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Reisen

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Maderia – Die Anreise

Madeira-Anreise-airberlin


Auf nach Madeira

Bildschirmfoto 2015-05-27 um 12.25.03

Die Koffer sind gepackt, morgen geht es auf die große Reise. Hier wird es alle Artikel und wirklich viele Fotos zu dieser Reise geben.


Einen WordPress-BLOG selbst hosten

Die Motivation

Einen BLOG bei WORDPRESS.COM zu betreiben ist zunächst kostenlos, einfach und intuitiv. Doch es gibt viele Beschränkungen und Dinge die letztlich doch Geld kosten. Wer seinen BLOG unter einem eigenen Domain-Namen betreiben will muss zahlen. Wer die CSS-Dateien ändern und so seinem BLOG etwas besonderes fernab der vorgefertigten Themes verleihen will muss zahlen. Wer Videos hosten will oder mehr Platz für seine Fotos braucht muss, Du hast es sicher schon erraten, auch zahlen.

Nichts in der Welt ist wirklich kostenlos, nicht einmal bei WordPress.com! Im Jahr 2009 habe ich begonnen meinen ersten BLOG zu schreiben und habe dies anfangs über einen Microsoft Dienst getan, der dann aber wenig später eingestellt wurde. Es gab damals einen “Migration-Assistenten” der beim Umzug zu WordPress sehr hilfreich war. Allerdings waren das Layout und viele andere Einstellungen verloren und mussten mühsam überarbeitet werden. Meine ersten Videos habe ich damals noch beim Microsoft-Dienst “Soapbox” hochgeladen und mit dem BLOG verknüpft. Aber, auch das hast Du schon erraten, dieser Dienst wurde kurz danach auch eingestampft weil Microsoft den Diensten von YouTube einfach nicht das Wasser reichen konnte. Alle meine Videos waren plötzlich weg und mein frisch überarbeiteter BLOG mehr eine Kraterlandschaft als ein BLOG.

Nun sind wir ein paar Jahre weiter. Aus http://anscharius.wordpress.com ist mittlerweile http://anscharius.net geworden. Eigentlich ist es nur eine kostenpflichtige Domain mit einer URL-Weiterleitung zu http://anscharius.wordpress.com, mehr nicht! Alle Einschränkungen bestehen also weiterhin! Man kann nicht einfach mal ein PlugIn installieren oder das Design seines BLOGs so anpassen wie man sich das vorstellt.

Bereits vor rund zwei Jahren ist der Speicherplatz für eigene Bilder so knapp geworden, dass ich viele alte Artikel hätte löschen müssen um neuen Platz zu schaffen, oder wieder hier und dort etwas Geld zu bezahlen… Recht lange Zeit habe ich daher alle Fotos, die eigentlich für den BLOG bestimmt, waren bei flickr.com hochgeladen und einzeln mühsam mit jedem Artikel verknüpft. Was für ein Aufwand und flickr.com ist auch nicht ganz kostenlos… Im Laufe der Zeit ist mein flickr Photostream dann immer populärer geworden und aktuell habe ich mehr als 1.600 Follower bei flickr.com und mehrere tausend Bild-Aufrufe pro Tag. Würde ich hier Detailfotos von Motorrad-Gepäckträgern usw. veröffentlichen um sie mit meinem BLOG verknüpfen zu können, so wären viele meiner Follower auf flickr.com wohl mehr als irritiert.

Die neuen BLOGs

All das hat mich vor einigen Tagen bewogen meinen BLOG anscharius.net nach anscharius.com umziehen zu lassen. Alle Artikel habe ich der Reihe nach exportiert, im neuen BLOG importiert, teilweise überarbeitet und insgesamt wirklich viel Zeit investiert. Alles was es hier zu lesen gibt, das gibt es nun auch im neuen BLOG, aber ohne die beschriebenen Beschränkungen. Und so sieht der neue BLOG aus…

anscharius-com-BLOG

 

Bereits vor einigen Tagen hatte ich schon von meinen Plänen für eine große Motorradreise berichtet. Um diese Reise für alle Motorrad-Fans klar abzugrenzen und das Stöbern zu vereinfachen, habe ich einen zweiten BLOG unter der Domain http://100-Days-of-Freedom.com eingerichtet. In diesem neuen BLOG habe ich in den letzten Tagen die “festen Einträge”, also das was über die Menüleiste geöffnet werden kann, deutlich ausgebaut.

Schaut doch mal rein?

100-Days-of-Freedom-BLOG

 

 

Die Realisierung

Um einen BLOG fernab von WordPress.com zu betreiben braucht man, wieder richtig geraten, einen eigenen Web-Server. Einen solchen Web-Server habe ich schon seit rund 6 Jahren und betreibe dort meinen kleinen Bilderladen unter http://magnumprints.com. Dieser Server steht im Rechenzentrum der “1 & 1 Internet AG”. Alles in allem kostet dieser Web-Server etwa 100 Euro im Monat. Inbegriffen sind mehrere Domains und ein eigener Mail-Server und natürlich das Shop-System. Im Paket enthalten ist auch eine MySql-Datenbank sowie PHP in der Version 5.5. Mit diesen Voraussetzungen kann man auf einem solchen Server sehr einfach einen eigenen WordPress-BLOG betreiben.

Die Realisierung ist vergleichsweise einfach:

  1. WordPress von wordpress.org herunterladen
  2. Unterverzeichnis für den BLOG auf dem Web-Server anlegen
  3. Neue Domain registrieren und auf das Verzeichnis für den neuen BLOG verweisen lassen
  4. Neue Datenbank für den BLOG anlegen
  5. Datenbank, Benutzer, Passwort usw. in WordPress Konfiguration eintragen
  6. Mittels FTP Programm alle WordPress-Komponenten in das neue Verzeichnis auf dem Web-Server hochladen
  7. WordPress-Installationsroutine über den Web-Browser aufrufen
  8. Installation durchführen
  9. WordPress-Theme auswählen und anpassen
  10. Diverse WordPress PlugIns installieren
  11. Artikel im BLOG auf WordPress.com in kleinen “Portionen” als XML-Datei exportieren
  12. Maximalen Speicherbedarf usw. über php.ini konfigurieren
  13. Über passendes Import-PlugIn in neuen BLOG importieren
  14. Artikel falls notwendig überarbeiten, Artikelbilder zuweisen usw.

Der Zeitaufwand für einen solchen Umzug kann je nach Anspruch aber wirklich immens sein. Für den Umzug von anscharius.net nach anscharius.com habe ich alles in allem etwa 40 Stunden benötigt. Im neuen BLOG 100-Days-of-Freedom.com stecken mittlerweile etwa 100 Arbeitsstunden.

Alles in allem hat sich die Mühe aber gelohnt. Künftig kann ich völlig frei schalten und walten, Bilder hochladen und einbinden wie ich es mag und vor allem darf ich nun ein wenig Werbung in meinen BLOG integrieren, was laut der Richtlinien auf WordPress.com grundsätzlich für kostenlose NICHT selbst gehostete BLOGs untersagt ist. So kommen in den nächsten Monaten vielleicht ein paar Euros zusammen mit denen sich hoffentlich die Kosten für den eigenen WebServer decken lassen. Dann wäre der BLOG wirklich “kostenlos”, lediglich die viele Arbeit muss man investieren und die kann einem BLOGGER eh niemand bezahlen :-)

Ich wünsche Euch viel Spaß auf meinen neuen Web-Seiten und freue mich auf Euer Feedback!

 


100 Days of Freedom – Der BLOG

Sustenpass mit BMW R80-RT

Seit meiner Jugend stehe ich total auf Motorräder. Die krasse Beschleunigung und die Wendigkeit haben mich fast mein ganzes Leben lang fasziniert. So war ich mein halbes Leben mit meinen BMW Motorrädern unterwegs und konnte sogar ab und zu eine größere Tour fahren. Doch bei jeder Tour war ich bereits nach kurzer Zeit gefrustet, weil es wieder heim gehen musste. Am nächsten Montag wartete ein neuer Tag im Büro auf mich und statt einfach in den Horizont zu reiten ging es zurück in die dunkle Garage, wie frustrierend…

Ab Juli 2015 will ich das ändern und zwar grundlegend!! Ich habe jetzt 8 Jahre lang in Mainz gearbeitet und bin unzählige Male mit dem Motorrad oder dem Auto an Rhein und Mosel entlang hin und her gefahren. Langsam kenne ich das alles auswendig, wenngleich es immer wieder schön ist. Aber mein Projekt läuft Ende Juni aus und nun kann ich kurz bevor mich das Rentenalter ereilt endlich die Tour meines Lebens machen.

100 Tage Freiheit – 100 Days of Freedom – Mit dem Motorrad einhundert Tage lang kreuz und quer durch Europa, bis auf die Kanarischen Inseln und wieder zurück. Das habe ich mir vorgenommen und daran plane ich derzeit mehr als emsig. Weil ich nur sehr wenig Gepäck mitnehmen kann habe ich mir für diese Reise ein 11″ MacBook pro gekauft. Gewissermaßen als Test habe ich mit iMove auf diesem kleinen Notebook einen Trailer für die Reise erstellt. Es sieht ein wenig nach “Indiana Jones” aus, aber er ist ja auch nicht ganz ernst gemeint. Es ist halt die iMovie-Vorlage “Abenteuer” auf der dieser Trailer basiert. Bei YouTube gibt es scheinbar viele Nutzer die das nicht verstehen und auch keinen Humor haben, so hat dieser Trailer dort auch einige negative Bewertungen kassiert. Aber bislang überwiegen die positiven Stimmen :-)

Mein großes Projekt “100 Days of Freedom” soll eine Mischung aus Abenteuer, Weltreise und Fotoexpedition werden. Ich will schöne Locations finden, geile Fotos machen und ein schönes Video erstellen. Es soll viele Tipps und Tricks geben welche Motive man in Deutschland, Schweiz, Italien, Spanien und Portugal finden kann. Auf meinem kleinen 11″ Mac werde ich nach Kräften bloggen und dokumentieren was ich unterwegs erlebe.

Weil diese Reise wirklich viel Geld verschlingen wird, werde ich mich an einigen Kindle E-Books versuchen um die immensen Kosten wenigstens teilweise auffangen zu können. Um alle Infos in gebündelter Form präsentieren zu können habe ich eigens für diese Reise einen neuen BOG eingerichtet. Dieser läuft auf meinem eigenen Webserver und so muss ich mir keine großen Gedanken über Speicherplatz usw. machen. Bei diesem neuen BLOG bin ich mein eigener Webmaster und kann alles nach Lust und Laune gestalten wie ich es will. Im Augenblick gibt es dort erst drei kurze Artikel in denen es um die Vorbereitung der Reise geht, aber es wird mehr werden, viel mehr :-)

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Gestern habe ich eine erste Testfahrt mit der neuen Fuji Fotoausrüstung UND dem neuen Reisestativ in meinem Tankrucksack gemacht. 200 Kilometer bin ich gefahren und es hat gut funktioniert. Alles passt in einen einzigen Tankrucksack, lediglich der Stopp an der Tankstelle war nervig. Um an den Tank zu kommen muss ich den großen schweren Rucksack jedes Mal abmontieren, das wird mir noch gewaltig auf die Nerven gehen.

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Kurz vor Ende meiner Tour habe ich gestern beim Café Fahrtwind einen Stopp eingelegt und sogar noch ein Stückchen des leckeren neuen Kuchens genießen können. Dort gibt es jetzt einen einzigartigen Schmandkuchen mit Mandarinen. Ich war schon während der Entstehung dieser neuen Kreation dabei und durfte sogar das erste Exemplar dieser neuen Spezialität kosten. Und er ist einfach sagenhaft gut!

Ich hoffe Ihr begleitet mich, wenn auch nur virtuell, auf dieser langen Reise! Ich hoffe auch sehr auf Eure Unterstützung. Falls jemand von Euch schöne Locations kennt die ich unbedingt besuchen sollte, so würde ich mich über einen kurzen Kommentar unter diesem Artikel sehr freuen. Wer mich ein Stück begleiteten oder unterwegs besucht werden möchte darf sich gern jederzeit melden :-)

Also dann, stellen wir uns ein auf 100 Tage Freiheit – 100 Days of Freedom…


USA – 2014 – Das Video

USA-2015-YT-Playlist

Am 1. Mai 2014 bin ich von Frankfurt in Richtung Las Vegas gestartet und erst Ende Mai wieder nach Deutschland zurückgekommen. Diese Reise war großartig und ich habe viele wunderbare Eindrücke mit nach Hause nehmen können. Neben einigen tausend Fotos habe ich auch mehrere Stunden Filmmaterial aufgezeichnet und dies in den letzten Monaten Schritt für Schritt zu einer umfassenden Reisedokumentation aufgearbeitet.

Die Erstellung solcher Videos ist enorm zeitaufwändig, wenn das Ergebnis mehr als nur eine einfache Dia-Show zu irgendeiner musikalischen Untermalung sein soll. So habe ich während er letzten Monate viele Abende lang oft ich mehrere Stunden vor meinem Computer verbracht und mich durch die vielen Fotos gearbeitet und geschaut was mir gefällt und was sich für das Video eignen würde. Sehr zeitraubend war es auch die vielen Stunden Video-Material zu sichten und zu entscheiden was in die Mülltonne wandert und was zu gebrauchen ist.

Die passende Musik zu finden war eine weitere Herausforderung. Hier habe ich mich im wesentlichen bei einem Nachvertonungspaket des Herstellers MAGIX bedient und auf die CD “Last Long Winter” der Resophonics zurückgegriffen. Diese CD habe ich schon vor längerer Zeit von meinem Freund Jochen Günther geschenkt bekommen. Er kennt die Resophonics persönlich und als sie hörten, dass ich Musik für meine USA-Dokus suche haben sie Jochen eine CD für mich gegeben und darum gebeten, dass ich ihre Band entsprechend erwähne.

Die verwendeten Kameras waren:

Meine auf dieser Reise verwendeten Objektive waren:

Dazu kam noch allerhand Kleinkrams, Polfiter, Verlaufsfilter usw. Auf ein Blitzlicht und alle Arten von analogen Kameras habe ich auf dieser Reise wegen des Gewichts komplett verzichtet. Angesichts dieser langen Liste kann man sich vorstellen welch üble Schlepperei ich in den USA tagtäglich absolvieren musste. Obwohl ich ganz bewusst alle größeren Nikon Teleobjektive, Batteriegriffe usw. daheim gelassen hatte, gab es mit meinem Handgepäck mehrfach Stress am Flughafen in Frankfurt und Las Vegas.

Ende Mai geht es für zwei Wochen nach Madeira und auf dieser Reise werde ich ausschließlich meine Fuji X-T1 mit einigen wenigen Objektiven und mein neues 11″ MacBook Pro mitnehmen. Diese Reise ist in gewisser Weise auch die Generalprobe für das ab Juli geplante große Abenteuer “100 Days of Freedom“. Hier habe ich vor mit meiner blauen BMW K1200r Sport ganze 100 Tage lang kreuz und quer durch Europa zu reisen und nach etwa 35 Tagen auf Teneriffa einzutreffen. Dort will ich ein paar Wochen bleiben und kurz bevor der Herbst kommt an der spanischen Mittelmeerküste entlang wieder zurück nach Deutschland fahren.

Auf diese Reise freue ich mich ganz besonders und ich werde versuchen in diesen 100 Tagen viel neues Filmmaterial und einige richtig gute Fotos einzusammeln. Außerdem will ich ein Buch über diese Reise schreiben. Ich habe mir also viel vorgenommen, schauen wir mal was sich alles realisieren lässt :-)

Für den Schnitt der USA-Videos habe ich Apples Final-Cut-Pro-X auf einem MacBook Pro 17″ verwendet. Dieses Notebook habe ich selbst auf 16-GB RAM erweitert und zwei SSDs des Typs Samsung Serie 850 mit je 1-TB Speicherplatz eingebaut. Für den Einbau der zweiten SSD war es erforderlich das interne DVD-Laufwerk (Superdrive) auszubauen und durch einen SATA3-Adapter des Herstellers Hardwrk zu ersetzen. Um die extremen Datenmengen die beim Rendern der Vorschaudateien usw. anfallen bewältigen zu können, habe ich ein 12 TB Festplatten-Array der Herstellers LaCie mit Thunderbolt-Interface benutzt.

Hier habe ich nun frei nach Douglas Adams meine “intergalaktische Trilogie in fünf Teilen“:

In den kommenden Wochen werde ich mich noch an einem “Directors Cut” versuchen, also alle Folgen in etwas gekürzter Form in ein einziges Videos pressen.

Für alle die sie noch nicht kennen habe ich hier meine Reisedokumentation aus dem Jahr 2011.

Ich wünsche Euch einen schönen Ostermontag!!


Alles über GoPro Kameras

Heute habe ich ein ausführliches Video für Euch in dem sich alles um die Action-Cams des Herstellers GoPro dreht. Meine erste GoPro war eine HERO 960 und weil sie mit so gut gefiel habe ich kurz darauf noch zwei GoPro HD HERO gekauft. Mit der Zeit sind dann noch vier weitere GoPro Kameras dazugekommen, so dass ich inzwischen ganze sieben GoPro Kameras habe und sie immer wieder mit Begeisterung benutze.

 

Hier habe ich einige Videos für Euch herausgesucht die ich in den letzten Jahren mit meinen unterschiedlichen GoPro Kameras aufgenommen habe. Das erste Video habe ich vor langer Zeit mit meiner GoPro HERO 960 und meinem Peugeot 407 Coupé in einer Waschanlage in Mainz gefilmt. Ich wollte mal ausprobieren was man den GoPro Unterwassergehäusen alles zumuten kann. Und diese kleine Kamera hat sich sehr gut geschlagen!

 

Hier habe ich ein teilweise ziemlich haarsträubendes Video das mit meiner GoPro HD HERO 960 entstanden ist. Normaler Weise geht es nicht so wild zu wenn ich mit dem Motorrad unterwegs bin…

 

Mit den Jahren wird man ruhiger, die Kameras werden besser und der Fahrstil ist weniger wild. In diesem Video sieht man den Qualitätssprung der ersten Modelle hin zur GoPro 3+ Black Edition sehr deutlich.

 

Hier nun ein Video bei dem ich GoPro Kameras aus verschiedenen Generationen gemeinsam verwendet habe. Wenn man darauf achtet sieht man deutlich welche Teile des Videos mit der alten HD HERO gefilmt wurden.

 

Sobald das Wetter es zulässt und die freie Zeit ebenso, soll es mit meinem Freund Mirko mit der Aerospol Dynamic WT-9 nach Borkum gehen. Für diesen Flug habe ich mit die neue GoPro HERO 4 Black Edition gekauft und ich bin wirklich sehr gespannt darauf welche Bilder sie liefern wird.


Teneriffa für Anfänger

Vor ein paar Tagen habe ich in der Nähe des Leuchtturms bei El Poris auf Teneriffa für Euch dieses Video aufgenommen. Leider ist der Ton an einigen Stellen etwas übersteuert. Die automatische “Audioverbesserung” von Final Cut Pro X hat es auch nicht gerade besser gemacht. Ich hoffe Ihr habt trotzdem Spaß an diesem Video.

Update

Den Audioguide habe ich hier als ZIp-Archiv abgelegt. (450MB) http://gallery.magnumprints.com/Teneriffa/Audioguide%20Teneriffa.zip


Fotoschule Teil 10 – Nachts fotografieren

Shooting Nikon D800E while shooting El Teide

Nur wenig scheint meine Zuschauer bei YouTube so sehr zu faszinieren wie das Fotografieren zu nächtlicher Zeit. Daher habe ich in der Nacht vom 31.12.2014 auf den 01.01.2015 nach meiner Session auf dem Weg ins warme Bett kurz am Wegesrand angehalten und ein neues Video zu diesem Thema aufgenommen.

 

Hier noch einige Beispiele. Alle Bildinfos bekommt man wenn man das Bild anklickt und bei flickr.com anschaut.

Folgende Kameras habe ich benutzt:

  • GoPro HD HERO 4+ Black Edition
  • Nikon 1 V3 mit 1Nikkor 2,8/10mm
  • Nikon D800E mit Nikkor 2,8/14-24mm
  • Oympus OMD E-M1 mit Panasonic 4/7-14mm, 1,2/42,5mm, 2,8/12-35mm

Nightwatch #2 - GoPro HD HERO 4+ Black Edition

Nightwatch #1 - GoPro HD HERO 4+ Black Edition

Chasing the Evil through Puerto de la Cruz

Canarian Night Sky - Nikon D800E & Nikkor 2,8/14-24mm

Startrails over Tenerife - Olympus OM-D E-M1

El Teide at Night #2 - Nikon D800E & Nikkor 2,8/14-24mm

El Teide at Night #1 - Nikon D800E & Nikkor 2,8/14-24mm

Puerto de la Cruz after Sundown - Nikon 1 V3

Nikon D800E & AF-S 2,8/14-24mm versus Olympus OM-D E-M1 & Panasonic 4/7-14mm

Roque Chincado at Night - Olympus OM-D E-M1 & Leica Nocticron 1,2/42,5mm

Nikon D800E versus Olympus OM-D E-M1 - Nikon

Nikon D800E versus Olympus OM-D E-M1 - Olympus

The Stone Monster is waiting for new tourists....

Shooting at night with the Nikon 1 V3


Mein Fotorucksack 2015

Einen der ersten Tage des neuen Jahres habe ich genutzt um Euch den Inhalt meines Fotorucksacks zu präsentieren. Im Video habe ich alles rund um das Thema “Lensbaby” ausgespart, weil ich meinen neuen Lensbaby Composer samt diverser Objektive und “Kreativ-Blenden” leider gar nicht benutzt habe. Dieses System ist wirklich sehr speziell und vier Wochen sind letztlich fast nicht lang genug um alles was ich dabei hatte in Ruhe auszuprobieren. Bei der nächsten Reise werde ich wohl auch die Nikon D800E samt der schweren Objektiven daheim lassen und nur noch die Olympus OM-D E-M1 mit ein wenig Zubehör einpacken. Klar ist die Nikon D800E die absolute Überkamera die fast alles besser kann, aber dieses Plus an Bildqualität brauche ich häufig einfach nicht.

Statt mich ständig mit einem irre schweren Rucksack abzumühen werde ich in den nächsten Monaten verstärkt mit meinem herrlich kompakten Micro-Four-Thirds fotografieren. Sobald es für dieses System ein 400mm Teleobjektiv geben sollte, wird wohl auch die Nikon 1 V3 gelegentlich daheim bleiben müssen.

 

Im letzten Jahr sah noch alles wie in diesem Video aus. Seitdem hat sich vieles weiterentwickelt. Konnte mir vor ein paar Jahren noch kein Objektiv groß und schwer genug sein, so sehe ich das inzwischen anders und bin froh wenn meine Ausrüstung leicht und kompakt ist.

 

Schauen wir mal wie es im nächsten Jahr sein wird, es bleibt spannend :-)


Teneriffa 2014/15 – Die letzten Tage

Good Bye Tenerife - Nikon 1 V3 & 10-100mm

Tag 27 – 6. Januar

Ich bin jetzt seit fast 4 Wochen auf Teneriffa und von meiner letzten nächtlichen Fotosession bin am Morgen noch immer ziemlich mitgenommen. So plane ich keine weiteren Aktionen sondern bereite mich langsam aber sicher auf meine Heimreise vor. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich damit mal wieder etwas für diesen BLOG zu schreiben und einige wenige Fotos bei flickr.com hochzuladen. Am Nachmittag treffe ich mich dann mit meinem flickr-Freund Jürgen, den ich bislang nur in der virtuellen Welt kenne. Wir verbringen den Rest des Tages zusammen, es gibt leckeren Kuchen auf der Finca San Juan und abends lerne ich seine beiden Söhne Matthias und Timo kennen.

Gemeinsam sind wir noch eine ganze Weile auf der Weihnachtskirmes unterwegs die wie in jedem Jahr gleich neben dem Hafen in Puerto de la Cruz aufgebaut ist. Ich habe zwar meine gesamte schwere Fotoausrüstung dabei, aber ich entschließe mich heute zum “Tag der offenen Blende” und fotografiere ausschließlich mit meiner Olympus OM-D E-M1 und dem Panasonic/Leica Nocticron 1,2/42,5mm.

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Während der mechanische Verschluss meiner Olympus OM-D E-M1 mit 10 Bildern pro Sekunde vor sich hin klappert sammeln sich auf der 64 GB Sandisk Micro-SD Karte wahre Datensintfluten an. Bei meiner Rückkehr im Hotel werde ich auf der Speicherkarte knapp 3.500 Bilddateien vorfinden und da ich RAW-Bilder und JPG-Dateien gleichzeitig aufgenommen habe muss mein MacBook mit fast 7.000 Bilddateien in einem Ordner klar kommen. Das bringt ihn spürbar ins schwitzen und so macht es nur wenig Freude die Fotos durchzuschauen. Letztlich teile ich die Bilderflut etwas auf und verteile die Dateien über mehrere Ordner. Danach geht das Anschauen und Aussortieren deutlich schneller.

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Weil es so extrem viele Bilder sind verzichte ich heute ausnahmsweise vollständig auf jede RAW-Konvertierung und Nachbearbeitung und öffne statt dessen einfach die kleinen “JPG-Vorschaubilder” mit Photoshop um sie etwas zu verkleinern und mein Logo einzufügen. Alles was Ihr hier seht kommt also so wie es ist “live” aus der Kamera und dem Nocticron 1,2/42,5mm Portrait-Tele.

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Tag 28 – 7. Januar

Den nächsten Tag schlafe ich auch wieder bis der Arzt kommt und bin beim Frühstück einer der allerletzten Gäste. Den Rest des Tages verbringe ich mit meinen GoPro Kameras und meinem iPod im Garten des Hotels. Hier und dort nehme ich eine kleine Zeitraffer-Sequenz auf und genieße während die Kameras um die Wette knipsen den wunderbaren Sonnenschein in einem der vielen Liegestühle am Pool. Weil es heute etwas windig ist bin ich fast allein. Der Mehrzahl der andere Gäste scheint es heute zu kühl zu sein um ihre Bäuche in die Sonne zu halten, mir soll es recht sein, so habe ich meine Ruhe :-)

Den Rest des Tages verbringe ich mit der Bastelei an einigen kleinen Zeitraffer-Sequenzen und räume langsam aber sicher meine Sachen zusammen, damit ich nicht versehentlich etwas vergesse. Seit meiner Reise im Jahr 2013 vermisse ich mein kleines wunderbares Manfrotto Carbon-Stativ und mittlerweile bin ich mir fast sicher, dass ich es auf dem Balkon des Hotels vergessen habe. Das soll mir nicht noch einmal passieren!

Am Nachmittag nehme ich noch schnell mit meinem HTC ONE M8 eine neue Folge für meine Serie “Ansgar’s kleine Fotoschule” auf. Heute geht es wie ein Jahr zuvor wieder um den Inhalt meines Fotorucksacks. Ich hole alles mal kurz heraus und sage zu fast jedem Ding einige wenige Worte. So sollte klar werden warum ich diese Dinge dabei habe und welchen Zweck sie im Fotoalltag erfüllen. Zum Schnitt des Videos werde ich allerdings erst einige Tage später kommen, denn obwohl das Video recht simpel strukturiert ist muss man doch alle Hustenanfälle und Versprecher wegschneiden und zur Erläuterung das eine oder andere Foto einblenden. So nimmt die Fertigstellung dieses Videos dann auch fast 8 Stunden meiner knappen Freizeit in Anspruch.

Tag 29 – 8. Januar

Am nächsten Tag plagt mich etwas das schlechte Gewissen. Ich habe nun schon zwei Tage nicht mehr ernsthaft fotografiert. Aber letztlich ist es auch egal, ich verdiene mit alle dem kein Geld und warum soll ich mir die letzten Stunden auf der Insel mit der Jagd nach Fotos vermiesen das sich eh nicht verkaufen lassen? Also packe ich in aller Ruhe meine Koffer ein und bereite mich seelisch auf die Heimreise vor. Als mich am Nachmittag der Hunger plagt geht es ein letztes Mal zur Finca San Juan auf ein wirklich leckeres Stückchen Kuchen.

Später am Abend treffe ich mich noch mit meinem Facebook-Freund Frank. Wie haben uns ein paar Tage zuvor auf unserer Küstenwanderung von Taganana nach Las Palmas de Anaga kennengelernt. Den Abend verbringen wir an der Hotelbar und unterhalten uns über das Leben auf Teneriffa, die Fotografie, das Universum und den ganzen Rest.

Chasing the Evil through Puerto de la Cruz

Tag 30 – 9. Januar

In der Nacht bekomme ich kaum ein Auge zu. Es ist immer das gleiche, zwar bin ich ein sehr geübter “Reisender”, aber wenn wichtiger Flug ansteht den man rechtzeitig erreichen sollte, so bin ich auch nach all den Jahren noch immer etwas aufgeregt. Beim Frühstück habe ich drei 20,- Euro Scheine für meine beiden Lieblingskellnerinnen und die Mitarbeiter der Küche dabei. Weil es noch so früh ist, sind sie leider beide noch nicht zu sehen. Letztlich stecke ich das Geld in die kleine Sammeldose die am Eingang des Restaurants auf Spenden wartet. 60 Euro Trinkgeld muten auf den ersten Blick etwas heftig an, aber wenn man bedenkt, dass die Mitarbeiter sich unter anderem für mich ganze vier Wochen lang echt ein Bein ausgerissen haben und an wirklich jedem Abend ohne Trinkgeld nach Hause gegangen sind, so sind 60 Euro letztlich doch nur 2 Euro pro Abend.

Hätte ich jeden Abend in einem Restaurant verbracht, so hätte ich wahrscheinlich deutlich mehr Trinkgeld bezahlt. Also sind die 60 Euro gut angelegt und da hier alle Mitarbeiter unglaublich nett und sehr zuvorkommend sind ist es mir das auch wert.

Ganz witzig ist es, dass via Google-Now auf meinem Smartphone sehr detailliert angezeigt wird wann mein Flug geht und wann ich mich auf den Weg machen sollte. Es ist sehr cool, dass Google die Fahrzeit vom Hotel zum Flughafen automatisch berechnet und meine aktuelle Position aus dem WLAN des Hotels ermitteln kann!

Google-Now

Weil am Freitag das morgendliche Staurisiko relativ hoch ist, fahre ich schon um 8h30 los. Aber es klappt alles mehr als problemlos und ich bin letztlich viel zu früh am Flughafen. Schnell den Schlüssel für den Mietwagen abgeben und auf zum Schalter 62 wo Condor gerade seine Passagiere abfertigt. Als ich am Schalter ankomme steht nur ein Pärchen dort und ich bin nach wenigen Sekunden eingecheckt. Das ist wirklich toll!

Während meiner letzten Tage auf Teneriffa wurde in Paris der Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo verübt. Daher werden heute alle Passagiere ganz besonders gründlich überprüft. Bei mir führt dies leider dazu, dass der kleine “Pistolengriff” den ich im oben verlinkten Video benutzt habe mehr als auffällt. Ich muss meine gesamte Fotoausrüstung auspacken, den Koffer mit allen Kabeln und Ladegeräten öffnen, mein Notebook, mein iPad, meinen iPod, mein Telefon und vieles mehr auf etliche dieser weißen Plastikschalen verteilen. Alles wird zweimal gecheckt während ich ohne Gürtel auf Socken daneben stehe und zu jeder einzelnen Kamera diese und jene Frage beantworten muss. Kurz bevor mir meine “bequeme Reisejeans” auf peinliche Weise von den leider viel zu üppigen Hüften gleitet, bekomme ich schließlich meinen Gürtel zurück. Das Zusammenklauben meiner vielen kleinen Einzelteile macht mich fast wahnsinnig und ich bin letztlich richtig froh als ich wieder alles beisammen habe und mir mein Gate suchen kann.

Endlich im Flugzeug angekommen ist der Flug extrem entspannt und weil ich mir schon viele Wochen zuvor via Internet einen XL-Seat direkt am Notausgang gebucht habe, ist die Beinfreiheit fast grenzenlos. Wegen des Notausganges ist die Sitzreihe vor mir nur mit zwei Sitzplätzen bestückt und so kann ich meine Füße wirklich sowas von weit ausstrecken, dass ich fast unter dem Gurt hindurch von meinem Platz rutsche, das ist so geil…

Während ich mir auf meinem iPad Mini ein paar Filme anschaue die ich zwar schon kenne aber lange nicht mehr gesehen habe, vergeht die Zeit wie im Flug. Ok ok, wie sollte ist in einem Airbus A321 auch anders sein :-)

High Noon - Airbus A321 - Seat 11A - Nikon 1 V3 & 10-100mm non-PD

In Frankfurt setzen wir auf die Minute pünktlich auf. Ziemlich nervig ist es, dass es bis zum Einsteigen ins Taxi noch geschlagene 90 Minuten dauern wird. Als ich endlich in Önders schönem neuen Taxi sitze bin ich echt froh, dass auch diesmal alles wieder so reibungslos funktioniert hat. Es tut mir nur ziemlich leid, dass Önder so lange auf mich warten musste. Sehr cool ist es auch, dass er mir etwas kaltes zu trinken mitgebracht hat. Dieser Taxifahrer denkt einfach an alles und es gibt in Mainz keine bessere Möglichkeit als sich von Önder oder seinem Vater fahren zu lassen!

Meine Meinung zum Thema “Pegida”

Dass Önder kein “deutscher Name” ist leuchtet sofort ein. Er und seine Familie haben ihre Wurzeln in der Türkei, leben aber seit vielen Jahren in Mainz. Angesichts der verkackten Demos der gestörten Pegida-Affen kriege ich echt die Krise wenn ich daran denke, dass deren bescheuerter Fremdenhass sich auch gegen Menschen wie Önder und seine Familie richtet. Diese Pegida-Vollidioten mit ihren kranken Sprüchen wie “Sachsen bleibt deutsch” hätten sich besser in ihrer Jugend in der Schule angestrengt, dann müssten sie sich jetzt um Jobs sorgen die sie selbst gar nicht annehmen würden. Mir geht echt die Hutschnur hoch wenn ich im Fernsehen schmierige Proleten sehe die “Wir sind das Volk” skandieren und bei denen sofort klar ist, dass sie in ihrem ganzen Leben nicht eine Mark selbst ehrlich verdient haben und sich auf Sozialleistungen ausruhen um die sie jetzt medienwirksam bangen.

Aber noch mehr kotzt es mich an wenn Sarrazin und andere Hetzer zusätzlich verbales Öl ins Feuer gießen. Ich frage mich manchmal ob diese schmierigen Witzbolde aus der deutschen Vergangenheit überhaupt nichts gelernt haben. Die Deutschen waren mal die Weltmeister in der Disziplin der organisierten Vernichtung einer großen Glaubensgemeinschaft. Wenn im Jahr 2015 Menschen vor dem Terror der IS-Mörder oder Taliban fliehen, dann hat kein anderes als unser Volk eine tiefer verwurzelte Pflicht diese Menschen aufzunehmen und ihnen in unserem Land so gut es geht ein neues Zuhause zu bieten.

Scheinbar kann sich keiner der Pegida-Idioten vorstellen, dass Menschen die in Syrien oder anderswo aufgewachsen sind, lieber dort in einer funktionierenden friedfertigen Gemeinschaft leben würden in der man sie versteht und ihre Sprache spricht, als sich im kalten Deutschland mit hasserfüllten Populisten und kahl rasierten Neo-Nazis herumzuplagen. Leider herrscht dort wo sie geboren wurden aber Krieg und dass sie dort geboren wurden konnten sie sich nicht aussuchen. Es gibt Tage da wünschte ich mir alle Pegida-Sympathisanten müssten mal ein Jahr lang im Irak auf der Straße leben oder im Gaza-Streifen um das nackte Überleben kämpfen.


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