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OS-X Mavericks – Was bringt das Update?

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Die Nikon F3 wurden von 1980 bis ist Jahr 2002 hergestellt. Die Nikon D2x wurde nur noch von 2005 bis 2008 gefertigt und die eigentlich noch brandneue Nikon D5200 wurde vor einigen Tagen bereits durch die D5300 abgelöst. Man fragt sich wohin diese immer kürzeren Produktzyklen noch führen sollen.

Bei Notebooks ist es nicht viel anders. Mein neues tolles MacBook Pro mit 15″ Retina-Display ist erst ein paar Wochen alt, da gehört es auch schon wieder zum alten Eisen. Oder etwa doch nicht? Nicht so ganz, wie wir gleich sehen werden…

In der neuen Version wurde im wesentlichen eine neuer Grafikchip verbaut. Und der Werbung kann man entnehmen, dass die Laufleistung des Akkus verlängert wurde. Die Verlängerung der Laufleistung des Akkus basiert aber im wesentlichen auf Optimierungen des Betriebssystems das aktuell als OS-X Mavericks angeboten wird. Das Upgrade vom eigentlich noch ganz frischen OS-X Mountain Lion ist kostenlos und so kommen auch Notebooks die schon ein paar Wochen alt sind in den Genus der neuen Features.

Also schauen wir mal was das bedeutet. Um OS-X Mavericks zu installieren startet man einfach den “Apps Store” und schon wird das kostenlose Update angeboten.

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Der Download dauert trotz DSL 16.000 fast eine Stunde. Zur Installation ist ein Neustart fällt, weitere 30 Minuten später ist das Update schon fast erledigt.

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“Schon fast” deshalb, weil weitere Downloads anfallen. iMovie, Pages, Numbers, Keynote, iTunes, Safari, es gibt fast nichts was nicht ebenfalls aktualisiert werden müsste. Aber schauen wir uns zunächst das Update im Detail an.

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Hier sehen wir nun die Programme die ebenfalls aktualisiert werden sollten.

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Schaut man sich unmittelbar nach dem Update die Liste der verfügbaren Softwarepakete an, so sollte man sich nicht davon irritieren lassen, dass sowohl das bereits installierte als auch das etwas ältere OS-X zum “Laden” angeboten werden. Hier also nicht klicken.

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Insgesamt müssen Daten mit einem Volumen von fast 10 GB heruntergeladen uns installiert werden. Hat man zwei Notebook, so fallen 20 GB an, bei drei Notebooks sind es 30 GB und wer wie ich noch einen Mac Mini in der Ecke stehen hat, der kommt auf 40 GB. Hier können alle Anwender aufatmen die noch eine echte DSL-Flatrate ohne Volumenbegrenzung haben.

Doch was bringt der ganz Datenwahnsinn? Auf der Apple Webseite wird man schnell fündig. Es ist die Rege von satten 200 Verbesserungen, das klingt erst einmal wirklich gut. Schauen wir ins Detail…

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Mit iBooks versucht Apple an de Erfolg des amazon Kindle-Konzeptes anzuknüpfen. Das Lesen digitaler Bücher liegt im Trend und nun kann man seine Urlaubslektüre auch bei Apple kaufen. Meiner Meinung nach ist das kein echtes Killer-Feature, denn wer schon einen Kindle oder ähnlichen E-Book Reader hat, der will seine Bücher sicher nicht auf dem Notebook lesen. Für alle die noch nichts mit Kindle & Co. zu tun hatten mag dieses Feature jedoch ganz willkommen sein.

Al nächstes schauen wir uns mal die neue Karten-Anwendung an. Auf den ersten Blick sieht das alles sehr nach Google-Earth aus. Was jedoch auffällt sind die wirklich langen Ladezeiten bis die Karten endlich aufgebaut sind. Meinen Versuch eine Route von Bonn nach Genua zu berechnen habe ich nach etwa 5 Minuten abgebrochen…

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Wer ein aktuelles iPhone besitzt, der kann sich eine geplante Route mit seinem mobiles Gerät synchronisieren. Für mich als Nutzer eines “echten GPS Gerätes” wäre es ganz interessant wenn man die Routen bspw. als GPX-Datei exportieren und an ein GPS-Gert übertragen könnte. Aber zum Suchbegriff GPX (das ist das gängigste Austaschformat für Geodaten) findet man in der Online-Hilfe leider keinen einzigen Treffer. Für eine echte Kartenanwendung ist das meiner Meinung nach wirklich ziemlich armselig.

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Was ist noch neu? Man kann nun ein zweites Display anschließen! Eingefleischte Apple Fans werden jetzt vielleicht in frenetischen Jubel ausbrechen. Aber mal ganz ehrlich, wer vor  5 oder 6 Jahren ein DELL Notebook mit Windows XP und einer Docking-Station verwendet hat, der konnte zusätzliche zum internen Display ZWEI WEITERE 24″ Displays anschließen, sogar via DVI. Dass dies beim fortschrittlichsten “Betriebssystem aller Zeiten” nun als tolles Feature angepriesen wird ist fast unfreiwillig komisch. Aber es gibt etwas das man in der ach so bösen Windows-Welt meist nicht kennt. Man kann den zweiten Monitor via WLAN in Verbindung mit einem Apple-TV ansprechen. Das kann ganz praktisch sein. Ich habe ein Apple-TV im Schlafzimmer und eines im Wohnzimmer, also musste ich dieses neue Feature sofort mal ausprobieren. Die Integration funktioniert recht gut. Aber bereits beim Versuch auf dem via WLAN angeschlossenen zweiten Monitor (Ein älterer LCD-Fernseher mit 720p Apple-TV Generation 2) kam dann Ernüchterung auf. Alle YouTube-Videos ruckeln und es macht so keinen Spaß parallel ein Video auf dem Fernseher laufen zu lassen.

In der Praxis wird man dieses Feature also eher selten sinnvoll nutzen nutzen können.

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Schauen wir uns mal die an OS-X Mavericks angepassten Programme an, die man allerdings zusätzlich kaufen muss! Hier gibt es ein paar Neuerungen, aber die Liste der Features ist mehr als überschaubar. Im wesentlichen wurde hier die iCloud eingebunden und es gab kleine Detailverbesserungen die letztlich notwendig waren um die Akku-Laufzeit zu verbessern.

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Beim kurzen Test starten alle Programme ohne Probleme und es scheint alles soweit problemlos zu funktionieren.

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Für mich als eingefleischten Fotofan sind natürlich die Fotoprogramme von größtem Interesse. Hier gibt es keine Änderungen zu vermelden, es bleibt alles beim Alten und das ist auch ganz gut so.

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Mit Logic Pro spiele bastle ich ganz gern ab und zu herum. Meine ersten Gehversuche mit Midi-Sequencern und elektronischen Klangerzeugern liegen schon fast 30 Jahre zurück. Doch die Liebe zu dieser Software-Gattung ist geblieben und daher ist es natürlich wichtig, dass Garage-Band und Logic weiterhin gut funktionieren.

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Nicht für jedes Software gibt es eine OS-X Version, so muss ich immer mal wieder in die Windows-Welt ausweichen. Dies lässt sich über den Parallels Desktop sehr einfach bewerkstelligen. Auf dem neuen Notebook startet das Windows 8 in einigen wenigen Sekunden und die Einbindung in das OS-X ist nahezu vorbildlich gut gelungen.

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Egal ob Powerpoint, Word, Excel, Visual Studio 2013, es funktioniert auch mit OS-X Mavericks alles wie gewohnt. Und während ich kurz ausprobiere ob noch alles funktioniert schummeln sich auch schon wieder Updates für den Adobe Acrobat Reader und vieles mehr auf die virtuelle Windows-Festplatte :-)

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Hier noch ein Screenshot von Windows 8 unter OS-X. Es funktioniert recht gut, aber mit dieser Kacheloberfläche kann ich mich noch immer nicht so wirklich anfreunden. Daher habe ich auf allen Windows 8 Rechner bislang die kostenlose “Classic-Shell” installiert. In den Optionen dieser Software kann man die Kacheloberfläche abschalten, ok sie ist nicht ganz weg aber sie mogelt sich nicht immer wieder in den Vordergrund. Alles in allem läuft das Windows 8 in Verbindung mit dem Parallels Desktop auf meinem Notebook sehr gut und sehr flüssig. Hier hat sich die ausgiebige Detailarbeit ausgezahlt die man bei Microsoft investiert hat um dieses Betriebssystem für etwas leistungsschwächeren Tablet-PCs zu optimieren.

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Fazit

OS-X Mavericks scheint stabil und gut zu funktionieren. Wer Wert auf maximale Akku-Laufzeit legt, der sollte sich ein paar Stunden Zeit nehmen und das Update ausführen. Wirklich wichtige Neuerungen scheint es auf den ersten Blick nicht mitzubringen. Aber solange es schnell und flüssig funktioniert, spricht auch nichts dagegen diese neue OX-X Version zu installieren, zumal das Update abgesehen vom extrem hohen Datenvolumen wirklich problemlos ist.

Mein Fazit: Daumen hoch für OS-X Mavericks


Mein Leben mit dem Apple TV

Zu Beginn der letzten Woche habe ich mir mehr oder weniger aus einer Laune heraus ein Apple TV bestellt. Das super schnelle ONE-CLICK von amazon.de ist in der Mittagspause auf dem Android-Telefon doch verführerisch… Drei Tage später war es auch schon da und das Ding funktioniert nun auch zum größten Teil recht gut. Was noch nicht funktioniert, könnt Ihr Euch in diesem kleinen Video anschauen.

Es war wirklich spät als ich es auf genommen habe und dass die Kamera etwa schief steht konnte man auf dem kleinen Display der Nikon D7000 nicht so richtig gut erkennen. Auch hätte ich die Belichtungsautomatik abstellen sollen, damit es nicht bei jedem Bildwechsel hell und wieder dunkel wird.

Danach habe ich noch mit der neuen “ONE FOR ALL” Universal-Fernbedienung herum gespielt. Inkl. eines Adapters für die Sony Playstation 3 kostet diese Fernbedienung bei Conrad Elektronik knapp 40 Euro. Der Adapter ist eine kleine schwarze Kiste die Infrarot-Signale in Blue-Tooth-Signale umsetzt. Dieser Adapter benötigt zwei Mignon Zellen und wird einfach irgendwo in Reichweite der PS3 aufgestellt. Danach muss er über das Menü der Playstation als “Fernbedienung” registriert werden. An der Fernbedienung muss man dann noch einstellen, dass man für Spiele eine Playstation und keine XBox verwendet. Und schon klappt es mit dem Nachbarn. Allerdings hatte ich es mit anders vorgestellt!! Diese Fernbedienung hat keine PS3 typischen Symbole. Also farbige Quadrate, Kreise usw. Alles geht, ist aber verstreut über die Tasten der Fernbedienung. Wer sich merken kann wo hier das Dreieck und wo der Kreis ist bekommt von mir ein Stück Pflaumenkuchen spendiert!

Im direkten Vergleich zu einer Logitech Harmony One muss ich sagen, dass die Harmony One zwar ein mehrfaches kostet aber auch deutlich angenehmer zu bedienen und zu programmieren ist.

Bei der Logitech Harmony One kann man bspw. festlegen, dass

  • die Lautstärke über einen AV-Receiver  gesteuert wird
  • die Fernsehprogramme über einen DVB-T Empfänger umschaltet werden
  • der Fernseher auf EXT-1 stehen muss
  • der AV-Receiver in den Modus “TV” gebracht werden muss

Mit der ONE FOR ALL geht das auch, aber alles der Reihe nach und man muss ständig zwischen TV-Modus, Verstärker-Modus usw. hin und her wechseln. Das ist umständlich und irgendwie nervig…

In den nächsten Wochen werde ich mal versuchen diese beiden Fernbedienungen einander gegenüber zu stellen. Vielleicht hat ja jemand von euch auch einen ganzen Haufen unterschiedlicher Fernbedienungen im Wohnzimmer liegen und ist total genervt, dass das nicht alles mit einem gerät zu bedienen ist.

Aber auch “Negativ-Beispiele” haben vielleicht für euch einen gewissen Lerneffekt!

Aber eigentlich geht es ja um das neue Apple TV! Also Fim ab in 720p…


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 4

Als ich nach einem langen schwül warmen Sommertag noch vor dem großen Regen zurück im Appartement bin, liegt da ein Karton von amazon, super! Im riesigen Karton ist eine winzig kleine Seagate Momentus XT 500GB – die neue Hybridfestplatte! Ein kurzer Größenvergleich zeigt, das Ding sollte in den Mac Mini hineinpassen. Kurz die Hände waschen und die verschwitzten Klamotten ausziehen und dann geht es begleitet von einem leckeren kalten Bier gleich ans Werk.

Die Platte passt auf Anhieb, aber es sind drei Kabel abgerutscht die zu den WLAN-Antennen führen. Die Stecker sind so winzig, dass man sie kaum sehen kann. Auch habe ich weder viel Licht noch eine Lupe. Blöd ist das, aber nach einer Weile stecken alle drei Kabel fest auf der Platine und der Mac ist fast wieder zusammen. Drei der vier Schrauben passen auf Anhieb. Nummer vier will einfach nicht. Man kann auch nichts sehen, ich versuche bestimmt 10 Minuten lange diese doofe Schraube dahin zu drehen wo sie mal war, keine Chance. Ok, der Mac wird auch mit drei Schrauben nicht gleich auseinander fallen. Und bevor noch eines dieser fragilen Kabel abbricht, lassen wir einfach alles wie es ist.

Dann werden die billige Lasermaus und die neue 2 TB große 3,5″ USB 2.0 Festplatte angeschlossen. Mit einem kleinen Kloß im Hals schalte ich den Mac ein. Das Gehäuse ist noch offen, wer weiß wofür das gut ist. Nach einer Weile findet er das Backup welches ich am Montag auf die externe Festplatte gemacht habe und startet tatsächlich von der externen Platte, das ist cool! Mit einem Windows-PC hätte das nicht funktioniert! Der Startvorgang dauert ziemlich lange, USB-2.0 ist eben doch ein Flaschenhals. Aber dann ist der Mac da. Nummer 5 lebt – großartig!

Nach ein bis zwei Minuten  meldet der Mac, dass er eine nicht initialisierte Festplatte gefunden hat, super! Mit dem Festplatten Dienstprogramm wird die neue Momentus XT partioniert und formatiert. Beim Mac heißt das schlicht und ergreifend “Festplatte löschen” – ok… Als sie “gelöscht” ist, kann der Restore-Vorgang beginnen. Ich schaue es mir eine Weile an, der Mac schaufelt via USB 2.0 etwa 1,5GB pro Minute auf die neue interne Festplatte. Der gesamte Restore wird also etwa drei Stunden dauern. Prima, da kann ich am Mac Book den Film schneiden den ich gestern auf der Tour mit Hermann gemacht habe.

Das ist echtes Parallel-Processing!!

Und kur vor Mitternacht funktioniert der kleine Mac dann tatsächlich wieder!!

Mission accomplished! Gute Nacht :-)

 


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 3

Nachdem ich gestern bei Conrad hier in Mainz nicht das bekommen habe was ich wollte, habe ich heute überlegt in der Mittagspause schnell mit dem Motorrad zum MediMarkt oder Saturn zu fahren. Aber diese Läden sind meist auch nicht besser sortiert als ein Conrad. Statt mich mit dem Motorrad durch die Stadt zu quälen habe ich die Mittagspause genutzt und mit bei amazon.de eine Seagate Moments XT mit 500GB bestellt. Mit Express Lieferservice sollte sie morgen hier sein. So hatte ich heute frei und konnte mit Kumpel Hermann eine tolle Motorradtour zum Feldberg machen. Genial!

Die Seagate dreht mit 7200 U/min. Damit ist sie deutlich schneller als die Mehrzahl der Festplatten die es für Notebooks gibt. Aber sie ist damit auch lauter und braucht mehr Strom! Und, es ist eine Hybrid-Festplatte. Wenn es so funktioniert wie Seagate es verspricht, dann werden häufig benutzte Dateien automatisch in einem kleinen schnellen SSD-Speicherbereich vorgehalten. Traut man den Versprechungen aus dem Internet, so bringt allein das einen ziemlichen Performance-Boost. Aber mal abwarten ob ich den Mini Mac überhaupt wieder zusammen bekomme, ohne dass etwas kaputt gegangen ist…

So sieht die neue Platte aus – ich hoffe sehr, dass sie auch wirklich morgen ankommt! Sonst muss ich wieder Motorrad fahren…

Hier gibt es weitere Infos zur Festplatte: http://www.seagate.com/www/de-de/products/laptops/laptop-hard-drives


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 2

Als Tobias und ich uns trennen ist es schon nach Mitternacht und wir sind beide ziemlich müde. Doch mir lässt das alles keine Ruhe. Das Backup auf die neue 2TB Platte ist durch. Ich starte den Mac neu und drücke während er neu hochfahren will auf meiner Blue-Tooth Tastatur die Alt-Taste. Der Mac zeigt danach ein Menü, mit dem Magic Trackpad kann ich nichts auswählen aber ich habe ja ein gute alte USB-Kabelmaus angeschlossen! Ich wähle die externe USB-Platte als Start-Medium und tatsächlich, der Mac startet von dieser Platte!! Ok, das scheint zu klappen! Ich fahre ihn wieder runter und danach muss der neue Spachtel ran. Nach ein paar Minuten ist der Safe geknackt – der Mac Mini liegt in zwei Teilen vor mir!

Nun werden ein paar Schrauben rund um das DVD-Laufwerk gelöst und danach vier Schrauben die den Torso aus schwarzem Kunststoff am weißen Unterteil festhalten. Die Airport-Antenne lässt sich sehr einfach aus ihrer Verankerung lösen. Ein überaus fragiles Flachkabel muss noch gelöst werden und dann ist der Mac erneut geteilt. Das Airport-Kabel hat sich gelöst, aber es ist nichts abgebrochen, es ist nur ein Stecker abrutscht. Dennoch keimen in mir Zweifel, ob das Ding nach dem Zusammenbau wieder funktionieren wird, aber wir werden sehen!

Noch einmal vier Schrauben und ein Stückchen Klebeband werden gelöst, dann hängt die Festplatte schon fast daneben. Es scheint noch ein Sensor oder etwas ähnliches an der Festplatte zu kleben, aber man kann ich einfach abziehen. Danach lässt sich die Festplatte herausnehmen. Es ist eine ganz normale SATA-Platte – so wie ich sie kenne und in der 1TB “Verpackung” erwartet hätte. Morgen gehe ich mal mit dieser Festplatte los und versuche etwas zu besorgen was ähnliche Abmessungen hat. Toll wäre ja eine SSD mit 256 GB oder etwas ähnliches. Aber das löst mein Platzproblem nicht. Der Mac würde damit deutlich schneller aber eben nicht “größer” und ich wäre dazu verdammt, grundsätzlich eine zweite USB- oder FireWire-Festplatte daneben liegen zu haben.

Also werde ich morgen mal versuchen eine 750er oder 1000er SATA Platte zu bekommen. 7200 U/min wären toll, aber das hat hier in Mainz fast kein Laden. Das müsste ich irgendwo bestellen und dann tagelang auf die Lieferung warten. Ich werde also einfach mal mein Glück versuchen, mal schauen was passiert. Wenn alle Stricke reißen kann ich in ein paar Monaten vielleicht den ganzen Spaß mit einer dann vielleicht halbwegs bezahlbaren großen SSD wiederholen.

Hier noch ein paar Fotos des zerlegten Mac Mini:

Falls ich den Arbeitsspeicher auch mal aufstocken will, habe ich hier gleich ein Foto davon :-)

So, nun aber ins Bett, es ist 1:22 – gähn… Teil 3 gibt es dann morgen!


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 1

Seit die kleinen GoPro Kameras bei mir wohnen wird es auf den heimischen Festplatten eng. Eigentlich habe ich ja noch wirklich viel “Leerkapazität”, aber verteilt auf diversen externen Festplatten. Nichts ist wirklich vernünftig sortiert, es ist ein teilredundanter chaotischer Datenbestand. Vielleicht sollte ich mal anfangen Aufkleber auf die Platten zu machen. So etwas wie USA 2009, Norwegen 2009, Teneriffa 2009 usw. Je Reise eine Platte? Warum nicht? Früher hat man nach jeder Reise für 100 Mark Bilder machen lassen und sie in ein Fotoalbum geklebt, warum sollte man nicht einfach für jede Reise eine externe Platte kaufen, einen großen Aufkleber drauf machen und sie dann in den Schrank legen? Ich denke ich werde diesen Gedanken mal verfolgen :-)

Aber heute soll es um etwas anders gehen! Filmt man mit zwei GoPro Kameras in 720p eine Motorradfahrt die 2 Stunden dauert, so hat man etwa 14GB Videomaterial beisammen. Um dies alles mit iMovie auf dem Mac zu verarbeiten, muss man die Videos importieren und das braucht viel Platz auf den eingebauten Festplatten. Diese haben bei meinem MacMini 320GB und bei meinem MacBook Pro nur 250 GB. Sprich, sie platzen seit Tagen aus allen Nähten. Egal welches Video ich verarbeiten will, ich muss erst immer ein anderes Video löschen, auch wenn es noch nicht ganz fertig ist. Es fehlt einfach der Platz auf der Festplatte. Da muss sich also etwas ändern!

Nachdem ich heute um 5h aufgestanden und im Morgennebel mit dem Motorrad nach Mainz gefahren bin, ist es fast ein kleines Wunder, dass nachmittags die Sonne scheint. Um 19h bin ich in Mainz bei Conrad Elektronik. Auf der Webseite gibt es ein paar sehr interessante Festplatten die man in den Mac einbauen könnte. Leider sind sie dann alle nicht vorrätig. Online würde etwas gehen, aber gleich mitnehmen ist einfach nicht. So ein Mist, nun bin ich bei gefühlten 30°C mit dem Moped quer durch Mainz gefahren und nun haben die einfach gar nichts von dem da was ich haben möchte. Aber es gibt eine preiswerte 3,5″ 2TB Festplatte mit externem Netzteil, darauf könnte ich mein Backup machen. Also rein ins Körbchen. Dann ist da noch eine 2,5″ Festplatte mit USB 3.0 und 1TB. Die könnte man aus dem kleinen Gehäuse rupfen und in den Mac einbauen, also rein ins Körbchen. Eine Etage tiefer gibt es ein preiswertes Schraubendreher-Set. Einen Spachtel hätte ich noch gern. Der MacMini ist nur zusammen gesteckt und man braucht einen Spachtel um ihn zu öffnen. Aber bei Conrad Elektronik gibt es nichts was passen würde. Also zurück durch den Feierabendwahnsinn und die vielen Baustellen. Kurz vor Ladenschluss bin ich total verschwitzt beim Bauhaus in Mainz Weisenau.

Mit Helm und Mopedklamotten geht es im Laufschritt in die Farbenabteilung, aber einen Spachtel finde ich dort nicht. Während ich die Durchsage höre, dass der Laden gleich geschlossen wird, finde ich einen Spachtel und ein preiswertes Set sehr dünner Japanspachtel. Das könnte gehen, schnell zur Kasse, raus in die Sonne und ab damit in einen der Koffer am Motorrad. Schön sind sie ja nicht, aber doch sehr praktisch die Dinger!!

Im Appartement angekommen wird die 2TB Platte gleich neu formatiert, mit dem Apple eigenen Dateisystem HPFS – versteht sich!!

Dann wird ein Backup-Programm installiert und ein Backup angeworfen. Die 320er Platte ist fast voll, das Backup dauert Stunden! Während der Mac vor sich hin arbeitet überlege ich, wie ich den Mac später per USB von diesem Backup starten kann. Ob das klappt? Na wir werden sehen!

Dann kommt mein Nachbar Tobias. Während wir quatschen versuche ich mit einem Messer die kleine 2,5″ 1TB Festplatte aus ihrem Gehäuse zu fummeln damit sie später in den Mac eingebaut werden kann. Zwischen Quatschen, Bier und M&Ms rutscht sie mir dann aus der Hand und knallt auf den Boden. Super, so kann man sie auch zerstören… Irgendwann ist das Plastik-Gehäuse dann mit dem Messer aufgehebelt und wir beide staunen nicht schlecht als wir sehen, dass die USB-3.0 Schnittstelle hier direkt an die Festplatte angelötet ist. Eigentlich hätten wir eine SATA Festplatte erwartet die in einer kleinen Platine steckt die dann den USB 3.0 Anschluss hat. Aber so wird das inzwischen nicht mehr gespielt. Diese Festplatte ist auf das absolute Minimum reduziert. Und damit ist sie für den Einbau in den MacMini leider nicht zu gebrauchen. Na, falls sie den Sturz überlebt hat kann ich sie ja künftig benutzen um die vielen GoPro Videos darauf zu “lagern”.

Morgen mache ich dann im MediaMarkt oder Saturn einen neuen Anlauf, mal sehen was die so liefern können. Sobald ich etwas gefunden habe, dass halbwegs in den Mac hineinpasst, werde ich Euch hier ein paar “Umbaufotos” zeigen. Heute habe ich leider nur das Foto der kleinen USB 3.0 Festplatte – Für alle die das ebenfalls kaum glauben können… (Anklicken für Originalgröße)


Wenn der Vater mit dem Sohne

 

Ich glaube so hieß mal ein alter Film mit Heinz Rühmann – wie dem auch sei – heute wollen mein Sohn und ich eine kleine Motorradtour machen. Er hat um 13h20 die Schule aus und ich will ihn um 14h bei der Mama abholen. Ein Stunde vorher werfe ich noch einen Blick auf mein Telefon, da ist eine SMS von Leon. “Hi Papa, es ist 7:17 und ich bin gerade aufgestanden. Es regnet, sollen wir nicht heute lieber etwas anderes machen?” Ein kurzer Blick aus dem Fenster, der Himmel ist schwer bewölkt aber vielleicht haben wir doch Glück. Ich antworte ihm per SMS, dass wir es doch versuchen sollten.

Kaum ist die SMS raus, da fängt es an zu regnen. Was für ein Mist. Während ich überlege was wir statt einer Motorradtour machen könnten, hört es nach einigen Minuten schon wieder auf und die Sonne kommt durch. Na wer sagt es denn! Es ist Juli und das Wetter ist wie im April. Ok, doch schnell in die Mopedklamotten steigen und los. Als ich bei Leon ankomme ist er schon abfahrbereit. Schnell den Helm auf den kleinen Kopf, den “Sicherheitsgurt” um den Papa geschlungen und schon geht es los.

Wir wollen zum Café Fahrtwind und dort eine große Portion Fritten mit Ketchup und Mayonnaise essen. Ich habe die neue kleine GoPro Kamera an meinem Motorrad montiert, schnell aktivieren das Ding und den Auslöser drücken, schon geht es los. Wir fahren ein Stückchen Autobahn und dann bei Grafschaft ab in die hügelige Landschaft der Voreifel. Etwa 30 Minuten später sind wir schon am Café Fahrtwind. Es ist nicht viel los auf den Straßen und am Café Fahrtwind sind wir die einzigen Gäste, so kenne ich das gar nicht. Es gibt einen kleinen Plausch mit dem supernetten Chef und die Fritten bereitet er uns höchst persönlich zu – prima :-)

Als wir uns mit unserem Malzbier draußen hinsetzen wollen gibt es ein paar Regentropfen. Ob wir besser reingehen? Gedacht getan! Doch die Regentropfen hatten sich irgendwie verirrt, es bleibt alles trocken! Als wir unsere Fritten aufgegessen haben, geht es wieder weiter. Schnell die GoPro starten, das TomTom anwerfen und los. Eigentlich würde ich gern in Richtung Mosel fahren und dann am Rhein entlang zurück nach Bonn. Aber im Süden ist der Himmel so tief schwarz, das sieht aus als wäre der Weltuntergang nicht weit weg. Wir fahren zurück nach Ahrbrück und nehmen dann ein paar Straßen die ich gut kenne, die ich aber schon eine Weile nicht mehr gefahren bin. Für mich ist es in Heimspiel und während wir durch verwunschene Wälder düsen hoffe ich, dass es meinem Leon auch ein wenig Spaß macht.

In der Nähe von Ahrweiler machen wir noch eine kleine Pause und sind dann irgendwann zwischen 17h und 18h wieder in Bonn bei seiner Mama. Eine schöne Tour war das, leider hatten wir nicht so viel Zeit uns etwas zu erzählen. Beim nächsten Mal gehen wir vielleicht mal wieder zum Shoppen in die Stadt :-)

Auf dem Rückweg bin ich der Meinung, dass die kleine GoPro Kamera eingeschaltet ist. Später stelle ich dann fest, dass ich statt einer Video-Sequenz lediglich ein paar blöde Snapshots gemacht habe – schade – so ist die Runde nicht ganz vollständig. Das ist aus meiner Sicht der große Nachteil dieser kleinen Kamera, man kann während der Fahrt nicht sehen ob sie wirklich eingeschaltet ist. Das Display ist sehr klein und nicht beleuchtet. Die Bedienung mit den beiden Tastern ist ein wenig kryptisch und die blinkende kleine Leuchtdiode sieht man einfach nicht. Wäre sie auf der Oberseite, so hätte man eine gewisse Kontrolle. So kann man immer nur hoffen, dass alles ok ist. Später kommt dann die große Überraschung – oder eben auch nicht…

Man stelle sich vor, dass jemand mit dem Ding einen Fallschirmsprung macht, vielleicht sogar zusammen mit Kumpels und in toller Formation. Alles aufwändig, lange geübt und nicht ganz preiswert. Abends am Computer stellt man dann fest, dass die Kamera nicht richtig eingestellt war und es nur ein paar verwackelte JPGs gibt – ist doch blöd – oder?

Hier habe ich noch eine zweite Version des Videos, die ich mal auf die 20-fache Geschwindigkeit gebracht habe. So richtig gefällt sie mir aber nicht, ich finde sie einfach zu schnell. Die obige Version ist 8-fach beschleunigt, das gefällt mir besser und man ist beim Anschauen auch nicht ganz so knapp vor einem epileptischen Anfall :-)


Bonn nach Mainz im Zeitraffer

 

Es ist 17h am Donnerstag und ich kann schon ins Wochenende starten. Zuerst geht es vom Büro zum Appartement, umziehen, die sieben Sachen zusammenpacken und dann rauf aufs Motorrad. Über die Route habe ich mir keine großartigen Gedanken gemacht, ich will erst einmal raus aus Mainz und dann vielleicht mal Rhein entlang, aber mal sehen.

Die ersten paar hundert Meter ist noch alles gut. Es ist etwa 17:30 und es sind angenehme 25 °C, vor mir liegen ca. 150 Kilometer Fahrspaß – denke ich – doch es soll noch ganz anders kommen…

Kaum auf der Autobahn ist da ein riesiger Stau weil kurz vor dem Mainzer Tunnel ein Auto liegen geblieben ist. Als das durchgestanden ist will ich weiter bis Bingen auf der Autobahn fahren. Doch dann wieder ein Stau, nicht ganz so groß, aber auch nervig. Ich entschließe mich die Autobahn zu verlassen, doch diese Ausfahrt ist gesperrt. “Meine” Fahrbahn wird gerade neu asphaltiert. Es zwängen sich vier enge Fahrspuren auf endlosen Kilometern über die gegenüberliegende Seite der Autobahn. Die Zeit vergeht im Zeitraffer. Neben mir stehen dicke LKW und pusten mir den Ruß auf das Visier. Nach einer halben Stunde kann ich die Kupplung kaum noch ziehen, ich stehe jetzt insgesamt schon fast eine Stunde im Stau herum. Dann die Erlösung, es ist ein Auto liegen geblieben, ein Polizist steht daneben und winkt damit die Gaffer weiterfahren und den Stau nicht noch länger machen.

Endlich bin ich an einer Ausfahrt, es ist schon kurz vor Bingen. Also runter von der Autobahn, wer weiß was mich noch erwarten würde. Es geht über die B9 in Richtung Rhein. Bei Bingen muss ich anhalten. Der Gehörschutz, den ich mir kurz vor der Abfahrt noch schnell bei LOUIS für 5,95 Euro gekauft habe, ist schon wieder heraus gerutscht. Diese kleinen Silikon-Dinger sind ja nett, aber erst bekommt man sie in die Ohren nicht hinein und dann fallen sie von allein wieder heraus. Kann das im Sinne des Erfinders sein? Ich muss mal bei Hein Gericke schauen, ob die nicht etwas haben was in meinen Ohren besser funktioniert.

Nachdem die guten alten Ohropax in die Ohren gestopft sind geht es wieder weiter. Als ich um kurz vor 21h daheim ankomme bin ich fix und fertig. Fast vier Stunden hat die Fahrt ins Wochenende gedauert. Kurz lüften, etwa trinken und dann auf dem MacBook mal schauen wie die Video Sequenzen mit der neuen GoPro geworden sind.

Die Verarbeitung dauert ewig lang. Während dessen spiele ich mal ein wenig mit Photo-Booth herum. Das Ergebnis lade einfach mal so wie es ist bei YouTube hoch und verlinke es in einem kurzen Artikel. Als ich das Video dann anschaue sind Bild und Ton in keiner Weise synchron – was ist denn da schon wieder schief gelaufen?

Also alles löschen und ab ins Bett – meine Abonnenten werden sich fragen was das denn wohl ist – aber heute werden sie ja aufgeklärt :-)

Am nächsten Tag steht eine Motorradtour mit meinem Sohn auf dem Programm, um 14h soll es losgehen. Es ist also noch etwas Zeit um das Video zu schneiden und in den Wartezeiten mal den Staubsauger zu benutzen. Während die Reinigung der Wohnung schnell gute Formen annimmt, geht es mit dem Video nur schleppend voran. Die Datenmengen sind gewaltig. Der Film ist relativ schnell geschnitten, aber der Export ist langwierig. Das kleine MacBook arbeitet zwei Stunden vor sich hin um dann irgendwie abzubrechen, es ist kein Video auf der Festplatte. Ich starte neue und versuche allerhand, bis es schließlich klappt. Das Video hat in guter Qualität bei einer Auflösung von 720p satte 4,43GB !!!

Also eine zweite Version erstellen, doch es ist schon 13h und ich muss langsam los um meinen Sohn abzuholen. Das Video muss also noch warten.

Als ich spät am Abend wieder daheim bin, geht es weiter. In iMovie wähle ich “Exportieren mit Quicktime” und schraube so lange an den Einstellungen bis letztlich eine etwa 0,45GB große Datei entsteht. 10% der Originalgröße – das ist doch was – aber man sieht auch den Unterschied! Leider kann ich alles andere in diesem Leben wohl nicht mehr bei YouTube abladen :-) Also hoch damit.

Am nächsten Morgen ist es dann endlich geschafft – mein neues Video ist online :-)


Das Magic Trackpad am Mac Mini – Oder: Schon wieder machen, dass es geht…

Es ist 20h – ich habe Hunger. Fast alle Kollegen sind bereits daheim und Hauke findet wieder kein Ende – eben noch die letzten Änderungen einchecken… 30 Minuten später hechten wir im letzten Abblendlicht zum Auto, es regnet schon wieder. Schnell Haukes Koffer in den Kofferraum wuchten und dann ab zum besten Hotel der Welt. Die Fahrt dauert keine 5 Minuten und schon sind wir daheim. Schnell die Koffer aus dem Auto holen, ein paar Minuten später gibt es den legendären Käseteller und ein Glas Schneider Ursprung Jahrgang 2009 – was kann man sich auf dieser Welt sonst noch wünschen?

Es ist etwa 21h, die Mitbewohner trudeln langsam ein. Beim Ursprung gibt es einen kleinen Plausch mit den Lancaster-Mitarbeitern. Dann rüber ins Appartement, das neue echt total cool gestylte Magic Trackpad wartet darauf endlich am Mac Mini ausprobiert zu werden…

Kaum läuft der Mac ist das zweite neue Trackpad auch schon ausgepackt. Dumm nur, dass die Batterien der zugegeben sehr stylischen Apple Blue Tooth Tastatur nun völlig leer sind. Aber ich habe ein paar Akkus auf dem Sideboard – blöd – die sind auch leer – zuletzt vor ein paar Woche geladen – Selbstentladung ist ein überflüssiges Feature dieser Entergiespeicher… ABER es gibt ja noch die unergonomische Magic Mouse – endlich ist sie mal für was gut – und wenn es nur ein Batteriespender ist :-) Blöd nur, dass ich jetzt keine Maus mehr habe. Das Trackpad funktioniert noch nicht und die Maus nicht mehr – was tun??? Es gibt Rettung, neben dem fortschrittlichsten Computer aller Zeiten steht ganz verschämt ein ACER ASPIRE 1700 mit einer etwas älteren Logitech G5 Maus – gut, dass die auch am Mac Mini funktioniert – und WIE sie das tut – ganz ohne Batterien sogar!

Es ist schon wieder 10 Minuten später, ITunes spielt die “Orchestrale Körperverletzung” von George Lynch. Während good old George von sich hin fiedelt aktiviere ich das Magic Trackapd durch eine leichten Druck auf die rechte Seite. Ich öffne die Blue-Tooth-Optionen und kann das Magic Trackpad auf Anhieb zu den verbundenen Geräten hinzufügen – genial – es ist doch das fortschrittlichste Betriebssystem der Welt :-) Einige Sekunden später dann die Ernüchterung – das tolle neue Trackpad wird zwar unter Mac OS-C 10.6.4 erkannt, aber es funktioniert wie unter Windows 7 nur als ganz schlechter Ersatz für eine gute Maus. Es ist ein Update von Nöten – was auch sonst… Via Safari und UMTS Modem suche ich im Web herum und finde das Update zum Magic Trackpad…

MagicTrackpad-Update

Das Update hat 75,09MB – und das für etwas mehr als einen Maustreiber – Ok – Mac OS-X ist eben das fortschrittlichste Betriebssystem der Welt – da darf es eben mal etwas mehr sein. Dumm nur, dass ich über ein relativ langsames UMTS-Modem an die schöne neue Internetwelt angebunden bin…

Magic-Trackpad-Update-Screenshot

Während ich 20 Minuten lang auf den Download warte stellt das Betriebssystem fest, dass es ein paar Sicherheitsupdates gibt – alles zusammen nochmal 156MB  zusätzlich – versteht sich… Ich frage mich warum nur? Hat mir der freundliche Verkäufer im Saturn nicht erklärt, dass es für den Mac keine Viren gibt? Wenn es keine Bedrohungen gibt, warum werden dann Sicherheitsupdates bereit gestellt?

Ich warte eine halbe Stunde, George Lynch spielt ein Lied nach dem Anderen. Während ich warte starte ich mal via VM-Ware Fusion eine virtuelle Windows Installation und starte dort den Download für den Live Writer der von der “dunklen Macht” kostenlos verschenkt wird :-) Während das Mac OS-X am Treiber für das geniale superneue Magic Trackpad herumlädt, startet das virtuelle Windows XP schon neu und ich kann schon mit dem neuen BLOG-Eintrag beginnen. Im Unity-Modus ist das besonders witzig, da hat man ein echtes Windows XP Fensterchen ganz allein auf dem Mac OS-X Desktop herumliegen :-}

Magic-Trackpad-Installation

Magic-Trackpad-Installation-2 

Magic-Trackpad-Neustart

Magic-Trackpad-Restart

Schließlich ist das fortschrittlichste Betriebssystem aller Zeiten auch so weit – die UMTS Antenne glüht dunkelrot und die Updates können installiert werden. Nach nur zwei Neustarts des Betriebssystems gibt es in der Systemsteuerung ein Symbol für das übergeniale Magic Trackpad – wow – wie einfach war denn das??

Magic-Trackpad-Systemsteuerung

Magic-Trackpad-Systemsteuerung-2

Während ich damit beschäftigt bin ein neues Kapitel für mein BLOG zu schreiben fragt ein vorwitziges Fenster ob es den Computer nach der Installation einiger gnadenlos wichtiger Updates neu booten kann – klar warum denn nicht – es ist doch nur die virtuelle Maschine – ich klicke OK und kriege schon einen Herzschlag später die Krise – der Live Writer mit dem ich gerade blogge läuft doch im virtuellen Windows XP und das starte ich jetzt gerade neu – au Backe…

Bange Sekunden später läuft das Windows XP wieder und siehe da, der Live Writer hat alles was ich getippt habe als Entwurf abgelegt. Nicht ist verloren, da hat jemand bei Microsoft mal richtig nachgedacht :-)

Ich kann also schnell zu Ende bloggen – es ist schon 23h30 und dann ab ins Bett wandern…

Mein Fazit:

Anders als beim Notebook gestern war es deutlich aufwändiger das Trackpad zur kompletten Funktion inklusive aller Gesten zu bewegen, aber es ging dann doch – wenn man weiß wie. Der Zeitaufwand betrug inkl. BLOG etwa zwei Stunden. Ich denke, eine ältere Dame die sich beim Saturn hätte von den Vorzügen dieses fortschrittlichsten Computers aller Zeiten überzeugen lassen, wäre mit Download, Setup und Installationsorgie überfordert.

Aber dennoch, das Trackpad ist witzig und wenn es komplett inkl. aller Gesten funktioniert ist es auch zu gebrauchen. Doch wenn eine schöne Logitech G5 Maus daneben liebt – dann nehme ich doch instinktiv immer wieder diese Maus – warum nur? Fehlt mir ein Apple-Gen, bin ich ungläubig, ein Ketzer?

Egal, das Ding sieht gut aus, passt perfekt zum minimalistischen Alu-Keyboard und irgendwie werde ich mich schon damit anfreunden. Morgen kaufe ich erst einmal ein größeres Paket mit AA-Zellen…


Das Apple Magic-Trackpad ist da – Oder: Machen, dass es geht…

Es ist Donnerstag der 26. Juni. Kumpel Hauke und ich stapfen triefnass von der Tiefgarage die Treppe hoch. Ich schaue kurz in den Briefkasten, eine DHL-Benachrichtigung ist da – bei der örtlichen Post-Filiale (ein kleiner Schreibwarenladen…) es wartet ein Päckchen für mich – SUPER!

Wir ziehen die nassen Sachen aus und es gibt einen heißen Kaffee. Hinter uns liegen 180 Kilometer auf zwei Mopeds die zusammen 324 PS haben. Eigentlich habe ich mich drauf gefreut Nordlicht Hauke mal die Loreley zeigen zu können. Aber wir hatten Pech mit dem Wetter und so konnten wir die kleine blonde Schönheit nur mit nassen Haaren bewundern. Das Unterstellen an verschiedenen Tankstellen war auch nicht wirklich von Erfolg gekrönt, aber so ist das im harten Bikerleben. Manchmal kriegt man eben einen “nassen Arsch” – egal – der wird auch wieder trocken :-)

Um 22h sind wir wieder abmarschbereit. Es geht ins Auto, Reuterstraße, Autobahn ab in den Süden… So richtig können aber keine sonnigen Gefühle aufkommen. Zum einen ist es stockfinster und zum anderen wird der Regen von Kilometer zu Kilometer stärker. Die Fahrerei ist anstrengend und man kann die Straße kaum sehen. Kurz vor Mitternacht sind wir wieder am Hotel und ich an meinem Appartement angekommen. Ein paar Stunden schlafen, einen Tag arbeiten, dann den ganzen Spaß wieder zurückfahren und dann ist es auch schon so weit…

Am Freitag um 17h30 stehe ich In der kleinen Kessenicher Postfiliale und habe ein Päckchen in meinen Händen – Apple steht drauf – drin sind zwei Magic Trackpads. Ich kann es daheim kaum abwarten eines der beiden Wunderdinger auszupacken. Und es sieht echt gut aus! Es passt prima zum Design meines MacBooks – richtig stylisch das Ding. Schnell das MacBook aufklappen, der Akku hat noch 49% Restkapazität – das reicht noch für den ganzen Abend. Dieses Notebook überrascht mich immer wieder. Anfangs war die Abneigung groß, inzwischen mag ich es. Die Hardware ist einfach gut. Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium, sehr stabil und verwindungssteif. Das Display ist auch bei Tageslicht noch gut ablesbar und spät am Abend kann man es in feinen Stufen herunter dimmen. Die eingebaute Webcam dient als Helligkeitssensor und der funktioniert richtig gut! Über zwei Funktionstasten kann man die Tastatur beleuchten – von innen – in vielen feinen Stufen – das ist für Nachteulen wie mich genau richtig.

Es dauerte nur ein paar Wochen und schon hatte ich mit an das Ding gewöhnt. Der Akku hält sensationell lange, es gibt fast alles an Software was man aus der Windows-Welt kennt. Sogar für mein Garmin Colorado 300 gibt es ein Pendant zu Mapsource – aber das ist eine andere Geschichte.

Eigentlich geht es hier ja um das Magic-Trackpad :-)

Ich klappe also das MacBook auf, es ist fast sofort da, denn wirklich ausschalten muss man es praktisch nie. Obwohl das Notebook erst ein paar Wochen alt ist braucht es ein Update für das Betriebssystem. Das sind nur lächerliche 900 MB – autsch

Während mein Router glüht muss ich an die fast religiös angehauchten Verkäufer denken die ich in der letzten Zeit in verschiedenen Apple-Stores wie Saturn, Gravis, ErgoSum und so weiter kennen lernen durfte. Alle waren sich einig, Windows ist blöd und es gibt keine bessere lebenserleichternde Maßnahme als den Kauf eines Apple Computers. Da geht einfach immer alles von ganz allein, nichts stürzt ab, alles ist wunderbar. Ich muss grinsen und frage mich ob die selbst glauben was sie ihren Kunden erzählen. Meine Erfahrungen in der schönen Apple-Welt sind ein wenig anders. Ok, vieles funktioniert wirklich gut – solange es von Apple ist – aber sein wird doch mal ehrlich – solange ich alles von MSI oder DELL oder IBM oder was weiß ich kaufe, klappte es in der Regel auch ganz gut.

Seit ich die Mehrzahl meiner Computer auf Windows 7 umgestellt habe laufen sie vorbildlich. Outlook und Office 2007 funktionieren bestens und mit Visual Studio Express gibt es eine leistungsfähige total kostenlose Entwicklungsumgebung für jeden der mal was programmieren möchte. Anders bei Apple, bis man sich dort mal registriert hat und das über 2GB große XCode Paket installiert hat – hui – das ging nicht ganz von allein… Aber bei Gravis & Co. wird Software ja auch benutzt und nicht gemacht…

Egal eigentlich geht es ja um das Magic Trackpad. Gerade kommt mir Dieter Nuhr in den Sinn, wie er sein Programm “Nur die Wahrheit” abspult und nach 45 Minuten immer noch bei der Einleitung ist…

Das Update auf das neueste Mac OS-X klappt auf dem MacBook ganz einfach. Wie ich das in der nächsten Woche abends in meinem Appartement am MacMini machen soll der nur via UMTS-Modem im Internet hängt – ja, das weiß ich noch nicht so genau. Die UMTS-Provider locken ja alle samt mit unbegrenzten tollen schnellen Flatrates. DSL aus dem Äther – leider bräuchte man manchmal ne Runde Äther um den ganzen UMTS-Krams zu ertragen. Erst neulich waren diverse Updates für das fortschrittlichste Betriebssystem aller Zeiten auf dem kleinen (ortsgebundenen) MacMini notwendig. 1GB für das OS-X, 2,4 GB für den XCode Krams, ein paar Videos und Samples und da war es dann soweit… Bereits zu Beginn der aktuellen Abrechnungsperiode war das 5 GB Limit erreicht.

“Vergessen sie die Telekom, vergessen sie DSL – Surfen sie mit der Vodafone Superflat – unbegrenzt und fast kostenlos – machen sie sich frei – kommen sie zu uns – geben sie ihr Geld lieber uns statt der Telekom”

Was nur im Kleingedruckten steht – alle UMTS-Provider (oder sollten wir sie HSPD-Anbieter nennen?) bieten nicht das an was sie bewerben. Nichts in dieser Welt ist unbegrenzt – schon gar nicht ein Datenvolumen. Wie kann ein Volumen denn auch kein Ende haben, dann wäre es doch auch kein Volumen – oder? Man darf nicht drüber nachdenken, dann kriegt man Kopfweh… Jedenfalls war meine tolle unbegrenzte schnelle nicht limitierte Flatrate nach allen Updates die der fortschrittlichste MacMini aller Zeiten benötigte für mehr als 3 Wochen auf magere 64KBit begrenzt. Klar kann man damit solange weitersurfen wie man will, aber es kommen ja auch kaum noch Bits an der Antenne an.

“Fair Flat” nennen das die Provider dann. Was daran fair ist? Es ist nur für die Leute fair die beim fortschrittlichsten Computer aller Zeiten die Updates ausschalten und nicht versuchen mal selbst ein kleines Programm zu schreiben.

Dieter Nuhr wäre jetzt beim Abschnitt “Haben Sie Fragen?” – ich komme endlich zum Magic Trackpad…

Nachdem sich der heimische DSL-Router abgekühlt und das MacBook alle Updates verarbeitet hat kann ich nach einem Neustart in der Mac-Systemsteuerung mein tolles neues Magic Trackpad konfigurieren. Toll, alles klappt auf Anhieb – wow – ich bin beeindruckt…

Die Werbung verspricht 88% mehr Fläche als beim eingebauten Touchpad. Naiv wie ich bin habe ich gedacht es seit fast doppelt so groß. Noch naiver meine anfängliche Idee, das Ding sei doppelt so breit und doppelt so tief. Wer rechnen kann stellt schnell fest – das war nicht nur naiv – das war einfach dumm – aber das muss es ja auch mal geben.

Das Ding ist also 88% größer – gefühlt ist es etwas genau so groß wie das Touchpad das an meinem MacBook verbaut ist. Es fühlt sich genau so an, es funktioniert genauso. Man kann bequem damit im Bett liegen und mit den Fingern darauf herum streichen. Leider klappt dann der “Klick” nicht – denn dafür braucht man eine feste Unterlage und wer schläft schon auf einem Billardtisch?

Mein Resümee:

Wer ein MacBook Pro benutzt, der hat schon ein Magic Trackpad!! Es ist also eher ein überflüssiges Gadget – stylisch – toll beworben – aber für Apple-Notebook-User eigentlich überflüssig.

Dann am Sonntagmorgen die absurde Idee das Ding an meinen 64-Bit Dell Quadcore mit 3GHz und einem 30” Display anzuschließen. Eigentlich bin ich mit meiner Logitech G5 Lasermouse an dieser Kiste sowas von überaus zufrieden – aber – der Spieltrieb ist stärker :-)

Nach einer kleinen Recherche finde ich dann auch die Treiber für Windows 32 und 64-Bit Systeme. Es sollen Windows XP, Vista und 7 unterstützt werden. Doch das alles ist auf wieder auf Apple-User abgestimmt die via Bootcamp ein ungeliebtes Windows auf ihrem Mac betreiben – warum tun die das nur??? Ok, es gibt auch Menschen die auf blutigen Knien sonst wo hin kriechen, warum nicht Windows auf dem Mac benutzen? Hm…

Wie dem auch sei, die Treiber-Setups lassen sich nicht starten!

Dann der Hinweis aus einem BLOG – Die Dateien BootCamp_3.1.35_X64.exe und BootCamp_3.1.35_X86.exe kann man bspw. mit 7-Zip entpacken.

Danach hat man dann eine BootCampUpdate64.msp bzw. BootCampUpdate32.msp

Entpackt man auch diese Dateien findet man mit einer wenig Sucherei die Datei Binary.AppleWirelessTrackpad_Bin. Benennt man diese Datei um und hängt die Extension .exe hinten dran, so kann man tatsächlich einen Treiber für das Apple Magic Trackpad installieren – sogar ganz ohne Fehler – wow

Danach geht man zu den BlueTooth-Geräten und such das tolle neue Touchpad – es hilft an besagtem Gerät den rechten Taster zu drücken bis die kleine grüne LED fröhlich blinkt. Schon wird das ultimative Gadget gefunden und angezeigt – wie einfach war denn das – wow! Das ist Apple – da klappt dann sogar unter Windows alles fast wie von ganz allein :-)

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Und siehe da – hier ist es auch schon:

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Wäre dies eine Live-Präsentation von Steve Jobs – frenetischer Jubel wäre der Mühe Lohn.

Installiert ist also alles, es war kein Neustart notwendig und ich musste kein 950MB großes Killerupdate installieren. Ist Windows 7 wirklich so rückständig wie es diese Apple-Verkäufer jedem Kunden erzählen der es zu hören gewillt ist?

Egal, das Ding funktioniert und ich versuche damit zu arbeiten.

Die Ernüchterung ist schnell sehr groß. Es gibt keine Gesten wie beim Mac. Nix mit drei oder vier Fingern hin und her streicheln – es ist einfach nur ein schlecht zu bedienender Ersatz für eine großartig funktionierende Logitech G5 Lasermouse. Navigieren vor und zurück – mit der G5 kein Problem – jede Richtung hat einen eigenen Taster. Tempo ändern? Kein Thema, es gibt drei Stufen die man an der Maus einstellen kann. Maskieren in Photoshop? Kein Thema, diese Maus arbeitet feinfühlig und präzise. Scrollen links und rechts – kein Thema man schiebt das Rädchen seitlich hin und her. Scrollen – geht sowieso…

Anders beim Magic Trackpad unter Windows 7. Rauf und Runter-Scrollen geht grad noch – wenn man zwei Finger benutzt. Scrollen links und rechts? Fehlanzeige!

Irgendwie wird auch ständig alles selektiert was man nicht selektieren will, es verhält sich so, als würde man mit gedrückter Maustaste in der Gegend herum rühren.

Was lernen wir daraus? Das Ding sieht echt gut aus, aber den Treiber werde ich wieder deinstallieren. Meine G5 Maus bleibt neben der Tastatur liegen und am Montagabend werde ich in meinem Appartement mal versuchen wie sich das Ding an meinem MacMini macht.

An meinem Mac Mini habe ich ja derzeit diese stylische Mac IrgendwasMaus. Sieht auch cool aus, ist mir aber viel zu flach und zu unergonomisch. Es mag blöd klingen, aber an meinem MacMini benutze ich auch am Liebsten eine “richtige” Maus.

Mein Fazit:

Die Werbung verspricht “Das Ende der Maus” “Apple hat die Maus neu erfunden” und und und… Ich denke, die gute alte Maus hat noch lange nicht ausgedient. Das Magic Trackpad sieht zweifelsohne sehr gut aus, ist aber eher was für Menschen denen Design wichtiger Funktionalität ist.

Und ich bin um eine Erfahrung reicher :-)


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