeichnet.

Im direkten Vergleich sind meiner Meinung nach die 10 MPix aus der P7100 mehr wert als die 16 MPix aus der AW-100. Und auch die Video-Qualität ist bei der P7100 nicht schlechter!

Allerdings kann man mit der AW-100 wenn man sie auf den Kopf stellt wirklich schön in Bodennähe fotografieren. Damit wird dann auch mal ein Blick UNTER einen kleinen Pilz möglich!

Aber lange genug geschrieben, hier ist mein erstes kleines Outdoor-Video mit der Nikon AW-100…

Hier ein Foto das man so eigentlich nur mit der AW-100 machen kann. (Fast) Jede andere Kamera hätte man „eingraben“ müssen um diesen extrem tiefen Standpunkt erzielen zu können.

Nikon P7100 – Unboxing & Hands-On

Als es an der Türe klingelt ist es Montag, ich habe einen nicht ganz freiwilligen Tag im Homeoffice vor mir und bekomme von einem HERMES-Boten ein Päckchen geliefert. Es ist der neue DSL-Router, schon sehr bald werde ich kein Kunde der Telekom mehr sein, ich bin gespannt welche Abenteuer da noch auf mich warten! Aber davon will ich heute gar nicht berichten! Kurz drauf klingelt es erneut, diesmal ist es der Postbote, er hat ein Objektiv dabei, das Walimex 3.5/8mm Fisheye mit Anschluss für das Nikon-F Bajonett! Als einige Stunden später ein DHL Bote klingelt ist der Tag perfekt, diesmal bringt er eine nagelneue Nikon P7100 vorbei. Das Ding ist seit Monaten vorbestellt, nun ist es endlich lieferbar!

Als mein Tagewerk erledigt ist, mache ich mich an ein kleines Unboxing. Die Nikon D7000 zeichnet in FULL HD auf, der Ton wird ganz einfach mit dem Nikon ME-1 aufgenommen. Der Autofokus ist abgeschaltet und der VR ist ebenfalls tot gelegt. Noch schnell die Fenster schließen und schon kann es losgehen. Ein paar Tage später ist das Video dann auch schon geschnitten. Der Upload in Richtung YouTube dauert die ganze Nacht und den halben Tag – aber das 5GB Monstrum ist jetzt online – in voll total coolem FULL HD 🙂

Ich würde mal sagen – holt euch ein Bier aus dem Kühlschrank und setzt euch mit eurem Notebook bequem auf das Sofa – das Video läuft fast 33 Minuten – ich muss noch lernen mich kurz zu fassen…

 

Hier habe ich einige erste Testbilder aus dieser wunderbaren kleinen Kamera!

1) Eine Mainzer Abendstimmung – gestern am anderen Ende der „Eisenbahn-Brücke“ aufgenommen – 200mm Brennweite – HDR aus 5 JPGs

2) Heute kurz nach Sonnenuntergang in Rheinhessen – Weitwinkel – HDR aus 5 JPGs

3) Und noch ein Bild aus Rheinhessen – heute ganz kurz vor Sonnenuntergang – HDR aus 10 JPGs mit „Fingertrick“

4) Und ein weiteres Foto des heutigen Trips durch Rheinhessen – HDR aus 5 JPGs – Kurz nach Sonnenuntergang

5) Und noch ein Foto das ich gestern kurz vor Sprendlingen gemacht habe.

Hier habe ich noch ein kleines Testvideo, das vor drei Tagen am Rhein bei Mainz entstanden ist. Man sieht ganz deutlich, dass die Videos der P7100 bei wenig Licht stark verrauscht sind. Wird es noch dunkler, kommen Probleme mit dem Autofokus hinzu. Aber ich denke, dass man dennoch in den frühen Abendstunden recht schöne Aufnahmen mit dieser Kamera hinbekommen wird.

 

Nikon D700 versus D300

 

Heute habe ich etwas ganz besonderes für euch – ein Unboxing einer nagelneuen Nikon D700 – ein tolles Teil!

Wie bin ich dazu gekommen mir kurz bevor sie aus dem Programm geworfen wird noch eine eigentlich schon uralte Nikon D700 zukaufen? Eine Kamera ohne Video-Funktion und ohne die allerletzten hochmodernen Features zu kaufen? Ganz einfach ich war bei Foto Gregor in Köln! Warum war ich da? Weil mein Freund Wolfgang auf dem Weg von den Kanaren in die USA einen kleinen Zwischenstopp in Köln eingelegt hat. So konnten wir uns mal wiedersehen, uns zum gemeinsamen Mittagessen treffen und mal wieder ein bisschen quatschen. Außerdem durfte ich mit Sandras nagelneuen Cabrio offen nach Köln fahren, wenn das kein Grund ist 🙂

Während Sandra sich im Tiefgeschoss bei Foto Gregor ein wirklich stabiles Stativ ausgesucht hat, habe ich oben mal gefragt, ob denn eine D700 vorrätig ist. Scharf bin ich darauf schon lange, aber eigentlich wollte ich auf die D800 warten. Aber, ohne die D700 kann ich hier keinen Vergleichstest zwischen D800 und D700 posten – und was tut man nicht alles für 48.000 Leser 🙂

Also muss die D700 her und das heute! Da wir schon mal da sind, könnte es gleich noch das neue AF-S 1.4/50mm geben, vielleicht noch eine kleine nette Speicherkarte?

Alles ist vorrätig und der Verkäufer will alles auspacken um es mir zu zeigen. „Nein Nein Nein, das will ich doch später bei einem Unboxing vor laufender Kamera machen!!!“ Er scheint mich nicht zu verstehen und packt trotzdem alles aus. Aber, er packt es auch schön wieder ein!

Nun geht es ans Bezahlen und ich muss an meinen Post zur Nikon D4 denken. Ganz in der Nähe soll eine Filiale meiner Hausbank sein. Es geht los, aber wo ist sie? Schnell mal das tolle neue HTC Desire HD anwerfen. GPS einschalten, Google Maps aufrufen… Ich bin überrascht, dass das Telefon innerhalb einiger Sekunden meine Position ermitteln kann. Ok, ich bin in der falschen Straße, die Bank ist aber nur ein paar hundert Meter entfernt. Als ich vor der Bank stehe, ist diese tatsächlich geschlossen. Au Backe, wir haben ja Samstag! Also versuche ich mein Glück am Automaten. 2.500 Euro brauche ich. Der Automat will sie nicht raus rücken. Also geht es in „kleinen Portionen“ ans Werk. Nach etlichen Anläufen habe ich ein wirklich dickes Bündel aus 50, 20 und 10 Euroscheinen in meiner Geldbörse. Sandra und Wolfgang treffe ich bei Foto Gregor wieder, sie gehen schon mal rüber und bestellen sich etwas zu Essen.

Ich will noch schnell einen kleinen Rabatt aushandeln. Aber wir sind hier bei Foto Gregor! Hier kaufen die Nikon-Fans dieser Welt, egal zu welchem Preis. Hier hat man es echt nicht nötig den einen oder anderen Euro Rabatt zu geben. Auf einen Kaufpreis von über 2.400 Euro gibt es schlappe 17 Euro – ich hatte nicht mal das erwartet – es ist eben Foto Gregor. Bei amazon.de wäre es etwas preiswerter gewesen, wäre nach Hause geliefert worden, ich hätte mir die 4 Euro im Parkhaus und die Fahrt nach Köln gespart. Beim nächsten Mal werde ich wieder beim Bonner Cityfoto-Center einkaufen. Ich werde Herrn Severin anrufen und ihn bitten mir die erste lieferbare Nikon D800 zurück zu legen. Darauf wird es dort einen fürstlichen Rabatt oder ein paar wirklich schöne Zugaben geben.

Bei Foto Gregor hat man all das nicht nötig und ich kann nicht so recht verstehen, warum dieser Laden jeden Tag gerammelt voll ist…

Aber egal, ich verlasse den Laden mit der neuen D700 und ich kann nun für euch in den nächsten Wochen allerlei Testbilder erstellen. Sobald die D800 da ist, gibt es dann einen schönen Kameravergleich 🙂

Hier sind die ersten Testfotos…

1 – Nikon AF-S 24-85mm (Habe ich im Video kurz gezeigt)

2 – AF-S 24-85mm mit B&W Polfilter (Käsemann) (105,- Euro)

3 – f/2.8 14mm Fisheye – voll manuell (329,- Euro)

4 – f/2.8 14mm Fisheye – voll manuell (329,- Euro)

5 – Lensbaby LBCFN (209,- Euro)

6 – Holga HL-N f/8 60mm (21,90 Euro)

7 – Holga HL-N f/8 60mm (21,90 Euro)

8 – Holga HL-N f/8 60mm (21,90 Euro)

9 – LOREO – LENS IN A CAP bei Blende 8 (23,99 Euro)

10 – Nikon AF-S 1.4/50mm (345,- Euro)

Nikon D7000 und Micro Nikkor AF-S 2.8/40mm DX

Es ist Freitag, Sandra hat Urlaub, ich habe meinen freien Tag und wir können ausschlafen – super! Zur Mittagszeit geht es mit meinem „Mädchen-Motorrad“ zur Bonner Peugeot Niederlassung. Wegen des krassen Ölverlusts am letzten Wochenende hat Sandra mein Auto am letzten Montag dort abgeliefert. Heute um 13h soll meine Dieselrakete wieder heil sein, mal sehen ob das klappt! Um 12h30 trudeln wir zwei mit dem Motorrad an der Werkstatt ein. Der Meister macht gerade eine Probefahrt. Na prima, da ist noch Zeit um gegenüber bei BMW schnell mal einen Monteur zu fragen ob er eine Idee hat, wie man die Sitzbank herunter bekommt. Diese Aktion ist fast ein wenig witzig. Während der Meister mit dem gesamten Körper auf dem Heck meiner K1200r jongliert versucht einer seiner Monteure mit dem Zündschlüssel die Sitzbank zu entriegeln. Irgendwann haben sie es dann tatsächlich geschafft. Und es wird auch klar wo das Problem lag. Diese Sitzbank hat die Möglichkeit, dass man das Service-Heft mit zwei dicken Gummibändern unterhalb der Sitzbank festschnallen kann. Bei der letzten Inspektion hat sich scheinbar genau dieses Gummi gelöst und ist zwischen den kleinen Haken, den man mit dem Zündschlüssel drehen muss und die Sitzbank geraten. Der Monteur kann es kaum glauben und sprüht sicherheitshalber mal alles mit Silikonspray ein. Danach läßt sich die Sitzbank wunderbar leicht schließen und wieder entfernen, super!!

Gegenüber ist nun auch mein Auto eingetroffen. Die Rechnung ist wie erwartet ziemlich hoch. Der Ölverlust war auf eine defekte Hochdruckleitung der Servolenkung zurückzuführen. Außerdem wurde noch das Abgasrückführungsventil ausgetauscht. Alles zusammen kostet der Spaß 1502,- Euro – Schluck… Aber nun ruckt er endlich nicht mehr, nun macht das Fahren mit diesem Auto wieder Spaß!

Kaum daheim angekommen klingelt es an der Türe, der DHL-Bote ist da. Ein Päckchen von amazon.de, was da wohl drin ist?

 

Am Samstag geht es dann ins Siebengebirge. Wir genießen den schönen Sommertag und lassen die Woche bei einem Salat mit Rinder-Filet-Streifen auf dem Petersberg ausklingen. Während des wunderschönen Sonnenuntergangs mache ich noch ein paar Testbilder mit der Nikon D7000 und dem neuen Micro Nikkor AF-S 2.9/40mm DX – was für eine Typenbezeichnung…

Wieder daheim suche ich eines der Bilder aus und konvertiere es mit Nikon Capture in ein schönes großes JPG – Wow – wirklich viele feine Details sind da zu sehen und das ganz ohne Stativ. Einfach nur ein schnelles Knipsbild das im Vorbeigehen entstanden ist.

Wer neugierig ist, kann sich das Bild hier anschauen. Einfach Anklicken um das große Original (5.8 MB) zu sehen.

Hier ist ein Ausschnitt der etwa einer 1:1 Ansicht entspricht:

Der Detailreichtum und die Schärfe sind wirklich verblüffend. Die 254,- Euro für dieses Objektiv waren eine gute Investition. Richtig cool ist es auch, dass nun Videos in voller HD Auflösung mit einem Motivabstand von wenigen Zentimetern möglich sind. Das kann eine „normale“ HD-Videokamera NICHT!!