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Nikon DF – Systemkamera mit Vollformatsensor

Wer während der letzten Monate den internationalen Fotomarkt etwas beobachtet hat, dem sind sicher mehrere neue spiegellose Systemkameras ins Auge gesprungen. Sony hat zunächst mit der RX1 eine Kamera mit fest montiertem Zeiss Objektiv zum exorbitanten Preis von weit mehr als 3.000 Euro ins Rennen um die Käufergunst geschickt. Diese Kamera liefert bestechend gute Bildergebnisse, nur das Objektiv lässt sich nicht wechseln und selbst einen Sucher muss man separat erwerben.

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Kaum war die RX-1 auf dem Markt, hat SONY nur acht Monate später die grundsätzlich baugleiche RX1r nachgelegt. Damit es den unentschlossenen Käufern nicht langweilig wird ist nun gleich eine Triumvirat neuer Kameras Alpha-Serie in der Pipeline die mehr in Richtung Spiegelreflexkamera zielen, ohne indes einen Spiegel zu verwenden.

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Wirklich lieferbar sind sie noch nicht aber man kann sie bereits vorbestellen.

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Und einen toll gemachten Werbespot gibt es auch schon zu sehen.

Auch bei Olympus hat sich in den letzten Wochen einiges getan und mit der OM-D E-M1wurde ein spiegellose Systemkamera im Retro-Design vorgestellt die sehr an die großen SLR Klassiker OM-1 und OM-2 aus dem 80er Jahren erinnert.

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Wie schon in den 80er Jahren legt man bei Olympus großen Wert drauf zu unterstreichen, dass die neue Kamera deutlich kleiner und kompakter als die Systeme der Wettbewerber ausfallen.

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Quo Vadis Nikon

Bei Nikon überschlagen sich derzeit die Neuvorstellungen ebenfalls. Wie bei der SONY RX1 wurde die sehr gute Nikon D5200 vor einigen Tagen bereits nach weniger als einem Jahr von der Nikon D5300 abgelöst. Wegen der vielen negativen Stimmen zum Problem mit feinsten Öltropfen die den Sensor verschmutzen können, hat Nikon mit der Nikon D610 die sehr gute Nikon D600 bereits einige Monate nach der Vorstellung schon wieder aus dem Programm genommen.

Aktuell sieht das Nikon DSLR-Angebot etwa so aus:

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Auch im Segment der kleinen Nikon Kameras tut sich was, hier wurde jüngst die weltweit erste wasserdichte Systemkamera mit Wechselobjektiv und Blitzlicht vorgestellt, die Nikon 1 AW1.

Nikon1_AW1_Silver

Doch wie sieht es mit einem Pendant zu den neuen spiegellosen DSLR-ähnlichen Systemkameras von Sony und Olympus aus?

Mit den beiden Videos “Nikon – Pure Photography” verunsichert man aktuell die gesamte Fangemeinde. Woher kommt dieses Verschlussgeräusch am Ende der Videos, aus einem Lautsprecher oder ist es echt? Eine Kamera ist in beiden Videos indes nicht wirklich zu sehen und so werden wieder einmal gezielt Spekulationen befeuert und Kunden verunsichert. Vielleicht ist die neue Generation noch nicht ganz fertig und bevor Kunden zu Sony oder Olympus abwandern könnte man ihnen die schon fast getroffene Entscheidung so schwer machen, dass sie warten bis klar ist was letztlich hinter diesen Videos steckt.

Aber seht selbst:

Im zweiten Video hält der Schauspieler eine Kamera in der Hand deren Objektiv sehr an die legendären AiS Objektive ohne Autofokus erinnert. Dies verleitet die Nikon Fangemeinde aktuell wieder einmal zu wilden Spekulationen. Die einen hoffen, dass eine neue Kamera im Design der legendären Nikon F3 auf den Markt kommen wird, die andere hoffen auf einen digitalen Nachfolger der Nikon FM3a.

Ich habe mir heute mal den Spaß erlaubt eine Symbiose aus Nikon Fm3a der Fuji X100 und der Nikon F75 zu erstellen. Ein neues extrem lichtstarkes Objektiv habe ich auch gleich dazu entworfen, wenn Mythos dann echter Mythos :-)

Nikon DF - Silver - Top - Prototype

Ach ja, der rote “Video-Button” stammt von der Nikon 1…

Über die Gestaltung der Rückseite habe ich auch nachgedacht :-)

Nikon-DF-Back-Silver-2014

Wie dem auch sei, so oder so ähnlich könnte die neue Nikon aussehen. Ob die Typenbezeichnung allerdings wirklich Nikon DF sein wird, das bleibt abzuwarten.

Aktuell kursieren im Internet bereits mehrere Interpretationen der neuen Typenbezeichnung:

  • Nikon DF – Digital Fusion
  • Nikon DF – Discontinued Filmcamera
  • Nikon DF – Discrete Finance
  • Nikon DF – Digital Flop

Vor ein paar Tagen machte bei Facebook dieser schöne Cartoon die Runde:

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Da steckt viel Wahrheit drin! Wer in diesem Tagen in die Fotografie einsteigen möchte und überlegt welche Kamera er kaufen sollte, dem würde ich zu einer gebrauchten DX Kamera in guten Zustand raten. Wer mit der Kamera filmen möchte, der nimmt eine D5100 oder die D7000. Wer eine schöne große Profikamera sucht, der ist mit der D2x oder der D2xs immer noch sehr gut beraten. Auch die Nikon D300 oder die D300s sind durchaus noch mehr als zeitgemäß und liefern wirklich tolle Bilder. Aber auch mit den Kameras der anderen Hersteller kann man sehr gute Fotos machen.

Noch immer gilt die alte Weisheit:

Das Bild macht nicht die Kamera sondern der Fotograf

Also Freunde, lasst Euch nicht total verrückt machen von all den neuen schönen Dingen die immer besser toller, weiter, höher und schneller sind. Kauft Euch einfach eine erprobte Kamera für kleines Geld und achtet dabei mehr darauf wie sie in der Hand liegt und ob Euch die Bedienung zusagt.

Ein perfektes Foto das mit einer Nikon D70 für 100 Euro aufgenommen wurde ist immer noch 10.000 mal besser und wertvoller als eine verwackelte Gurke die aus einer Nikon D4x mit AF-S VR 1.8/500mm EX-IId oder sonst was stammt.

Mein Tipp:

Nicht mehr in Internet-Foren nach der besten Kamera mit den feinsten Pixeln stöbern und auch nicht 5 Stunden am Tag ein Werbevideo nach dem anderen bei YouTube anschauen. Schnappt Euch eine gebrauchte Kamera die technisch gut in Schuss ist und geht hinaus in die Welt und macht geile Fotos. Was nutzt die konkrete Utopie mit 24,37 Megapixeln und 2.013 statt 1.879 Linienpaaren solange ihr dieses teure Ding weder versteht, noch korrekt bedienen könnt und außerdem keine Erfahrung im Umgang mit Motiven habt?

Viele wichtiger als die Kamera mit den allerletzten technischen Gimmicks ist eine eigene Bildsprache! Geht einfach fotografieren und versucht bei dem was ihr da macht mit jedem Mal ein wenig besser zu werden. Irgendwann ist es dann Zeit für die teure Profikamera und dann ist sie bei Euch auch in guten Händen. Und statt viel Geld für immer neue Kameras auszugeben habt ihr dann ein paar Jahre lang viel fotografiert, seid in der Welt herumgekommen und könnt über die Frage Nikon D7000 oder Nikon 7100 nur noch müde lächeln.

Ich für meinen Teil packe jetzt meine Sachen und gehe raus um mir ein paar schöne Motive zu suchen :-)

Update vom 01.11.2013

Die Leute vom Nikon Marketing bauen ihren Werbefeldzug schrittweise aus und nun gibt es weitere Details zu sehen. Die neue Nikon DF wird wie eine Mischung aus D800 und F3 aussehen. Aber warten wir es mal ab, bis zur offiziellen Vorstellung sind es nur noch einige wenige Tage…

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Nikon D800 – Videos professionell produzieren

Atomos Ninja 2

Moderne Kameras wie die Nikon D800 bzw. D800E ermöglichen neben qualitativ hochwertiger Bildaufzeichnung auch Videoaufzeichnungen. Doch jeder der schon einmal versucht hat eine etwas längere Video-Sequenz mit einer DSLR aufzunehmen kennt das Problem der kurzen Aufzeichnungsspannen dieser Kameras. Ich selbst habe mich beispielsweise bei den Videos zum Thema “Nikon History” schon oft darüber geärgert, dass meine Nikon D7000 nach 20 Minuten die Videoaufzeichnung einstellt und man keinen entsprechenden Hinweis erkennen kann, solange man VOR der Kamera steht.

Das ist oft wirklich störend besonders wenn man gerade im Fluss ist und einige komplexe Sachverhalte schön auf den Punkt gebracht hat. Die Enttäuschung ist dann immer wieder groß wenn man feststellen muss, dass große Teile der Moderation nicht aufgenommen wurden.

Wer sich fragt warum es diese Begrenzungen gibt und ein wenig bei google & Co. auf die Suche geht findet schnell heraus, dass dies eine bewusste Beschränkung ist, die von den Kameraherstellern in die Software der Kameras integriert wurde. Für eine DSLR die Videos aufzeichnen kann die länger als 30 Minuten laufen, werden nämlich zusätzliche Abgaben fällig.

Ich selbst habe mich beim Filmen mit der Nikon D7000 oder meiner D800E auch schon oft darüber geärgert, dass man auf dem Display bei hellem Sonnenlicht praktisch nichts erkennen kann. Man muss ich mit Lichtschächten und Lupen behelfen die auf das Display geklebt werden, wirklich schön ist das alles nicht.

Wenn ich allein bin und bspw. ein YouTube-Video erstellen möchte, so habe ich auch immer das Problem, dass ich während der Aufnahme gar nicht sehen kann ob ich im Bild bin oder nicht. Aus diesem Grunde habe ich mir im letzten Jahr die wirklich tolle Panasonic HC-X909 angeschafft. Dieses Gerät ist ein spezielle Videokamera die sowohl über ein Schwenkdisplay als auch über eine Infrarot-Fernbedienung verfügt. Damit gelingen wirklich brauchbare Videos aber die Kamera hat auch ein paar Einschränkungen. So kann ich beispielsweise keine Objektive tauschen. Zwar verfügt die HC-X909 über drei getrennte Bildsensoren, doch sind diese Sensoren sehr klein ausgelegt, denn nur so ist ein kompakte Bauform erreichbar. Die geringe Größe der Sensoren führt bei schwacher Ausleuchtung schnell zu sehr störendem Bildrauschen. Für ein wirklich hochwertiges YouTube Video brauche ich also stets eine “komplette Festbeleuchtung”.

Hier habe ich ein Beispiel, dass ich vor einigen Wochen zusammen mit meinem Freund Fabian alias “Rainer Schauder” aufgenommen habe. Dabei kam nur die Panasonic HC-X909 zum Einsatz. Den Ton haben wir ausschließlich mit einem preiswerten Nikon ME-1 Mikrofon aufgenommen, das über ein billiges Verlängerungskabel an den Panasonic angeschlossen war. Für die Ausleuchtung haben wir zwei spezielle recht lichtstarke Video-Lampen verwendet. Die Qualität ist meiner Meinung nach ganz brauchbar und vor allem konnten wir uns während der Aufnahmen kontrollieren und alles in einem Take aufnehmen.

Wer bereits ein Nikon D800 oder eine ähnliche TOP-Kamera sein eigen nennen darf, wird sich vielleicht auch schon über die beschriebenen Einschränkungen geärgert haben. Für alle die nicht gleich zu einer separaten “richtigen” Videokamera greifen wollen, bietet der australische Hersteller Atomos mit dem Ninja 2 einen HDMI Recorder zum Preis von ca. 600 Euro an. Mit dem Ninja 2 können Videos über viele Stunden aufgezeichnet werden. Das Gerät beherrscht unterschiedliche Codecs für die Kompression des Bildmaterials. Zeichnet man beispielsweise mit ProRes 422 auf, so hat man ein Format das bspw. Final Cut Pro X sehr gut und ohne Einschränkungen direkt verarbeiten kann. Zwar sind die Videodateien dann etwa zehnmal so groß wie sie innerhalb der Kamera auf eine Speicherkarte aufgenommen würden, aber die Qualität ist wegen der geringeren Kompression auch sichtbar besser.

Der Qualitätsgewinn hängt allerdings stark von den gefilmten Motiven ab. Bei einem YouTube-Vortrag in dem man recht still vor der Kamera steht und sich fast nur die Lippen bewegen wird man keinen Unterschied feststellen können. Aber bereits bei einem zügigen Kameraschwenk sind besonders an den Kanten des gefilmten Motivs deutliche Unterschiede erkennbar. Sehr cool ist auch, dass der Ninja 2 eine eigene Stromversorgung über zwei Akkus hat, die sogar während des laufenden Betriebs gewechselt werden können. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass man im Gegensatz zu HDMI-Recordern die ihre Signal unkomprimiert aufzeichnen mit einfachen 2,5″ Festplatten auskommt. Statt mehrere tausend Euro für eine ganze Batterie von SSDs ausgeben zu müssen, reicht hier eine flotte 2,5″ 1-TB Festplatte (ca. 80 Euro) um mehr als 20h Videomaterial in toller Qualität speichern zu können.

Zum Ninja 2 Lieferumfang gehört ein kleines Gehäuse samt einer Docking-Stating mit USB 3.0 Anschluss. So kann man das Video-Material sehr schnell für den Videoschnitt verfügbar machen.

In diesem Video wird die Arbeit mit dem Atomos Ninja 2 sehr schön präsentiert und die Vorzüge des Systems werden sehr gut erläutert.

Ob die eigene Kamera den Atomos Ninja 2 unterstützt sollte man vor dem Kauf allerdings klären, hier wird man via google & Co. schnell fündig werden.

Bei amazon.de ist der Ninja 2 derzeit in kleinen Stückzahlen verfügbar.

Hier habe ich noch ein Beispiel-Video das mit einer Nikon D800 aufgenommen wurde. Dabei kamen auch externe HDMI-Aufnahmegeräte zum Einsatz. Wer sich dieses Video aufmerksam anschaut wird schnell die tolle Bildqualität bemerken. Einen Video-Clip in dieser Qualität wird keine Sendeanstalt ablehnen. Und dieses Video ist der beste Beweis, dass bereits mit einer relativ preiswerten DSLR professionelle Videoaufnahmen möglich sind.

Hier ist das Making of…


Nikon D800E – Fazit nach dem ersten Jahr

Nikon D800E - Nikon AF-S VR 4/16-35mm

Als Nikon im Vorfeld der CES in Las Vegas im Februar 2012 die neue Nikon D4 und die D800 bzw. D800E ankündigte hat dies die Nikon-Welt ziemlich durchgerüttelt. Die Nikon D4 ist mit 11 Bildern/Sekunde DIE pfeilschnelle Maschine für alle Sportfotografen dieser Welt. Nie zuvor hat es eine derart schnelle digitale Spiegelreflexkamera gegeben. Mit der D4 entgeht einem geübten Sportfotografen nun praktisch (fast) nichts mehr.

Im Vergleich zur D4 sind die 4 Bilder/Sekunde der D800/D800E eher “gemächlich” – aber diese Kamera hat andere Qualitäten. Befürchtungen, dass die Dynamik des neuen Chips  aufgrund der winzigen Pixel sichtbar gering ausfallen könnte, haben sich nicht bestätigt. Und die ISO-Performance liegt auf dem Niveau der bereits sehr guten Nikon D700. Verkleinert man die Bilder aus der D800 auf das Format der Fotos die man mit einer D700 machen kann, so hat die D800 bei der ISO-Performance sogar die Nase vorn.

Haben anfangs noch viele Fotografen, die mit sündhaft teuren Mittelformatkameras arbeiten, die Nase über die neue D800 bzw. D800E gerümpft, so nehmen viele von ihnen diese neue Kamera inzwischen sehr ernst. Zwar kann auch die D800E trotz aller Innovation nicht mit einem 10-fach teureren Mittelformat-Rückteil mithalten, aber für die allermeisten Produktionen liefert sie genau die Auflösung die für einen überaus detailreichen hochwertigen Fine-Art-Print im Format bis etwa 150x100cm notwendig ist.

Selbst der international renommierte Fotograf Tom Till aus Moab in Utah lässt inzwischen seine Großformat-Kamera daheim und geht mit einer Nikon D800E und einigen Objektiven auf Fototour.

Ich selbst habe meine Nikon D800E im Februar 2012 im Bonner Cityfotocenter bestellt und musste tatsächlich bis zum Juni 2012 warten, bis das gute Stück endlich lieferbar war. Wer es noch nicht kennt, der kann in diesem Video sehen, welche Freude mir der “Tag der Abholung” dieser tollen neuen Kamera gemacht hat.

Sehr cool war es, als ich am letzten Samstag wieder einmal im Bonner Cityfotocenter stand und plötzlich einer der anderen Kunden zu mir sagte “Hallo, Du kennst mich nicht, aber ich kenne Dich!”. So habe ich Dominic aus St. Augustin kennengelernt. Er hatte das Video gesehen, das ich oben verknüpft habe und war im Cityfotocenter um sich mal eine Nikon D800 “live” anzuschauen. Leider war kein Exemplar vorrätig, denn angesichts der harten Konkurrenz von amazon, ebay & Co. macht es in Verbindung mit dem rasanten Preisverfall für die meisten Fotogeräte keinen Sinn sie “auf Halde” zu kaufen. Dominic muss sich also ein “Ansichtsexemplar” erst bestellen. Aber was soll ich sagen, ich musste ja auch viele Monate warten :-)

Heute ist der 24. Mai 2013 und ich habe diese Kamera jetzt fast ein Jahr lang viel intensiv genutzt. Und wie lautet mein Urteil?

Die Nikon D800E ist für mich die “ultimative Fotografiermaschine”. Nie zuvor hatte ich eine Kamera in der Hand deren Software und Bedienung so durchdacht und so praxisnah ist. Die Verarbeitungsqualität ist über alle Zweifel erhaben und die Bildqualität lässt meiner Meinung nach keine Wünsche offen. Diese Kamera ist einfach gut und macht echt viel Spaß!

Wenn mich jemand fragt welche Kamera ich ihm empfehlen würde, dann kommt meist sehr schnell das Gespräch auf die D800 bzw. die D800E. Diese Kameras kann ich uneingeschränkt jedem Fotofan empfehlen, der mit 4 Bildern/Sekunde leben kann. Wer eine schnelle Kamera braucht, der ist im preiswerten Segment mit der Nikon D7000 bzw. der neueren Nikon D7100 sehr gut bedient. Wenn es “unbedingt Vollformat sein soll”, dann sind auch die D600 und auch die ältere D700 wirklich großartige Kameras. Die absolute Powermaschine für Action und hohe ISO-Werte ist jedoch weiterhin die Nikon D4. Aber diese Kamera ist eben auch extrem teuer und Hand auf’s Herz – für die meisten Fotoamateure ziemlich “Over the top”.

Womit wir beim wichtigsten Thema sind. Nicht jeder Fotoamateur braucht eine reinrassige Profikamera. Die wenigsten Amateure fotografieren ständig bei Kunstlicht ein Basketballspiel mit ISO 6400 und wer muss schon einen Redakteur oder Galeristen tagtäglich mit atemberaubenden  Fine-Art-Prints beglücken?

Alle jene die damit klarkommen mit einer “kleinen Amateurkamera” durch die Gegend zu wandern können überlegen, ob sie nicht einen preiswerteren Kamerakorpus erwerben und das gesparte Geld in sinnvolles Zubehör investieren. Dann ist noch die Frage DX oder FX zu klären. Schaut man sie die Bildqualität der Nikon D7100 genau an, so lässt auch diese Kamera praktisch keine Wünsche offen. Sie kann alles was man sich wünschen kann und das zu einem sehr moderaten Preis. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Preisdifferenz zwischen DX und FX Objektiven. Zum Preis einer Nikon D4 mit EINEM AF-S 2.8/24-70mm bekommt man eine Nikon D7100 mit perfekten Objektiven zwischen 8 und 400 Millimetern Brennweise, dazu mehrere SB-910, Softboxen, Stative, Fotorucksäcke und ein schönes Notebook ist auch noch drin… Würde man all das in Profiqualität inkl. einer D4 erwerben, so kostet diese Fotoausrüstung schnell bis zu 20.000 Euro und mehr.

Besonders für Fotoamateure die gerade in dieses Thema einsteigen ist eine gute DX-Ausstattung meiner Meinung nach mehr als sinnvoll. Mit dem gesparten Geld kann man Workshops bezahlen, sich in Fotostudios einmieten, Models engagieren, schöne Fotoreisen machen und letztlich die besseren Fotos schießen. Für alle die nicht gerade im Geld schwimmen ist eine komplette teure Profiausrüstung aufgrund der finanziellen Belastung eher ein Fluch als ein Segen – meine Meinung.

Während der Zeit in der ich der Lieferung meiner Nikon D800E entgegen gefiebert habe hatte ich die Hoffnung, dass diese neue Kamera “mein Leben verändern wird”. Heute fast ein Jahr später muss ich sagen, dass ich die Erwartungen an diese neue Kamera überbewertet habe. Mein Leben ist auch mit der D800E eigentlich genauso wie zuvor. Meine Fotos sind nicht wirklich anders oder besser geworden und der Spaß am Fotografieren verharrt auf dem gleichen (hohen) Niveau. Klar ist die D800E eine “Überkamera” aber kann ich ihr Potential wirklich ausschöpfen?

Damit ich mich mit meiner Nikon D800E so richtig austoben kann, habe ich ein neues Notebook gekauft, dann noch etliche neue externe Festplatten um die gewaltigen Datenmengen speichern zu können. Außerdem neue größere stabile Stative, neue Objektive, das alles war echt kostspielig und spätestens seit dem Kauf der Fuji X100 bleibt diese teure schwere Ausrüstung immer wieder daheim zurück, während ich mich mit einem 23mm Objektiv und einem Chip im APS-C Format vergnüge.

Wenn Ihr also gerade so drauf sein solltet wie ich vor einem Jahr:

Bleibt ruhig und lasst Euch von der tollen Werbung nicht verrückt machen! Gute Fotos entstehen seit fast 200 Jahren und diese Bilder entstehen weniger in einer Kamera, als vielmehr in einem kreativen Kopf. 

Die Bildqualität der D800E

Für all jene die ich jetzt noch nicht verschreckt habe, gibt es nun einige Testfotos aus meiner D800E in voller Auflösung – einfach die Vorschaubilder anklicken (und warten bis die 10MB großen Bilder geladen werden…).

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AiS 2.8/55mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AiS 2.8/55mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AiS 2.8/55mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AiS 2.8/55mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AiS 2.8/55mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AiS 2.8/55mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm

Nikon D800E - Example - Beispiel - Nikon AF-S VR 2.8/70-200mm

Hier eine “Videokostprobe” aus meiner Nikon D800E. Das Intro stammt aus einem HTC Desire HD Smartphone, die Szenen im Schmetterlingsgarten und bei der Paisaje Lunar habe ich mit der D800E gefilmt. Alles andere ist mit einer Panasonic HC-X909 gefilmt oder mit einer auf Infrarot 830nm umgebauten Nikon D300 fotografiert.

Fazit

Die Nikon D800E ist derzeit kaum zu schlagen. Abgesehen von der Serienbild-Geschwindigkeit, kann sie alles was man sich wünschen kann.

Doch trotz allem hat diese Kamera mein Leben viel weniger geändert als erwartet. In den 11 Monaten die ich diese Kamera benutzen durfte, habe ich wieder Spaß an der Benutzung billiger einfacher “Knipskisten” gewonnen. Statt die “Überkamera” einzupacken war oft die wunderbare Fuji X100 in einer sehr kleinen Fototasche. Machmal waren sogar meine geniale Nikon Fm3a oder die schnuckelige Nikon FA dabei. Aktuell freue ich mich auf eine ausgiebige Fototour mit meiner neuen Nikon F6!!!

Halten wir fest:

Für gute Fotos braucht man nicht unbedingt eine Nikon D800E. Aber wenn man eine hat, dann kann man damit wirklich gute Fotos machen. Doch diese Fotos entstehen nicht allein wegen der tollen Kamera, sondern genau dann wenn gutes Licht, interessante Motive und kluge Köpfe zueinander finden.

Ach ja, seit heute habe ich übrigens auch eine Nikon 1 :-)


Nikon D7100 versus D7000 versus D600

Nikon D7100

Die lange Zeit der Ungewissheit hat endlich ein Ende, Nikon hat mit der D7100 den offiziellen Nachfolger der D300s und zugleich der D7000 vorgestellt. Hat im Jahr 2010 die Zahl “12” die Anzahl der Megapixel der Nikon DX-Kameras gekennzeichnet, so sind wir inzwischen bei der magischen “24” angekommen. Angefangen mit der D3200 über die D5200 und die D7100 sind nun drei aktuelle DX-Kameras in unterschiedlichen Preissegmenten mit unterschiedlicher Ausstattung und einer Ausstattung von 24 Megapixeln lieferbar.

Noch vor wenigen Monaten waren Kameras wie die D7000 oder die D5100 das Maß der Dinge. Daran hat sich eigentlich nichts geändert, sie sind noch so gut wie vor zwei Jahren, aber sie sind inzwischen recht preiswert zu haben. Diese Kameras wurden in extrem großen Stückzahlen hergestellt und eine preiswerte Nikon D7000 ist auch im Zeitalter der D7100 noch immer ein gutes Arbeitsgerät.

Aber schauen wir und dieses beiden Kameras mal im direkten Vergleich an. Ich habe für Euch mal beide Kameras direkt einander gegenüber gestellt.

Nikon D7100 versus D7000

Schaut man sich dieses Bild genau an so fällt auf, dass eigentlich nichts auffällt. Änderungen am Bedienkonzept gibt es praktisch nicht. Alles ist wie man es kennt und mag. Alle Bedienelemente sind dort geblieben wo sie hin gehören und das wird alle Fotofreunde freuen die ihre D7000 im Schlaf bedienen können und vielleicht irgendwann zur neueren D7100 aufsteigen wollen.

Nikon D7100 versus D7000

Auf der Rückseite werden dann leichte Unterschiede sichtbar. Hatte die D7000 (unten) noch einen “Kipphebel” mit einem integrierten Auslöseknopf für Live-View und Video-Aufzeichnung, so ist bei der D7100 (oben) der Video-Auslöser wie bei der D600 oder der D800 auf die Oberseite der Kamera gewandert. Wie bei der D600 und D800 unterscheidet auch die D7100 zwischen Live-View für Foto und Video. Das funktioniert sehr gut, ist aber aus meiner Sicht kein Killerargument gegen die D7000. Ich verwende die D7000 schon seit vielen Monaten und habe mit der Anordnung der Bedienelemente nie Probleme gehabt. Aber Fotofreunde die eine D7100 als Backup zur D600 oder D800 nutzen wollen werden sich darüber freuen.

Nikon D7100 versus D7000

Alles in allem kann man feststellen, dass bis auf einige marginale Änderungen alles beim alten geblieben ist und das ist auch gut so!

Schauen wir uns jetzt mal die D7100 im direkten Vergleich zur erst vor einigen Monaten vorgestellten D600 an. Hier fallen noch weniger Unterschiede bei den Äußerlichkeiten auf. Wer allerdings genau hinsieht stellt sofort fest, dass bei der D600 der Spiegel und das Prisma deutlich größer geraten sind. Diese Kamera ist eben eine FX-Kamera und ihr Chip ist bei gleicher Auflösung doppelt so groß. Damit werden sehr wahrscheinlich auch ISO-Empfndlichkeit und Tonwertumfang bei der D600 sichtbar besser ausfallen.

Nikon D7100 versus D600

Hier fällt auf den ersten Blick auf, dass man sich bei Nikon um ein durchgängiges Design bemüht hat. Die D7100 wird so erfolgreich die Brücke vom DX- zum FX-Format schlagen. Beide Kameras sehen sich zum verwechseln ähnlich, wenn der größere Chip der D600 nicht wäre…

Nikon D7100 versus D600

Schaut man D7100 und D600 von der Rückseite an, so kann man sie fast gar nicht mehr auseinander halten. Würde man ihnen noch eine D800 gegenüberstellen, so wäre diese lediglich etwas größer und hätte ein rundes Sucherokular.

Nikon D7100 versus D600

Werfen wir einen Blick auf die Neuerungen bei den technischen Daten der D7100. Neben dem höher auflösenden Chip mit kleineren Pixeln fällt die brauchbare Bildwiederholfrequenz von 6 Bildern/s auf. Verwendet man den 1.3x Crop-Modus, so ist die Auflösung etwas geringer, die Brennweitenverlängerung nochmals stärker. Im Gegenzug sind dann flotte 7 Bilder/s möglich.

In den Monate die ich mit der D7000 unterwegs war habe ich vor allem die gute Video-Qualität sehr zu schätzen gelernt. Was mich jedoch immer ein wenig gestört hat, war die auf 23,97 Bilder/s festgelegte Bildfrequenz. Immer wenn ich mit mehreren Kameras gefilmt habe und daraus ein Video erstellen wollte gab es Probleme. Die Videokamera filmt mit 25 B/s, die D7000 mit 24 B/s, die AW-100 mit 29,97, die P7100 mit 23,97 B/s, die GoPro-Kameras mit 25 oder 30B/s. Konvertiert man die Bildwiederholraten nicht aufwendig um, so laufen die Szenen bei einem Mulitcam-Edit entweder nicht gleich schnell oder sie “ruckeln” sichtbar bei der Wiedergabe.

Das ist mit der D7100 nun anders. Diese Kamera beherrscht jetzt alle gängigen Bildwiederholraten bis hin zu 50i und 60i (Interlaced – Halbbilder/Sekunde). Damit ist sie kompatibel zu meiner Panasonic HC-X909 sowie der D800E und das freut mich natürlich sehr :-)

Das Autofokussystem der D7100 hat nun mit Kameras wie der D300, D700 oder der D600 gleichgezogen. Es gibt nun insgesamt 51 AF-Punkte und 15 Kreuzsensoren.

Aus meiner Sicht wären es damit auch schon die wesentlichsten Unterschiede zwischen der D7000 und der D7100.

Fazit

Alle drei Kameras werden sehr gute Bildergebnisse liefern, sofern der Mensch der sie benutzt damit umzugehen versteht. Wer mit der D7000 Schrottfotos gemacht hat, der wird mit der D7100 weiterhin Schrottfotos machen. Wer jedoch sein Handwerk beherrscht ist mit der D7000 fast so gut beraten wie mit der D7100. Neben höherer Auflösung und Verbesserungen bei der Video-Aufzeichnung gibt es keine großartigen Änderungen. Wer also auf jeden Cent schauen muss, der profitiert sehr von der Vorstellung der D7100, denn damit wird die D7000 in den kommenden Wochen noch weiter im Preis fallen. Und all jene die immer glauben, dass sie eine neue Kamera brauchen um endlich gute Fotos zu machen, werden ihre D7000 bei eBay & Co. in den kommenden Monaten preiswert verscherbeln.

Wer seine Fotos auf Großformatdruckern weiterverarbeiten will, der wird sich über die gesteigerte Auflösung der D7100 freuen. Dass man bei dieser Kamera ähnlich wie bei der D800E das Tiefpass weggelassen hat wird den Bildergebnissen zu sichtbar mehr Details als bei der D5200 verhelfen. Im Gegenzug gibt es natürlich ein gewisses Risiko, dass sich unschöne Moiré-Effekte zeigen könnten. Aber Nikon wäre nicht Nikon wenn man das nicht bedacht hätte. Ich gehe aktuell davon aus, dass es sehr bald wieder eine neue Version von Nikon Capture geben wird und dass hier pfiffige neue Algorithmen im Rahmen der RAW-Konvertierung bei der Unterdrückung der Moiré-Effekte helfen werden.

Bei aller Euphorie muss man jedoch sagen, auch diese Kamera hat keine Motivklingel und auch diese Kamera kann nicht mehr als die Realität so präzise wie möglich abbilden. Schlechtes Licht bleibt auch mit der D7100 schlechtes Licht und verwackelte Bilder sehen mit der D7100 genauso gruselig aus wie mit der D7000 – nur dass sie nochmals deutlich mehr Speicherplatz auf der heimischen Festplatte benötigen werden.

Beispielfotos zur Nikon D7100 findet ihr hier. Alle technischen Daten zur Nikon D7100 findet ihr hier.

Update vom 24.03.2012:

Die Redakteure der CHIP haben in der letzten Woche eine sehr umfassende Fotostrecke mit vielen Test- und Beispielfotos aus der Nikon D7100 veröffentlicht: Bildergalerie zur Nikon D7100 auf chip.de Diese Fotostrecke beginnt mit einigen Pressefotos und dann gibt es Testbilder von unterschiedlichen Objektiven mit unterschiedlichen ISO-Werten zu sehen. Alle Testbilder kann man zum Vollbild vergrößern.

Hier habe ich eines dieser Testbilder für Euch direkt verknüpft: Testbild Nikon D7100 mit AF-S 1.4/50mm Dieses Bild zeigt auf beeindruckende Art und Weise die herausragende Bildqualität der neuen Nikon D7100 bei Blende 8 und der niedrigsten ISO-Einstellung. Sehr spannend ist, dass selbst bei ISO-1600 das Rauschverhalten des neuen Chips noch vorbildlich niedrig ist!

Ob die Version der Nikon D7100 für Linkshänder ein Verkaufsschlager werden wird, das bleibt abzuwarten…

Nikon D7100 Left - Front - Top

Und eine 3D-Variante wird es wohl auch nicht geben :-)

Nikon D7100 - 3D


Nikon D2x – Tipps für bessere Fotos

Manchmal ist es schon interessant wen man als Blogger und YouTuber mit seinen Artikeln und Videos erreicht. Wenn ich im Detail nachschaue wer meine Videos bei YouTube konsumiert, dann sind das meist Männer im Alter zwischen 45 und 54 Jahren. 14 Jahre alte Jungs sind da eher die Ausnahme und Frauen leider sowieso…

YouTube-Demografie

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Video die Nikon D800E mit verschiedenen anderen semiprofessionellen Kameras vergleichen. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als sich kurz darauf der 14 Jahre alte Julian mir per E-Mail bei gemeldet hat um mir zu erzählen, dass er seine Nikon D7000 gegen eine Nikon  D2x eingetauscht hat. Im ersten Moment dachte ich nur “Urgs, hoffentlich habe ich mit diesem Video keinen Fehler gemacht und hoffentlich wird Julian mit der D2x auch glücklich!”

Aber warum sollte er das nicht? Wenn ich selbst “nur fotografieren will” und vor der Wahl stünde meine D7000 oder meine D2x einzupacken, ich selbst würde immer die D2x mitnehmen. In der “echten Welt” war im letzten Jahr dann doch oft die D7000 in der Fototasche, denn sie ist etwas universeller ausgestattet und kann auch Videos in FULL HD aufzeichnen. Da ich immer wieder viele kleine “Video-Schnipsel” aufgenommen habe, war also die D7000 im Fotorucksack. Seit ich die D800E habe, nehme ich meist nur noch die D800E mit, weil sie einfach alles kann was ich mir wünsche.

Doch die Nikon D2x ist noch immer ein robustes gutes “Arbeitstier” und man kann damit wirklich tolle Fotos machen. Ich habe hier mal ein paar Tipps aufgeschrieben mit denen man noch bessere Fotos erhält. Diese Tipps gelten natürlich auch für “fast” alle anderen Kameras! Also aufgepasst und weitergelesen :-)

Hier meine 10-Gebote für bessere Fotos:

  1. Bei jedem Bild über Bildgestaltung, Inhalt und Aussage nachdenken.
  2. Im RAW-Modus fotografieren
  3. Für Landschaften und Stills immer ein Stativ benutzen
  4. Wenn mit Stativ, dann ohne VR fotografieren
  5. Zusätzlich zum Stativ immer die Spiegelvorauslösung und den Okularverschluss benutzen
  6. Einen Kabelauslöser wie bspw. den Nikon MC-20 verwenden
  7. Alle billigen UV-Filter und Skylight-Filter an Angsthasen verschenken und statt dessen hochwertige vergütete Zirkular-Polfilter und Grauverlaufsfilter benutzen (B&W)
  8. Wenn möglich Belichtungsreihen aufnehmen (bspw. 3 Fotos mit 0.7 EV Unterschied)
  9. Falls möglich, Objektive mit wenigen Linsen verwenden, also Festbrennweiten
  10. Alle Objektive um 2-3 Stufen abblenden.
    1. 1.4er Objektive auf Blende 5.6
    2. 2.8er Objektive auf Blende 8
    3. 4.0er Objektive auf  Blende 8 – 11
    4. 5.6er Objektive auf Blende 11

Hat man alle diese Gebote beachtet, so steht man nach der Fototour vor der Herausforderung, das beste aus den gemachten Fotos herauszuholen. Damit die Sichtung der Bilder auf einem Windows PC schneller geht, kann man mit der D2x (und vielen anderen Kameras) immer zusätzlich zum RAW-Bild ein kleines stark komprimiertes JPG aufnehmen. Diese JPG-Bilder kann bspw. die Windows “Bild und Faxanzeige” sehr schnell darstellen. So kann man schnell durch viele hundert Fotos navigieren und sich die besten Fotos für die Nachbearbeitung herauspicken.

Ich lege meist einen Unterordner mit dem Namen “Reworked” an und speichere dort nach der RAW-Konvertierung alle Fotos als 16-Bit TIFF Datei. Zusätzlich erstelle ich meist für meinen BLOG eine kleine Version mit 1000 Pixeln Kantenlänge, das erledigt ein kleines Photoshop-Makro für mich. Diese kleinen Bilder verwende ich für meinen BLOG. Die großen TIFF-Dateien warten dann darauf, dass ich große Prints davon anfertige oder anderes damit mache.

Ganz wichtig:

Niemals die RAW-Dateien nach der Konvertierung löschen! Der Geschmack ändert sich und die Leistungsfähigkeit der RAW-Konverter steigt von Jahr zu Jahr. Nicht selten sehe ich heute Fotos die ich vor 10 Jahren gemacht habe und denke nur “Oh Gott wie konnte ich nur…” Dann ist es sehr vorteilhaft, wenn man noch die RAW-Bilder hat und sie mit allen Kenntnissen und Erfahrungen die man neu dazu gewonnen hat erneut verarbeitet. Nicht selten entstehen dabei Fotos von deren Qualität man selbst überrascht ist!

Hier nun ein Foto das mir Julian per E-Mail zugeschickt hat in voller Größe – einfach anklicken…

Nikon D2x - Nikon AF-S VR 18-299mm

Bei diesem Foto stört mich etwas, dass man an den oberen Kanten “angeschnittene” Baumstämme sieht. Das lässt sich ganz einfach mit einer trapez-förmigen Entzerrung in beheben. Viele Programme bieten dazu eine “Perspektiv-Korrektur”. In Photoshop CS5 kann man bspw. Strg+A, Strg+T drücken und ist dann im Modus “Transformieren”. Jetzt klickt man mit der rechten Maustaste in das Bild und wählte “Perspective” oder “Perspektive”. Danach kann man das Bild an den Ecken mit dem Mauszeiger “greifen” und es breiter oder schmaler ziehen. Das ist sehr praktisch um “stürzende Linien” auszugleichen. Aber man sollte es nicht übertreiben, sonst sieht es komisch aus.

Das Bild habe ich im JPG-Modus “bekommen” und ich habe mich gefragt, wie man es ein wenig aufpeppen kann? Die Farben sind recht kühl und grundsätzlich korrekt. Trotzdem habe ich es via Strg+A und Strg+C in die Zwischenablage kopiert, dann mit Photoshop CS5 ein kräftiges “HDR-Toning” durchgeführt und dann das Original-Foto via Strg+V als neue Ebene darüber gelegt. Über die Transparenz dieser Ebene kann man dann sehr schön regeln wie stark das Tonemapping letztlich ausfallen soll. Als nächsten Schritt habe ich via Strg+U den Dialog “Hue/Saturation” oder auch “Farbton/Sättigung” aufgerufen und die Sättigung der roten und gelben Bildelemente verstärkt. Dann habe ich im Dialog “Photo Filter” den “Warming Filter (85)” mit 25% Deckkraft (Voreinstellung) darüber gelegt. Zum Schluss habe ich die Helligkeit der Mitteltöne durch ganz leichtes Biegen der Gradationskurve (Strg+M) abgesenkt. Das Bild hat nun einen leicht violetten Farbstich. Dieser ließe sich ganz einfach korrigieren, aber gerade dieser Farbstich gefällt mir hier außergewöhnlich gut. Viele Fotografen setzen farbige Cokin-Filter ein um genau diesen Effekt zu erzielen. Hier hat er sich ganz nebenbei ergeben und es gefällt mir so wie es ist :-)

Nikon D2x - Nikon AF-S VR 18-299mm

Weitere Tipps & Tricks für bessere Fotos habe ich hier für Euch zusammengestellt:

Meine Literaturtipps für alle die dazu lernen möchten und bessere Fotos machen wollen:

Hier findet Ihr weitere Fotos vom 14 Jahre alten Julian:


Nikon D800E – The Great Battle

Update:

In der ersten Version war ein fieser Pfeifton zu hören den ich leider nicht bemerkt habe, weil meine “alten Ohren” sehr hohe Frequenzen inzwischen leider nicht mehr wahrnehmen können :-(

Wer sein Gehör testen will, der schaut/hört sich mal die erste Version an und konzentriert sich auf einen hohen Pfeifton. Wer diesen Ton wie ich nicht bemerkt, der hat wie ich eine ausgeprägte Hochtontaubheit. Daran kann man leider nicht wirklich etwas ändern. Frequenzen die ein “kaputtes Ohr” nicht mehr wahrnehmen kann, die kann man mit einem Hörgerät verstärken wie man will, hören wird man sie dadurch trotzdem nicht mehr. Für mich ist dies die traurige Erkenntnis dieser Woche :-(

Um den Pfeifton weg zu bekommen  habe ich an einer “stillen Stelle” ein “Noise-Sampling” aufgenommen und dies in den Noise-Filter von MAGIX Video Deluxe 2013 eingebunden. Zusätzlich habe ich über den Equalizer alle Frequenzen oberhalb von 10.000 Hertz um 12 dB abgesenkt.

Mein letztes Video habe ich aus einigen “Überbleibseln” des vorletzten Videos zusammengestellt, es war in gewisser Weise also eine Resteverwertung gewesen. Bei YouTube kam dann eine Beschwerde eines Zuschauers, der mangelnden Informationsgehalt bemängelt hat und in einem Kommentar dies hier geschrieben hat:

Akkordinator

Also ich mag deine Videos ja eigentlich wirklich sehr (vor allem die History-Serie) aber das war leider eher kein Vergleich. Bis auf die Serienbildgeschwindigkeit bist du hier ja auf vieles nicht eingegangen. Was vor allem wichtig wär wären z.B Auflösung, Bildrauschen, und auch im Zusammenhang mit der Serienbildgeschwindigkeit die AF-Geschwindigkeit uvm.

Diesen Kommentar habe ich mir zu Herzen genommen und für Euch ein Video erstellt in dem ich nun mein Augenmerk auf die Bildqualität meiner fünf Kandidaten gelenkt habe.

Gegen Ende des Videos habe ich mein “Testobjekt” mit allen Kameras fotografiert und jeweils das ISO-100 Foto auf eine Höhe von 1080 Pixeln verkleinert. Damit passt es ohne Skalierung auf einen “normalen” FULL HD-Fernseher (1920×10890 Pixel). Wer sich diese Bilder in aller Ruhe ganz genau anschauen möchte, für den habe ich sie hier nochmals verknüpft. Die Bilder habe ich nur vom RAW-Format in das JPG-Format konvertiert und dabei versucht Weißabgleich, Helligkeit und Kontraste so anzupassen, dass sie möglichst ähnlich aussehen. Mal ganz ehrlich, wenn es nicht darunter stehen würde, könntet Ihr erkennen welches Foto mit welcher Kamera aufgenommen wurde?

Lediglich bei den beiden Bildern aus der D800E und der D700 ist die Tiefenschärfe etwas geringer weil ich hier ein 60mm Macro statt eines 40er Macro-Objektives wie bei den DX-Kameras verwendet habe. Daran könnte man es vielleicht noch erkennen. Aber ansonsten das Foto aus der nun schon fast 8 Jahre alten D2x kaum vom Bild aus der fast noch nagelneuen D800E zu unterscheiden.

Fazit:

Wer eine Kamera sucht mit der er Fotos machen möchte um sie bei flickr & Co zu zeigen oder auch mal eine eBay Auktion zu illustrieren, der kann mit einer relativ einfachen preiswerten Kamera Fotos erstellen die sich von Fotos aus der D800E nicht unterscheiden lassen. Diese teureren neueren Kameras können ihre Stärken erst dann ausspielen wenn es um höhere ISO-Werte geht und richtig große hochwertige Fine-Art-Prints gemacht werden. Für den “normalen” Fotoalltag sind alle im Video gezeigten DX Kameras mehr als ausreichend. Hier sollte man sich nach seinen persönlichen Vorlieben richten. Soll die Kamera klein und leicht sein und auch filmen können, dann eine D7000. Wer nur fotografieren will und etwas sucht was voll fett und überaus robust ist, der nimmt eine D2x. Wer eine höhere Bildwiederholrate haben will, der nimmt eine D700 oder eine D300.

Alternativ kann man sich auch noch die neue D600 anschauen, die zum überschaubaren Preis auch praktisch alles kann. Und in einigen Wochen wird dann auch eine neue Nikon DX Kamera erscheinen die sowohl die D7000 als auch die D300s ersetzen wird.

Wem das alles noch zu teuer ist, der bekommt derzeit ganz preiswert eine neue Nikon D5100 und hat damit die gleiche Bildqualität wie bei der D7000. Wer unbedingt 24 Megapixel will und wenig Geld hat, der nimmt die nagelneue Nikon D5200. Das Leben kann so einfach sein :-)

Hier nun die 1080er Fotos…

D2x_0001

D300_9722

D700_2528

D800E_7550

D7000_4649

Für alle Leser die meine beiden vorherigen Videos noch nicht kennen habe ich sie hier nochmals verknüpft.


Nikon D7000 versus D300 und D2x

Beim Schnitt meines Reviews zur Nikon D7000 sind wirklich viele Szenen der digitalen Schere zum Opfer gefallen. Ohne diese radikalen Kürzungen wäre das Video etwa 90 Minuten lang geworden und wer will sich so etwas schon anschauen? Aus den “Überbleibseln” habe ich eben für Euch noch schnell eine kurze direkte Gegenüberstellung von D7000, D300 und D2x erstellt. Diesmal auch in total vollem Full HD. Wenn die Wiedergabe stottert, also entweder die Auflösung reduzieren oder eine Weile auf die “Pause” drücken bis alles brav gepuffert ist.

Wenn Ihr noch Wünsche für weitere Videos habt, dann schreibt mir doch einfach einen Kommentar unter diesen Artikel. Für die Nutzung der Kommentarfunktion ist übrigens keine Anmeldung notwendig!


Nikon D7000 versus D300 versus D2x

Einer meiner Facebook-Freunde hat mich vorgestern gebeten eine kleines Review zu Nikon D7000 zu machen. Da dieses Video ohnehin längst überfällig war habe ich mit einige DX Kameras und etwas Zubehör geschnappt und mich damit eine Weile vor meine Video-Kamera gestellt. Eigentlich sollte das Video nur etwas 15 Minuten dauert. Aber dann habe ich gequatscht und gequatscht und gequatscht…

Beim Videoschnitt mit dem neuen Magix Video Deluxe 2013 habe ich dann schon echt vieles weggeschnitten und trotzdem hat das Video wieder 52 Minuten. Na, vielleicht ist da aber auch gut so. Wer keine Zeit dafür hat dem sei gesagt

  • Die D7000 ist eine preiswerte leichte bärenstarke Kamera.
  • Die D300 fühlt sich etwas dicker und professioneller an, macht ähnlich gute Bilder, ist besser für die HDR-Fotografie zu gebrauchen und hat eine Schnellere Bildfolgezahl.
  • Im DX-Format mag ich die D2x noch immer fast am liebsten weil sie einfach eine echte Profimaschine ist. Macht man alles richtig, so sind die Ergebnisse auch mit der D2x ganz großartig.
  • D2x und D300 kosten auf dem Gebrauchtmarkt etwa genauso viel wie eine D7000. Wer keine Videos aufnehmen möchte und für wen sich die D7000 zu sehr nach “Mädchenkamera” anfühlt, der hat also einige sehr gute Alternativen.
  • Wenn es doch ein wenig Video sein soll, dann könnte eine gebrauchte D300s auch interessant sein.
  • Die D2xs hat ein etwas besseres Display als die D2x, Softwaretechnisch sind sie völlig identisch.

So könnte eine Zusammenfassung des ersten Teils dieses Videos niedergeschrieben werden. Im zweiten Teil geht es um Blitzlichter und Objektive. Hier ist die Botschaft:

  • Es muss nicht immer teuer sein, auch mit Zubehör von Sigma & Co. kann man tolle Fotos machen.
  • Blitzen mit mehreren Blitzlichtern ist einfach und schwierig zugleich.
  • Wer keine große Softbox herumschleppen will, für den gibt es kleine leichte Alternativen.

Wie ist Eure Meinung zu diesen Kameras? Welche dieser drei Kameras gefällt Euch besser und warum ist das so?

Ich freue mich auf Eure Kommentare :-)

Und für alle die sie noch nicht kennen, hier zwei Videos die ich mit der D7000 erstellt habe.


Nikon D600 – Weg mit dem Sensordreck

Erst seit wenigen Wochen ist die neue Nikon D600 auf dem Markt und schon beschweren sich die ersten User über Probleme mit Staubpartikeln auf dem Chip der Kamera. Seit etwa einer Woche geistert nun ein Video durch die Gemeinde das in einer Zeitraffersequenz zeigt, wie sich langsam aber sich mehr und mehr Staub auf dem Chip der Kamera niederschlägt. Bei einem Auto würde man sagen: “Ok, nach den ersten 10.000 Kilometern ist es eingefahren und braucht dann einen Ölwechsel damit der erste mechanische Abrieb ausgespült wird!” Das versteht jeder und niemand hat ein Problem damit seinen neuen Porsche nach ein paar Wochen mit frischem sauberen sauteuren Motoröl befüllen zu lassen. Bei einer Nikon ist man nicht so tolerant, da ist man eher frustriert.

Doch woher kommt all der Staub? Böse Stimmen haben ja schon gemutmaßt, dass es nach den vielen Katastrophen der letzten Monate und dem hohen Erfolgsdruck in den Nikon-Produktionsstätten etwas zu staubig sein könnte. Das glaube ich eher nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich bei diesen Staubpartikeln um den ersten Abrieb der Spiegelmechanik handelt, auch eine Kamera muss man “einfahren” werden. Außerdem saugt praktisch jedes Objektiv fiesen Staub in das Innere eines DSLR-Kameragehäuses. Und bei jedem Objektiv-Wechsel kann neuer Staub eindringen. Dieser wird dann bei jedem Spiegelschlag immer wieder aufgewirbelt. Besonderes bei Zeitraffersequenzen mit vielen Einzelbildern ein großes Problem. Noch größer wird dieses Problem wenn die Einzelbilder bei wenig Licht aufgenommen werden und der Verschluss relativ lange Zeit geöffnet bleibt. Dann ist bereits nach kurzer Zeit Staub auf dem Sensor einer jeden digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) vorprogrammiert. Das war vor 10 Jahren bei meiner Nikon D100 so, das Problem hat sich über D1x, D2x und D300 bis zur D800E fortgesetzt. Auch die Kameras meiner Bekannten und Freude hatten schon oft mit diesem Problem zu kämpfen. In meinem Leben habe ich schon viele Chips vom lästigen Staub befreit und muss feststellen, das ist keine Raketenwissenschaft! Ein Unglück hat es dabei noch nicht gegeben, der Vorgang ist manchmal lediglich etwas zeitraubend weil man häufige mehrere Anläufe benötigt bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine fast nagelneue Nikon D800E bereits nach etwa 200 Auslösungen gereinigt werden musste und dass jetzt etwa 2000 Bilder später der Chip schon wieder eingestaubt ist! Man könnte sagen: “Wohl dem, der in der Lage ist den Chip seiner Kamera professionell selbst zu reinigen”.

Wie man den Chip in seiner Kamera richtig säubert habe ich in diesen beiden Videos gezeigt:

Also keine Sorge, das ist kein Einzelschicksal von Besitzern einer Nikon D600 bei einer Canon, Sony oder Olympus gibt es die gleichen Sorgen. Statt zu fluchen sollte man sich ein Reinigungsset bestellen und sich damit abfinden, dass der Staub der sich früher auf Dias und Negativen niederschlug genetisch mutiert ist und sich nun bevorzugt auf CMOS-Sensoren absetzt. Das Leben ist manchmal sehr ungerecht :-)

Hier habe ich noch einige Zeitraffersequenzen die ich mit meiner Nikon D7000 erstellt habe. Auch diese Kamera kann den Chip mit Ultraschall schütteln und die Werbung verspricht, dass man damit allem Staub den Garaus machen kann. Wer sich das Video genau anschaut, der sieht mitten drin einen fiesen großen dunklen Fleck. Das ist “Zeitraffer-Sensordreck” – möglicherweise ist dieser hier sogar genetisch mutiert!!


Nikon D7000 – Review Nikkor 10-24mm DX

Heute will ich gar nicht viel schreiben, das habe ich ja gestern schon getan :-) Heute habe ich für Euch ein knapp 9 Minuten langes Video das einer meiner treuesten Leser für Euch erstellt hat. Also denn, gebt dem jungen Nicolas eine Chance und schaut Euch mal sein Video zur Nikon D7000 und dem ziemlich guten Nikon 10-24mm Weitwinkel-Zoom an.

Über Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge freuen sich alle BLOGGER und YouTuber. Vergesst also nicht das Video kurz zu bewerten und vielleicht einen Kommentar zu hinterlassen. Nicolas wird sich sicher sehr darüber freuen :-)


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