Going home

Nachdem ich ausgeschlafen habe, alles zusammen gepackt und im Auto verstaut ist geht es kurz um die Ecke zum Best Western. Nach der Rückkehr vom „Hole in the Rock“ ging einfach gar nichts mehr und ich habe nur noch die paar Fotos auf meine externe Festplatte kopiert und bin dann gleich eingeschlafen. Nun sitze ich im Auto und schreibe meinen Artikel des vorherigen Tages. Ist auch mal ganz witzig. Hier ist er.

Nach etwa 90 Minuten bin ich total durch gefroren. Es ist immer noch sehr kalt, auch wenn einem die Sonne warm ins Gesicht scheint. Alles was im Schatten ist bleibt oder wird kalt, heute sind es ganz besonders meine Füße 😦 Ich fahre also irgendwann am Vormittag los in Richtung Süd-Westen. Etwa eine Stunde später komme ich wieder am Zion-Canyon an. Es gäbe auch eine andere schnellere Route, aber die hier ist einfach sensationell. Ganz witzig sind die vielen alten Schrottautos die ein Autohändler anbietet. Die meisten Autos rosten dort seit vielen Jahren vor sich hin.

Für alle Fans wirklich ausgefallener Oldtimer die man ggf. mit viele Liebe und Mühe wieder aufarbeiten könnte:

http://www.classicautoprojects.com

Kurz vor dem Zion Canyon steht da wieder dieser alte grüne, sicherlich schon tausendfach fotografierte alte Chevy. Und auch heute ist er mit wieder ein paar Fotos wert.

Am Kassenhäuschen muss ich zum „Annual-National-Park-Pass“ wieder meinen Personalausweis vorzeigen (ID-Card). Der Ranger vergleicht aber nur die Unterschriften und wünscht mit dann einen schönen Tag. Eine Karte usw. brauche ich nicht. Nun sehe ich den Zion Canyon auch mal zur frühen Mittagszeit, auch sehr schön! An ein paar Stellen muss ich einfach anhalten und mit der kleinen Nikon P7000 ein paar Fotos knipsen. Später werde ich von der Qualität dieser Bilder sehr beeindruckt sein. Zu dumm, dass der Verschluß-Mechanismus vor dem Objektiv sich nicht mehr richtig öffnen will und ich ständig daran herumfingern muss 😦

Nachdem ich wieder eingestiegen bin hole ich nach einiger Zeit mal wieder Sandras Autoscheiben-Stativ aus der Mittelkonsole und nehme ein kleines Video der restlichen Fahrt durch diesen traumhaften Nationalpark auf. Obgleich ich schon so oft hier war, gesehen habe ich nur sehr wenig. In diesem Park braucht man Wanderstiefel, Kondition und wirklich viel Zeit. Ich denke man könnte problemlos zwei Wochen hier verbringen, ohne dass es langweilig wird.

Am Abzweig 112 von der Interstate 15 fahre ich kurz raus und überlege ob ich noch den Abstecher zu „Hoblins Playground“ machen soll. Aber es ist irre stürmisch, der Sand fliegt waagerecht, es sind 33°C und ich habe höllisches Kopfweh. Ich entschließe mich, mir das aufzuheben und weiter in Richtung Las Vegas zu fahren. Auf der Interstate geht es relativ flott zu. Viele Autos sind mit 80 teilweise 90 MePH unterwegs. So komme ich dann sehr zügig nach Las Vegas. An der Abfahrt 48 bin ich kurz unentschlossen ob es die richtige Abfahrt ist, nein ist es nicht – es ist Abfahrt 46! Diese Abfahrt ist nur 2 Meilen weiter im Süden. Die Abfahrten sind nicht nummeriert sondern richten sich hier nach den Wegstrecken! Eine ganz praktische Idee wie ich finde, da hat vor vielen Jahren jemand nachgedacht. Und ganz praktisch ist auch, wenn mal irgendwo eine neue Abfahrt gebaut wird braucht man nichts neu zu nummerieren oder zu ändern. Besser und sinnvoller geht es also eigentlich nicht 🙂

Einige wenige Meter nach Abfahrt 46 ist dann schon das Quality Inn auf der rechten Straßenseite. An der Rezeption ist der gleiche Mitarbeiter der sich neulich abends um die klappernde defekte Tür gekümmert hat. Er erkennt mich gleich wieder und wir halten ein kleines Schwätzchen. Als er fragt ob es wieder 2 Personen sind und ich ihm sage, dass ich heute allein bin wird er neugierig. Er fragt ob es Streit gab und meine Freundin mich verlassen hat. Ich stelle das klar, sie hatte leider nur drei Wochen Urlaub. Er grinst und sagt dann, dass es manchmal ganz cool sei wenn man Urlaub „…without these female problems…“ machen kann. Ich lasse das jetzt mal unkommentiert…

Jedenfalls bekomme ich Zimmer 219. Es ist deutlich kleiner und schlechter ausgestattet als das Zimmer vor zwei Wochen. Ich bin entsprechend überrascht, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet. Aber ich will hier nur ein wenig ausruhen, das schnelle WLAN nutzen und bin ja morgen um 10h schon wieder weg.

Womit wir schon beim Thema wären:

Flugnummer: DE-7083
Abflug LAS: 14:25
Ankunft FRA: 10:20
Flugdauer: 10:55h

Bei der Flugdauer wird uns zugute kommen, dass sich uns die Erde entgegen dreht. Ich werde den gleichen Platz haben wie Sandra vor zwei Wochen 6a. Das bedeutet, dass ich kurz nach dem Start nach Norden schauen kann und nicht von der Sonne geblendet werde. Damit sind vielleicht ein paar schöne Fotos mit der kleinen Nikon P7000 möglich. Gut ist auch, dass ich vor der Tragfläche sitzen werde. Es ist also nichts im weg und die heißen Abgase der Turbinen werden auch nichts verschleiern. Hoffentlich hat niemand von außen einen Kaugummi an mein Fenster geklebt!!

Hier habe ich noch ein paar Fotos die eben auf dem kleinen Spaziergang rüber zum Denny’s mit dem HTC Telefon entstanden sind.

Hier ein wirklich übliches Bild. Manchmal hängt hinter dem Boot noch ein Geländerwagen oder ein Anhänger mit Quads (ATV) oder einem Snowmobile. Man sieht hier sofort, warum die Tankstellen hier größer sind und warum so viele Leute hier einfach größere Autos fahren. Das ist einfach sehr praktisch!

Hier gefiel es mit sehr gut, wie das McDonald’s Schild ganz gang klein und ganz weit hinten unter „RESTAURANT“ zu sehen ist 🙂

Hier mal eine übliche Tankstelle. Man beachte die dicken Betonklötze vor den Zapfsäulen!! Safety first!!

Hier ist ein Blick auf die andere Straßenseite rüber zum Denny’s. Direkt dahinter verläuft die Interstate 15.

Hier nun die Route des Tages:

Und der schönste Teil quer durch den Zion Canyon:

Hole in the rock

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Nach dem frühen Aufstehen und dem zeitlich ganz leicht verpassten Sonnenaufgang am Bryce Canyon geht es kurz zum Best Western in der Nähe des Visitor Centers. Hier gibt es sein schnelles WLAN und ich kann kurz in meine Mails schauen und meinen BLOG aktualisieren. Danach geht es weiter nach Escalante. Ich mag diesen kleinen verschlafenen Ort und ich hoffe dort in dem kleinen Saloon den ich so mag ein wirklich gutes Frühstück zu bekommen. Der Weg nach Escalante ist wirklich schön. Der Highway 12 hat viel zu bieten und im sanften Licht der Morgensonne sieht die Landschaft um mich herum wirklich reizvoll aus.

In Escalante angekommen hat das Restaurant dann geschlossen, was für ein Frust. Ich fahre ein paar Meter zurück zur Circle D Eastery – auch geschlossen. Alle anderen Restaurants und das sind nicht viele, haben auch geschlossen. Also gehe ich kurz in den „Supermarkt“ und kaufe ein paar Äpfel, Kekse und etwas zu Trinken. Ach ja, zwei Yoghurts finde ich auch noch, ein Brot und etwas Aufschnitt ist auch da!

Es gibt nach Nordosten zur „Hole in the Rock Road“. Als ich am Devils Garden ankomme ist es wunderbar sonnig und ich genieße mein kleines Picknick mit Blick auf die witzigen kleinen Zwerge die dort überall herumstehen. Nach diesem sehr entspannten und darüber hinaus sehr preiswerten Outdoor-Meal mache ich eine kleine Foto-Runde mit meiner kleinen Nikon P7000. Dieses kleine Ding ist hier ganz in seinem Element. Überall gibt es Löcher uns schmale Spalten, mit einer „normalen“ Kamera würde man da oft nur schwer oder gar nicht in der Lage seine eine wirklich ungewöhnliche Perspektive auf dieses schon oft fotografierte Areal zu finden.

Der Schließmechanismus des Objektives der kleinen Nikon ist inzwischen so voller Staub und Sand, dass er sich nur noch einige wenige Millimeter öffnet. Jedes mal wenn ich die Kamera ausschalte und er sich schließt, was komischer Weise immer noch toll funktioniert, muss ich ihn anschließend mit den Fingerspitzen wieder aufschieben. Dabei berühre ich dann doch immer mal wieder das kleine Objektiv und hinterlasse fiese Fingerabdrücke. Hier ist es dann sehr hilfreich ein hundertfach gewaschenes sauberes Taschentuch dabei zu haben!

Nach der kleinen Fotosession überlege ich wie es weiter gehen soll. Die meisten Highlights in der Umgebung die ich kenne habe ich schon gesehen. Little Egypt soll eine schwierig zu fahrende Strecke sein. Vom Broken Bow Arch habe ich die Koordinaten nicht auf dem GPS, aber ich war ja auch schon einmal dort. Der Dance-Hall-Rock könnte ein Ziel sein. Im Hinterland dieses roten Felsbrocken gibt es viel zu entdecken. Hm, ich bin unschlüssig und fahre einfach mal los. Das ist irgendwie genau die Freiheit über die ich mit am Vortag mit Peter und Angenie unterhalten habe. Später am Abend finde ich übrigens eine SMS von Angenie. Sich haben an der Old Sheffield Road gecampt und sind zum Escalante Volcano gewandert. Sie sind also eigentlich nur ein paar Meilen entfernt, aber das erfahre ich leider erst viel zu spät.

Während ich die anfangs noch wirklich gut ausgebaute HITRR befahre entschließe ich mich, sie bis zum Ende durchzufahren. Das GPS sagt mir, dass es etwa 65 Kilometer sind – LUFTLINIE – das kann in der realen Welt etwas weiter sein. Ist es dann auch. Statt nach 60 Minuten treffe ich etwa drei Stunden später dort ein. Unterwegs kommen erstaunlich viele Autos entgegen. Es ist sogar ein geländegängiger Bus dabei. Im Vorbeifahren kann ich noch etwa von Area-Shuttle lesen.

Ich genieße die Fahrt und während die Straße immer schlechter wird scheint mir die Sonne immer stärker ins Gesicht. Morgens am Bryce war es eisig kalt, nun sind es schon entspannte 25°C – super. Die Straße geht ziemlich krass von einem Hügel zum nächsten Hügel. Oft kann man erst auf der Kuppe sehen ob man vielleicht Gegenverkehrt hat. einige der Cattle-Guards haben eine seitliche Umfahrung. Als mal wieder ein Cattle Guard vor mir liegt nehme ich einfach mal eine dieser kleinen Umfahrungen. Als ich auf der Höhe dieses Kuhgatters bin fährt mir dann eine krasser Schreck in die Glieder. Ein Motocross-Fahrer kommt mir in atemberaubenden Tempo entgegen. Er war hinter der Kuppe vollständig unsichtbar und er hat mich sicher auch nicht gesehen. Während er das Cattle-Guard passiert hebt sein Motorrad ab und er fliegt gut zwei Meter weit durch die Luft. Wäre ich nicht auf der Umfahrung, es hätte sehr wahrscheinlich einen wirklich schweren Unfall gegeben. Ich bin geschockt, halte kurz an und sehe nur noch seine Staubfahne im Rückspiegel. Ob ihm wohl bewusst ist, dass er gerade um Haaresbreite seinem vorzeitigen Tod entgangen ist?

Ich fahre langsam weiter. Kurz drauf erkenne ich warum der Biker so in „Eile“ war, er fährt ein Rennen und wird von zwei anderen Bikern verfolgt. Biker 2 sehe ich recht früh und er mich auch, ich kann in Ruhe abbremsen und rechts ran fahren. Brumm, da ist er schon vorbei. Ich fahre weiter und sehe dann in einer Senke Biker Nr. 3. Aber er sieht mich nicht. Ich bin ob auf der Kuppe und er fährt gerade abwärts in eine Spitzkehre hinein. Als er mich dann sieht, tritt er vor Schreck so krass auf die Bremse, dass das Hinterrad ausbricht und er führ einen Augenblick quer auf mich zu driftet. Aber er kann den Sturz noch abwenden und aus dem Motorengeräusch glaube ich entnehmen zu können, dass er ziemlich stark vom Gas geht während er in einer Staubwolke verschwindet.

Ich fahre weiter und bin sehr darauf bedacht, dass nicht noch jemand frontal in mein Auto kracht. Ich habe da sicher gute Karten, der Tahoe ist ein kleiner Panzer, aber es muss trotzdem nicht sein. Die letzten 10 Kilometer zum Hole in the Rock werden dann echt richtig lang. Statt der Luftlinie geht es in Schlangenlinien rauf und runter, über Felsbrocken und durch Sand. Das ist echt ein Abenteuer hier. Am Ziel angekommen stehen dort sogar ein paar Autos, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich steige aus und sage hallo.

Es sind Mormonen aus Central-Utah, sie nutzen die letzten Tage des Spring-Breaks um den Weg zum „Hole in the rock“ zu erkunden. Im Sommer wollen sie mit einer größeren Gruppe Jugendlicher diesen Ort besuchen, der für sie fast ein Heiligtum darstellt. Einer der „Mormons“ erzählt mir, dass sein Ur-Ur-Großvater durch genau diesen Felsspalt kam um sich in Utah nieder zu lassen. Ich will los ein paar Fotos machen. Er gibt mir ein „This is remarkable“ mit auf den Weg. Ich mache ein paar Fotos mit meiner kleinen Nikon P7000. Aber die Lichtverhältnisse sind schwierig. Da müsste vielleicht doch eine „richtige“ Kamera her, ich gehe mal zurück. Mit der D300 auf dem Stativ, einem 12-24mm Weitwinkel und einem Fisheye in der Jackentasche wage ich einen weiteren Anlauf. Es sind inzwischen viele Menschen hier, alle wagen die Klettertour hinab zum Glenn Canyon durch den ihre Vorfahren hierher gekommen sind.

Es ist sogar ein Paar mit einem Hund dabei. Der Hund hat vor den krassen Stufen Angst und will nicht weiter. Die zwei versuchen ihn hinunter zu heben aber er will nicht und so wagen sie später einen neuen Versuch. Als ich von meiner zweiten Fotorunde zurück bin meldet sich der Hunger. Während ich einen Apfel schäle werde ich eingeladen doch am Barbeque teilzunehmen. Das ist das Schöne hier in Amerika, die Menschen sind einfach allesamt supernett, jedenfalls die die ich hier kennen gelernt habe. Es gibt sicher auch Andere – aber die möchte ich lieber nicht kennen lernen. Ich denke, die würden auch nicht zum Hole in the rock fahren!

Der Hamburger ist wirklich gut und es ist schon witzig was diese Leute alles dabei haben. Es gibt sogar Eis für die Getränke, das ist Amerika! Es ist richtig nett und ich habe kann mich mal wieder mit einigen „Einheimischen“ unterhalten und schauen was meine Englischkenntnisse so hergeben. Leonard Aste, ein Zahnarzt aus Manti Utah hat sogar Vorfahren in der Schweiz. Ich lerne ein neues Wort „Relatives“ – das sind die wohl die Verwandten. Groß-Cousins und Groß-Cousinen. Er will sie bald mal besuchen und vielleicht schafft er ja einen Abstecher nach Bonn.

Ich wäre wirklich gern für ein paar Tage sein Tourguide.

Hi Len, if you read this my friend:

I would be very proud to be your german tour guide for a couple of days once you visit germany!

Hier habe ich noch ein Foto von Len und seinen Freunden – Len trägt das bunte Hemd.

Hier ist seine Webseite der G3 Foundattion die ihm sicher sehr am Herzen liegt.

http://www.g3foundation.org

Als die Sonnte tiefer steht machen sie sich auf den Weg und ich wage eine dritte kleine Fotosession. Diesmal mache ich ein paar Fotos vom rechten Rand dieser krassen Schlucht. Während ich so fotografiere fällt mir auf, dass ich als kleiner Schatten auf der linken Felswand zu sehen bin. Also gibt es ein paar witzige Verrenkungen, es sieht aus als würde ein Schatten den Felsen hinauf wandern. Das gefällt mir 🙂

In der Felsspalte gibt es dann noch ein langes Gespräch mit einer Frau die auf ihre „Cowboys“ wartet wie sie sie nennt. Um etwa 17h mache ich mich dann auf den Rückweg. Dieser ist länger und anstrengender als erwartet. Als ich endlich am Bryce Resort eintreffe ist es stockfinster und ich bin mit den Nerven ziemlich am Ende. Vielleicht ist es doch ganz gut bald wieder daheim zu sein und nicht mehr den ganzen Tag über Off-Road-Straße zu hoppeln.

Am Morgen werde ich dann irgendwann wach, das Handy ist ausgeschaltet. Ich habe sicher wieder vergessen die Copilot-Software zu stoppen. Dieses Programm beschäftigt das Telefon so sehr, dass es den Akku in kurzer Zeit leer saugt. Ein Blick auf die Uhr, es ist kurz nach 8h – Arizona Time. Ich habe also noch zwei Stunden bis zum Check-Out. Es geht erst einmal in aller Ruhe unter die Dusche, tut das gut. Der Tag steckt mir in den Knochen, ich habe Kopfweh und mir ist nicht wirklich gut. Als ich dabei bin meine Sachen zusammen zu packen klopft auch schon das Zimmermädchen. Das ist allerdings ein ausgewachsener Kerl von etwa 50 Jahren. Auch das ist Amerika, das ist „Sexual Equality“ 🙂

Als alles eingepackt ist checke ich kurz aus, bekomme meine Rechnung und fahre um die Ecke zum Best Wester. Im Auto schreibe ich dann all das hier und werde es gleich mal publizieren. Danach geht es dann nach Mesquite. Je nach dem wie ich mich fühle später zum Sonnenuntergang zum „Hoblins Playground“ und danach weiter nach Las Vegas.

Update in Las Vegas um 18h30

Nun bin ich in Las Vegas und ich bin ziemlich erledigt. Die Fahrt war doch anstrengend und ich habe höllisches Kopfweh. Am Bryce Canyon waren es heute morgen bei Abreise etwa 8°C, hier in Las Vegas sind es 33°C und ich bin über 2.000 Meter weiter „unten“. Das merkt man irgendwie schon. Den Abstecher zu „Hoblins Playground“ habe ich mir für das nächste Jahr aufgehoben. Es ist heute dermaßen stürmisch, das wäre keine Freude gewesen. Als ich am Abzweig zum Valley of Fire vorbeigefahren bin hatten wir dort einen lokalen Sandsturm. Das war wirklich heftig, was da alles durch die Luft geflogen ist…

Die Ankunft ins Las Vegas war etwa um 16h. Kurz die Koffer auspacken und dann rüber zu Denny’s – ich war der einzige Gast. Es gab South-Western Steak Burrito – lecker! Hier im Quality-Inn habe ich diesmal Zimmer 219, das ist viel kleiner, hat kleinen Kühlschrank, keine Mikrowelle, keinen Schreibtisch, ich hoffe es ist im Gegenzug nicht teuerer als das Zimmer über der klappernden Türe das Sandra und ich vor ihrer Abreise am vorletzten Wochenende hatten. Nach dem Preis zu fragen habe ich nämlich total vergessen…

Hier habe ich noch ein Foto das zeigt, wie ich heute morgen den oberen Teil dieses Artikels geschrieben habe – Extreme-Blogging…

Hier habe ich noch ein paar Bilder zur gestrigen Route:

Auf diesem Bild sieht man sehr schön den Navajo Mountain und die letzten holprigen Kilometer:

Die zugehörige KMZ-Datei habe ich hier abgelegt. Einfach downloaden und dann selbst mit Google-Earth aus allen Richtungen anschauen oder mal den Flugsimulator starten!!

Update am 12. April 2011:

Nun ist auch meine Video des Tages online:

 

Hier habe ich noch eine der Luftaufnahmen aus dem Jahr 2009:

 

 

From Tuba City to Bryce Canyon

Eigentlich wäre ich ja echt gern einmal zum Sonnenaufgang am Coalmine Canyon. Aber bei all den Fotos und Texten für meinen BLOG wird es Abends immer sehr später und ich schaffe es morgens einfach nicht. So auch heute, der Coalmine Canyon muss also noch ein Jahr lang warten. Ich denke, er wird es eher überleben als ich 🙂

Nachdem ich einen kurzen „Info-Post“ geschrieben habe, damit die Familie weiss wohin es geht und dass es mir gut geht, packe ich meine Sachen zusammen. Mein Ziel ist Page, dort will ich mich mit Angenie und Peter treffen. Wir wollen gemeinsam beim Mexikaner etwas essen gehen. Angesichts der zu erwartenden Kalorien verzichte ich auf ein Frühstück. Später im Auto packt mich doch der Hunger, aber das sind ja noch einige dieser famosen Ritz-Cräcker.

Kurz vor Page mache ich einen kleine Zwischenstop, zu schön ist das Panorama.

Von Tuba City bis Page ist es nicht so sehr weit und ich bin viel zu früh in Page. Es reicht also noch für ein paar kleine Video-Schnipsel und für eine Wagenwäsche, die auch wirklich notwendig ist! Ich erwische diesmal auf Anhieb eine Waschbox in der ich mit meiner Kreditkarte zahlen kann. Einfach die Karte durchziehen, das Programm wählen und los geht der Spaß. So würde ich mir das in Deutschland auch wünschen. Wer kennt das nicht, man steht endlich mal an diesem Automaten und dann kramt man in der Hosentasche und finde keine Euro-Münzen.

Dieses Haust steht seit 2009 zum Verkauf, es könnte inzwischen sehr preiswert sein 🙂

Mit dem sauberen Tahoe laufe ich nach einer kleinen Rundreise durch Page dann so gegen 12h15 beim Safeways auf dem Parkplatz ein. Kurz drauf fällt mir auf, dass es dort in Sichtweite ZWEI Mexikaner gibt. Hui, an welchem wollen wir uns denn treffen? Ich parke so, dass ich beide Restaurants im Blick habe. Ich bin ein wenig müde, die Sonne scheint ganz wunderbar und man kann gar nicht glauben, dass es hier Winter ist!

Dann parkt neben mir ein großer Truck und ich kann das linke Restaurant nicht mehr sehen. Als es 12h ist, steige ich mal aus und kurz drauf sehe ich ein Paar auf der anderen Straßenseite, das können nur Angenie und Peter sein. Die Begrüßung ist wirklich fröhlich und ich erfahre, dass es sogar noch einen DRITTEN Mexikaner in Sichtweite des Safeways-Supermarktes gibt! Aber wir haben uns gefunden!

Der Mexikaner den ich meine ist bereits „geprüft“, ich war dort schon allein, mit Wolfgang, mit Sandra, es war immer gut. Und auch heute ist der „Superburrito“ einsame Spitzenklasse. Das gute an diesem Restaurant ist, dass man DRAUSSEN sitzen kann. Schön im Schatten auf einer Veranda. Das ist etwas, dass ich hier wirklich sehr vermisse. In Santa Monica und Sausalito ist das anders, aber in Arizona und Utah habe ich nur sehr selten Restaurants mit einer schönen Terrasse gefunden. Und so etwas wie unsere Deutsche Biergarten-Kultur scheint es hier nicht zu geben.

Das Restaurant ist nicht sehr voll und wir dürfen bleiben so lange wir wollen. Was für eine entspanntes gutes Mittagessen! Gegen 16h verabschieden wir uns dann ganz herzlich und gehen wieder getrennte Wege. Es war wirklich großartig die beiden wieder zu treffen. Ich hoffe sehr, dass sie auch mal nach Deutschland kommen, ich wäre dann wirklich gern der „Tourguide“ 🙂

Angenie und Peter wollen zur Cottonwood-Road. Ich will eigentlich zum Astrom-Point. Aber während ich in Richtung Big Water rolle ist der Himmel zwar schön blau, es scheint die Sonne, es sind 27°C, aber wirklich gutes Wetter für eine „gewaltige Abendstimmung“ ist heute nicht. Allan Vasenius würde wieder sagen „Well, that’s outdoor photography!“ – und er hat Recht…

Also überlege ich es mit anders und fahre einfach an Big Water vorbei. Mein spontan gewähltes neues Ziel lautet „Zion Canyon“. Da sehen die Sonnenuntergänge ohne Wolken meist sehr gut aus, weil die Felswände dann wunderbar rot im letzten Sonnenlicht aufleuchten. Ich gebe mal den kleinen Ort Springdale in mein Naiv ein und siehe da, es sind nur knapp 130 Kilometer. Die kalkulierte Ankunftszeit passt wunder bar, ich werde etwa um 18h eintreffen und habe dann fast eine halbe Stunde Zeit bis die Sonne verschwunden ist.

Ich lehne mich zurück und höre einmal mehr diese ultra coole Scheibe von Caro Emerald. Vor mit sind ein paar Trucks, wir zuckeln alle so mit etwa 65 MPH dahin. Dann überholt der Truck vor mir und es taucht das Auto von Angenie und Peter vor mit auf. Amerika ist dann doch manchmal gar nicht so groß 🙂 Ich bleibe brav hinter den Beiden. Angenie ist der „Highway-Pilot“ – die Off-Road-Strecken fährt Peter. Als die beiden dann in die Cottonwood-Road einbiegen schauen sie aus dem Fenster und grinsen ungläubig. Ich winke ihnen ein letztes mal fröhlich zu und fahre weiter in Richtung Zion National Park.

Kurz vor dem Park gibt es wieder ein paar Beinahe-Zusammenstöße mit den kleinen grauen Rehen. Aber es geht alles gut. Nur muss ich ein paar Mal hart in die Bremse treten. Aber so schwer der Tahoe ist, so gut sind auch die Bremsen.

Das Kassenhäuschen am Eingang des Zion Canyons ist noch besetzt als ich so um 17h45 dort eintreffe. Gut, dass ich meinen Annual National Park Pass dabei habe. So kostet mich der kurze Ausflug zum Sonnenuntergang KEINE 25$ wie im letzten Jahr zusammen mit Sandra!

Ich zeige meinen Annual-Pass vor und der Ranger fragt nach meiner ID-Card. Er vergleich die Unterschriften auf meinem Personalausweis mit dem Annual-Pass. Der nimmt es wirklich genau. Den Pass zu verleihen könnte also zumindest bei diesem Ranger ein wenig schwierig werden (Udo!!) Vielleicht sollte man daheim mal versuchen ob man die Unterschrift nicht mit etwas Alkohol wieder entfernen und den Pass einfach neu unterschrieben kann. (Ich werde das mal testen!)

An meiner präferierten Fotolocation angekommen packe ich schnell mein Zeug aus und laufe zur Brücke. Dort gibt es einen kurzen netten Schnack mit zwei Amerikanern die mit einer alten zweiäugigen Spiegelreflex Baujahr 1954 das Schauspiel auf Film bannen wollen. Sie sind sehr nett, leider verlassen sie vor mit den „Tatort“ – gern hätte ich mich länger mit ihnen unterhalten.

Hier sieht man wieder sehr schon warum ich Polfilter bei sehr kurzen Brennweiten nicht wirklich mag. Es gibt meist einen dunklen „Halbmond“ am oberen Bildrand. Wirklich schön sieht das nicht aus!

Zwischendurch habe ich dann auch noch einige Fotos mit dem 60er Macro gemacht. Man sieht, das Motiv füllt das Bild doch ziemlich arg aus, ein wenig mehr „Drumherum“ wäre ganz nett. Aber bei Festbrennweiten ist das nicht so einfach, da muss man sich schon bewegen und dort unten am Virgin River geht das leider nicht immer so wie man es sich gerade wünscht.

Hier noch ein Foto das mit 17mm Brennweite und Polfilter gemacht ist.

Beim nächsten Bild habe ich dann nur einen Grauverlaufsfilter verwendet, hier ist der Himmel gleich viel gleichmäßiger. Die krassen Farben kommen aus einem HDR, das ich mit Photomatix Pro 4.0 auf 5 Einzelbildern erstellt habe. Es ist bewusst „krass“ gemacht, mir gefällt das sehr gut. Wer es nicht mag muss hier einfach mal wegschauen 🙂 Das Foto ist auch nicht mehr unten am Fluss sondern oben auf der Brücke entstanden.

Später im Motel bin ich überrascht wie schön der Sonnenuntergang doch noch auf den Fotos herüber kommt. Mit der kleinen Nikon P7000 habe ich ein paar Felsgipfel gefilmt, daraus will ich ein paar Zeitraffer aufnahmen basteln. Um kurz nach 19h geht es dann los zum Bryce Canyon, die Fahrt dauert auch nur wieder eta 90 Minuten. Kurz nach Verlassen des Zion-Canyons sind dann wieder sehr viele Rehe links und rechts neben der Straße. Sie kennen sich mit den Autos aus, die meisten jedenfalls. Eines ist schwer Suizid-gefährdet und springt mit sehr unerwartet vor mein Auto. Und wieder eine Notbremsung. Die Nikon P7000 fliegt vom Beifahrersitz in hohem Bogen in den Fußraum, alles was auf der Rücksitzbank lag liegt danach davor, aber es ist ansonsten alles ok.

Das muss ich jetzt kurz vor Ende der Reise auch nicht mehr haben. Als ich später am Bryce Canyon im Bryce Ressort eintreffe bin ich sehr froh, dass ich kein Reh überfahren habe und das Auto (abgesehen von den Schrammen durch meinen Einbruchsversuch) noch heil ist.

Im Bryce Ressort ist noch ein Zimmer frei, es kostet 59$ die Nacht. Aber es gibt keinerlei Services, kein Restaurant, kein Internet, keinen Pool… Aber mir ist das egal, es ist zwar blöd wenn man seinen täglichen BLOG nicht täglich veröffentlichen kann, aber das Leben ist eben manchmal sehr ungerecht…

Für morgen habe ich eine Sunrise-Session geplant. Der Wecker steht auf 5h30. Bis zur Location sind es nur wenige Kilometer, ich kann also fast ausschlafen und werde dann einfach schnell in die Klamotten springen und los flitzen. Duschen kann ich danach immer noch!

So, nun ist es gleich Mitternacht. Der Tag war lang und schön. Ich habe mich hier für zwei Tage eingemietet. Ich habe also morgen alle Zeit der Welt für ein paar schöne Fotos an diesem wunderbaren Canyon. Am Samstag werde ich dann von hier aus zur Location mit dem lustigen Namen „Holbeins Playground“ fahren, eine Abend-Location. Von dort aus soll es dann gleich nach Las Vegas gehen. Sobald ich hier irgendwo ein WLAN finde werde ich mir wieder via HRS im Quality Inn ein Zimmer buchen. Am Sonntag kann ich dann ganz entspannt das Auto abgeben und mich im Flieger ein wenig ausruhen – hoffentlich 🙂

Nun aber ab ins Bett…

Update am nächsten Morgen:

Das frühe Aufstehen fällt unendlich schwer. Als ich die Türe öffne ist es schon fast hell. Es sind noch 14 Minuten bis Sonnenaufgang, jetzt aber schnell. Das Kassenhäuschen ist noch nicht besetzt, ich kann gleich durchfahren. Am Sunsetpoint – also dem Ort für die schönsten Sonnenuntergänge will ich einen Sonnenaufgang fotografieren. Klingt paradox, ist es aber nicht. Denn einen wirklichen Sunsetpoint gibt es hier meiner Meinung nach gar nicht. Für mich ist der Bryce Canyon eine Morning-Location.

Es ist bitterkalt, das Thermometer zeigt -2°C. Als dann später die Sonne herauskommt ist es +3°C – immerhin. Dick eingepackt geht es zum Rand des Canyons. Ich bin vielleicht 5 Minuten zu spät, die Sonne ist schon vollständig zu sehen. Schade, aber morgen kann ich einen neuen Versuch starten. Genau deshalb habe ich mich hier ja für zwei Tage eingemietet.

Vor dem Best Western gibt es dann eine offenes WLAN mit dem schönen Namen BWguest 🙂 Es ist funktioniert stabil und ich kann meine Mails abrufen und diesen Artikel publizieren. America the beautiful…

Monumental Roundtrip

Gestern ist mir im Monument Valley Visitor-Center mal wieder das tolle Foto aufgefallen, dass Tom Till sicher schon vor vielen Jahren am Hunt’s Mesa aufgenommen hat. Gestern habe ich mir in der „Mittagspause“ auf dem Parkplatz vor dem Visitor-Center anhand meiner topografischen Karten eine kleine Route zusammen gestellt. Heute geht es dann so gegen 10h los nach Monument Valley. Am Supermarkt um die Ecke halte ich kurz an, es gibt zwei dieser famosen Sandwiches mit Geflügelsalat und fünf Äpfel – alles zusammen 10$.

Etwa 90 Minuten später treffe ich am ersten Wegpunkt ein, er passt wie die Faust aufs Auge, super! Es geht nach Osten auf eine gut befahrbare Schotterpiste. Wegpunkt 2 und 3 finde ich auch sehr schnell, noch ist alles gut! Dann beim vierten Wegpunkt finde ich die Straße nicht die auf der Topo-Map eingezeichnet ist. Ich probiere es mal hier und da, aber ich lande immer nur zwischen kläffenden Hunden und irritiert dreinschauenden Indianerkindern. Was für ein Mist! Ich nehme mal eine Route die halbwegs befahrbar aussieht und annähernd zum Hunt’s Mesa führt. Diese Dirt-Road wird aber immer schwieriger zu fahren, es geht über weite Strecken mit fiesen Felsen und dann wieder tiefem Sand. Links und rechts des Weges liegen immer mal wieder zerstörte Autoreifen, was mich sehr nachdenklich stimmt. Dann finde ich links eine kleine Farm, sie sieht relativ verlassen aus. Und dann ist der Weg auch schon zu Ende. Es gibt nur noch ein große ebene weiße Fläche. Allein zwei Reifenspuren führen weiter in meine Richtung.  Ich versuche es mal, aber der Tahoe gräbt sich in den losen Sand ein. Ich stecke fest, so ein Mist!

Ich nehme mal den Rückwärtsgang und gebe ganz ganz vorsichtig Gas, dann wieder vorwärts und wieder rückwärts. Ein paar Mal hin und her und schon bin ich wieder im Spiel. Um mich nicht erneut festzufahren bleibe ich satt auf dem Gas und drehe eine Runde über diesen weißen sandigen kleinen See. Als ich wieder festeren Boden unter den Rädern habe atme ich schwer auf!

Ich starte auf dem Handy mal die Copilot-Software. Vielleicht kennt die ja einen Weg der auf der Topo-Map nicht verzeichnet ist. Es dauert eine Weile bis der Copilot herausgefunden hat wo wird denn gerade sind. Dann geht ein Warnhinweis auf. „Sie befinden sich nicht öffentlichen Straßen. Bitte beachten sie die Gesetzgebung!“ – Ok, ich darf hier also gar nicht sein. Eigentlich darf man ja auch gar nicht allein zum Hunt’s Mesa. Später im Visitor Center erfahre ich wie es „richtig“ geht. Man bucht sich einen privaten Tourguide – der nicht ganz billig ist – und der begleitet einen dann hinauf zum Hunt’s Mesa. Da kann man dann seine paar Fotos machen und es geht wieder zurück.

Mit dem Auto hat man keine Chance. Ich habe mir die Gegend nun zum zweiten Mal intensiv angeschaut und denke man kann da nicht schummeln. Also, wenn Hunt’s Mesa, dann für Geld mit Tourguide und ganz offiziell.

Aber da war ich ja noch gar nicht! Nachdem mich der Copilot so rüde ausgeschimpft hat, habe ich ein schlechtes Gewissen, ich trete den Rückweg an, zumal es hier nicht weitergeht. Ein paar Hundert Meter später steht dann wie aus dem Nichts ein großer Truck vor mir. Drinnen sitzt ein grimmig schauender Indianer, auf der Ladefläche ist jede Menge Heu für seine Pferde. Ich lächle nett, hebe die Hand zum Gruße, er tut dasselbe und schon bin ich an ihm vorbei. Aber mit einem echt schlechten Gewissen!

Als ich an der Schotterpiste ankomme überkommt mich noch einmal kurz der Wagemut. Ich fahre weiter nach Osten. Aber auch das endet einfach nur im Nichts vor einigen kleinen Farmgebäuden. Ich kehre um. Dann an einer größeren „Kreuzung“ kann man links in Richtung Süd-Osten abbiegen, warum nicht? Ich bin nun auf einer gut ausgebauten Schotterpiste. Die Landschaft ist super und es gibt immer wieder krasse Felsen links des Weges. Dann sehe ich in der Ferne einen Felsen der ein gewaltiges rundes Loch hat. Da könnte man mit ein wenig Forschen und Probieren sicher ein paar coole Fotos machen. Aber es führt keine Straße dorthin und es sind sicher mehrere Kilometer, auch wenn er zum greifen Nahe scheint. Egal, ich fahre weiter nach Osten. Auf dem Navi kann ich sehen, dass der südlich Highway in Richtung Kayenta nicht weit weg ist. Das Navi zeigt einen Punkt namens „Little Rocks“ an. Den wähle ich mal als Ziel und folge den Angaben meines Copiloten. Doch auch das geht schief. Ich lande schließlich wieder auf einer Farm zwischen kläffenden Hunden. Eigentlich dürfte ich auch hier gar nicht sein, das schlechte Gewissen meldet sich wieder, es geht so unauffällig wie möglich zurück zur Schotterpiste. Es geht weiter und weiter und weiter. Dies Indian Route nimmt echt kein Ende. Immer wieder kleine Zelte, Holzhütten, Kühe, Pferde, alles sehr ärmlich.

Dann finde ich so etwas wie eine kleine Talsperre, aber es ist ganz winzig. Man kann sicher ein paar hundert Pferde und Kühe damit versorgen, mehr ist es aber nicht. Es führt ein Weg drum herum. Mir kommt ein Indianer entgegen, er ist richtig krass rot im Gesicht, trägt Jeans, Stiefel und einen hellen Hut auf dem Kopf. Er ist bestimmt über 70 und telefoniert mit einem Handy. Jetzt weiß ich, die Zivilisation hat mich zurück!

Am Highway biege ich links ab und mache eine kleine Rundreise. Das hier wollte ich mir immer schon mal anschauen! Am Wegweiser zum Canyon der Chelly werde ich dann ein wenig wehmütig. Es ist schon Mittwoch und am Sonntag muss ich schon wieder im Flieger sitzen. Die Zeit hier ist immer viel zu kurz um all das zu schaffen was man sich vornimmt oder einfach nur wünscht.

Eine Stunde später bin ich am „Valley of the Gods“. Die Sonne steht schon tief, es ist etwa 16h – warum nicht! Ich nehme den kleinen Abstecher. Während ich von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fahre läuft mir langsam die Zeit davon. Mein Copilot rechnet für die Ankunft am Monument Valley Visitor-Center 17h40 aus – das könnte knapp werden! Schließlich würde ich heute gern den „Vasenius-Schatten“ ein zweites Mal aus einer dichteren Perspektive fotografieren. Ich gebe Gas! Die Straße ist staubig, holprig, kurvig und es geht so heftig auf und ab, dass es schon im Magen kribbelt. Aber dann rettet mich die asphaltierte Hautstraße. Es geht vorbei am Gooseneck State Park zum Monument Valley.

Kurz bevor ich dort eintreffe meldet der Copilot „Route zum Ziel kann nicht ermittelt werden.“ dann steht da „Bitte kehren sie um auf Luftlinie“ – was für ein Spaßvogel hat das denn programmiert? Umkehren auf Luftlinie, der ist echt gut! Ich muss schmunzeln!

Als ich am Kassenhäuschen eintreffe ist es 17h48, es ist niemand mehr da. Ich habe also 10$ gespart – super! Ich drehe eine Ehrenrunde über den Parkplatz und hoffe Allan hier irgendwo zu finden. Aber sein Ford ist nicht hier. Ich versuche es mal auf dem „primitive Campground“ und da steht er auch schon bei zwei anderen Fotografen. Allan erkennt mich sofort und ich freue mich sehr in wieder zu sehen.

Er ist schon bereit und wartet auf das große Ereignis. Ich baue schnell meinen Krempel auf. Die kleine P7000 soll 30 Minuten lang das Schauspiel filmen. Daraus will ich später eine Zeitraffer-Aufnahme erstellen. Auf dem Stativ ist die D300 mit dem 2.8/17-55mm. An der D2x habe ich das 2.8/70-200, in der F80 ist mein letzter Diafilm und es ist das 60er Macro montiert. Die Show kann beginnen – ich bin bereit!

Aber es passiert gar nichts! Wir stehen uns die Beine in den Bauch, quatschen und schauen immer wieder prüfend nach Westen. Da ist der Himmel voller Wolken und heute tut die Sonne und nicht den gefallen sich noch einmal kurz zu zeigen. Schade, es war alles umsonst. Aber was sagt Allan dann „Well, that’s outdoor photography!“ Als er einpacken will sieht der Himmel im Westen grandios aus. Plötzlich rennt Allan wie hypnotisiert hoch zur Straße. Ich hinterher. Vier Kameras habe ich dabei, zwei Stative und einen Rucksack, wie bescheuert das bloß ausgesehen haben muss 🙂

In den Sanddünen fotografieren wir unseren Sonnenuntergang. Es ist der krasseste und schönste des gesamten Trips, ganz so unglücklich sind wir doch nicht 🙂

Als auch dieses Schauspiel vorbei ist verabschieden wir uns. „We’ll keep in touch!“ – oh ja, das werden wir!

Es geht zurück nach Tuba City – die Fahrt dauerte ziemlich genau 90 Minuten und ich bin um 21h auf dem Parkplatz. Als ich auf dem Handy den Flugmodus deaktiviere kommt da eine SMS von Angenie und Peter. Wir werden uns morgen zum Mittagessen in Page treffen. Super, drauf freue ich mich sehr! Morgen ist als wieder ein „Umzug“ angesagt. Ich werde in Richtung Page fahren, dann am Freitag weiter nach Mesquite. Freitagabend nehme ich mir mal „Hoblins Playground“ vor und fahre danach nach Las Vegas. Den Samstag kann ich dann in Ruhe in Las Vegas verbringen. Das Auto sollte ich waschen und wieder etwas herrichten. Dann kaufe ich mir vielleicht noch die 1.5 TB Notebookplatte in dem schönen Apple-Design mit USB3.0 und Firewire 800 für 179 Dollar -das wäre eine Massnahme. Die 500er Festplatte vom Radioshack ist jedenfalls schon wieder voll. Eigentlich wollte ich sie als Backup-Platte für die Fotos dieser Reise. Mal sehen was ich bei Fry’s in Las Vegas alles finde. Vielleicht kann ich mir ja auch mal das neue iPad 2 anschauen 🙂

Hier sind ein paar Fotos des heutigen Tages:

Und nun ab ins Bett…

Der White Mesa Arch und der Vasenius Schatten

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Heute werde ich ganz ohne Wecker ziemlich erholt und ausgeschlafen um kurz vor 8h (Arizona Time) wach. Einzig die Halsschmerzen machen nicht ganz glücklich. Die Aktion nachts im Hemd allein neben dem zugesperrten Auto hat doch Spuren hinterlassen. Die Hände schmerzen noch ein wenig, aber ich kann ja mit einem Stativ fotografieren 🙂 Nach der heißen Dusche ist fast alles vergessen, ich bin sogar mal so pünktlich, dass ich das Frühstück hier testen kann.

Es geht nach nebenan in das kleine gemütlich eingerichtete Restaurant. Hier ist alles nach Navajo-Art gestylt. Das Gebäude ist auch rund, ein wenig ist das sicher an Zelte und früheren Lebensstil der Navajo angelehnt. Die „Werktmarke“ vom Quality Inn nebenan erlaubt den kostenlosen Verzehr drei verschiedener Frühstücksangebote. Ich entscheide mich für die No. 1 – Rührei, Hushbrowns, Vollkorn-Toast und ein kleines Bratwürstchen. Dazu gibt es Kaffee mit Milch – lecker! Der Kellerin lasse ich einen Dollar auf dem Tisch liegen, die Rechnung bekommt zusammen mit dem Gutschein die Dame am Ausgang. War doch ganz einfach…

Hier noch ein Handy-Knipsbild (Cell-Phone-Snapshot)

Zurück will ich kurz in meine E-Mails schauen und siehe da, der Lothar hat sich gemeldet und mir den Tipp gegeben, es doch mal mit dem White Mesa Arch zu versuchen – wo ich doch schon mal in der Nähe bin? Also schaue ich mal im Web was ich so finde. Bei der Webseite von „Lalas-Reisen“ werde ich sofort fündig. Hier gibt es ein Wegbeschreibung und vier GPS-Wegpunkte. Irgendwie schaffe ich es jedoch wieder einmal nicht die Wegpunkte mit Garmin Basecamp einzugeben. Es gibt so viele verschiedene Formate und ich erwische immer gerade die die nicht funktionieren. Damit sollte ich mich mal näher auseinander setzen! Aber ich kann sie direkt in mein GPS eingeben, das ist auch ok! Das alles mache ich in der Lobby, den das Zimmermädchen wirbelt schon durch meine kleine Bude. In der Lobby ist auch ein Computer und so kann ich auch gleich schauen wie die Topografie so aussieh

Eine halbe Stunde später geht es dann los. Die Wegpunkte markieren einen ziemlichen Umweg. Aber es scheint aus meiner Richtung auch keine einfach andere Möglichkeit zu geben. Ein Aspekt ist, dass eine Bahnlinie genau zwischen der Hauptstraße und dem Areal innerhalb dessen sich der Arch befindet verläuft. Aber die Anfahrt ist problemlos und mit der Beschreibung auf dem Handy und den Wegpunkten im GPS klappt alles ganz wunderbar. Die letzten Meter des Weges sind nicht mehr ganz einfach zu fahren. Bis zu der kleinen Farm war alles noch ganz ok, da ist auch regelmäßiger Verkehr. Aber die letzten paar hundert Meter sind ein wenig abenteuerlich. Aber mit dem Tahoe „kommt man ja überall hin“.

Auf dem Rückweg kann ich sogar noch ein kleines Video drehen.

 

Der Arch sieht auch ziemlich gut aus. Er ist von dieser Seite zwar im Gegenlicht, aber das mag ich ja irgendwie. Schön ist auch, dass man aus dieser Richtung einen „Hintergrund“ hat. Würde man auf die andere Seite wandern, er wäre nicht im Gegenlicht aber man würde auch nur langweiligen blauen Himmel sehen. Also mache ich diverse Fotos. Dabei liege ich samt Stativ und Kamera auf dem Boden. Selbst mit einem Fish-Eye ist es nicht ganz einfach dieses Monstrum auf den kleinen Chip zu bannen. Ein paar Dias mache ich auch noch. Der letzte Velvia 50 ist jetzt in der F80. Wenn die 38 Bilder voll sind bleiben mir noch 10 Kodak Ektar 100. Mal sehen was ich unbelichtet zurück mit nach Hause nehmen mus

Nach der Fotosession sitze ich eine Weile in der Sonne, esse einen Apfel aus dem Supermarkt in Tuba City und trinke eine Flasche Wasser. Es ist herrlich ruhig hier, was für ein schönes Fleckchen Erde. Während ich so da sitze denke ich an den Sohnemann und meine Freundin Sandra. So toll es hier auch ist, ich freue mich doch sehr sie bald wieder zu sehen. Aber am Dienstag bin ich schon wieder im Büro. Da sehe ich die ganzen lieben Kollegen alle wieder. Ein wenig bin ich ja auf dem Laufenden geblieben. Meine Facebook-Meldungen waren ja teilweise auch ganz witzig. Wie dem auch sei, es ist einfach schön hier und ich geniesse den Tag in vollen Zügen.

Die Autoschlüssel habe ich jetzt immer in der Hosentasche. Beim Tanken hat sich der Tahoe am Morgen in Tuba City wieder selbst verriegelt. Er macht es ohne Vorwarnung und ich habe immer noch nicht verstanden wann genau er es tut. Als Quittung gibt es sogar ein kurzes „Tuuut“ – wohl dem, der die Schlüssel dabei nicht im Auto hat!!

Gegen 15h breche ich dann wieder auf. Es gibt noch ein kleines Video mit der Nikon P7000. Als ich nach ein paar Minuten eine etwas besser ausgebaute Schotterpiste erreiche die laut GPS nach Süden führt, entschließe ich mich nicht so zurück zu fahren wie ich gekommen bin. Und siehe da, nach etlichen Kilometern bin ich wieder auf der Hauptstraße in Richtung Kayenta. Nun ist auch Monument Valley nicht mehr weit! In Monument Valley soll heute die Sonne einen ganz besonderen Winkel haben. Heute und vielleicht auch Morgen soll der linke der drei Tafelberge die man vom Visitor-Center aus sehen kann, seinen Schatten für einen kurzen Augenblick auf den rechten der drei Tafelberge werfen. Das war ein Tipp von Alan Vasenius den ich am Sonntag bei meinem letzten Versuch einen Permit für „The Wave“ zu bekommen kennen gelernt hab

Als ich in Monument Valley eintrudle muss ich erst einmal 5$ Eintritt zahlen. Danach schaue ich mal von wo aus man eine gute Perspektive auf die beiden Tafelberge hat (Left-Mitten und Right-Mitten heißen sie). Am Campingplatz sieht es ganz gut aus. Ein richtiger Campingplatz ist es übrigens nicht, es ist einfach nur ein staubiges rundes Fleckchen Erde an dem man mit seinem Wohnwagen stehen darf.

Ich fahre mal langsam in das Tal hinein. Es gibt noch weitere gute Plätze, das meiste kenne ich ja schon. Gegen 17h30 bin ich dann am John Ford Point. Es ist schon alles verlassen, die Sonne versteckt sich hinter dichten Wolken. Ich habe wenig Hoffnung, das ich dieses seltene Schauspiel heute werden sehen können. Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben! Links neben mir sind die „Three Sisters“ zu sehen, ich da reißt plötzlich ein wenig die Wolkendecke auf und die Sonne steht genau über der rechten der drei Felssäulen. Schnell die Kamera heraus holen, schnell schnell schnell… Ich bin rechtzeitig! Und da sieht gerade auch der John Ford Point wirklich gut aus, der Spiegel der Kamera klickt im Sekundentakt.

Dann durchzuckt es mich, die Sonne steht nun schon sehr tief, es ist fast 18h – ob ich das Schauspiel verpasse wenn ich hier länger bleibe? Es geht in Windeseile zurück in den Tahoe. Mit Warp-Geschwindigkeit fahre ich mit meiner Staubwolke um die Wette – ich bin schneller! Alles was an Touristen auf dem Weg zum Ausgang ist wird gnadenlos überholt und eingestaubt. Die Straße wurde seit dem letzten Besuch mit viel Schotter aufgefüllt und ist größtenteils nun sehr gut zu befahren. Als ich am zuvor erkundeten Punkt eintreffe hat der mittlere Tafelberg gerade einen sonnigen Spot im Gesicht. Als ich meine Kamera startklar habe ist aber alles schon vorbei. Die drei Felsklötze liegen im Schatten. Die Sonne ist hinter einer dicken Wolke verschwunden. Wie schade!

Während ich geduldig warte und friere bauen rund herum alle Fotofreaks ihre Stative ab und verlassen das Tal. Ich bleibe! Das was es noch geben könnte ist so selten, das will ich mir nicht entgehen lassen. Im letzten Jahr hatten wir auch einen krassen Sturm tagsüber und niemand hat daran geglaubt, dass die Sonne noch einmal durchkommt und sie kam durch! Bei den Fotos die ich dazu in der Fotocommunity ausgestellt habe wurde schon gemutmaßt, dass der Himmel nachträglich in die Bilder hineinmontiert wurde. Oh ja, in der Fotocommunity sind gibt es große Experten! Besonders bei den Abstimmungsrunden zeigen sie sich von ihrer besten Seite. Es ist immer wieder eine Freude zu lesen was einzelne Mitglieder dort unter die Fotos schreiben die zur Abstimmung stehen. Irgendwie können sie einem ja auch leid tun, nicht die Fotos, sondern diese Typen. Sie sitzen wahrscheinlich den ganzen Tag vor dem Computer und geben einen „Contra“ nach dem anderen ab weil sie sonst nichts haben. Keinen Job, keine Knete, keine Freundin, keinen S…

Während ich still auf das warte was wahrscheinlich nicht mehr kommen wird, geschieht dann das Erhoffte und es geschieht vollkommen lautlos! Die drei Berge beginnen dunkel rot zu leuchten. Und tatsächlich, der Left-Mitten ist als Projektion auf dem Right-Mitten zu sehen – Grandios – DANKE ALLAN VASENIUS 🙂 Auf meinem Stativ steht die D2x, ich mache 5-er Belichtungsreihen mit einer Differenz von 0,7 Blendenwerten. Das sind etwa 100MB pro Bild. Und gerade als das Schauspiel beginnt ist die 16GB Speicherkarte in der D2x voll. Eine Reservekarte habe ich schon in der Hand, aber die grüße Diode leuchtet noch, die letzten Bilder werden noch auf der Karte gespeichert. Sie jetzt heraus zu ziehen könnte fatal sein. Also muss ich mit kribbligen Fingern warten biss die grüne Lampe endlich erlischt. Zack raus, rupf hinein, formatieren und Löss – Klick Klick Klick – was für ein Schauspiel!

Zwischendurch nehme ich kurz die F80 und mache ein paar Dias, freihändig, ich habe zu wenig Stative! Dann mit der D300 und dem 70-200mm Teleobjektiv ein paar gezielte Ansichten des lang ersehnten „Schattens“. Dann zurück an die D2x. Dann ein anderes Objektiv, 2.8/20mm mit B&W-Grauverlaufsfilter, Klick Klick Klick… Das Schauspiel dauert nur einige wenige Minuten und dann geht es so lautlos wie es kam. Ich warte noch eine Weile ob es vielleicht noch einen knallig bunten Abendhimmel gibt, aber er bleibt langweilig. Gegen 19h sitze ich dann im Auto, ich drehe noch ein paar Runden über den Parkplatz, aber Allan Vasenius kann ich nicht finden. Schade, ich habe auch keine Handy-Nummer von ihm. Es geht zurück nach Tuba City. Es sind etwa 150 Kilometer, die sitze ich auf der linken „Pobacke“ ab 🙂 Ok, es ist dann doch ziemlich eintönig.

Um nicht einzuschlafen gebe ich mir allerfeinste „Gitarrenlehrer-Musik“ – Crystal Planet von Joe Satriani. Das groovt wie die Hölle und die Gitarrensolos sind kaum zu ertragen. Aber ich mag es und ich kann es richtig laut hören, es ist kein Beifahrer dabei der zu schlafen versucht. In Kurz vor 21h treffe ich in Tuba City ein, es geht noch schnell zu McDonalds, dann ins Hotel. Bilder sichern, Filmschnipsel anschauen, bloggen, ganz schnell ist es wieder 2:00 am Morgen…

Gute Nacht!