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Fotoschule Teil 8 – Reisefotografie auf Teneriffa

Nach der Rückkehr aus Teneriffa habe ich nun einiges an Videomaterial woraus ich noch das eine oder andere kurze Video erstellen kann. Nachdem ich Euch im letzten Teil gezeigt habe was ich auf Reise aktuell dabei habe und wofür das alles ist, gibt es heute ein etwas kürzeres Video das ich nach einer Straßensperre schnell in meinem Auto auf Teneriffa improvisiert habe. Beim Schnitt habe ich noch ein wenig “Teneriffa-Bonusmaterial” darunter “geschummelt”.

In den nächsten Tagen wird es hoffentlich einen kurzen dritten Teil zu diesem Thema geben. Danach habe ich noch etwas Material für einen Vergleich des SONY HDR-MV1 mit der GoPro HD-HERO 1080. Sobald das alles verarbeitet und veröffentlich ist werde ich mich langsam aber sicher mit dem Schnitt des eigentlichen Reisevideos beginnen. So seid Ihr dann schon ein wenig eingestimmt und könnt hoffentlich mit den Locations aus dem Reisevideo etwas mehr als nur den Namen verbinden.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem neuen Video :-)

Ach ja, in meinem Video habe ich auch das “Glück” angesprochen. Hier habe ich noch ein etwas älteres Video das ich im Jahr 2011 mit meiner Nikon P7000 im Monument Valley aufgenommen habe. An diesem Tag habe ich auf eine ganz besonderes Event gehofft und es sah lange so aus als wenn es nichts werden würde. Aber dann konnte ich doch noch ein paar schöne Fotos machen.

Am Tag danach habe ich gehofft, dass es noch besser wird, denn dieses Schauspiel gibt es im Frühjahr und im Herbst an jeweils drei Tagen im Jahr. Am zweiten Tag ist das Schauspiel etwas ausgeprägter und am dritten Tag sieht es etwa so aus wie am ersten Tag. Welcher Tag laut Kalender wirklich perfekt ist, das kann man in den einschlägigen Internet-Foren erfragen oder man hat eben gleichgesinnte Mitstreiter die bereit sind sich zusammen mit Euch die Beine in den Bauch zu stehen und ordentlich lange für eine gutes Foto zu frieren. Aber ob das Wetter dann auch wirklich so mitspielt wie man es sich erhofft, das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Also viel Spaß bei diesem Video das ich nach meinem damaligen Fotofreund Allan Vasenius aus Los Angeles benannt habe. Hier ist noch ein Foto das Allan mir später geschickt hat.

The Vasenius Shadow at Monument Valley

Nach meiner Rückkehr hat Allan mir eine E-Mail geschickt in der er seine Reise für mich und seine Freund zusammengefasst hat. Ein paar schöne Fotos gibt es dort auch zu sehen.


SONY HDR MV1 – GoPro mit professionellem Sound?

Mein Arzt hat eine Lungenentzündung festgestellt. Die ganze Woche habe ich mit Fieber und Schüttelfrost im Bett verbracht und bin an diesem Morgen einfach nur froh, dass das schwere Antibiotikum langsam anschlägt. Nach vielen Tagen ist es der erste Morgen ohne rasende Kopfschmerzen, es geht doch noch nicht zu Ende mit mir…

Ein Griff zum iPad, schauen wir mal was ich in der letzten Woche alles verpasst habe. Während ich durch die vielen bunten Bilder, Sprüche und Videos hindurch scrolle springt mir ein neuer Post von Steve Huff ins Auge. Dieser Typ ist einfach cool, macht tolle Fotos und stellt alle paar Tage neue Kameras vor. Ich frage mich oft woher er diese Dinger ständig bekommt. Mir schenkt einfach niemand etwas und selbst wenn ich bei einem Fotohändler oder einem Hersteller wegen eines Testexemplars anfrage, werde ich immer nur mit Wartelisten vertröstet. An die Spitze der Warteliste beispielsweise für die Nikon D7100 habe ich es auch nach vielen Monaten noch immer nicht geschafft. Zwar gab es eine nette E-Mail der deutschen Nikon-Werbeagentur aber das war es dann auch schon. Bis ich ein Exemplar der Nikon D7100 für einen Test erhalten werde, gibt es sie wahrscheinlich schon für 199,- Euro als Warehouse-Deal bei amazon.de.

Aber zurück zum Thema. Steve Huff hat vor ein paar Stunden diesen Link bei Facebook geteilt. Dort hat er ein kurzes Video verknüpft, das er zur neuen SONY HDR MV1 erstellt hat.

Was mich an diesem Video besonders anmacht ist die Musik die er für den kurzen Praxistest ausgewählt hat. Man kann kurz das Cover sehen, weiß aber doch nicht genau welcher Song da läuft. Aber kein Problem, das tolle Smartphone ist schnell zur Hand und mit der kleinen APP “Shazam” weiß ich wenige Sekunden später, es ist “New Favorite” von “Alison Krauss & Union Station”. Diese Sängerin ist den USA ein großer Star und ich kannte sie bislang nur vom Album “Raising Sand” das sie gemeinsam mit Robert Plant, der Stimme von Led Zeppelin aufgenommen hat.

New-Favorite-Cover

Hier habe ich zwei Fotos dieses sehr interessanten kleinen Geräts für Euch. Im Testvideo von Steve Huff ist die Bildqualität der Kamera nicht überragend, aber dies scheint der doch recht mageren Beleuchtung seines sehr coolen Büros geschuldet zu sein. Bei gutem Licht könnte diese Kamera ganz ordentliche Bilder mit tollem Ton liefern.

SONY-HDR-MV1-2

SONY-HDR-MV1-1

Weil mir eh kein Hersteller etwas schenkt und die Wartelisten für ein Testexemplar sicher wieder unendlich lang sind, wir außerdem bald Weihnachten haben und ich mehr als glücklich bin die letzten Tage überlebt zu haben, kommt dieses Ding nach dem Wochenende auch schon bei mir an – wenn alles gut geht!

Bei amazon.de gibt es das kleine Schmuckstück aktuell für 290,90 Euro zu kaufen, wenn das kein Deal ist…

Während ich hier mit einem heißen Tee im Bett sitze und auf meinem kleinen Mac “New Favorite” von Alison Krauss anhöre kommt mir in den Sinn, dass Steve Huff echt ein witziger Typ ist, dass er ausgerechnet diesen Titel für seine kleine Demo ausgesucht, das ist wirklich sehr subtil und da muss man erst einmal drauf kommen! Für Alison Krauss und ihre Band ist das sicher eine gute Werbung und ich bin Steve Huff für diese “Daily Inspiration” mehr als dankbar!!

In den kommenden Wochen werde ich dieses Ding intensiv auf den Kanaren testen und Euch im neuen Jahr meine Ergebnisse präsentieren.


La Palma 2013 – Das Video

La-Palma-2013-FinalCutProX

Im Jahr 2003 habe ich Teneriffa das erste Mal besucht und diese Insel ist mir seit dieser Zeit ganz besonders ans Herz gewachsen. Jahr für Jahr habe ich dort viel Zeit verbracht und so ist diese Insel inzwischen fast wie ein zweites Zuhause. Zwischendurch habe ich auch Gran Canaria einen Besuch abgestattet, auch eine schöne Insel – aber Teneriffa gefällt mir besser. Doch das sollte meine Freundin Sandra und mich nicht davon abhalten in diesem Sommer nach langer Zeit wieder einmal eine andere Kanareninsel zu erforschen.

So haben wir zwei Wochen auf La Palma verbracht und diese Insel von ihrer schönsten Seite kennengelernt. Rückblickend muss ich aber sagen, dass unser Hotel etwas ungeschickt gewählt war. Weit im sonnigen Süden gelegen war der für Wanderungen und Fotos prädestinierte Norden fast unerreichbar weit entfernt. Zwar sind es nicht wirklich viele Kilometer, aber die Straßen sind eng und kurvig. So wird auch für eine kleine Wanderung im Norden der Insel schnell eine mehrere Stunden dauernde Anfahrt fällig und das wollten wir uns nicht antun. So haben wir diese Insel nur einmal umrundet und uns ansonsten zumeist im Süden der Insel vergnügt. Wenn wir irgendwann ein zweites Mal nach La Palma reisen, werden wir wohl ein Hotel buchen das weit im Norden gelegen ist.

Am Ende unserer Reise habe ich dennoch viele hundert Fotos und mehrere Stunden Video-Material mitgebracht. Aus diesem Fundus die schönsten Szenen zu extrahieren war schwerer als gedacht und vor allem sehr zeitraubend. Immer wieder habe ich die unzähligen kurzen Video-Schnipsel angeschaut und überlegt wie man daraus einen halbwegs kurzweiligen Film erstellen könnte. Viele Abende habe ich nach passender Musik gesucht, Szenen aufgebaut, verworfen, umgestellt und immer wieder verändert. Letztlich habe ich  gestern mein Video zu dieser Reise für “fertig” erklärt, es gerendert und bei YouTube hochgeladen. Auf einen Audio-Kommentar und “Info-Tafeln” usw. habe ich verzichtet, es ist also kein Info-Video geworden sondern eher ein ruhiges Chill-Out-Video mit entspannter Musik und ruhigen Bildern.

Also lehnt Euch zurück und genießt knapp 17 Minuten auf der sonnigen Insel La Palma.

Wer mehr über diese Reise wissen möchte, der findet hier alle Artikel zu dieser Reise:


Die Wahrheit über Felix Baumgartner

Es war ein Event das die Gemüter erhitzt oder zumindest bewegt hat. Bei Günther Jauch wurde über die Inhaltsstoffe sogenannter “Energy Drinks” diskutiert und am Stammtisch vortrefflich über Sinn und Unsinn des Unterfangens gestritten. Da tut es gut, dass es Menschen gibt die das alles weniger ernst nehmen und mit LEGO-Figuren, handwerklichem Geschick und einigen GoPro-Kameras einen wirklich sehr witzigen Film produzieren. Kaum ist er bei YouTube hochgeladen da hat er auch schon mehr als 3.000.000 Zuschauer und weit über 23.000 positive Bewertungen.

Das ist für mich das “schöne Gesicht” des Web 2.0 – Mit einer ordentlichen Portion Humor und viel Enthusiasmus kann man hier wirklich viel erreichen :-)


Indian Summer in Deutschland

Pünktlich zum Wochenstart habe ich ein neues Video für Euch! Eigentlich wollte ich über die Autobahn nach Mainz, aber dann war da wieder richtig viel los, so dass ich kurz vor Koblenz abgefahren bin. Ein paar Kilometer später war ich dann schon unten an der Mosel. Das Navigationssystem wollte mich immer zurück auf die A61 schleusen, aber ich habe es konsequent ignoriert. So bin ich dann im wunderschönen Cochem an der Mosel gelandet. Kurz darauf gibt es eine Brücke über die Mosel. Hinter der Brücke bin ich der Mosel noch ein paar Kilometer gefolgt und dann in ein schönes Tal abgebogen das ich schon oft mit dem Motorrad gefahren bin.

Meine kleine GoPro HD HERO 960 hatte ich auf dem Beifahrersitz liegen. Eigentlich hatte ich sie eingesteckt um in der kommenden Woche mal ein paar Aufnahmen mit meiner BMW K1200RS zu machen. An der Mosel war es dann so zauberhaft, dass ich die kleine GoPro ganz ohne Gehäuse usw. einfach mal eingeschaltet und ein wenig damit herum gespielt habe.

Mal habe ich sie aus dem Fenster gehalten, dann auf die Mittelkonsole gelegt, auf das Armaturenbrett, wie der aus dem Fenster, neben den Spiegel, eben alles was mir so eingefallen ist. Irgendwann bin ich versehentlich falsch abgebogen und wieder hin in Richtung Mosel gefahren. Die Straße ist krass und voller Spitzkehren. Also war ich nicht wirklich böse wegen dieses kleinen Versehens. Am Ende der Straße konnte ich dann anhalten und wenden. Bei diesem Stopp habe ich dann ein wenig im Kofferraum gekramt und tatsächlich in einer Tüte die Scheibenhalterung für diese kleine GoPro Kamera gefunden. Mit einem Taschentuch und ein wenig Spucke ließen sich dann sowohl der Kotflügel säubern als auch die GoPro sicher befestigen. Samt Kamera ging es dann mit Vollgas die Serpentinen wieder hinauf, was für ein Spaß.

Später habe ich die Kamera mal auf dem Glasdach montiert und den Rest des Weges bis zu einem McDonalds “Restaurant” aus dieser Perspektive gefilmt. Das Wetter war kalt und frisch, aber dadurch war die Aussicht großartig und die Farben der Bäume ganz wunderbar. Noch eine Woche und der Herbst ist voll da!

Mein Tipp für das nächste Wochenende:

Schnappt Euch einen Polfilter und eine Kamera dazu und geht mal im Wald spazieren!

Das Video habe ich auf meinem 17″ MacBook Pro mit Final Cut Pro X geschnitten. Dieses Notebook hat schon eine i7-CPU und damit läuft der Videoschnitts sehr flüssig. Das macht Spaß!

Was gar keinen Spaß gemacht hat ist, dass beim Herausnehmen der Speicherkarte aus dem Kartenleser mein schöner Mac voll abgestürzt ist. Er hat kurz danach  neu gestartet, aber meine lokale iTunes Mediathek ist jetzt komplett zerstört und ich muss sie neu aufbauen. Das ist total ärgerlich, so dass ich meinem Frust eben bei Facebook erst einmal Luft machen musste. Apple bewirbt seine Produkte als wären sie das Beste seit dem Urknall und immer wieder gibt es Situationen in denen sich zeigt, dass auch dieser Konzern nur mit Wasser kocht. Da reden fesch gestylte hippe Verkäufer den Kunden diese MacBooks schön, aber haben selbst noch nie mit einem wirklich gut konfigurierten Windows 7 PC gearbeitet.

An Tagen wie diesem geht mir dieser fast religiöse Apple-Kult wieder einmal total auf die Nerven. Ok, die Dinger sehen gut aus, aber sie haben die gleichen Fehler und Schwachstellen wie die Produkte anderer Hersteller auch. Umso unglaublicher  mutet es da an, wie Millionen von “Apple-Jüngern” genau diese Fehler tagtäglich zu ignorieren verstehen. Entweder sind sie blind, oder die Marketing-Gehirnwäsche hat bei ihnen funktioniert. :-)

GoPro HD HERO

Wer sich selbst einmal an einem solchen Video versuchen möchte der könnte sich die neuere Version der GoPro kaufen. Dieses Video habe ich mit der inzwischen schon recht betagten HD HERO 960 in der Auflösung 720p aufgenommen. Dieses Modell hat einen sehr ausgeprägtes Weitwinkelobjektiv. Mit  der GoPro HD HERO 1080 sehen die Videos etwas weniger nach Fisheye aus. Die neueste Version dieser Kamera liefert bei wenig Licht sichtbar rauschärmere Bilder. Außerdem ist der Kontrastumfang des neuen Modells etwas höher, so dass helle Wolkenpartien weniger stark überstrahlt aussehen werden als in meinem Video.

Die GoPro HD HERO 2 gibt es bei amazon.de aktuell in der Motorsports-Edition ab 280,- Euro.

Filmmusik

Bevor ist es vergesse, in diesem Video habe ich erstmals Musik von www.monkeyecho.de verwendet. Wirklich cool und groovy ist das – Danke Stefan!!


Mercedes SLK B200 – Fahrspaß mit 184 PS?

Zugegeben, als ich ihn ausgesucht habe, musste ich den Bauch aus- und den Verstand einschalten. 184 PS aus nur vier Zylindern, kann das Spaß machen? Ich war ehrlich gesagt ziemlich skeptisch. Aber die ersten Ausfahrten habe diese Skepsis widerlegt. Der “kleine” SLK Modell R172 ist im Unterhalt recht genügsam. Bei nur 1,8 Litern Hubraum sind die KFZ-Steuer niedrig und mit durchschnittlich 7,4 Litern E10 ist der Verbrauch erträglich.

Das moderne Fahrwerk und die elektronische Kraftverteilung am Hinterachsdifferential bringen auf engen kurvenreichen Straßen eine Menge Fahrspaß. Das eng gestufte 7-Gang Automatikgetriebe kann sowohl manuell als auch im ECO und SPORT-Modus betrieben werden. Die Schaltwippen am Lenkrad funktionieren sehr gut. Ist man im Sportmodus und schaltet einmalig herunter, so dass statt des 7. Ganges bspw. der 5. Gang eingelegt ist, schaltet der SLK nicht selbständig wieder hoch. Er bleibt maximal im 5 Gang. Gleiches gilt natrülich auch für die übrigen Gänge. Damit läuft der kleine Motor auf engen kurvenreichen Straßen meist im optimalen Drehzahlbereich. Klar ist man damit kein Schumi, aber innerhalb der Grenzen dessen was auf öffentlichen Straßen erlaubt ist, kommt man damit zügig vorwärts.

Für eine angemessene Soundkulisse sorgt ein spezielles Resonator-System. Ab 3000 U/Min röhrt der kleine Motor ganz herrlich, auch ohne AMG Luftfilter und Sportauspuff. Sehr schön ist das Zwischengas beim Kick-Down. Mit einem deutlich hörbaren Gasstoß zwischen den Gängen kommt in den Schaltpausen fast ein “Bulitt-Feeling” a la Steve McQueen auf.

Hier mein kleiner “Soundcheck” – ok im Vergleich zum Mustang aus Bulitt – KEIN VERGLEICH :-)

Hier noch einige der Videos die ich mit diesem coolen Auto bislang erstellt habe.

Mein Fa(hr)zit:

Der neue 2012er SLK macht auch mit dem kleinen Motor Spaß. Und wer mag kann ihn via Chiptuning von 184 auf 224 PS bringen. Allerdings wird damit wahrscheinlich die Garantie verloren gehen und der Spritverbrauch deutlich ansteigen.


Greatest Roads – Klausenpass

Ich kann mich nocht gut daran erinnern, wie es war als ich im Jahr 2000 nach und nach die Schweiz mit meinem alten roten “Dampfer” erkundet habe. Sustenpass, Pragelpass, Grimselpass, Klausenpass, Furkapass, Brienzer Rothorn, Interlaken, Thun, Chur, Montreux – die Liste der tollen Motorradstrecken könnte fast endlos verlängert werden.

Umso mehr hat es mich gefreut in der letzten Woche am Sonntag einmal wieder über den Klausenpass südlich-östlich von Luzern zu fahren. Das Wetter war nicht so großartig wie erhofft, aber rückblickend muss ich sagen, dass schlechtes Wetter nicht nur gutes Fotowetter ist. Gerade die Wolken, der Nebel und die Schneemassen auf der Passhöhe gaben diesem Tag etwas ganz besonderes.

Aufgrund der eher kühlen Temperaturen haben wir das Dach nicht göffnet und so konnte ich meine GoPro HD HERO 1080 mit dem Saugfus aus dem “Car-Kit” oben auf dem Dach meines kleinen Spaßmobils positionieren.

Aus insgesamt 120 Minuten Video habe ich für Euch ein nur wenige Minuten langes Video zusammen gestellt. Bei der Videobearbeitung habe ich mich wieder einmal GEGEN den Mac entschieden. Unter Windows 7 mit 30″ Monitor und Magix Video Deluxe MX geht das einfach besser und ist deutlich entspannter.

Um das Ergebnis bei YouTube für die Monetarisierung anmelden zu können, habe ich die Hintergrundmusik selbst erstellt. Dafür habe ich auf dem Mac mit “NI Maschine” einen kleinen Techno-Soundtrack gebastelt. Das geht wiederum auf dem Mac besser, weil ich auf dem PC für meine Soundkarte keinen ASIO-Treiber habe und man daher nicht wirklich live über den Controller spielen kann, weil alles was man tut mit einer sehr großen Verzögerung hörbar wird. Der hersteller NI liefert eine kleine USB-Audio-Karte. Dafür gibt es ASIO Treiber und die Latenz ist damit deutlich geringer. Mal sehen, vielleicht kaufe ich mir noch dieses kleine Gadget irgendwann einmal.

Umso größer war der Frust als ich gerade erkennen musste, dass YouTube die Monetarisierung selbst für dieses Video mit einem wirklich einfachen Soundtrack selbst gebastelten Soundtrack wieder gesperrt hat. Wer bei YouTube Geld verdienen will hat echt die Pappnase auf. Offenbar geht das wirklich nur indem man blöde Sprüche reißt und seine Freunde dabei filmt wie sie sich mit dem Skateboard auf die Fresse legen. Welch arme Welt…

Doch zurück zur Tour über den Klausenpass, am nächsten Tag habe ich überlegt vielleicht eine Tour über den Sustenpass zu unternehmen. Aber der war leider geschlossen, ganz oben am Tunnel war wohl einfach zu viel Schnee.

Hier habe ich noch ein paar Scans von alten APS-Farbabzügen aus dem Jahr 2000. Mit meiner damaligen Freundin Nina hatte ich eine gute Beifahrerin die mir viel Vertrauen entgegen gebracht hat und selbst auf den krassesten Straßen keine Angst hatte. Statt dessen hat sie manchmal auf dem Sozius ein fröhliches Lied in ihren Helm geschmettert. Das waren schon witzige Zeiten, mit der singenden Beifahrerin durch die Alpen, dass ich das erleben durfte :-)

Sustenpass mit BMW R80-RT

Sustenpass mit BMW R80-RT

Sustenpass mit BMW R80-RT

Sustenpass mit BMW R80-RT

Nina am Brienzer Rothorn mit BMW R80-RT

Wie sich meine singende Beifahrerin damals angehört hat könnt ihr hier sehen und vor allem hören. Sie lebt derzeit in einer “Deutschen Enklave” in New Mexico und dort wird offensichtlich das “heimische Liedgut” sehr ansprechend gepflegt :-)


Kurven räubern mit dem Mercedes SLK R172

Im meinem letzten Post habe ich Euch ja schon eine kurzes Video gezeigt bei dem die kleine GoPro HD HERO 960 mit einem Saugnapf seitlich am Auto befestigt war. Hier habe ich jetzt eine kurze Video-Sequenz die wir auf dem Heimweg aufgenommen haben. In Dernau an der Ahr sind wir in Richtung Grafschaft abgebogen und die schöne kurvenreiche Straße hochgedüst. Zwischendurch hat die Stimme aus meinem Navigationssystem immer mal wieder gesagt “Bitte beachten sie die Höchstgeschwindigkeit” – wirklich krass haben wir auch nicht darüber gelegen.

Allein in Deutschland sind im letzten Jahr 3991 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Steigerung von 9,4% dar. Die Polizei will und darf das nicht hinnehmen und so ist in diesem Jahr die Anzahl der Radarkontrollen massiv gestiegen. Verkehrsregeln sind für uns alle da und sie haben ihren Sinn. Daher sollte man auf kleine Hilfsmittel wie die warnende Stimme aus dem Navigationssystem hören, meine ganz private Meinung.

Aber, kann man da überhaupt noch Spaß mit einem Motorrad oder einen Sportwagen haben? Na, irgendwie schon, auch wenn man sich an die Regeln hält. Klar macht die Heizerei Spaß, aber was wenn plötzlich ein Kind auf die Straße läuft oder ein alter Mann sein Fahrrad bergauf schiebt und dadurch eine Spitzkehre gefährlich eng wird? Wer sein Motorrad oder Sportcoupé nach Herzenslaune ausfahren möchte, der kann dies am Hockenheimring, den Nürburgring oder einer anderen Rennstrecke tun. Alternativ kann man sich auch mal in ein Kart setzen und auf der Kartbahn in Mainz Finthen seine Kreise ziehen.

Hier kann man sich eine Liste der Vollkaskoschäden der letzten Jahre anschauen. Allein im Jahr 2010 gab es in Deutschland 22.586 Vollkaskoschäden mit PKW. Die Versicherungen mussten dafür 5.371.000.000 Euro berappen. Das tun sie natürlich nicht freiwillig! Je mehr Schäden es gibt, umso teurer werden die Versicherungen für uns alle!

Wer also das genial gute Fahrwerk des neuen SLK Baureihe R172 ausreizen und nach Herzenslust genießen will sollte diese Zahlen im Kopf haben und vielleicht doch öfter einmal den “Cruise-Modus” einschalten. Vor diesem Hintergrund gehören kurze Erprobungsfahrten wie diese hier NICHT zu meinem täglichen Spaßprogramm – nur ab und zu :-)

Fahrt bitte umsichtig damit niemand durch Euch zu Schaden kommt!


Neue Perspektiven mit der GoPro HD HERO 960

Es ist Samstag und als ich die Augen öffne ist es schon fast 10h. Ausschlafen ist schön – definitiv! Drei Stunden später sitze ich zusammen mit meinem Sohn im Cabrio und wir wollen eine kleine Spritztour wagen. Mit im Gepäck ist meine erste GoPro, das Model HD HERO 960. Sie habe ich in den letzten Monaten fast gar nicht benutzt und heute soll sich das ändern. An das Unterwassergehäuse habe ich die offene Rückwand montiert. So kann die Luft zirkulieren und die kleine Frontlinse sollte damit nicht mehr beschlagen. Außerdem habe ich eine Halterung mit einem Saugnapf dabei. Eigentlich ist sie für Die Windschutzscheibe gedacht. Aber wenn man die Türen oder Kotflügel mit ein wenig Glasreiniger und einem Mikrofasertuch behandelt, hält der Saugnapf auch dort. Ok ok, Skrupel hatte ich schon. Diese Kamera bei 150 km/h zu verlieren wäre nicht witzig. Aber man bekommt sie fest, das Geheimnis ist ein wenig ordinäre “Spucke”!!

Etwa 10 Kilometer vor Bad Münsterreifel halten wir an einer meiner liebsten Motorradstrecken an. Mit der Kamera am linken Kotflügel geht es kurz darauf weiter. Später bin ich überrascht wie cool es aussieht wenn die Autos des Gegenverkehrs haarscharf an der Kamera vorbei sausen – super!

Später daheim montiere ich aus mehren Sequenzen, bei denen die Kamera an unterschiedlichen Positionen montiert ist, ein kleines Video zusammen. Beim “Probeschauen” fällt auf, dass die vielen Windgeräusche ab etwa 100 km/h den schönen Motorensound fies überlagern. Eigentlich hört man vom Motor fast gar nichts mehr. Also könnte ich etwas Musik unterlegen. Aber welche Musik? Wenn ich etwas von der gekauften Royalty Free Musik verwende, so gibt es sehr wahrscheinlich wieder einen YouTube Content-ID Treffer und das Video könnte gesperrt werden. Da kommt mir die Idee aus einem etwas älteren Video, bei dem die Monetarisierung aktiv ist, die Musik zu verwenden. Über den Video-Manager lade ich also schnell das kurze Video als MP4-Datei herunter. Ein schneller Drag & Drop nach Magix Video Deluxe MX, die Gruppierung aufheben, die Video-Spur löschen, den Ton behalten und schon bin ich im Spiel.

Kurz drauf ist alles fertig. Nun schnell der Export. Das dauert etwa 10 Minuten, dann schnell Probeschauen. Hier fällt auf, dass die Tonspur viel zu kurz ist. Der Ton stimmt nach etwa einer Minute überhaupt nicht mehr mit dem Video überein. Was ist das schon wieder? Dieses Video-Schnittprogramm raubt mir nochmal den letzten Nerv… Dann scheint die Ursache gefunden. Die GoPro zeichnet den Ton mit 48 KHz auf, die Tonspur aus dem MP4-Datei hat nur 44,1 KHz. In der Vorschau ist alles gut, aber nach dem Export passt nichts mehr. Ich starte Versuch um Versuch, letztlich ist der Ton erst beim Export im WMV-Dateiformat synchron zum Bild. Der MP4-Codec scheint ein Problem zu haben wenn zwei Tonspuren mit unterschiedlicher Sampling-Frequenz gleichzeitig verarbeitet werden müssen – DOOF!!

Aber es hat ja schließlich geklappt…

Hier ist mein kleines Video


Driving into the sunset

Gestern habe ich ja schon kurz geschrieben, dass ich mir die Wartezeit bis die Nikon D800E endlich lieferbar ist mit schönen “Männerdingen” zu verkürzen suche. So ist gestern nach langer Zeit endlich mal wieder ein kleiner “Fahrfilm” entstanden. Unterwegs am Rhein auf der B42 zwischen Königswinter und Rüdesheim habe ich meine kleine GoPro mitlaufen lassen. In meinem Appartement angekommen hatte ich so wieder fast drei Stunden Video-Material eingesammelt aus dem ich kurz vor Mitternacht noch schnell eine kleines Video für Euch geschnitten habe.

Für die Schnitt habe ich diesmal Final Cut Pro X auf meinem 17″ Mac Book verwendet. Der Core i7 bewegt Final Cut auf diesem Notebook recht zügig. Der Import der riesigen Videodateien ging viel viel schneller als mit iMovie und mit den Schneidefunktionen habe ich mich inzwischen auch angefreundet. Man muss einige wenige Tastatur-Kürzel kennen und so schaltet man schnell zwischen den einzelnen Modi für “Markieren”, “Schneiden” usw. um. Hat man die Tastaturkürzel “drauf”, so geht die Arbeit mit Final Cut Pro X recht zügig von der Hand.

Damit YouTube nicht wieder einen blöden Content-ID Treffer produziert habe ich bei der Musik ein wenig in der Mottenkiste gekramt und ein paar Musik-Schnipsel ausgegraben die ich in den letzten Wochen auf dem iPad mit Garage-Band zusammen gefummelt habe. Den kurzen Gitarrenriff habe ich auf einer Gitarre gespielt die aussieht wie eine Fender Telecaster. Aber sie stammt von der Firma Young Chang aus Korea und wird unter dem Label “Fenix” vertrieben. Young Chang ist der größte Hersteller für Musikinstrumente weltweit. Vieles was man für gut und teuer hält kommt aus diesen Fabrikationsstätten. Die Qualität ist durchaus ordentlich und meine “Tele-Copy” ist mir eine liebe Gitarre geworden. Aber sie ist auch ein wenig modifiziert. Allein dazu könnte ich vielleicht mal einen eigenen Post erstellen.

Na ich erzähl’ Euch kurz was ich mit diesem Ding angestellt habe…

Also, die “Basis-Gitarre” hat mich vor vielen Jahren etwa 200 Mark gekostet. Den Hals habe ich sauber abgerichtet, die Bundstäbchen schön rund gefeilt und poliert. Dann habe ich zwei Seymour Duncan Tonabnehmer eingebaut. Am Hals ist ein Jeff Beck Junior, eine Humbucker der so groß ist wie ein Single-Coil. Am Steg ist ein Custom-Custom mit keramischen Magneten. Auch ein Humbucker in der Größe eines Single-Coils, aber mit mächtig viel “Bumms”. Das Ding ist ordentlich laut und produziert fantastische Obertöne! Unter dem schönen neuen Perlmutt-Pickguard ist ein Batteriefach und es gibt einen kleinen Audio-Verstärker der das Signal eines Piezo-Pickups, den ich an der dünnsten Stelle mit Zwei-Komponentenklebstoff auf das Holz geklebt habe, aufbereitet. Damit ist das Sound-Spektrum dieser Gitarre riesig groß. Die Wolken-Ahorn-Decken sehen schön aus und das Teil spielt sich wirklich gut.

In Verbindung mit dem Apogee JAM und einem krassen Preset aus Mainstage kann man damit richtig schönen “Krach” machen. Mainstage ist ein Programm das zum Lieferumfang von Logic Pro auf dem Mac gehört. Man hat damit Zugriff auf alle Gitarreneffekte und virtuellen Musikinstrumente die Logic Pro mit sich bringt. Eine wirklich tolle Sache wenn man live Musik machen möchte und keine Synthesizer und anderen Krams schleppen will. Einfach einen kleinen Mac, eine USB-Midi-Keyboard anschließen und ab geht die Post. Als Gitarrist nimmt man sich vielleicht noch einen Apogee Jam und einen MIDI-Footswitch und schon hat man alle Gitarrenverstärker dieser Welt auf seinem MacBook dabei. Wirklich cool ist das!

Meine kleines Video findet ihr hier – es ist von 180 Minuten auf etwa 4 Minuten eingedampft und mit dieser Gitarre und diversen kleinen Musik-Apps auf dem iPad “vertont”. Alles in allem nicht wirklich schön, aber eben selten.

Wer mag kann sich ja mal an einem “richtigen” Soundtrack versuchen. Das Video schneide ich gern auch noch einmal neu :-)


Police Mustang versus Ghostriders

Dass man mit den kleinen GoPro Kameras so allerhand anfangen kann weiß inzwischen jeder der sich ein wenig für dieses Thema interessiert. Doch zwischen all den Base-Jumps, Motoradfahrten und was auch immer kommt gelegentlich eine frische neue Perle ans Tageslicht. Eben habe ich ein Video gefunden das verblüffend professionell wirkt. Es gibt tolle Luftaufnahmen, dabei hing eine GoPro an einem kleinen ferngesteuerten Hubschrauber. Es gibt Kamerafahrten bei denen die Kamera nur wenige Zentimerter über dem Asphalt ist, sie war auf ein Modellauto geklebt. Dann die vielen frischen ungewöhnlichen Einstellungen am verschiedensten Positionen an Autos und Motorrädern! Dann der Drift mit dem Mustang ÜBER die GoPro – das ist der Hammer! Allerdings wurde sie dabei wohl auch “getroffen” – so sieht es jedenfalls bei den Outtakes aus.

Wo wir schon bei den Outtakes sind, dass der Mustang dabei verschrottet wurde ist schon hart! Also genießt den Film und immer daran denken “Kids: don’t do this at home!”

 


Nikon D7000 – Full HD Featurette

Am 25. Dezember 2011 heißt es wieder einmal Abschied zu nehmen. Nach einem schnellen Frühstück geht es einmal rund um die Insel zum Flughafen Tenerife Sur. Hinter uns liegen 15 Tage mit Sturm, Sonne, Wolken, Meer, Gebirge, gutem Essen, kleinen Wanderungen und gemütlichen Abenden. Im Gepäck habe ich eine Festplatte mit wirklich vielen kurzen Video-Fragmenten.

Am ersten Weihnachtsfeiertag wird ausgeschlafen und danach wird jede freie Minute darauf verwendet die kurzen Fragmente zu einem halbwegs sinnvollen schönen Video zusammen zu fügen.

Als es nach fast drei Wochen fertig ist, habe ich eine 11 Gigabyte große Video-Datei auf der Festplatte. Wie kann man das im Jahr 2012 veröffentlichen? Ich entschließe mich daher eine stärker komprimierte Version zu rendern, eine MP4-Datei wäre vielleicht nicht so verkehrt. Die Voreinstellungen für den MP4-Export verheißen eine Dateigröße von 1.6GB. Zunächst rändere ich eine Minute aus dem Film um die Qualität des Ergebnisses beurteilen zu können. Es sieht recht gut aus und erscheint mit relativ kompakt. Mit diesen Settings könnte man das gesamte 35 Minuten lange Video exportieren. Etwa fünf Stunden später ist der Film dann fertig gerendert. Aber er ist immer noch wirklich groß, statt 11GB sind es jetzt 4,82GB.

Egal, ich versuche mal einen Upload in Richtung YouTube. Als Browser wähle ich Google Chrome. Google verspricht, dass dieser Browser bei Unterbrechungen der Internet-Verbindung ohne Probleme weiter machen soll. Na schauen wir mal…

Der Upload über meine Internet-Anbindung mit 16MB/s dauert satte 14 Stunden! Aber es klappt, am Morgen des 9. Januar 2012 ist das Video online, juchu!

Und hier ist es nun, mein Featurette zur letzten Reise nach Teneriffa. Die Panorama-Schwenks sind mit einer GoPro Hero HD 1080 in Full HD aufgenommen. Die Kamera war dabei auf einen Küchenwecker geklebt und hat sich ganz langsam um die eigene Achse entgegen dem Uhrzeiger-Sinn gedreht. Beschleunigt man die aufgezeichneten Videos um den Faktor 50 bis 100, so dreht es sich relativ “rund” und die Wolken ziehen ganz wunderbar an der Kamera vorbei.

Alle “normalen” Video-Sequenzen sind mit der Nikon D7000 in Full HD mit 23,97 B/s aufgezeichnet. Die GoPro zeichnet im PAL-Modus mit 25 B/s auf. Ganz am Ende des Videos gibt es noch eine kurze Sequenz aus der Nikon Aw-100, diese zeichnet mit 30 B/s auf. Das alles so zusammenzufügen, dass das Video dennoch “rund” läuft und nicht ruckelt ist gar nicht so einfach, um nicht zu sagen “dass das ein Dschungel” ist.

Fast alle verwendeten “Still-Photos” sind mit der Nikon D700 fotografiert. An einigen Stellen bin ich leider vor der D7000 herumgesprungen, aber durch den krassen Zeitraffer sieht das sogar fast witzig aus.

Die Musik stammt aus dem Lieferumfang verschiedener Magix Produkte. Einige kleine Auszüge haben ich aus einer Royalty-Free Music-Collection verwendet. YouTube hat trotzdem Content-Treffer generiert, eine Monetarisierung des Videos scheidet damit aus. Aber das ist eh ein “Special-Interest”. Es gibt keine blanken Brüste, kein besoffenen Typen, keine Kunststückchen, niemand baut einen Unfall und ein Bein bricht sich auch niemand. Damit ist es bei YouTube ohnehin zur “Bedeutungslosigkeit” verdammt. Die Zeitraffer-Sequenzen mit der Kamera auf dem Auto habe ich ebenfalls mit der kleinen GoPro aufgezeichnet. Die Musik dazu stammt aus der Feder von Gereon M. Hillebrand (www.gerimusic.com), der Track heißt “Driving” – irgendwie passt er zu allen “Fahrvideos” :-)

Aber vielleicht gefällt es Euch gerade deshalb – ich hoffe es!

Wer Spaß an meinem kleinen “Chill-Out-Projekt” hat, könnte es bei YouTube mal mit einem kurzen Kommentar oder dem “Daumen hoch” honorieren. Feedback ist das Lebenselixier der Internet-Blogger, das ist bei mir nicht anders :-)

Und nun Film ab…


Nikon D700 – Sterne fotografieren

Tag 9 – Schwere Wolken – Keine Fotos

Als ich wach werde bin ich allein, die Uhr auf dem Nachttischchen neben mir zeigt 8h50. Im Bad dröhnt ein Fön, Zeit aufzustehen! Kurz drauf gibt es wieder ein famoses Frühstück. Es ist wieder Sonntag, also gibt es Weißwürstchen mit süßem Senf und Brezeln – super! Danach etwas Süßes, Kaffee und Sekt, so kann der Tag beginnen.

Später finde ich auf meinem Telefon eine SMS von meinem deutschen Mobilfunk-Provider:

Sie haben 80 Prozent des Daten Roaming Limits erreicht. Für weitere Datennutzung in der EU nach Erreichen des Limits geben Sie bitte *142# in Ihr Endgerät ein.

Mein aktueller Tarif „Reisevorteil Plus“ enthält ein gewisses Datenvolumen, wenn ich mich nicht irre sind es 300 MB zum Preis von 50 Euro. Nach Erreichen dieses Limits wird der Datenverkehr abgeschaltet. Wie ich mit einige wenigen BLOG-Einträgen schon bei 300MB / 100 * 80 = 240MB angekommen bin ich mir höchst schleierhaft. Ich denke, da Thema „Datentelefonie im Ausland“ wird auch innerhalb der EU noch für Jahre ein leidiges kostspieliges Thema bleiben.

Später am Abend gebe ich dann *142# ein und drücke auf „Anrufen“. Einen kurzen Augenblick später zeigt mein Telefon diese Meldung an „Ihr Datenlimit wurde aufgehoben“. Ok, ab jetzt kann es ggfs. so richtig fies teuer werden!

Ab jetzt heißt es also „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!“ Auf meinem Android-Telefon habe ich das kleine APP „NetCounter von Cyril Jaquier“ Es zeigt mir derzeit an, dass ich während der letzten 7 Tage 107,78 MB verbraucht habe. Das ist deutlich weniger als 240MB – oder? Heute ist der neunte Tag auf Teneriffa, während der ersten beiden Tage habe ich meine Telefon gar nicht benutzt. Also entweder habe ich mich verrechnet, das Programm hat einen Fehler oder mein Mobilfunk-Provider „bescheißt“ – was ich eigentlich nicht glauben kann. Ich denke eher, dass es beim Datenvolumen um Down- und Up-Stream geht und dass das kleine APP ggfs. nicht beide „Richtungen“ aufzeichnet.

Okay, zurück zum Thema des Tages: Am Himmel künden schwere Wolken eine kleine Schlechtwetterperiode an. Was tun? Egal, im Augenblick scheint die Sonne, also ab auf die Liege und etwas Sonne tanken. Erst gegen Mittag haben wir Lust etwas zu unternehmen. Mit dem Auto geht es zum Alcampo, dem großen Einkaufszentrum bei Puerto de la Cruz. Während ich durch die Elektronik-Abteilung schleiche kauft Sandra Ersatz für ihre zerbrochene Haarspange. Ich studiere ein wenig die Preise und muss erneut feststellen, dass es kaum einen Unterschied macht. Es lohnt sich nicht irgendwelche Fotosachen hier zu kaufen. Teilweise werden sogar Auslaufmodelle zu Preisen angeboten die in Deutschland längst überholt wären. In Las Vegas wäre es etwas anderes, dort würde es sich ggfs. lohnen ein wenig Zubehör für Notebook, Camera & Co. zu erstehen, hier auf Teneriffa lohnt es eher nicht.

Klar kann man in Puerto de la Cruz an der Promenade bei einem der vielen „Foto-Inder“ auf das eine oder andere Schnäppchen hoffen. Aber was dort angeboten wird ist in der Regel spezielle „Touristen-Ware“. Artikel für Leute die damit nach Hause fliegen und erst dort bemerken, dass etwas nicht ganz ok ist, oder dass der Artikel vielleicht sogar schon benutzt oder nicht ganz vollständig ist. Also lieber die Finger davon lassen!

Nach mehreren Stunden im Alcampo telefonieren wir kurz mit Wolfgang und Karin und verabreden uns zum Eis am Mirador bei El Sauzal. Dort angekommen ist es schwer bewölkt. Meine D7000 lasse ich einfach im Kofferraum. Lediglich den kleinen ZOOM H2 und meine GoPro auf der „Eieruhr“ nehme ich mal mit. Am Mirador ist ein rostiges altes Gerüst. Dort wurden einst Waren mit einer Winde an Seilen vom Meer hinauf transportiert. Heute ist es nur noch ein rostiges Relikt aus alten Zeiten. Aber es ist aus Eisen und meine Eieruhr hat auf der Unterseite einen Dauermagneten. So haftet meine kleine Kamera ganz prima an diesem Gerüst. Ich lasse sie mal eine halbe Stunde vor sich hin filmen. Dann noch eine etwas andere Position und plötzlich spüre ich die ersten Regentropfen. Also ab ins Auto. Ein paar Minuten später ist der Regen schon wieder Geschichte und Wolfgang und Karin sind auch schon da.

Unten am Mirador gibt es eine kleine nette Eisdiele. Ich freue mich jetzt auf einen leckeren Krokant-Becher! Während wir schmausen und plauschen gehen erneut ein paar Regentropfen nieder, aber wir rücken unter den Sonnenschirmen etwas zusammen, alles gar kein Problem. Gegen 17h verabschieden wir uns und fahren in Richtung Monasterio. Dort finden wir auch gleich einen Tisch und der Oberkellner empfiehlt und das frische Spanferkel mit Salat, kanarischen Pellkartoffeln und Apfelmus. Dazu ein großes Bier und schon bin ich der glücklichste Mensch auf Erden – ist doch ganz einfach.

Diese enorme Köstlichkeit runden wir mit einer Crema Catalana und einem Glas Calvados ab. Alles zusammen kostet knapp 60 Euro.

Daheim auf unserer Finca ist der Himmel wieder klar und ich versuche mich mal an ein paar Sternenbildern mit der Nikon D700 und dem neuen AF-S 1,4/50mm. Bei echt hohen ISO-Werten, Blende 1,4 und 4s gelingen Bilder mit nicht verwischten Sternbildern. Doch sie sind dann doch etwas verrauscht und eine Vignettierung der Bildränder ist auch ganz deutlich sichtbar. Bei Blende 2,8 ist die Vignettierung kaum noch sichtbar, steigert man die Belichtungszeit auf etwa 8 Sekunden sind bei ISO 16.000 noch ganz passable Sternenfotos möglich.

Gern hätte ich ein paar Fotos der Milchstraße, wenn ich nur wüsste wo sie ist!! Hoch oben auf in 2250 Metern Höhe am Fuße des Pico del Teide sollte es bei klarem Himmel mit dem AF-S 4/200-400 und meinem stabilen BENRO Stativ eigentlich irgendwie gehen. Mit dem 50mm Objektiv entstehen eigentlich nur Fotos die eine relativ gleichmäßige Verteilung heller Punkte zeigen. Nicht wirklich schön sieht das aus. Aber wo ist die Milchstraße? Ich versuche es mal mit Google Skymap, aber das will auch nicht so richtig klappen.

Heute ist Sonntag und in 7 Tagen geht es leider schon wieder zurück nach Deutschland. Eigentlich ist jede Reise immer viel zu kurz. Es wäre ein echter Traum mal ein halbes Jahr oder länger um die Welt reisen und sich gänzlich der Fotografie und der Kommunikation mit Land und Leute verschreiben zu können. Aber bis das klappt muss man wohl in Rente sein oder einen reichen Sponsor finden.

Falls diese Zeilen von einem potentiellen reichen Sponsor gelesen werden sollten, ich wäre bereit täglich zu berichten und viele schöne Geschichten und Fotos zu veröffentlichen! Entsprechende Spendenquittungen würde ich natürlich auch gern ausstellen :-)

Okay, jedenfalls geht wieder ein Tag zu Ende und es ist wieder an Tag an dem weder eines meiner beiden Teleobjektive, noch der Teleconverter, die AW-100 oder sonstiges Fotozeugs benutzt worden wären…

Eigentlich sollte ich mal mit einer Packung frischer Rollfilme, einer 500er Hasselblad und einigen wenigen Objektiven hierhin reisen. Am Ende würde vielleicht sogar mehr schöne Fotos entstehen als mit all dem digitalen Ballast den ich derzeit mal wieder mit mir herum schleppe. Na mal sehen, vielleicht im nächsten Jahr :-)

Das war also Tag 9 – man könnte ihn so zusammenfassen: „Größtenteils harmlos!“

Hier noch zwei Beispiel des Nachthimmels über unserer kleinen Finca – gesehen durch ein 50mm Objektiv. Man sieht ja echt viele Sterne, aber wirklich schön sieht da eigentlich nichts aus… Die Bilder sind übrigens wie immer 1000 Pixel breit – also einfach anklicken um sie in der “1000er Auflösung” zu sehen.


Nikon D700 versus D7000 – Performance-Test

Es ist Samstag und die Sonne lacht. Aber Sandra ist durch und durch erkältet, die Nase tropft und die Glieder schmerzen. Aber, das Gehirn braucht Sauerstoff! Also bleiben die Motorräder und das Cabrio heute mal daheim. Um kurz nach 12h geht es mit meiner schwarzen Dieselrakete zur “Wahner Heide”, gleich hinter dem Köln-Bonner Flughafen. Dort bin ich früher auf dem Weg zur Arbeit immer mal wieder für ein paar Minuten gewesen und habe mit einer Nikon F4, F100 oder F5 und später mit einer Nikon D100 Flieger geknipst. Motoviert war das alles durch Bilder eines Fotografen der diverse Flieger exakt von unten fotografiert und sie einander gegenüber gestellt hat. Dieser Artikel aus irgendeiner Fotozeitung geistert mir seit Jahren im Kopf herum wenn ich in der Nähe eines Flughafens bin.

Heute sind die Nikon D7000 und die D700 im Gepäck. Zusätzlich habe ich noch die neue Nikon AW-100 dabei. Die Anfahrt dauert nicht lang und warm eingepackt warten wir auf die Flieger die da kommen werden.

Zwischendurch finde ich einen sehr schönen fast unbeschädigten Pilz. Ich versuche mich mal an einer Nahaufnahme mit der kleinen Nikon AW-100. Richtig gelingen tut das erst, als ich die Kamera auf den Kopf stelle und das Blitzlich als “Aufheller” verwende. Wirklich praktisch diese kleinen Kameras :-)

Dann wird es ernst, die ersten Flieger kommen. An meine D7000 setze ich das Nikon AF-S VR 18-200mm – mal sehen wie es sich schlägt! Oben drauf sitzt ein Adapter eines kleinen “Schirmhalters”. Daran habe ich eine Stativ-Adapterschraube gedreht und da wiederum einen GoPro Stativ-Adapter angeschraubt. Oben drauf sitzt eine GoPro HD HERO 1080.

Nachdem einige Flieger “durch sind” habe ich das Gefühl, dass die D7000 einfach zu langsam ist. Also raus mit der D700, dem AF-S 1.4/50mm und dem MB-D10 Batteriegriff samt großem EN-EL4 aus meiner Nikon D2x. Ich stelle auch hier nur den RAW-Modus ein, keine JPG-Vorschaubilder! Im Karten-Slot steckt die neue schnelle 16GB CF-Karte von Foto Gregor in Köln. Drauf mit der GoPro und los geht der Spaß. So eingestellt geht die D700 ab wie eine Rakete! Das macht Spaß, nur kommen zu wenig Flieger :-( Und die Flieger die kommen sind langweilige Kisten von German Wings. Ok, man kann nicht alles haben…

Zum Abschluß mache ich noch einen kleinen Soundcheck mit dem ZOOM H2. Dann geht es zurück zum Auto. Es ist inzwischen 15h und wir haben Hunger. Im Navi finden wir das Schloß-Restaurant an der Agger – das klingt gut! Also los, es sind nur ein paar Kilometer!

Dort angekommen bleibt bis auf die neue Nikon AW-100 alles im Auto. Hier habe ich zwei Testbilder aus der kleinen AW-100…

Hier ein Foto der Tischdekoration – Selbstauslöser  & Makro-Programm – ganz brauchbar – oder?

Später wird dann daheim das Video des Tages geschnitten – Nikon D700 versus D7000. Meine Gewinnerin ist ganz eindeutig die schon etwas in die Jahre gekommene D700. Im Vergleich zur D7000 hat sie irgendwie genau die Power die man für wirklich schnell fliegende “Objekte” braucht. Das 50er Objektiv ist ein wenig zu kurz, also habe ich auch mal einige Fotos mit einem AF-S VR DX 16-85mm gemacht – das dunkelt die Bildränder wirklich kräftig ab – aber so schlecht sieht das gar nicht aus :-)


Biker’s Pleasure And Pain

Die Woche ist herum und es geht mal wieder mit der blauen K1200r heim nach Bonn. Die Wettervorhersage ist nicht wirklich toll und es sind auch nur noch 15°C. Also rein in die Regenkombi - das erste Mal seit über einem Jahr! So ist das wohl mit den meisten Regenkombis auf dieser Welt, jeder hat eine, jeder haßt sie, keiner nutzt sie, jedenfalls nicht freiwillig.

Als es bei Bingen anfängt zu regnen bin ich wirklich froh wetterfest eingepackt zu sein. Zwischendurch kommt immer mal wieder die Sonne heraus, es ist trotz allem eine wirklich schöne Tour.

Als ich drei Stunden später daheim ankomme sind die Nachrichten nicht wirklich gut. In der Post finde ich ein Trauerschreiben, die Beisetzung ist am nächsten Freitag. Außerdem liegt meine Mutter seit Mittwoch im Krankenhaus, ein Herzinfarkt. Nein, es sind keine guten Nachrichten. Doch mein kleines Motorrad-Video ist gefilmt und nach einem “Schnell-Schnitt” auch schon online.

Also, hier ist es nun, ein unbeschwertes Video das entstand als ich noch nicht ahnte welche Nachrichten mich erwarten würden.

Wir starten in Bingen und fahren auf der B9 vorbei an St. Goar, Bacharach, Boppard, Oberwesel, Koblenz, Bad Breisig, Remagen, Oberwinter bis nach Bonn. Immer wieder eine schöne Tour, auch wenn es mal regnet. Es ist wie im “echten” Leben, da scheint auch nicht immer nur die Sonne…

 

 


Daylight Ride(r)

Pünktlich zum Wochenende – ok es ist erst Donnerstag – habe ich hier ein neues Video für alle Motorradfahrer unter euch. Diesmal ist es wieder am Mac mit iMovie geschnitten. Es gibt mehrere Perspektiven, die Kamera habe ich während der Fahrt immer mal ein wenig hin und her gedreht. Es ist nicht alles ganz exakt chronologisch, aber ich denke dem unbeschwerten Biker-Feeling tut das keinen Abbruch.

Wir starten bei Wachtberg, passieren Ahrweiler und fahren durch die Weinberge nach Altenahr. Dann kommt ein kleiner Sprung und schon befinden wir uns auf dem Abstieg zur Mosel. Vorbei an Cochem geht es hinauf in den Hunsrück in Richtung Simmern. Später auf die B50 in Richtung Stromberg. Dort stehen wir auf der A61 im Stau und nehmen daher die Zulieferer-Ausfahrt der Raststätte “Hunsrück”. Über Stromberg geht es zurück auf die A61. Bei Bingen die A60 und schon sind wir in Mainz. 250 Kilometer mit einer mittleren Geschwindigkeit von 85 km/h und einem Spritverbrauch von 6,4 Litern stehen danach auf dem Bordcomputer bzw. Tageskilometerzähler. Was für ein geiler Ritt zum Start in die neue Woche!!

Ok, dann mal Film ab…

 


Spätsommertour mit Sandra

Es ist Sonntag, die Sonne lacht und Sandra und mich hält nichts mehr daheim. Rauf auf’s Moped und los geht’s. Kurz zuvor haben wir uns eine detaillierte Karte ausgebreitet, eine Route ausgesucht und uns einige wichtige “Eckpunkte” eingeprägt. Es soll über Rheinbach und Euskirchen nach Schleiden gehen. Dann wollen wir in Richtung Koblenz fahren und zum guten Schluß über die B9 am Rhein entlang zurück nach Bonn. Diesmal ist eine GoPro HD HERO 1080 dabei. Ab Meckenheim lasse ich sie mal am Bug meiner blauen K1200 mitlaufen. Sandra hat ihr TomTom Rider programmiert und sie fährt vor. Für mich ist das sehr entspannt, ich muss nicht ständig in den Spiegel schauen, ich muss mir keine Sorgen machen und es gibt auch keine Standpauke wenn ich mal wieder zu schnell gefahren bin. Inzwischen hat Sandra sich auch daran gewöhnt mal vor zu fahren. Mit dem neuen TomTom Urban Rider kommt sie recht gut zurecht, auch ohne Headset. Am Freitag habe ich noch schnell die neue Aktivhalterung angebracht, so dass wir uns jetzt auch keine Sorgen mehr im Bezug auf den Ladezustand der TomTom-Batterie machen müssen. Das Display steht jetzt immer auf voller Helligkeit und schaltet sich zwischendurch auch nicht ab, denn Strom muss nun nicht mehr gespart werden!

Kurz hinter Schleiden finden wir eine nette Imbißbude am Straßenrand. Hier ist man zu 100% auf die Motorradfahrer aus Holland eingestellt. Es gibt Frikandel und Pommes Spezial oder kurz: Alles was das Bikerherz begehrt. Später wird mir beim Sichten des Materials auffallen, dass der Temperaturunterschied zwischen der Innenseite des Unterwassergehäuses und der Umgebung zu groß war und dass sich daher wieder Feuchtigkeit vor dem Objektiv der kleinen GoPro niedergeschlagen hat. Und wieder ist dies die Bestätigung, dass wirklich gelungene Video-Sequenzen mit einer GoPro viel mit Glück zu tun haben! Ok, wenn man es weiß, kann man ab und zu ja auch mal anhalten und die Kamera kontrollieren…

Frisch gestärkt tausche ich schnell die beiden Sitzbänke. Die Sitzbank mit der niedrigen Sitzhöhe kommt auf meine blaue K1200, ich kann jetzt mal mit meinem “Mädchenmotorrad” fahren – super! Die kleine GoPro Kamera montiere ich an Hecker der blauen K1200 und so kann ich mich dann fast 90 Minuten lang selber filmen. Ok ok, mein Drang nach Selbstbestätigung mag jetzt übermäßig wirken, aber ich fahre seit 30 Jahren Motorrad und habe immer noch keinen Film auf dem mal zu sehen ist wie ich auf meinem Moped sitze, ist doch traurig – oder?

Der Strom der kleinen GoPro Kamera reicht noch bis Maria Laach. An einer Ampel sehe ich noch wie sie sich abschaltet. Sie hat nun fast drei Stunden durchgehalten und das im Modus 5 = Full HD – gar nicht schlecht!

Allerdings ist von Full HD später nicht viel zu sehen. Die Kamera vibriert wie die Hölle und weite Passagen sind völlig unscharf und verwackelt. Wenn ich Sandra filme, versuche ich unter 6.000 U/min zu bleiben und jeden Schubbetrieb zu vermeiden, denn genau dann vibriert die K1200 besonders stark. Manchmal bin ich auch schon eine Weile mit gezogener Kupplung hinter Sandra her gerollt um ein paar scharfe Bilder aufzeichnen zu können. Aber im Gegenzug fährt sie wirklich super, alles ist sehr kontrolliert und sie überläßt nichts aber auch gar nichts dem Zufall. So kann man als Bikerlady 100 Jahre alt werden, großartig!

Später wird dann das Videomaterial gesichtet. Es sind wieder wahre Daten-Sintfluten  zusammen gekommen. Bis das alles verarbeitet ist vergeht wieder fast ein ganzer Tag.

 

 


GoPro Sunrise

Es ist Montag, Sandra ist schon seit fast einer Stunde im Büro als in Bonn langsam die Sonne aufgeht. Am Himmel sind keine Wolken und die Sonne geht nur im Winter direkt hinter dem Bonner Posttower auf. Aber egal, vielleicht sieht es ja doch ganz cool aus. Schnell eine SD Karte in die kleine GoPro HD HERO 1080 einstecken und dann beides zusammen in einem Unterwassergehäuse unterbringen. Es sind noch die toten Fliegen vom Wochenende dran, aber die lassen sich leicht abwaschen. Mit einem Mikrofaserlappen wird schnell eine Ecke eines Fensters geputzt, man könnte auch das gesamte Fenster putzen, aber dann ist der Sonnenaufgang schon wieder vorbei. Die GoPro wird mit dem Autoscheibenhalter von außen an das Fenster montiert und schon filmt sie den Morgenhimmel über der Bonner Museumsmeile. Später sieht es dann doch ein wenig langweilig aus. Auch ist die Perspektive nicht wirklich toll gewühlt, ich hätte das LCD-Back benutzen sollen.

Auf meiner Festplatte finde ich noch eine Aufnahme des 21-ten Präludium von Johann Sebastian Bach, das ich vor einigen Jahren für eine Weihnachts-CD selbst eingespielt habe. Es ist ein wenig holprig, aber ich war und bin ja auch kein Profi – jedenfalls nicht am Klavier :-) Die Aufnahme läuft etwa 100 Sekunden, da ist meine Zeitrafferaufnahme ein wenig zu kurz. Ach komm, da wird einfach noch mal der Schwenk mit der Eieruhr hintendran geklebt und dann passt das schon…

Und hier ist es nun, mein kleines Meisterwerk :-]

 


Panoramaschwenks mit einer Eieruhr

Gestern habe ich Euch ganz kurz meine beiden schönen neuen Eieruhren gezeigt. Hier ist nun der erste kleine Panoramaschwenk den ich mit einer einzelnen Eieruhr und einer GoPro HD HERO 960 aufgenommen habe. Das Video lief etwa 30 Minuten und ich habe mit Magix Video Deluxe V17 um den Faktor 150 beschleunigt. Gut gefällt mir das Wolkenspiel!

 


Der Trick mit der Eieruhr

Und wieder steht ein schönes sonniges Wochenende vor der Tür. Mit meiner Dieselrakete und der kleinen GoPro Kamera auf dem Dach geht es nach Hause. Bei Geschwindigkeiten ab 150 km/h fällt die Kamera wirklich sehr unangenehm auf – rein akustisch gesehen! Ich hätte es nicht gedacht aber der zusätzliche Lärmpegel den dieser “Gegenstand” an der sehr exponierten Stelle hoch oben auf dem Auto produziert ist wirklich erheblich. Aber egal, ich muss ja nicht den Rest meines Lebens mit einer Kamera herumfahren. Ok, sicher gibt es den einen oder anderen unter Euch der mich für komplett bescheuert hält und mir insgeheim genau das wünschen würde…

Als ich daheim eintreffe ist eine Benachrichtigung im Briefkasten, es gibt neues Spielzeug!!

Schnell runter zum freundlichen Nachbarn und schon kann ich mit meinem neuen Unboxing starten. Es sind mehrere Kartons und ich finde zwei Manfrotto Neiger für den Aufsatz auf ein Foto-Stativ. Einmal einen Kugelkopf (für “normale” Fotos) und einmal einen Video-Neiger für weiche ruckfreie Kameraschwenks im Videomodus.

Und dann sind da noch zwei Eieruhren. Um Video werde ich erzählen, dass sie verchromt sind. Totaler Blödsinn, die sind natürlich aus Edelstahl!!

Da ich die kleine GoPro Kamera gerade sowieso in der Hand habe und es auf der Speicherkarte noch ein bisschen freien Platz gibt, nehme ich das Unboxing heute mal mit der GoPro auf. Durch das Unterwassergehäuse der Kamera dringt natürlich fast kein Laut. Daher nehme ich die Tonspur mit meinem witzigen Zoom H2 Audio-Recorder auf. Einmal in die Hände klatschen und los geht der Spaß. Warum in die Hände Klatschen? ganz einfach, damit ich später bei Schnitt des Videos weiß, wo der Ton hingehört und durch einen “Klatscher” habe ich einen wirklich präzisen Anhaltspunkt. Achtet beim Anschauen des Videos mal auf die Knister- und Knackgeräusche. Und passen sie zum Film??

Aber zuerst muss ich mal die toten Fliegen abwaschen…

Falls sich jemand über das seltsame Seitenverhältnis wundert, das ist der Video-Modus 3 der kleinen GoPro HD HERO 960.


GoPro Stress Test

Gestern ging es vor meinem kleinen Ausflug mit der kleinen GoPro auf der Winschutzscheibe in die Waschanlage. Ich war mir unsicher ob sie es überleben würde aber die die 3M-Klebe-Pads halten einfach unglaublich gut! Hier habe ich das “Event” nochmals zusammen gefaßt und mit einigen kurzen Video-Sequenzen aus dem HTC-Desire HD angereichert. viel Spaß :-)


Unfalltod auf der Autobahn?

In den meisten Fällen ist ein Unfalltod auf der Autobahn ebenso überflüssig wie vermeidbar! Einige kleine Regeln helfen beim Überleben auf Deutschen Autobahnen. Besonders bei schlechtem Wetter gibt es immer wieder schwere Unfälle. So auch heute morgen auf dem Weg nach Mainz. Kaum war ein Lied im Radio ausgespielt, kam schon die nächste Warnmeldung “Achtung, auf der A-XYZ ist eine ungesicherte Unfallstelle auf Höhe der Ausfahrt Blablabla…” Das muss doch nicht sein!

Hier habe ich ein kleines Video zu diesem Thema, vielleicht hilft es ja – wirklich glauben tue ich es zwar nicht – aber Ihr könnt mich gern vom Gegenteil überzeugen und  in den nächsten Jahren einfach keine Unfälle bauen. Ihr könntet einfach mal so fahren, dass ihr niemanden mit in den Tod reißt. Vielleicht könntet ihr eure sauer verdiente Knete statt in verchromte 20″ Alufelgen in eine schöne Kamera investieren und damit richtig tolle Fotos machen. Ok, das ist nicht so cool wie ein V8 mit 5,7 Litern Hubraum und 432 PS – aber für schöne Fotos braucht man auch deutlich weniger Benzin…


Über Ochtendung und Hunsrück nach Mainz

Täglich grüßt das Murmeltier, so auch um kurz nach 5h am Montag den 12. Februar. Am Wochenende habe ich etliche Stunden im Stau auf den Autobabhnen dieser Welt verbracht. Heute will ich mir mal wieder den Wind um die Nase wehen lassen, endlich mal wieder dieses Gefühl der Freiheit genießen. Und das auf dem Weg zur Arbeit, wie priviligiert kann man eigentlich sein :-)

Um kurz nach 6h ist das Moped startklar, es geht wieder los. Es wird vielleicht eine der letzten Touren des Jahres werden, mal schauen mal ob wir nach dem unbeständigen Sommer vielleicht einen goldenen Oktober bekommen.

Am Abend zuvor habe ich mir eine Route überlegt. Ganz klassisch mit einer Landkarte und Google Maps…

Inzwischen wird es später hell, daher soll es zunächst über die Autobahn nach Ochtendung an der A61 gehen. Dort will ich tanken und weiter durch die letzten Ausläufer der Eifel hinab zur Mosel fahren. Dann entlang der Mosel und über den Hunsrück in Richtung Stromberg. Dort soll es wieder auf die A61 und weiter nach Mainz gehen.

Der Plan funktioniert – um kurz nach 7h ist der Tank voll, die drei GoPro Kameras laufen, der Spaß beginnt…

Kamera Nummer 3 habe ich diesmal zunächst nicht am Helm sondern mit dem Rohrhalter am Lenker montiert. So kann ich später mal schauen wie ich auf dem Bock sitze und in der Gegend herum schaue. Später unten an der Mosel halte ich kurz an und wechsle die Perspektive, nun kommt die Kamera an den Helm. Ausgeschaltet wird nichts, dann muss ich später auch nichts neu synchronisieren…

Hier ein Ausschnitt der Tour - Anklicken um die  Originalgröße zu sehen…

Das Tal durch das ich eigentlich fahren will ist leider gesperrt, aber es gibt hier so viele verwunschene Täler in Richtung Süden, ich nehme einfach mal das nächste Tal. Das TomTom Urban Rider zeichnet derweil den Track auf, verrät mir ob ich eine Spitzkehre vor der Nase habe und wann der nächste Abzweig kommt. Wirklich praktisch!

Später in Mainz dann unter die Dusche und ab ins Büro, Geld verdienen für den nächsten Ritt – das wird am Donerstag sein. Mal sehen welche Route ich dann finde :-)

Zwei Tage später ist das Video schon online! Diesmal habe ich die Bugkamera nach oben gesetzt und die Heckkamera nach unten. Die wacklige Helmkamera ist auf einen kleinen Ausschnitt unten links reduziert – so gefällt mir das eigentlich auch ganz gut. Welche Musik soll ich diesmal nehmen? Ich krame mal wieder in meinem Archiv und finde tatsächlich noch ein paar etwa 25 Jahre alte Wave-Files mit selbstgemachter Mucke. Das Equipment ist noch so ähnlich wie beim letzten “Easy Rider”. Und da ist sogar noch ein kleiner Auszug aus der deutschen Fassung der Matrix – genial! Am Anfang ein kurzes Brummen aus einem Song von Rammstein, ein Dolby-THX Kracher und schon habe ich beisammen was ich suche.

Für den Schnitt habe ich mir Magix Video Deluxe V17 auf meinem Mainzer Windows Vista 64-Bit PC installiert. Dieses Ding habe ich seit es hier den Mac Mini gibt nicht mehr benutzt. Aber mit iMovie kann ich nicht ohne weiteres ein zweifaches Bild im Bild zusammenkleben. Also muss die Windows Gurke doch mal wieder ran. Und siehe da, die ist sogar gar nicht so schlecht :-) Nur das Magix Video Deluxe ist schrecklich ungeschickt programmiert. Sobald man ein Bild im Bild hat und irgendwas nicht mit der originalen Geschwindigkeit abläuft, ist ein Vorschau gar nicht mehr möglich. Das haben die Programmierer von iMovie besser gemacht! Der Schnitt durch drei Videospuren und vier Audiospuren ist nervig. Also exportiere ich zunächst eine Variante mit zweifachem Bild im Bild im WMV-Format. Am nächsten Tag ist es dann fertig und ich kann es wieder importieren. Nun lege ich die Musik darunter und schneide es auf etwa 5 Minuten zusammen. Der Export und Upload zu YouTube dauert rund drei Stunden.

Als ich dann mitten in der Nacht auswache ist das neue Video tatsächlich online. Ich kann gerade eh nicht schlafen, warum nicht kurz was bloggen :-)

Ok, hier ist es nun mein neuestes “Easy Rider Video” – Eine Mopedtour ohne Risiko mit 100% Spaß…

 

Brenzlige Situationen hat es diesmal fast keine gegeben. Nur kurz vor meinem Mainzer Appartement zeigt sich wieder, dass man als Motorradfahrer niemandem auf dieser Welt trauen darf – gesünder ist das!!


Space Ride

 

Das Wochenende steht vor der Türe und es geht wieder einmal mit der blauen K1200 zurück nach Hause. Welche Strecke nehmen wir denn heute? Auf der A60 in Richtung Bingen biege ich kurzentschlossen in Richtung Wiesbaden ab. Vor einigen Wochen habe ich mir bei google maps angeschaut, wohin man kommt wenn man in Rüdesheim nicht links in Richtung Rhein, sondern nach rechts in Richtung Weinberge abbiegt. Das will ich heute mal ausprobieren! Kurz vor Rüdesheim wird schnell voll getankt. Dann werden die drei GoPro Kameras gestartet und los geht der Spaß.

Irgendwann treffe ich wieder auf die Straße im Wispertal. Das Navi will nach links, aber ich fahre nach rechts, nach Osten! Denn wenn man nach nachmittags nach Osten fährt, scheint einem die Sonne nicht ins Gesicht und auch nicht in die Kameras! Bei einem kleinen Restaurant lasse ich mich von meinem TomTom Rider überreden doch mal nach links in Richtung Norden abzubiegen. Diese Straße ist in schlechtem Zustand, überall ist Rollsplit aber die Landschaft ist toll! Später geht es mit der Routenführungsoption “Kurvenreiche Strecke” weiter nach Nassau an der Lahn. Von dort dann über Koblenz und die B9 rasch nach Hause, Sandra wartet schon!

Zum Wochenende ist dann ein wenig Zeit das Video zusammen zu setzen. Diesmal waren die Positionen der Kameras recht gut gewählt. Das LC-Display habe ich daheim gelassen, ich weiß jetzt ungefähr wie ich die Kameras positionieren muss. Und ich werde den Verdacht nicht los, dass die kleinen GoPros mit angesetztem LC-Display einfach mehr Strom verbrauchen, selbst wenn dies abgeschaltet ist!!

Für Bug und Heck nehme ich die 1080er GoPro in voller HD Auflösung (Modus 5). Am Helm habe ich die kleine GoPro HD HERO 960, sie zeichnet im Format 720p (Modus 2) auf. Bei der 960er ist im Modus 720p der Blickwinkel größer als bei der 1080er im Full-HD Modus. Daher ist sie am Helm recht gut geeignet. Die 1080er benötigen scheinbar deutlich mehr Strom wenn sie im HD-Format aufzeichnen. Als ich nach mehr als drei Stunden daheim in Bonn eintreffe, sind die beiden 1080er schon abgeschaltet, sie haben bis kurz hinter Koblenz durchgehalten. Die 960er am Helm zeigt, dass noch Strom für eine weitere Fahrt vorhanden wäre. Krass gell?

Als bei der Tankstelle der Seitenständer einklappt, macht es ein lautes Geräusch und das zeichnen alle drei Kameras auf. Mit Magix Video De Luxe Version 17 kann ich mir zu den drei Video-Spuren die Wellenformen der zugehörigen Audio-Spuren anzeigen lassen. Das “Klack” ist auf allen drei Spuren gut zu hören und gut zu sehen. So ist es sehr einfach die Kameras völlig synchron laufen zu lassen. Jede seitliche Bewegung ist bei der vorderen und der hinteren Kamera nun völlig identisch, das gefällt mir gut und es sieht im Video richtig geil aus.

Aus diesen drei Videospuren, die zusammen fast 50GB haben (!!!), erstelle ich über Nacht eine einzige Video Spur in voller HD Auflösung und 6-facher Geschwindigkeit. Am nächsten Tag kann ich das Video dann schneiden und auf einige wenige Minuten verkürzen – schließlich sollt Ihr ja beim Anschauen nicht einschlafen! :-)

Der Soundtrack

Welche Musik soll ich nehmen? Wieder die öde “Royalty-Free-Mucke” von amazon und iTunes? Oder selbstgemachte ebenfalls langweilige Mucke aus früheren Zeiten? Ich entscheide mich gegen iTunes und gegen amazon!

Beim Kramen in den Tiefen meiner Festplatten kommt ein kleines MP3 zu Tage, dass ich vor etwa 25 Jahren mit meinem ATARI 1024-ST mit diversen kleinen Synthesizern und einer selbst gebauten WERSI ALPHA digital DX-300 erstellt habe. Das Mischpult hatte ich damals auch selbst erdacht und zusammen mit einer selbst gebauten MIDI-Switch-Box in das riesige Gehäuse einer uralten Computertastatur eingebaut. Viele Effekt-Geräte hatte ich damals nicht, nur ein Hohner RD500 Delay & Reverb. Dieses Ding war halb analog und klag eigentlich relativ grausig, aber man konnte Hall und Echo gleichzeitig erzeugen! Die Dauer der Echos konnte man in Millisekunden-Schritten einstellen und über den Feedback-Regler einfach oder ewig lang vor sich hin eiern lassen.

Die Aufnahmen habe ich damals an meinem schweineteuren und “irre geilen” Sequential Circuits Prophet-VS eingespielt. Als Sequencer habe ich C-LAB Creator auf meinem Atari benutzt. “Dieser Mist” ist immer wieder zwischendurch abgestürzt und ich kann kaum glauben, dass sich daraus das heutige Garage-Band und Apples Logic-Audio entwickelt haben! Für die Aufnahme hatte ich einen handelsüblichen Kassetten-Recorder. Also nichts mit Mehrspur & Co – alles musste gleichzeitig und im ersten Schuß sitzen! Weil mir damals das Gated Reverb aus Phil Collins “In the air tonight” so gut gefiel, habe ich meinen KAWAI R-50 Drumcomputer ganz fett auf das Echo-Gerät gelegt und eine Echo-Zeit gewählt, die einer 8-tel Note entsprach. Während der Drum Computer dann getrommelt hat, konnte ich den Regler für die Ausgangslautstärke hin und her drehen und so das Echo nur auf einzelne Schläge legen, sehr cool! Zwar hatte ich kein Noise-Gate und es klang auch alles nicht wie bei Phil Collins, aber ich war dennoch wirklich glücklich damit!

So sah mein Equipment damals aus:

Der Vector-Synthesizer – Sequential Circuits Prophet VS (5600 DM)

Die selbst zusammen gelötete WERSI Alpha digital DX-300 (Meine hatte ein schwarzes Gehäuse und Chrom-Füße, der Bausatz hat damals etwa 9600 DM gekostet, der Zusammenbau etwa 4 Wochen!!)

Mein Effekt-Gerät (Ist bis heute irgendwo im Keller in einer Kiste)

Mein Yamaha MU-80 (64-stimmiger General MIDI Expander, habe ich heute noch – nur wo? Irgendwas um die 1200 DM…)

Mein Roland Sound Canvas (ca. 1000 DM – wurde vor 20 Jahren geklaut – Ich glaube er hat 960 DM gekostet…)

Mein CASIO CZ-1000 (Habe ich mir mit Musik-Stunden und Nachhilfe zusammen gespart. Er klang ein wenig wie ein YAMAHA DX-7 für Arme… – Ich glaube ich habe 640 DM dafür bezahlt…)

Und noch mein kleiner KAWAI R-50 Drum Computer (In meinen hatte ich damals eine Speichererweiterung mit mehreren Sound-Chips eingebaut. Oben links hatte er einen fies häßlich Drehschalter… – Keine Ahnung was dieses Ding gekostet hat…)

Und das war mein famoser komplett in Assembler programmierter MIDI-Sequencer…

Ja, so war das! Und jetzt geht es unter die Dusche und dann zur Geburtstagsfeier…

 

 


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