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Bildrauschen reduzieren mit Mehrfachbelichtungen

Im Jahr 2010 bin ich an einem Tag wirklich früh aufgestanden um mir den Sonnenaufgang über den La Sal Mountains nahe Moab in Utah anzuschauen und natürlich zu fotografieren! Während ich mit meiner Nikon D2x diverse Varianten aufgenommen habe, hat meine Nikon D300 einsam und verlassen auf einem Stativ gestanden und alle 10 Sekunden ein Foto aufgenommen. Aus der so entstandenen Bilderserie will ich irgendwann einmal eine schöne Zeitraffer-Sequenz erstellen.

Heute will ich diese vielen nahezu identischen Fotos aber nutzen um Euch zu zeigen, wie man mit Mehrfachbelichtungen das Bildrauschen in einem einzelnen Foto reduzieren kann. Aber schauen wir uns zunächst ein Foto an, das aus lediglich einer Bilddatei entstanden ist. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Besonders  um die Sonne herum sieht diese Version sehr arg nach einer Photoshop-Bearbeitung aus.

Sunrise over La Sal Mountains - Single Shot

Schauen wir uns im Vergleich die neuere Version an, hier sehen die ersten Sonnenstrahlen hell und klar aus. Auch sind die Farben und der Detailkontrast sichtbar besser. Der Grund dafür ist aber nicht die Mehrfachbelichtung sondern, dass ich aufgrund des verringerten Anteils an digitalem Rauschen deutlich mehr Freiheiten bei der Bildbearbeitung hatte.

Sunrise over La Sal Mountains - Noise Reduction

Das Prinzip

Schießt man in relativ kurzer Folge etwa 5 praktisch identische Fotos so wird jedes Bild für sich besonders bei hohen ISO-Werten ein gewisses Bildrauschen aufweisen. Dieses Rauschen ist oft eher störend und die kritischen Pixelpeeper aus den diversen Internet-Foren stürzen sich immer wie die Geier auf ein Bild das ein wenig Bildrauschen aufweist. Dabei gehört das eigentlich zur Fotografie dazu wie das Salz in der Suppe. Was wären traditionell erstellte ausdrucksstarke Schwarz-Weiss-Fotos ohne ein gewisses Filmkorn?

Eines der Hauptversprechen der Hersteller mit dem sie immer wieder neue Kameras verkaufen ist, dass das neue Modell weniger “rauscht” als sein Vorgänger. Einst irrsinnig teure Profimaschinen werden dann in den Fotografie-Foren dieser Welt schlecht geredet und ihr Preis fällt in den Keller. Eigentlich sind das gute Zeiten für alle die gern die Vorzüge einer robusten Profikamera genießen wollen, sich aber kein ganz neues Modell leisten können.

Wer gern Landschaften fotografiert die ja meistens relativ gut still halten, der kann auch mit einer etwas betagten sehr preiswerten gebrauchten Kamera tolle Fotos machen, solange er weiß wie er es anzustellen hat!

Wie schon gesagt ist das böse Bildrauschen relativ zufällig über die Bilddateien verteilt. Nimmt man nun etwa 5 Bilder gleichen Inhaltes und legt sie bspw. in Photoshop übereinander, so kann man durch entsprechende Wahl der Transparenzwerte der einzelnen Ebenen das Bildrauschen sehr schön reduzieren.

Das Beispiel

Hier haben wir nun eine Serie nahezu identischer Fotos. Aus dieser Serie picken wir uns 5 Bilder heraus und öffnen sie bspw. mit Photoshop CS6:

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 21.49.09

Dann korrigieren wir beispielhaft eines der Fotos und übertragen die Bearbeitungsschritte auf die vier anderen RAW-Dateien unserer Serie. Danach öffnen wir alle 5 Bilder und erstellen einen Stapel mit insgesamt 5 Ebenen. Dazu wählen wir eines der Bilder aus mit CMD+A dann CMD+C und schließen es mit CMD+W (unter Windows CTRL + F4). Nachdem wir zum Bild gewechselt haben auf das wir die 4 anderen Bilder stapeln wollen, betätigen wir CMD+V (oder CTRL + V unter Windows). Das wiederholen wir noch dreimal und haben unseren Bilderstapel beisammen.

Jetzt beginnen wir mit der Änderung der Transparenz der einzelnen Ebenen. Die Hintergrundebene setzen wir auf 100%. Sie ist also nicht transparent!

  • Hintergrund 100%
  • 1. Ebene 50%
  • 2. Ebene 33%
  • 3. Ebene 25%
  • 4. Ebene 20%

So sieht das dann aus:

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 21.54.08

Eigentlich sind wir jetzt schon fertig. Wer keine weiteren Änderungen an seinem Foto vornehmen möchte, der kann es nun speichern und sich den nächsten Fotos widmen.

Schauen wir mal wie gut wir mit dieser Aktion das Rauschen reduzieren konnten. Dazu habe ich hier einen direkten A/B Vergleich in 100% Originalauflösung.

AB-Vergleich-100Prozent

Hier sieht man sehr schön, dass dieser einfache Trick mehr bringt als eine neue Kamera jemals leisten könnte. Alle feinen Strukturen bleiben erhalten, nur das störende Bildrauschen verschwindet wie von Geisterhand. Wer denkt er könnte mit weiteren Ebenen das Bildrauschen noch weiter reduzieren, der macht sich viel Arbeit und wird nur eine leichte Verbesserung erzielen können. Die Erfahrung zeigt, dass 5 Ebenen einen guten Kompromiss zwischen “Kosten und Nutzen” darstellen.

Wem das noch vorhandene Rauschen noch zu stark ist, der wird mit dem Filter Nik Define sicher einen besseren Effekt als mit weiteren Ebenen erzielen, aber seht selbst… (Einfach anklicken und auf 100% vergrößern)

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 22.01.55

Ich habe nach der Rauschreduzierung via Nik Define noch den Filter Nik Viveza angewendet.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 22.01.15

Der Nik Viveza Filter ermöglicht mittels der Kontrollpunkte sehr schön eine partielle Nachbearbeitung einzelner Bildbereiche. So kann man das Blau des Himmels ein wenig kräftiger einstellen, das Rot der Morgensonne ein wenig farbiger und die Schattenpartien im unteren Bildbereich etwas aufhellen, so dass dort keine Strukturen verloren gehen.

Wer mag kann abschließend noch einen HDR Filter anwenden oder andere Bearbeitungsschritte durchführen. Kurz vor Schluss wird das Bild dann als unkomprimierte TIFF-Datei gespeichert. Wer seine Arbeit im Web bei flickr.com oder ähnlichen Portalen präsentieren will, der kann die Bilddatei beispielsweise über ein selbst erstelltes Photoshop-Makro auf 1920 Pixel Kantenlänge verkleinern. Bevor das Bild dann endgültig mit “Save for Web & Devices” gespeichert wird, kann es noch mit dem Nik Sharpener leicht nachschärfen.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 22.09.18

Werte zwischen 20% und 25% liefern hierbei in der Regel ein sehr brauchbares Ergebnis ohne, dass die Bilddatei “überschärft” aussieht.

Fazit

Wer will kann die Mehrfachbelichtungen auch direkt in der Kamera ausführen. Das vereinfacht den Workflow sehr stark, denn man hat nur Eine an Stelle mehrerer Bilddateien. Aber einzelne Bilddateien haben auch ihren Charme. Zwar ist der Aufwand bei der Bildbearbeitung höher, aber die Möglichkeiten für den nachträglichen Eingriff sind auch deutlich umfangreicher. So kann man mit den Transparenzwerten der einzelnen Ebenen sehr schön experimentieren und ist nicht davon abhängig nach welchem Algorithmus die Kamera die Einzelbilder zusammenfasst.

Das Ergebnis kann sich in jedem Fall sehen lassen solange man ein stabiles Stativ und einen Kabel- oder Infrarotauslöser verwendet. Die Belichtungsautomatik sowie den Autofokus sollte man natürlich abschalten, damit die Fotos so gut wie möglich zueinanderpassen.

Mit diesem kleinen Trick kann man mit einer 8 Jahre alten digitalen Kamera wie beispielsweise der Nikon D2x auf im Jahr 2013 noch wirklich verblüffend gute Ergebnisse erzielen. Wer den Aufwand nicht scheut kann auch so mit hohen ISO-Werten fotografieren und das viele gesparte Geld in gute Objektive, Literatur oder eine schöne Fotoreise investieren.

Letztlich gilt auch hier:

  • Nicht die Kamera macht das Bild sondern der Mensch der sie bedient. 

Nikon DF – Systemkamera mit Vollformatsensor

Wer während der letzten Monate den internationalen Fotomarkt etwas beobachtet hat, dem sind sicher mehrere neue spiegellose Systemkameras ins Auge gesprungen. Sony hat zunächst mit der RX1 eine Kamera mit fest montiertem Zeiss Objektiv zum exorbitanten Preis von weit mehr als 3.000 Euro ins Rennen um die Käufergunst geschickt. Diese Kamera liefert bestechend gute Bildergebnisse, nur das Objektiv lässt sich nicht wechseln und selbst einen Sucher muss man separat erwerben.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 11.53.25

Kaum war die RX-1 auf dem Markt, hat SONY nur acht Monate später die grundsätzlich baugleiche RX1r nachgelegt. Damit es den unentschlossenen Käufern nicht langweilig wird ist nun gleich eine Triumvirat neuer Kameras Alpha-Serie in der Pipeline die mehr in Richtung Spiegelreflexkamera zielen, ohne indes einen Spiegel zu verwenden.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 11.54.34

Wirklich lieferbar sind sie noch nicht aber man kann sie bereits vorbestellen.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 11.55.41

Und einen toll gemachten Werbespot gibt es auch schon zu sehen.

Auch bei Olympus hat sich in den letzten Wochen einiges getan und mit der OM-D E-M1wurde ein spiegellose Systemkamera im Retro-Design vorgestellt die sehr an die großen SLR Klassiker OM-1 und OM-2 aus dem 80er Jahren erinnert.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 12.15.13

Wie schon in den 80er Jahren legt man bei Olympus großen Wert drauf zu unterstreichen, dass die neue Kamera deutlich kleiner und kompakter als die Systeme der Wettbewerber ausfallen.

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 12.15.31

Quo Vadis Nikon

Bei Nikon überschlagen sich derzeit die Neuvorstellungen ebenfalls. Wie bei der SONY RX1 wurde die sehr gute Nikon D5200 vor einigen Tagen bereits nach weniger als einem Jahr von der Nikon D5300 abgelöst. Wegen der vielen negativen Stimmen zum Problem mit feinsten Öltropfen die den Sensor verschmutzen können, hat Nikon mit der Nikon D610 die sehr gute Nikon D600 bereits einige Monate nach der Vorstellung schon wieder aus dem Programm genommen.

Aktuell sieht das Nikon DSLR-Angebot etwa so aus:

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 12.20.43

Auch im Segment der kleinen Nikon Kameras tut sich was, hier wurde jüngst die weltweit erste wasserdichte Systemkamera mit Wechselobjektiv und Blitzlicht vorgestellt, die Nikon 1 AW1.

Nikon1_AW1_Silver

Doch wie sieht es mit einem Pendant zu den neuen spiegellosen DSLR-ähnlichen Systemkameras von Sony und Olympus aus?

Mit den beiden Videos “Nikon – Pure Photography” verunsichert man aktuell die gesamte Fangemeinde. Woher kommt dieses Verschlussgeräusch am Ende der Videos, aus einem Lautsprecher oder ist es echt? Eine Kamera ist in beiden Videos indes nicht wirklich zu sehen und so werden wieder einmal gezielt Spekulationen befeuert und Kunden verunsichert. Vielleicht ist die neue Generation noch nicht ganz fertig und bevor Kunden zu Sony oder Olympus abwandern könnte man ihnen die schon fast getroffene Entscheidung so schwer machen, dass sie warten bis klar ist was letztlich hinter diesen Videos steckt.

Aber seht selbst:

Im zweiten Video hält der Schauspieler eine Kamera in der Hand deren Objektiv sehr an die legendären AiS Objektive ohne Autofokus erinnert. Dies verleitet die Nikon Fangemeinde aktuell wieder einmal zu wilden Spekulationen. Die einen hoffen, dass eine neue Kamera im Design der legendären Nikon F3 auf den Markt kommen wird, die andere hoffen auf einen digitalen Nachfolger der Nikon FM3a.

Ich habe mir heute mal den Spaß erlaubt eine Symbiose aus Nikon Fm3a der Fuji X100 und der Nikon F75 zu erstellen. Ein neues extrem lichtstarkes Objektiv habe ich auch gleich dazu entworfen, wenn Mythos dann echter Mythos :-)

Nikon DF - Silver - Top - Prototype

Ach ja, der rote “Video-Button” stammt von der Nikon 1…

Über die Gestaltung der Rückseite habe ich auch nachgedacht :-)

Nikon-DF-Back-Silver-2014

Wie dem auch sei, so oder so ähnlich könnte die neue Nikon aussehen. Ob die Typenbezeichnung allerdings wirklich Nikon DF sein wird, das bleibt abzuwarten.

Aktuell kursieren im Internet bereits mehrere Interpretationen der neuen Typenbezeichnung:

  • Nikon DF – Digital Fusion
  • Nikon DF – Discontinued Filmcamera
  • Nikon DF – Discrete Finance
  • Nikon DF – Digital Flop

Vor ein paar Tagen machte bei Facebook dieser schöne Cartoon die Runde:

Bildschirmfoto 2013-10-27 um 12.43.32

Da steckt viel Wahrheit drin! Wer in diesem Tagen in die Fotografie einsteigen möchte und überlegt welche Kamera er kaufen sollte, dem würde ich zu einer gebrauchten DX Kamera in guten Zustand raten. Wer mit der Kamera filmen möchte, der nimmt eine D5100 oder die D7000. Wer eine schöne große Profikamera sucht, der ist mit der D2x oder der D2xs immer noch sehr gut beraten. Auch die Nikon D300 oder die D300s sind durchaus noch mehr als zeitgemäß und liefern wirklich tolle Bilder. Aber auch mit den Kameras der anderen Hersteller kann man sehr gute Fotos machen.

Noch immer gilt die alte Weisheit:

Das Bild macht nicht die Kamera sondern der Fotograf

Also Freunde, lasst Euch nicht total verrückt machen von all den neuen schönen Dingen die immer besser toller, weiter, höher und schneller sind. Kauft Euch einfach eine erprobte Kamera für kleines Geld und achtet dabei mehr darauf wie sie in der Hand liegt und ob Euch die Bedienung zusagt.

Ein perfektes Foto das mit einer Nikon D70 für 100 Euro aufgenommen wurde ist immer noch 10.000 mal besser und wertvoller als eine verwackelte Gurke die aus einer Nikon D4x mit AF-S VR 1.8/500mm EX-IId oder sonst was stammt.

Mein Tipp:

Nicht mehr in Internet-Foren nach der besten Kamera mit den feinsten Pixeln stöbern und auch nicht 5 Stunden am Tag ein Werbevideo nach dem anderen bei YouTube anschauen. Schnappt Euch eine gebrauchte Kamera die technisch gut in Schuss ist und geht hinaus in die Welt und macht geile Fotos. Was nutzt die konkrete Utopie mit 24,37 Megapixeln und 2.013 statt 1.879 Linienpaaren solange ihr dieses teure Ding weder versteht, noch korrekt bedienen könnt und außerdem keine Erfahrung im Umgang mit Motiven habt?

Viele wichtiger als die Kamera mit den allerletzten technischen Gimmicks ist eine eigene Bildsprache! Geht einfach fotografieren und versucht bei dem was ihr da macht mit jedem Mal ein wenig besser zu werden. Irgendwann ist es dann Zeit für die teure Profikamera und dann ist sie bei Euch auch in guten Händen. Und statt viel Geld für immer neue Kameras auszugeben habt ihr dann ein paar Jahre lang viel fotografiert, seid in der Welt herumgekommen und könnt über die Frage Nikon D7000 oder Nikon 7100 nur noch müde lächeln.

Ich für meinen Teil packe jetzt meine Sachen und gehe raus um mir ein paar schöne Motive zu suchen :-)

Update vom 01.11.2013

Die Leute vom Nikon Marketing bauen ihren Werbefeldzug schrittweise aus und nun gibt es weitere Details zu sehen. Die neue Nikon DF wird wie eine Mischung aus D800 und F3 aussehen. Aber warten wir es mal ab, bis zur offiziellen Vorstellung sind es nur noch einige wenige Tage…

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Teneriffa 2005 mit Nikon D2x

Meine erste digitale Spiegelreflex war eine Nikon D100. Die Ergebnisse waren ganz brauchbar wenn auch nicht gerade weltbewegend. Daher wer ich schwer aufgeregt als ich im Jahr 2005 endlich meine erste richtige Profikamera im Bonner Cityfoto-Center abholen durfte. Gleich ein paar Tage später war ich mit dieser neuen Kamera bei einer Falknerei und eines der ersten Fotos wurde dann auch gleich in die Galerie der fotocommunity gewählt.

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Mit der neuen Kamera ging es dann im Herbst 2005 nach Teneriffa. Es war meine erste Reise die ich ganz allein bestritten habe und es war sehr cool, dass ich mich ganz und gar auf meine neue Kamera und die damit verbundenen Möglichkeiten konzentrieren konnte. Und wenige Tag später glückte dann auch schon das zweite Galeriebild bei der fotocommunity.

Einen BLOG hatte ich damals noch nicht, ehrlich gesagt wusste ich damals noch gar nicht was das ist, auch wenn ich den Begriff schon einmal gehört hatte. Weil mich der Erfolg und die Aufmerksamkeit und der Zuspruch in der fotocommunity damals so überwältigt haben, gab es keinen Abend an dem in nicht allein in der Lobby meines Hotels an einem der beiden alten Computer gehockt und einige Fotos hochgeladen habe. Die Tastatur hatte weder ä oder ö noch ein ü, daher musste ich auf ae, oe und ue ausweichen… Damals hatte ich noch einen sparsamen “kleinen Account” und durfte nur 10 Bilder pro Woche in die fotocommunity hochladen. Alle Fotos duften nur maximal 400 Kilobyte groß sein und die maximale Seitenlänge war auf 1000 Pixel beschränkt.

Heute lachen wir über diese Beschränkungen und stellen Bilder in Gigabyte großen Bündeln bei http://www.flickr.com aus. Aber damals waren es eben auch noch andere Zeiten. Alles was ich Tag für Tag erlebte, habe ich damals unter mein Bild des Tages in der fotocommunity geschrieben. Auch das mutet heute wie ein Anachronismus an, aber es war besser als gar nichts und diese Texte habe ich so nicht verloren und kann noch heute darauf zugreifen.

Hier ist nun mein Reisebericht - Teneriffa 2005 mit Nikon D2x -

Ansgar Hillebrand, 2.12.2005 um 1:42 Uhr

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Das Bild ist an meinem zweiten Urlaubstag entstanden. Eigentlich wollte ich morgens ganz was anders machen, aber dann habe ich auf dem Weg zu meinem Auto gesehen, dass der Teide einen richtigen Heiligenschein hatte und dann musste ich da einfach hin. Ein innerer Zwang sozusagen :-) Auf diesem Bild sieht man aufgrund der Perspektive den Teide gar nicht. Seine Spitze koennte man sehen, waere da nicht sein Heiligenschein :-)

So, nun aber ab ins Bett!

Viele Gruesse aus Teneriffa,
Ansgar

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Ansgar Hillebrand 2.12.2005 um 1:31 Uhr

Um dieses Bild aufnehmen zu koennen bin ich heute (1.12.2005) gut 24 Kilometer weit durch den Nebelwald auf Teneriffa gewandert! Um diese Perspektive hinzukriegen bin ich auf die andere Seite der Schlucht geklettert. Es ist nicht einfach diese skurrile Landschaft abzulichten, da ueberall grosse Pinien wachsen und meist die Sicht versperren. Bei Sonnenschein ist alles voller Schatten, bei Nebel gibt es keine Schatten, dafuer gibt es wenig Licht und man muss den weiten Weg ein Stativ mitschleppen.

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm @55mm F/8, 1/30s, Spiegelvorausloesung, Stativ

Da ich auf meinem Urlaubsnotebook kein Bildbearbeitungsprogramm habe, ist es nur mit Irfan-View verkleinert und nachgeschaerft. Einen Rahmen kann man damit auch zaubern. Erstaunlich was kostenlose Software mitunter leisten kann :-)

Ansgar Hillebrand, 2.12.2005 um 1:38 Uhr

Fuenfter Reisetag:
Heute war ich auf “Abenteuerreise” – mehrere Kilometer mit meinem Xsara ueber unbefestigte Wege die man normalerweise mit einem Jeep fahren wuerde. Dann noch etliche KM zu Fuss. Auf dem Rueckweg habe ich mich total verirrt. Man sollte nicht einfach blind den gruenen Punkten folgen :-) Irgendwann war ich wieder an meinem Auto und einen Kilometer spaeter habe ich dann einen einsamen Wanderer aus Bamberg aufgesammelt der sich auch verirrt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war der Nebel so dicht, dass man kaum die Hand vor Augen sehen konnte und der Wandersmann hatte bei 2°C im Nebel eine kurze Hose an!

Gut, dass es den Ansgar gibt :-) Wir waren dann sogar noch gemeinsam in einem echten Kanarischen Restaurant, Kichererbseneintopf fuer nur 3 Euro, wo gibt es das in Deutschland??

So, nun sollte ich mal ins Bett, sonst schaffe ich morgem den Sonnenaufgang ueber dem Teide nicht und was soll ich dann bei der FC einstellen????

Viele Gruesse und eine gute Nacht,
Ansgar

Ansgar Hillebrand, 2.12.2005 um 22:19 Uhr

Und wieder geht ein Tag zu Ende. Welcher Tag war es heute, ich habe jegliches Zeitgefuehl verloren. Wir haben den 2.12.2005 – was fuer einen Wochentag haben wir? Egal, die Sonne schien heute den ganzen Tag.

Morgens war ich in La Orotava um den Sonnenaufgang ueber dem Teide zu fotografieren. Danach ging es kreuz und quer durch das Anaga-Gebirge. Schliesslich bin ich in Taganana gelandet. Ein kleines Fischerdorf am Ende des Universums. Dort war ich in der Bar Playa (Casa Africa) Roque de Las Bodegas No.3. Da war ich im Januar 2004 schon einmal. Mir faellt da immer eine lustige Konversation zwischen einer aelteren spanischen Kellnerin und einer russischen Familie ein. Die Kellerein behrrscht zwei deutsche Wort “Fiehsch” und “Flaisch”. Die Russen konnten ein kleines bisschen Englisch. So ging es dann zu:

Die Kellnerin fing an: “Buonas Dias, Fiesch, Flaisch?” “Hm?” “Fiesch?” “Hmm??” “Flaisch?” “Hmm?” Die Russen tuscheln etwas und dann kommt ein leises “Ahhh” ueber ihre Lippen. Danach sagt  der russische Vater: “Oh yes, Fraensch Fraisch” Die Klennerin “Si”…

Die Gesichter waren suess, als sie etwas spaeter sahen was sie bestellt hatten…

Heute war ich dann wieder dort, zwei Jahre sind vergangen und die Deutschkenntnisse der Kellnerin haben sich nicht verschlechtert. Sie steht also diesmal vor mir und sagt “Fiesch, Flaisch?” Ich sage “Si, Fisch” “Ensalata mixta?” Ich denke, ein kleiner gemischter Salat zum Fisch, nicht schlecht. “Si, Ensalata mixta” Sie: “Pulpo?” Hm was bedeutet das nun wieder, keine Ahnung ist sicher ok “Si Pulpo” Sie “Fritta?” Ich denke, oh Fritten da zu, nicht schlecht, Fisch, Salat und Fitten, ok “Si, Frittas!” Sie “Papas?” Ich denke, aha das kenne ich, Kanarische Kartoffeln: “Si, con Papas!” Sie “Cerveza?” Oh ja, denke ich, ein Bier waere jetzt genau richtig “Si, una Cerveza por favour”

Dumm di dumm di dumm… “Plong” steht ein Bier auf dem Tisch, eins aus Daenemark!! Schluck, lecker, ahhh. Dann kommt die Kellnerin und stellt mir einen Teller auf den Tisch, plock. Drauf liegt ein gegrillter zerstueckelter Tintenfisch. Hm, wann habe ich denn den bestellt? Egal, ich ueberwinde das Ekelgefuehl und fange an daranherum zu knabbern. Schmeckt gar nicht schlecht. Dann kommen die Kartoffeln und eine Tunke aus Oel und Knoblauch, schmeckt auch prima. Dann kommt sie nochmal, Plock Huch, ein Teller mit einem Piranhia? Hatte ich den bestellt? Eigentlich hatte ich mit einem Fisch-Filet gerechnet, der hier hat eben noch gelebt. Wo seine Augen waren ist irgendwelches Gemuese reingesteckt. Er hat noch alle Flossen… Ok, ich schaffe auch das. Plock, ein zweites Bier, guter Service aber ich muss doch noch Auto fahren, egal, es schmeckt so gut. Plock, das dritte Bier, heeee? Ok, ich trinke das dritte Bier!

Waehrend dessen schaue ich mal in meinem kleinen gelben Buch mit dem groessen L wie Langenscheidt nach. Pulpo ist ein Tintenfisch. Ensalata Mixta war also eine Vorspeise, sowas wie ein Meeresfruechte-Salat mit Tintenfisch. Was ich schon alles auf Spanisch bestellen kann, ich bin voll begeistert :-)

Im Auto muss ich dem Bier seinen Tribut zollen. Ich schaffe es noch bis zum Mirador del Iglesias, dann rafft es mich dahin. Von 14h bis 16h30 schlafe ich in der warmen Sonne in 1000 Metern Hoehe an einem luftigen Mirador. Irgendwann komme ich wieder zu mir und trete den Heimweg an.

Ein paar Bilder des Tages sind jetzt schon hier in der FC online. Die ersten 5 Diafilme sind auch schon entwickelt. Die drei naechsten Filme habe ich eben abgegeben. Nun sitze ich mal in einem anderen Internet-Café, hier gibt es andere Spielautomaten, aber die “Athmosphaere” ist aehnlich – Zing Bumm, Grr Grr, Ding Ding…

Also gehe ich gleich mal ins Bett, man war das ein Tag!

Viele Gruesse,
Ansgar

Ansgar Hillebrand, 3.12.2005 um 11:00 Uhr

Wieder ein Morgen, habe heute mal lange geschlafen und versuche jetzt mal in La Orotava, der Lieblingsstadt von Alexander von Humboldt, ein paar typische Kanarische Impressionen einzufangen. Schade, dass ich nix mehr zur Diskussion geben darf. Morgen gibt es wieder ein neues Bild. In meinem Fotohome “Teneriffa 2005″ gibt es aber schon eine Reihe netter Bilder :-)

Casa de los Balcones
Von Ansgar Hillebrand
11.1.06, 20:33
12 Anmerkungen
Nuestra Señora de la Concepcion
Von Ansgar Hillebrand
28.12.05, 11:59
13 Anmerkungen
Kanarischer Innenhof
Von Ansgar Hillebrand
30.3.06, 7:56
3 Anmerkungen

Meine Diafilme habe ich gestern noch vor dem Schlafengehen angeschaut, mir fehlt mein Diaprojektor, ob ich den beim naechsten Urlaub auch mitnehme? Heute morgen habe ich erst einmal Hemden, Socken und Hosen gewaschen. Das ist mein Tribut an 15 Kilo Fotogepaeck :-]

Viele Gruesse und viel Spass in der FC,
Ansgar

Udo Krüger, 3.12.2005 um 12:40 Uhr

Konnte mir beim lesen deiner Story das Lachen nicht verkneifen.:-))))
Eine Klasse Geschichte.
Gruß Udo

Ansgar Hillebrand, 3.12.2005 um 17:40 Uhr

So, bin zurueckgekehrt in Zeit und Raum, es ist Samstag der 3.12.2005 und die erste Woche ist schon rum. Noch sieben Tage und das schnoede kalte “alte Europa” hat mich zurueck :-(

Heute war ich in La Orotava, eine tolle Stadt! Die Bilder gibts in meinem Fotohome.

Viele Gruesse,
Ansgar

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Mein siebter Tag auf Teneriffa!

Endlich habe ich auch eines dieser tausendfach fotografierten Motive auf den Chip bannen koennen! In den letzten Tagen habe ich alle moeglichen Leute hier auf Teneriffa gefragt wo man diesen Ausblick hat. Entweder waren es aber ebenso ahnungslose Touristen wie ich oder ihre Antworten kamen mir irgendwie spanisch vor. Also habe ich mich selbst auf die Suche gemacht. Nach einer kuzen Nacht bin ich dann heute morgen um 5h aufgestanden und ohne Fruehstueck gleich losgefahren. Auf der Suche nach DEM Ausblick und der Jagd nach DEM Moment.

Ob sich der Aufwand gelohnt hat, Ihr entscheidet :-)

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm @20mm, F/8, 1/8s, 100 ASA, B&W Polfilter, Stativ, Spiegelvorausloesung

Verkleinert, nachgeschaerft und eingerahmt mit Irfan-View, sonst keine weitere Bearbeitung.

Ansgar Hillebrand, 4.12.2005 um 2:51 Uhr

Der fruehe Vogel faengt den Wurm!

Ich habe gerade den Nachtportier erschreckt und fahre jetzt mal ins Anaga-Gebirge um hoffentlich einen grandiosen Sonnenaufgang zu erleben.

Es ist jetzt 1h45 Ortszeit!

Manchmal muss man im Leben verrueckte Dinge tun um zu spueren, dass man noch lebt :-)

Viele Gruesse,
Ansgar

Ulli Schmidt, 4.12.2005 um 4:14 Uhr

Es lohnt sich immer

Patricia. F., 4.12.2005 um 6:58 Uhr

Ich mag Kitsch:)))

Rainer Gütgemann, 4.12.2005 um 9:56 Uhr

Man muß auch zum Kitsch stehen. Sehr schön.
Gruß Rainer

Udo Krüger, 4.12.2005 um 10:44 Uhr

Der Ausflug hat sich doch voll gelohnt.
Manchmal muß man wirklich verrückte Sachen tun.
Da hast du Recht.
Gruß Udo

Ansgar Hillebrand, 4.12.2005 um 12:31 Uhr

So, es ist jetzt 11h25 Ortszeit und ich bin von meiner naechtlichen Fotoreise zurueck. Irgendwie konnte ich ja heute Nacht nicht schlafen, also bin ich ins Anaga-Gebirge gefahren, das sind ca. 35 Km von Puerto de la Cruz. Es war ungefaehr 2h als ich dort ankam. Am Pico de la Inglés habe ich dann ein bisschen Quatsch gemacht. Sterne fotografiert und so. Der Sternenhimmel sieht im Gebirge grandios aus, weil dort nur so wenig Umgebungslicht ist.

Dann habe ich noch ein bisschen mit meinem Nikon SB-800 Blitzlicht experimentiert und ein bisschen in meinem Citroen Xsara geschlafen. Irgendwann so gegen 6h begann dann ein toller Sonnenaufgang. Ich habe in zwei Stunden gut 200 Bilder gemacht, soqohl Dias als auch digitale Bilder. Ein paar digitale Bilder stelle ich jetzt gleich mal in meinem Fotohome bei der fotocommunity ein.

Verknuepfen kann ich sie an diesem Rechner leider nicht, denn hier klappt Strg+C nicht, keine Ahnung warum. Die rechte Maustaste geht hier auch nicht. Ich gehe nachher mal in ein Internet-Café, da klappt das Kopieren ueber die Zwischenablage, aber da gibt es dann keinen Card-Reader. Wie nennen wir Unternehmensberater das was ich heute mal wieder machen muss? “Best of breed” – ich liebe unsere schoene deutsche Sprache ;-)

Viele Gruesse,
Ansgar

Ansgar Hillebrand, 4.12.2005 um 13:10 Uhr

Nun bin ich im Internet-Café. Leider habe ich mir versehentlich einen Rechner ausgesucht an dem die Maus kein Scroll-Rad hat – man kann nicht alles haben :-) und es ist ja nur fuer eine Stunde…

So, hier ist ein Link zu meinem naechtlichen Abenteuer im Anaga-Gebirge.

Nichts bewegt sie wie ein Citroen
Von Ansgar Hillebrand
4.2.06, 13:10
4 Anmerkungen
Pico del Inglés
Von Ansgar Hillebrand
6.12.05, 23:29
15 Anmerkungen
Teide Sunrise No. 2
Von Ansgar Hillebrand
6.12.05, 23:50
7 Anmerkungen

Morgen darf ich wieder was zur Diskussion geben…

Viele Gruesse und viel Spass,
Ansgar

Ansgar Hillebrand 5.12.2005 um 10:25 Uhr

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Dieses Bild ist am Ende meiner “Nachtexpedition” durch das Anaga-Gebirge entstanden. Es war morgens so ca. 7h, eine Stunde später war der Teide weg, die Wolken hatten ihn verschluckt. Gut, dass er sich jeden Tag aufs neue freizukämpfen weiss!

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm, F/11, 1/8s, Stativ, Spiegelvorauslösung, 100 ASA

Ich konnte nachts nicht so recht schlafen und habe dann um 1h30 den Nachtportier erschreckt. So etwa 2h in der Nacht war ich dann am Pico del Ingelés. Da habe ich ein bisschen Fotoquatsch gemacht, ein paar Stunden im Auto geschlafen und dann auf einen grandiosen Sonnenaufgang gewartet. Anschließend ging es müde und glücklich zurück zum Hotel und dann gab es ein kleines “Morgenschläfchen”.

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Pico del Inglés

Von Ansgar Hillebrand 6.12.2005 um 23:29 Uhr

Neunter Urlaubstag – 4.12.2005

Ein paar lustige Experimente mit meinem SB-800 mitten in der Nacht auf einem 1000m hohen Felsgipfel :-)

Unten links im Bild sieht man die Lichter von Gran Canaria, rechts unten sieht man die Lichter von Santa Cruz de Tenerife.

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm @35mm, F/8, 30 Sekunden, 100 ASA.
Ich bin mit dem SB-800 in der Hand blitzender Weise von der Kamera weg in Richtung auf die Aussichtsplattform gelaufen. Auf dem “Rückweg” war ich von der Blitzerei in der Finsternis so geblendet, das ich gestolpert bin und mich “voll auf die Fresse” gelegt habe. Ist aber nix passiert :-)

Sylvia M., 6.12.2005 um 23:31 Uhr

Gefällt mir, schöne Arbeit. LG Sylvia

Manfred K., 6.12.2005 um 23:34 Uhr

Sehr gut abgelichtet und eine ganz feine Arbeit die mir sehr gut gefällt.
Achönen Gruß
Manfred

Sir Hoggle, 6.12.2005 um 23:35 Uhr

die idee ist sehr gut. leider sieht man dich fast zu wenig, sieht aber trotzdem toll aus.

Ansgar Hillebrand, 6.12.2005 um 23:42 Uhr

Hallo liebe Freude, hier kommt mein neues Update :-)

So, heute ist der 6.12.2005. In good old germany kommt heute der Nikolaus, hier auf Teneriffa merkt man nix davon, ausser, dass im Hotel die Kinder total ausflippen. Ich wollte dort eben ein paar neue Bilder hochladen, es ging einfach nicht. Ueberall Schreikinder und das schlimmste von allen rannte die ganze Zeit zwischen dem Internet-Compi und seinem Daddy hin und her. Zwischendurch hat er dann total affektiert mit den Faeusten auf der Tastatur herum gepruegelt. Kein Wunder, dass da alle Tasten klemmen…

Ich bin in eine Internet-Café geflohen, leider kann man hier keine Bilder hochladen, denn die Rechner hier sind fest eingeschlossen. Nun habe ich viele schoene neue Bilder auf meiner CF-Card in meiner Hosentasche und kann sie Euch nicht zeigen – wegen eines Schreikindes, das frustet. Nur dass Ihr mich nicht falsch versteht, ich finde Kinder toll! Wenn Kinder total ausflippen, sind eben oft die Eltern der Grund. Und diese Eltern haettet Ihr mal sehen sollen. Eben wollte der Vater seinem Sohneman zeigen wie man eines der Spiele startet. Dabei hatte er eine Zigarette im Mundwinkel, der Qualm zog ihm in die Augen und die Asche “tropfte” seinem Sohn auf die Haare. Er machte dabei die komischte Grimasse die ich in den letzten Monaten gesehen habe. Eben der Vater eines Schreikindes ;-)

Nun, was habe ich so erlebt?

Gestern am 5.12.2005 war ich mit Uwe und Olga aus dem Hotel unterwegs. Wir waren an meinem Lieblingsberg, dem Teide. Ich konnte eine bisschen Reisefuehrer spielen und das hat grossen Spass gemacht. Natuerlich sind wieder viele hundert Fotos entstanden, diesmal welche mit Menschen drauf. Uwe und Olga eben :-)

Der Ansgar bei den Los Roques
Von Ansgar Hillebrand
10.1.07, 20:16
11 Anmerkungen
El Teide im Abendlicht
Von Ansgar Hillebrand
4.1.06, 18:31
12 Anmerkungen

Heute bin ich dann wieder fruh aufgestanden und habe wieder den Nachtprotiert erschreckt. Die alte Gurke pennt da die ganze Nacht in einem Sessel gegen ueber von der Rezeption. Er macht immer das Licht aus und ich bin heute wieder ueber seine Fuesse gestolpert. Da haben wir uns beide erschreckt ;-)

Dann war ich als erster oben am Teide an der Kasse der Seilbahn. Un Adulto – 22 Euros!

Teleférico del Teide
Von Ansgar Hillebrand
11.1.06, 17:27
10 Anmerkungen

Eine Genehmigung fuer den Gipfel hatte ich ja leider nicht, die Story habe ich ja schon geschrieben. Also musste ich mit anschauen wie alle ausser mir hoch zum Gipfel durften. Das hatte fuer mich den Vorteil, dass ich auf den weiten Wegen oben kurz unterhalb des Gipfels ganz allein war und in aller Ruhe fotografieren konnte. Irgendwann kamen dann ein paar uebergewichtige pubertierende spanische Maedchen und mussten direkt neben mir die ganze Zeit mit ihren Handies ihre Freundinnen anrufen. Warum tun die das oben am hoechsten Berg Spaniens und nicht zuhause in der Badewanne? Verstehe ein Mensch diese Kinder….

Na, jedenfalls habe ich zwei Diafilme verknipst und ungefaehr 200 digitale Bilder gemacht.

Beim Warten auf den Teleférico del Teide habe ich dann Alexandra und Joerg kennen gelernt. Wir waren nach dem Teide dann zusammen bei den Los Roques und danach nochmal bei der Paisaje Lunar, der weissen Mondlanschaft.

Paisaje Lunar
Von Ansgar Hillebrand
13.3.06, 8:19
7 Anmerkungen

Diesmal habe ich nur meine D2x mit dem 2.8/17-55mm und einem Polfilter mitgenommen und den gruenen Punkten sind wir auf dem Rueckweg auch nicht gefolgt! Gute Idee, so waren wir nach gut 2 Stunden wieder zurueck am Auto. Da haben wir uns  verabschiedet und ich bin danach in Rekordzeit quer durch die Cañadas del Teide nach Puerto de la Cruz geflitzt. Mit 140 KM/h am Teide vorbei, in der Abenddaemmerung, das hatte was!

Endlich gab es etwas zu Essen, später habe ich die Bilder auf mein kleines Urlaubsnotebook kopiert und dann hatte ich die Begegnung mit den Schreikindern :-)

Nun habe ich noch 24 Minuten uebrig, von meinen 60 Minutos for dos Euros :-)

Viele liebe Gruesse aus Puerto de la Cruz und bis bald,
Ansgar

Marko Stock, 6.12.2005 um 23:43 Uhr

Irgendwie voll der Geistermarsch
sehr intressante Wirkung des Schattens
Grüße

Mrs. Fischer, 6.12.2005 um 23:44 Uhr

Du hast aber auch tolle Ideen manchmal… :-))
so schön wie es aussieht..ein wenig melancholisch wirkt’s… allein in die Dunkelheit der Nacht..
gut, dass der Sturz nicht eine “Etage” tiefer ging!
lg

Elke Hickstein, 7.12.2005 um 0:04 Uhr

Da muß man schon länger hinschauen!
Ein tolles Experiment und ebensolche Kulisse…
Was tut man nicht so, für ein gutes Foto…
LG Elke

G. Charlotte, 7.12.2005 um 10:51 Uhr

Wunderschöne Aufnahme!
LG Siegfried

Andy Pomplun, 7.12.2005 um 12:49 Uhr

klasse gemacht und überaus witzig.
lg

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Teide Sunrise No. 2

Von Ansgar Hillebrand 6.12.2005 um 23:50 Uhr

Achter Urlaubstag: 4.12.2005

Ein Blick auf Teneriffa während des schönen Sonnenaufgangs morgens um 7h im Anaga-Gebirge. Wie schon früher beschrieben bin ich mitten in der Nacht aufgestanden, zum Anaga-Gebirge hoch zum Pico del Inglés gefahren und habe dort den Sonnenaufgang abgewartet.

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm @20mm, B&W Polfilter, F/11, 6 Sekunden, 100 ASA, Stativ, Spiegelvorauslösung

Ansgar Hillebrand, 6.12.2005 um 23:58 Uhr

So, nun habe ich noch einen Upload frei! Ich wandere jetzt gleich mal wieder rueber ins Hotel und versuche dann die Schreikinder vom Internet-Compi “abzudraengen” :-) Dann lade ich noch ein Bild von heute hoch.

Ihr findet alles Bilder in meinem Fotohomeordner “Teneriffa 2005″.

Viele Gruesse,
Ansgar

Markus u. Laura, 7.12.2005 um 7:52 Uhr

finde ich persönlich von den ganzen sunrises am stimmungsvollsten, war wohl noch recht früh;-)
vg markus

Philomena Hammer, 7.12.2005 um 13:17 Uhr

dein Ausflug hat sich mehr als gelohnt. Die aufnahme ist wieder wunderschön.
Liebe Grüße

n o r B Ä R t, 8.12.2005 um 17:08 Uhr

Traumhaft das Licht und die Farben ! Herrlich die Aussicht !
Gruss
n o r B Ä R t

picturesandmore, 9.12.2005 um 9:11 Uhr

Ich staune….das sind keine normalen Urlaubsfotos mehr-das sind kleine Kunstwerke !
VG…Panik

4524081

Weitblick

Von Ansgar Hillebrand 7.12.2005 um 0:25 Uhr

Heute (6.12.2005) auf dem hoechsten Berg Spaniens in ca. 3.500 Metern Hoehe aufgenommen.
Im Hintergrund sieht man Al Gomera, El Hierro und La Palma, ich schaue gerade rueber nach Gran Canaria.
Damit waeren die Kanaren dann fast alle auf einem Bild vereint ;-)

Ich liebe die beiden roten Farbkleckse rechts in der Ecke :-]

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm, Selbstausloeser, Stativ, Polfilter

Beschnitten fuer mehr Panorama-Format, verkleinert, nachgeschaerft und gerahmt mit Irfan View. Sonst keine weitere Bearbeitung.

Markus u. Laura, 7.12.2005 um 7:54 Uhr

schöne aussicht, interessant das man die anderen beiden inseln von dort oben auch noch sieht.
du schreibst 3200m bist du den weg nach oben? die seilbahn endet ja bei 3500m!
vg markus

Philomena Hammer, 7.12.2005 um 13:04 Uhr

wieder so ein klasse Bild. So langsam werde ich eifersüchtig :-))
Liebe Grüße

Ansgar Hillebrand, 11.12.2005 um 4:54 UhrMeinen Eintrag verändern oder löschen

@Markus Und Laura H.
Habs gerade eben korrigiert, voll vertan, der Teide hat 3714m wenn ich mich nicht irre und der letzten “verbotenen Meter” sind es etwa 200 an der Zahl.

Also 3714 – 200 = 3514 +/- ein paar Meter für den Wanderweg :-)

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Aufstieg zum Pico del Teide

Von Ansgar Hillebrand 7.12.2005 um 0:28 Uhr

Hier krakselt der Ansgar gerade am Pico del Teide in ca. 3.200 Metern Hoehe herum. Hui war die Luft da duenn. Als kurz drauf Alexandra und Joerg vom Gipfel kamen war ich voll aus der Puste und sie hatten was zu Lachen :-)

Im Hintergrund sieht man den letzten aktiven Vulkan von Teneriffa. Dieser Vulkan ist vor ca. 100 Jahren zuletzt ausgebrochen. Im Vergleich zum Teide hat er einen richtigen Krater! Der Teide sieht eher so aus als sollte dort der Keller eines Doppelhauses betoniert werden :-]

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm, F/8, 1/125s, 100 ASA, Polfilter, Stativ, Selbstausloeser

Bernd Hofmann, 7.12.2005 um 12:20 Uhr

Eine schöne Selbstauslöseraufnahme!
Da hattest Du ja deutlich besseres Wetter als wir! Ist schon ‘ne tolle Aussicht von da oben, die wir leider nur partiell genießen konnten.

Ich bin übrigens mal gespannt, ob der Teide-Nationalpark von der Unesco 2007/2008 zum Weltnaturerbe ernannt wird und ob dann die hässliche Seilbahn abgebaut wird.

Viele Grüße, Bernd

Philomena Hammer, 7.12.2005 um 13:02 Uhr

eine grandiose Aufnahme, klasse.
Liebe Grüße

Esther Margraff, 7.12.2005 um 16:06 Uhr

Urlaub kann so anstrengend sein :-)….
Wirklich tolle Aussicht dort!
Hier löst das Wetter gerade mal wieder Depressionen aus .-(
LG
esther

Maike Paulus, 8.12.2005 um 6:38 Uhr

Morgen Ansgar,
mir bleibt die Luft immernoch weg wenn ich nur drann denke. Aber schönes Bild!!!!
:-) Maike

4524079

Krater und Inseln in der Ferne

Von Ansgar Hillebrand 7.12.2005 um 0:33 Uhr

6.12.2005 – 23h30 Ortszeit – Puerto de la Cruz – Hotel Marte

KEINE SCHREIKINDER MEHR HIER

Wie dieser Vulkan heisst muss ich morgen mal nachschlagen, dann fuege ich das hier ein.
Jedenfalls war es ein toller Tag und ich habe einen Sonnenbrand auf der Nasenspitze :-)

Im Hintergrund sieht man La Gomera und El Hierro. Der Ort unten links im Bild koennte Los Christianos sein.

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-VR 80-400mm, F/11, 1/60s, 100 ASA, Polfilter, Stativ, Spiegelvorausloesung
Leichter Beschnitt fuer Panorama-Format, verkleinert, nachgeschaerft und gerahmt mit Irfan-View. Sonst keine weitere Bearbeitung.

Markus u. Laura, 7.12.2005 um 7:56 Uhr

tolle farben und la gomera fast ohne wolken.. schöner blick von dort oben.

vg markus

Siegfried G. und Charlotte G., 7.12.2005 um 11:03 Uhr

Tolle Aufnahme!
LG Charlotte

Bernd Hofmann, 7.12.2005 um 12:24 Uhr

Beneidenswerter Blick gut eingefangen!
Vielleicht komme ich ja irgendwann wieder einmal auf den Teide-Gipfel und habe dann etwas mehr Glück mit dem Wetter.

Philomena Hammer, 7.12.2005 um 12:55 Uhr

sehr sehr schön :-))
Liebe Grüße

Sportfotodienst Stuttgart Andreas Grunwald, 7.12.2005 um 17:08 Uhr

KLASSE! Das wäre m.E. galerie-würdig!!!
LG, Andy

C@rlo. R., 7.12.2005 um 17:33 Uhr

Staun… da bist Du noch im Urlaub und sendest uns da schon die Fotos…;-))
Gruß C@rlo

Ansgar Hillebrand, 7.12.2005 um 20:16 Uhr

So liebe Leute, es ist wieder ein Tag fast rum und ich sitze wieder im Internet-Café an dem Rechner an dem die Leertaste klemmt. Das ist FC unter erschwerten Bedingungen :-)

picturesandmore, 9.12.2005 um 9:10 Uhr

Ohh my god…da muss ich unbedingt auch mal hin- die Gegend da ist ja hinreissend !
Echt geil !
VG…yanick

Frank Socha, 21.12.2005 um 9:29 Uhr

…und ich stand drüben auf der anderen seite und hab auch abgedrückt ;-)
Eine wundervolle Urlaubsserie mit schönen Erklärungen…
LG
Frank

Manfred K., 13.03.2006 um 11:37 Uhr

Klasse und einwandfrei abgelichtet. Ist wirklich wundervoll geworden. Viel spass im Internetcafe ;o))
Manni

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Los Gigantes

Von Ansgar Hillebrand 7.12.2005 um 19:19 Uhr

Den nordwestlichen Zipfel von Teneriffa erreicht man nur ueber eine nicht oeffentliche Strasse. Sie zu befahren ist laut Mietwagenvertrag streng verboten. Und gefaehrlich ist es dazu, weil die schroffen Berge oft unvermittelt mit groesseren Felsbrocken nach den Autos der Touristen werfen.

Ich habe mich durch all das nicht abschrecken lassen, um fuer Euch dieses Bild aufnehmen zu koennen!

Heute (7.12.2005) um 17h war das Licht einfach goettlich :-)

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S 2.8/17-55mm @55mm, F/8 1/125s, B&W Polfilter, 100 ASA

Verkleinert, nachgeschaerft und gerahmt mit Irfan-View, sonst keine weitere Bearbeitung!
Wenn ich es hier im Urlaub koennte, haette ich die doofen Muelltonnen wegretuschiert :-]

Frank aus Köln, 7.12.2005 um 19:21 Uhr

Ist das nicht am Ausgang des Baranco di Masca (oder so ähnlich)?
Schöne Aufnahme. Da sind man, warum die Giganten Giganten genannt werden.
VG Frank

Ansgar Hillebrand, 7.12.2005 um 19:21 Uhr

Wieder ist ein Tag zu Ende – heute ist schon Mittwoch – noch Donnerstag & Freitag dann geht es am Samstag schon wieder zurueck in die Kaelte – brrr…

Heute war ich mal wieder allein unterwegs. In Garrachico gab es leckeren Fisch und dann war ich ewig lang am Punta de Teno und habe mir die Los Gigantes angeschaut. Diese Insel hat so viel zu bieten, ich muss sicher irgendwann nochmal wieder kommen :-)

Viele Gruesse aus Puerto de la Cruz,
Ansgar

Dirk M, 7.12.2005 um 19:22 Uhr

Sehr beeindruckende Landschaft, auch die 2 Boote als Blickfang machen sich sehr gut.
Gruss
Dirk

Sylvia M., 7.12.2005 um 19:30 Uhr

Gefällt mir supergut. LG Sylvia

Manuel Schauer, 7.12.2005 um 20:02 Uhr

Tolle Landschaft mit schönen Farbkontrasten, da möchte man eine Zeit verweilen.
Gruß
Manuel

Friedrich Geretshauser, 8.12.2005 um 0:08 Uhr

fc-ler leben nun mal gefährlich, sind ja auch ‘nur’ fc-ler!
Aber das nicht eben geringe Risiko hat sich doch gelohnt. Vor allem für uns hier, die wir alle in gegen Steinschlag gut gesicherten Häusern sitzen…. ;-)
Herzlichen Gruß – und eine unfallfreie Rückreise! Fritz

Siegfried G. und Charlotte G., 8.12.2005 um 5:50 Uhr

Eine wunderschöne Aufnahme! LG Charlotte

Philomena Hammer, 8.12.2005 um 7:52 Uhr

wunderschön
Liebe Grüße

Ansgar Hillebrand, 8.12.2005 um 21:02 Uhr

Heute war ich wieder frueh auf den Beinen, der Nachtportier war heute aber schon wach und so konnte ich ihn nicht erschrecken :-) Um 6h30 ging es dann gleich los nach Masca. Die Zeit ist rekordverdaechtig und ich habe mich gefuehlt wie ein kleiner Rennfahrer. In Masca war ich der erste Tourist und auch die Einheimischen haben noch geschlafen. So schien die Sonne nur fuer mich :-)

~ Masca Sunrise ~
Von Ansgar Hillebrand
27.3.06, 7:49
13 Anmerkungen

Nach diesem zauberhaften Sonnenaufgang, Masca ist prinzipiell eine einzige grosse Sonnenuhr, bin ich wieder hoch zum Mirador gefahren. Café con Leché – lecker! Danach dann wieder runter nach Masca und gleich auf der anderen Seite wieder hoch in Richtung Santiago de Teide.

El Teide im Morgendunst
Von Ansgar Hillebrand
9.12.05, 8:44
13 Anmerkungen

Dann auf weiten Wegen kreuz und quer durch das morgentliche Teno-Gebirge und danach in den Jardín Botanicó in Puerto de la Cruz.

Strelizie No. 1
Von Ansgar Hillebrand
11.1.06, 20:24
14 Anmerkungen
Strelizie No. 2
Von Ansgar Hillebrand
20.3.06, 8:17
8 Anmerkungen

Ansgar Hillebrand, 8.12.2005 um 21:07 Uhr

Es gab hier mal eine Projekt “Die Welt ist voller Herzen” oder so, daran musste ich denken als ich dieses kleine Bluemlein sah… Diese Pflanze hat lustige Loecher in den Blaettern, hat jemand eine Idee wie diese Pflanze heisst? Ist es das Blatt eines Gummibaumes?

Dschungel im Jardín Botanico
Von Ansgar Hillebrand
14.1.06, 20:28
11 Anmerkungen

Im Jardín gibt es einen kleinen Seerosenteich:

Spiegelungen im Jardín Botanico
Von Ansgar Hillebrand
30.3.06, 7:55
7 Anmerkungen

Dann ist da noch ein Baum, bei dem die Wurzeln von oben nach unten wachsen. Er hat im Sturm ganz arg gelitten, die Blaetter sind total vertrocknet und sehen fast aus als waeren sie verbrannt.

Baumdetail im Jardín Botanico
Von Ansgar Hillebrand
5.4.06, 8:07
2 Anmerkungen

Der legendaere “Stachelbaum” ist leider im Tropensturm DELTA abgebrochen und musste auf ca. 150cm Hoehe abgesaegt werden.

picturesandmore, 9.12.2005 um 9:07 Uhr

Eine ganz unglaubliche Gegend wo man eine grossartige Aussicht geniessen kann- oder eben die Eindrücke auf Deinen Bildern ! Wahnsinnig schön !
VG…yanick

Alois.J Dirscherl, 27.03.2006 um 20:37 Uhr

So habe ich Los Gigantos nie erlebt es war immer in Nebel gehüllt.
g Alois

4532851

El Teide im Morgendunst

Von Ansgar Hillebrand 9.12.2005 um 8:44 Uhr

Nach dem Sonnenaufgang in Masca am 8.12.2005 in Masca bin ich in Richtung Santiago de Teide gefahren. Oben am Pass bin ich ein bisschen geklettert und habe Euch dieses schoene Foto mitgebracht.

Hier noch die Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-S2.8/17-55mm @17mm, F/11, 1/125s, 100 ASA, B&W Polfilter, Freihaendig ohne Stativ fotografiert, Verkleinert, nachgeschaerft und gerahmt mit Irfan-View. Keine weitere Bearbeitung.

iegfried G. und Charlotte G., 9.12.2005 um 8:47 Uhr

Oh, welch schönen Farben,traumhaft schöne Aufnahme!
LG Charlotte

Franky Boy´s Weizenliebe, 9.12.2005 um 9:02 Uhr

klasse

picturesandmore, 9.12.2005 um 9:03 Uhr

Wow…was für eine fantastische Landschaft- ganz fabelhaft fotografiert ! Bin begeistert !
VG…yanick

Annette Esser, 9.12.2005 um 9:40 Uhr

Wirklich eine sehr schönes Foto, ich mag das noch verhaltene Licht besonders … gestalterisch 1 A —-
Liebe Grüsse: Annette

PEtrOs M., 9.12.2005 um 9:56 Uhr

nice colours…

Markus u. Laura, 9.12.2005 um 11:42 Uhr

hat fast schon was von panorama, schöne farben und schärfe. welches objektiv hattest du denn drauf?
vg markus

Dieter Goebel-Berggold, 9.12.2005 um 13:06 Uhr

Sehr schön aufgenommen, besonders die Tiefe im Bild gefällt mir.
lg Dieter

Bernd Hofmann, 9.12.2005 um 13:48 Uhr

Und sogar noch ein Blümchen gefunden! ;-)
Eine schöne Aufnahme!
Gruß, Bernd

Stefanie Jania, 9.12.2005 um 18:26 Uhr

eine wunderschöne Landschaftsaufnahme.Der Vordergrund hebt sich auch sehr gut vom Hintergrund ab.
LG Steffi

Sandra Lipproß, 11.12.2005 um 11:36 Uhr

schönes bild mit der schärfe im vordergrund und der staffelung nach hinten – auch die farben überzeugen! lg, sandra

Jürgen Kunze, 11.12.2005 um 21:23 Uhr

Sehr schön hast Du den Vordergrund rausgestellt. Gefällt mir.
Gruß, Jürgen

Jerome Braun, 13.12.2005 um 20:42 Uhr

oh..! das foto gefällt. ich mag vordergrund-hintergrund spannungen. sehr schön. vg Jerome

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El Mirador’s departure

Von Ansgar Hillebrand 10.12.2005 um 0:36 Uhr

9.12.2005 – 23h20 Ortszeit Teneriffa

So Leute, der Spass ist fast vorbei!

Morgen fahre ich noch mal hoch zu meinem Lieblingsberg dem Teide. Vielleicht finden sich ja noch Perspektiven die ich noch nicht aufgenommen habe – so richtig glauben kann ich es ja nicht :-]

Um 21h05 sitze ich leider wieder im Flieger mit Kurs auf Koeln/Bonn.

Bilddaten:
Nikon D2x, Nikon AF-VR 80-400 @400mm, F/11, 1/320s, 100 ASA, VR eingeschaltet, Freihaendig ohne Stativ aufgenommen. erkleinert, nachgeschaerft und gerahmt mit Irfan-View. Keine weitere Bearbeitung!

Poli M, 10.12.2005 um 0:54 Uhr

jetzt reichts…ich werde morgen den urlaub buchen gehen :-)))

Patricia. F., 10.12.2005 um 4:56 Uhr

Na dann gute Heimreise:)))

Ansgar Hillebrand, 10.12.2005 um 9:42 Uhr

Olga und Uwe sind ja schon gestern (9.12.2005) abgereist:
10.12.2005 – 8h25 Ortszeit
Heute ist mein Abreisetag!

Eben habe ich gefruehstueckt was das Zeug haelt, mindestens doppelt so viel wie sonst. Zu Ausgleich gab es ja gestern kein Fruehstueck, weil ich ja zum Sonnenaufgang in Masca sein wollte.

~ Masca Sunrise ~
Von Ansgar Hillebrand
27.3.06, 7:49
13 Anmerkungen

Gleich muss ich noch den Koffer packen und meinen ganzen Krams zum Auto schleppen. Das mag ich ganz besonders, denn diese Schlepperei erinnert mich immer an die letzten 8 Jahre als Unternehmensberater. Nur habe ich “frueher” meine Koffer im schwarzen Anzug geschleppt, heute trage ich eine schwarze Trekking-Hose, ein Original-T-Shirt aus der Karibik und meine dicken Meindl Wanderschuhe. Diese Wanderschuhe habe ich nicht so oft angehabt wie ich es zunaechst dachte, meist bin ich in meinen Lowa-Trekking-Schuhen herum gewandert. In diesem Jahr sind sie auch eingelaufen, beim letzten Mal waren sie noch so steif, das ich mir in einem Einkaufszentrum ein paar weite Freizeittreter gekauft habe :-)

Meine Badehose ist noch unbenutzt, im Pool war ich auch nicht. Meine Trekking-Sandalen sind noch im Koffer, alle Unterhemden sind noch sauber. Hier ist es soooo warm, dass ich immer nur in Hemden mit kurzen Aermeln herumgewandert bin. Oben am Teide hat sich meine North-Face-Trekkingjacke (ist dass ein Produktplacement – wow!) sehr gut bewaehrt.

Sonnenbrand gab es an den Lippen, wie die Hoelle! Leute, schmiert Euch ein wenn ihr auf den Teide klettert!

Heute morgen vor dem Spiegel ist mir aufgefallen, dass die Falten alle verschwunden sind. Liegt das am Wetter, der guten Luft, der schoenen Landschaft meiner D2x oder einfach an dem vielen guten Cerveza? Sicher ist es eine Kombination aus allem ;-)

Ich freue mich schon auf morgen Abend, da kann ich mein ersten 360 Dias anschauen! Ich habe noch etwa 10 Filme im Gepaeck, die gebe ich am Montag im Fotoladen ab. Das Roentgengeraet am Flughafen wird sie wohl nicht ruiniern, auf dem Hinflug ist auch alles glatt gegangen. Und um kein Risiko einzugehen, haben ich die ersten 10 Filme mal hier entwickeln lassen. Der Spass kostet hier etwa 5 Euro pro Film. Es sind allerdings saftige Fingerabdruecke auf einzelnen Dies und ein paar Dias sind so knapp abgeschnitten, das seitlich ein Lichtspalt entstanden ist. Na, das kann man alles korrigieren :-)

Die Angestellten hier im Hotel sind alle sehr nett. Besonders mit Pepe habe ich mich gut verstanden. An dieser Stelle daher einen besonderen Dank an Pepe fuer die vielen kleinen Spanisch-Lektionen an der Rezeption!

So Leute, ich pack’ jetzt meinen Koffer und mach mich auf den Weg zu meiner vorerst letzten Fototour hier auf Teneriffa! Die Resultate seht ihr dann am Montag oder irgendwann spaeter mal :-]

Wenn ich zuhause ankomme wird er hier hoffentlich fuer mich leuchten. Allerdings sieht er in Bonn ganz anders aus als auf den Kanaren.

Einen letzten Gruss aus Puerto de la Cruz,
Ansgar

Udo Krüger, 10.12.2005 um 12:37 Uhr

Sehr schön geschrieben dein Tagebuch.
Gruß Udo

Maike Paulus, 10.12.2005 um 15:55 Uhr

Toll wie du den erwischt hast. Und dass die “Fäden” noch zu sehen sind, super.
:-) Maike

Esther Margraff, 10.12.2005 um 16:59 Uhr

fly, fly away…und futsch ist der Urlaub :-(
Hoffe dass du aber noch ordentlich von zehren kannst.
Schönes Pic!
Lg
esther

Ansgar Hillebrand, 11.12.2005 um 4:08 Uhr

Update!

Hallo Leute, ich bin zurück! Der Flug war lang aber grandios. Der Himmel war sternenklar und ich konnte Paris, Maastricht, Leverkusen und was weiß ich alles aus der Luft sehen. Die ganze Welt war heute eine einzige Weihnachtsbeleuchtung :-)

So, nun gibt es gleich noch meine beiden Abschiedsbilder! Einen kleinen Moment noch….

Ansgar Hillebrand, 11.12.2005 um 4:36 Uhr

…ich ärgere mich gerade mal wieder schwarz über die Fotocommunity. Da habe ich meine beiden Abschiedsbilder korrekt auf 1000 Pixel und weniger als 130KB verkleinert und der doofe FC-WebServer verkleinert sie trotzdem auf 800 Pixel – Ahhhhhhhhh!

Ich probiers morgen nochmal, vielleicht hat FC Chef Andreas Meyer seinen Server dann neu gebootet!

Hier die vorläufigen Abschiedsbilder:

Good bye Tenerife
Von Ansgar Hillebrand
11.12.05, 20:17
10 Anmerkungen
Colors of Tenerife #1
Von Ansgar Hillebrand
12.2.06, 18:19
5 Anmerkungen
Colors of Tenerife #4
Von Ansgar Hillebrand
31.1.06, 8:20
8 Anmerkungen

Gute Nacht :-)

Kai-Uwe Och, 11.12.2005 um 10:18 Uhr

“Früher” hat man irgendwelche mehr oder weniger langweiligen Postkarten geschickt, die in der Regel erst dann ankamen, als man selbst schon wieder zu Hause war. Heute legt man seine Urlaubsbilder einfach “kamerawarm” in ‘s web! Ist doch eigentich unglaublich, was in den letzten Paar Jahren möglich geworden ist, oder???

Piroska Baetz, 30.12.2005 um 7:59 Uhr

wundervoll aufgenommen…hast du auch mitgemacht?
ich fliege auch bald dahin…
lg. piri

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Good bye Tenerife

Von Ansgar Hillebrand 11.12.2005 um 20:17 Uhr

Hi folks, das ist sozusagen mein “Abschiedsbild”. Auf dem Weg zum Flughafen TFS war ich heute noch ein paar Stunden oben beim Teide und habe mir endlich auch mal die schöne Sternwarte anschauen können. Es gibt wieder Umlaute – daran muss ich mich jetzt erst wieder gewoehnen – sorry gewöhnen!

Der Mond ist aus Spaß hinein montiert. Wer genau hin schaut sieht, dass es eigentlich gar nicht sein kann. Die Schatten zeigen, dass die Sonne links steht und der Mond ist von rechts beleuchtet. Bemerkt?

Markus u. Laura, 11.12.2005 um 20:20 Uhr

schönes panorama, scheinbar wurde das wetter besser, hast viele fotos ohne wolken und mit klarer sicht. der mond ist nicht so meins;-)
vg markus

Ansgar Hillebrand, 11.12.2005 um 20:25 Uhr

So, endlich hat es mit der Uploaderei im “Originalformat” geklappt :-)
Hier sind noch ein paar neue “Heimreiseknipsbilder” in der korrekten zeitlichen Reihenfolge:

Colors of Tenerife #4
Von Ansgar Hillebrand
31.1.06, 8:20
8 Anmerkungen
Colors of Tenerife #1
Von Ansgar Hillebrand
12.2.06, 18:19
5 Anmerkungen
Colors of Tenerife #2
Von Ansgar Hillebrand
8.2.06, 8:18
4 Anmerkungen

Patricia. F., 11.12.2005 um 20:42 Uhr

ich mach das auch öfters, gut montiert:)))

Günther Müller (gm1), 11.12.2005 um 21:16 Uhr

Hallo Ansgar,
erstmal willkommen zurück in der Heimat. Ich habe dein Tagebuch und deine Fotos sehr intensiv gelesen und betrachtet. Da ging mein Herz auf ! :-)) Vor allem die Fotos von den den Canadas und dem Teide könnt ich stundenlang betrachten. Es ist mein Lieblingsort !! Du hast herrliche Aufnahmen mitgebracht ! In einer Woche darf ich wieder hin. Ich kanns kaum erwarten. Meine Frau sagt zwar immer ich hätte doch schon jeden Stein auf der Insel fotografiert, aber es gibt auch bestimmt dieses mal wieder GB voll Motive :-)

Zu den Farben der Insel kann ich auch noch was beitragen:

Aufgeklappte Geologie
Von Günther Müller (gm1)
18.2.05, 0:28
19 Anmerkungen

Gruß Günther

Ansgar Hillebrand, 11.12.2005 um 22:22 Uhr

Hier gibts ein paar neue Bilder aus dem Loro Parque. Die hatte ich schon in der vorletzten Woche in Puerto de la Cruz vorbereitet, konnte sie aber nicht hochladen, weil das Hotelpersonal meinen 10 Euro-Schein nicht wechseln konnte und daher kam ich auch nicht mehr mit dem Internet-PC in die FC :-|

~ TWO FRIENDS ~
Von Ansgar Hillebrand
18.1.06, 0:51
18 Anmerkungen
Flossentanz
Von Ansgar Hillebrand
12.12.05, 0:58
13 Anmerkungen
~ THE NOSE ~
Von Ansgar Hillebrand
28.1.06, 10:29
7 Anmerkungen

Sportfotodienst Stuttgart Andreas Grunwald, 11.12.2005 um 22:28 Uhr

Wow, da sind ja gleich ein paar Fotos dabei, die absolut galeriewürdig sind. Der Flossentanz ist so hammermäßig gut, daß ich ihn mir gar nicht genug anschauen kann!!!
LG, Andy

Maike Paulus, 11.12.2005 um 22:32 Uhr

Hola Ansgar, oder Hallo zurück in Alemania,
leider geht ja alles mal vorbei, aber deine herrlichen Aufnahmen bleiben ja noch ein Weilchen, oder ? Ich wünsch dir ´nen guten Umstieg in den Alltag!

Dass du auch die Bilder vom Loro-P. noch reingestellt hast, ist riesig!
:-))) Maike

Peter Smiarowski, 11.12.2005 um 23:00 Uhr

Hallo Ansgar, deine Teneriffa verrückte Fotosafari gefällt mir echt gut.
lg Peter

Stefanie Jania, 12.12.2005 um 20:20 Uhr

Ich fing gerade an, mich zu wundern. Tja, wieder eine Sache mehr, auf die ich künftig mein Augenmerk richten werde…
LG Steffi

Karin Hartwig, 15.12.2005 um 23:27 Uhr

Also wenn schon, dann “Adiós, Tenerife” :-)
Ein schönes Abschiedsfoto, aber das nächste Jahr steht praktisch schon vor der Tür. Auf ein Neues!!
VG Karin


Bildbearbeitung mit Nik Color Efex Pro 4.0

Vor ein paar Tagen habe ich mein inzwischen etwas betagtes 13″ MacBook gegen ein aktuelle Höllenmaschine mit 16GB Arbeitsspeicher, einer 512GB SSD und einem famosen Retina-Display ersetzt. Wie bei jedem Tausch eines Rechners war daher auch diesmal eine ziemliche “Installationsorgie” notwendig. Nachdem alles installiert war habe ich das neue Display ein wenig mit Photoshop CS6 auf die “Probe” gestellt. Dabei kam mir die Idee endlich die Nik Color Efex Pro 4.0 zu kaufen und auf diesem tollen neuen Notebook zu installieren. Zu kaufen gibt es diese Software online via Google Nik Collection zum Preis von 149,- $ (ca. 112,- €). Der Kauf ist sehr einfach und der Kaufpreis kann bequem bspw. via Paypal bezahlt werden.

Bildschirmfoto 2013-09-22 um 20.11.38

Die Nik Color Efex Pro 4.0 sind eine Sammlung diverser Tools für die Bildbearbeitung. Nach der Installation hat sich diese Software sehr elegant in Photoshop CS6 integriert, hier gibt es also keinen “Medienbruch”. Für die Nutzung ist kein Wechsel zu einer separaten Software notwendig, alle Arbeitsschritte können innerhalb von Photoshop erfolgen. Bereits nach den ersten “Testbildern” ist mir diese Software sehr an Herz gewachsen. Gezielt eingesetzt kann man seine Bilder damit sehr subtil aufbessern. Aber es sind auch krasse Bearbeitungen wie im folgenden Bild möglich.

Hier habe ich für Euch ein relativ langweiliges Bild das im Jahr 2011 auf dem Weg nach Walker in Kalifornien entstanden ist.

DSC_3372

Die zu diesem Bild gehörende RAW-Datei habe ich mit Photoshop CS6 geöffnet und anschließend mit den Tools “Color Efex Pro” und danach “HDR Efex Pro” bearbeitet. Dabei habe ich einfach einige der vielen Voreinstellungen verwendet. Die gesamt Bearbeitungszeit für dieses Foto betrug kaum eine Minute und das Ergebnis ist ein echter Hingucker. Auch wenn das Ergebnis mit einer Fotografie nicht mehr wirklich viel zu tun hat und es sieht mehr nach einem Gemälde oder einer gerenderten künstlichen Landschaft aussieht, es hat was – meine ganz persönliche Meinung.

(Alle Beispiele sind 1920 Pixel breit, einfach anklicken und via flickr.com in Originalgröße anschauen)

Supernatural California - Nikon D300

Weniger stark übertrieben ist der Einsatz beim folgenden Foto ausgefallen. Hier sehen wir einen im Original etwas langweilige Szenerie aus den Nevada Mountains die Kalifornien und Nevada trennen. Auch hier war die Bearbeitungszeit nicht wirklich lang und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut. Um der Bildwirkung Rechnung zu tragen habe ich diese Fotos bei flickr.com im Album “Supernatural Landscapes” abgelegt.

Supernatural California #2 - Nikon D300

Hier habe ich noch ein alt bekanntes Motiv, das ich zuerst im Jahr 2005 mit einer Nikon D2x und dem Nikon AF-D 80-400mm aufgenommen habe. Fast 6 Jahre später habe ich das gleiche Motiv mit einer Nikon D700 und dem Höllentele Nikkor AF-S VR 4/200-400mm aufgenommen. Dieses Foto habe ich mir erneut vorgeknöpft und das RAW-Bild mit den Nik Color Efex bearbeitet. Hier fällt die Bearbeitung nun deutlich dezenter aus und das Ergebnis gefällt mir wirklich gut.

La Casa de Dios

Kommen wir zu einem Foto das vor etwas acht Wochen während einer Motorradtour mit der Nikon 1 J2 entstanden ist. Die Gegenlichtsituation war schwierig und der kleine Chip schien zunächst deutlich überfordert zu sein. Die JPG-Datei zeigte besonders in den hellen Bereichen nahezu keine Zeichnung mehr. Umso mehr war ich erstaunt was die Nik HDR Efex in diesem Bild sichtbar machen konnten.

Nikon_1V1_DSC_5661

Hier ein zweites weitere Beispiele die während dieser Motorradtour entstanden sind.

Nikon_1V1_DSC_5572

Nikon_1V1_DSC_5522

Hier habe ich noch einen direkten A/B Vergleich zwischen einer JPG-Datei so wie sie meine Nikon D300 geliefert und hat und einer etwas übertriebenen Bearbeitung mit den NIK Filtern.

Supernatural-California #3 - Nikon D300

Supernatural-California-3-Original

Fazit

Wer einen Weg zur überaus effizienten Nachbearbeitung seines Bildmaterials sucht und wie ich in der Landschaftsfotografie einen etwas “übernatürlichen” Look seiner Fotos mag, der kommt für ca. 112,- Euro mit den Tools der Nik Collection sehr schnell ans Ziel. Doch der Leistungsumfang dieser Software geht weit über die hier gezeigten Beispiele hinaus. Die enthaltenen Tools für das gezielte “Nachschärfen” und Schwarz-Weiß Konvertierungen werde ich in den kommenden Wochen näher unter die Lupe nehmen und für Euch immer wieder entsprechend markierte Beispielfotos bei flickr.com posten.

Wer mag kann mich auch bei facebook adden und dort mit mir alle Themen der Fotografie diskutieren.


flickr Alben mit WordPress verknüpfen

Der Speicherplatz bei wordpress.com ist leider sehr begrenzt. Postet man hier regelmäßig schöne große Bilder, so erreicht man sehr bald eine Grenze an der man überlegen muss, ob man ältere Artikel löscht oder teuren Speicherplatz einkauft. Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist es das Hosting auf anderen Plattformen wie beispielsweise flickr.com.

In den letzten Tagen habe ich auf einer nicht beschrifteten externen Festplatte viele tausend Bilder eine Reise durch die USA gefunden die ich im Jahr 2010 mit meiner Freundin Sandra unternommen habe. Das Sichten der Bilder war wie eine zweite Reise und es hat wirklich viel Spaß gemacht in aller Ruhe die längst vergangenen Tage anhand der vielen Bilder noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Herausforderung

Letztlich habe ich 71 Bilder für Euch herausgesucht und auf eine Kantenlänge von 1920 Pixeln verkleinert und bei flickr hochgeladen. Dort sind sie im Album “USA South West” zu finden. Nun aber kommt die große Hürde, wie zeigt man ein solches Fotoalbum in einem WordPress-BLOG? Eine direkte Unterstützung für flickr-Alben wie beispielsweise [f l i c k r='linkzumeinemalbum'] gibt es leider nicht. Während sich bspw. YouTube-Videos auf diese Art und Weise sehr einfach in einen Artikel einbetten lassen, muss man nun etwas “tricksen”.

Hier seht Ihr nun mein Album “USA South West”. Unten rechts in der Ecke ist auch ein Symbol über das man die Fotos in voller epischer Schönheit auf einem großen Monitor anschauen kann.

 

Wie habe ich das gemacht? Die Antwort ist ganz einfach – ich habe bei google.de nachgeschaut wie es geht :-)

Die Lösung

Ein Foto das bei flicker hochgeladen wurde kann man über eine URL adressieren die etwa dem folgenden Aufbau folgt:

http://www.flickr.com/photos/USERNAME/sets/ID NUMBER

Daraus lässt sich in Verbindung mit einem entsprechenden Shortcode eine Konstrukt erstellen, welches von WordPress korrekt akzeptiert und umgesetzt werden kann. Dieses Konstrukt sieht etwa so aus:

[g i g y a   src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" width="SPECIFY" flashvars="offsite=true&lang=en-us&page_show_url=/photos/USERNAME HERE/sets/ID NUMBER HERE/show/&page_show_back_url=/photos/USERNAME HERE/sets/ID NUMBER HERE/&set_id=ID NUMBER HERE&jump_to=" allowFullScreen="true" ]

Fazit

Es ist nicht wirklich schwer und mit ein wenig Übung kann man seinen Lesern auch extrem umfangreiche flickr-Alben als tolle Dia-Show mit einer Vollbild-Option präsentieren. Allerdings wird für das Anschauen ein Flash-Player benötigt. Wer ein iPad benutzt guckt hier also zunächst in die Röhre. Aber auch da gibt es was, nämlich den mit 4,49 Euro recht preiswerten PHOTON Web-Browser aus dem iTunes APP-Store.

Und fertig installiert sieht dieser Artikel auf dem iPad dann so aus:

Photon Flash Browser - iPad - flickr

Photon Flash Browser - iPad - flickr


Teneriffa 2013 – Tag 5 – Paisaje Lunar

Mein Mac läuft wieder und so kann ich Euch noch kurz etwas zu den letzten Tagen der ersten Reise des Jahres 2013 schreiben – also los…

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Nachdem ich am Vortag hochgeschreckt bin und dachte, dass ich verschlafen habe, ist für den Mittwoch der Handywecker gleich mehrfach gestellt. Sandra hat ihr Handy auch auf Alarm getrimmt und so kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Ich bin ein ganz ganz schlechter Frühaufsteher, es bereitet mir regelrecht körperliche Qualen. Im Gegenzug kann ich meist nicht auf Kommando einschlafen, so dass es abends oft sehr spät wird. Am Abend VOR dem frühen Aufstehen ist das wieder einmal so. Die Nacht ist kurz und unruhig – “Bloß nicht verschlafen” geht es mir immer wieder durch den Kopf. Dann werde ich wach, draußen ist es noch dunkel und ich schaue prüfend auf die Uhrzeit an meinem Handy – ich bin 2 Minuten VOR der Weckzeit wach geworden!

Sandra will ich nicht unbedingt wecken also schleiche ich mich leise ins Badezimmer. Als ich dort fertig bin steht Sandra in der Küche. “Du weißt schon, dass Du eine Stunde zu früh bist?” Ohje, diese Zeitzonen und Sommer- und Winterzeiten machen mich echt fertig. Da habe ich bei meinem Handy alles richtig eingestellt – dachte ich. Doch irgendwas ist wieder falsch. Zwar kommt jetzt die korrekte Uhrzeit vom Netzbetreiber und die Zeitzone sollte auch korrekt sein aber die Option “Automatisch auf Sommerzeit umstellen” ist nicht aktiviert. Also bin ich irgendwie wieder falsch. Aber wie sagt man so schön “Better safe than sorry”…

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Pico del Teide bei Nacht – 2005 – Nikon D2x

Ich lege mich noch für 45 Minuten auf das Sofa im Wohnzimmer unserer tollen Hotelsuite. Wirklich schlafen kann ich nicht, zu groß ist die Angst wieder zu verschlafen – obwohl ich schon komplett startklar bin. Das wäre wirklich zu blöd…

Um 6h kommt dann Sandra aus dem Schlafzimmer und fragt mich ob ich denn nicht langsam mal los will. Ich will noch nicht, denn ich bin ja schon komplett angezogen und zum Abmarsch bereit. Da sollte es reichen um 6h30 aufzubrechen um pünktlich um 7h bei Wolfgang aufzuschlagen. Ich drehe mich auf dem Sofa um, aber zähle irgendwie doch die Minuten. Ziemlich genau um 7h bin ich dann bei Wolfgang. Er ist gerade beim Frühstück und wir können schon kurz darauf aufbrechen. Wir nehmen die Autobahn von Puerto de la Cruz in Richtung La Laguna. Bei Tacoronte verlassen wir die Autobahn und es geht über Agua Garcia und La Esperanza hinauf in die Canadas del Teide. Während ich den Mietwagen durch die zahllosen Kurven dirigiere geht bereits die Sonne auf. Insgeheim bin ich ziemlich enttäuscht. Ich hätte eine Stunde eher hier sein können, aber hätten wir das so ausgemacht, ich hätte es wahrscheinlich nicht geschafft. Als wir unseren ersten Fotospot erreichen ist die Sicht grandios, aber die Sonne steht schon recht hoch am Himmel.

Ich bin einfach nicht für Sonnenaufgänge gemacht. Wenn ich sie wirklich fotografieren will, dann muss ich an den Locations übernachten. Alles andere klappt bei mir einfach nicht, traurig aber wahr… Hier eines dieser Fotos das ich im Jahr 2005 nach einer langen kalten Nacht im Gebirge mit meiner Nikon D2x aufgenommen habe.

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Pico del Teide am Morgen – 2005 – Nikon D2x

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Pico del Teide kurz vor Sonnenaufgang – 2005 – Nikon D2x

Im Wechsel fotografiere ich mit der auf Infrarot umgebauten Nikon D300 und der famosen Nikon D800E. Später werde ich feststellen müssen, dass die D300 von der Timelapse-Aktion des letzten Abends noch auf ISO-1000 eingestellt ist. Die Fotos sind deutlich verpixelt, das hätte nicht sein müssen. Und wieder habe ich eine Lektion gelernt: Vorbereitung ist alles!

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Wir fahren weiter vor einem Aussichtspunkt zum nächsten. Es entstehen viele hundert Fotos des immer gleichen Motives. Dieser Vulkan zieht Wolfgang ebenso in seinen Bann wie er es auch bei mir schafft. Eigentlich würden ein paar Fotos ja ausreichen, aber wir versuchen uns immer wieder an diesem Motiv, denn es sieht immer wieder anders und stets majestätisch aus.

Irgendwann machen wir eine Pause und widmen uns den beiden Lunchpaketen. Später bei der Kaffeepause sehen wir dann die beiden Erlkönige wieder, von denen ich gestern schon berichtet habe.

Während wir unseren Kaffee trinken überlegen wir wie es weitergehen soll. Eigentlich habe ich hier schon alles vielfach abfotografiert, doch die Weiße Mondlandschaft, die Paisaje Lunar habe ich zuletzt im Jahr 2005 besucht. Dort könnten wir noch einmal hinfahren.

Eine Stunde später sind wir am Abzweig zur Paisaje Lunar. Die Offroad Piste ist inzwischen in recht gutem Zustand und man kann sie ohne schlechtes Gewissen mit einem Mietwagen recht gut befahren. Nach etwa 9 Kilometern endet die Huckelpiste an einem Campingplatz mitten in den Wäldern oberhalb des Dörfchens Vilaflor. Bei den Waldbränden sind vor einigen Jahren die Holzhütten zerstört wurden. Die neuen Häuser sind ins tollem Zustand und die Kinder eine großen Jugendgruppe beziehen gerade laut johlend ihre Hütten. Wolfgang und ich machen uns derweil fertig für den Aufstieg zur Paisaje Lunar. Vorsichtshalber nehme ich mein GPS mit und markiere den Standort unseres Autos mit einem Wegpunkt. Im Gepäck habe ich neben einer kleinen Flasche Wasser diesmal nur die Nikon D800E mit dem famosen AF-S 2.8/24-70mm und einem B&W Polfilter. Alles ist auf ein großes leichtes BENRO Carbonstativ montiert. Dieses Stativ habe ich Euch vor einigen Wochen in einem Video vorgestellt.

Wir starten unsere kleine Wanderung am rechten Ausgang des Parkplatzes und folgen kleinen Blechschildern die immer wieder an die herumliegenden Felsbrocken geschraubt sind. Hin und wieder gibt es auch einmal einen grünen Punkt. Sehr grob folgen wir dem Verlauf einer Wasserleitung und es geht fast stetig bergauf. Die Wanderung bringt mich an den Rand meiner Leistungsfähigkeit. Mein Asthma macht mir schwer zu schaffen und ich muss immer wieder kleine Pausen einlegen. Wolfgang ist etwa 19 Jahre älter als ich und er geht hier hinauf wie eine Bergziege. Für mich ist das frustrierend und anspornend zugleich. Dieser Kerl gibt mir immer wieder die Hoffnung auf ein entspanntes Leben als Rentner. Gemeinsam mit seiner Frau geht er jeden Donnerstag ein paar Stunden wandern, reist viel, lebt gesund und genießt das Leben in vollen Zügen. Für mich ein wirklich erstrebenswertes Ziel.

Nach etwa zwei Stunden Aufstieg hören wir plötzlich Stimmen. Irgendwer johlt und jauchzt da im Wald. Wir gehen weiter und es kommen die ersten Ausläufer der Paisaje Lunar in Sicht. Etwas später ist dann klar wer hier den Trubel veranstaltet. Es ist eine Gruppe von vier Frauen und zwei Männern. Alle sind scheinbar jenseits der 60 und benehmen sich trotzdem wie kleine Kinder. Ob ich auch einst so sein werde?

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Paisaje Lunar – 2005 – Nikon D2x

Als sie endlich weg sind wird es wirklich ruhig und wir können endlich unsere Fotos in aller Ruhe komponieren. Letztlich werde ich mit fast den gleichen Fotos zurückkehren die ich bereits im Jahr 2005 aufgenommen habe. Nur sind sie jetzt 300% größer. Na ja, wer’s braucht…

Der Rückweg ist nicht weniger anstrengend. Zwar geht es fast nur bergab, aber das lose Geröll erfordert alle Aufmerksamkeit. Wolfgang hat sich bereits vor mehr als einem Jahr von allen schweren Spiegelreflexkameras getrennt und fotografiert nur noch mit einer leichten Bridge-Kamera von Panasonic. Diese liefert immer wieder beeindruckende Bildergebnisse und ich habe den Eindruck, dass diese Fotoausrüstung sehr dazu beiträgt, dass er so unbeschwert die Berge hinauf und hinab wandern kann. Ich habe derweil die D800E von Stativ getrennt und versuche an den ganz abschüssigen Stellen den fehlenden Wanderstab so gut wie möglich mit dem Stativ zu ersetzen.

Immer wenn ich Wolfgang wieder ein Foto machen sehe bin ich ein wenig neidisch. Ich habe mehr als doppelt so viele Pixel, aber braucht man das? Der “Unbeschwerten Leichtigkeit des Seins” ist meine Fotoausrüstung jedenfalls nicht zuträglich…

Als wir zurück am Auto sind brennt die Sonne mächtig stark auf uns herab. Weil ich ziemlich geschafft bin wählen wir für den Rückweg die Autobahn. Das dauert fast genauso lang wie die tausend Kurven, aber es fährt sich etwas entspannter. Als wir bei Wolfgang und Karin eintreffen sind unsere Frauen auch schon dort. Ihre Laune ist gut, sie hatten einen tollen Tag auf Manolos kanarischem Reiterhof etwas oberhalb von Santa Ursula.

Später beim Versuch die Fotos des Tages auf meine neue externe Tunderbolt-Festplatte zu kopieren wird mir dann mein MacBook verrecken. Aber das ist ja jetzt auch schon wieder alles Geschichte. Was bleibt – zumindest bist zum nächsten Festplattencrash – sind die Fotos dieses schönen Tages. Hier eine kleine Auswahl… (1000 Pixel hoch oder breit – einfach anklicken…)

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Nikon D300 – Fotosafari in Utah

Im Sommer 2007 habe ich meine famose Nikon D2x mit einer Nikon D300 ergänzt. Der zusätzliche MB-D10 Batteriegriff und der ebenfalls zusätzliche Nikon BL-3 Adapter ermöglichten die Nutzung des riesigen EN-EL4 Akkus sowohl in der D2x als auch in der D300. Schnell war noch ein weiterer EN-EL4 gekauft und los ging es mit zwei Kameras. Weil sie etwas besser bei der Auflösung feinster Details ist und im Gegenzug bei ISO-100 die etwas besseren Bilder liefert, war die D2x meist mit AF-S 2.8/17-55mm Midrange-Zoom bestückt.  Die “normale” ISO-Empfindlichkeit der D300 ist mit ISO-200 doppelt so hoch wie bei der D2x und die Bildfolge ist im 12-Bit RAW-Modus mit angesetztem EN-EL4 mit satten 8 B/s wirklich schnell. Daher hatte ich die D300 meist mit dem famosen Nikon AF-S VR 2.8/70-200 bestückt. Als es dann im Frühjahr 2009 für ganze sechs Wochen im Südwesten der USA ging, musste die D2x aber trotzdem daheim bleiben. Zusätzlich zur D300 hatte ich damals noch eine Nikon S600, eine Nikon F5 und eine Nikon F100 im Gepäck. Es war ein ziemlicher Wahnsinn, die Fotoausrüstung wog fast mehr als der Rest meines Gepäcks, da war für die D2x einfach kein Platz mehr.

Am Ende der Rückreise habe ich mein Gepäck noch schnell mit der Nikon S600 abgelichtet und so sah das damals aus…

Nikon D300 - USA South West - 2009

Diese Zeiten sind inzwischen vorbei, damals habe ich gemerkt, dass man eh nicht parallel mit mehreren Kameras fotografieren kann. Zusätzlich zur D300 noch einmal fast jedes Motiv parallel auf Fuji VELVIA-50 oder Kodak EKTAR-100 abzulichten, das erspare ich mir mittlerweile. Heutzutage geht es entweder komplett “analog” auf Tour oder eben nur mit einer digitale Kamera im Rucksack.

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Wenn es das nächste mal in die USA geht, wird die D800E im Fotorucksack sein und zusätzlich die sehr gute Panasonic HC-X909 Videokamera. Dann noch ein paar Objektive und fertig. Mehr braucht man im Jahr 2013 eigentlich nicht mehr. Auch bei den Objektiven werde ich ausdünnen, das AF-S VR 5/16-35, das AF-S 2.8/24-70 und das AF-S VR 2.8/70-200 werde ich einpacken.

Im Jahr 2009 war das noch anders und ich habe damals sehr lange hin und her überlegt was ich mitnehmen soll. Rückblickend wäre ich allein mit der Nikon D300 sehr gut ausgerüstet gewesen. Diese Kamera ist schnell und robust, sie ist flexibel und die Bildqualität läßt zumindest bei niedrigen ISO-Werten kaum Wünsche offen. Läßt man den MD-D10 Batteriegriff im Auto, so spart man Gewicht und die Kamera macht trotzdem noch gute Fotos…

Nikon D300 - USA South West - 2009

“Never hike alone” – diesen Hinweis findet man im Südwesten der USA immer wieder. Ich war meist mit meiner D300 ganz allein auf abgelegenen Pfaden unterwegs und immer wenn ich mal wieder ein verendetes totes Tier fand hatte ich ein ungutes Gefühl. Passiert ist mir letztlich nichts, ich war auch nicht besonders wagemutig und habe nach einigen Wochen begonnen mich jeden Tag an Rezeption abzumelden und auf einem Zettel zu hinterlassen wohin es gehen soll.

Nikon D300 - USA South West - 2009

Die schönen Foto-Locations im Südwesten der USA sind teilweise sehr einfach zu erreichen, wie beispielsweise der Horse-Shoe-Bend bei Page in Arizona. vom Parkplatz aus läuft man ein paar hundert Meter über eine Sanddüse und schon sieht man diese mächtige Schlucht in der man den Kölner Dom gleich mehrfach verschwinden lassen könnte…

Nikon D300 - USA South West - 2009

Rund um Page hat Arizona mit  The Wave, White Pocket, Lake Powell, Antelope Canyon usw. viele tolle Fotomotive zu bieten. Trotzdem zog es mich nach einiger Zeit in Richtung Utah. Monument Valley, Arches National Park, Canyonlands National Park das sind einige der Highlights die von der Mehrzahl der Touristen besucht und systematisch abfotografiert werden. Doch besonders abseits der Touristenströme gibt es viele tolle Sachen zu entdecken. Mein Freund Wolfgang hat mich damals für ein paar Tage in den USA besucht und gemeinsam haben wir einige Touren in der Nähe von Escalante in Utah unternommen. Dort gibt es die wunderbare “Hole in the Rock Road” oder auch HITRR genannt. Diese Off-Road Piste ist eine harte Prüfung für jeden Pneu der vielen Geländewagen die dort tagtäglich ihre langen Staubfahnen hinter sich her ziehen.

Gleich zu Beginn der HITRR gibt es auch der rechten Seite ein Areal mit dem schönen Namen Devils Garden. Dort gibt es viel zu sehen und man kann sich dort schon mal einen Tag oder länger aufhalten.

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Etwas weiter in Richtung Nord-Osten haben wir damals geparkt und sind den Wegpunkten auf Wolfgangs Garmin Colorado 300 gefolgt. Unser Ziel waren die Moqui-Marbles etwas oberhalb des Zebra-Canyons und natürlich auch dieser wunderschöne Canyon selbst.

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

In den darauf folgenden Wochen ging es mehrere tausend Meilen weit kreuz und quer durch den Süd-Westen. Immer auf der Suche nach schönen Locations war die Nikon D300 mein stetiger Begleiter. Wenn ich mir rückblickend die Fotos anschaue die ich damals mit dieser Kamera aufgenommen habe, so bin ich immer wieder erstaunt über den Tonwertumfang und das was sich mit einigen wenigen Klicks aus den RAW-Dateien herausholen läßt.

Hier noch einige weitere Beispiel-Fotos die ich 2009 in Utah aufgenommen habe.

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Nikon D300 - USA South West - 2009

Fazit

In den letzten 6 Jahren habe ich mit der Nikon D300 viele Reisen und zig tausend Fotos bestritten. Sie war bis heute nicht ein einziges Mal zur Reparatur und nach dem Umbau auf Infrarot 803nm (Nanno-Meter) werde ich sie wohl noch viele Jahre mit Begeisterung benutzen. Die neue Nikon D800E liefert bei dreifacher Auflösung und besserem ISO-Rauschverhalten eine nochmals drastisch bessere Bildqualität. Aber man muss auch den Preis dieser Kamera bedenken. Wer ein preiswertes zuverlässiges robustes Arbeitsgerät sucht und selten Prints anfertigen läßt die größer als 60×90 cm sind, der ist auch im Jahr 2013 mit der Nikon D300 oder der etwas neueren Nikon D300s noch sehr gut bedient.


Nikon D300 – Umrüstung auf Infrarot 830nm

Infrarot-mit-Nikon-D800E-und-AF-S-VR-416-35mm-II

Die Infrarotfotografie reizt mich schon seit geraumer Zeit. Wirklich neu ist sie nicht, bereits für etwa 100 Jahren wurden die ersten Versuche mit der Infrarotfotografie unternommen. War es in den Kindertragen dieser besonderen Spielart der Fotografie noch etwas ganz besonderes, so ist es im Zeitalter der digitalen Spiegelreflexkameras recht einfach geworden. Der Sensor einer handelsüblichen digitalen Spiegelreflexkamera ist in einem weiten Spektrum des sichtbaren und nicht mehr sichtbaren Lichtes empfindlich. Kurzwelliges für unsere Augen nicht mehr wahrnehmbares UV-Licht kann ebenso abgebildet werden wie langwellige Wärmestrahlung.

Nachtsichtgeräte machen sich diesen Umstand schon seit vielen Jahren zunutze. Besonders die warmen Körper von Menschen und Säugetieren lassen sich nachts im infraroten Bereich noch einfangen, selbst wenn unsere Augen längst nur noch tiefe Dunkelheit wahrnehmen können. Doch der Chip einer Digitalkamera soll eigentlich Bilder aufzeichnen die dem entsprechen was unser Auge im Moment der Fotografie wahrgenommen hat. Hier schlägt nun die Stunde der AA-Filter. Diese Anti-Aliasing-Filter sind aus außergewöhnlich hochwertigem Glas gefertigt und erfüllen mehrere Zwecke. Zum einen wirken sie wie ein leichter Weichzeichner um die Bildung unschöner Moiré-Effekte zu vermeiden. Diese ergeben sich durch die gleichmäßige Anordnung der Pixel auf einem herkömmlichen Sensor in Verbindung mit Motiven die feine Mustern und geometrische Strukturen enthalten. Bei einem Stück Film ist das anders, dort sind die lichtempfindlichen Kristalle relativ zufällig verteilt, so dass hier kaum Moiré-Effekte entstehen können.

Eine weitere Aufgabe des AA-Filters ist es, die Bereiche des Lichtspektrums die wir Menschen nicht sehen können vom Chip fern zu halten, damit sie das Bildergebnis nicht verfälschen. Bei Kameras wie der Fuji X100 ist das ein wenig anders. Diese Kameras verwenden AA-Filter die deutlich weniger in das “Bildgeschehen” eingreifen und zusätzlich sind die lichtempfindlichen Pixel ein wenig unregelmäßig verteilt. Damit können diese Kameras eine ganz außergewöhnlich hohe Vielfalt an kleinsten Details abbilden und man kann sie sogar in Verbindung mit einem handelsüblichen Infrarotfilter (720nm) für die Infrarotfotografie einsetzen. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Farbdarstellung dieser Kameras manchmal nicht so präzise ist wie es sich mancher Techniker in seinem Labor wünschen würde.

Hier habe ich ein Beispielfoto für Euch, das im letzten Jahr in der Schweiz entstanden ist. Ich habe es mit der Fuji X100 und einem HAMA IR72 aufgenommen.

Neulich-am-Zaubersee

Aber man kann Farbverschiebungen in Verbindung mit einem kleinen Trick Rechnung tragen und Kameras mit dünnem oder gar fehlendem AA-Filter so auf die Sprünge helfen, dass sie eine korrekte Farbdarstellung liefern. Hierzu braucht man lediglich ein paar passende ICC-Profile und einen RAW-Konverer wie Adobe Camera-RAW. Wie das geht habe ich in diesem Video gezeigt.

Schaut man sich die beiden Fotos weiter oben etwas genauer an, so fällt auf, dass die Wolken relativ viel Bewegungsunschärfe zeigen. Woran liegt das? Besonders die Nikon D800E ist als hochauflösende Studiokamera konzipiert und der AA-Filter lässt fast kein Infrarotlicht passieren. Setzt man nun einen Infrarotfilter vor sein Objektiv, so muss man selbst an sonnigen Tagen bei ISO-100 bis zu 30s und länger belichten. Das Ergebnis sind besonders bei der D800E Fotos, die aufgrund der langen Belichtungszeit sehr mit Bildrauschen zu kämpfen haben. Um das Bildrauschen zu verringern könnte man jedes Bild VIERMAL aufnehmen und später in Photoshop mit schwindender Deckkraft “übereinander legen”. Doch das wird eine zeitraubende Angelegenheit, weil man 4x 30s belichten muss, 4x 30s warten muss bis die Rauschunterdrückung fertig ist und dann noch eine längere Zeit mit Photoshop verbringen muss.

Bei der Nikon D700 ist das Bildrauschen weniger stark, aber auch diese Kamera verwendet einen sehr dichten AA-Filter. Wer die Nikon D700 für die Infrarotfotografie in Verbindung mit einem IR-Filter vor dem Objektiv nutzen möchte, der muss wie bei der D800 ständig den Filter an und wieder abschrauben. Das ist nicht nur lästig, da besteht auch immer die Gefahr, dass man beim Hantieren mit dem Infrarotfilter das Objektiv stärker als erlaubt berührt und die eingestellte Fokussierung versehentlich verstellt.

Hier ein Beispielfoto das ich mit meiner Nikon D700 gemacht habe. Für dieses Foto habe ich ein altes manuell fokussiertes Nikon AiS 2.0/35mm in Verbindung mit einem HAMA IR-72 verwendet, das recht unempfindlich gegenüber versehentlicher “De-Fokussierung” ist.

Siegwehr-mit-Nikon-D700-und-Infratrot-Filter-IR-72

Einerseits ist die Bewegungsunschärfe dieser Fotos ja sehr schön, aber die Entstehung dieser Bilder ist abgesehen von der genialen kleinen Fuji X100 meist sehr mühsam.

Daher habe ich mich lange gefragt ob es nicht irgendwie einfacher geht? Und siehe da, das Problem lässt sich lösen. Schauen wir uns die Sensor-Einheit der Nikon D300 einmal genauer an. Auf dem folgenden Foto sieht man sehr schön den eigentlichen Chip der Nikon D300 und den Halter für den AA-Filter. Um an diese Baugruppe zu kommen, muss man die D300 sehr weitgehend zerlegen. Keine einfache Aufgabe, aber für einen geübten Servicetechniker durchaus machbar. Danach kann der AA-Filter entfernt und durch einen Filter ersetzt werden, der nur noch langwellige Wärmestrahlung passieren lässt.

Nikon-D300-CMOS-Sensor

Ich habe mich vor 5 Wochen entschlossen die ältere meiner beiden Nikon D2x entsprechend umbauen zu lassen. Leider gab es ein technisches Problem, daher habe ich mich entschieden meine Nikon D300 zu “opfern” und sie zu einer Wärmebildkamera umbauen zu lassen. Der Umbau hat 529,- Euro gekostet und mit dem Ergebnis bin ich relativ zufrieden. Ein Problem bei extrem dichten Infrarotfiltern ist, dass sich in der Schmelze aus Glas und Blei winzige Klumpen bilden können. Hat man einen solchen Filter weit weg vom Sensor vor dem Objektiv so ist das alles völlig unkritisch. Baut man einen solchen Filter nun aber direkt vor dem Sensor der Kamera statt des AA-Filters ein, so werden selbst allerfeinste “Miko-Klumpen” als dunkle Flecken auf den Bildern sichtbar. Je dichter ein Infrarotfilter ist, umso größer ist das Risiko, dass diese “Klumpen” auftreten. Besonders bei “echten” Infrarotfiltern mit 830nm ist das Risiko groß. Daher müssen diese Filter einzeln selektiert werden und oft bemerkt man erst nach dem Zusammenbau der Kamera, dass der Filter nicht geeignet ist. Dann hilft nur eines, das ganze Ding muss wieder zerlegt werden und es muss ein zweiter Versuch gestartet werden. Zusätzlich kann beim Umbau noch allerfeinster Staub zwischen Sensor und Chip gelangen. Dieser lässt sich später nicht mehr entfernen und man muss die “Fehlstellen” entweder in jedem seiner Fotos immer wieder manuell mit Photoshop und dem Kopierstempel entfernen oder man arbeitet grundsätzlich im RAW-Modus und verwendet Nikon Capture für die RAW-Konvertierung. Hier kann man dann ein Staubreferenzbild verwenden um die Schatten der Staubkörner automatisch aus den Bildern zu entfernen.

Bei den ersten Testbildern musste ich leider feststellen, dass auf meiner teuer umgebauten Nikon D300 nicht nur 2-3 kleine “Klumpen” zu sehen sind, sondern etwa 20 winzig kleine dunkle Fehlstellen. Angesichts des Umbaupreises in Höhe von 529,- Euro ist das wirklich frustrierend! Wie sehr sie im “echten Leben” aber wirklich stören werden, dass wird sich zeigen.

Hier habe ich nun mein erstes Test-Foto mit der umgebauten Nikon D300. Jeder der daheim ein Ceran-Kochfeld hat weiß, dass diese Dinger fast schwarz sind und dass man die Heißspiralen nur sieht, wenn sie tief drinnen im Kochfeld rot aufglühen. Mit der umgebauten Nikon D300 kann man nun durch dieses “Glas” hindurchschauen. Und das Krasse ist, dass dies bereits bei ISO-800, Blende 2.8 und 1/30s funktioniert – also freihändig ganz ohne Stativ!

Nikon D300 - Infrarot - Infrared

Schaltet man eines der Kochfelder für etwa 10s ein, so wird es im Bild wie im folgenden Fotos dargestellt. Die sich langsam erwärmende Heizspirale wird weiß abgebildet. Lässt man das Kochfeld eingeschaltet bis man mit bloßem Auge die Heizspirale sehen kann, so überstrahlt dieses eine Kochfeld im Testbild schnell das gesamte Foto. Die Nikon D300 kann also “Wärme” nach dem Umbau sehr gut differenzieren!

Nikon D300 - Infrarot - Infrared

Hier nun das Kochfeld vorne links im Detail. Es war etwa 15s lang eingeschaltet und schon sehen wir, dass man mit sehr kurzen Belichtungszeiten arbeiten kann und dass die Wärmestrahlung zu weißen Bildbereichen führt während der Rest des Kochfeldes ist tiefer Dunkelheit versinkt.

Nikon D300 - Infrarot - Infrared

Nun ein Test im Schneetreiben an der Bonner Museumsmeile mit ISO-200, 1/125s und Blende 5,6 ohne Stativ. Als Objektiv habe ich das Nikon AF-S 2.8/17-55 verwendet.

Nikon D300 - Infrarot - Infrared

Das Bild zeigt überraschend viele feine Details und lässt für das Frühjahr auf schöne Landschaftsfotos mit der D300 hoffen. In der kalten Winterzeit sind Infrarotfotos meist relativ langweilig weil nur wenige Bildelemente wirklich warm sind. Blühen aber erst einmal die Pflanzen und produzieren die Blätter der Bäume wieder ordentlich viel Chlorophyll, so werden mit der umgebauten Nikon D300 Infrarotfotos wie dieses hier ganz einfach möglich sein und darauf freue ich mich jetzt schon ganz besonders :-)

Sonogno-im-Tessin-mit-Fuji-X100-und-IR-72


Nikon D2x – Tipps für bessere Fotos

Manchmal ist es schon interessant wen man als Blogger und YouTuber mit seinen Artikeln und Videos erreicht. Wenn ich im Detail nachschaue wer meine Videos bei YouTube konsumiert, dann sind das meist Männer im Alter zwischen 45 und 54 Jahren. 14 Jahre alte Jungs sind da eher die Ausnahme und Frauen leider sowieso…

YouTube-Demografie

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Video die Nikon D800E mit verschiedenen anderen semiprofessionellen Kameras vergleichen. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut, als sich kurz darauf der 14 Jahre alte Julian mir per E-Mail bei gemeldet hat um mir zu erzählen, dass er seine Nikon D7000 gegen eine Nikon  D2x eingetauscht hat. Im ersten Moment dachte ich nur “Urgs, hoffentlich habe ich mit diesem Video keinen Fehler gemacht und hoffentlich wird Julian mit der D2x auch glücklich!”

Aber warum sollte er das nicht? Wenn ich selbst “nur fotografieren will” und vor der Wahl stünde meine D7000 oder meine D2x einzupacken, ich selbst würde immer die D2x mitnehmen. In der “echten Welt” war im letzten Jahr dann doch oft die D7000 in der Fototasche, denn sie ist etwas universeller ausgestattet und kann auch Videos in FULL HD aufzeichnen. Da ich immer wieder viele kleine “Video-Schnipsel” aufgenommen habe, war also die D7000 im Fotorucksack. Seit ich die D800E habe, nehme ich meist nur noch die D800E mit, weil sie einfach alles kann was ich mir wünsche.

Doch die Nikon D2x ist noch immer ein robustes gutes “Arbeitstier” und man kann damit wirklich tolle Fotos machen. Ich habe hier mal ein paar Tipps aufgeschrieben mit denen man noch bessere Fotos erhält. Diese Tipps gelten natürlich auch für “fast” alle anderen Kameras! Also aufgepasst und weitergelesen :-)

Hier meine 10-Gebote für bessere Fotos:

  1. Bei jedem Bild über Bildgestaltung, Inhalt und Aussage nachdenken.
  2. Im RAW-Modus fotografieren
  3. Für Landschaften und Stills immer ein Stativ benutzen
  4. Wenn mit Stativ, dann ohne VR fotografieren
  5. Zusätzlich zum Stativ immer die Spiegelvorauslösung und den Okularverschluss benutzen
  6. Einen Kabelauslöser wie bspw. den Nikon MC-20 verwenden
  7. Alle billigen UV-Filter und Skylight-Filter an Angsthasen verschenken und statt dessen hochwertige vergütete Zirkular-Polfilter und Grauverlaufsfilter benutzen (B&W)
  8. Wenn möglich Belichtungsreihen aufnehmen (bspw. 3 Fotos mit 0.7 EV Unterschied)
  9. Falls möglich, Objektive mit wenigen Linsen verwenden, also Festbrennweiten
  10. Alle Objektive um 2-3 Stufen abblenden.
    1. 1.4er Objektive auf Blende 5.6
    2. 2.8er Objektive auf Blende 8
    3. 4.0er Objektive auf  Blende 8 – 11
    4. 5.6er Objektive auf Blende 11

Hat man alle diese Gebote beachtet, so steht man nach der Fototour vor der Herausforderung, das beste aus den gemachten Fotos herauszuholen. Damit die Sichtung der Bilder auf einem Windows PC schneller geht, kann man mit der D2x (und vielen anderen Kameras) immer zusätzlich zum RAW-Bild ein kleines stark komprimiertes JPG aufnehmen. Diese JPG-Bilder kann bspw. die Windows “Bild und Faxanzeige” sehr schnell darstellen. So kann man schnell durch viele hundert Fotos navigieren und sich die besten Fotos für die Nachbearbeitung herauspicken.

Ich lege meist einen Unterordner mit dem Namen “Reworked” an und speichere dort nach der RAW-Konvertierung alle Fotos als 16-Bit TIFF Datei. Zusätzlich erstelle ich meist für meinen BLOG eine kleine Version mit 1000 Pixeln Kantenlänge, das erledigt ein kleines Photoshop-Makro für mich. Diese kleinen Bilder verwende ich für meinen BLOG. Die großen TIFF-Dateien warten dann darauf, dass ich große Prints davon anfertige oder anderes damit mache.

Ganz wichtig:

Niemals die RAW-Dateien nach der Konvertierung löschen! Der Geschmack ändert sich und die Leistungsfähigkeit der RAW-Konverter steigt von Jahr zu Jahr. Nicht selten sehe ich heute Fotos die ich vor 10 Jahren gemacht habe und denke nur “Oh Gott wie konnte ich nur…” Dann ist es sehr vorteilhaft, wenn man noch die RAW-Bilder hat und sie mit allen Kenntnissen und Erfahrungen die man neu dazu gewonnen hat erneut verarbeitet. Nicht selten entstehen dabei Fotos von deren Qualität man selbst überrascht ist!

Hier nun ein Foto das mir Julian per E-Mail zugeschickt hat in voller Größe – einfach anklicken…

Nikon D2x - Nikon AF-S VR 18-299mm

Bei diesem Foto stört mich etwas, dass man an den oberen Kanten “angeschnittene” Baumstämme sieht. Das lässt sich ganz einfach mit einer trapez-förmigen Entzerrung in beheben. Viele Programme bieten dazu eine “Perspektiv-Korrektur”. In Photoshop CS5 kann man bspw. Strg+A, Strg+T drücken und ist dann im Modus “Transformieren”. Jetzt klickt man mit der rechten Maustaste in das Bild und wählte “Perspective” oder “Perspektive”. Danach kann man das Bild an den Ecken mit dem Mauszeiger “greifen” und es breiter oder schmaler ziehen. Das ist sehr praktisch um “stürzende Linien” auszugleichen. Aber man sollte es nicht übertreiben, sonst sieht es komisch aus.

Das Bild habe ich im JPG-Modus “bekommen” und ich habe mich gefragt, wie man es ein wenig aufpeppen kann? Die Farben sind recht kühl und grundsätzlich korrekt. Trotzdem habe ich es via Strg+A und Strg+C in die Zwischenablage kopiert, dann mit Photoshop CS5 ein kräftiges “HDR-Toning” durchgeführt und dann das Original-Foto via Strg+V als neue Ebene darüber gelegt. Über die Transparenz dieser Ebene kann man dann sehr schön regeln wie stark das Tonemapping letztlich ausfallen soll. Als nächsten Schritt habe ich via Strg+U den Dialog “Hue/Saturation” oder auch “Farbton/Sättigung” aufgerufen und die Sättigung der roten und gelben Bildelemente verstärkt. Dann habe ich im Dialog “Photo Filter” den “Warming Filter (85)” mit 25% Deckkraft (Voreinstellung) darüber gelegt. Zum Schluss habe ich die Helligkeit der Mitteltöne durch ganz leichtes Biegen der Gradationskurve (Strg+M) abgesenkt. Das Bild hat nun einen leicht violetten Farbstich. Dieser ließe sich ganz einfach korrigieren, aber gerade dieser Farbstich gefällt mir hier außergewöhnlich gut. Viele Fotografen setzen farbige Cokin-Filter ein um genau diesen Effekt zu erzielen. Hier hat er sich ganz nebenbei ergeben und es gefällt mir so wie es ist :-)

Nikon D2x - Nikon AF-S VR 18-299mm

Weitere Tipps & Tricks für bessere Fotos habe ich hier für Euch zusammengestellt:

Meine Literaturtipps für alle die dazu lernen möchten und bessere Fotos machen wollen:

Hier findet Ihr weitere Fotos vom 14 Jahre alten Julian:


Nikon D800E – The Great Battle

Update:

In der ersten Version war ein fieser Pfeifton zu hören den ich leider nicht bemerkt habe, weil meine “alten Ohren” sehr hohe Frequenzen inzwischen leider nicht mehr wahrnehmen können :-(

Wer sein Gehör testen will, der schaut/hört sich mal die erste Version an und konzentriert sich auf einen hohen Pfeifton. Wer diesen Ton wie ich nicht bemerkt, der hat wie ich eine ausgeprägte Hochtontaubheit. Daran kann man leider nicht wirklich etwas ändern. Frequenzen die ein “kaputtes Ohr” nicht mehr wahrnehmen kann, die kann man mit einem Hörgerät verstärken wie man will, hören wird man sie dadurch trotzdem nicht mehr. Für mich ist dies die traurige Erkenntnis dieser Woche :-(

Um den Pfeifton weg zu bekommen  habe ich an einer “stillen Stelle” ein “Noise-Sampling” aufgenommen und dies in den Noise-Filter von MAGIX Video Deluxe 2013 eingebunden. Zusätzlich habe ich über den Equalizer alle Frequenzen oberhalb von 10.000 Hertz um 12 dB abgesenkt.

Mein letztes Video habe ich aus einigen “Überbleibseln” des vorletzten Videos zusammengestellt, es war in gewisser Weise also eine Resteverwertung gewesen. Bei YouTube kam dann eine Beschwerde eines Zuschauers, der mangelnden Informationsgehalt bemängelt hat und in einem Kommentar dies hier geschrieben hat:

Akkordinator

Also ich mag deine Videos ja eigentlich wirklich sehr (vor allem die History-Serie) aber das war leider eher kein Vergleich. Bis auf die Serienbildgeschwindigkeit bist du hier ja auf vieles nicht eingegangen. Was vor allem wichtig wär wären z.B Auflösung, Bildrauschen, und auch im Zusammenhang mit der Serienbildgeschwindigkeit die AF-Geschwindigkeit uvm.

Diesen Kommentar habe ich mir zu Herzen genommen und für Euch ein Video erstellt in dem ich nun mein Augenmerk auf die Bildqualität meiner fünf Kandidaten gelenkt habe.

Gegen Ende des Videos habe ich mein “Testobjekt” mit allen Kameras fotografiert und jeweils das ISO-100 Foto auf eine Höhe von 1080 Pixeln verkleinert. Damit passt es ohne Skalierung auf einen “normalen” FULL HD-Fernseher (1920×10890 Pixel). Wer sich diese Bilder in aller Ruhe ganz genau anschauen möchte, für den habe ich sie hier nochmals verknüpft. Die Bilder habe ich nur vom RAW-Format in das JPG-Format konvertiert und dabei versucht Weißabgleich, Helligkeit und Kontraste so anzupassen, dass sie möglichst ähnlich aussehen. Mal ganz ehrlich, wenn es nicht darunter stehen würde, könntet Ihr erkennen welches Foto mit welcher Kamera aufgenommen wurde?

Lediglich bei den beiden Bildern aus der D800E und der D700 ist die Tiefenschärfe etwas geringer weil ich hier ein 60mm Macro statt eines 40er Macro-Objektives wie bei den DX-Kameras verwendet habe. Daran könnte man es vielleicht noch erkennen. Aber ansonsten das Foto aus der nun schon fast 8 Jahre alten D2x kaum vom Bild aus der fast noch nagelneuen D800E zu unterscheiden.

Fazit:

Wer eine Kamera sucht mit der er Fotos machen möchte um sie bei flickr & Co zu zeigen oder auch mal eine eBay Auktion zu illustrieren, der kann mit einer relativ einfachen preiswerten Kamera Fotos erstellen die sich von Fotos aus der D800E nicht unterscheiden lassen. Diese teureren neueren Kameras können ihre Stärken erst dann ausspielen wenn es um höhere ISO-Werte geht und richtig große hochwertige Fine-Art-Prints gemacht werden. Für den “normalen” Fotoalltag sind alle im Video gezeigten DX Kameras mehr als ausreichend. Hier sollte man sich nach seinen persönlichen Vorlieben richten. Soll die Kamera klein und leicht sein und auch filmen können, dann eine D7000. Wer nur fotografieren will und etwas sucht was voll fett und überaus robust ist, der nimmt eine D2x. Wer eine höhere Bildwiederholrate haben will, der nimmt eine D700 oder eine D300.

Alternativ kann man sich auch noch die neue D600 anschauen, die zum überschaubaren Preis auch praktisch alles kann. Und in einigen Wochen wird dann auch eine neue Nikon DX Kamera erscheinen die sowohl die D7000 als auch die D300s ersetzen wird.

Wem das alles noch zu teuer ist, der bekommt derzeit ganz preiswert eine neue Nikon D5100 und hat damit die gleiche Bildqualität wie bei der D7000. Wer unbedingt 24 Megapixel will und wenig Geld hat, der nimmt die nagelneue Nikon D5200. Das Leben kann so einfach sein :-)

Hier nun die 1080er Fotos…

D2x_0001

D300_9722

D700_2528

D800E_7550

D7000_4649

Für alle Leser die meine beiden vorherigen Videos noch nicht kennen habe ich sie hier nochmals verknüpft.


Nikon D2x – Im Land der Riesenbögen

Es war der Tag vor dem großen Sturz im Arches Nationalpark im Jahr 2010. Bewaffnet mit Nikon D300 und D2x ging es kreuz und quer durch diesen wunderbaren sehr weitläufigen Park. Viele Kilometer kann man dort wandern und selbst mit dem Auto ist man eine ganze Weile unterwegs um bis ans östliche Ende des Parks zu fahren. Fotografiert habe ich parallel mit der Nikon D300 mit AF-S VR 2.8/70-200mm und dem famosen AF-S 2.8/17-55mm an der Nikon D2x. Zwischendurch habe ich dann mal das Tokina AT-X PRO 4/12-24mm an die D300 montiert…

Alle Fotos sind wie immer 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken…

Nikon D300 - Arches National Park

Diese Location ist einzigartig und sie lädt immer wieder dazu ein die “Klassiker” zu fotografieren die man aus der National Geographic oder der Galerie von Tom Till in Moab kennt.

Nikon D300 - Arches National Park

Hier ist ein Bild bei dem meine Freundin Sandra unter dem großen Bogen aus dem oberen Foto sitzt. Das Ding ist wirklich gewaltig und man hat Mühe sich vorzustellen, dass dieser Bogen einst eine Wand war und, dass er irgendwann so wie auch der Delcate Arch und seine Freunde einstürzen wird.

Nikon D300 - Arches National Park

Sehr interessant ist immer wieder der Größenvergleich der winzigen Menschen mit den Formationen dieser einzigartigen Landschaft.

Nikon D300 - Arches National Park

Diese Formation erinnert mich immer wieder an einen Zwerg der entspannt mit heraus gestecktem Bauch die Unterlippe vorschiebt.

Nikon D300 - Arches National Park

Hier ist meine Freundin Sandra unterwegs zum Double-O-Arch. Die Wanderwege sind übrigens nicht gesichert! Wer hier ausrutscht und ein paar Meter in die Tiefe stürzt kann sich schnell sehr schwer verletzen. Mein Freund Wolfgang hat dort vor einigen Jahren mit einer Videokamera hantiert und war so vertieft in seinen Film, dass er aus Versehen in ein recht großes Loch gefallen ist. Mit verstauchtem Knöchel musste er viele Kilometer zurück zu Auto humpeln und war danach mehr als eine Woche nicht in der Lage längere Strecken zu Fuß zu gehen. Diese Zeit hat er sich mit Bootsfahrten auf dem Colorado-River vertrieben – das hat auch seinen Reiz :-)

Nikon D300 - Arches National Park

Hier ist eine Formation die aussieht wie ein Stückchen Schokoladenkuchen…

Nikon D300 - Arches National Park

Hier ein Blick über das Castle Valley in Richtung La Sal Mountains. Dieses Gebirge ist im Frühjahr noch oft mit Schnee bedeckt und wer den wunderschönen Delicate Arch im Abendlicht fotografiert kann sich dann über verschneite Berge im Hintergrund freuen!

Hier eine Teil des Weges der mich zurück vom Double-O-Arch zum Parkplatz geführt hat.

Nikon D2x - Arches National Park

Hier der Landscape Arch, aus dem vor einigen Jahren einige große Felsbrocken abgestürzt sind. Nun ist der nur noch ein paar Meter dick und wird wohl sehr bald wie einige seiner “Kollegen” vor ihm einstürzen. In einigen tausend Jahren wird ganz in der Nähe ein neuer Arch entstanden sein, aber das werden wir alle nicht mehr erleben :-)

Nikon D2x - Arches National Park

Hier ein ganz besonderer Arch, der einen wunderbaren Blick in die Ferne ermöglicht. Ich habe an dieser Location mehrere Fotos gemacht, aber erst mit dem freundlichen älteren Herren als Maßstab funktioniert das Bild so wie ich es mir vorstelle.

Nikon D2x - Arches National Park

Auf dem Rückweg bin ich in ein schweres Unwetter geraten. Als der Regen überstanden war hingen bedrohlich schwere Wolken am Himmel. Meine beiden Nikons waren pitschnass, aber sie stecken das weg. Vor allem bei Objektiven wie dem AF-S 2.8/17-55mm ist die Konstruktion des Objektives für den Einsatz in rauer Umgebung ausgelegt. Ein kleines billiges “Kit-Objektiv” hätte diesen krassen Regenguss sicher nicht unbeschadet überstanden :-)

Nikon D2x - Arches National Park

Betrachtet man sich die JPG-Bilder die ich hier mit der D2x gemacht habe. so sind sie fast Schwarz-Weiß – zu heftig waren die Kontraste. Aber mit der einfachen billigen Software “Snapseed” ließen sich noch erstaunlich viele Details sichtbar machen.

Nikon D2x - Arches National Park

Auch hier zeigt sich einmal mehr welche unglaublichen Reserven der RAW-Modus bietet.

Nikon D2x - Arches National Park

Fazit

Auch wenn die Bilder nun ein paar Jahre auf der Festplatte auf die Hintergrundbeleuchtung eurer Monitore gewartet haben, so zeigen sie doch immer noch einige Impressionen aus einem tollen weitläufigen Nationalpark. Dieser Park ist so groß, dass man dort schnell mal eine ganze Woche verbringen kann. Ich selbst habe dort nun etwa 10 Tage verbracht und habe letztlich das Gefühl, dass ich dort noch einmal hin muss weil ich noch immer nicht alles gesehen habe :-)


Nikon D7000 versus D300 und D2x

Beim Schnitt meines Reviews zur Nikon D7000 sind wirklich viele Szenen der digitalen Schere zum Opfer gefallen. Ohne diese radikalen Kürzungen wäre das Video etwa 90 Minuten lang geworden und wer will sich so etwas schon anschauen? Aus den “Überbleibseln” habe ich eben für Euch noch schnell eine kurze direkte Gegenüberstellung von D7000, D300 und D2x erstellt. Diesmal auch in total vollem Full HD. Wenn die Wiedergabe stottert, also entweder die Auflösung reduzieren oder eine Weile auf die “Pause” drücken bis alles brav gepuffert ist.

Wenn Ihr noch Wünsche für weitere Videos habt, dann schreibt mir doch einfach einen Kommentar unter diesen Artikel. Für die Nutzung der Kommentarfunktion ist übrigens keine Anmeldung notwendig!


Nikon D7000 versus D300 versus D2x

Einer meiner Facebook-Freunde hat mich vorgestern gebeten eine kleines Review zu Nikon D7000 zu machen. Da dieses Video ohnehin längst überfällig war habe ich mit einige DX Kameras und etwas Zubehör geschnappt und mich damit eine Weile vor meine Video-Kamera gestellt. Eigentlich sollte das Video nur etwas 15 Minuten dauert. Aber dann habe ich gequatscht und gequatscht und gequatscht…

Beim Videoschnitt mit dem neuen Magix Video Deluxe 2013 habe ich dann schon echt vieles weggeschnitten und trotzdem hat das Video wieder 52 Minuten. Na, vielleicht ist da aber auch gut so. Wer keine Zeit dafür hat dem sei gesagt

  • Die D7000 ist eine preiswerte leichte bärenstarke Kamera.
  • Die D300 fühlt sich etwas dicker und professioneller an, macht ähnlich gute Bilder, ist besser für die HDR-Fotografie zu gebrauchen und hat eine Schnellere Bildfolgezahl.
  • Im DX-Format mag ich die D2x noch immer fast am liebsten weil sie einfach eine echte Profimaschine ist. Macht man alles richtig, so sind die Ergebnisse auch mit der D2x ganz großartig.
  • D2x und D300 kosten auf dem Gebrauchtmarkt etwa genauso viel wie eine D7000. Wer keine Videos aufnehmen möchte und für wen sich die D7000 zu sehr nach “Mädchenkamera” anfühlt, der hat also einige sehr gute Alternativen.
  • Wenn es doch ein wenig Video sein soll, dann könnte eine gebrauchte D300s auch interessant sein.
  • Die D2xs hat ein etwas besseres Display als die D2x, Softwaretechnisch sind sie völlig identisch.

So könnte eine Zusammenfassung des ersten Teils dieses Videos niedergeschrieben werden. Im zweiten Teil geht es um Blitzlichter und Objektive. Hier ist die Botschaft:

  • Es muss nicht immer teuer sein, auch mit Zubehör von Sigma & Co. kann man tolle Fotos machen.
  • Blitzen mit mehreren Blitzlichtern ist einfach und schwierig zugleich.
  • Wer keine große Softbox herumschleppen will, für den gibt es kleine leichte Alternativen.

Wie ist Eure Meinung zu diesen Kameras? Welche dieser drei Kameras gefällt Euch besser und warum ist das so?

Ich freue mich auf Eure Kommentare :-)

Und für alle die sie noch nicht kennen, hier zwei Videos die ich mit der D7000 erstellt habe.


Nikon D2x – Vor der Herztransplantation

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Es ist Freitag und ich habe meinen freien Bürotag. Nachdem in meiner Mainzer Wohnung das Geschirr gespült und die Wäsche gewaschen ist geht es heim nach Bonn. Der Himmel ist bedeckt und es sieht nach allem aus, aber nicht nach schönem Fotowetter. Dennoch habe ich meine Nikon D2x dabei. Es ist meine “Zweitkamera”. Sie ist wenig benutzt, denn ich habe sie mir voller Frust an dem tag bei eBay ersteigert als ich im Frühjahr 2010 im Arches National Park in Utah ausgerutscht und einen kleinen Abhang hinunter gefallen bin. Meine “erste D2x” ist mir dabei von der Schulter gefallen und den felsigen Abhang hinab gekugelt. Sie hat danach noch funktioniert - hey es ist eine Nikon - aber das Gehäuse war unten am Hochformatauslöser gebrochen und der Autofokus ging nicht mehr. Meinem heiß geliebtes Objektiv AF-S 2.8/17-55mm hat den Unfall heil überstanden, die Sonnenblende hat den Sturz unter Einsatz ihres Lebens abgefangen. Sie konnte für etwa 25,- Euro ersetzt werden!

Hier ist die “Absturzstelle” – etwas oberhalb von da wo der Typ mit der roten Jacke steht bin ich ausgerutscht. Hätten eure Kameras solch einen Sturz überstanden?

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Zurück im Motel in Moab war damals der Frust wirklich groß und ich habe mich noch am gleichen Abend bei eBay nach einem Ersatz umgesehen. Und für knapp 700,- Euro wurde ich fündig. Eine zweite korrekt funktionierende Nikon D2x in gutem Zustand, Herz was willst Du mehr…

Einige Monate später war die defekte D2x dann wider Erwarten repariert, die Reparaturkosten betrugen knapp 950,- Euro. Aber sie war noch wie neu und hatte nur sehr wenige Auslösungen hinter sich, daher erschien mir eine Reparatur mehr als sinnvoll. Der Frust mit der teuren Foto-Versicherung kam postwendend: “Verschrammungen am Gehäuse sind nicht versichert!” Ganz einfach, die Versicherung unterstellt mir, dass die Reparatur zu teuer und nicht in vollem Umfang notwendig war. Ich soll nun Beweise beibringen, dass das Gehäuse gebrochen war. Die kann ich nur nicht beibringen, weil ich den Schaden nicht fotografiert habe. Nun warte ich seit Monaten darauf, dass der deutsche Nikon-Service mir eine Bestätigung ausstellt, dass das Unterteil des Kameragehäuses gebrochen war. Vorher gibt es kein Geld und ich bin deshalb von meiner teuren Fotoversicherung echt enttäuscht! Warum zahle ich seit fast 10 Jahren über 500,- Euro im Jahr für eine Versicherung die sich im Falle eines Schadens hin und her windet und die Reparaturkosten nicht übernehmen will. Hätte ich die Kamera in ein tiefes Loch geworfen, dann hätte die Versicherung wahrscheinlich etwas gezahlt. Aber ich hänge an dieser Kamera und alles andere wäre auch ein Versicherungsbetrug.

Wie es auch ausgehen wird, ich werde diese Versicherung kündigen und künftig 500 Euro im Jahr auf ein Tagesgeldkonto einzahlen. Passiert nichts, so kann ich davon irgendwann eine Weltreise machen. Und wenn doch einmal etwas passiert, dann trage ich den Schaden eben selbst. Das ist mir nach dieser Erfahrung lieber als die vorgetäuschte teure Sicherheit einer zweifelhaften Fotoversicherung.

Das alles geht mir im Kopf herum während ich mit meiner Dieselrakete über die A61 nach Bonn unterwegs bin. Als ich die Mosel überquere scheint sogar etwas die Sonne und es sieht nach einem wirklichen Wintermärchen aus. Kurz vor Bonn verlasse ich dann kurz entschlossen die Autobahn und steuere einen Parkplatz im Bonner Kottenforst an. Dort ist ein kleines niedliches gelbes Häuschen im Wald, das früher bei Treibjagden als Anlaufstelle für die Mahlzeit nach der Jagd gedient hat. Mit dabei ist meine “zweite D2x” – die von ebay für 700, -Euro. . Leider hat sich die Sonne inzwischen wieder hinter den dichten Wolken versteckt…

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Die D2x liegt auf dem Rücksitz, denn ich will sie morgen in Möchengladbach bei einem Fotohändler abgeben. Dort soll der AA-Filter (Anti-Alising-Filter) entfernt und durch einen Infrarotfilter ersetzt werden. Es gibt unterschiedliche Varianten, ich habe mich für einen Filter entscheiden der nur das ganz langwellige Licht mit einer Wellenlänge von ca. 830 Nanno-Metern passieren läßt. Nach dem Umbau ist meine D2x dann eine richtige Infrarotkamera sein, mit der man richtige Wärmebilder aufnehmen kann. Bei Tageslicht wird man mit kurzen Belichtungszeiten arbeiten können und es wird sogar der Autofokus für den Infrarotbereich neu justiert. Dies ist bei der D2x nicht weiter schwierig, denn es befindet sich im Spiegelkasten eine winzige Schraube mit Innen-Sechskantgewinde. Mit einem winzigen Inbussschlüssel kann man damit rein mechanisch den AF-Chip bewegen und somit die automatische Fokussierung an das langwellige Infrarotlicht anpassen.

Das alles ist sehr praktisch, denn die D2x wird danach ohne Filter und weiteres Zubehör Infrarotbilder liefern. Ganz gleich welche Objektive, es wird mit einem 8mm Fisch-Eye ebensogut wie mit einem 600mm Teleobjektiv funktionieren. Und ihr könnt es euch sicher denken, darauf freue ich mich schon so richtig!!

Doch bevor der Kamera das Herz heraus gerissen wird, darf sie ein letztes Mal beweisen was in ihr steckt. Hier das erste Beweisfoto in ungeschminkter Fassung und voller Größe – einfach anklicken oder in einem neuen TAB öffnen…

Nikon D2x - Nikkor AF-S 2.8/17-55mm

Hier weitere Fotos der kleinen Exkursion… (1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken…)

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Gleich neben dem kleinen Häuschen findet man einen idyllisch gelegenen Teich. Dort sind die Enten ganz aus dem Häuschen als ich dort eintreffe. Entenfutter habe ich allerdings nicht dabei…

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Der Teich ist an den meisten Stellen zugefrohren und ich frage mich wer wohl diese Spuren im Schnee auf dem Eis hinterlassen hat?

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Neben dem Teich fällt mir eine “Schneenase” an einem Baum auf. Eine gute Gelegenheit für ein Foto mit offener Blende. Die Schärfe ist trotzdem top und das Bokeh mehr als brauchbar!

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Und wieder Fußspuren auf dem Eis, nur wohin führen sie?

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Hier ein Versuch etwas Ordnung in das Gewirr der Äste und Zweige zu bringen. Eine Diagonale weist den Weg zum Zentrum des Bildes, starke Äste verlaufen von oben links nach unten rechts…

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Kurz bevor es wieder zurück zum Auto geht kommt dann ein Traktor mit einer Ladung Kaminholz an mir vorbei getuckert. Als der Fahrer mich sieht winkt er mir freundlich zu.

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Später beim Sichten der Fotos muss ich sagen, die Auflösung ist auch fast 8 Jahre nach der ersten Vorstellung der D2x noch auf hohem Niveau. Prints im Format 60x90cm sind damit gar kein Problem. Bedenkt man, dass die D800E bei doppelter Chipgröße die dreifache Auflösung hat, da beginnt man sich zu fragen “WARUM?”…


Nikon D7100/D400 – Wachablösung für die D300s

Nikon D400 with MB-D14 - front - rgb

Bereits vor einigen Wochen hat Nikon mit der D3200 ein kompakte DSLR für den ambitionierten Fotoamateur mit einer enormen Auflösung von 24 Mega-Pixeln vorgestellt. Seit diesem Tag spekuliert die Nikon-Welt, dass der gleiche Chip auch als zentrale Baugruppe für den Nachfolger der bereits im August 2007 vorgestellten D300 dienen könnte. Das japanische CAPA-Magazine hat nun einen kurzen Artikel zur noch nicht offiziell vorgestellten Nikon D400 veröffentlicht.

Update vom 21.02.2013

Gestern hat Nikon die Nachfolgerin der D7000 und der D300s unter dem Namen Nikon D7100 vorgestellt. Damit ist es nun offiziell, eine D400 wird es vorerst nicht geben. Und der Abdruck im CAPA-Magazine war eine “voreilige Ente”: So sieht die D7100 wirklich aus. Und ich bin ziemlich überrascht, dass meine kleine “Photoshop-Arbeit” dem endgültigen Design doch sehr nahe kommt :-)

Nikon D7100 - Front

In Verbindung mit Nikon D600 wäre damit die Erneuerung des Kamerasortimentes aus meiner Sicht vollständig. In der Profiliga spielen die D4 und die D800. Sie sind die Wachablösung für D3s und D3x. Die D600 wird die D700 ersetzen und die D7100 wird als Nachfolger der D300s und D7000 antreten. In einigen Monaten ist dann mit der D4x zu rechnen. Im Jahr 2016 wird schließlich neu gewürfelt und dann wird es eine Nikon D5 geben :-)

Auf dem Gebrauchtmarkt ist damit in den kommenden Monaten mit einer Schwemme exzellenter Kameras aus der aktuellen Generation zu rechnen. Alle weniger gut betuchten Fotofans können jetzt in die Hände klatschen und schon sehr bald wirklich gute Kameras wie die D300s, die D700 oder gar die D3s zu einem günstigen Kurs erwerben können.

Wenn die D7100 hält was die ersten Infos versprechen, so wird sich der Umstieg für alle Fotografen lohnen die wirklich große Prints erstellen wollen oder sich mehr Freiheit bei der Wahl des Bildausschnittes wünschen. Die D7100 wird mit 6 Bildern/s ein Arbeitspferd für alle Naturfotografen werden, die nicht mal eben 10.000 Euro für ein krasses Superteleobjektiv übrig haben. Bereits mit dem preislich um 2.000 Euro angesiedelten AF-S VR 2.8/70-200 wird man mit der D7100 gut “bewaffnet” sein. Wer im Zoo oder der freien Wildbahn seine tierischen Motive noch größer abbilden möchte, der kann auf den erst kürzlich vorgestellten neuen 2-fach Telekonverter zurück greifen. Mit 6 Bildern/s ist die D7100 halb soschnell wie die D4. Zwar wird bedingt durch den kleineren Sensor das ISO-Rauschen deutlich höher sein als bei der D4, aber man muss auch sehen, dass hier die Packungsdichte der Pixel etwa das 2,5-fache der D4 beträgt.

Neben verstärktem ISO-Rauschen wird wegen der kleineren Pixel die Dynamik im Vergleich zur D4 etwas geringer ausfallen. Wer seine “Viecher” bei sehr hellem Sonnenlicht fotografieren muss, der wird den Belichtungsmesser etwas nach unten korrigieren müssen um überstrahlte helle Bildbereiche zu vermeiden, meine ganz persönliche Prognose. Diese Erfahrungen basieren auf dem direkten Vergleich der D7000 mit der D700. In krassen Gegenlicht-Situationen lassen sich aus den RAW-Bildern der D700 immer wieder überraschende Details hervorzaubern. Klar ist das bei der D7000 nicht anders, aber der Umfang der “Zaubermöglichkeiten” ist einfach sichtbar geringer.

So wird die D7100 eine schnelles robustes Werkzeug für Freunde langer Teleobjektive werden. Doch auch in der Landschaftsfotografie lässt der neue Chip einen Detailreichtum erwarten den wir bislang nur von der D3x kannten.

Bei aller Euphorie und Vorfreude sollte man aber nicht vergessen, dass die Objektive einen ganz wesentlichen Anteil an der Qualität der Bilder haben und dass die Packungsdichte bei der D7100 deutlich höher sein wird als bei der D800! Wer den DX-Chip der D7100 wirklich ausnutzen will, der sollte sich darauf einstellen mit spürbar kürzeren Belichtungszeiten zu arbeiten um auch nur kleinste Bewegungsunschärfen zu vermeiden. Denn die werden im ggfs. alles zunichte machen was er sich mit dem Kauf der neuen Kamera erhofft hat. Bei den Objektiven sollte man darauf achten die für die Abbildungsqualität beste Blenden-Einstellung zu wählen. Diese kann man beispielsweise mit einem ISO12233 Testchart ermitteln. Hat man die Möglichkeit beim Objektiv-Kauf zwischen mehreren identischen Objektiven zu wählen, so ist auch hier ein kleiner Test nicht verkehrt. Nur so kann man vermeiden versehentlich eine “Montagslinse” zu erwischen und sich später wegen der unscharfen Bilder zu wundern.

Auflösungstestchart nach ISO 12233

Das “altehrwürdige” AF-S 2.8/17-55 wird mit der Vorstellung der D7100 auf dem Gebrauchtmarkt eine Renaissance erleben, denn es ist bis heute das beste Midrange-Zoom-Objektiv für das DX-Format.

Wer sich zusätzlich zur D7100 keine hochwertigen Objektive leisten kann, der könnte überlegen sich alternativ eine gebrauchte D2x oder D300s zu kaufen. Hier sind die Pixel doppelt so groß und die Anforderungen an die Objektive weniger kritisch. Kann man an der D7100 nicht das beste verfügbare Objektiv verwenden, so ist die Investition nur begrenzt sinnvoll.

Hier habe ich noch ein Foto das mit einer Nikon D2x und dem AF-D 60mm Macro aufgenommen wurde in voller Originalgröße. (Einfach anklicken) Die Bilder aus der D7100 werden doppelt so groß werden! Wer mag, kann sich dieses Foto herunterladen und auf seinem heimischen Drucker im Format DINA3 ausgeben. Sobald es an einer Wand hängt und man es mit einem Abstand von 100cm betrachtet sollte man überlegen ob man eine D7100 braucht oder ob es eine gut erhaltene D2x für 600 Euro nicht auch tut :-)

Beispielfoto mit 12 Megapixeln aus Nikon D2x mit Nikon AF-D 60mm Macro

Hier zum Vergleich das gleiche Foto aus der neuen Nikon D7100… Ok ok, es gibt sie ja noch gar nicht… Ich habe mir den Spaß erlaubt, das obige Bild aus der D2x geschickt aufzublasen, so dass es die gleiche Auflösung hat wie man sie mit der D7100 erreichen kann. Natürlich kann man den gleichen Algorithmus auf Bilder aus der D7100 auch anwenden. Hat man ein perfektes Objektiv benutzt, so ist natürlich auch bei der D7100 “noch mehr drin”.

Aber seht selbst… (Achtung, diese Bilddatei ist 29,2 MB groß!!)

Beispielfoto aus Nikon D400

Erste Beispielfotos aus der D7100 gibt es inzwischen auch schon. Hier zum Vergleich ein “echtes Testbild” aus der neuen D7100.

Nikon D5200 vorgestellt

Die Nikon D5100 ist erst etwa 18 Monte alt, da präsentiert Nikon bereits das Nachfolgemodell. Die neue Nikon D5200 verfügt wie auch die Nikon D3200 über einen CMOS-Sensor im APS-C Format mit einer Auflösung von 24 Megapixeln. Die Daten der neuen Kamera lesen sich gut und ich bin mir sehr sicher, dass sie sich gut verkaufen wird. Nun ist es meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit bis auch das Nachfolgemodell der Nikon D7000 mit dem gleichen Chip auf den Markt kommen wird. Damit wäre dann im preiswerten Consumer-Segment wieder “alles beim alten” nur mit doppelter Auflösung und doppelten Speicherverbrauch auf dem heimischen Computer.

Es bleibt also spannend!

Hier habe ich Euch einige technischen Daten der Nikon D5200 zusammengestellt:

  • Megapixel (effektiv):24,0 Megapixel
  • Maximale Bildauflösung: 6.000 x 4.000 Bildpunkte
  • Sensortyp und -größe: CMOS, 23,5×15,6mm
  • Serienbilder pro Sekunde: 5,0 Bilder pro Sekunde
  • Bild-Format: JPEG, RAW
  • Audio-Format: Linear PCM
  • Video-Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte
  • Video-Frequenz: 30 Bilder pro Sekunde
  • Video-Format: MPEG4 (H.264, AVC)
  • DPOF Unterstützung: Ja
  • EXIF Version: 2,30
  • Speicherkarte: SD, SDHC, SDXC
  • Schnittstellen: GPS, HDMI Mini Anschluss, Netzgerät, NTSC mit Audio, PAL, USB, WLAN
  • USB Version: 2,0
  • Objektiv-Bajonett: Nikon F
  • Displaygröße: 3,0 Zoll
  • Displayauflösung: 921.000 Bildpunkte
  • Dioptrienausgleich: -1,7 bis +0,7 dpt
  • ISO Empfindlichkeit: 100, 200, 400, 800, 1600, 3200, 6400
  • Selbstauslöser: 2, 5, 10, 20 Sekunden
  • Belichtungssteuerung: Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik, Manuell
  • Belichtungsreihe möglich: Ja
  • Manueller Weißabgleich: Ja
  • Gesichtserkennung: Ja
  • Live View: Ja
  • Staubschutzsystem: Sensor-Selbstreinigung
  • Belichtungszeiten: 30s bis 1/4000s
  • Blitzleitzahl: 12
  • Monitor klappbar: Ja
  • Monitor drehbar: Ja
  • Stativgewinde vorhanden: Ja
  • Fernbedienung möglich: Ja
  • Größe: 98mm x 129mm x 78mm
  • Gewicht: 505g (ohne Akku und Speicherkarte)

Markteinführung: Dezember 2012

UVP: 809,00 Euro

Update vom 21.02.2013

Bei amazon.de ist die Nikon D5200 ohne Objektiv aktuell bereits für 689,58 Euro zu haben!

Und ein paar schöne Fotos dieser neuen Kamera gibt es auch schon…

Wer genau hinschaut der sieht sofort, dass hier keine Revolution in Sicht ist. Nikon zieht lediglich mit der Konkurrenz gleich die glaubt mit immer neuen “Pixelrekorden” neue Kunden anlocken zu können. Einfluss auf die Bildqualität werden die extrem hochauflösenden Chips indes kaum haben. Die Pixel sind kleiner und die Packungsdichte ich nochmals deutlich höher als bei der Nikon D800E. Da darf man sich keine “ISO-Wunder” erwarten. Wer mit diesen Kameras jenseits von ISO-1600 fotografiert wird in der 1:1 Detailansicht bei extrem hohen ISO-Werten entweder kaum noch Details sehen, weil die Rauschunterdrückung hier alles plattgebügelt hat, oder er wird mit deutlich sichtbarem Rauschen leben müssen. Aber mal Hand aufs Herz, wer druckt seine Fotos die er bei ISO-6400 gemacht hat in einer Größe von 100 x 150cm aus?

Die Nikon D7100 wird wie schon die D7000 auf der Oberseite eine kleines LC-Display haben. Ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal wird der integrierte Autofokusmotor sein, so dass die Nikon D7100 auch mit etwas älteren AF-Objektiven gut funktionieren wird.

Auf die Neuerungen der D7100 darf man indes gespannt sein. Neben einem etwas größeren professionelleren Korpus sind hier eine schnellere Bildfolge und ein deutlich höherer Preis zu erwarten.

Update 21.01.2013

Seit einigen Tagen ist die neue Nikon D5200 nun endlich lieferbar und die ersten Tests zeigen ganz klar, dass sich der Chip deutlich vom Chip der D3200 unterscheidet. Auf dem Papier haben sie die gleiche Auflösung, aber Rauschverhalten und Dynamikumfang konnten bei der neueren D5200 sichtbar verbessert werden.

Erste Testbilder der D5200 in voller Auflösung gibt es auch schon:

Nikon D5200 - Sample Picture Image - Beispielbild - Beispielfoto - Beispielphoto

Beispielfoto aus der D5200 von http://www.chip.de

Die Jungs von Digitalreg TV haben auch schon eine Video zur Nikon D5200 aufgenommen…

Update am 21.02.2013

Iin der letzten Nacht hat Nikon endlich die Katze aus dem Sack gelassen, die neue Nikon D7100 ist endlich da! Die D7100 ist eine Mischung aus D7000 und D300s. Die technischen Daten sind wirklich vielversprechend:

Product Highlights

  • 24.1MP DX-format CMOS Sensor
  • EXPEED 3 Image Processing Engine
  • No Optical Low-Pass Filter
  • 1080p Full HD Video Capture
  • 3.2″ 1,229k-dot LCD Monitor
  • Optical Viewfinder with OLED Display
  • 6 fps Up to 100 Shots at Full Resolution
  • 51-point AF with 15 Cross-type Sensors
  • Built-In Flash with Commander Function
  • Magnesium Alloy Body; Moisture Resistant

Lieferbar ist sie noch nicht und ich werde so bald wie möglich für Euch ein Testexemplar besorgen und es ausgiebig ausprobieren. Auf die Bildqualität darf man wohl wirklich gespannt sein. Bis sie lieferbar ist werden noch einige Wochen vergehen. Bis dahin gibt es hier erst einmal ein paar schöne Fotos :-)

Nikon D7100

Nikon D7100


100.000 Kilometer mit der Nikon D300

100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – So würde die Schlagzeile eines Dauertests lauten wenn die D300 ein Auto wäre und ich hier für die Auto-BILD schreiben würde. Auch wenn es nicht ganz passend erscheint, passt diese Schlagzeile meiner Meinung nach doch sehr gut. Im Jahr 2005 habe ich mir nach mehreren Jahren mit der Nikon D100 und diversen analogen Kameras eine D2x für damals sagenhafte 4.800 Euro gekauft. Diese Kamera hat mich ein lange Zeit begleitet und ich habe sie noch heute. Im Jahr 2007 kam dann eine deutlich preiswerte Nikon D300 dazu. Die Software der D300 ist im Vergleich zur D2x eine Generation weiter und das Display ist deutlich größer geworden. Aber die D2x ist auch heute noch eine gute Kamera. Wer im RAW-Modus bei ISO-100 fotografieren kann, der wird auch im Jahr 2012 mit einer D2x noch viel Spaß haben können.

Mit beiden Kameras war ich dreimal im Südwesten der USA und ungezählte Male auf den Kanaren, in Norwegen, der Schweiz und anderswo. Mit diesen Kameras habe ich die fotografisch gesehen vielleicht wichtigste Zeit meines Lebens verbracht und die Ergebnisse   sind auch heute noch mehr als ansehnlich. Ist ein Einsatz unter perfekten Bedingungen möglich, so spielt auch die D2x noch heute ihre Stärken aus. Der Detailreichtum der Bilder ist großartig und ein gut konvertiertes RAW-Bild ist von einem identischen Pendant aus der D300 praktisch nicht zu unterscheiden. Gut gebrauchte Modelle der D300 oder auch der D2x bekommt man heute bei den diversen Online-Plattformen für 700 Euro und weniger.

Wer die durch den kleinen Chip bedingte kompakte Baugröße der Objektive für diese Kameras zu schätzen weiß, kann im Jahr 2012 für wenig Geld sehr leistungsfähige überaus robuste Kameras erwerben für die es gute Weitwinkel und kompakte Teleobjektive gibt.

Vor einigen Tagen hat mich via Facebook der Martin angefunkt und mich gefragt ob ich ihm als Ersatz für seine Nikon D90 eher eine D300s oder eine D7000 empfehlen würde. Das will ich hier kurz beantworten…

Also: Wer eine große schwere robuste Kamera mit schneller Bildfolge sucht die via 9-fach Bracketing tolle HDR-Bilder ermöglicht, der ist bei D2x und D300 genau richtig. Wer zusätzlich filmen möchte, der könnte auch zur D300s greifen. Wer wenig HDR macht, eine etwas höhere Auflösung such und mit gleichzeitig leider leichtverringerter Dynamik leben kann und in 1080p mit 23,95 B/s filmen möchte, der sollte zur D7000 greifen.

Wenn ich losziehe und “nur” fotografieren will und dabei das Gewicht der Kamera keine Rolle spielt, dann packe ich eine D2x oder eine D700 mit Batteriegriff ein. Die D700 falls ich wenig Licht erwarte, die D2x wenn das Licht gut ist und ich ggfs. den Drop-Faktor für Bilder mit einem 400er Teleobjektiv nutzen will. (Das dann fast wie ein 600er wirkt) Steht eine anstrengende Wanderung auf dem Programm, dann die D300 oder die D7000 ohne Batteriegriff. Klein, handlich kompakt…

Wenn ich hauptsächlich oder auch nur nebenbei filmen will, dann ist die D7000 mein Freund.

Sobald die D800E da ist, wird sich das alles verschieben und ich werde wahrscheinlich ausschließlich die D800 benutzen. Aber warten wir es mal ab…

Hier einige Beispiele zur Nikon D2x, D300 und D7000.

Beginnen wir mit einem Video das ich komplett mit der D7000 erstellt habe. Wer es schon kennt scrollt einfach weiter :-)

Hier nun einige Bespiele aus der D300 und der D2x. (Alle Bilder sind 1000 Pixel breit oder hoch, einfach anklicken)

Nikon D300 - Upper Antelope Canyon

Nikon D300 - La Sal Sunrise

Nikon D2x - Storm over Canyonlands

Nikon D2x - Storm over Canyonlands II

Nikon D300 - Bryce Canyon Sunrise

Nikon D2x - Monument Valley Sunrise

Nikon D2x - La Sal Morning I

Nikon D2x - La Sal Morning II

Nikon D300 - Second Wave

Nikon D2x - Alstrom Point

Nikon D2x - Alstrom Point II

Nikon D300 - Hiking the Wave

Nikon D2x - Balanced Rock

Nikon D300 - False Kiva

Nikon D300 - Horse Shoe Bend

Nikon D2x - Arches NP - Window Section

Nikon D2x - Arches NP - Navajo Arch

Nikon D300 - Lonesome Wave Photographer

100.000 Kilometer mit der Nikon D300 – wie lautet das Fazit? In der Autowelt würde man jetzt Benzinverbrauch, Drehmoment, Beschleunigung, Verbrauch und Unterhaltskosten einander gegenüberstellen. All das fällt weder bei der D300 noch bei der D2x an. Die D2x ist mir im Jahr 2010 bei einem Sturz im Arches NP einen Abhang hinunter gekugelt. Das Gehäuse war an der Unterseite gebrochen und der Autofokus hat nicht mehr funktioniert. Ich hatte sie abgeschrieben, aber sie konnte für etwa 900 Euro repariert werden. Leider musste ich sie dreimal einschicken bis alles wieder korrekt funktioniert hat. Aber jetzt arbeitet alles wieder wie am ersten Tag!

Auch die D300 hat inzwischen viele tausend Auslösungen hinter sich, alles ohne Probleme. Während meine Fuji Finepix X100 gleich nach einigen Tagen eine Weile in die Werkstatt musste, haben alle Nikons vom ersten Tag an wunderbar funktioniert. Ich habe alle Firmware-Updates eingespielt, wirklich notwendig waren sie indes nicht.

Wer seine Bilder im Internet publiziert und Prints bis zu einem Format von 60x90cm in bester Qualität braucht, der ist sowohl mit der D2x, als auch der D300, D700 oder D7000 bis heute gut bedient.

Die Nikon D4 oder auch die D800 bzw. D800E werden vieles ändern, vor allem aber den Preis der älteren Modelle auf dem Gebrauchtmarkt. Wer ohne Pixelwahn leben kann und nicht unbedingt in HD filmen muss, für den ist sicher eine gebrauchte D300s mit einigen guten Objektiven in den kommenden Monaten eine gute Wahl. Viele Kunden der D800 werden ihre “alten” Kameras preiswert verscherbeln um sich die neue Nikon D800 leisten zu können.

Hier findet derzeit so etwas wie eine “Wachablösung” statt. Jeder der sich bislang keine dieser Kameras leisten konnte kann in den nächsten 6 Monaten kräftig in die Hände schlagen und versuchen eine dieser Kameras preiswert bei eBay & Co zu ergattern.

Meine D300 hat die ersten 100.000 Kilometer gut überstanden, ich denke sie schafft auch die 200.000 Kilometer :-)


Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima

Morgen ist der erste Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima im März 2011. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir an diesem Tag vor einem Jahr unsere Runde um die San Francisco Bay gedreht haben und ich abends aus einer E-Mail meiner Mutter erfahren habe, dass wir auf uns aufpassen sollen und dass ein Tsunami an der Westküste der USA erwartet wird. Dieser ist auch so eingetroffen, aber er war harmlos. Außer einigen beschädigten Sportbooten ist nicht viel passiert. Die Japaner hat es dagegen ungleich härter getroffen.

Seit ein paar Stunden ist die neue Fassung meines kurzen Films zu dieser Reise online. Da bei der ersten Version der Kommentar doch sehr improvisiert war und auch einen Tick zu laut war, habe ich ihn nochmals neu aufgenommen und das Video auch strukturell etwas überarbeitet. Bei der Erstellung dieses Films hatte ich schon wieder vergessen, dass in der Zeit die wir im Yosemite Nationalpark verbracht haben in Japan ein schreckliches Unglück seinen Verlauf genommen hat. Heute ist es mir wieder eingefallen und daher möchte ich außerhalb dieses Videos kurz daran erinnern.

Heute lief dann auch noch eine Doku im Fernsehen, die Holländer haben ein Atomkraftwerk, in Belgien sind es zwei in Frankreich ganze 58 Kernkraftwerke. Damit decken die Franzosen etwa 70% ihres Energiebedarfs und die Mehrzahl der privaten Haushalte wird mit Strom beheizt. Im letzten kalten Winter kam es dennoch zu Engpässen und die Franzosen brauchten Stromlieferungen aus Deutschland – verkehrte Welt…

Hier gibt es Infos zum Bericht der “Aktuelle Stunde“.


Nikon P7000 – Featurette

Nachdem der Rohschnitt seit Monaten auf der Festplatte meines Computers wartet, habe ich die letzten Tage genutzt um daraus endlich einen fertigen Film zu erstellen. Als nach vielen Stunden mit Schnitt, Probeschauen, Verwerfen, Ändern, Probeschauen und abermaligem Ändern der Film endlich fertig ist klingelt es an der Türe. Der Postbote ist da und bringt mir zwei DVD die ich etliche Tage zuvor online bei Magix bestellt habe. Bei der Sichtung des neuen Audiomaterials wird schnell klar, ich muss die komplette Hintergrundmusik wegwerfen und mit diesem Material neu umsetzen. Und endlich habe ich einige wirklich gut passende Geräusche mit Straßenatmosphäre, Vogelzwitschern, Wasserfällen und vielem mehr. Damit kann ich die vom Wind gebeutelten schlechten Tonaufnahmen aus der P7000 sehr einfach ersetzen und werde ein wesentlich besseres Endergebnis erzielen.

Als nach einen weiteren Tag der Film in seiner neuen Version steht geht es an den Export. Ich wähle ein MP4 Dateiformat in der besten Qualität mit zwei Encoding-Duchgängen. Als nach etwa vier Stunden das Ergebnis steht bin ich gespannt. Die Datei ist 4,8 GB groß – urgs – wie soll ich das bei YouTube hochladen? Egal, ich schau es mir erst einmal an. Gleich nach den ersten Kamerafahrten tritt totale Ernüchterung ein. Ständig sind flackernde Streifen und andere Artefakte und Bildstörungen zu sehen. So geht das nicht, das ruiniert die ganze Arbeit.

Der Film wird mit anderen Settings neu exportiert. Wieder und wieder versuche ich es. Anti-Interlace-Filter ein/aus, was auch immer. Die kleinen “Testrendering” mit 60s sind ok, der gesamte fertige Film ist es nicht. Es ist zu Haare raufen und macht mich fast wahnsinnig. Erst als ich ein 113MB großes Update aus dem Internet heruntergeladen habe, dies installiert ist und der Rechner neu gestartet ist, gelingt ein Export im WMV-Format (Windows-Media-Video). Mit einem Qualitätsfaktor von 95 ist diese Datei 2,78 GB groß, das könnte klappen.

Für den Upload verwende ich Google Chrome. Mit meiner 6 MBit DSL-Leitung benötigt der Upload viele Stunden.

Doch dann fast ein Jahr nachdem ich die vielen kurzen Video-Schnipsel und Fotos gemacht habe ist mein Film endlich online, was für ein Fest :-)

Danach versuche ich meine erste Blu-Ray zu erstellen. Die Kapitel-Marker und Menüs sind schnell gesetzt und aus Vorlagen zusammengestellt. Doch nun muss der gesamte Film erneut gerendert werden. Ganze 4,5 Stunden soll das schon wieder dauern, ich kann es echt nicht mehr sehen…

Am nächsten Morgen freue ich mich darauf meine erste Blu-Ray in meiner SONY Playstation 3 anschauen zu können, aber statt eines Films hält mein Computer nur eine Fehlermeldung für mich bereit…

Update um 15:30

Nachdem ich meine erste Motorradtour des neuen Jahres unternommen habe und beide Mopeds nun vollgetankt und mit korrektem Luftdruck auf das nächste sonnige Wochenende warten, starte ich einen zweiten Anlauf für die Erstellung meiner ersten Blu-Ray. Und diesmal klappt es, scheinbar war der Rohling aus dem ersten Versuch fehlerhaft. Bei einer Tasse heißem Kaffee schaue ich mir meinen ersten “echten Film” auf meinem 52″ Fernseher an und bin schwer beeindruckt wieviel besser die Qualität im Vergleich zum stark komprimierten “YouTube-Stream” ist, den ich mir im Vergleich via Apple-TV anschaue. Die eingebetteten Bilder sind “rattenscharf”, der Tom kommt über die großen Lautsprecher “kinomäßig” daher und letztlich macht mich das Ergebnis wirklich froh.

Nun wird es noch schwerer die Zeit abzuwarten bis die neue Nikon D800E endlich da ist. Mit dieser Kamera eine Endeckungsreise durch Island zu unternehmen, was für eine großartige Vorstellung. Vielleicht kann ich diesen Traum ja tatsächlich umsetzen, schauen wir mal…


Fuji Finepix X100 versus Nikon D2x

Liest man was im Internet über die Fuji Finepix X100 geschrieben steht, so findet man immer wieder Passagen wie “mit den Farben nimmt es die X100 nicht so genau”. Diesen “Aufhänger” will ich zum Anlaß nehmen und schauen ob die X100 für die Reproduktion von Kunstwerken und ähnlichem zu gebrauchen ist. Damit es spannend wird habe ich ihr eine andere Kamera gegenübergestellt, eine 7 Jahre alte Nikon D2x mit einem 40er Macro. Manch einer wird jetzt sagen, “ja was soll denn der Blödsinn, warum vergleicht der Typ diese Kameras miteinander, das ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen.” Was soll ich dazu sagen, recht hätte er, es sind Äpfel und Birnen! Aber, auf dem Gerbauchtmarkt bekommt man wirklich gute Exemplare der D2x für weit unter 1.000 Euro und das 40 Macro ist auch nicht wirklich teuer. Alles in allem muss man derzeit für ein alte D2x ähnlich viel berappen wie für eine neue Fuji Finepix X100. Das ist der gemeinsame Nenner auf den ich mich hier beziehen möchte, außerdem haben beide Kameras einen Chip in identischer Größe und gleicher Auflösung.

Als Objekt für die Reproduktion habe ich ein kleines Kunstwerk heraus gesucht, das ich vor rund 20 Jahren auf ein Stück Karton im Format 50x70cm gemalt habe. Dabei habe ich damals Wachsmalkreide, Buntstifte und Wasserfarben verwendet. Inspiriert ist dieses Bild durch Kunstwerke von Wassily Kandinsky. Einer meiner Favoriten von Kandinsky ist bis heute seine “Komposition 8″:

Da es neben der Abbildungsqualität auch um die “richtigen Farben” geht, habe ich “meinen Kandisky” mit beiden Kameras bei Blende 8 und niedrigster ISO-Einstellung im RAW-Modus abfotografiert. Jeweils mit X-Rite Colorchecker Passport und ohne. Aus den Colorchecker-Bildern habe ich entsprechende ICC-Profile erstellt und diese bei der RAW-Konvertierung der “eigentlichen” Fotos verwendet. Der Weißabgleich wurde bei beiden Kameras über das jeweilige Referenzbild gemacht. Dazu gibt es in Adobe Camera RAW 6.6 (und älteren Versionen) das Weißabgleichs-Werkzeug.

Danach habe ich bei beiden RAW-Bildern die Helligkeit auf einen sehr ähnlichen Mittelwert abgeglichen. Nach dem Beschnitt habe ich beide Bilder als JPG gespeichert und sie weiter unten verknüpft. Wer mag kann sie anklicken und in Originalgröße begutachten.

Hier die beiden (kleinen) Referenzbilder:

X-Rite Colorcheker Passport Referenzbild Fuji Finepix X100

Fuji Finepix X100

X-Rite Colorcheker Passport Referenzbild Nikon D2x

Nikon D2x

Hier jetzt die unter Verwendung der ICC-Profile konvertierten RAW-Bilder in voller Auflösung.

Fuji Finepix X100

Fuji Finepix X100

Nikon D2x

Nikon D2x

Vergleicht diese Bildergebnisse miteinander, so treffen beide Kameras die Farben des Bildes recht gut, was auf den aufwändigen Workflows bei der RAW-Konvertierung zurück zu führen ist. Dennoch sind leichte Unterschiede erkennbar. Hier zeigt sich einmal mehr, dass jedes Verfahren seine Fehler hat. Sei es eine Radarkontrolle oder wie hier ein Reprofoto :-)

Schaut man näher hin, so fällt schnell auf, dass die D2x der X100 in praktisch jeder Kategorie überlegen ist. Das Bild aus der D2x ist deutlich schärfer, detailreicher und alle Farben werden kräftiger abgebildet. Mit ein wenig Tüftelei könnte man Farben und Kontraste der X100 wahrscheinlich dahin bringen wo sie bei der D2x schon sind. Aber diese macht es eben “sofort richtig”, was in vielen Situationen wichtig ist. Nicht immer hat man ein Tool wie den X-Rite Colorcheker zur Verfügung und dann ist es gut, wenn man sich auf seine Kamera “verlassen” kann.

Beschäftigt man sich allerdings intensiv mit der Fuji Finepix X100, so wird man auch mit dieser Kamera tolle Ergebnisse erzielen können.

Mir persönlich hat dieser kleine Test gezeigt, dass die D2x noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Die Abbildungsqualität ist sichtbar besser als bei der X100. Dies ist im wesentlich darauf zurück zu führen, dass das Objektiv der X100 für Aufnahmen im Nahbereich weniger gut korrigiert ist. Hier ist jede Kamera an die man ein spezielles Makroobjektiv anschrauben kann deutlich im Vorteil.

Hier noch Bilder der beiden Testkandidaten.

Nikon D2x mit AF-S 40mm Macro

Fuji Finepix X100

Wie der Workflox zur Erstellung der IIC-Profile funktioniert könnt habe ich in diesem Video demonstriert. Leider ist in diesem Video der Ton echt mies weil ich die Aufnahme mit meinem ZOOM H2 verpatzt habe… Aber lieber schlechter Ton als gar kein Ton :-)

 

Bei diesem Video habe ich auch kurz erklärt wie man mit der X100 ein spezielles ICC-Profil erstellt. Hier ist auch der Ton deutlich besser.


Warten auf die Nikon D800E

Eines der großen Highlights der letzten USA-Reise war der Tag im Schnee am  Mono-Lake in Kalifornien. Heute ist der 15. Februar 2012 und die D800 soll laut Foto Oehling ab dem 22. März ausgeliefert werden.

Derzeit kann man 100 Euro anzahlen und wird dann auf die Liste der Vorbestellungen aufgenommen. Ich selbst habe mein Exemplar der D800E bei meinem präferierten Händler bestellt, dem Bonner City Foto Center. Das ging ganz unkompliziert, anzahlen musste ich nichts und ein zusätzlicher Akku und ein Batteriegriff sind auch schon bestellt.

Ich muss zugeben, dass ich es kaum abwarten kann bis ich hier die ersten Bilder aus meiner D800E posten kann. Es werden riesige Monster werden und wahrscheinlich brauche ich auch noch einen neuen Computer.

Aber braucht man das eigentlich? An meinem Tag am Mono-Lake hatte ich meine D2x und die D300 dabei,  an der D2x war ein Weitwinkel, an der D300 ein Tele. So musste ich nicht im Schneetreiben die Objektive wechseln. Hier habe ich für Euch vier Bilder dieses Tages zusammen gestellt. Ausnahmsweise mal in total unkomprimierter voller Auflösung.

Mit der Nikon D2x am Mono-Lake - Nr. 1

Anklicken für Originalgröße!

Mit der Nikon D2x am Mono-Lake - Nr. 2

Anklicken für Originalgröße!

Beginnen wir mit der D2x, die Bilder sind krass scharf und haben superviele Details. Wenn die D800E das dreifache dieser Bilder liefert, dann wird das atemberaubend! Damit sollten dann richtig hochwertige magnumprints im Format bis 100x150cm möglich sein. Doch wer hat so viel Platz an seinen Wänden? Dieses Bild der D2x wird bei 60x90cm ähnlich viele Details zeigen und das kriegt man auch noch irgendwo in seiner Wohnung unter.

Hier noch zwei Bilder aus der D300. Sie hat die modernere Software aber ich habe den Eindruck, dass die D2x bei ISO-100 noch mehr Details zeigt. Aber trotzdem sind diese Bilder eigentlich mehr als groß genug.

Mit der Nikon D300 am Mono-Lake - Nr. 1

Anklicken für Originalgröße!

Mit der Nikon D300 am Mono-Lake - Nr. 2

Anklicken für Originalgröße!

Mit der Nikon D300 am Mono-Lake - Nr. 3

Anklicken für Originalgröße!

Man könnte also sagen/schreiben, dass wir die D800E eigentlich gar nicht brauchen. Aber irgendwie bin ich doch gespannt und hoffe sehr, dass sie uns nicht enttäuschen wird. Allerdings lassen die ersten Beispiel-Fotos die man derzeit im Internet findet wirklich erstaunliches erwarten. Irgendwann in den nächsten Jahren wollte ich mir eigentlich ein digitales Rückteil für meine Hasselblad kaufen. Vielleicht wird das mit der D800E gar nicht mehr notwendig sein!

Ok, dann halten wir die nächsten Wochen die Füße still und sind gespannt auf das was uns der Osterhase bringen wird :-)

Hier habe ich noch ein kurzes Video das am Mono-Lake entstanden ist.

Aber dann hörte es auf zu schneien und ich konnte die Fotos machen die Ihr eben gesehen habt. Fies kalt war es an diesem tollen See und windig wie die Hölle…


Nikon D1x D2x D3x D4 – Ein Hersteller bleibt sich treu

Hier habe ich für Euch eine kleine Gegenüberstellung der Nikon Top-Modelle der letzten Dekade erstellt. Man sieht sehr schön, wie sich die Philosophie  der Bedienung von der D1x bis zur aktuellen D4 stetig weiterentwickelt hat. Große Umbrüche und Überraschungen hat es dabei nie gegeben. Nikon ist den mit der F5 erdachten Konzepten bis heute treu geblieben und hat stets großen Wert auf eine gezielte Produktpflege gelegt. Wer die D1x bedienen kann wird sich auch mit der D4 schnell wohl fühlen.

Das macht für mich den Spaß an diesem System aus…

Nikon D1x D2x D3x D4

Evolution der Nikon Profi-Kameras


Nikon D4 – Vorstellung auf der CES in Las Vegas

In der Zeit vom 10. bis 13. Januar 2012 findet in Las Vegas wieder einmal die CES (Consumer Electronics Show) statt. Auch Nikon hat in diesem Jahr wieder einen Messestand. Seit vielen Monaten wird nun schon spekuliert wann Nikon die neue D4 vorstellen wird und welche Features sie haben wird. Gebeutelt von Erdbeben, Reaktorkatastrophen, Stromausfällen und Hochwasser hat sich die Vorstellung der Nikon D4 und ihren kleinen Schwestern wie D800 und D400 immer wieder verzögert. Aber nun könnte ein Traum vieler Fotografen wirklich wahr werden. Ich denke die Chancen stehen gut, dass wir am Dienstag der nächsten Woche in einer Pressemitteilung lesen werden was die neue Nikon D4 alles können wird.

Blickt man zurück, so erinnere ich mich noch gut an die Zeit als ich meine Nikon D100 schon verkauft hatte und auf die Nikon D2x wartete. Als die Pressemitteilung raus war bin ich am nächsten Tag zum Händler meines Vertrauens gefahren und hatte die stille Hoffnung, dass er vielleicht sogar eine D2x im Laden hat. Aber ich wurde enttäuscht und die Bestellung dauerte viele Wochen. Schließlich habe ich für satte 4.800 Euro eine der ersten D2x ergattern können. Was für ein Arbeitstier, ich habe sie noch heute und ich liebe sie. Die D2x ist auch 2012 noch immer eine wirklich gute Kamera die sich hinter der D3 nicht wirklich verstecken muss. Solange keine hohen ISO-Werte gefragt sind kann man auch heute mit der D2x noch tolle Fotos machen.

Schaut man auf den Gebrauchtmarkt, so sind die Preise allerdings stark gefallen. Meine “Reserve-D2x” habe ich in wirklich gutem Zustand bei einer Online-Auktion für lächerliche 700 Euro ersteigert. Ich denke, dass Beiträge in Fotografie-Foren in denen die D2x als “unbrauchbares Rauschmonster” beschrieben wird ihren Teil dazu beigetragen haben. Ich liebe den Velvia 50 und im Vergleich dazu sind die ISO-100 der D2x gar nicht schlecht :-) Okay, ich fotografiere auch nicht beim Handball in einer schlecht beleuchteten Sporthalle. Aber dafür gibt es ja die D3s und die ist gar nicht von schlechten Eltern!

Zu einer Zeit in der Nikon mit der D2x, D3s und D3x die Latte sehr hoch gelegt hat fragt man sich, was die D4 noch besser machen kann?

Ich denke sie wird ganz sicher filmen können und das auf ähnlich einfache Art und Weise wie die D7000. Auf der letzten Reise habe ich es aber wieder einmal bemerkt, Filmen bei hellem Umgebungslicht ohne optischen Sucher geht eigentlich gar nicht. Das ist ein großes Problem bei Kameras wie der D7000. Sie filmen toll, aber man sieht oft nicht genau was sie filmen und ob das auch richtig scharf eingestellt und korrekt belichtet ist. Hier wünsche ich mir einen optischen Sucher! Vor einigen Monaten gab es in den Nachrichten zu lesen, dass Nikon eine Patentschrift zu einem neuartigen Hybridsucher eingereicht hat. Das wäre für mich eine tolle Ergänzung zum Live-View wie es ihn bei der D7000 gibt. Wenn man für den Fall einer zu hellen Umgebungsbeleuchtung im Sucher ein digitales Sucherbild sehen könnte, das wäre cool!

Ansonsten erwarte ich von der neuen D4 im wesentlichen mehr Speed und Power. In den Medien wird von 11 Bildern/s berichtet, das halte ich für realistisch. Um jedoch die dabei anfallende Datenmenge verarbeiten zu können wird man neue schnelle Speichermedien benötigen, hier denke ich wird sich etwas tun. Und ist erst einmal alles gespeichert muss es zur Weiterverarbeitung auf einem Computer gespeichert werden. Da ist USB-2.0 ein wenig in die Jahre gekommen. Hier wird sich auch etwas tun, ob Thunderbold, USB-3.0 oder was auch immer, ich denke hier werden wir einen neuen Standard erwarten dürfen.

Gespannt bin ich auf das Akku-System. Bei meiner alten D1x sind die Akkus ziemlicher Schrott. Die D1x braucht noch viel Strom und die etwas älteren Akkus schaffen teilweise nur noch eine Handvoll Bilder, dann sind sie schon wieder am Ende. Abhilfe hat hier der Kauf eines Akkus mit modernem Innenleben eines Zubehör-Herstellers gebracht. Mit diesem neuen Akku übersteht die D1x einen wirklich langen Tag.

Den Stromverbrauch der D1x und die schlechten Akkus haben viele Profis bemängelt und Nikon hat mit der D2 eine neues Akku-System eingeführt. Dieses funktioniert bis heute sehr gut und ich kann die Akkus meiner D2x in meiner D300 und der D700 benutzen was wirklich praktisch ist. Natürlich geht das nur zusammen mit dem MB-D10 Batteriegriff, aber es klappt! Die D300 und die D700 profitieren sehr von diesen großen leistungsstarken Akkus. Schaltet man den RAW-Modus auf 12-Bit und nimmt keine zusätzlichen JPG-Vorschaubilder auf, so werden diese beiden Kameras mit dem EN-EL4a Akku zur richtigen “Rennpferden”. Sie sind damit deutlich schneller als die D2x oder die D3x.

Bilder wie diese hier sind mit etwas Glück bereits heute mit einer Nikon D700 möglich: (Alle Fotos 1000 Pixel breit oder hoch – einfach anklicken)

Mit einer Kamera die bei noch höherer Bildfrequenz noch mehr Bilder ohne Pause aufzuzeichnen vermag, wird die Quote der “Bilder im perfekten Augenblick” steigen. Nicht nur Tierfotografen werden sich freuen, auch Sportfotografen wird die D4 das Leben leichter machen.

Aktuelle Spekulationen sagen, die D4 könnte wie folgt ausgestattet sein – ich bin gespannt was davon wahr sein wird:

  • 16.2 MPix
  • Support für die neue schnelle  Compact Flash XQD Technologie
  • ISO 50 – ISO 204.800
  • 11 Bilder/s
  • Full HD Video mit 23,97, 25 und 30 fps
  • Hybridsucher

Ob Nikon mit der D4 wieder einen neuen Akkustandard einführen wird? Ich bin gespannt! Für notwendig halte ich das eigentlich nicht, der EN-EL4a ist ein Kraftpaket das sicher auch gut zur D4 passen würde. Und wer mit Kameras aus unterschiedlichen Generationen unterwegs wäre, müsste nur ein Ladegerät mitnehmen!

Ich denke die D4 wird kommen und sie wird die Herzen höher schlagen lassen. Für 2013 erwarte ich eine D4x mit 32 MPix und eine Reihe neuer Objektive. Warten wir mal ab was daraus werden wird.

Und falls die D4 noch ein paar Monate auf sich warten lässt, kann man mit den Kameras die es derzeit gibt auch noch tolle Fotos machen :-) Es bleibt also spannend!

 


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