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Beiträge mit Schlagwort “Time Lapse

Reisefieber – USA 2014

Im Mai soll es nach langer Zeit endlich einmal wieder in die USA gehen und aktuell überlege ich hin und her wie sich die immer wieder viel zu kurze Reisezeit sinnvoll einteilen und so optimal wie möglich nutzen lässt. Während ich hin und her grüble, kommt mir da dieses geniale Videos gerade recht und bestärkt mich in der Überzeugung, dass ich da einfach mal wieder hin muss :-)

Wyoming Wildscapes II from Nicolaus Wegner on Vimeo.

It was one hell of a journey during the fourteen months making Wyoming Wildscapes II, my second and final Wyoming related time lapse project. Had plenty of adventures while working on this. Lightning almost got me a couple of times this summer, gear froze up in the winter (literally), and broke a few times (don’t think most of the time lapse gear was meant for extended wilderness backpacking), all that fun stuff. Despite any minor set backs, this was without a doubt one of the most fulfilling personal projects I’ve ever undertaken. Saw some pretty amazing stuff along the way, this part of the country never ceases to amaze and surprise me.

Song is ‘Dance of the Seven Sisters’ – by Ghost Kollective

Thanks for watching!

So könnte die Reiseroute aussehen:

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Von Las Vegas könnte man sich mit Zwischenstopps im Valley of Fire, Zion Canyon, Bryce Canyon usw. langsam nach Idaho vorarbeiten. Dort könnte man in den wunderbaren Bergen rund um das Sun Valley ein paar Tage fotografieren was das Zeug hält, dann in Billings die “nachgereiste Liebste” einsammeln und gemeinsam den Yellowstone National Park erkunden. Mit Zwischenstopps in Moab, Monument Valley und dem Grand Canyon könnte es zwei Wochen später wieder zurück nach Deutschland gehen. Die ideale Reisezeit scheint der Mai zu sein. Dann ist es noch nicht allzu heiß und in den nördlichen Regionen schon ausreichend sommerlich um nicht ständig im Schnee herum stapfen zu müssen. Nach dem extrem kalten Winter wird im Mai im Yellowstone Nationalpark wahrscheinlich noch eine Menge Schnee liegen.

Auf dem Rückweg könnte ich mit dem Hubschrauber durch den Grand Canyon fliegen und meine Sandra dabei fotografieren wie sie mit einem Treck aus Mulis unterwegs zum Zeltplatz unten im Canyon ist. Eigentlich keine schlechte Idee…

Aktuell mache ich die ersten Gehversuche mit der neuen Panasonic GH3 und ich bin wirklich sehr gespannt ob sie mit auf die Reise darf und wenn ja, welche Ergebnisse sie dort liefern wird. Aber eines ist jetzt schon klar, allein für die Aufnahme der “Gewitterszenen” des oben verknüpften Videos braucht man neben viel Glück wahrscheinlich Monate oder Jahre. Ich selbst lebe nun schon ein halbes Jahrhundert in Deutschland und habe noch keine einzige “Zeitraffersekunde” eines Sommergewitters aufzeichnen können. Da wird es in ein paar Wochen in den USA sicher nicht auf Anhieb klappen. Schaut man sich in der Galerie von Tom Till in Moab um, so sieht man dort lauter Fotos von bekannten Motiven. Aber wer ganz ehrlich ist muss anerkenne, dass Tom Till meist das beste Foto dieser Motive aufgenommen hat. Dies liegt nicht nur daran, dass er ein ausgezeichneter Fotograf ist, sondern zum großen Teil, dass er eben dort lebt und sich so der besten Motive zu unterschiedlichen Jahreszeiten wieder und wieder annehmen kann.

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Sehr cool wäre es, in diesem Jahr eine geführte Tour im Monument Valley zu unternehmen und auf dem Hunts Mesa zu übernachten.

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Aktuell ist alles noch ein großer Traum, aber schauen wir mal was sich davon realisieren lässt. 

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier mein Video zu unserer letzten USA-Tour im Jahr 2011. Dieses Video habe ich komplett mit einer Nikon P7000 gefilmt, denn meine Nikon D7000 und die vielen anderen “videofähigen” Fotogeräte hatte ich damals noch nicht. Auch ist vieles mit verwackelter Kamera gefilmt und ich bin mit etlichen verwackelten Einstellungen nicht wirklich glücklich. Mit der neuen Panasonic GH3 sollte sich ein ähnliches Video in sehr viel besserer Qualität erstellen lassen.

Allerdings sollte ich auch mit der tollen GH3 die drei wichtigsten Regeln für Videofilmer beachten:

  1. Regel #1 – Benutzen Sie ein Stativ
  2. Regel #2 – Benutzen Sie ein Stativ
  3. Regel #3 – Benutzen Sie ein Stativ

 


Nikon 1 V1 – Time-Lapse-Videos erstellen

Nikon 1 V1 - Nikkor AF-S VR 18-200mm - FT-1 Adapter

Mit fast 250,- Euro ist der Nikon FT-1 Adapter fast so teuer wie eine komplette Nikon 1 V1. Aber mit diesem Adapter können moderne AF-S Objektive an der Nikon 1 V1 mit leichten Einschränkungen genutzt werden. Gestern habe ich die Probe aufs Exempel gemacht und mit der Nikon 1 V1 und dem Nikon AF-S VR 18-200mm einige Testfotos und Zeitraffer-Sequenzen aufgenommen.

Daraus habe ich für Euch ein kleines Video erstellt. Damit sich nicht wieder alle möglichen YouTuber über ein Video in deutscher Sprache beschweren, habe ich das Video und alle Texteinblendungen in Englisch gehalten. Mein kleiner Mac hat allerdings ein deutsches OS-X, somit sind einige Screenshots eben auch auf Deutsch. Ich hoffe die Zuschauer aus den USA usw. werden mir dies nachsehen :-)

Noch ein paar Hinweise zur Technik. Das Nikon AF-S VR 18-200mm ist besonders im Tele-Bereich, also bei 200mm Brennweite, nicht so scharf wie es sich viele Fotofans wünschen würden. Blendet man es aber auf Blende 8 oder gar Blende 11 ab, so lassen sich damit recht brauchbare Ergebnisse erzielen und man hat zugleich ein leistungsstarkes Supertele, das einer FX-Brennweite von satten 540mm entspricht!

Besonders bei Zeitraffer-Videos lassen sich so recht coole Effekte erzielen, weil man selbst weit entfernte Motive damit sehr einfach und halbwegs preiswert extrem groß abbilden kann. Dass man dafür ein stabiles Stativ braucht, dass erklärt sich wohl von selbst. Ansonsten fokussiert man auf das was man ablichten möchte und schaltet danach am Objektiv den Autofokus ab. Den VR kann man auch gleich abschalten, den braucht man nicht. Im Menü der Nikon 1 V1 wählt man anschließend seine Settings so aus wie es einem gefällt. Im oben verknüpften Beispiel habe ich als Fotomodus “Standard” ausgewählt und dabei die Schärfe und Sättigung auf +1 gestellt. Danach habe ich das Delithing aktiviert und den kleinsten JPG-Modus eingestellt. Mehr braucht man für ein Zeitraffervideo ohnehin nicht. Danach startet man eine Intervall-Aufnahme mit bspw. 999 Bildern und einem Zeitintervall von 10 Sekunden. Das Display kann man nach dem Start der Bilderserie getrost abschalten. Das spart Strom und dank des großen Akkus, der bspw. auch in der Nikon D7000 oder D800 verwendet wird, nimmt die kleine Nikon 1 V1 hunderte Fotos mit nur einer Batterieladung auf.

Wer etwas faul ist, der kann alternativ die kleine Kamera auch einfach jeweils 20 Minuten am Stück filmen lassen und die Videosequenzen danach mit seiner Video-Bearbeitungssoftware beliebig beschleunigen.

Das hat aber zwei Nachteile:

  1. Es können nur 20 Minuten pro Sequenz aufgenommen werden.
  2. Bei wenig Licht wird das Bildrauschen im Videomodus sehr störend sichtbar.

Wer es ganz perfekt machen will, der kann auch im RAW-Modus arbeiten und in Verbindung mit Adobe Lightroom und der Software LRTimelapse von Gunther Wegner selbst das letzte Quäntchen “Flicker” aus seinen Videos heraus rechnen lassen, aber das ist oft gar nicht notwendig.

Die Arbeit mit Einzelbildern und der erhöhte Aufwand für die Nachbearbeitung haben mehrere Vorteile:

  1. Sehr lange Zeiträume zwischen den Einzelbildern
  2. Sehr lange Gesamtzeiträume
  3. Gute Bildqualität auch bei wenig Licht
  4. Wahlweise JPG oder RAW-Modus
  5. Deflickering bspw. mit LRTimelapse möglich
  6. Sichtbar bessere Qualität und Auflösung

In der Mac-Welt gibt im App-Store zum Preis von 4,49 Euro es ein kleines Programm mit dem sich schöne Zeitraffervideos aus hunderten oder tausenden von Einzelbildern sehr einfach und schnell erstellen lassen. Das Programm heißt einfach “Time-Lapse” und man sieht es auch im oben verknüpften Beispielvideo.

Das Schöne an der Nikon 1 V1 ist ihr überaus kompaktes Format. Wer seine Zeitraffer-Videos mit sanften Fahrten auf einem teuren “Slider” aufwerten will, der wird sich über das geringe Gewicht und die lange Laufzeit des Akkus sehr freuen.

Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr mir gern eine E-Mail schicken oder die Kommentarfunktion hier im BLOG verwenden.


Blitzlicht – Zeitraffer auf hohem Niveau

Flowers Timelapse from Katka Pruskova on Vimeo.


Teneriffa 2012 – Tag 6

Sterne fotografieren im Gebirge

Der sechste Tag bricht an und die Reise hat schon fast ihren Zenit erreicht. Nach den üblichen Ritualen und einem leckeren Frühstück verabreden wir uns mit Karin und Wolfgang um 13h an der Plaza de Charco in der Altstadt von Puerto de la Cruz. Karin und Wolfgang kennen wir nun schon seit vielen Jahren. Wolfgang habe ich über die Fotocommunity kennengelernt. Wir haben dort viel über die schönsten Locations auf Teneriffa diskutiert. Im Jahr 2007 haben wir uns dann endlich persönlich kennen gelernt. Seit dieser Zeit haben wir mehrmals Weihnachten und Sylvester gemeinsam verbracht. Wenn meine Freundin mit seiner Frau einen Ausritt ins Gebirge unternimmt, treffen wir uns regelmäßig und machen etwas „vernünftiges“ – wie Wolfgang das immer nennt :-)

Heute treffen wir uns zum Mittagessen und es geht zu einem kleinen Thai-Resturant. Es liegt unterhalb des Busbahnhofs ganz in der Nähe des Hotel Marte. Dort habe ich 2005 gewohnt und kenne diesen Teil von Puerto de la Cruz sehr gut. Aber dieses Restaurant ist seltsam neu. Wolfgang kennt auch hier die Lösung des Rätsels, es ist der Koch. Er ist von seinem „Lieblings-Thai“ hierher gewechselt. Und Wolfgang hat nicht zuviel versprochen, das Essen schmeckt wirklich großartig und es ist trotzdem preiswert. Einmal mehr wird mit klar, man kann hier richtig gut leben, wenn man sich nicht selbst das Leben schwer macht.

(Um den Text etwas aufzulockern habe ich einige Bilder meiner “Beute des Tages ” aus der Nikon D800E eingestreut. Die Bilder sind 1000 Pixel breit, also bei Bedarf einfach in einem neuen TAB öffnen.)

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Vom Hotel zur Plaza de Charco sind Sandra und ich zu Fuß gelaufen, es ist ein ziemlich weiter Weg und daher sind wir froh, dass Karin und Wolfgang uns nach dem Essen mit ihrem Auto „zurück auf unseren Berg“ bringen.

Um etwa 17h mache ich mich dann auf den Weg zu meiner „Männer-Fototour“. Es geht über La Orotava hinauf zu den Canadas del Teide, wieder einmal! Diesen Weg kenne ich schon auswendig und ich habe in den letzten Jahren schon so manche Nacht dort oben verbracht. Im Kofferraum ist ich alles was ich an warmer Kleidung dabei habe. Sobald die Sonne untergegangen ist, kann es hier oben empfindlich kalt werden. Später werde ich die warme Kleidung noch brauchen, denn das Thermometer wird auf 6°C fallen!

Eigentlich ist der Sonnenuntergang laut „Garmin Colorado GPS“ um 18h11. Aber hier oben auf mehr als 2500 Metern Höhe gibt es eine kleine „Reserve“. Hier geht die Sonne etwa eine halbe Stunde später unter. So bleibt mir genug Zeit um einen meiner bevorzugten Aussichtspunkte anzusteuern. Dort wird schnell die kleine Panasonic Kamera aufgestellt. Sie filmt eine Zeitraffersequenz mit einem Raster von 10s. Das ist ein sehr guter Wert wenn man bei etwas Wind Wolken so darstellen möchte, dass sie schnell dahin zu ziehen scheinen. Parallel fotografiere ich mit der D800E und dem AF-S VR 4/16-35mm Weitwinkelzoom einige Belichtungsreihen aus denen ich später einige HDR-Fotografien erstellen möchte. Hier ein Fotos das mit dem billigen SAMYANG 2.8/15mm Weitwinkel entstanden ist.

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Nach etwa 30 Minuten staune ich nicht schlecht als sich plötzlich links oberhalb der Spitze des höchsten Bergs Spaniens der Mond mit einer wunderschönen Sichel zeigt. Wie genial sieht das denn aus? Die Kamera knipst Bild um Bild, als es für die Panasonic zu dunkel wird, tausche ich sie gegen die Nikon D7000 aus. Sie habe ich hier bislang noch gar nicht benutzt. Nun klappen die Spiegel zweier Kameras um die Wette. Gern würde ich auch mit der D800E eine Serie von Intervall-Bildern aufnehmen. Aber das Intervall lässt sich einfach nicht starten. Während es um mich herum dunkle Nacht wird, stehe ich ratlos vor meiner schönen neuen Kamera. Was mache ich bloß falsch? Ich blicke nicht durch und nehme sie mit ins Auto. Dort ist es deutlich wärmer und ich habe etwas Licht. Einige Augenblicke später fällt es mir dann auf, der Drehknopf oben links an der Kamera steht am rechten Anschlag, es ist die Spiegelvorauslösung aktiviert! Damit klappen scheinbar keine Intervall-Aufnahmen. Ich stelle den Knopf auf S wie „Single-Shot“ und schon bin ich wieder im Spiel. Danach wird die D800E mit 2.8/15mm SAMYANG Weitwinkel wieder in die Nacht gestellt. Sie soll 100 Fotos machen und das alle 5 Sekunden. Später im Hotel werde ich nicht schlecht staunen, dass ich damit mehrere Flugzeuge auf ihrem Weg vom Flughafen Teneriffa Nord zur Insel „La Palma“ fotografiert habe. Zeitraffer-Fotografie ist schon cool aber nicht immer kalkulierbar. Was letztlich geschieht und wie die Sequenz aussehen wird ist immer mit einer kleinen Portion Zufall verbunden. Zwischendurch wechsle ich an der D800E immer wieder die Objektive. Mal das 4/16-35, mal das 2.8/24-70 und dann auch mal das gute alte AF-D VR 80-400mm. Eigentlich habe ich es aus Versehen mitgenommen. Bei der Entscheidung was im Tresor bleibt und was mit auf die Reise geht habe ich mich “vergriffen”. Statt des knackscharfen schnellen AF-S VR 2.8/70-200 habe ich versehentlich das 80-400 eingepackt. Es ist ein durchaus brauchbares Objektiv, aber es kann den Chip der D800E nicht wirklich ausreizen. Damit gelingen durchaus gute Bilder, aber das AF-S VR 70-200 ist mit insbesondere in Verbindung mit dem 1.7er Teleconverter irgendwie lieber.

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Gegen 21h ist mir echt kalt und es geht mit WARP-Geschwindigkeit den Berg hinauf zurück zum Hotel. Das ist ein echter Männerspaß, in tiefer Nacht 2500 Höhenmeter im dritten Gang mit bis zu 100 km/h den Berg hinab fegen, das kann Mann nur allein. Während ich den Mietwagen um die Kurven zirkle, dass die Reifen quietschen und die Bremsen verbrannt riechen kommt mir immer wieder in den Sinn, wie eine Beifahrerin panisch rufen würde „Muss das sein, Du rast hier runter wie ein Vollidiot! Gleich bringst Du uns noch beide um! Ahhhhh….“ Aber ich kenne die Strecke, ich habe ein GPS und ich sehe die Spitzkehren lange bevor ich sie erreiche. Die Fahrt ist daher nicht wirklich gefährlich, zumal es hier keine Rehe oder Kühe gibt die plötzlich auf der Straße auftauchen könnten.

Als die Zivilisation mich wieder hat, dreht sich auch mir so langsam der Magen um. Ich muss kurz anhalten, sonst gibt es gleich ein Unglück.

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An der frischen Luft neben dem Auto ist es etwas wärmer. Das Thermometer im Auto zeigt jetzt 11°C. Und mir fällt auf, dass es hier genau so riecht wie in Page-Arizona im letzten Winter. Hier wird mit Holz geheizt und das ich auch wirklich notwendig. Ich bin noch etwa 800 Meter über dem Meer und hier ist es nicht nur nachts wirklich kühl.

Wer mit dem Gedanken spielt sich hier auf Teneriffa ein Haus zu kaufen oder zu mieten der sollte sich genau informieren wie die Lebensbedingungen dort sein werden. Es gibt Siedlungen die sind so hoch gelegen, dass man besonders im Winter viele Wochen mit Nebel und tief hängenden Wolken wird leben müssen. Je tiefer man hinab ans Meer kommt umso wärmer wird es. Aber sehr nah am Meer kann es auch wiederum sehr feucht werden. Eine guter Bereich ist zwischen 100 und 300 Metern über dem Meer. Wer hier also im Hochsommer eine nette kleine Finca anschaut die auf 900 Metern gelegen ist und ein preisgünstiges Schnäppchen zu sein scheint, der sollte unbedingt im Dezember zurück kommen und schauen ob das „kleine Paradies“ halten kann was der geldgierige Verkäufer im Sommer versprochen hat.

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Zurück im Hotel liegt Sandra eingewickelt in eine warme Decke auf dem Sofa vor dem Fernseher. Die Augen sind geschlossen, das Programm ist offensichtlich nicht wirklich spannend. Nachdem sie das auch erkannt hat, habe ich das Wohnzimmer für mich allein. Der Fernseher ist aus, Sandra schläft nebenan und ich schaue mir meine „Beute“ des Tages an. Und die macht mir so richtig viel Spaß. Manchmal ist es genau richtig auf eigene Faust loszuziehen. Nur so kann man abwarten und hin und her probieren wie es einem in den Sinn kommt. Niemand ist genervt, friert, hat Hunger oder schweren Druck auf der Blase. Einfach nur „Du und das Universum“ – das ist schon cool. Leider werden das nur Männer verstehen können. Ich bin mir fast sicher, Frauen fehlt das „Timelapse-Gen“ :-)

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Hier noch ein Bild aus der Nikon D7000 mit dem AF-S 1.4/50mm “Normal-Objektiv”.

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Nikon D600 – Weg mit dem Sensordreck

Erst seit wenigen Wochen ist die neue Nikon D600 auf dem Markt und schon beschweren sich die ersten User über Probleme mit Staubpartikeln auf dem Chip der Kamera. Seit etwa einer Woche geistert nun ein Video durch die Gemeinde das in einer Zeitraffersequenz zeigt, wie sich langsam aber sich mehr und mehr Staub auf dem Chip der Kamera niederschlägt. Bei einem Auto würde man sagen: “Ok, nach den ersten 10.000 Kilometern ist es eingefahren und braucht dann einen Ölwechsel damit der erste mechanische Abrieb ausgespült wird!” Das versteht jeder und niemand hat ein Problem damit seinen neuen Porsche nach ein paar Wochen mit frischem sauberen sauteuren Motoröl befüllen zu lassen. Bei einer Nikon ist man nicht so tolerant, da ist man eher frustriert.

Doch woher kommt all der Staub? Böse Stimmen haben ja schon gemutmaßt, dass es nach den vielen Katastrophen der letzten Monate und dem hohen Erfolgsdruck in den Nikon-Produktionsstätten etwas zu staubig sein könnte. Das glaube ich eher nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich bei diesen Staubpartikeln um den ersten Abrieb der Spiegelmechanik handelt, auch eine Kamera muss man “einfahren” werden. Außerdem saugt praktisch jedes Objektiv fiesen Staub in das Innere eines DSLR-Kameragehäuses. Und bei jedem Objektiv-Wechsel kann neuer Staub eindringen. Dieser wird dann bei jedem Spiegelschlag immer wieder aufgewirbelt. Besonderes bei Zeitraffersequenzen mit vielen Einzelbildern ein großes Problem. Noch größer wird dieses Problem wenn die Einzelbilder bei wenig Licht aufgenommen werden und der Verschluss relativ lange Zeit geöffnet bleibt. Dann ist bereits nach kurzer Zeit Staub auf dem Sensor einer jeden digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) vorprogrammiert. Das war vor 10 Jahren bei meiner Nikon D100 so, das Problem hat sich über D1x, D2x und D300 bis zur D800E fortgesetzt. Auch die Kameras meiner Bekannten und Freude hatten schon oft mit diesem Problem zu kämpfen. In meinem Leben habe ich schon viele Chips vom lästigen Staub befreit und muss feststellen, das ist keine Raketenwissenschaft! Ein Unglück hat es dabei noch nicht gegeben, der Vorgang ist manchmal lediglich etwas zeitraubend weil man häufige mehrere Anläufe benötigt bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine fast nagelneue Nikon D800E bereits nach etwa 200 Auslösungen gereinigt werden musste und dass jetzt etwa 2000 Bilder später der Chip schon wieder eingestaubt ist! Man könnte sagen: “Wohl dem, der in der Lage ist den Chip seiner Kamera professionell selbst zu reinigen”.

Wie man den Chip in seiner Kamera richtig säubert habe ich in diesen beiden Videos gezeigt:

Also keine Sorge, das ist kein Einzelschicksal von Besitzern einer Nikon D600 bei einer Canon, Sony oder Olympus gibt es die gleichen Sorgen. Statt zu fluchen sollte man sich ein Reinigungsset bestellen und sich damit abfinden, dass der Staub der sich früher auf Dias und Negativen niederschlug genetisch mutiert ist und sich nun bevorzugt auf CMOS-Sensoren absetzt. Das Leben ist manchmal sehr ungerecht :-)

Hier habe ich noch einige Zeitraffersequenzen die ich mit meiner Nikon D7000 erstellt habe. Auch diese Kamera kann den Chip mit Ultraschall schütteln und die Werbung verspricht, dass man damit allem Staub den Garaus machen kann. Wer sich das Video genau anschaut, der sieht mitten drin einen fiesen großen dunklen Fleck. Das ist “Zeitraffer-Sensordreck” – möglicherweise ist dieser hier sogar genetisch mutiert!!


Ombra Mai Fu – Reworked

Die wirklich mangelhafte Qualität der ersten Version meines kurzen “Wolkenfilms” zum Ombra Mai Fu von Georg Friedrich Händel hat mich nicht ruhen lassen. Ich habe noch einige zusätzliche Zeitraffersequenzen erstellt und Teile des Videos dagegen ausgetauscht. Die Qualität ist bei neuen Version nicht perfekt aber sichtbar besser. Das liegt daran, dass ich diesmal das Video im Quicktime (Apple, MOV) exportiert habe. Damit wählt Magix Video Deluxe MX (VDL) einen anderen Algorithmus für die Kompression. Die resultierende Datei ist mit etwa 483MB statt 75MB auch deutlich größer.

Für alle dies sie nicht kennen, hier ist die erste sichtbar schlechtere Variante.

Ganz witzig finde ich, dass mir bei beiden Videos im YouTube Videomanager angezeigt wird “Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern“. Was soll nur dieser Blödsinn?? Das Playback habe ich selbst erstellt und Nina hat dazu gesungen, welcher Drittanbieter könnte daran die Rechte haben? Die Vorlage stammt aus dem Jahr 1694, die Uraufführung fand in London am 15. April 1738 im Londoner Kings’ Theatre statt. Wer zum Teufel kann fast 300 Jahre später verbieten dieses Lied zu singen?

Urheberrecht ist ja gut und schön, aber so wie es derzeit bei YouTube gehandhabt wird ist es “voll daneben” (Ein entsprechendes Zitat aus “The Big Lebowski” habe ich mir gerade verkniffen!).


Nikon D7000 – Zeitraffer mit extremem Teleobjektiv

Vor ein paar Tagen hatten wir eine ungewöhnlich klare Nacht und einen traumhaft schönen Vollmond. Als der Mond von meinem Balkon aus zu sehen war, habe ich schnell meine D7000 samt Riesentele aufgestellt und das Schauspiel aufgenommen. Ein paar heulende Wölfe im Hintergrund hätten die schaurige Szenerie wohl perfekt gemacht. Aber wer will in Deutschland schon nachts einen Wolf heulen hören?

Zum Videoschnitt, die Originalaufnahme habe ich um den Faktor 10 beschleunigt und einen etwas größeren Ausschnitt gewählt. Daher ist das Video nicht in Full HD sondern “nur” in 720p.

Über den Soundtrack habe ich nicht lange nachgedacht sondern einfach mal mein Klavier geöffnet, den ZOOM H2 oben drauf gestellt und vier mal das tiefe A gespielt. Dann noch viermal das A eine Oktave höher und schon klingt es irgendwie gruselig :-)

 


Nikon D7000 – Zeitraffer mit AF-S VR 4/200-400

Bei der Erstellung meines Artikels zur Fahrt über den Schweizer Klausenpass sind mir ein paar alte Fotos “in die Hände gefallen” auf denen meine damalige Freundin Nina zusammen mit meiner schönen alten BMW R80-RT zu sehen ist. Da kam mir die Idee eine alte MP3 Datei anzuhören die wir von mittlerweile 13 Jahren aufgenommen haben. Damals im Oktober 1999 hatte mein Vater Geburtstag und er ist überraschend kurz danach gestorben und einen Tag vor Heiligabend bei strömendem Regen beerdigt worden. Es kam mir damals alles vor wie in einem schlechten Film.

Während wir einige Wochen zuvor dabei waren unsere Sachen zusammen zu packen um ihn und meine Mutter zu besuchen hatte Nina die Idee, dass wir noch schnell für Ihn ein Geburtstagslied aufnehmen könnten. Nina schlug das Largo aus der Oper Xerxes von Georg Friedrich Händel vor – das “Ombra Mai Fu”

Ich habe schnell ein Playback mit meinen damals noch sehr zahlreichen Synthesizern erstellt. Nina hat einen Kopfhörer aufgesetzt und dann live zu meinem Playback gesungen. Nach drei Takes waren wir zufrieden und ich habe noch schnell eine kleine CD gezaubert. Wir haben dazu das Cover der 6. Symphonie von Pjotr Iljitsch Tschaikowski in der Aufnahme mit Leonard Bernstein (Deutsche Grammophon) eingescannt und den Titel mit Photoshop so verändert, dass Nina & Ansgar draufstanden.

Noch sehr gut erinnere ich mich an das erwartungsvolle Gesicht meines Vaters, als er diese CD ausgepackt hat. Er hatte insgeheim gehofft, dass wir für ihn eine kleine Lied aufnehmen. Und es war lustig zu sehen wie ihm zunächst die Gesichtszüge entgleisten als er dachte wir hätten einfach nur eine CD für ihn gekauft. Aber dann kam ihm die Erleuchtung und seine Augen begannen zu leuchten. Sekunden später lag die CD im CD-Player und wir lautschten andächtig den Klängen meiner Synthesizer und natürlich Ninas Sopranstimme.

Eigentlich hatte ich erwartet, dass meine Eltern sich grinsend ansehen, statt dessen begannen sie wie auf Kommando gleichzeitig zu weinen!

Was war los?? Es dauerte eine ganze Weile bis sie sich wieder beruhigt hatten und schließlich haben sie uns erzählt, dass wir ohne es zu wissen genau das Lied getroffen haben das damals bei ihrer Hochzeit in der Kirche gesungen wurde. Welch ein Zufall, da gibt es Millionen Lieder die wir hätten aussuchen können und wir haben genau dieses Lied “getroffen”.

Als mein Vater kurz drauf nicht mehr bei uns war habe ich dieses Lied wirklich oft gehört und noch heute stimmt es mich sehr nachdenklich.

In den letzten Wochen hatten wir hier in Bonn oft einen sehr krassen Himmel mit schweren Gewitterwolken und zwischendurch immer wieder sonnigen Abschnitten. Das ganze hat mich fasziniert und ich habe immer mal wieder meine Nikon D7000 mit meinem großen 200-400mm Teleobjektiv an ein geöffnetes Fenster gestellt. Die D7000 nimmt 20 Minuten Video auf, danach ist Schluß! Weil ich immer wieder vergessen habe die Kamera “zeitnah” neu zustarten, habe ich leider nur einzelne “Videoschnipsel” die ich mit Magxi Video Deluxe MX auf um das 50-fache Tempo beschleunigt habe.

Die gewaltigen Datenmengen sind ein großes Problem und noch viel schwieriger ist es, alle Parameter so einzustellen, dass die Wolken später auch “flüssig” dahinziehen. Es hat mich mehrere Anläufe gekostet es halbwegs zu hinzubekommen. Dazu musste ich das knapp 180 Sekunden lange Video einmal als unkomprimiertes AVI speichern. Das Ding war dann satte 14,0 GB groß und das bei nicht einmal voller HD Auflösung sondern “nur” in 720p!

Anschließend habe ich das Monster in Video Deluxe importiert und als WMV-Datei ausgegeben. Wirklich unzufrieden bin ich mit dem Kompressionsergebnis. Besonderns in den dunklen Bildbreichen sieht man wirklich extrem fiese Kompressions-Artefakte. Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee mit welchen Einstellungen man das Video so hinbekommt, dass es annähernd wie das “unkomprimierte Monster” aussieht?

Ok, ich bin gespannt auf Euer Feedback!


Logic Audio mit midicontrol Pro49

Seit ich meine kleinen Mac’s habe, mag ich die Musiksoftware ‘Logic’. Es ist die ultimative erwachsene Variante von ‘Garageband’ und man kann damit eigentlich alles machen was man sich musikalisch vorzustellen vermag. Vor etwa drei Wochen habe ich mir dann für 3,99 Euro das ‘Garageband-APP’ auf mein iPad geladen und war von Anfang an wirklich begeistert. Schnell war klar, dass da ein Audio-Interface her muss. Also habe ich mir ein APOGEE JAM bestellt. Dieses Interface erlaubt den Anschluss einer E-Gitarre oder eines Mikrophons an ein iPad oder einen Computer mit USB-Schnittstelle. Es produziert einen wirklich tollen Sound und es macht einfach Spaß damit Gitarre zu spielen. Meine Gitarren-Effektgeräte werde ich nun alle verkaufen können, das iPad und meine kleinen Mac’s können das inzwischen viel besser.

Neben Logic gibt es auf dem Mac auch die Software ‘Mainstage’. Will man einfach mal ne Runde Gitarre spielen ist das wirklich cool. Via Mainstage wird das MacBook zur Sammlung krasser Gitarrenverstärker mit vielen Effekten und tollen Sounds. Leider ist es während man auf der Gitarre spielt nicht ganz einfach über die Tastatur des MacBooks die Sounds in Mainstage zu wechseln. Da müsste es doch eine Lösung geben? Nach 10 Minuten ‘Forschungsarbeit’ wird klar, dass ich mir von Behringer das FCB-1010 bestellen werde, gesagt getan.

Während der nächsten Tage warte ich auf die Lieferung, aber es kommt nichts. Heute gibt es dann eine E-Mail, dass das FCB-1010 derzeit nicht lieferbar ist. Also gibt es nur eins – Abbestellen und rein ins Auto. 30 Minuten später bin ich beim Music Store in Köln. Der Neubau an der Istmabul-Straße ist riesig und es macht einfach Spaß dort die vielen tausend Dinge anzuschauen und den Jungs zuzuhören wie sie Gitarren und vieles mehr ausprobieren.

Eine Stunde später gibt es beim Schottischen Spezialitäten-Restaurant auf der anderen Straßenseite einen 9er Chicken-Nuggets. Während ich es mir bei Hühner-Formfleisch und Barbecue-Sauce gut gehen lasse liegt im Kofferraum meiner Dieselrakete nicht nur das Behringer FCB-1010 sondern auch ein kleines USB-Masterkeyboard. Es hat den schönen Namen midicontrol Pro49 – klingt das nicht vielversprechend?

Später am Abend nachdem einige der letzten Umzugskartons ausgeräumt sind sitze ich mit meinem 17″ MacBook auf dem Bett. Auf den Ohren habe ich den neuen AKG K540, rechts neben mir liegt das midicontrol Masterkeyboard. Ok, es ist alles da, nur was soll ich damit jetzt anstellen? Ich probiere mal ein paar Grooves durch, dann ein paar Bass-Sounds und nach einigen wenigen Minuten steht ein kleines “Grundgerüst” für 60 Sekunden “sinnlose Filmmusik”. Schnell noch eine asiatisch angehauchte Melodie-Stimme und eine coole Breakbeats unterlegen und schon ist es fertig. Über den Kopfhörer klingt es einfach geil. Die Bässe bumsen was das Zeug hält und alle Sounds sind schön klar definiert, super!

Der Export in eine MP3-Datei dauert etwa 30s, danach habe ich ein kurzes Stück Musik. Damit könnte ich meine bei YouTube wegen eines Content-ID-Treffers (wieder einmal) von der Umsatzbeteiligung deaktivierte Zeitrafferaufnahme “Bon(n) Timelapse” unterlegen.

Also schnell “Final Cut Pro X” starten, das Projekt öffnen, den Apple-Soundtrack wegwerfen und aus dem Finder das neue MP3-File hineinziehen. Kurz ein Fade-Out erstellen und die Lautstärke auf -4 dB absenken, damit Euch nicht die Ohren wegfliegen. Der Export mit dem ProRes-Codec dauert etwa 30s, das Ergebnis ist 1,34 GB gross – uff – keine 60s Sekunden HD-Video in voller Auflösung in bester Qualität haben 1,34 GB – der Wahnsinn…

Das muss kleiner werden! Ich starte einen zweiten Export, diesmal nehme ich ein “Vimeo & YouTube HD-Preset” des Add-Ons mit dem schönen Namen “Compressor”. Und prompt dauert die Verarbeitung des kleinen Videos auch gute 6 Minuten!! Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aus 1,34GB sind 0,153GB – also 153MB geworden. Das passt zu meinem “16.000er Hausfrauen-DSL-Anschluss”. Nach 5 Minuten ist das Video bei Vimeo hochgeladen. Hannibal vom A-Team würde sich jetzt eine Zigarre anstecken und die Worte sagen “Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert”.

Doch dann das…

Das Video ist also NICHT in HD und 23 Minuten soll ich noch warten. Das ist alles echt blöd, zahlt man bei Vimeo nicht ist man voll der Depp. Also schieben wir die Datei mal zu YouTube rüber… Das geht aber auch nicht schneller…

Doch kurz nach Mitternacht ist es dann geschafft, alles ist online, ich kann diesen Artikel publizieren und endlich schlafen gehen. Oder ob ich noch schnell einen neuen Soundtrack für ein anderes Video zusammen fummeln könnte…

Und hier die Vimeo-Variante …leider ohne HD :-(


Nikon D700 – Zeitraffer mit Lightroom

Die ist die erste Version die ich mit Magix Video Deluxe MX direkt aus den JPG-Dateien der Nikon D700 erstellt habe. Die Kontraste sind für meinen Geschmack viel zu hart und was mich am allermeisten stört ist, dass aufgrund geringer Helligkeitsunterscheide der Einzelbilder das Video zwischendurch ganz schlimm flackert. Im Vergleich dazu ist bei der neuen Version wirklich viel passiert. Die Farben sind intensiver, die Kontraste sind milder, das Bild ist schärfer und die Gebäude stehen gerade weil sich die Perspektive mit Apples Final Cut Pro X ganz einfach entzerren lässt…

Wie macht man das?

Der Weg dahin war relativ weit! Apple bewirbt seine neue Version der Videoschnitt-Software Final Cut Pro X wirklich vollmundig. Adobe Premiere und ähnliche Produkte werden in der Werbung sogar direkt verglichen und sinngemäß als “veraltete Systeme” bezeichnet. Was Apple aber verschweigt ist, dass die vielen tollen Plug-Ins die es für die vorherige Version gab mit dem neuen Final Cut Pro X oder auch kurz FCPx nicht mehr funktionieren. Diese Software ist damit in gewisser Weise “nackt” und hat einen geringeren Funktionsumfang als die vorherige Version! Helfen kann man sich hier nur, indem man die wenigen bereits lieferbaren Plug-Ins für wirklich teures Geld zusätzlich erwirbt. Das ist sehr ärgerlich! Vor einigen Monaten habe ich mir Magix Video Deluxe MX für etwa 50 Euro gekauft. Eine Software für Windows basierte Computersysteme. Mit dieser Software kam ich nach einer Einarbeitungszeit von etwa 4 Stunden spontan klar und kann damit eigentlich alles machen was ich will. Meine umfangreichen Videos zu Reisen nach Teneriffa und in die USA sind damit entstanden.

Aber mit dem neuen MacBook mag ich nicht immer hin und her wechseln. Und eine “virtualisierte” Video-Bearbeitungssoftware macht unter Performance-Aspekten wenig Sinn. Das muss schon “nativ” auf dem richtigen Betriebssystem laufen.

Hier ist nun meine inzwischen dritte Version der kleinen Testsequenz des Sonnenaufgangs über der Bonner Museumsmeile. Bis die Nikon D800E endlich lieferbar ist muss ich ja noch ein wenig üben :-)

Kurz einen Überblick über die Technik…

Mit Lightroom 3 bietet Adobe eine relativ preiswerte Software zur Bildbearbeitung für Windows und OS-X Computer an. Lightroom ist in der Lage die Bearbeitungsschritte die man an einzelnen Bildern vorgenommen hat in separaten Meta-Daten-Abschnitten innerhalb der Bilddateien abzulegen. Hier setzt die kostenlose Software LRTimelapse von Gunther Wegner an, die es auf www.gwegner.de zum Download gibt. Diese Software ist erfreulicher Weise in Java programmiert, daher wurde es möglich je eine Version für Windows und eine Version für OS-X zu erstellen – Super!! Auf seiner Webseite hat Gunther Wegner auch einige sehr informative Video-Tutorials bereitgestellt und ein eBook zum Thema “Zeitraffer” hat er auch geschrieben!

Mit seiner Software LRTimelapse kann man nun die Metadaten der Bilddateien manipulieren. Das Prinzip ist etwa so:

1. Bilder in LRTimelapse öffnen und Metadaten initialisieren

2. Bilder in Lightroom öffnen

3. Erstes und letztes Bild der Zeitraffersequenz in Lightroom korrigieren

4. Die Bearbeitungsschritte des ersten und letzten Bildes mit LRTimelapse auf alle anderen Bilder übertragen und das “Deflickering” aktivieren

5. Die Bilder erneut mit Lightroom einlesen und “entwickeln”

Für die Erstellung der Videos hat Gunther Wegner einige Ergänzungen für Lightroom bereitgestellt. Damit kann das Video vom Kamera-Format 3:2 in das 16:9 Seitenverhältnis gängiger Flachbildfernseher gebracht werden. Schließlich kann man die korrigierten Bilder als Diashow exportieren und fertig ist die perfekte Zeitrafferaufnahme.

Ich habe es jedoch etwas anders gemacht. Nachdem die Meta-Daten der Einzelbilder in LRTimlapse Pro über alle Bilddateien hinweg harmonisiert waren, habe ich die Bilder mit Lightroom “entwickelt”, sprich in einen separaten Ordner exportiert. Danach habe ich die erste Datei der Sequenz mit Photoshop CS5.1 geöffnet und das Häkchen bei “Image Sequence” gesetzt. Tut man dies, so kann man mit Photoshop alle folgenden Bilder als Video-Sequenz exportieren. Diese Sequenz aus 999 Bildern war dann auch prompt etwa 3,5GB groß – uff…

Dieses Monster habe ich danach mit Final Cut Pro X importiert. Dort kann man dann ganz einfach eine Korrektur der Perspektive und den Beschnitt auf das 16:9 Format vornehmen. Via “Bereitstellen für Youtube” habe ich das kleine Testvideo dann gerendert und zu YouTube übertragen. War doch ganz einfach…

Unabhängig von den vielen komplex anmutenden Arbeitsschritten bin ich mit dem Ergebnis nun recht zufrieden. Und ein wenig habe ich die Hoffnung, dass es irgendwann eine neue Version von Lightroom oder Photoshop (oder was auch immer) geben wird, welche dieses komplexe Verfahren ganz einfach präsentiert und dass damit die Erstellung wirklich guter Zeitraffersequenzen zum Kinderspiel wird.

Später werde ich einige Sequenzen im RAW-Modus aufnehmen, damit ist der Tonwertumfang deutlich größer und die Konvertierung in Lightroom bietet deutlich mehr Spielraum.


Nikon D700 – Flimmern bei Zeitrafferaufnahmen

Schaut man sich diese beiden Versionen des gleichen Videos an, so gefällt mir die neuere Version aus Final Cut Pro X schon besser.

Um die neue Version zu erstellen habe ich mir via App-Store Apples “Final Cut Pro X” gekauft. Keine schlechte Software, das muss man sagen! Beispielsweise ist die Möglichkeiten die Perspektive ganz einfach zu korrigieren super. Auch die Möglichkeiten des Video-Schnitts sind deutlich erwachsener als beim ziemlich guten iMovie. Man kann wie bei Magix Video Deluxe MX sehr einfach mehrere Spuren übereinander legen, Soundeffekte einbauen und vieles mehr. Aber eines fehlt mir noch und das ist ein gut funktionierender Flimmerfilter!

In dieser neuen Version der kurzen Zeitraffersequenz aus 999 JPG’s sieht man es ganz genau – es flimmert wie die Hölle. Das ist auch nicht verwunderlich, denn während die Sonne aufgeht muss die D700, die ich auf Zeitautomatik eingestellt habe, die Belichtungszeit immer wieder anpassen. Und das geht leider nicht stufenlos. Daher flimmert das Video später etwas. Wie man sich dreht und wendet, in meiner 239,- Euro teuren neuen Video-Schnittsoftware habe ich bislang keine Möglichkeit gefunden dieses Flimmern zu entfernen.

Mit Gunther Wegners Software LRTimelapse könnte ich das Problem beheben. Aber nur unter Windows und nur in Verbindung mit Adobe Lightroom Version 3 oder 4. Auf dem Mac sehe ich derzeit nur die Möglichkeit eines der für Profis gedachten wirklich teuren Plug-Ins zusätzlich zu erwerben. Die Preise sind exorbitant, brauchbare Plug-Ins kosten schnell mehrere hundert $ oder €. Das ist für einige kurze Zeitraffervideos zu viel.

Wenn jemand unter Euch einen Tipp hat wie man das auf dem Mac mit “Final Cut Pro X” hinbekommt, schreibt es mir doch bitte in die Kommentare.

Ach ja, eine Liebesbotschaft von YouTube habe ich eben auch wieder erhalten:
Hallo ancharius,

Dein Video “Nikon D700 – Timelapse – Final Cut Pro X Edit – HD 1080p” enthält möglicherweise Inhalte, an denen rumblefish die Eigentums- oder Lizenzrechte hat. Es ist jedoch immer noch auf YouTube verfügbar! In einigen Fällen werden Anzeigen neben deinem Video eingeblendet.

Dieser Anspruch hat keinerlei negative Auswirkungen auf deinen Kontostatus. Weitere Informationen zu den für dein Video geltenden Richtlinien findest du auf der Seite Urheberrechtshinweise.

Mit freundlichen Grüßen
Das YouTube-Team


Zeitraffervideo aus 36.000 RAW-Bildern

Gunther Wegner ist ein Experte wenn es darum geht wirklich tolle Zeitraffer-Videos zu erstellen. Auf meiner ganz persönlichen Lieblingsinsel Teneriffa hat er in mühsamer Kleinarbeit ein geniales Zeitraffer-Video dieser tollen Insel aus etwa 36.000 RAW-Bildern erstellt. Gebt ihm eine Chance!

 

Für alle die es noch nicht kennen, hier mein Nikon D7000 Featurette auf Teneriffa:


GoPro Sunrise

Es ist Montag, Sandra ist schon seit fast einer Stunde im Büro als in Bonn langsam die Sonne aufgeht. Am Himmel sind keine Wolken und die Sonne geht nur im Winter direkt hinter dem Bonner Posttower auf. Aber egal, vielleicht sieht es ja doch ganz cool aus. Schnell eine SD Karte in die kleine GoPro HD HERO 1080 einstecken und dann beides zusammen in einem Unterwassergehäuse unterbringen. Es sind noch die toten Fliegen vom Wochenende dran, aber die lassen sich leicht abwaschen. Mit einem Mikrofaserlappen wird schnell eine Ecke eines Fensters geputzt, man könnte auch das gesamte Fenster putzen, aber dann ist der Sonnenaufgang schon wieder vorbei. Die GoPro wird mit dem Autoscheibenhalter von außen an das Fenster montiert und schon filmt sie den Morgenhimmel über der Bonner Museumsmeile. Später sieht es dann doch ein wenig langweilig aus. Auch ist die Perspektive nicht wirklich toll gewühlt, ich hätte das LCD-Back benutzen sollen.

Auf meiner Festplatte finde ich noch eine Aufnahme des 21-ten Präludium von Johann Sebastian Bach, das ich vor einigen Jahren für eine Weihnachts-CD selbst eingespielt habe. Es ist ein wenig holprig, aber ich war und bin ja auch kein Profi – jedenfalls nicht am Klavier :-) Die Aufnahme läuft etwa 100 Sekunden, da ist meine Zeitrafferaufnahme ein wenig zu kurz. Ach komm, da wird einfach noch mal der Schwenk mit der Eieruhr hintendran geklebt und dann passt das schon…

Und hier ist es nun, mein kleines Meisterwerk :-]

 


Panoramaschwenks mit einer Eieruhr

Gestern habe ich Euch ganz kurz meine beiden schönen neuen Eieruhren gezeigt. Hier ist nun der erste kleine Panoramaschwenk den ich mit einer einzelnen Eieruhr und einer GoPro HD HERO 960 aufgenommen habe. Das Video lief etwa 30 Minuten und ich habe mit Magix Video Deluxe V17 um den Faktor 150 beschleunigt. Gut gefällt mir das Wolkenspiel!

 


Unfalltod auf der Autobahn?

In den meisten Fällen ist ein Unfalltod auf der Autobahn ebenso überflüssig wie vermeidbar! Einige kleine Regeln helfen beim Überleben auf Deutschen Autobahnen. Besonders bei schlechtem Wetter gibt es immer wieder schwere Unfälle. So auch heute morgen auf dem Weg nach Mainz. Kaum war ein Lied im Radio ausgespielt, kam schon die nächste Warnmeldung “Achtung, auf der A-XYZ ist eine ungesicherte Unfallstelle auf Höhe der Ausfahrt Blablabla…” Das muss doch nicht sein!

Hier habe ich ein kleines Video zu diesem Thema, vielleicht hilft es ja – wirklich glauben tue ich es zwar nicht – aber Ihr könnt mich gern vom Gegenteil überzeugen und  in den nächsten Jahren einfach keine Unfälle bauen. Ihr könntet einfach mal so fahren, dass ihr niemanden mit in den Tod reißt. Vielleicht könntet ihr eure sauer verdiente Knete statt in verchromte 20″ Alufelgen in eine schöne Kamera investieren und damit richtig tolle Fotos machen. Ok, das ist nicht so cool wie ein V8 mit 5,7 Litern Hubraum und 432 PS – aber für schöne Fotos braucht man auch deutlich weniger Benzin…


Zeitraffer mit der Nikon D7000

Hier habe ich noch ein kleines Video, dass ich seit ein paar Wochen auf einer der GoPro-Speicherkarten durch die Gegend gefahren habe. Nun habe ich endlich mal die Zeit gefunden es fertig zu stellen. Es ist ein morgentlicher Blick auf die Bonner Museumsmeile. Insgesamt waren es etwa 60 Minuten Video-Material, das ich mit der Nikon D7000 im Modus 1080p aufgezeichnet habe. Da die D7000 Videos nach 20 Minuten beendet, musste ich immer mal schauen, ob die Kamera noch läuft. Das ist ein wenig nervig. Die drei Video-Dateien habe ich eben mit Magix Video Deluxe V17 geladen und bei der Geschwindigkeit 8000% eingestellt. Der Sonnenaufgang spielt sich also mit 80-facher Geschwindigkeit ab.

Dies Musik stammt aus einer Royalty-Free-Sammlung.


GoPro Motor-Kit

Am Wochenende ist die neue GoPro HD HERO 1080 samt Motor-Kit eingetrudelt. Am Montag um kurz vor 6h wird es dann ernst, ich versuche mich mal mit der neuen Autoscheiben-Halterung. Es klappt leider nicht wie erhofft, an meiner Diesel-Rakete steht die Windschutzscheibe sehr steil. Egal wie ich die Kamera auch drehe und wende, entweder schaut sie in den Himmel oder es ist das halbe Auto mit auf dem Bild. Das ist alles gar nicht so einfach, aber ich muss nach Mainz und daher geht es dann mit einer suboptimalen Kameraposition auf die Reise. Mal sehen was man daraus zaubern kann.

 

In Mainz angekommen hat die kleine GoPro knapp zwei Stunden ununterbrochen die gesamte Fahrt aufgezeichnet. Es zwei MP4-Dateien entstanden die zusammen etwa 7GB groß sind. Die Kamera hat sie automatisch bei ca. 4GB gesplittet. Am Abend soll der Import in iMovie auf dem Mainzer Mac Mini zwei Stunden dauern, kein Problem ich habe ja noch das MacBook dabei. Nach drei Stunden schaue ich mal wie weit es ist. Es ist bloß nichts da, keine importierten Files, hä?? Also erneut versuchen, stunden vergehen und es ist wieder nichts da! Dann kommt es mir in den Sinn, die Festplatte ist voll. 320GB sind einfach wenig wenn man mit diesen großen Videos hantiert. Also wird erst einmal aufgeräumt. Irgendwann klappt es dann, aber es ist schon nach Mitternacht. Am nächsten Abend dann die Bearbeitung. Das Video steht auf dem Kopf, aber mit iMovie kann man es ganz einfach drehen. Dann ist die Platte wieder voll, wieder aufräumen weil nichts mehr geht…

Am dritten Tag ist das Video dann auf einige wenige Minuten eingedampft und es ist ein bisschen Musik unterlegt. Die Musik ist 4% schneller, an Anfang und Ende ein- und ausgeblendet und die Lautstärke ist reduziert. Mal sehen, ob YouTube das Video wieder in Deutschland sperrt…

Ok hier ist es nun und jetzt auf zur Arbeit…

 


Zion Sunset Time Lapse

Ein Sonnenuntergang im Zion Canyon und das im Zeitraffer, das hatte ich schon ganz lange mal vor. An einem der letzten Tage ist es dann endlich so weit. Morgens geht es von Tuba City nach Page. Das Auto wird gewaschen und schon einmal ein wenig auf die Rückgabe in Las Vegas vorbereitet. Später treffe ich mich mit Angenie und Peter zum Essen beim Mexikaner gegenüber vom Safeways in Page. Leider gibt es dort drei Mexikaner, aber wir finden uns dennoch! Das Essen ist super und wir unterhalten uns noch eine ganze Weile über das was man hier alles machen kann. Angenie und Peter wohnen in der Nähe des Yellowstone Nationalparks und da muss ich irgendwann auch mal hin. Aber derzeit liegt dort noch hoher Schnee. Vielleicht mal im September oder so, mal sehen…

Am Nachmittag machen wir uns dann auf den Weg. Während ich noch kurz via HTC Handy in meine Mails schaue – das Rodeway Inn hat eine WLAN (das password ist password) fahren Angenie und Peter schon einmal mit ihrem großen Toyota los. Auf der Ladefläche ist eine Art Wohnkabine montiert und es hängen zwei Mountainbikes hinten am Auto. Diese beiden Amerikaner sind sportlich und gut im Training. Ganz anders als ich. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren kann. Es gibt natürlich in Amerika viele dicke Leute, aber es gibt auch das totale Gegenteil – eigentlich ist es dort nicht anders als bei uns daheim in Deutschland :-)

Da ich etwas später losgefahren bin, überraschst es mich umso mehr, als plötzlich das Auto von Angenie und Peter vor mir auftaucht. Ich überhole nicht und als die zwei dann zur Cottonwood-Road abbiegen kann ich sehen wie mir Angenie auf der Fahrerseite zuwinkt. Die beiden sind wirklich großartig!

Es geht weiter zum Bryce Canyon. Dort angekommen steht die Sonne schon sehr tief, aber es ist noch gerade rechtzeitig für ein paar Filmaufnahmen der Felsgipfel die im letzten Licht der Abendsonne leuchten. Interessant ist, dass sie unterschiedlich hoch sind und daher der Reihe nach zur “Nachtruhe” übergehen. Für mich ist es relativ einfach, die kleine Nikon P7000 stelle ich einfach auf mein kleines Reisestativ und lasse sie jeweils etwa 20 Minuten lang die Felsgipfel filmen. Als der eine Fels im Schatten ist, richte ich sie kurz auf den nächsten aus und weiter geht es. Während die P7000 filmt mache ich mit der D2x ein Foto nach dem anderen. Zwischendurch laufe ich hin und her, hole andere Objektive, mal die D300 und dann auch noch kurz die F80 – ein paar Dias wären schon schön!

Dabei muss ich nur aufpassen, dass ich nicht vor der P7000 herlaufe und sie auch nicht umkippe, schließlich steht das Stativ am Rande des Virgin Rivers im fließenden Wasser!

Erst Tage später komme ich dann dazu mit iMovie auf dem Mac ein Video zu erstellen, dass ich mir so ähnlich immer vorgestellt habe. Schöner wären jetzt noch pfeilschnell dahinziehende Wolken, aber man kann nicht alles haben und ich hatte nur diesen einen Abend. Vielleicht beim nächsten Mal…

Der Zeitraffereffekt ist mit iMovie ganz einfach herzustellen. Man importiert die Film-Clips, selektiert das was man haben möchte und zieht es mit der Maus auf die “Timeline”. Danach kann man es noch beliebig kürzen, anderen Ton unterlegen, es stabilisieren oder eben die Geschwindigkeit erhöhen, jeder einzelne Teil abgespielt wird. Via Schieberegler sind ist eine Geschwindigkeit von 800% – also 8-fach einstellbar. Ich habe ein wenig herum probiert und festgestellt, dass iMovie auch werte wie 2000% akzeptiert – also 20-fache Geschwindigkeit. Das ist dann wirklich cool und man kann dann sehr schön sehen wie die Sonne über die Berggipfel hinweg streicht. Großartig!

Hier ist es nun, mein lang ersehntes Zeitraffer-Video des Sonnenuntergangs im Zion Canyon:


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