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Teneriffa 2014/15 – Teil 1

Teneriffa 2014/2015

Tag 1 – Anreise mit Hindernissen

12. Dezember

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Weil mich im letzten Jahr kurz vor der Abreise nach Teneriffa eine Lungenentzündung an den Rand meiner Überlebensfähigkeit gebracht hat, ging es in diesem Jahr für mich nur darum nicht wieder krank zu werden. So war es mir ein Graus als die Kollegen unbedingt kurz vor der Abreise nach Teneriffa in diesem Jahr den Weihnachtsmarkt in Mainz besuchen wollten. Doch rückblickend war es da eigentlich schon zu spät. Bereits Ende November war ich tagelang heiser und konnte kaum noch sprechen. Für eine Plaudertasche wie mich ist das besonders schwer :-)

Anfang Dezember war es dann wie im letzten Jahr ganz vorbei. Montags und Dienstags konnte ich noch arbeiten aber in der Nacht zum Mittwoch war es dann wieder um mich geschehen. Fieber, Husten, Kopfweh, das ganze Programm. Letztlich war es nicht so schlimm wie im Jahr zuvor aber ich habe dann doch wieder einige Tage stramm im Bett liegen müssen. Irgendwann war ich in der Lage einen Arzt aufzusuchen und kurz drauf lag ich schon wieder im Bett allerdings versorgt mit einer Mischung aus Schleimlösern, Hustensaft und einem Antibiotikum.

Am Tag vor der Abreise nach Teneriffa muss ich erstmal von Bonn nach Mainz fahren, kurz im Büro vorbeischauen, meine Zeiterfassung erledigen und danach meine Koffer packen. Alles geschieht irgendwie fast wie im Traum, ich bin nicht wirklich klar im Kopf. Während ich meinen Koffer packe fällt mir auf, dass ich das Ladegerät für den Akku meiner heiß geliebten Nikon D800E nirgendwo in meiner Mainzer Wohnung finden kann. Das alte Mistding ist sehr wahrscheinlich in meinem Fotokoffer den ich im Mai mit in den USA hatte. Eigentlich wollte ich noch einen Blick hineingeworfen haben, bei der Abreise nach Mainz war ich dann aber wegen meiner Erkältung noch so umnebelt, dass ich es einfach vergessen habe. Bis in die Nacht hinein werden in Mainz alle Kisten mit Kameras und Fotozubehör abgesucht, aber ein Nikon MH-25 Ladegerät will einfach nirgendwo auftauchen. ich bin total genervt schließlich habe drei Stück von diesen Dingern. Eines war bei meiner Nikon D7000 dabei, eines bei der D800E und Nummer 3 wurde mit der Nikon 1 V1 geliefert.

Ziemlich frustriert schlafe ich irgendwann nach Mitternacht ein, dann muss ich mich eben auf Teneriffa darum kümmern ein Ladegerät zu bekommen, es wird schon schief gehen…

Kaum drei Stunden später muss ich auch schon wieder aufstehen, ich bin völlig am Ende und unter der Dusche kann ich nicht unterscheiden ob es Tränen oder Wassertropfen sind die mir da auf die Füße plätschern, wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.

Oh je, könnte ich doch noch eine Woche daheim bleiben um erst einmal richtig gesund zu werden…

Pünktlich um 4h30 steht das mein Taxi vor der Tür. Es ist nicht Önder, sondern sein Vater der mich heute zum Flughafen bringen wird. Die Autobahn ist so früh am morgen noch einsam und frei, bis zum Flughafen in Frankfurt dauert es kaum 30 Minuten. Am Check-In ist auch noch nichts los, einige Minuten später bin ich dann auch schon eingecheckt. Die Bestätigung meiner Sitzplatzreservierung habe ich leider nicht ausgedruckt, blöd gelaufen. So sitze ich nun auf Platz 10A statt auf 7A. Macht also keinen Unterscheid, aber die kostenpflichtige Reservierung hätte ich mir auch sparen können…

Als ich schließlich im Flugzeug sitze bin ich völlig fertig. Der Kopf tut weh, mir ist übel und ich schwitze aus allen Poren. Zudem ist es im Flugzeug ungewöhnlich warm, aber vielleicht empfinde ich das auch nur so weil ich noch krank bin und eigentlich noch ins Bett gehöre.

Nach dem Start krame ich dann meine neues iPad Mini heraus und schaue mir den neuen Spiderman an. Eigentlich hatte ich mir noch einige andere Filme bei iTunes gekauft, aber weil beim Download der Speicherplatz zu eng wurde, habe ich im Delirium mein iPad „aufgeräumt“ und danach wohl nur den Spiderman erneut heruntergeladen. So habe ich jetzt ein fast nutzloses iPad dabei, es ist keinerlei Musik drauf, ich habe fast alle APPs gelöscht und es gibt genau EINEN Film – Na super Ansgar, das war eine echte Meisterleistung…

Auf Teneriffa angekommen flitze ich schnell zum Schalter von CICAR. Dort habe ich einige Minuten später auch schon meinen Opel Astra. Er kostet für 28 Tage 522,46 Euro und ist in sehr gutem Zustand. Auf dem Kilometerzähler stehen rund 34.000 Kilometer, das Auto ist also noch relativ neu. Auch diesmal ist der Tank leer, ich finde das ganz praktisch, denn gleich am Flughafen ist eine Tankstelle und dort kann für exakt 50,- Euro den Tank vollständig befallen. Der Liter Super 95 kostet hier 1,06 Euro, das ist etwas teurer als an den freien Tankstellen in der Umgebung, dort kann man teilweise für 0,96 Euro tanken.

Es ist kein Wunder, dass der spanische Staat ein Milliarden schweres Haushaltsdefizit hat, denn er nimmt im Vergleich zu Deutschland deutlich weniger Steuern ein. Den Urlaubern und Inselbewohnern mag das zugute kommen, aber für das Ende der Finanzkrise ist es sicher nicht zuträglich. Auch gibt es hier auf Teneriffa kaum Parkuhren und viele öffentliche Einrichtungen kann man kostenlos oder sehr preiswert nutzen. Kommt man aus Deutschland hierher, so mutet vieles enorm preiswert an.

Meine 28-tägige Reise habe ich bei via Neckermann gebucht und meine Suite im Las Aguilas kostet mit Halbpension inkl. Flug mit Condor 1.711,- Euro. Rechnet man den Mietwagen und Benzin dazu, so bin ich hier mit etwas 2.700,- Euro pro Monat dabei, das ist nicht ganz schlecht.

Im Hotel angekommen ist es gerade mal 12h und es sind noch mehr als vier Stunden bis meine Sandra eintrudeln wird. So ist Zeit in Ruhe das Zimmer zu beziehen und ein paar Minuten die Füße hochzulegen. Als ich im Zimmer 412 eintreffe stelle ich fest, dass es keine Suite ist, sondern nur ein normales einfaches Zimmer mit Kochecke und einem großen Doppelbett. Kurz drauf an der Rezeption muss ich feststellen, dass die blumige Umschreibung im Internet genau auf dieses Zimmer zutrifft. In den letzten Jahren hatte ich hier stets eine Suite mit separatem Schlafzimmer, im letzten Jahr sogar ein ganz besonders große Suite. Ein paar Minuten später ist aber mit den supernetten Mitarbeitern an der Rezeption alles abgestimmt, ich ziehe um in Zimmer 110. Hier habe ich zwar nicht den tollen Panoramablick hinauf auf das Meer, aber die Suite ist sehr groß und meine Sandra und ich werden hier viel Platz haben. Der Aufpreis auf das Einzelzimmer beträgt 30 Euro an Tag, also 840,- Euro. Damit kostet meine Reise dann schon runde 3.540,- Euro, langsam aber sicher wird es teurer…

Als ich später wieder am Flughafen eintreffe habe ich schon 2x 90 Kilometer hinter mir und muss nun fast eine Stunde warten weil der Flieger meiner Sandra ab Düsseldorf mit viel Verspätung unterwegs ist. Schließlich klappt es dann aber doch und meine Sandra ist mehr als glücklich, dass ich sie tatsächlich am Flughafen abhole und sie nicht mit dem Bus eine Inselrundfahrt unternehmen muss.

Wieder im Hotel angekommen wird dann meine Sandra eingecheckt. Ihr Flug hat 230,- Euro gekostet und der Aufenthalt im Hotel kostet inkl. Halbpension 30,- Euro pro Tag. Damit ist ihre sieben tätige Reise mit 440,- Euro relativ preiswert. Kurz nach Sandras abreise wird mich dann mein Sohn für eine Woche besuchen kommen, so bin ich an Weihnachten nicht allein nach mehr als 10 Jahren können wir mal die Weihnachtstage gemeinsam verbringen.

Später beim Abendessen treffen wir einige alte Bekannte wieder und freuen uns, dass einige der Mitarbeiter des Hotels uns wiederkennen und mehr als freundlich begrüßen.

Vor dem Schlafengehen bin ich wirklich am Ende. Die Ohren schmerzen wie die Hölle. Während des Fluges habe ich keinen Druckausgleich hinbekommen und bin bei Start und Landung fast eingegangen weil die Ohren so weh taten. Später im Auto bei dem ganzen  auf und ab auf dieser Insel hat es alle paar Meter in den Ohren geknackst. „Ich höre was, ich höre nichts….. ich höre was, ich höre nichts…….“

Tag 2 – 13. Dezember

Am nächsten Morgen geht es etwas besser, die Kopfschmerzen haben nachgelassen, der Husten löst sich jetzt aber die Ohren gehen noch immer auf und zu. Beim Frühstück knackst es bei jedem Biss in den Ohren und es tut wirklich weh. Etwas später machen wir uns auf den Weg nach Santa Cruz. In der Inselhauptstadt gibt es einen Mediamarkt und dort will ich versuchen eine Ladegerät für meine Nikon D800E und die Nikon 1 V1 zu ergattern. Ein „echtes“ Nikon MH-25 ist leider nicht zu bekommen, aber es gibt ein ganz ordentliches Universal-Ladegerät. Ich habe einen wirklich ganz extrem netten Verkäufer erwischt und er packt sogar mehrere Geräte aus und testet mit dem EN-EL15 Akku den ich mitgebracht habe ob er sich laden lässt oder nicht. Ein passendes Gerät ist so schnell gefunden und ich bin mehr als glücklich, dass ich die beiden zugehörigen Kameras nicht umsonst mit nach Teneriffa geschleppt habe.

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Es ist fast Mittag und wir machen uns auf dem Weg nach San Juan de la Rambla. Etwas oberhalb gelegen ist die wunderbare Finca San Juan. Dort haben wir in den letzten Jahren schon mehrfach gewohnt und dort wollen wir uns ein leckeres Mittagessen gönnen.

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Als wird dort ankommen können wir überall die Spuren der schweren Unwetter sehen die hier in den letzten Monaten gewütet haben. Aber das Meiste ist schon wieder aufgeräumt und der Schutt einiger umgestürzter Mauern wurde sorgsam an den Straßenrand geschoben, so dass die Zufahrt zur Finca wieder frei ist. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass sich in diesem Jahr etwas geändert hat. Köchin Caro ist nicht mehr da, aber die Nachfolge ist sehr gut geregelt. Während wir uns eine Seezunge vom Grill schmecken lassen, werden wird über die Neuigkeiten der letzten Monate informiert. Später kommt dann der Chef Jo Schlichting dazu und so wird es wieder ein wirklich schöner fast familiärer Besuch auf dieser tollen Finca. Gäbe es dort oben einen Internet-Zugang, ich würde gern mal wieder dort wohnen…

So geht unser erster Tag auf Teneriffa ohne besondere Vorkommnisse zu Ende.

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Tag 3 – 14. Dezember

Am nächsten Tag geht es mir wieder ein wenig besser, aber nun ist meine Sandra schwer erkältet. Sie hustet, hat Kopfweh und der Hals tut weh. Ob ich sie angesteckt habe??

Nach dem Frühstück sitzen wir entspannt mit einem Glas Sekt in der Sonne auf der Terrasse vor dem Speisesaal des Hotels. Vor uns ziehen die Wolken langsam in Richtung Osten ab. Nach dem Regen des Vortages sieht es aus als wenn es hier heute ganz schön werden könnte.

Später machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Es ist etwa 11h, wir haben Sonntag und in uns tragen wir die Hoffnung, dass wir hier eine Apotheke finden in der meine Sandra etwas Medizin gegen die aufkeimende Grippe kaufen kann. Es geht zuerst runter nach La Paz, das ist das deutsche Viertel von Puerto de la Cruz. Hier ist so ziemlich alles auf die Bedürfnisse deutscher Urlauber abgestimmt und es gibt hier eine Apotheke in der Deutsch gesprochen wird. Hier wird es sicher kein Problem sein ein Erkältungsbad und etwas Medizin zu kaufen. Aber die Apotheke ist leider geschlossen, mist!!!

Also geht es weiter. Ein paar Meter weiter unten biege ich instinktiv in die winzige kurvenreiche Straße ab die steil hinab zum Meer führt. Danach geht es kreuz und quer durch die engen Straßen von Puerto de la Cruz. Würde ich mich hier nicht nach all den Jahren gut auskennen, so wären diese engen Gassen fast zum Fürchten. Alle Apotheken die wir finde haben heute geschlossen. Wir sind frustriert, aber dann gleich gegenüber vom Loro Parque hat eine Apotheke geöffnet. Sandra springt aus dem Auto und ich habe nun Gelegenheit mein Smartphone via Audio-Kabel mit dem AUX-Eingang des Autoradios zu verbinden. Einige Sekunden später öffnet dann jemand die hintere Türe meines Autos. Ich zucke zusammen, aber es ist meine Sandra. Sie kramt kurz in ihrem Rucksack und fischt dann ein Wörterbuch Deutsch-Spanisch – Spanisch-Deutsch heraus. Ein paar Minuten später hat sie dann alles was sie braucht und ich freue mich, dass der Urlaub nun bald wird beginnen können.

Auf dem Weg zum Hotel ziehen sich die Wolken zu, es sieht aus als würde es wieder Regen geben wie am Tag zuvor. Ich schlage meiner Sandra vor, dass wir auf die andere Seite der Insel fahren und ich ihr endlich mal den Ort El Medano gleich beim Flughafen zeige. Sie willigt ein und so geht es los. Der Weg ist nicht wirklich weit, es sind wieder etwa 90 lässige Autobahnkilometer. Diese Strecke werde ich in den nächsten Wochen noch mehrfach fahren. Denn am 19. Dezember muss meine Sandra wieder abreisen und gleich drauf wird dann mein Sohn Leon für eine Woche auf „meine Insel“ kommen um hier mit mir die Weihnachtstage zu verbringen. Wir waren zuletzt im Jahr 2008 zusammen auf dieser Insel und damals war mein Leon noch ein kleiner Junge!

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In El Medano scheint die Sonne wie man es sich nur wünschen kann. Es ist wunderbar warm und es geht ein frischer Wind. In der Bucht von El Medano sind rund 100 Surfer mit Kites und anderem Gerät unterwegs. Wir steuern das Restaurant Hong Kong gleich neben dem Hotel El Medano an und lassen es uns dort gut gehen. Später gibt es noch einen Spaziergang und ein paar Fotos der wagemutigen Surfer draußen auf dem Meer. Ich habe heute leider nur meine Nikon 1 V3 mit dem 10-100mm „Reisezoom“ dabei. So gelingen keine wirklich spektakulären Fotos, aber ich kann ja in den nächsten Wochen nochmal mit dem neuen 70-300mm Telezoom vorbeikommen. Umgerechnet auf das FX-Format habe ich damit ein 189-810mm Teleobjektiv, damit kann man hier am Strand sicher ordentlich was reißen. Ich bin gespannt…

Später im Hotel genießt meine Sandra das Leben in der Badewanne und als sie danach etwas benebelt von all den ätherischen Ölen im Bademantel auf dem Sofa sitzt ist dieser Artikel auch schon fertig geschrieben :-)

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Di Mi Do Fr Sa So

Es ist Dienstag, es ist der 28. Dezember und es scheint die Sonne! Am Mittwoch geht es mit Wolfgang an der westlichen Seite des Pico del Teide hoch zu einem kleinen Vulkankrater. Eine einfache Wanderung, 300 Höhenmeter sind es laut der topografischen Karte.

Die Karte kommt von cloudmadetopo.com und kann kostenlos beispielsweise mit GAIA GPS auf dem iPad, iPhone oder einem Android Telefon – sorry DEVICE – geladen werden. Ganz Teneriffa ist in der höchsten Detailstufe allerdings etwa 1.6 GB groß und daher kann man die Karte via Handy nur in kleineren Portionen herunterladen. Man sollte also einen vernünftigen Internetzugang haben, dann kann man bevor man eine Wanderung plant das zum Areal passende Kartenmaterial herunter laden.

Das sieht dann auf dem iPad etwa so aus:

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Die blauen Pins sind Wegpunktmarkierungen. Diese Punkte kann man exportieren und dann ggf. in ein “richtiges” GPS wie das Colorado 300 überspielen. Dafür braucht man allerdings eine Internetverbindung und die gibt es hier leider nur zu horrenden Preisen via Data-Roaming.

Mit den üblichen iPad Gesten kann man schieben und zoomen.

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Hier sieht man eine Handerung hoch Pico Viejo. Das ist der Vulkan der hier zuletzt aktiv war. Schaut man sich die Höhenlinien an erkennt man schnell, dass es etwa 900 Höhenmeter Unterschied sind. Die gesamte Strecke hat etwa 6 Kilometer – One Way! Es würde also etwa 1800 Meter rauf und runter gehen und das auf einer Länge von rund 10 Kilometern in loser schwarzer Lava Asche. Nicht wirklich zu schaffen, jedenfalls für mich nicht :-(

Also eine kleinere Runde:

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Der Montana de la Botja ist auch ganz nett und von der Höhenstraße recht gut zu erreichen. Oben am Kraterrand gibt es ein paar schöne Skulpturen aus Lavagestein, das haben Wolfgang und ich uns für den Mittwoch vorgenommen. Während wir wandern werden Sandra und Karin mit zwei Hengsten durch die Wälder oberhalb von La Orotava galoppieren – auch nicht schlecht, wenn ich nur reiten könnte…

Die Anzeige unten links ist meine derzeitige Höhe – 235 Meter über dem Meer. Oben in der Mitte sieht man den Kompasse, das iPad zeigt gerade nach Westen.

Eigentlich keine schlechte Sache, doch für eine Wanderung zu groß und zu unhandlich. Überhaupt ist diese ganze Handynavigation meiner Meinung nach eher ein Gimmick und nicht wirklich ernsthaft zu gebrauchen. Ein Problem ist in der Regel das Display. Scheint die Sonne muss man die Hintergrundbeleuchtung auf Maximum stellen um überhaupt noch irgendetwas schemenhaft erkennen zu können. In einem Auto mag das noch gehen, aber oben auf einem Berg ist das blöd weil dann die Batterien nach wenigen Stunden leer sind.

Das Garmin Colorado 300 hat für mich viele Vorteile, es ist weitgehend Wasserdicht, es funktioniert mit einfachen AA-Batterien die man überall kaufen und leicht wechseln kann. Alternativ läuft es mit 2.500 mAh Akkus etwa 14 Stunden wenn diese korrekt geladen sind. Der Garmin-Empfänger ist deutlich empfindlicher, das Display reflektiert das Sonnenlicht so geschickt, dass man es bei hellem Sonnenschein ohne Hintergrundbeleuchtung sehr gut ablesen kann. Es gibt sowohl Luftlinien-Routing als auch “echtes” Routing, sofern das Kartenmaterial dies unterstützt. Topografische Karten unterstützen in der Regel KEIN Routing. Man kann sich in diesem Fall mit Garmin Mapsource aus einzelnen Trackpoints sehr schön eine Route erstellen, diese an das GPS übertragen und kann dann immer sehen wie weit es bis zum nächsten Trackpoint ist usw. Es gibt ein Barometer, ein Thermometer und viele andere Features die man bei einem Android Telefon oder einem iPhone nicht hat.

Kurz, daheim im Hotel kann man auf dem iPad sehr schön schauen wo es lang gehen soll, für die Wanderung nimmt man besser etwas mit, das speziell dafür gemacht wurde.

Was machen wir heute?

Bislang noch nichts außer Essen und Faulenzen :-) Später wollen wir mal ein wenig mit dem Auto los, irgendwo hin wo man den Sonnenuntergang schön sehen kann. Vielleicht zum Mirador oberhalb von Chirche? Mal sehen – ich werde berichten.

Am Mittwoch soll es wie oben beschrieben eine Wanderung geben. Am Donnerstag kommt das gesammelte deutsche Wandervolk zum Brunch hier hoch auf die Finca von Jo und Caro. Mal sehen ob wir da noch was auf die Beine stellen können außer Essen und Faulenzen :-) Am Freitag ist Sylvester, dafür und für den Neujahrstag haben wir noch keine Planung. Am Sonntag geht es dann mit Germanwings zurück in die Kälte nach Köln Bonn. Da heißt es dann schnell Wäsche waschen, Koffer packen und Montags gleich wieder los zur Arbeit. Klingt alles ganz einfach, oder? Ich bin gespannt ob der Schnee uns einen Strich durch die Rechnung macht oder nicht… Wir werden sehen!

Update um 20:43 Ortszeit

Nun ist auch der Dienstag schon vorbei! Nach der morgendlichen Bloggerei geht es über die Autobahn in Richtung La Laguna. Eigentlich wollen wir noch mal hoch zum Pico del Teide, auch wenn es schon fast Mittag ist. Aber egal, das Wetter ist schön! natürlich verpassen wir wieder einmal die Ausfahrt nach Agua Garcia. Wir nehmen die nächste Ausfahrt und kurven erfolglos eine Weile durch die Gegend. Das Navigon ist überhaupt nicht hilfreich, zu alt sind die Karten. Wir sollen irgendwo links abbiegen, da ist aber direkt neben uns eine Leitplanke und die Autobahn, das ist fast kriminell was das Ding so vorschlägt. Also wieder weg damit! Schließlich landen wir sogar an einem Hinweis nach La Esperanza, das ist super! Kurz drauf sind wir auch wieder im Spiel. Die Zwischenstopps mit Blick auf den Teide nutzen wir alle samt, zu schon ist die Aussicht.

Oben am Teide angekommen kehren wir im einzigen Restaurant ein das heute geöffnet hat. Es gibt Fisch mit Pommes Frites, gar nicht übel! Danach geht es im Schneckentempo vorbei am Pico del Teide durch die Canadas del Teide. Eigentlich würde ich gern eine Stunde durch die Gegend wandern aber Sandra ist das zu kalt – hier oben sind es 15°C. Ok, dann fahren wir eben weitert, ist auch viel bequemer :-) Schließlich landen wir oberhalb von Chirche beim Mirador de Chirche der heute tatsächlich sogar geöffnet hat! Es gibt Kichererbseneintopf (Garbanzas) und einen gemischten Salat – lecker! Während wir essen klickt die Nikon D2x alle 10 Sekunden und hält das Grauen fest das da auf und zukommt – eine fiese Nebelbank umhüllt uns schließlich. Als wir bezahlt haben ist es sogar schon dunkel und es beginnt zu regnen. Vor uns liegen etwa 40 Kilometer Kurven Kurven Kurven und die sind zumeist in etwa 1000 Metern Höhe direkt am Abhang – urgs – wer da im Regen einen Fahrfehler macht stürzt schnell mal den Hang hinab. Aber ich kenne die Straße schon ganz gut und so bringt mich dort nichts mehr aus der Ruhe.

Um 20h sind wir dann auch ziemlich erledigt auf der Finca von Jo und Caro. Kurz alles auf die externe Festplatte kopieren, Akkus und die Ladegeräte, Zähne putzen und dann ab ins Bett. Der Wecker klingelt morgen um 7h30!

Den Vulkan den ich morgen mit Wolfgang erwandern möchte habe ich heute schon gesehen :-)

Hier noch ein Bild des derzeit für mich unerreichbar hohen Pico Viejo:

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Der jüngste Vulkan Teneriffas – gleich rechts neben der Spitze des Pico del Teide.

Unser Ziel für morgen sieht so aus – der kleine Pixelhaufen da oben rechts ist übrigens ein Wanderer!!

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So, nun aber ab ins Bett…

Update am Morgen

Der Wecker klingelt um 7h30 – um 7h55 bin ich startklar. Während Sandra im Bad ist wird noch schnell DIES HIER gebloggt. Sandra ist nicht gut drauf, gestern im Nebel am Mirador de Chirche war es wohl zu kalt, ein Rückfall. Der Hals tut weh und die Bronchen sind verstopft. Hoffentlich klappt es heute mit ihrem Ausritt.

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So sah es bei unserer Ankunft am Mirador aus.

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So sah es aus als wir den Mirador verlassen haben, wer da nicht krankt wird…

Mir geht es blendend, langsam setzt die Erholung ein, allerdings macht ein Zahn Probleme. Seit zwei Tagen pocht und tuckert er beim Einschlafen, das sind keine guten Vorboten. Wenn wir wieder daheim sind sollte ich schnell den Kieferchirurgen aufsuchen – das 3D Röntgenbild haben wir vor ein paar Tagen schon gemacht – und es geht mir in meinen Träumen derzeit ständig durch den Kopf. “Nachresektion der Wurzelspitze im Frontzahnbereich” – klingt schon so als würde es weh tun – wird es sicher auch… Aber jetzt im Augenblick ist alles ruhig, ein guter Zeitpunkt für ein leckeres Frühstück.

Dann hoch zu Karin und Wolfgang, die Mädels zum Pferdehof schicken und wir machen dann was “vernünftiges” – wie Wolfgang es immer mit einem Augenzwinkern zu sagen pflegt :-)

Bis später dann…


Weihnachten 2010

Es ist der erste Weihnachtstag, daheim in Deutschland geht wegen der Schneefälle fast gar nichts mehr. Die Fernsehbilder sind jedenfalls ernüchternd. Hier auf der “Insel der Glückseeligen” ist es wie jeden morgen einfach wunderschön. Wir schlafen aus und als wir um kurz vor 9h unser kleines Haus verlassen scheint die Sonne, die Vögel singen und über uns ist nichts als blauer Himmel – großartig!

Sandra ist auch wieder halbwegs gesund, wir lassen uns das Frühstück schmecken. Am Heiligabend zuvor gab es ein Menü mit fünf Gängen! Der Höhepunkt war Filet vom Wildschwein – alles wirklich großartig! Vor diesem Hintergrund ist es verwunderlich, dass wir trotzdem schon wieder Hunger haben. Während wir die paar Meter zum Frühstück laufen überlege ich, ob ein Kausalzusammenhang bestehen könnte? Hat man morgens mehr Hunger wenn man Abends zuvor mehr als üblich gegessen hat? Hat unser Magen einen “Memory-Effekt”? Manchmal kommt es mir jedenfalls so vor ;-)

Ok, nach der morgendlichen Völlerei mit Sekt & Co. liegen wir ne Weile faul am Pool herum. Ich höre Musik mit meinem neuen HTC-Telefon. Vor ein paar Tagen habe ich das Ding noch schnell mit einer 16GB Micro-SD Karte aufgerüstet. Nun ist echt viel Musik drauf und ich benutze meinen iPod derzeit eigentlich gar nicht mehr. Der integrierte HTC-Audio-Player hat eine Sound-Einstellung mit dem Namen “SRS”. Aktiviert man das geht mit guten Kopfhörern eigentlich gar nichts mehr, es bumst und dröhnt dann nur noch. Aber mit den kleinen Ohrhörer von meinem iPod klingt das dann eigentlich ganz gut. Die kleinen Dinger hören sich dann fast wie “erwachsene” Lautsprecher an – mir gefällt das! Also liegen wir faul am Pool. Ich poste meinen Status bei Facebook, Sandra liest einen echt blutrünstigen Krimi über einen Serienmörder. Abends bekomme ich die Details erzählt. Das erinnert alles ein wenig an SAW 1-17 – oder gibt es schon 18 Teile? Egal, es erinnert mich daran. Während der ausführlichen Schilderung der Ereignisse kommt mir in den Sinn, dass Fabian mir neulich erklärt hat, dass es sich bei diesen Folter-Filmen und Geschichten um ein völlig neues Unterhaltungsgenre handelt: “Tourture-Porn” nennt man das jetzt! Sehr bildlich, sehr krass, sehr SAW…

Jedenfalls höre ich mit dem neuen Telefon die Musik die ich schon vor 30 Jahren gehört habe. Irgendwann komme ich bei LOGOS von Tangerine Dream an. Da hat mich bei meiner Schallplatte schon immer dieses Knacksen gestört. Heute im Jahr 2010 höre ich es via SRS auf einem Hightech Gerät als MP3 Datei und es knackst immer noch – es ist ein “RIP” von einer Schallplatte – das ist wahre Evolution! 30 Jahre später ist alles anders und doch immer noch gleich – alles bleibt anders könnte man sagen!

Es ist Weihnachten, die Sonne scheint bei 25°C und wir sind einfach nur faul – was für ein Urlaub!

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Knipsbild mit dem HTC Desire HD

So um 13h gibt es echte Belgische Pommes Frites von einer authentischen Belgischen Köchin – dementsprechend schmecken sie auch – einfach großartig. Danach fühle ich mich wie einer der bekannten Belgier aus Gallien, wo Obelix – nur ohne Superkräfte :-)

Um 14h machen wir uns langsam an die Tagesplanung. Es geht mir dem Auto zum westlichen Zipfel der Insel. Punta de Teno heißt das hier. Ich hoffe auf einen tollen Sonnenuntergang über La Gomera, die schweren Wolken haben sich ja über Nacht verzogen. Kurz vor Schluss müssen wir eine Straße passieren die bei Wind und Regen sehr gefährlich ist. Heute ist es aber sonnige und ruhig, es ist zwei Tage nach dem Sturm und ich hoffe drauf, dass die dicksten zuletzt abgestürzten Felsbrocken inzwischen weggeräumt sein werden. Das klappt auch alles ganz gut, nur Sandra hat echt Angst, dass da noch einer dieser 100 Kg schweren Brocken durch das Dach unseres Autos sausen und den Hebel der Handbremse verbiegen könnte. Aber es geht alles gut :-)

Wir halten ein paar hundert Meter vor dem kleinen Leuchtturm, parken unser Auto, packen alles zusammen und wandern ein wenig den Berg hinauf. Es sind nur 70 Höhenmeter und das geht alles ganz einfach. Auf dem Weg liegen allerdings viele lose runde Brocken und in der Dunkelheit wäre es wenig witzig hier zu stürzen! Aber wir haben eine kleine Taschenlampe dabei und im Zweifel muss man den Rückweg antreten bevor es wirklich finster ist.

Hier die Auswertung dieser winzig kleinen Wanderung ;-)

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An einem Punkt mit Blick über den Hang, den Leuchtturm und guter Sicht auf La Gomera machen wir dann Rast. Es sind noch zwei Stunden bis Sonnenuntergang. Sandra liest ihre blutige Geschichte und ich packe ganz in Ruhe meine Fotosachen aus. Es gibt ein paar kleine Videos mit dem neuen Telefon und ansonsten warten wir auf den Sonnenuntergang. Sandra wird es schließlich zu kalt, sie geht schon einmal zurück zum Auto. Das liest sie dann weiter. Als es dunkel wird wird ihr so allein da untern ganz mulmig. Sie verriegelt das Auto von innen, schaltet die Innenbeleuchtung ein und liest fleißig weiter.

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Noch ein Knipsbild mit HTC Desire HD – Unser Auto parkt unten an der linken Spitze der Plantage. Der rote Farbkleks ist Sandra.

Während dessen steht ich hinter zwei klickenden Kameras. Die D2x macht alle 10s ein Bild mit einem 20mm Weitwinkel und einem kräftigen Grauverlaufsfilter. Mit der D300 mache ich mit verschiedenen Objektiven eine Belichtungsreihe nach der Anderen. Schließlich kommen fast 16GB Bildmaterial zusammen, leider sind fast alle Bilder gleich. Und auch der Sonnenuntergang ist nicht wie erhofft. Es gibt keinen dramatisch roten Wolkenhimmel. Statt dessen versinkt die Sonne innerhalb von etwa 30 Sekunden einfach hinter den Wolken über La Gomera. Man kann nicht immer Glück haben.

Während ich meine Sachen zusammenpacke wird es dann dunkel. Der Himmel färbt sich violett, eigentlich ist es jetzt die beste Zeit für ein paar schöne Fotos. Aber Sandra wartet und ich habe dummerweise meine hohen Wanderschuhe nicht angezogen. Also geht es im letzten Tageslicht ein wenig wie auf rohen Eiern den Abhang hinunter zum Auto.

Sandra ist froh als ich endlich wieder zurück bin. Wir wenden unseren Opel und fahren zum Monasterio in Los Realejos. Es ist ein altes Kloster, das ein deutscher Wirt um- und zu einem Restaurant ausgebaut hat. Ich glaube er betreibt auch das Café de Paris und die Deutsche Bäckerei in Puerto de la Cruz. Jedenfalls ist es immer wieder witzig dort. Die Kellner sind ausgesprochen nett und freundlich. Als ich ein “Cerveza Grande” bestellt fragt mich der kanarische Kellner ob es zwei oder nur einen Liter groß sein soll :-) Sandra isst das legendäre Kaninchen. Es ist super und wir rätseln, ob es von der Insel oder aus einer Kaninchenzucht aus Polen stammt… Ich essen einen typische Kanarischen Eintopf aus Kichererbsen, der ist hier immer wieder wirklich gut. Danach gibt es eine Chorizo mit Zwiebeln, lecker. Das ist eine gut gewürzte Bratwurst mit Paprika etc. – wirklich gut!

Später auf der Finca sind wir dann todmüde und fallen einfach nur noch ins Bett. So entspannt kann Weihnachten sein!

Hier noch ein paar Exemplare meiner relativ mageren “Ausbeute”:

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5s vor Sonnenuntergang

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Ein paar Minuten nach Sonnenuntergang

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Und noch mal kurz vor “Abmarsch” als es begann noch einmal ganz kurz richtig schön zu werden.

Mein Fazit: Man kann nicht immer gewinnen und morgen kann man es ja erneut versuchen :-]


Heiligabend

Unser Heiligabend 2010 beginnt ganz entspannt. Nach dem Frühstück treffen wir uns in La Paz – dem “Deutschen Viertel von Puerto de la Cruz” – mit Wolfgang und Karin. Es gibt Kaffee und ein Schwätzchen und die neuesten Inselgeschichten. Dann hoch zum frisch renovierten Mirador Humboldt. Dort gibt es Hamburger und Bier – ungewöhnlich zubereitet, aber nicht schlecht.

Wolfgang spendiert uns danach noch für eine Weile den Zugang zu seinem tollen WLAN – DANKE :-)

Endlich kann ich mal meinen BLOG aktualisieren ;-)

Später gibt es dann bei Jo und Caro ein 5-Gänge Menü mit “Wildschwein” als Highlight!!

Das war er dann auch schon, der entspannte heilige Abend auf Teneriffa.


Der erste Morgen

Sandra hat sich langsam wieder aufgerappelt. 12h “gesunder natürlicher Schlaf” kann Wunder bewirken! Als ich das erste Mal die Augen aufschlage, liegt Sie regungslos neben mir. Ein wenig erschrocken greife ich nach ihrer Hand, sie noch warm, Gott sei es gedankt.

Beim Frühstück weiß ich gar nicht was ich zuerst nehmen soll, so gut ist das hier alles. Es gibt frische Säfte, Rührei mit Speck, selbst gebackene Brötchen und und und…

Großartig!!!

Während Sandra am Pool liegt bloggen ich dann auf dem neuen HTC Desire HD. Hier im Freien habe ich sogar 3G Empfang :-)


Glücklich angekommen

Der Flug war lang und anstrengend, aber wir haben es geschafft!! Unser Mietwagen ist nagelneu, gerade mal 1500 km stehen auf dem Tacho. Den Weg finden wir wie im Schlaf. Die Begrüßung ist herzlich wie immer und das Abendmenü ist der Hit. Kurz vor 23h müssen die Kids von Jo und Caro ins Bett, kein schlechter Zeitpunkt auch zu gehen. Schnell noch mit dem kleinen Androiden ein wenig bloggen und dann ab ins Bett. Was für ein Tag ;-)


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