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Rolf’s Geschichte

Fotografie – wie alles begann

Das ist mein Hobby. Oder besser, das was mich fasziniert und entspannt. Es liegt wohl mehr als 30 Jahre zurück, da drückte mir ein Bekannter eine Kamera in die Hand mit der Bitte, beim Rosenmontagsumzug einige Bilder zu machen. Versehen mit einigen Tipps und dem Satz „Sonne lacht, Blende 8“ stand ich ziemlich ratlos da. Die Kamera war eine betagte Minolta SRT ohne Automatik. Eigene Erfahrungen hatte ich bis dahin nur mit einer Pocket-Kamera von Agfa gesammelt.

Damals muss ich mich mit dem Virus infiziert haben, denn nur kurze Zeit später erstand ich bei einer Tour nach Österreich meine erste eigene Kamera. Es war eine Minolta XG-1 mit Zeitautomatik und einem Objektiv 2,0/50mm. Ich entschied mich damals recht schnell für Dias, was natürlich weitere Investitionen nach sich zog.

Der Markt für Zubehör gab ja früher auch schon viel her und so vergrößerte sich der Platzbedarf im Schrank deutlich. Tele, Winder, Stativ, Blitz etc und immer wieder gerne eine neue Fototasche.

Dann konnte ich der Minolta XG-M nicht widerstehen. Mit dem zugehörigen Motor und dem Tamron Zoom 70-210 sah das Ding schon recht professionell aus. Damit war ich in der Südkehre am alten Nürburgring ein kleiner König.
1987 begann ich dann parallel mit Video und kann mir heute nicht mehr vorstellen, dass ich mal einen VHS Camcorder nebst Fotoausrüstung durch Ostafrika geschleppt habe. Und das auch noch mehrmals.

Anlässlich der ersten USA Reise schrumpfte der Camcorder auf das angenehme S-VHS-C Format. Während dieser Reise habe ich dann auch der Dauerberieselung durch meinen Schwager nachgegeben und mir eine Nikon F-801 mit 28-85 Linse zugelegt. Verglichen mit meinem Minolta Equipment war das schon ein Quantensprung. Damals konnte man bei Tamron an den Linsen noch die Anschlüsse wechseln. So konnte ich mein Zoom weiter verwenden.

Videofilmen war für mich nur eine Episode. Nachbearbeitung und Schnitt waren damals extrem zeitaufwendig. Es gab zwar viele Geräte zur Unterstützung, z.B. von Rowi, aber die waren für mich unerschwinglich. Ich erinnere mich, dass ich die Titel für die Videos noch mit dem C64 gemacht habe. Da sind die Möglichkeiten heute wohl eindeutig besser. Ich verlor also recht schnell die Lust an der Geschichte und kam zu der Erkenntnis, dass nichts ein gutes Foto ersetzen kann.

Durch unglückliche Umstände kam mir 1994 meine gesamte Foto- und Videoausrüstung abhanden. Mir machte das aber recht wenig aus. Des Filmens war ich eh müde und beim Fotografieren hatte ich auch eine kreative Pause eingelegt.
Ganz „ohne“ konnte ich aber auch nicht und so erwarb ich eine Pentax 105. Damals eine tolle Kompaktkamera. Das Ding hat mir über Jahre gute Dienste geleistet. Die Pentax war klein, handlich und fast immer dabei.

Was anfänglich digital zu haben war, riss mich nicht unbedingt vom Hocker und ich beschloss zu warten. Mit der Anzahl der MP wuchs natürlich das Interesse an einer DigiCam. Das natürlich begleitet vom dem Gedanken, die Bilder jetzt am PC bearbeiten zu können.

Langer Rede – kurzer Sinn. Irgendwann nannte ich eine Casio QV-5700 mein Eigen. Dafür musste ich 800€ über die Ladentheke schieben. Die Kamera war schon toll, aber so recht happy war ich mit dem Teil nie. Mich nervte das permanente Stöbern in Menüs extrem. Die Bilder waren, für damalige Verhältnisse, wirklich ordentlich. Bildbearbeitung war für mich völlig neu. Ich begann mit den ersten Versionen von Photoshop Elements und bin Adobe bis heute treu geblieben.
2005 flog die Casio in den Schrank und ich kaufte mir eine Nikon D70S. Endlich wieder eine richtige Kamera in der Hand. Das war es.

Schnell wurde es im Schrank wieder eng. Je nach Investitionsbedarf war es auf dem Konto ähnlich. Egal. Die Möglichkeiten waren und sind weiter faszinierend. Im Laufe der Jahre haben sich wieder Stative, Blitze, Objektive etc angesammelt. Und natürlich, wie bereits erwähnt, Fototaschen und mittlerweile Rücksäcke.

Mit der D70S war und bin ich happy. Dennoch schaut man permanent über den Tellerrand. 2011 konnte ich der Gier nach einem neuen Spielzeug nicht mehr widerstehen und habe bei der D7000 zugeschlagen. Lange war die D300S meine Nr. 1. Auch die D700 war ein Thema. Schied aber wegen möglicher Folgekosten für neue Linsen wieder aus.

Nach ca 4000 RAW Bildern mit der D7000 muss ich sagen, dass wir noch kein Paar sind. Ich will das Thema hier nicht ausdehnen. Das würde wohl den Rahmen sprengen. Viele Erfahrungen decken sich mit denen von Ansgar. Mal passt es, dann wieder nicht. Vielleicht bin ich auch zu kritisch oder zu kritisch geworden.

Und dann lese ich auf Ansgars HP von der Nikon D800, die ich mir spontan (noch) nicht leisten kann. Aber es brodelt und darum bin ich auch auf Ansgars erste Erfahrungen mehr als gespannt.

Aus der analogen Zeit sind mir etwa 8000 Dias geblieben. Heute zählen wir nicht die Bilder sondern reden von GB an Speicherplatzbedarf und das ist auch nicht mehr ganz richtig. Bewege mich mittlerweile mit allen Sicherungen im TB Bereich.
Was auch geblieben ist, und wohl nie enden wird, ist die Faszination für ein schönes Hobby. Das Fotografieren als solches hat sich nicht geändert. Ein gutes Bild entsteht immer noch zuerst im Kopf. Und auch andere Grundsätze aus der analogen Zeit gelten heute unverändert. Aber die Möglichkeiten entwickeln sich rasend schnell.

Ich wünsche Euch ausreichend Licht und gute Ideen.

Eine Antwort

  1. Sehr schön geschrieben, beeindruckend!

    2014/08/25 um 12:55 vormittags

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