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Nachrichten und Politik

Ice Bucket Challenge – Mein Standpunkt

 

Psychologen haben herausgefunden, dass gewöhnliche Youtube-Konsumenten ein Video das länger als 2:54 Minuten dauert nicht vollständig verarbeiten können. Bei den Betroffenen ist der Prozess der Abstumpfung oft weit fortgeschritten, gelegentlich sogar irreversibel. Daher habe ich mein gestern veröffentlichtes Video auf exakt 2 Minuten und 54 Sekunden gekürzt um auch diesen armen Menschen eine Chance zu geben sich für einen guten Zweck einzusetzen. Da laut Youtube-Statistik inzwischen mehr als die Hälfte meiner Zuschauer in nicht deutschsprachigen Ländern lebt, habe ich das Video zusätzlich mit Untertiteln versehen. So sollten auch pubertäre Jugendliche in den USA und anderswo erkennen, dass dieses Video keinen Ice Bucket Fail enthalten kann und will und dass es nicht zu ihrer Belustigung beitragen soll.

Wer sich mental in der Lage sieht ein Video mit einer Spielzeit von schier unglaublichen 10:33 Minuten zu bewältigen, dem sei dieses Video empfohlen:

 

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich finde diese Kampagne wirklich großartig und es ist toll, dass dadurch schon mehr als 70.000.000 US Dollar für die Forschung und Bekämpfung von ALS gespendet wurden. Aber inzwischen ist diese Kampagne auf dem Weg bizarre Formen anzunehmen. Es wird in diesen Tagen einfach nur noch wahllos jeder Bekannte und/oder Nachbar nominiert, meist wahllos weil einem nach der kalten Dusche nichts besseres einfällt. Wenn jemand wie Schauspieler Patrick Stewart einen fetten Scheck ausstellt und sich das Eis statt über den Kopf in ein Glas Whiskey fallen lässt, wird er im Internet von denen die noch immer nicht gepeilt haben worum es eigentlich geht angefeindet. Die besonders stark Verstrahlten beschweren sich inzwischen sogar schon darüber, dass durch diese Aktion “kostbares Trinkwasser verschwendet wird.” Hallo, geht’s noch?

Doch trotz des Hypes und des unglaublichen Erfolgs der Kampagne habe ich den Eindruck, dass damit jetzt langsam Schluss sein sollte. Statt sich grölend mit der Flasche Bier in der Hand die besten Ice Bucket Fails anzuschauen, sollte man lieber zumindest gelegentlich die Nachrichten einschalten und wenigstens für 2:54 Minuten lang zuschauen und versuchen zu verarbeiten welche Schreckensmeldungen man dort kostenlos serviert bekommt.

Wer Augen hat zu lesen, der lese diese Mitteilung des Auswärtigen Amtes. Dort ist von 4,4 Millionen Euro (5,8 Millionen US Dollar) die Rede. Dies ist die Summe die derzeit von 80.781.000 Deutschen aufgebracht wird um 800.000 Jesiden im Irak vor dem Völkermord durch de ISIS Terroristen zu retten. Im Vergleich zu den Spendengeldern der Ice Bucket Challenge ist dies in meinen Augen ein geradezu lächerlich geringer Betrag.

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Daher mein Appell an alle die noch nicht komplett verstrahlt sind, hört auf damit Euch Wassereimer über dem Kopf auszugießen oder Euch über jene die es tun kaputt zu lachen. Setzt Euch an Euren Computer und tut etwas sinnvolles, spendet für Menschen die Eure Spende wirklich ganz arg dringend brauchen. Ich habe es gestern ausprobiert, es ist unglaublich einfach. Man kann die Spende per PayPal bezahlen und bekommt sogar noch eine Spendenquittung die man mit der nächsten Steuererklärung beim Finanzamt einreichen kann!

In meinem Video habe ich gestern den Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber gebeten einen Spendenaufruf an seine Follower auf Twitter und Facebook zu richten. Ulrich Kelber hat keine Sekunde gezögert und gleich heute morgen zur besten Frühstückszeit zu einer Spende für die Menschen im Nord Irak aufgerufen.

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An dieser Stelle daher mein großes Dankeschön an Ulrich für seinen Einsatz. Außerdem hat es mir unglaublich gut gefallen, dass wir heute noch vor dem ersten Kaffee kurz via Facebook Chatten konnten. Das ist bürgernah und so sollte Politik sein!

Danke Ulrich!

 


Telefonat mit Adolf Hitler

Darf man Witze über Adolf Hitler machen?

 

Der zweite Weltkrieg und die Zeit des Nationalsozialismus gehört zu den dunkelsten Epochen der Deutschen Geschichte. Und dieses Grauen wirkt bei vielen Menschen bis heute nach. So gilt es noch immer als verwerflich, militärische Aktionen des Staates Israel öffentlich kritisieren. Wer in diesem Zusammenhang von unangemessener Härte und Brutalität gegenüber der Zivilbevölkerung spricht wird schnell pauschal als Antisemit abgestempelt. Die Kollektivschuld lastet auch mehr als 70 Jahre nach Kriegende noch immer schwer auf deutschen Schultern.

So macht man scheinbar auch keine Witze über Adolf Hitler, oh nein oh nein, das tut man nicht. Denn der Mann war sowas von durchtrieben und abgrundtief böse, dass man nicht einmal einen Witz über ihn reißen darf… Ok ok, bei 3SAT traut man sich das gelegentlich einmal…

Ausgerechnet Hoeneß

 

Im Rest der Welt wird das Gott sei Dank ein wenig anders gesehen. Der Film “Der Untergang” aus dem Jahre 2004 stammt aus der Feder von Bernd Eichinger, der diesen Film auch produziert hat. Oliver Hirschbiegel hat als Regisseur ganze Arbeit geleistet und dieser Film war ein großer internationaler Erfolg. Dies lag nicht zuletzt an der unglaublichen Leistung des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz der in einem Interview gesagt hat, dass er nach dem Ende der Dreharbeiten noch lange damit zu kämpfen hatten in welcher Tiefe er in die Rolle des Adolf Hitler hineingeschlüpft sei.

Ein wichtiger Teil des Films sind Telefonate die Adolf Hitler mit verschiedenen Generälen und anderen Mitarbeitern seines Stabs führt. Im Ausland wurden in den letzten Jahren unglaublich viele teilweise sehr witzige aber auch kontrovers diskutierte Parodien auf diese Szenen erstellt. In Deutschland scheint dergleichen, vielleicht wegen der latent gelebten deutschen Kollektivschuld, nicht gut anzukommen. Jedenfalls gibt es deutlich weniger Parodien in deutscher Sprache. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es Amerikaner die eh kein Wort Deutsch verstehen leichter haben einfach witzige Untertitel unter eines der Hitlertelefonate zu setzen und das Ergebnis als “Hitler telefoniert mit Gadafi” oder so ähnlich bei YouTube usw. zu veröffentlichen. Gelegentlich hat Adolf auch mal ein Problem mit seinem DSL-Anschluß und muss in einem Callcenter in Indien um Hilfe bitten. Wer kennt das nicht…

Anruf im Callcenter (Untertitel)

 

Ich habe mich in den letzten Wochen immer mal wieder mit diesem Thema beschäftigt und dabei kam mit die Idee selbst mal mit Adolf Hitler zu telefonieren. Damit er mich auch wirklich anrufen kann, habe ich mich selbst vom Festnetz aus auf dem Handy angerufen, die Nummer als neuen Kontakt gespeichert, ein bekanntes Hitlerfoto als Kontaktbild gewählt und als Klingelton das Finale der symphonischen Dichtung “Les Preludes” von Franz Liszt aus den Jahren zwischen 1848 und 1854 gewählt. Franz Liszt war mehr Pianist als Komponist und die Anzahl seiner Kompositionen ist eher überschaubar. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Haupt-Thema aus “Les Preludes” von den ersten Deutschen Radiomachern ausgesucht und als Erkennungsmelodie verwendet. Damals war diese Komposition aber schon rund 90 Jahre alt!

Außer im Radio wurde dieses Thema auch in den Berichten der Wochenschau verwendet und in den Deutschen Kinos in die Ohren der Zuschauer regelrecht eingehämmert. Obwohl Franz Liszt schon lange tot war, haben die NAZIs damit seine eigentlich sehr schöne Komposition in den Schmutz gezogen. Und so wie man das Wort “Führer” in Deutschland nicht laut ausspricht spielt man natürlich diese Musik auch nicht, jedenfalls nicht so, dass man dabei erwischt werden könnte. Ich empfinde das als falsch, denn die Musik kann ja nichts dazu, in welcher Art sie missbraucht wurde.

Meine Hitler-Parodie

Zurück zu meiner eigenen Hitler-Parodie… Wer sich bei YouTube etwas umschaut findet hunderte von Parodien die aber fast ausnahmslos auf Untertiteln basieren. Etwas wie “Ausgerechnet Hoeneß” bekommt da leider fast niemand hin, oder es traut sich vielleicht auch niemand. Wer will schon einer Horde NAZIs ihr schmieriges Idol madig machen oder in der Öffentlichkeit falsch verstanden werden?

Ich habe die Idee einer Parodie schon seit Wochen in meinem Kopf mit mir herumgetragen und sie schließlich gestern sehr spät am Abend endlich realisiert. Als Thema für das Telefonat mit Adolf Hitler habe ich mir den noch nicht fertig gestellten “Teil 3″ meiner USA-Reportage gewählt. Meine Tonspur habe ich mit einem RODE SmartLAV und einem iPOD Touch 5G aufgenommen. Dabei habe ich die RODE-App verwendet. Beim Mix habe ich die Stereo-Tonspur meiner Panasonic GH3 etwas leiser darunter gelegt. Die Synchronisation hat dank 48 kHz Samplingfrequenz und WAV-Format sehr gut funktioniert.

FCPX-Hitler-Editing-Screenshot

Während meine Nachbarn in den Wohnungen um mich herum bereits schliefen, habe ich hier mit keifender Stimme mein Telefonat mit dem “Führer” aufgenommen. Dabei dachte ich nur “Hoffentlich hört niemand was ich hier mache und zieht daraus falsche Schlüsse…” Gegen 2h am Morgen war mein Video dann “online” und bereits nach einigen Minuten gab es die ersten “Daumen nach unten”. Es ist in Deutschland nicht einfach bei YouTube Witze über ein derart komplexes Thema zu machen…

 

Mich würde interessieren was Ihr darüber denkt?

Wer mag kann einfach die kostenlose Kommentarfunktion verwenden und so mit mir und anderen Lesern diskutieren. Ich bin sehr gespannt wer sich traut dies tatsächlich zu tun…

Serdar Somuncu über “Mein Kampf”

Als überaus spannend empfinde ich es auch, dass sich der Comedian Serdar Somuncu immer wieder dafür rechtfertigen muss in welcher Weise er sich mit dem hohlen Irrsinn auseinandersetzt, den Adolf Hitler während er 1924 in Landsberg am Lech im Gefängnis saß, seinem Zellengenossen und späterem Stellvertreter Rudolf Heß in die Feder diktiert hat. Dieses “Werk” ist später als “Mein Kampf” in Buchform erschienen und kann heute in aller Welt gekauft werden, außer in Deutschland. Muss man deutsche Jugendliche wirklich vor 700 Seiten Unsinn schützen indem man dieses wahrscheinlich schlechteste aller Bücher verbietet?

 


Das perfekte Stativ – Teil 9

Wer viel auf Reisen ist und auf ein Stativ nicht verzichten möchte steht bei jeder neuen Reise vor der Herausforderung sich für ein großes stabiles Stativ oder ein kleines leichtes Reisestativ zu entscheiden. Ich habe oft beides dabei, das große Stativ verwende ich an allen Locations die bequem erreichbar sind und bei denen ich nicht weit laufen muss. Steht aber eine etwas abgelegene Location auf dem Tagesprogramm, so kommt nur ein leichtes Stativ in Frage. Wenn ich mich in der Vergangenheit mal wieder gegen ein Stativ entschieden habe, so war ich meistens irgendwann gefrustet weil ich es doch hätte brauchen können.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da konnten die Kameras nicht groß und schwer genug sein. Statt “Weniger ist mehr” dachte ich mir “Size matters” und habe parallel zum viel zu schweren Stativ auch noch eine viel zu schwere Fotoausrüstung mitgeschleppt. Spätestens seit ich die Vorzüge kleiner Sensoren für mich entdeckt habe, bin ich immer öfter mit kleinem leichten Marschgepäck unterwegs. Hin und wieder habe ich sogar nur noch eine kleine Micro-Four-Thirds Kamera mit einigen wenigen ausgesuchten leichten Objektiven dabei. Inzwischen ist bei mir also “weniger” wieder “mehr”.

Immer mehr Kameras können Videos in sehr guter Qualität aufnehmen. Mein Video zur USA-Reise im Jahr 2011 hat mir wirklich viel Mühe bereitet, aber wenn ich es anschaue ärgere ich mich über die vielen verwackelten Passagen. Hätte ich mehr mit einem Stativ gefilmt so wäre das Ergebnis deutlich besser geworden. Doch nicht mit jedem Stativ lässt es sich auch gut filmen. Daher habe ich mich in den letzten Wochen nach einem Stativ umgeschaut das ausreichend stabil für eine etwas größere Kamera ist, relativ leicht ist und ein gutes Handling bei der Aufnahme von Video-Material ermöglicht.

Mit dem neuen Alta CA 233-AGH hat der Zubehörhersteller VANGUARD ein Stativ im Programm das diesem Idealbild eines Reisestativs sehr nahe kommt.

Aktuell läuft ein Gewinnspiel, das am 7. Juli um 17h endet!!

Gewinnspiel-Vanguard-Alta-CA

Wer hier kein Glück hat, der kann dieses Stativ bei einem gut sortierten Fotohändler oder auch bei MediaMarkt oder Saturn in Ruhe anschauen. Besonders der neue GH-30 Pistolengriff ist eine sehr gelungene Konstruktion. Alternativ kann man es natürlich auch bei amazon.de erwerben.

Für alle die noch nicht wissen welches Stativ für sie das Richtige ist, habe ich hier eine Liste meiner Artikel zu diesem komplexen Thema zusammengestellt:

 


Sicherheit im Internet – Erneut 18.000.000 Passwörter gestohlen

Das Szenario

Seit einigen Tagen geistert es wieder durch alle Medien, schrecklich böse Hacker haben wieder mehr als 18 Millionen Zugangs-Datensätze zu E-Mail-Konten und möglicherweise anderen Diensten gestohlen. Viele Internet-Nutzer sind aktuell schwer verunsichert und fragen sich was nun zu tun ist.

Zunächst sollte man sich fragen wie überhaupt Zugangsdaten gestohlen werden können. Es ist recht unwahrscheinlich, dass ein Hacker eine versteckte Kamera in ihrer Wohnung über ihrem Computer positioniert und sie dabei zu filmen wie sie ihr Online-Banking erledigen. Falls sie jetzt verunsichert sind, suchen sie die Decke über ihrem Computer ab!! Wenn sie dort nichts finden können sie aufatmen, aber nur ganz kurz. Denn tatsächlich funktioniert das Abgreifen von Zugangsdaten fast genau wie mit einer Kamera über dem Computer. Nur ist diese Kamera ein Stückchen Software das sie selbst versehentlich oder unbemerkt auf ihrem eigenen Computer installiert haben.

Diese “Hacker-Kamera” steckt also in ihrem Computer drin und filmt alles mit was sie auf ihrem Computer tagtäglich so machen. Wenn sie dort beispielsweise https://kunden.commerzbank.de/lp/login?0 eintippen um ihre Miete zu überweisen, so könnte diese kleine “Hacker-Kamera” hellhörig werden und die nächsten Tastenanschläge heimlich filmen.

Um sich bei der Commerzbank anzumelden tippen sie jetzt ihren Anmeldenamen und ihr Kennwort:

… Karlchen Schlauberger … GruetzwurstIstEklig12345 … Enter …

Die kleine “Hacker-Kamera” hat das jetzt gefilmt und schickt ihren sehr kurzen Videoclip nun dem Hersteller, der sich darüber natürlich wirklich freuen wird.

Was ist passiert?

Ihr Passwort ist wirklich stark und eigentlich kaum zu knacken, jedenfalls nicht von einem Programm das der Reihe nach immer wieder neue Passwörter erzeugt und ausprobiert. Und doch kennt es jetzt jemand der es außer ihnen nicht kennen sollte. Und überhaupt, woher kommt diese “Hacker-Kamera” die man gar nicht sehen, fühlen oder schmecken kann?

Die Kamera ist ja nicht wirklich eine Kamera, sie ist eben nur ein winziges Stückchen Software das sie sich versehentlich oder fahrlässig eingefangen haben. Doch wie geht das? Stellen Sie sich vor es gibt eine schwere Grippewelle und in der Turnhalle um die Ecke werden 234 infizierte Personen unter strengsten Auflagen von den gesunden Menschen abgeschirmt um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Sie kommen jetzt auf die Idee dort eine Runde Basketball spielen zu wollen. Heimlich schleichen Sie sich in ihrer Turnhose an den Wachleuten vorbei und lassen sich mit ihrem Basketball von der Hälfte der kranken Menschen kräftig in Gesicht niesen und die Hände schütteln. Am nächsten Tag fühlen sie sich schlecht, haben hohes Fieber und sind dem Tode nah.

Dies alles nur, weil sie eine Runde Basketball spielen wollten!

Zu ihren Verhalten könnte man sagen: Selbst schuld, warum haben sie nicht alternativ für 15 Euro die Stunde eine Runde Badminton gespielt, dann wären sie jetzt noch gesund!

Warum die Metapher? Ganz einfach, die kleine “Hacker-Kamera” findet den Weg auf ihren Computer genau so wie sie sich gerade mit der fiesen Schweinegrippe infiziert haben. Statt für ein paar Euro in einer schönen sauberen Turnhalle zu spielen waren sie in einem mit fiesen Vieren verseuchten Ort. Das musste schiefgehen!

Manchmal ist für Internet-Nutzer die Verlockung groß Geld für legal gekaufte Software, Videos und Musik zu sparen und sie sich vermeintlich kostenlos zu besorgen. Das Angebot geklauter Software etc. ist im Internet wirklich riesig und man bekommt praktisch alles was man für Geld kaufen kann irgendwie auch ohne (erst einmal) dafür zu bezahlen. Webseiten wie http://www.piratebay.com und wie sie nicht alle heißen sind  eine Fundgrube für alles was es illegal zum Download gibt. Auf diesen Seiten kann jeder irgendwas zum Download anbieten und es als geknackte Version von Microsoft Office 2013 oder etwas anderem verpacken. Oft bekommt man sogar die Software die dort versprochen wird. Was jedoch verschwiegen wird ist, dass während die teure Software neu “verpackt” wurde eine kleine “Hacker-Kamera” hinzugefügt wurde. Für die Installation des so schrecklich billigen Softwarepaketes werden in der Regel Administrator-Rechte benötigt. Weil sie das kostenlose Office nach dem Download ja auch installieren möchten, geben sie ganz brav ihr Administrator-Passwort ein…

Und schon ist es passiert, das Installations-Programm darf auf ihrem Computer nun alles machen was es will. Im besten Falle installiert es nach der Hacker-Kamera ein funktionierendes Microsoft Office. Sie werden nichts bemerken und sich über das kostenlose Office freuen bis eines Tages ihr Bankkonto leer ist und die Polizei an der Haustüre klingelt…

Sind die guten Menschen die für sie das vermeintliche kostenlose Microsoft Office angeboten haben aber doch nicht so nett, gibt es nur eine Fehlermeldung die besagt, dass bei der Installation ein Fehler aufgetreten ist. Sie werden sich ärgern und nach einer weiteren hoffentlich funktionierenden “kostenlosen” Version von Microsoft Office suchen. Läuft es dumm, fallen sie auf den Trick gleich mehrfach rein und haben am Ende des Tages nicht nur eine “Hacker-Kamera” versehentlich installiert, sondern gleich mehrere davon…

Dabei wäre alles so einfach gewesen. Sie hätten doch nur beispielsweise hier für 219,99 € eine lebenslange Lizenz für Microsoft Office erwerben müssen.

Die Viren kommen mit der Post

Ok, sie haben jetzt gelernt, dass es in dieser Welt nichts was einen Wert hat wirklich kostenlos gibt. Ihr Office haben sie gekauft oder stattdessen das kostenlose Open-Office installiert. Außerdem lassen sie sich regelmäßig gegen Grippe impfen und knutschen nicht heimlich mit der offensichtlich schwer erkälteten Nachbarin. Super!

Doch was wenn der nette Bote von DHL ein Päckchen bei ihnen anliefert in dem ein süßer kleiner Teddi ist. Sie haben ihn zwar nicht bestellt und auch nichts dafür bezahlt, aber weil er so niedlich ist behalten sie ihn und stellen ihn neben ihren Computer. Was sie nicht wissen, der kleine Teddi hat eine Kamera eingebaut die sie beim Online Banking filmt und alles per Funk direkt nach Russland übermittelt. Klingt unwahrscheinlich, ist es auch. Denn diese Teddis kommen nicht mit DHL sondern per E-Mail. Die Technologien nach denen weltweit E-Mails ausgetauscht werden sind schon wirklich alt und bieten einige Schlupflöcher. So kann man wie bei einem richtigen Brief auch einfach einen anderen Absender auf den Umschlag schreiben. Würden Sie einen Brief nicht öffnen der vom Finanzamt kommt?

So werden täglich weltweit viele Millionen E-Mails verschickt auf denen ein falscher Absender steht und in denen sie aufgefordert werden etwas zu tun was sie sonst nicht tun würden.

  • Vielleicht sollen sie sich kurz bei PayPal anmelden damit geprüft werden kann ob ihre Anmeldedaten sicher sind – Bullshit!
  • Vielleicht will ihre Bank ihr Konto prüfen damit es nicht gesperrt werden muss – Bullshit!
  • Sie haben eine Rückbuchung gemacht und müssen nun mit 179,- Euro Anwaltskosten rechnen alles weitere finden sie im angehängten Brief des Anwalts – Bullshit!
  • Sie bekommen einen kostenlosen Virenscanner geschenkt der die Sicherheit ihren Computer prüft und alles schneller macht – Bullshit!
  • Sie haben gewonnen und müssen nur kurz etwas bestätigen damit das Geld auch überwiesen werden kann – Bullshit!

Diese Liste könnte man endlos verlängern und sie wird täglich länger. Hacker auf der ganzen Welt tun den ganzen Tage nichts anderes als darüber nachzudenken wie man sie mit einer E-Mail dazu bewegen kann etwas zu tun das sie sonst nicht tun würden und das wirklich fiese Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Was lernen wir daraus? Wenn man per E-Mail einen Brief einer Anwaltskanzlei bekommt ist das Bullshit denn echte Anwälte schicken ihre Briefe per Einschreiben mit der richtigen Post. Kostenlose Reisen gewinnt man nicht, egal wie oft es auch passiert. Man ist niemals wirklich der 1.000.000.000 Besucher einer Webseite und Anhänge an E-Mails die einem komisch vorkommen öffnet man erst gar nicht.

Der Codex

In der Fernsehserie Dexter wird immer vom “Codex” gesprochen. Das ist das was Dexter Morgan befolgt damit er nicht geschnappt wird. So ein Codex ist gar nicht schlecht und das Tolle, er ist tatsächlich kostenlos:

  • Wer nicht auf illegalen Webseiten nach geklauter Software sucht handelt sich auf diesem Wege keine Viren ein.
  • Wer Musik bei Apple oder Amazon kauft oder einfach nur Radio hört fängt sich keine Viren ein.
  • E-Mails die vielleicht von googlemail.com oder web.de als “verdächtig” markiert sind löscht man einfach, denn sie sind es auch.
  • Auf seinem Computer deaktiviert man die Firewall nicht und man verzichtet auf den Remote-Zugang seiner Fritz!Box. Damit kann man zwar nicht aus Honolulu auf die heimischen Kochrezepte zugreifen, aber das braucht man auch nicht.
  • Wenn der Virenscanner auf dem neuen Notebook nach 3 Monaten abgelaufen ist bezahlt man ihn, oder scheißt ihn runter und installiert die kostenlosen Microsoft Security Essentials. Alternativ auch Avira oder einen anderen Virenscanner der nichts oder nur wenig kostet.

Hält man sich an diese einfachen Regeln ist man schon sehr weit auf der sicheren Seite!

Wie sicher ist ein Passwort?

Ich ärgere mich immer wieder wenn ich irgendwo einmal mehr aufgefordert werde ein abgelaufenes Passwort zu erneuern. Noch mehr ärgere ich mich wenn die Regeln mein Passwort nicht erlauben weil zu nicht komplex genug ist oder schon einmal verwendet wurde. Das alles kann einen manchmal fast zum Wahnsinn treiben…

Aber es ist dennoch wichtig und sinnvoll!

Sich ein sicheres Passwort auszudenken ist manchmal gar nicht so einfach. Noch schwieriger wird es wenn man sich dieses “Ding” dann auch noch über Monate hinweg merken muss. Grundsätzlich könnte man ich einfach eine wahllose lange Folge aus Zeichen und Buchstaben nehmen sie auf einem Zettel notieren und diesen dann in der Schublade neben dem Computer aufbewahren. Daheim ist das halbwegs ok, doch in einem relativ frei zugänglichen Büroraum nur begrenzt zu empfehlen. Man könnte sich alle Passwörter auch in das Handy tippen, so hat man sie immer dabei. Nur was wenn man das Handy verliert?

Ein wirklich gutes Passwort ist lang, hat große und kleine Buchstaben, Zahlen und enthält Sonderzeichen. Nur das kann sich meistens einfach niemand merken. Doch es gibt einige einfache Tricks um trotzdem an ein sicheres Kennwort zu kommen, dass man sich auch merken kann.

Das Kennzeichen ihres ersten Autos war vielleicht BO-NN-123 und ihr erstes Auto war ein VW den sie sich im Jahr 1974 gekauft haben der damals schon zwei Jahre alt war. Daraus läßt sich ein sehr sicheres Passwort erstellen das man sich gut merken kann: VW19721974BO-NN-123

Das ist wirklich sehr sicher und man kann es gut im Kopf behalten: Marke – Baujahr  – Kaufjahr – Kennzeichen

Ein anderer Weg ist eine Eselsbrücke wie:

  • Wir rfen jetzt den Sand nicht in den Kopf stecken
  • Password: WidüjedeSaniindeKost

Das ist echt komplex, offensichtlich total wahllos und dennoch kann man es sich ganz leicht merken. Hängt man nun noch das Geburtsjahr des ersten Kindes oder das der Oma daran, so kann es niemand knacken indem er “herumprobiert”.

Sichere Passwörter generieren

Wer wirklich unkreativ ist und dem einfach kein sicheres Passwort einfallen will, der kann sich auf der Webseite www.sicherespasswort.com Vorschläge für sichere Passwörter generieren lassen.

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Wenn man hier noch zwei der Passwörter miteinander kombiniert so kann einfach nichts mehr schief gehen, es sei denn ein Dieb findet in ihrer Handtasche oder auf ihrem Handy den sicher notwendigen Merkzettel…

Man kann es also machen, man muss es aber nicht. Denn ein Passwort das man sich nicht merken kann und für das man immer wieder einen Merkzettel braucht ist eigentlich ziemlich daneben. Mir persönlich gefällt die Idee einfach die Typenbezeichnungen von Mikroprozessoren mit einem erfundenen Begriff zu kombinieren. So wird es hübsch komplex und man kann es trotzdem (für sich) behalten.

Hier findet man viele schöne Typenbezeichnungen: Liste von Mikroprozessoren

Natürlich sind auch Bezeichnungen anderer technischen Dinge erlaubt, sofern man sie sich merken kann!

Zusammenfassung

Abschließend könnte man sagen, dass sicher ist wer

  • nicht auf Webseiten mit Hacks, Cracks und illegalen Downloads surft
  • keine Installationsprogramme aus unbekannten Quellen ausprobiert
  • verdächtige E-Mails oder Anhänge ungelesen löscht
  • das Betriebssystem seines Computers regelmäßig aktualisiert
  • Firewall und Virenscanner benutzt und auf dem neuesten Stand hält
  • sich Passwörter ausdenkt die komplex sind und die er sich trotzdem merken kann

Ist der Computer erst einmal verseucht und hat sich ein Virus eingenistet (“Hacker-Kamera”) so ist es oft nicht ganz leicht diesen wirklich los zu werden. Könnte man die kriminelle Energie dieser Welt in Kupferleitungen umleiten, wir könnten SOFORT aus der Kernenergie aussteigen… Daher hilft es im Zweifel nur den heimischen Computer komplett neu zu installieren. Danach ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit alle Gefahr gebannt.

Wirklich sicher ist indes nur derjenige der seine Bankgeschäfte mit der Kontokarte in der Filiale um die Ecke erledigt. Doch was wenn diese gerade überfallen wird…

Man sieht schon, wirklich sicher ist nicht im Leben. Aber mit etwas Umsicht und Vorsicht kann man schon durchkommen, meistens jedenfalls…


Nikon D800s – Was bringt das Update

Ein kleiner Spaß mit Photoshop

Der Konkurrenzkampf unter den Kameraherstellern unterscheidet sich kaum vom Rest der Elektronik-Branche. Kaum hat beispielsweise HTC das Modell M7 vorgestellt, zaubert auch schon Samsung ein Modell mit neuen technischen Leckereien aus dem Hut und just einige Wochen später ist das M7 schon wieder alt und HTC zieht mit dem M8 gleich. Bei Nikon, Canon & Co. ist das nicht anders. Es ist ein ewiger Wettlauf um die Gunst der Käufer die ihr Produkt nicht mit dem Bauch sondern allein anhand der technische Daten auswählen.

Um nicht bei den Verkäufen hinter den Erzrivalen Canon zurückzufallen werden auch bei Nikon die Zyklen für neue Modelle immer kürzer. Doch aller Hysterie zum Trotz hat man bei Nikon in der Vergangenheit zwischen den “Major-Releases” jeweils ein “Minor-Release” eingeschoben. Also ein vermeintlich neues Kameramodell, bei dem jedoch die Modellpflege im Vordergrund stand und nahezu alle wesentlichen Baugruppen beibehalten wurden.

So gab es kurz nach dem Erscheinen der Nikon D1 mehrere Upgrades mit höherer Auflösung, schnellerer Bildfolge und erweitertem Speicher. So wurde auch die sehr gute D2x bereits ein Jahr nach der Vorstellung von der Nikon D2xs abgelöst. Die Neuerungen waren übersichtlich und man konnte jede D2x über ein Firmware-Update auf den Stand der D2xs bringen. Auch die D3 erhielt knapp zwei Jahr nach ihrer Vorstellung mit der D3s einen leicht verbesserten Nachfolger.

Im Frühjahr 2012 wurden die D4 und die D800/D800E vorgestellt und auch für diese Kameras ist nun die Zeit der Modellpflege gekommen. In den nächsten Wochen wird eine leicht modifizierte Nikon D4s in die Läden kommen und eine D800s wird wohl im Herbst zur Photokina 2014 folgen. Kurz darauf werden sich alle DX-Freude über eine Nikon D7200 freuen können.

Um bei all den Modellen die Übersicht nicht zu verlieren habe ich hier für Euch eine Liste der digitalen Nikon Kameras zusammengestellt.

Modell Einführung Mega-Pixel B/s Sensor UVP
D1 Okt. 1999 2,74 4,5 23,7×15,6 DM 7.615
D1H Feb. 2001 2,74 5 23,7×15,6 DM 5.000
D1X Feb. 2001 5,47 3 23,7×15,6 DM 6.500
D100 Juli 2002 6,1 3 23,6×15,8 € 2.800
D2H Juli 2003 4,1 8 23,1×15,5 € 4.000
D70 Mär. 2004 6 3 23,6×15,8 € 1.100
D2X Juli 2005 12,5 5 23,7×15,7 € 5.000
D2Hs Nov. 2005 4,1 8 23,1×15,5 € 3.500
D50 Okt. 2005 6,1 2,5 23,6×15,8 € 750
D70s Apr. 2005 6 3 23,6×15,8 € 950
D200 Nov. 2005 10,2 5 23,6×15,8 € 1.700
D2Xs Juli 2006 12,5 5 23,7×15,7 € 5.069
D80 Sep. 2006 10,2 3 23,6×15,8 € 969
D40 Okt. 2006 6,24 2,5 23,6×15,8 € 649
D40X Mär. 2007 10,2 3 23,6×15,8 € 859
D3 Dez. 2007 12,1 9 bei 12 mp
11 bei 5 mp
36×23,9 € 4.849
D300 Aug. 2007 12,3 6
8 mit Batteriegriff
23,6×15,8 € 1.829
D60 Mär. 2008 10,2 3 23,6×15,8 € 749
D700 Juni 2008 12,1 5
8 mit Batteriegriff
36×23,9 € 2.599
D90 Sep. 2008 12,3 4,5 23,6×15,8 € 1.189
D3X Dez. 2008 24,5 5
7 im DX-Modus
36×23,9 € 6.999
D5000 Mai  2009 12,3 4 23,6×15,8 € 859
D3000 Aug. 2009 10,2 3 23,6×15,8 € 539
D300s Aug. 2009 12,3 7
8 mit Batteriegriff
23,6×15,8 € 2.369
D3s Okt. 2009 12,1 9
11 im DX-Mode
36×23,9 € 4.999
D3100 Aug. 2010 14,2 3 23,1×15,4 € 649
D7000 Sep. 2010 16,2 6 23,6×15,6 € 1.399
D5100 Apr. 2011 16,2 4 23,6×15,6 € 809
D4 Jan. 2012 16,2 10
11 im DX-Mode
36×23,9 € 5.929
D800 Feb. 2012 36,3 4
6 im DX-Mode
36×23,9 € 2.899
D800E Feb. 2012 36,3 4
6 im DX-Mode
36×23,9 € 3.219
D3200 Apr. 2012 24,2 4 23,2×15,4 € 599
D600 Sep. 2012 24,3 5,5 36×23,9 € 2.149
D5200 Nov. 2012 24,1 5 23,5×15,6 € 809
D7100 Mär. 2013 24,1 6 23,5×15,6 € 1.179
D610 Okt. 2013 24,3 6 36×23,9 € 1.949
D5300 Okt. 2013 24,2 5 23,5×15,6 € 809
Df Nov. 2013 16,2 5,5 36×23,9 € 2.999
D3300 Jan. 2014 24,2 5 23,2×15,4 € 549
D4s Feb. 2014 16,2 11 36×23,9 € 6.150
D800s Sep. 2014 36,3 5
6 mit Batteriegriff
36×23,9 € 3.000
D4x Sep. 2014 36,3 8 36×23,9 € 7.000
D7200 Sep. 2014 24,1 7 23,5×15,6 € 1.300

Was die Nikon D800s bringen wird kann man sich bereits jetzt an 5 Fingern abzählen:

  • Leicht erhöhte Bildfolge
  • Verbessertes Aufofokus-System wie bei D4s
  • Etwas geringeres Bildrauschen bei hohen ISO-Werten
  • Expeed 4 Bildprozessor
  • Zusätzliche Modi für Video-Aufnahmen

Was sie nicht haben wird ist auch klar:

  • Eingebautes GPS und WLAN
  • Programmierbare AF-Punkte für Video
  • 4k Auflösung für Video
  • Klappdisplay
  • Touchdisplay
  • Hybridsucher

Damit schnell deutlich, dass sich Besitzer einer D800 oder D800E nicht zu grämen brauchen. Sie haben nach wie vor eine sehr gute Hochleistungskamera zur Verfügung und es gibt keinen Grund für einen Wechsel. Wer noch vor der Überlegung steht ob es eine D800 werden soll, der kann sich entweder über günstige “Auslaufmodell” ohne das magische S freuen oder noch ein paar Monate warten und dann zum neuen Top-Modell greifen. Allerdings sollte nicht zuletzt beim Blick auf die oben aufgeführte Liste klar sein, dass die Nikon D800s sehr wahrscheinlich bereits im Jahr 2016 von einer D800x oder der D900 abgelöst werden wird.

Wie auch in der Automobilbranche setzt man bei Nikon auf Evolution statt auf Revolution. Die Automobilhersteller sind stets darauf bedacht ihre Modellpalette sanft weiterzuentwickeln und die Kunden nicht mit allzu großen technologischen Revolutionen zu verunsichern. Hier hat man aus der Vorstellung des damals revolutionären NSU Ro80 gelernt. Dieses Auto war zu seiner Zeit ein absolutes technisches Highlight und bedeutete dennoch den Niedergang seines Herstellers. Der Markt war einfach noch nicht bereit für Wankelmotoren und extrem stromlinienförmige Karroseriebauformen.

Schaut man sich einen Golf 1 neben dem aktuellen Modell an, so sind die Unterschiede indes gewaltig. Vergleicht man allerdings die einzelnen Modelle miteinander, so waren die Unterschiede stets überschaubar.

Wer im Jahr 2014 eine Nikon D1x mit einer Nikon D4 vergleicht wird man ähnliches feststellen. Die grundsätzliche Bauform ist gleich geblieben und alle wesentlichen Bedienelemente sind noch am gleichen Platz. Doch bei der Bildqualität hat sich ein klarer Quantensprung ergeben. Doch wie bei einem VW Golf III und Golf IV sind die Unterschiede zwischen Nikon D3 und D4 ebenfalls überschaubar und mit beiden Kameras kann man im übertragenen Sinne angenehm von A nach B fahren.

Fazit

Der Vorstellung der Nikon D800s können wir gelassen entgegen sehen. Die Unterschiede werden marginal ausfallen und die D800 gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Statt sich über den Wertverlust auf dem Gebrauchtmarkt zu ärgern sollte man sich an der unglaublichen Bildqualität der D800 bzw. D800E erfreuen. Über eine Erweiterung seines Kamerasortimentes braucht man frühestens im Jahr 2016 nachzudenken wenn der Nachfolger der D800s vorgestellt wird.

Aufgrund der leicht erhöhten Bildfrequenz könnte die D800s für jene Sportfotografen interessant sein, bei denen die D800 bislang aufgrund der moderaten Bildfrequenz mit 4 B/s ausgeschieden ist. Über den zu erwartenden Preisverfall werden sich die Schnäppchenjäger freuen.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier ein Video das ich in weiten Teilen mit meiner Nikon D800E aufgenommen habe.


Nikon 1 V3 – Das lange Warten hat ein Ende

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In die wunderbar kompakten Kameras des Nikon 1 Systems habe ich mich nach langem Zaudern wirklich verliebt. Klein leicht und äußerst portabel, ermöglicht dieses Kamerasystem völlig neue fotografische Sichtweisen. Wanderungen zu entlegenen Fotolocations sind plötzlich kein immenser Kraftakt mehr und die Bildqualität ist für “alltägliche Fotos” mehr als ausreichend. Nach langem Warten hat Nikon nun endlich die Nikon 1 V3 vorgestellt. Das Design ist wirklich gefällig und in Verbindung mit optionalem elektronischen Sucher und gut geformtem Handgriff wird aus einem kleinen Spielzeug ein ernstzunehmendes Werkzeug.

Bei all der Begeisterung darf allerdings der Preis nicht vergessen werden, satte 1.250 Euro soll die Nikon 1 V3 inkl. Sucher und Handgriff kosten. Zu diesem Preis erhält man schon eine Nikon D7100. Ob die Nikon 1 V3 angesichts dieser Preispolitik viele Freunde finden wir bleibt also abzuwarten.

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Hier ein paar technische Daten:

Typ Digitalkamera mit Anschluss für Wechselobjektive
Objektivanschluss 1-Bajonett der Nikon 1
Effektiver Bildwinkel Entspricht ca. der 2,7-fachen Brennweite beim Kleinbildformat
Bildsensor CMOS-Sensor, 13,2 x 8,8 mm (Nikon-CX-Format)
Staubreduktionssystem Bildsensor-Reinigung
Effektive Auflösung 18,4 Millionen Pixel
Datenspeicherung – Bildgröße (Pixel) Fotos (Automatik, P, S, A, M, Best Moment Capture und alle Kreativprogramme außer Einfach-Panorama; Seitenverhältnis 3:2): 5.232 x 3.488 3.920 x 2.616 2.608 x 1.744. Fotos (Normal-Panorama, horizontal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 120:23): 4.800 x 920. Fotos (Normal-Panorama, vertikal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 8:25): 1.536 x 4.800. Fotos (Breit-Panorama, horizontal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 240:23): 9.600 x 920. Fotos (Breit-Panorama, vertikal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 4:25): 1.536 x 9.600; Fotos (aufgenommen während der Aufzeichnung von Filmen, Seitenverhältnis 3:2): 5.232 x 3.488 (1.080/60p, 1.080/30p) 1.472 x 984 (720/60p, 720/30p). Bewegter Schnappschuss (Foto, Seitenverhältnis 16:9): 5.232 x 2.936
Dateiformat NEF (RAW): komprimiert, 12 Bit; JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung, Qualitätsstufen: »JPEG Fine« (ca. 1:4), »JPEG Normal« (ca. 1:8), NEF (RAW)+JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF(RAW)-Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Picture-Control-System »Standard«, »Neutral«, »Brillant«, »Monochrom«, »Porträt« und »Landschaft«; ausgewählte Konfigurationen können angepasst werden; Speichermöglichkeit für benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen
Speichermedien microSD (micro Secure Digital), microSDHC, microSDXC
Dateisystem DCF 2.0, DPOF, Exif 2.3, PictBridge
Aufnahmemodi Automatik; Kreativmodus mit folgenden Optionen: Kreativpalette, 5HDR, Einfach-Panorama, Weichzeichnung, Miniatureffekt, Selektive Farbe, Cross-Entwicklung und Spielzeugkamera-Effekt; Programmautomatik mit Programmverschiebung, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Manuelle Belichtungssteuerung; Best Moment Capture (Multi-Moment-Auswahl, Live-Zeitlupe und Smart Photo Selector); Erweiterte Filmoptionen (HD-Film, Zeitlupe, Jump Cut, Zeitraffer und 4-Sekunden-Film), Bewegter Schnappschuss
Lage der Austrittspupille 16 mm (–1,0 dpt; vom Schutzglas der Okularabdeckung)
Dioptrieneinstellung  
Augensensor Kamera schaltet automatisch auf die Sucheranzeige um, wenn sich ein Auge nähert.
Verschlusstyp Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss, elektronischer Verschluss
Belichtungszeit Mechanischer Verschluss: 1/4.000 s bis 30 s (Schrittweite: 1/3 LW), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T; optionaler Fernauslöser ML-L3 erforderlich) Elektronischer Verschluss: 1/16.000 s bis 30 s (Schrittweite 1/3 LW), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T; optionale Fernsteuerung ML-L3 erforderlich)
Blitzsynchronzeit Mechanischer Verschluss: Synchronisation mit Belichtungszeiten von 1/250 s oder länger; Elektronischer Verschluss: Synchronisation mit einer Verschlusszeit von 1/60 s oder länger
Aufnahmebetriebsart Einzelbild, Serienaufnahme, Selbstauslöser, Fernauslöser, Intervallaufnahme
Bildrate ca. 6, 10, 20, 30 oder 60 Bilder/s
Selbstauslöser 2 s, 10 s
Fernauslösung Fernauslösung mit Vorlauf (2 s); Fernauslösung ohne Vorlauf
Belichtungsmessung TTL-Belichtungsmessung mit Bildsensor
Messsystem Matrixmessung, mittenbetonte Messung, Spotmessung; Mittenbetonte Messung: Belichtungsmessung in einem Kreisfeld von 4,5 mm in der Bildmitte. Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreisfeld (Durchmesser von 2 mm) in der Mitte des ausgewählten Fokusmessfelds
Aufnahmemodi Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A), manuelle Belichtungssteuerung (M), Motivautomatik
Belichtungskorrektur –3 bis +3 LW in Schritten von 1/3 LW
Belichtungsmesswertspeicher Speichern des gemessenen Lichtwerts durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
ISO-Empfindlichkeit (Recommended Exposure Index) ISO 200 bis 12.800, in Schritten von 1 LW, ISO 160; 6.400 (Rauschreduzierung); 12.800 (Rauschreduzierung); ISO-Automatik (ISO 160 bis 6.400, 160 bis 3.200, 160 bis 800) verfügbar (benutzergesteuert in den Belichtungssteuerungen P, S, A und M)
Active D-Lighting Ein, aus
Autofokus Hybrid-AF (AF mit Phasenerkennung/AF mit Kontrasterkennung), AF-Hilfslicht
Fokussierung Autofokus (AF), Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C), AF-Automatik (AF-A), permanenter AF (AF-F); manuelle Fokussierung (MF)
Fokusmessfeld Einzelfeldsteuerung: 171 Fokusmessfelder; die mittleren 105 Felder unterstützen Autofokus mit Phasenerkennung; Automatische Messfeldsteuerung: 41 Fokusmessfelder
AF-Messfeldsteuerung Einzelfeldsteuerung, automatische Messfeldsteuerung, Motivverfolgung
Fokusspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (Einzel-AF) oder durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
Integriertes Blitzgerät Ausklappen durch Drücken der Blitztaste
Leitzahl (GN) ca. 5 m (bei ISO 100, 20 °C; bei ISO 160 beträgt die Leitzahl ca. 6,3)
Blitzbelichtungssteuerung i-TTL-Blitzsteuerung mittels Bildsensor
Blitzmodus Aufhellblitz, Aufhellblitz mit Langzeitsynchronisation, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts mit Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang
Blitzbelichtungskorrektur –3 bis +1 LW, Schrittweite 1/3 LW
Blitzbereitschaftsanzeige leuchtet konstant, wenn das Blitzgerät vollständig aufgeladen ist
Weißabgleich »Automatisch«, »Kunstlicht«, »Leuchtstofflampe«, »Direktes Sonnenlicht«, »Blitzlicht«, »Bewölkter Himmel«, »Schatten«, »Eigener Messwert«. Feinabstimmung möglich bei allen Einstellungen außer »Eigener Messwert«
Belichtungsmessung für Filme TTL-Messung mittels Bildsensor
Film – Messsystem Matrix
Bildgröße (in Pixel) und Aufnahmerate HD-Filme (Seitenverhältnis 16:9) 1.920 x 1.080/60p (59,94 fps), 1.920 x 1.080/30p (29,97 fps), 1.280 x 720/60p (59,94 fps), 1.280 x 720/30p (29,97 fps). Zeitlupenfilme: 1.280 x 720/120 fps (Seitenverhältnis 16:9, Wiedergabe mit 30p/29,97 fps); 768 x 288/400 fps (Seitenverhältnis 8:3, Wiedergabe mit 30p/29,97 fps); 416 x 144/1.200 fps (Seitenverhältnis 26:9; Wiedergabe mit 30p/29,97 fps). Zeitraffer, Jump Cut und 4-Sekunden-Filme (Seitenverhältnis 16:9) 1.920 x 1.080/30p (29,97 fps). Bewegter Schnappschuss (Filmteil, Seitenverhältnis 16:9) 1.920 x 1.080/60p (59,94 fps; Wiedergabe mit 24p/23,976 fps)
Videodateiformat MOV
Videokomprimierung H.264/MPEG-4 Advanced Video Coding
Tonaufnahmeformat Lineare PCM
Tonaufnahmegerät Integriertes oder externes Stereomikrofon ME-1 (optionales Zubehör); Empfindlichkeit einstellbar
Maximale Aufnahmezeit Automatik, Kreativmodus, Belichtungssteuerungen P, S, A und M: 10 Minuten. HD-Film mit erweiterten Filmoptionen: 10 Minuten. Zeitlupe: 3 Sekunden. Zeitraffer: 20 Minuten. Jump Cut: 20 Minuten. 4-Sekunden-Film: 4 Sekunden
Monitor Größe: 7,5 cm (3 Zoll; Bildschirmdiagonale). Typ: Touchscreen-Monitor mit neig- und drehbarem TFT-Display mit Helligkeits- und Betrachtungswinkelregulierung. Auflösung: ca. 1.037.000 Bildpunkte
Wiedergabe Einzelbildwiedergabe und Indexbild (4, 9 oder 16 Bilder oder Anzeige nach Datum), Ausschnittsvergrößerung, Film- und Panoramawiedergabe, Diaschau, Histogramm, automatische Bildausrichtung und Bewertungsfunktion
Schnittstelle – USB Entsprechend Highspeed-USB
HDMI-Ausgang HDMI-Anschluss (Typ D)
Audioeingang 3,5-mm-Mini-Klinkenbuchse (Stereo; mit Spannungsversorgung)
Menüsprachen Arabisch, Bengali, Bulgarisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Marathi, Niederländisch, Norwegisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch (europäisch und brasilianisch), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Spanisch, Tamil, Telugu, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Vietnamesisch
Akku Ein Lithium-Ionen-Akku EN-EL20a
Netzadapter Netzadapter EH-5b, erfordert Akkufacheinsatz EP-5C (separat erhältlich)
Stativanschluss 1/4 Zoll (ISO 1222)
Abmessungen (H x B x T) ca. 65,0 x 110,9 x 33,2 mm (ohne vorstehende Teile)
Gewicht ca. 324 g mit Akku und Speicherkarte, jedoch ohne Gehäusedeckel; ca. 282 g (nur Kameragehäuse)
Betriebsbedingungen – Temperatur 0 bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit bis 85 % (nicht kondensierend)
Mitgeliefertes Zubehör Gehäusedeckel BF-N1000, Lithium-Ionen-Akku EN-EL20a mit Akku-Schutzkappe, Objektiv (wird nur mitgeliefert, wenn das Objektiv-Kit mit der Kamera erworben wird), Akkuladegerät MH-29, Trageriemen AN-N1000, USB-Kabel UC-E20

Für Alle die es noch nicht kennen, habe ich hier ein Video das ich vor ein paar Wochen im Jungle Parque mi Süden von Teneriffa mit der Nikon 1 V1 und der Nikon 1 V2 aufgenommen habe.


Das kleinste Video der Welt

 

Das ist das “kleinste Video der Welt” und das zugehörige “Making-OF” wird von den dümmsten Menschen im Universum angeschaut…

Bildschirmfoto 2014-02-02 um 22.46.07

Hier ist das unbedingt sehenswerte “Making-Of”

 

Wer nun denkt, dass er mit seinem 499,- Euro teuren TokTamSigron SupaDupa 18-270mm Makro-Zoom echte “Makro-Fotos” machen kann, der sollte sich das Video nochmals in aller Ruhe anschauen. In diesem Video beträgt der Vergrößerungsmaßstab nicht 1 : 4,7 sondern sagenhafte 10.000.000 : 1 Das ist “echte Makro-Fotografie” auf dem höchsten aller Level :-)

Aber Kopf hoch, mit keinem Makro-Objektiv der Welt wird man jemals Atome bei Baden oder Frühstücken fotografieren können…


Nikon Df – Photoshop Facelift

Seit sie auf dem Markt ist scheiden sich an der Nikon Df die Geister. Scheinbar lässt diese neue Kamera nur wenig Raum zwischen Hass und Liebe. Mir persönlich gefällt das Design der Nikon Df überhaupt nicht. Diese Kamera soll eine digitale Fortführung wunderbarer Kameras wie der Nikon F3 oder auch der famosen Nikon Fm3A sein. Doch was letztlich in den Regalen der Fotogeschäfte gelandet ist sieht für mich aus wie ein halbbarer Stilmix aus Nikon D4 und D600 mit einigen Retro-Akzenten.

Wie es besser geht hat Fuji gestern mit der Vorstellung der neuen Fuji X-T1 gezeigt. Eine moderne Systemkamera durch und durch und dennoch in zeitlos schönem Retro-Gewand. Was blieb mir anderes übrig als mir meine Wunschversion der Nikon Df selbst zusammen zu mixen? Meine Photoshop Mockups sind nicht perfekt – sollen sie auch gar nicht sein – ich habe nur etwa 5-Minuten je Foto investiert.

The Nikon Df that I would buy #1

The Nikon Df that I would buy #2

The Nikon Df that I would buy #3

Nun ist Eure Meinung gefragt! Wie würde Euch diese Nikon Df gefallen und welche Features würdet Ihr Euch wünschen und was würdet Ihr es Euch kosten lassen?


Vanguard – The Heralder 46

Nach meinem Video zum Fotorucksack “The Heralder 46″ des Herstellers Vanguard, haben mich einige Fragen erreicht wo man diesen Rucksack in Deutschland denn kaufen kann. Ich habe ein wenig gesucht und musste feststellen, dass er aktuell in Deutschland bei amazon.de ausverkauft ist. Man kann ihn aber bei amazon.co.uk – also in England bestellen und porto- und zollfrei nach Deutschland liefern lassen:

Für alle die diesen tollen Rucksack noch nicht kennen, habe ich hier noch einmal das komplette Review zu diesem schönen Stück:

 

Wer sich zu Weihnachten oder bis Sylvester 2013 entschließt ein Stativ des Typs ABEO Pro 283 CGH mit dem GH-300T zu kaufen, der bekommt den Rucksack “The Heralder 46″ vom Hersteller Vanguard geschenkt. Hier gibt es alle weiteren Infos.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier mein Review zum ABEO Pro:

 

Das ABEO Pro Stativ ist aktuell in Deutschland lieferbar:

Hier ein kurzer Auszug aus den Bedingungen der Sonderaktion “My ABEO Pro”:

Kostenloser The Heralder 46 Rucksack beim Kauf eines ABEO Pro 283CGH, ABEO Pro 284CT, ABEO Pro 283CT Stativs. Oder kostenloser The Heralder 33 Rucksack beim Kauf eines ABEO Pro 284AT, ABEO Pro 283AT, ABEO Pro 283AGH, ABEO Pro 284AGHABEO Pro 283ABABEO Pro 284ATB Stativs.

Das ABEO Pro 283 CGH ist ein sehr hochwertiges Stativ aus Carbon-Fasern. Es überzeugt durch ein kompaktes Packmaß und ausgezeichnete Stabilität. Der GH-300T Kugelkopf ist für schwere Kameras wie beispielsweise die Nikon D300 besonders gut geeignet. Bei meinen Videos zu “Ansgars kleine Fotoschule” habe ich es für meine Nikon D800E mit dem AF-S 2.8/24-70mm benutzt.

Wer also noch auf der Suche nach einem hochwertigen Fotorucksack und einem professionellen Stativ ist, der sollte vor Weihnachten noch schnell zuschlagen und sich einen kostenlosen “The Heralder 46″ sichern :-)


Final Cut Pro X – Fehler beim Video-Export beheben (OS-X Mavericks)

Seit einigen Tagen habe ich immer wieder Probleme wenn ich versuche ein Video zu exportieren, nachdem ich den Schnitt mit Apples “Final Cut Pro X” – oder kurz FCPX – beendet habe. Der Export startet und nach einigen Minuten bricht FCPX immer wieder mit Fehlermeldungen wie dieser ab:

  • Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden da beim Erstellen des Bildes XXXXX ein Fehler aufgetreten ist.

Im echten Leben sieht das so aus…

Bildschirmfoto 2013-11-19 um 00.09.00

Dieser Fehler hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Mehrfach habe ich die Render-Files gelöscht und mit verschiedenen Tools, die in einigen Internet-Foren empfohlen wurden, alles Mögliche versucht – leider vergeblich!

Vor etwa einer Stunde habe ich heute meinen dritten Teil von “Ansgars kleine Fotoschule” für fertig erklärt und den Export als “Original-Datei” im ProRes-Format gestartet. Und siehe da, keine 5 Minuten später bricht FCPX wieder mit dem verhassten Fehler ab. Es ist zum Mäuse melken… So kann das nicht weitergehen und ich setze nochmals alles daran diesen fiesen Fehler zu beheben. In einem speziellen Forum für User von Final Cut Pro X bin ich dann auf den Hinweis gestoßen, ich solle “in den Finder Einstellungen App Nap deaktivieren“.

  • Was zum Teufel ist “App Nap”???

Also schauen wir mal nach was das ist und siehe da ich finde in der Wikipedia diesen Artikel:
(Auszug)

OS X 10.9 Mavericks ist die derzeit aktuelle Version des Betriebssystems OS X des Unternehmens Apple. Das Betriebssystem wurde am 22. Oktober 2013 kostenlos als Nachfolger von OS X 10.8 („Mountain Lion“) veröffentlicht.

Änderungen und Neuerungen

  • Finder mit Tabs
  • Tagging von Dateien
  • Mehrere Bildschirme – Unterstützung für Apple TV, unabhängige Nutzung von (mehreren) Programmen im Vollbildmodus
  • iCloud Keychain – Abgleich von Anmelde- und anderen Daten via iCloud, Generierung von Passwörtern, Verschlüsselung mittels AES-256
  • Apple Maps – Kartenanwendung mit 3D-Ansichten, Verkehrsanzeige und Navigation, Routen können an iOS-Geräte weitergegeben werden, Anzeige von Karten auch in den Anwendungen MailKalender und Kontakte
  • iBooks – Anwendung zum Anzeigen von E-Books, Synchronisation mit iOS-Pendants
  • Kalender – Vorschlag von Points of Interest (POI) in der Nähe beim Erstellen von Einträgen, Anzeige von Wetterinformationen und Reisezeiten
  • Safari – neue Seitenleiste, verbesserte Leistung (Nitro Tiered JIT, Fast Start), verminderter Energieverbrauch für Seiten im Hintergrund und unerwünschte, über Plugins angezeigte Inhalte (Safari Power Saver)
  • Mitteilungszentrale – erweiterte Möglichkeiten bei Benachrichtigungen, wie beispielsweise unmittelbares Beantworten einer Nachricht oder Löschen einer eingegangenen E-Mail, Anzeige von Benachrichtigungen ausgewählter Websites, Darstellung von Benachrichtigungen in Abwesenheit
  • Timer Coalescing – vermindert CPU-Belastung[3]
  • App Nap – reduzierter Energieverbrauch durch Einfrieren nicht benötigter Anwendungen[3]
  • Komprimierter Arbeitsspeicher – verbesserte Speicherverwaltung durch Komprimieren inaktiver Prozesse[3]
  • energieeffizientere Wiedergabe von iTunes-HD-Inhalten[3]
  • SMB2 Filesharing – Server Message Block Version 2 (SMB2) löst das Apple Filing Protocol (AFP) als Standardprotokoll für Dateifreigaben ab. AFP findet aber zum Beispiel bei Apples Backuplösung Time Machine noch weiterhin Anwendung.[4]
  • iTunes – synchronisiert Kontakte, Kalender, E-Mail-Konten und Safari-Lesezeichen nicht mehr via USB-Kabel-Verbindung. Alle anderen Inhalte können weiterhin über USB-Kabel synchronisiert werden.[5]

Nun wird mir einiges klarer!! Seit ich meinen Mac vor einigen Tagen auf das neue OS-X Mavericks upgedatet habe, versucht das Betriebssystem Strom zu sparen indem einzelne Programme während sie im Hintergrund werkeln angehalten oder verlangsamt werden.

Wer schon einmal länger als nur einige Minuten mit Final Cut Pro X auf einem Mac Book Pro gearbeitet hat der weiß, dass diese Software den Rechner fast zum Glühen bringt. Das hat auch seinen Grund, denn diese Software muss echte Kraftanstrengungen vollbringen um riesige importierte Datenmengen im Hintergrund so aufzubereiten, dass man sie in der Vorschau ohne Ruckeln in brauchbarer Qualität anschauen kann. Schaut man sich die Auslastung von Speicher, Festplatte und Prozessor während der Arbeit mit FCPX näher an, so findet man schnell heraus, dass ein Rechner auf dem diese Software läuft wirklich ALLES geben muss. Und da passt es nicht ins Bild wenn man gleichzeitig versucht Strom zu sparen.

Hier habe ich einen Screenshot für Euch, der zeigt wie man dieses neue Feature für FCPX abschaltet. Man öffnet einfach den Ordner Programme, klickt das Symbol von “Final Cut Pro” an und betätigt dann “Command + i”. Es öffnet sich ein Fenster das die Eigenschaften dieses Software-Paketes anzeigt. Dort kann man unter “Allgemein” ein Häkchen bei “App Nap deaktivieren” setzen.

FCPX - Final Cut Pro X - App Nap - Deactivate - Deaktivieren

Und siehe da, nach einem Neustart von FCPX klappt es mit dem Export von “Ansgars kleine Fotoschule – Teil 3″ auf Anhieb :-)

 

 


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