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Olympus OM-D E-M5 Mark II – Hands-On und Bedienungsanleitung

Olympus-OMD-EM5-Mark-II

Mit der Olympus OM-D E-M5 ist seit März 2012 eine wunderbar kompakte Systemkamera verfügbar die in den vergangenen Jahren viele Freunde gewonnen hat. Im Oktober 2013 stellte der Hersteller mit der Olympus OM-D E-M1 ein Update der E-M5 vor. Das neue Modell war nicht nur deutlich teurer, sondern legte auch bei der ohnehin guten Bildqualität nochmals zu. Dies wurde wie bei der Nikon D800E durch einen geänderten Anti-Alisasing Filter erreicht. Bereits im Januar 2014 wurde mit der Olympus OM-D E-M10 eine weitere Kamera vorgestellt, die im Design der inzwischen schon etwas älteren E-M5 sehr ähnelt, aber mit etwa 799,- Euro inkl. 12-42mm Zoom-Objektiv bei ähnlicher Bildqualität sehr viel preiswerter ist. Obwohl im Funktionsumfang etwas beschnitten fand auch die E-M10 viele Freunde. Häufige Argument für die E-M10 (und gegen die E-M1) waren die ähnliche Bildqualität und die Möglichkeit vom gesparten Geld einige sehr gute Objektive kaufen zu können. So hat sich die E-M10 unter den weniger finanzkräftigen Fotofans fiele Freunde gefunden, während die deutlich teurere E-M1 sogar bei einigen professionellen Fotografen sehr gut ankam. Inzwischen ist es nichts ungewöhnliches mehr, wenn selbst Profis zu Shootings an entlegenen Orte auf eine Olympus OM-D E-M1 in Verbindung mit einigen Objektiven setzen.

Im Februar 2015 wurde mit der  Olympus OM-D E-M5 Mark II der in vielen Belangen verbesserte Nachfolger E-M5 zum Preis von 1099,- Euro für den Korpus oder 1299,- Euro in Verbindung mit dem Zuiko 12-50mm Zoom-Objektiv vorgestellt. Obwohl ich bereits eine E-M10, E-M5 und eine E-M1 in meinem Fuhrpark habe, war ich beim Lesen der ersten Pressemeldungen regelrecht elektrisiert. Der schwedische Hersteller Hasselblad hat bereits im Jahr 2011 mit der H4D-200MS zum Preis von damals 38.000,- Euro eine Kamera vorgestellt, die mittels “Sensorshift” aus einem 50-Megapixel Mittelformatrückteil satte 200-Megapixel heraus zu kitzeln vermag.

Diesem Vorbild sind die Olympus-Ingenieure gefolgt und mein erster Gedanke beim Lesen der Pressemitteilung war “endlich eine Hasselblad H4D für arme Leute – YES”…

Kaum hatte ich den Artikel gelesen habe ich mir “mein Exemplar” der neuen Olympus OM-D E-M5 Mark II beim Bonner Cityfotocenter bestellt. Gestern war es dann soweit, mit einem kurzen Anruf teilte mir Herr Balmes mit, dass er “endlich mal wieder eine Kamera für mich hat”. Ungemein praktisch war es, dass meine Freundin Sandra und ich sowieso gerade in der Bonner City unterwegs waren. Um 15h durfte ich das neue Wunderding dann endlich in meinen Händen halten. Nachdem wir ein wenig beim Preis gefeilscht haben, habe ich das Cityfotocenter mehr als glücklich mit der nagelneuen Olympus OM-D E-M5 Mark II samt Zuiko 12-50mm und dem Panasonic 2,5/14mm Pancake verlassen.

Olympus-OMD-EM5-Mark-II-Lumix-14mm

Daheim konnte ich die neue Kamera gleich mehrere Stunden lang ausprobieren und ich muss sagen, dass mich dieses kleine Ding mehr als begeistert. Waren die älteren Modelle eher für die Fotografie gedacht und weniger gut für die Aufnahme von Videos geeignet, so ist die neue E-M5 Mark II eine unglaublich gute Videokamera, die meiner Meinung nach an die sehr gute Panasonic GH3 spielend heranreicht und sie in einigen Belangen sogar übertrifft.

40 Megapixel

Später am Abend kam dann allerdings große Ernüchterung auf als ich begann den neuen Modus mit 40 Megapixeln zu testen! Aktiviert am diesen Modus, so ist eine Aufzeichnung der Fotos im RAW-Modus scheinbar nicht möglich! Die Kamera rechnet mit mehr als akzeptabler Qualität aus 8 Einzelbildern eine extrem große JPG-Datei zusammen. Dass hier die Verwendung eines Stativs Pflicht ist versteht sich von selbst, dass in diesem Modus jedoch nur JPG-Dateien gespeichert werden können ist meiner Meinung nach ziemlich traurig. Kann das wirklich wahr sein? Als überzeugter RAW-Shooter habe ich mich bislang um Weißabgleich, Schärfe, Kontrast, Dynamik, Rauschunterdrückung usw. NIEMALS während meiner Shootings gekümmert, denn sie sind einfach nicht wichtig weil man diese Einstellungen später in Ruhe am heimischen Computer erledigen kann.

Will man nun mit der E-M5 Mark II ein wirklich hochwertiges Foto mit 40 Megapixeln aufnehmen, so muss man sich vor der Aufnahme sehr gut überlegen wie man diese Kamera eingestellt, denn die Möglichkeiten der nachträglichen Bearbeitung der JPG-Dateien sind immer sehr eingeschränkt. Das ist wirklich schade und daher rate ich jedem der diese Kamera kaufen möchte, vor dem Kauf einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen, die ich hier für Euch verknüpft habe.

Update

Ich habe nun einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen und folgendes entdeckt:

Olympus-OMD-EM5-Formats

Es scheint also doch möglich zu sein hochauflösende Bilder im RAW-Format aufzuzeichnen, warum nur hat es bei meinen ersten Versuchen nicht funktioniert?

Bei meinen ersten nächtlichen Testfotos hatte ich im “Aufnahme Menü 1″ als Dateiformat SN+RAW eingestellt, also ein “Small-JPG int Normaler Qualität + RAW-Datei”. Im Aufnahme Menü 2 habe ich ein paar Stunden später das erste mal die “Hochaufl. Aufnahme” aktiviert. Dabei ist mir entgangen, dass im “Aufnahme Menü 1″ aus SN+RAW plötzlich “SLF” geworden war. In dieser Einstellung nimmt die Olympus OM-D E-M5 im hoch auflösenden Modus tatsächlich nur eine 40 Megapixel große JPG-Datei auf. Aktiviert man im “Aufnahme Menü 2″ jedoch “SLF+RAW“, so wird zusätzlich zum JPG noch eine etwa 134 MB große Raw-Datei mit der Endung “ORF” gespeichert. Es funktioniert also doch, man kann mit dieser Kamera hochauflösende Bilder im RAW-Format aufnehmen, nur wie kann man sie in ein “normales” JPG konvertieren? Mein Adobe Camera RAW Version 8.5 kann es jedenfalls noch nicht. Es muss also ein Update her und das habe ich bislang noch nicht gefunden. Nach einer 60 minütigen erfolglosen Suche habe ich den Eindruck als wäre diese Kamera so brandneu, dass es noch keine passende Version von Adobe Camera RAW zu geben scheint! Hier ist also derzeit etwas Geduld gefragt…

Mit der neuesten Version 1.4.2 der Software OLYMPUS Viewer 3 erhält man beim Versuch eine hochauflösende RAW-Datei zu speichern derzeit nur diese Fehlermeldung:

Bildschirmfoto 2015-02-28 um 19.17.33

Hier habe ich einige der technischen Daten der neuen Kamera für Euch zusammengestellt. Ein ausführlicher Test mit Fotos und Videos wird in den nächsten Wochen folgen.

Sensor CMOS-Sensor 4/3″ 17,3 x 13,0 mm (Cropfaktor 2,0)
17,2 Megapixel (physikalisch) und 16,1 Megapixel (effektiv)
Pixelpitch 3,6 µm
Fotoauflösung
4.608 x 3.456 Pixel (4:3)
2.560 x 1.440 Pixel (16:9)
1.024 x 768 Pixel (4:3)
640 x 480 Pixel (4:3)
Panorama Stich-Panorama-Assistent (Die Einzelbilder müssen extern zusammengefügt werden)
Bildformate JPG, RAW
Farbtiefe 36 Bit
Metadaten Exif (Version 2.2), DCF-Standard
Videoauflösung
1.920 x 1.080 (16:9) 30 fps p
1.280 x 720 (16:9) 30 fps p
640 x 480 (4:3) 30 fps p
Maximale Aufnahmedauer 1.799 Sekunden
Videoformat
MOV (Codec H.264)
AVI (Codec Motion JPEG)

Objektiv

Objektivanschluss
Micro Four Thirds
Autofokus-Funktionen Einzel-Autofokus, kontinuierlicher Autofokus, Verfolgungs-Autofokus, Manuell, AFL-Funktion, AF-Hilfslicht (LED), Fokuslupe
Schärfenkontrolle Live View

Sucher und Monitor

Monitor 3,0″ (7,6 cm) OLED Monitor mit 610.000 Bildpunkten, entspiegelt, Helligkeit einstellbar, Farbe einstellbar, neigbar um 90° nach oben und 45° nach unten, mit Touchscreen
Videosucher Videosucher (100 % Bildfeldabdeckung) mit 1.440.000 Bildpunkten, 1,2-fach Vergrößerungsfaktor, Dioptrienausgleich (-4,0 bis 2,0 dpt)

Belichtung

Belichtungsmessung Mittenbetonte Integralmessung, Matrix/Mehrfeld-Messung über 324 Felder, Spotmessung
Belichtungszeiten 1/4.000 bis 60 s (Automatik)
Bulb mit maximal 1.800 s Belichtungszeit
Belichtungssteuerung Vollautomatisch, Programmautomatik (mit Programm-Shift), Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell
Belichtungsreihenfunktion Belichtungsreihenfunktion mit maximal 7 Aufnahmen, Schrittweite von 1/3 bis 1 EV, HDR-Funktion
Belichtungskorrektur -3,0 bis +3,0 EV mit Schrittgröße von 1/3 bis 1/1 EV
Lichtempfindlichkeit ISO 200 bis ISO 25.600 (Automatik)
ISO 100 bis ISO 25.600 (manuell)
Fernzugriff Fernauslösung vom Computer (nein), Kabelauslöser
Motive Automatik, diverse Motivprogramme, Dokumente, Feuerwerk, Kinder, Landschaft, Makro, Nachtaufnahme, Nachtporträt, Porträt, Sonnenuntergang, Sport, Strand/Schnee, 3 weitere Motivprogramme
Bildeffekte Fischauge, Lochkamera, Miniatureffekt, Weichzeichnung, Cross Process, Dramatischer Ton und neun weitere Effekte, Körniger Film, Pop Art
Weißabgleich Automatik, Wolken, Sonne, Weißabgleichsbelichtungsreihe, Feinabstimmung, Schatten, Blitzlicht, Unterwasser, Leuchtstofflampe, Glühlampenlicht, von 2.000 bis 14.000 K, Manuell 2 Speicherplätze
Farbraum Adobe RGB, sRGB
Serienaufnahmen Serienbildfunktion max. 9,0 Bilder/s bei höchster Auflösung und max. 70 gespeicherten Fotos, Bei JPG Aufnahmen 9 Bilder pro Sekunde bei maximaler Auflösung, solange bis die Speicherkarte voll ist
Selbstauslöser Selbstauslöser mit Abstand von 2 s, Besonderheiten: oder 10 s (wahlweise)
Timer Timer/Intervallaufnahmen, Startzeit einstellbar
Aufnahmefunktionen Spiegelvorauslösung, AEL-Funktion, AFL-Funktion, Live-Histogramm

Blitzgerät

Blitz Standard Mittenkontakt, Olympus/Panasonic (auch Leica-Kompaktkamera) Blitzschuh, Kleiner Aufsteckblitz FL-LM2 im Lieferumfang
Blitzreichweite Blitzsynchronzeit 1/250 s
Blitzfunktionen Automatik, Aufhellblitz, Blitz ein, Blitz aus, Highspeed Synchronisation, Langzeitsynchronisation, Blitzen auf den zweiten Verschlussvorhang, manuelle Blitzleistung (4 Stufen), Rote-Augen-Reduktion durch Vorblitz, Masterfunktion (4 Kanäle und 4 Gruppen), Blitzbelichtungskorrektur von -3,0 EV bis +3,0 EV

Ausstattung

Bildstabilisator Sensor-Shift (optisch)
Speicher Kartenschacht 1: SD Card
Mikrofon Stereo
Netzteilanschluss ja
Stromversorgung 1 x Olympus BLN-1 (Lithiumionen (Li-Ion), 7,2 V, 1.220 mAh)
330 Bilder nach CIPA-Standard
Wiedergabe-Funktionen Bild schützen, Spitzlichter / Schattenwarnung, Wiedergabe-Histogramm, Wiedergabe-Lupe, Bildindex
Gesichtserkennung Gesichtserkennung
Bildparameter Schärfe, Kontrast, Farbsättigung, Rauschunterdrückung
Sonder-Funktionen Elektronische Wasserwage, Gitter einblendbar, Pixelmapping, Orientierungssensor, Live View, Benutzerprofile mit 4 Benutzerprofilen
Anschlüsse Videoausgang (HDMI-Ausgang Micro (Typ D))
Unterstützte Direkt-Druck-Verfahren PictBridge
Stativgewinde 1/4″ nicht in optischer Achse
Gehäuse Spritzwasserschutz
Besonderheiten und Sonstiges Sensorreinigungssystem
Augensensor zur Umschaltung von Monitor zu Sucherbetrieb
800 auswählbare AF-Messpunkte wenn die Sucherlupenfunktion aktiviert ist
Art-Filter Belichtungsreihe
Video-Effekt Echo und Multi-Echo
Stereo-Mikrofon
drei stufiger Rauschfilter
Live-Bulb-Funktion

Größe und Gewicht

Abmessungen B x H x T 121 x 90 x 42 mm
Gewicht 425 g (betriebsbereit)

Sonstiges

mitgeliefertes Zubehör Olympus BC-2 Sonstiges Zubehör
Olympus BCN-1 Ladegerät für Spezialakkus
Olympus BLN-1 Spezialakku
Olympus CB-AVC3 Audio- / Videokabel
Olympus CB-USB6 USB-Kabel
Olympus FL-LM2 Sonstiges Blitzgerôt
Ladegerät BCM-1
USB-Anschlusskabel
AV-Kabel
Tragegurt
Bildbearbeitungssoftware Olympus Master Software für Windows und für Macintosh
optionales Zubehör Olympus AC-1 Netzgerät
Olympus BLN-1 Spezialakku
CF- und SD- Speicherkarten
Augenmuschel EP-11, Blitzgeräte FL-50R, FL-36R, FL-300R, FL600R

Update

Inzwischen ist Version 8.8 von Adobe Camera RAW verfügbar. Einfach HIER KLICKEN, downloaden und installieren. Damit können auch die hochauflösenden 65 Megapixel RAW-Dateien der Olympus OM-D E-M5 Mark II verarbeitet werden.


Teneriffa 2014/15 – Die letzten Tage

Good Bye Tenerife - Nikon 1 V3 & 10-100mm

Tag 27 – 6. Januar

Ich bin jetzt seit fast 4 Wochen auf Teneriffa und von meiner letzten nächtlichen Fotosession bin am Morgen noch immer ziemlich mitgenommen. So plane ich keine weiteren Aktionen sondern bereite mich langsam aber sicher auf meine Heimreise vor. Die meiste Zeit des Tages verbringe ich damit mal wieder etwas für diesen BLOG zu schreiben und einige wenige Fotos bei flickr.com hochzuladen. Am Nachmittag treffe ich mich dann mit meinem flickr-Freund Jürgen, den ich bislang nur in der virtuellen Welt kenne. Wir verbringen den Rest des Tages zusammen, es gibt leckeren Kuchen auf der Finca San Juan und abends lerne ich seine beiden Söhne Matthias und Timo kennen.

Gemeinsam sind wir noch eine ganze Weile auf der Weihnachtskirmes unterwegs die wie in jedem Jahr gleich neben dem Hafen in Puerto de la Cruz aufgebaut ist. Ich habe zwar meine gesamte schwere Fotoausrüstung dabei, aber ich entschließe mich heute zum “Tag der offenen Blende” und fotografiere ausschließlich mit meiner Olympus OM-D E-M1 und dem Panasonic/Leica Nocticron 1,2/42,5mm.

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Während der mechanische Verschluss meiner Olympus OM-D E-M1 mit 10 Bildern pro Sekunde vor sich hin klappert sammeln sich auf der 64 GB Sandisk Micro-SD Karte wahre Datensintfluten an. Bei meiner Rückkehr im Hotel werde ich auf der Speicherkarte knapp 3.500 Bilddateien vorfinden und da ich RAW-Bilder und JPG-Dateien gleichzeitig aufgenommen habe muss mein MacBook mit fast 7.000 Bilddateien in einem Ordner klar kommen. Das bringt ihn spürbar ins schwitzen und so macht es nur wenig Freude die Fotos durchzuschauen. Letztlich teile ich die Bilderflut etwas auf und verteile die Dateien über mehrere Ordner. Danach geht das Anschauen und Aussortieren deutlich schneller.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Weil es so extrem viele Bilder sind verzichte ich heute ausnahmsweise vollständig auf jede RAW-Konvertierung und Nachbearbeitung und öffne statt dessen einfach die kleinen “JPG-Vorschaubilder” mit Photoshop um sie etwas zu verkleinern und mein Logo einzufügen. Alles was Ihr hier seht kommt also so wie es ist “live” aus der Kamera und dem Nocticron 1,2/42,5mm Portrait-Tele.

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Tag 28 – 7. Januar

Den nächsten Tag schlafe ich auch wieder bis der Arzt kommt und bin beim Frühstück einer der allerletzten Gäste. Den Rest des Tages verbringe ich mit meinen GoPro Kameras und meinem iPod im Garten des Hotels. Hier und dort nehme ich eine kleine Zeitraffer-Sequenz auf und genieße während die Kameras um die Wette knipsen den wunderbaren Sonnenschein in einem der vielen Liegestühle am Pool. Weil es heute etwas windig ist bin ich fast allein. Der Mehrzahl der andere Gäste scheint es heute zu kühl zu sein um ihre Bäuche in die Sonne zu halten, mir soll es recht sein, so habe ich meine Ruhe :-)

Den Rest des Tages verbringe ich mit der Bastelei an einigen kleinen Zeitraffer-Sequenzen und räume langsam aber sicher meine Sachen zusammen, damit ich nicht versehentlich etwas vergesse. Seit meiner Reise im Jahr 2013 vermisse ich mein kleines wunderbares Manfrotto Carbon-Stativ und mittlerweile bin ich mir fast sicher, dass ich es auf dem Balkon des Hotels vergessen habe. Das soll mir nicht noch einmal passieren!

Am Nachmittag nehme ich noch schnell mit meinem HTC ONE M8 eine neue Folge für meine Serie “Ansgar’s kleine Fotoschule” auf. Heute geht es wie ein Jahr zuvor wieder um den Inhalt meines Fotorucksacks. Ich hole alles mal kurz heraus und sage zu fast jedem Ding einige wenige Worte. So sollte klar werden warum ich diese Dinge dabei habe und welchen Zweck sie im Fotoalltag erfüllen. Zum Schnitt des Videos werde ich allerdings erst einige Tage später kommen, denn obwohl das Video recht simpel strukturiert ist muss man doch alle Hustenanfälle und Versprecher wegschneiden und zur Erläuterung das eine oder andere Foto einblenden. So nimmt die Fertigstellung dieses Videos dann auch fast 8 Stunden meiner knappen Freizeit in Anspruch.

Tag 29 – 8. Januar

Am nächsten Tag plagt mich etwas das schlechte Gewissen. Ich habe nun schon zwei Tage nicht mehr ernsthaft fotografiert. Aber letztlich ist es auch egal, ich verdiene mit alle dem kein Geld und warum soll ich mir die letzten Stunden auf der Insel mit der Jagd nach Fotos vermiesen das sich eh nicht verkaufen lassen? Also packe ich in aller Ruhe meine Koffer ein und bereite mich seelisch auf die Heimreise vor. Als mich am Nachmittag der Hunger plagt geht es ein letztes Mal zur Finca San Juan auf ein wirklich leckeres Stückchen Kuchen.

Später am Abend treffe ich mich noch mit meinem Facebook-Freund Frank. Wie haben uns ein paar Tage zuvor auf unserer Küstenwanderung von Taganana nach Las Palmas de Anaga kennengelernt. Den Abend verbringen wir an der Hotelbar und unterhalten uns über das Leben auf Teneriffa, die Fotografie, das Universum und den ganzen Rest.

Chasing the Evil through Puerto de la Cruz

Tag 30 – 9. Januar

In der Nacht bekomme ich kaum ein Auge zu. Es ist immer das gleiche, zwar bin ich ein sehr geübter “Reisender”, aber wenn wichtiger Flug ansteht den man rechtzeitig erreichen sollte, so bin ich auch nach all den Jahren noch immer etwas aufgeregt. Beim Frühstück habe ich drei 20,- Euro Scheine für meine beiden Lieblingskellnerinnen und die Mitarbeiter der Küche dabei. Weil es noch so früh ist, sind sie leider beide noch nicht zu sehen. Letztlich stecke ich das Geld in die kleine Sammeldose die am Eingang des Restaurants auf Spenden wartet. 60 Euro Trinkgeld muten auf den ersten Blick etwas heftig an, aber wenn man bedenkt, dass die Mitarbeiter sich unter anderem für mich ganze vier Wochen lang echt ein Bein ausgerissen haben und an wirklich jedem Abend ohne Trinkgeld nach Hause gegangen sind, so sind 60 Euro letztlich doch nur 2 Euro pro Abend.

Hätte ich jeden Abend in einem Restaurant verbracht, so hätte ich wahrscheinlich deutlich mehr Trinkgeld bezahlt. Also sind die 60 Euro gut angelegt und da hier alle Mitarbeiter unglaublich nett und sehr zuvorkommend sind ist es mir das auch wert.

Ganz witzig ist es, dass via Google-Now auf meinem Smartphone sehr detailliert angezeigt wird wann mein Flug geht und wann ich mich auf den Weg machen sollte. Es ist sehr cool, dass Google die Fahrzeit vom Hotel zum Flughafen automatisch berechnet und meine aktuelle Position aus dem WLAN des Hotels ermitteln kann!

Google-Now

Weil am Freitag das morgendliche Staurisiko relativ hoch ist, fahre ich schon um 8h30 los. Aber es klappt alles mehr als problemlos und ich bin letztlich viel zu früh am Flughafen. Schnell den Schlüssel für den Mietwagen abgeben und auf zum Schalter 62 wo Condor gerade seine Passagiere abfertigt. Als ich am Schalter ankomme steht nur ein Pärchen dort und ich bin nach wenigen Sekunden eingecheckt. Das ist wirklich toll!

Während meiner letzten Tage auf Teneriffa wurde in Paris der Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo verübt. Daher werden heute alle Passagiere ganz besonders gründlich überprüft. Bei mir führt dies leider dazu, dass der kleine “Pistolengriff” den ich im oben verlinkten Video benutzt habe mehr als auffällt. Ich muss meine gesamte Fotoausrüstung auspacken, den Koffer mit allen Kabeln und Ladegeräten öffnen, mein Notebook, mein iPad, meinen iPod, mein Telefon und vieles mehr auf etliche dieser weißen Plastikschalen verteilen. Alles wird zweimal gecheckt während ich ohne Gürtel auf Socken daneben stehe und zu jeder einzelnen Kamera diese und jene Frage beantworten muss. Kurz bevor mir meine “bequeme Reisejeans” auf peinliche Weise von den leider viel zu üppigen Hüften gleitet, bekomme ich schließlich meinen Gürtel zurück. Das Zusammenklauben meiner vielen kleinen Einzelteile macht mich fast wahnsinnig und ich bin letztlich richtig froh als ich wieder alles beisammen habe und mir mein Gate suchen kann.

Endlich im Flugzeug angekommen ist der Flug extrem entspannt und weil ich mir schon viele Wochen zuvor via Internet einen XL-Seat direkt am Notausgang gebucht habe, ist die Beinfreiheit fast grenzenlos. Wegen des Notausganges ist die Sitzreihe vor mir nur mit zwei Sitzplätzen bestückt und so kann ich meine Füße wirklich sowas von weit ausstrecken, dass ich fast unter dem Gurt hindurch von meinem Platz rutsche, das ist so geil…

Während ich mir auf meinem iPad Mini ein paar Filme anschaue die ich zwar schon kenne aber lange nicht mehr gesehen habe, vergeht die Zeit wie im Flug. Ok ok, wie sollte ist in einem Airbus A321 auch anders sein :-)

High Noon - Airbus A321 - Seat 11A - Nikon 1 V3 & 10-100mm non-PD

In Frankfurt setzen wir auf die Minute pünktlich auf. Ziemlich nervig ist es, dass es bis zum Einsteigen ins Taxi noch geschlagene 90 Minuten dauern wird. Als ich endlich in Önders schönem neuen Taxi sitze bin ich echt froh, dass auch diesmal alles wieder so reibungslos funktioniert hat. Es tut mir nur ziemlich leid, dass Önder so lange auf mich warten musste. Sehr cool ist es auch, dass er mir etwas kaltes zu trinken mitgebracht hat. Dieser Taxifahrer denkt einfach an alles und es gibt in Mainz keine bessere Möglichkeit als sich von Önder oder seinem Vater fahren zu lassen!

Meine Meinung zum Thema “Pegida”

Dass Önder kein “deutscher Name” ist leuchtet sofort ein. Er und seine Familie haben ihre Wurzeln in der Türkei, leben aber seit vielen Jahren in Mainz. Angesichts der verkackten Demos der gestörten Pegida-Affen kriege ich echt die Krise wenn ich daran denke, dass deren bescheuerter Fremdenhass sich auch gegen Menschen wie Önder und seine Familie richtet. Diese Pegida-Vollidioten mit ihren kranken Sprüchen wie “Sachsen bleibt deutsch” hätten sich besser in ihrer Jugend in der Schule angestrengt, dann müssten sie sich jetzt um Jobs sorgen die sie selbst gar nicht annehmen würden. Mir geht echt die Hutschnur hoch wenn ich im Fernsehen schmierige Proleten sehe die “Wir sind das Volk” skandieren und bei denen sofort klar ist, dass sie in ihrem ganzen Leben nicht eine Mark selbst ehrlich verdient haben und sich auf Sozialleistungen ausruhen um die sie jetzt medienwirksam bangen.

Aber noch mehr kotzt es mich an wenn Sarrazin und andere Hetzer zusätzlich verbales Öl ins Feuer gießen. Ich frage mich manchmal ob diese schmierigen Witzbolde aus der deutschen Vergangenheit überhaupt nichts gelernt haben. Die Deutschen waren mal die Weltmeister in der Disziplin der organisierten Vernichtung einer großen Glaubensgemeinschaft. Wenn im Jahr 2015 Menschen vor dem Terror der IS-Mörder oder Taliban fliehen, dann hat kein anderes als unser Volk eine tiefer verwurzelte Pflicht diese Menschen aufzunehmen und ihnen in unserem Land so gut es geht ein neues Zuhause zu bieten.

Scheinbar kann sich keiner der Pegida-Idioten vorstellen, dass Menschen die in Syrien oder anderswo aufgewachsen sind, lieber dort in einer funktionierenden friedfertigen Gemeinschaft leben würden in der man sie versteht und ihre Sprache spricht, als sich im kalten Deutschland mit hasserfüllten Populisten und kahl rasierten Neo-Nazis herumzuplagen. Leider herrscht dort wo sie geboren wurden aber Krieg und dass sie dort geboren wurden konnten sie sich nicht aussuchen. Es gibt Tage da wünschte ich mir alle Pegida-Sympathisanten müssten mal ein Jahr lang im Irak auf der Straße leben oder im Gaza-Streifen um das nackte Überleben kämpfen.


Ice Bucket Challenge – Mein Standpunkt

 

Psychologen haben herausgefunden, dass gewöhnliche Youtube-Konsumenten ein Video das länger als 2:54 Minuten dauert nicht vollständig verarbeiten können. Bei den Betroffenen ist der Prozess der Abstumpfung oft weit fortgeschritten, gelegentlich sogar irreversibel. Daher habe ich mein gestern veröffentlichtes Video auf exakt 2 Minuten und 54 Sekunden gekürzt um auch diesen armen Menschen eine Chance zu geben sich für einen guten Zweck einzusetzen. Da laut Youtube-Statistik inzwischen mehr als die Hälfte meiner Zuschauer in nicht deutschsprachigen Ländern lebt, habe ich das Video zusätzlich mit Untertiteln versehen. So sollten auch pubertäre Jugendliche in den USA und anderswo erkennen, dass dieses Video keinen Ice Bucket Fail enthalten kann und will und dass es nicht zu ihrer Belustigung beitragen soll.

Wer sich mental in der Lage sieht ein Video mit einer Spielzeit von schier unglaublichen 10:33 Minuten zu bewältigen, dem sei dieses Video empfohlen:

 

Damit ich nicht falsch verstanden werde, ich finde diese Kampagne wirklich großartig und es ist toll, dass dadurch schon mehr als 70.000.000 US Dollar für die Forschung und Bekämpfung von ALS gespendet wurden. Aber inzwischen ist diese Kampagne auf dem Weg bizarre Formen anzunehmen. Es wird in diesen Tagen einfach nur noch wahllos jeder Bekannte und/oder Nachbar nominiert, meist wahllos weil einem nach der kalten Dusche nichts besseres einfällt. Wenn jemand wie Schauspieler Patrick Stewart einen fetten Scheck ausstellt und sich das Eis statt über den Kopf in ein Glas Whiskey fallen lässt, wird er im Internet von denen die noch immer nicht gepeilt haben worum es eigentlich geht angefeindet. Die besonders stark Verstrahlten beschweren sich inzwischen sogar schon darüber, dass durch diese Aktion “kostbares Trinkwasser verschwendet wird.” Hallo, geht’s noch?

Doch trotz des Hypes und des unglaublichen Erfolgs der Kampagne habe ich den Eindruck, dass damit jetzt langsam Schluss sein sollte. Statt sich grölend mit der Flasche Bier in der Hand die besten Ice Bucket Fails anzuschauen, sollte man lieber zumindest gelegentlich die Nachrichten einschalten und wenigstens für 2:54 Minuten lang zuschauen und versuchen zu verarbeiten welche Schreckensmeldungen man dort kostenlos serviert bekommt.

Wer Augen hat zu lesen, der lese diese Mitteilung des Auswärtigen Amtes. Dort ist von 4,4 Millionen Euro (5,8 Millionen US Dollar) die Rede. Dies ist die Summe die derzeit von 80.781.000 Deutschen aufgebracht wird um 800.000 Jesiden im Irak vor dem Völkermord durch de ISIS Terroristen zu retten. Im Vergleich zu den Spendengeldern der Ice Bucket Challenge ist dies in meinen Augen ein geradezu lächerlich geringer Betrag.

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Daher mein Appell an alle die noch nicht komplett verstrahlt sind, hört auf damit Euch Wassereimer über dem Kopf auszugießen oder Euch über jene die es tun kaputt zu lachen. Setzt Euch an Euren Computer und tut etwas sinnvolles, spendet für Menschen die Eure Spende wirklich ganz arg dringend brauchen. Ich habe es gestern ausprobiert, es ist unglaublich einfach. Man kann die Spende per PayPal bezahlen und bekommt sogar noch eine Spendenquittung die man mit der nächsten Steuererklärung beim Finanzamt einreichen kann!

In meinem Video habe ich gestern den Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber gebeten einen Spendenaufruf an seine Follower auf Twitter und Facebook zu richten. Ulrich Kelber hat keine Sekunde gezögert und gleich heute morgen zur besten Frühstückszeit zu einer Spende für die Menschen im Nord Irak aufgerufen.

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 19.07.09

Bildschirmfoto 2014-08-25 um 19.06.19

 

An dieser Stelle daher mein großes Dankeschön an Ulrich für seinen Einsatz. Außerdem hat es mir unglaublich gut gefallen, dass wir heute noch vor dem ersten Kaffee kurz via Facebook Chatten konnten. Das ist bürgernah und so sollte Politik sein!

Danke Ulrich!

 


Telefonat mit Adolf Hitler

Darf man Witze über Adolf Hitler machen?

 

Der zweite Weltkrieg und die Zeit des Nationalsozialismus gehört zu den dunkelsten Epochen der Deutschen Geschichte. Und dieses Grauen wirkt bei vielen Menschen bis heute nach. So gilt es noch immer als verwerflich, militärische Aktionen des Staates Israel öffentlich kritisieren. Wer in diesem Zusammenhang von unangemessener Härte und Brutalität gegenüber der Zivilbevölkerung spricht wird schnell pauschal als Antisemit abgestempelt. Die Kollektivschuld lastet auch mehr als 70 Jahre nach Kriegende noch immer schwer auf deutschen Schultern.

So macht man scheinbar auch keine Witze über Adolf Hitler, oh nein oh nein, das tut man nicht. Denn der Mann war sowas von durchtrieben und abgrundtief böse, dass man nicht einmal einen Witz über ihn reißen darf… Ok ok, bei 3SAT traut man sich das gelegentlich einmal…

Ausgerechnet Hoeneß

 

Im Rest der Welt wird das Gott sei Dank ein wenig anders gesehen. Der Film “Der Untergang” aus dem Jahre 2004 stammt aus der Feder von Bernd Eichinger, der diesen Film auch produziert hat. Oliver Hirschbiegel hat als Regisseur ganze Arbeit geleistet und dieser Film war ein großer internationaler Erfolg. Dies lag nicht zuletzt an der unglaublichen Leistung des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz der in einem Interview gesagt hat, dass er nach dem Ende der Dreharbeiten noch lange damit zu kämpfen hatten in welcher Tiefe er in die Rolle des Adolf Hitler hineingeschlüpft sei.

Ein wichtiger Teil des Films sind Telefonate die Adolf Hitler mit verschiedenen Generälen und anderen Mitarbeitern seines Stabs führt. Im Ausland wurden in den letzten Jahren unglaublich viele teilweise sehr witzige aber auch kontrovers diskutierte Parodien auf diese Szenen erstellt. In Deutschland scheint dergleichen, vielleicht wegen der latent gelebten deutschen Kollektivschuld, nicht gut anzukommen. Jedenfalls gibt es deutlich weniger Parodien in deutscher Sprache. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es Amerikaner die eh kein Wort Deutsch verstehen leichter haben einfach witzige Untertitel unter eines der Hitlertelefonate zu setzen und das Ergebnis als “Hitler telefoniert mit Gadafi” oder so ähnlich bei YouTube usw. zu veröffentlichen. Gelegentlich hat Adolf auch mal ein Problem mit seinem DSL-Anschluß und muss in einem Callcenter in Indien um Hilfe bitten. Wer kennt das nicht…

Anruf im Callcenter (Untertitel)

 

Ich habe mich in den letzten Wochen immer mal wieder mit diesem Thema beschäftigt und dabei kam mit die Idee selbst mal mit Adolf Hitler zu telefonieren. Damit er mich auch wirklich anrufen kann, habe ich mich selbst vom Festnetz aus auf dem Handy angerufen, die Nummer als neuen Kontakt gespeichert, ein bekanntes Hitlerfoto als Kontaktbild gewählt und als Klingelton das Finale der symphonischen Dichtung “Les Preludes” von Franz Liszt aus den Jahren zwischen 1848 und 1854 gewählt. Franz Liszt war mehr Pianist als Komponist und die Anzahl seiner Kompositionen ist eher überschaubar. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Haupt-Thema aus “Les Preludes” von den ersten Deutschen Radiomachern ausgesucht und als Erkennungsmelodie verwendet. Damals war diese Komposition aber schon rund 90 Jahre alt!

Außer im Radio wurde dieses Thema auch in den Berichten der Wochenschau verwendet und in den Deutschen Kinos in die Ohren der Zuschauer regelrecht eingehämmert. Obwohl Franz Liszt schon lange tot war, haben die NAZIs damit seine eigentlich sehr schöne Komposition in den Schmutz gezogen. Und so wie man das Wort “Führer” in Deutschland nicht laut ausspricht spielt man natürlich diese Musik auch nicht, jedenfalls nicht so, dass man dabei erwischt werden könnte. Ich empfinde das als falsch, denn die Musik kann ja nichts dazu, in welcher Art sie missbraucht wurde.

Meine Hitler-Parodie

Zurück zu meiner eigenen Hitler-Parodie… Wer sich bei YouTube etwas umschaut findet hunderte von Parodien die aber fast ausnahmslos auf Untertiteln basieren. Etwas wie “Ausgerechnet Hoeneß” bekommt da leider fast niemand hin, oder es traut sich vielleicht auch niemand. Wer will schon einer Horde NAZIs ihr schmieriges Idol madig machen oder in der Öffentlichkeit falsch verstanden werden?

Ich habe die Idee einer Parodie schon seit Wochen in meinem Kopf mit mir herumgetragen und sie schließlich gestern sehr spät am Abend endlich realisiert. Als Thema für das Telefonat mit Adolf Hitler habe ich mir den noch nicht fertig gestellten “Teil 3″ meiner USA-Reportage gewählt. Meine Tonspur habe ich mit einem RODE SmartLAV und einem iPOD Touch 5G aufgenommen. Dabei habe ich die RODE-App verwendet. Beim Mix habe ich die Stereo-Tonspur meiner Panasonic GH3 etwas leiser darunter gelegt. Die Synchronisation hat dank 48 kHz Samplingfrequenz und WAV-Format sehr gut funktioniert.

FCPX-Hitler-Editing-Screenshot

Während meine Nachbarn in den Wohnungen um mich herum bereits schliefen, habe ich hier mit keifender Stimme mein Telefonat mit dem “Führer” aufgenommen. Dabei dachte ich nur “Hoffentlich hört niemand was ich hier mache und zieht daraus falsche Schlüsse…” Gegen 2h am Morgen war mein Video dann “online” und bereits nach einigen Minuten gab es die ersten “Daumen nach unten”. Es ist in Deutschland nicht einfach bei YouTube Witze über ein derart komplexes Thema zu machen…

 

Mich würde interessieren was Ihr darüber denkt?

Wer mag kann einfach die kostenlose Kommentarfunktion verwenden und so mit mir und anderen Lesern diskutieren. Ich bin sehr gespannt wer sich traut dies tatsächlich zu tun…

Serdar Somuncu über “Mein Kampf”

Als überaus spannend empfinde ich es auch, dass sich der Comedian Serdar Somuncu immer wieder dafür rechtfertigen muss in welcher Weise er sich mit dem hohlen Irrsinn auseinandersetzt, den Adolf Hitler während er 1924 in Landsberg am Lech im Gefängnis saß, seinem Zellengenossen und späterem Stellvertreter Rudolf Heß in die Feder diktiert hat. Dieses “Werk” ist später als “Mein Kampf” in Buchform erschienen und kann heute in aller Welt gekauft werden, außer in Deutschland. Muss man deutsche Jugendliche wirklich vor 700 Seiten Unsinn schützen indem man dieses wahrscheinlich schlechteste aller Bücher verbietet?

 


Das perfekte Stativ – Teil 9

Wer viel auf Reisen ist und auf ein Stativ nicht verzichten möchte steht bei jeder neuen Reise vor der Herausforderung sich für ein großes stabiles Stativ oder ein kleines leichtes Reisestativ zu entscheiden. Ich habe oft beides dabei, das große Stativ verwende ich an allen Locations die bequem erreichbar sind und bei denen ich nicht weit laufen muss. Steht aber eine etwas abgelegene Location auf dem Tagesprogramm, so kommt nur ein leichtes Stativ in Frage. Wenn ich mich in der Vergangenheit mal wieder gegen ein Stativ entschieden habe, so war ich meistens irgendwann gefrustet weil ich es doch hätte brauchen können.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da konnten die Kameras nicht groß und schwer genug sein. Statt “Weniger ist mehr” dachte ich mir “Size matters” und habe parallel zum viel zu schweren Stativ auch noch eine viel zu schwere Fotoausrüstung mitgeschleppt. Spätestens seit ich die Vorzüge kleiner Sensoren für mich entdeckt habe, bin ich immer öfter mit kleinem leichten Marschgepäck unterwegs. Hin und wieder habe ich sogar nur noch eine kleine Micro-Four-Thirds Kamera mit einigen wenigen ausgesuchten leichten Objektiven dabei. Inzwischen ist bei mir also “weniger” wieder “mehr”.

Immer mehr Kameras können Videos in sehr guter Qualität aufnehmen. Mein Video zur USA-Reise im Jahr 2011 hat mir wirklich viel Mühe bereitet, aber wenn ich es anschaue ärgere ich mich über die vielen verwackelten Passagen. Hätte ich mehr mit einem Stativ gefilmt so wäre das Ergebnis deutlich besser geworden. Doch nicht mit jedem Stativ lässt es sich auch gut filmen. Daher habe ich mich in den letzten Wochen nach einem Stativ umgeschaut das ausreichend stabil für eine etwas größere Kamera ist, relativ leicht ist und ein gutes Handling bei der Aufnahme von Video-Material ermöglicht.

Mit dem neuen Alta CA 233-AGH hat der Zubehörhersteller VANGUARD ein Stativ im Programm das diesem Idealbild eines Reisestativs sehr nahe kommt.

Aktuell läuft ein Gewinnspiel, das am 7. Juli um 17h endet!!

Gewinnspiel-Vanguard-Alta-CA

Wer hier kein Glück hat, der kann dieses Stativ bei einem gut sortierten Fotohändler oder auch bei MediaMarkt oder Saturn in Ruhe anschauen. Besonders der neue GH-30 Pistolengriff ist eine sehr gelungene Konstruktion. Alternativ kann man es natürlich auch bei amazon.de erwerben.

Für alle die noch nicht wissen welches Stativ für sie das Richtige ist, habe ich hier eine Liste meiner Artikel zu diesem komplexen Thema zusammengestellt:

 


Sicherheit im Internet – Erneut 18.000.000 Passwörter gestohlen

Das Szenario

Seit einigen Tagen geistert es wieder durch alle Medien, schrecklich böse Hacker haben wieder mehr als 18 Millionen Zugangs-Datensätze zu E-Mail-Konten und möglicherweise anderen Diensten gestohlen. Viele Internet-Nutzer sind aktuell schwer verunsichert und fragen sich was nun zu tun ist.

Zunächst sollte man sich fragen wie überhaupt Zugangsdaten gestohlen werden können. Es ist recht unwahrscheinlich, dass ein Hacker eine versteckte Kamera in ihrer Wohnung über ihrem Computer positioniert und sie dabei zu filmen wie sie ihr Online-Banking erledigen. Falls sie jetzt verunsichert sind, suchen sie die Decke über ihrem Computer ab!! Wenn sie dort nichts finden können sie aufatmen, aber nur ganz kurz. Denn tatsächlich funktioniert das Abgreifen von Zugangsdaten fast genau wie mit einer Kamera über dem Computer. Nur ist diese Kamera ein Stückchen Software das sie selbst versehentlich oder unbemerkt auf ihrem eigenen Computer installiert haben.

Diese “Hacker-Kamera” steckt also in ihrem Computer drin und filmt alles mit was sie auf ihrem Computer tagtäglich so machen. Wenn sie dort beispielsweise https://kunden.commerzbank.de/lp/login?0 eintippen um ihre Miete zu überweisen, so könnte diese kleine “Hacker-Kamera” hellhörig werden und die nächsten Tastenanschläge heimlich filmen.

Um sich bei der Commerzbank anzumelden tippen sie jetzt ihren Anmeldenamen und ihr Kennwort:

… Karlchen Schlauberger … GruetzwurstIstEklig12345 … Enter …

Die kleine “Hacker-Kamera” hat das jetzt gefilmt und schickt ihren sehr kurzen Videoclip nun dem Hersteller, der sich darüber natürlich wirklich freuen wird.

Was ist passiert?

Ihr Passwort ist wirklich stark und eigentlich kaum zu knacken, jedenfalls nicht von einem Programm das der Reihe nach immer wieder neue Passwörter erzeugt und ausprobiert. Und doch kennt es jetzt jemand der es außer ihnen nicht kennen sollte. Und überhaupt, woher kommt diese “Hacker-Kamera” die man gar nicht sehen, fühlen oder schmecken kann?

Die Kamera ist ja nicht wirklich eine Kamera, sie ist eben nur ein winziges Stückchen Software das sie sich versehentlich oder fahrlässig eingefangen haben. Doch wie geht das? Stellen Sie sich vor es gibt eine schwere Grippewelle und in der Turnhalle um die Ecke werden 234 infizierte Personen unter strengsten Auflagen von den gesunden Menschen abgeschirmt um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. Sie kommen jetzt auf die Idee dort eine Runde Basketball spielen zu wollen. Heimlich schleichen Sie sich in ihrer Turnhose an den Wachleuten vorbei und lassen sich mit ihrem Basketball von der Hälfte der kranken Menschen kräftig in Gesicht niesen und die Hände schütteln. Am nächsten Tag fühlen sie sich schlecht, haben hohes Fieber und sind dem Tode nah.

Dies alles nur, weil sie eine Runde Basketball spielen wollten!

Zu ihren Verhalten könnte man sagen: Selbst schuld, warum haben sie nicht alternativ für 15 Euro die Stunde eine Runde Badminton gespielt, dann wären sie jetzt noch gesund!

Warum die Metapher? Ganz einfach, die kleine “Hacker-Kamera” findet den Weg auf ihren Computer genau so wie sie sich gerade mit der fiesen Schweinegrippe infiziert haben. Statt für ein paar Euro in einer schönen sauberen Turnhalle zu spielen waren sie in einem mit fiesen Vieren verseuchten Ort. Das musste schiefgehen!

Manchmal ist für Internet-Nutzer die Verlockung groß Geld für legal gekaufte Software, Videos und Musik zu sparen und sie sich vermeintlich kostenlos zu besorgen. Das Angebot geklauter Software etc. ist im Internet wirklich riesig und man bekommt praktisch alles was man für Geld kaufen kann irgendwie auch ohne (erst einmal) dafür zu bezahlen. Webseiten wie http://www.piratebay.com und wie sie nicht alle heißen sind  eine Fundgrube für alles was es illegal zum Download gibt. Auf diesen Seiten kann jeder irgendwas zum Download anbieten und es als geknackte Version von Microsoft Office 2013 oder etwas anderem verpacken. Oft bekommt man sogar die Software die dort versprochen wird. Was jedoch verschwiegen wird ist, dass während die teure Software neu “verpackt” wurde eine kleine “Hacker-Kamera” hinzugefügt wurde. Für die Installation des so schrecklich billigen Softwarepaketes werden in der Regel Administrator-Rechte benötigt. Weil sie das kostenlose Office nach dem Download ja auch installieren möchten, geben sie ganz brav ihr Administrator-Passwort ein…

Und schon ist es passiert, das Installations-Programm darf auf ihrem Computer nun alles machen was es will. Im besten Falle installiert es nach der Hacker-Kamera ein funktionierendes Microsoft Office. Sie werden nichts bemerken und sich über das kostenlose Office freuen bis eines Tages ihr Bankkonto leer ist und die Polizei an der Haustüre klingelt…

Sind die guten Menschen die für sie das vermeintliche kostenlose Microsoft Office angeboten haben aber doch nicht so nett, gibt es nur eine Fehlermeldung die besagt, dass bei der Installation ein Fehler aufgetreten ist. Sie werden sich ärgern und nach einer weiteren hoffentlich funktionierenden “kostenlosen” Version von Microsoft Office suchen. Läuft es dumm, fallen sie auf den Trick gleich mehrfach rein und haben am Ende des Tages nicht nur eine “Hacker-Kamera” versehentlich installiert, sondern gleich mehrere davon…

Dabei wäre alles so einfach gewesen. Sie hätten doch nur beispielsweise hier für 219,99 € eine lebenslange Lizenz für Microsoft Office erwerben müssen.

Die Viren kommen mit der Post

Ok, sie haben jetzt gelernt, dass es in dieser Welt nichts was einen Wert hat wirklich kostenlos gibt. Ihr Office haben sie gekauft oder stattdessen das kostenlose Open-Office installiert. Außerdem lassen sie sich regelmäßig gegen Grippe impfen und knutschen nicht heimlich mit der offensichtlich schwer erkälteten Nachbarin. Super!

Doch was wenn der nette Bote von DHL ein Päckchen bei ihnen anliefert in dem ein süßer kleiner Teddi ist. Sie haben ihn zwar nicht bestellt und auch nichts dafür bezahlt, aber weil er so niedlich ist behalten sie ihn und stellen ihn neben ihren Computer. Was sie nicht wissen, der kleine Teddi hat eine Kamera eingebaut die sie beim Online Banking filmt und alles per Funk direkt nach Russland übermittelt. Klingt unwahrscheinlich, ist es auch. Denn diese Teddis kommen nicht mit DHL sondern per E-Mail. Die Technologien nach denen weltweit E-Mails ausgetauscht werden sind schon wirklich alt und bieten einige Schlupflöcher. So kann man wie bei einem richtigen Brief auch einfach einen anderen Absender auf den Umschlag schreiben. Würden Sie einen Brief nicht öffnen der vom Finanzamt kommt?

So werden täglich weltweit viele Millionen E-Mails verschickt auf denen ein falscher Absender steht und in denen sie aufgefordert werden etwas zu tun was sie sonst nicht tun würden.

  • Vielleicht sollen sie sich kurz bei PayPal anmelden damit geprüft werden kann ob ihre Anmeldedaten sicher sind – Bullshit!
  • Vielleicht will ihre Bank ihr Konto prüfen damit es nicht gesperrt werden muss – Bullshit!
  • Sie haben eine Rückbuchung gemacht und müssen nun mit 179,- Euro Anwaltskosten rechnen alles weitere finden sie im angehängten Brief des Anwalts – Bullshit!
  • Sie bekommen einen kostenlosen Virenscanner geschenkt der die Sicherheit ihren Computer prüft und alles schneller macht – Bullshit!
  • Sie haben gewonnen und müssen nur kurz etwas bestätigen damit das Geld auch überwiesen werden kann – Bullshit!

Diese Liste könnte man endlos verlängern und sie wird täglich länger. Hacker auf der ganzen Welt tun den ganzen Tage nichts anderes als darüber nachzudenken wie man sie mit einer E-Mail dazu bewegen kann etwas zu tun das sie sonst nicht tun würden und das wirklich fiese Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Was lernen wir daraus? Wenn man per E-Mail einen Brief einer Anwaltskanzlei bekommt ist das Bullshit denn echte Anwälte schicken ihre Briefe per Einschreiben mit der richtigen Post. Kostenlose Reisen gewinnt man nicht, egal wie oft es auch passiert. Man ist niemals wirklich der 1.000.000.000 Besucher einer Webseite und Anhänge an E-Mails die einem komisch vorkommen öffnet man erst gar nicht.

Der Codex

In der Fernsehserie Dexter wird immer vom “Codex” gesprochen. Das ist das was Dexter Morgan befolgt damit er nicht geschnappt wird. So ein Codex ist gar nicht schlecht und das Tolle, er ist tatsächlich kostenlos:

  • Wer nicht auf illegalen Webseiten nach geklauter Software sucht handelt sich auf diesem Wege keine Viren ein.
  • Wer Musik bei Apple oder Amazon kauft oder einfach nur Radio hört fängt sich keine Viren ein.
  • E-Mails die vielleicht von googlemail.com oder web.de als “verdächtig” markiert sind löscht man einfach, denn sie sind es auch.
  • Auf seinem Computer deaktiviert man die Firewall nicht und man verzichtet auf den Remote-Zugang seiner Fritz!Box. Damit kann man zwar nicht aus Honolulu auf die heimischen Kochrezepte zugreifen, aber das braucht man auch nicht.
  • Wenn der Virenscanner auf dem neuen Notebook nach 3 Monaten abgelaufen ist bezahlt man ihn, oder scheißt ihn runter und installiert die kostenlosen Microsoft Security Essentials. Alternativ auch Avira oder einen anderen Virenscanner der nichts oder nur wenig kostet.

Hält man sich an diese einfachen Regeln ist man schon sehr weit auf der sicheren Seite!

Wie sicher ist ein Passwort?

Ich ärgere mich immer wieder wenn ich irgendwo einmal mehr aufgefordert werde ein abgelaufenes Passwort zu erneuern. Noch mehr ärgere ich mich wenn die Regeln mein Passwort nicht erlauben weil zu nicht komplex genug ist oder schon einmal verwendet wurde. Das alles kann einen manchmal fast zum Wahnsinn treiben…

Aber es ist dennoch wichtig und sinnvoll!

Sich ein sicheres Passwort auszudenken ist manchmal gar nicht so einfach. Noch schwieriger wird es wenn man sich dieses “Ding” dann auch noch über Monate hinweg merken muss. Grundsätzlich könnte man ich einfach eine wahllose lange Folge aus Zeichen und Buchstaben nehmen sie auf einem Zettel notieren und diesen dann in der Schublade neben dem Computer aufbewahren. Daheim ist das halbwegs ok, doch in einem relativ frei zugänglichen Büroraum nur begrenzt zu empfehlen. Man könnte sich alle Passwörter auch in das Handy tippen, so hat man sie immer dabei. Nur was wenn man das Handy verliert?

Ein wirklich gutes Passwort ist lang, hat große und kleine Buchstaben, Zahlen und enthält Sonderzeichen. Nur das kann sich meistens einfach niemand merken. Doch es gibt einige einfache Tricks um trotzdem an ein sicheres Kennwort zu kommen, dass man sich auch merken kann.

Das Kennzeichen ihres ersten Autos war vielleicht BO-NN-123 und ihr erstes Auto war ein VW den sie sich im Jahr 1974 gekauft haben der damals schon zwei Jahre alt war. Daraus läßt sich ein sehr sicheres Passwort erstellen das man sich gut merken kann: VW19721974BO-NN-123

Das ist wirklich sehr sicher und man kann es gut im Kopf behalten: Marke – Baujahr  – Kaufjahr – Kennzeichen

Ein anderer Weg ist eine Eselsbrücke wie:

  • Wir rfen jetzt den Sand nicht in den Kopf stecken
  • Password: WidüjedeSaniindeKost

Das ist echt komplex, offensichtlich total wahllos und dennoch kann man es sich ganz leicht merken. Hängt man nun noch das Geburtsjahr des ersten Kindes oder das der Oma daran, so kann es niemand knacken indem er “herumprobiert”.

Sichere Passwörter generieren

Wer wirklich unkreativ ist und dem einfach kein sicheres Passwort einfallen will, der kann sich auf der Webseite www.sicherespasswort.com Vorschläge für sichere Passwörter generieren lassen.

Bildschirmfoto 2014-04-05 um 12.27.49

Wenn man hier noch zwei der Passwörter miteinander kombiniert so kann einfach nichts mehr schief gehen, es sei denn ein Dieb findet in ihrer Handtasche oder auf ihrem Handy den sicher notwendigen Merkzettel…

Man kann es also machen, man muss es aber nicht. Denn ein Passwort das man sich nicht merken kann und für das man immer wieder einen Merkzettel braucht ist eigentlich ziemlich daneben. Mir persönlich gefällt die Idee einfach die Typenbezeichnungen von Mikroprozessoren mit einem erfundenen Begriff zu kombinieren. So wird es hübsch komplex und man kann es trotzdem (für sich) behalten.

Hier findet man viele schöne Typenbezeichnungen: Liste von Mikroprozessoren

Natürlich sind auch Bezeichnungen anderer technischen Dinge erlaubt, sofern man sie sich merken kann!

Zusammenfassung

Abschließend könnte man sagen, dass sicher ist wer

  • nicht auf Webseiten mit Hacks, Cracks und illegalen Downloads surft
  • keine Installationsprogramme aus unbekannten Quellen ausprobiert
  • verdächtige E-Mails oder Anhänge ungelesen löscht
  • das Betriebssystem seines Computers regelmäßig aktualisiert
  • Firewall und Virenscanner benutzt und auf dem neuesten Stand hält
  • sich Passwörter ausdenkt die komplex sind und die er sich trotzdem merken kann

Ist der Computer erst einmal verseucht und hat sich ein Virus eingenistet (“Hacker-Kamera”) so ist es oft nicht ganz leicht diesen wirklich los zu werden. Könnte man die kriminelle Energie dieser Welt in Kupferleitungen umleiten, wir könnten SOFORT aus der Kernenergie aussteigen… Daher hilft es im Zweifel nur den heimischen Computer komplett neu zu installieren. Danach ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit alle Gefahr gebannt.

Wirklich sicher ist indes nur derjenige der seine Bankgeschäfte mit der Kontokarte in der Filiale um die Ecke erledigt. Doch was wenn diese gerade überfallen wird…

Man sieht schon, wirklich sicher ist nicht im Leben. Aber mit etwas Umsicht und Vorsicht kann man schon durchkommen, meistens jedenfalls…


Nikon D800s – Was bringt das Update

Ein kleiner Spaß mit Photoshop

Der Konkurrenzkampf unter den Kameraherstellern unterscheidet sich kaum vom Rest der Elektronik-Branche. Kaum hat beispielsweise HTC das Modell M7 vorgestellt, zaubert auch schon Samsung ein Modell mit neuen technischen Leckereien aus dem Hut und just einige Wochen später ist das M7 schon wieder alt und HTC zieht mit dem M8 gleich. Bei Nikon, Canon & Co. ist das nicht anders. Es ist ein ewiger Wettlauf um die Gunst der Käufer die ihr Produkt nicht mit dem Bauch sondern allein anhand der technische Daten auswählen.

Um nicht bei den Verkäufen hinter den Erzrivalen Canon zurückzufallen werden auch bei Nikon die Zyklen für neue Modelle immer kürzer. Doch aller Hysterie zum Trotz hat man bei Nikon in der Vergangenheit zwischen den “Major-Releases” jeweils ein “Minor-Release” eingeschoben. Also ein vermeintlich neues Kameramodell, bei dem jedoch die Modellpflege im Vordergrund stand und nahezu alle wesentlichen Baugruppen beibehalten wurden.

So gab es kurz nach dem Erscheinen der Nikon D1 mehrere Upgrades mit höherer Auflösung, schnellerer Bildfolge und erweitertem Speicher. So wurde auch die sehr gute D2x bereits ein Jahr nach der Vorstellung von der Nikon D2xs abgelöst. Die Neuerungen waren übersichtlich und man konnte jede D2x über ein Firmware-Update auf den Stand der D2xs bringen. Auch die D3 erhielt knapp zwei Jahr nach ihrer Vorstellung mit der D3s einen leicht verbesserten Nachfolger.

Im Frühjahr 2012 wurden die D4 und die D800/D800E vorgestellt und auch für diese Kameras ist nun die Zeit der Modellpflege gekommen. In den nächsten Wochen wird eine leicht modifizierte Nikon D4s in die Läden kommen und eine D800s wird wohl im Herbst zur Photokina 2014 folgen. Kurz darauf werden sich alle DX-Freude über eine Nikon D7200 freuen können.

Um bei all den Modellen die Übersicht nicht zu verlieren habe ich hier für Euch eine Liste der digitalen Nikon Kameras zusammengestellt.

Modell Einführung Mega-Pixel B/s Sensor UVP
D1 Okt. 1999 2,74 4,5 23,7×15,6 DM 7.615
D1H Feb. 2001 2,74 5 23,7×15,6 DM 5.000
D1X Feb. 2001 5,47 3 23,7×15,6 DM 6.500
D100 Juli 2002 6,1 3 23,6×15,8 € 2.800
D2H Juli 2003 4,1 8 23,1×15,5 € 4.000
D70 Mär. 2004 6 3 23,6×15,8 € 1.100
D2X Juli 2005 12,5 5 23,7×15,7 € 5.000
D2Hs Nov. 2005 4,1 8 23,1×15,5 € 3.500
D50 Okt. 2005 6,1 2,5 23,6×15,8 € 750
D70s Apr. 2005 6 3 23,6×15,8 € 950
D200 Nov. 2005 10,2 5 23,6×15,8 € 1.700
D2Xs Juli 2006 12,5 5 23,7×15,7 € 5.069
D80 Sep. 2006 10,2 3 23,6×15,8 € 969
D40 Okt. 2006 6,24 2,5 23,6×15,8 € 649
D40X Mär. 2007 10,2 3 23,6×15,8 € 859
D3 Dez. 2007 12,1 9 bei 12 mp
11 bei 5 mp
36×23,9 € 4.849
D300 Aug. 2007 12,3 6
8 mit Batteriegriff
23,6×15,8 € 1.829
D60 Mär. 2008 10,2 3 23,6×15,8 € 749
D700 Juni 2008 12,1 5
8 mit Batteriegriff
36×23,9 € 2.599
D90 Sep. 2008 12,3 4,5 23,6×15,8 € 1.189
D3X Dez. 2008 24,5 5
7 im DX-Modus
36×23,9 € 6.999
D5000 Mai  2009 12,3 4 23,6×15,8 € 859
D3000 Aug. 2009 10,2 3 23,6×15,8 € 539
D300s Aug. 2009 12,3 7
8 mit Batteriegriff
23,6×15,8 € 2.369
D3s Okt. 2009 12,1 9
11 im DX-Mode
36×23,9 € 4.999
D3100 Aug. 2010 14,2 3 23,1×15,4 € 649
D7000 Sep. 2010 16,2 6 23,6×15,6 € 1.399
D5100 Apr. 2011 16,2 4 23,6×15,6 € 809
D4 Jan. 2012 16,2 10
11 im DX-Mode
36×23,9 € 5.929
D800 Feb. 2012 36,3 4
6 im DX-Mode
36×23,9 € 2.899
D800E Feb. 2012 36,3 4
6 im DX-Mode
36×23,9 € 3.219
D3200 Apr. 2012 24,2 4 23,2×15,4 € 599
D600 Sep. 2012 24,3 5,5 36×23,9 € 2.149
D5200 Nov. 2012 24,1 5 23,5×15,6 € 809
D7100 Mär. 2013 24,1 6 23,5×15,6 € 1.179
D610 Okt. 2013 24,3 6 36×23,9 € 1.949
D5300 Okt. 2013 24,2 5 23,5×15,6 € 809
Df Nov. 2013 16,2 5,5 36×23,9 € 2.999
D3300 Jan. 2014 24,2 5 23,2×15,4 € 549
D4s Feb. 2014 16,2 11 36×23,9 € 6.150
D800s Sep. 2014 36,3 5
6 mit Batteriegriff
36×23,9 € 3.000
D4x Sep. 2014 36,3 8 36×23,9 € 7.000
D7200 Sep. 2014 24,1 7 23,5×15,6 € 1.300

Was die Nikon D800s bringen wird kann man sich bereits jetzt an 5 Fingern abzählen:

  • Leicht erhöhte Bildfolge
  • Verbessertes Aufofokus-System wie bei D4s
  • Etwas geringeres Bildrauschen bei hohen ISO-Werten
  • Expeed 4 Bildprozessor
  • Zusätzliche Modi für Video-Aufnahmen

Was sie nicht haben wird ist auch klar:

  • Eingebautes GPS und WLAN
  • Programmierbare AF-Punkte für Video
  • 4k Auflösung für Video
  • Klappdisplay
  • Touchdisplay
  • Hybridsucher

Damit schnell deutlich, dass sich Besitzer einer D800 oder D800E nicht zu grämen brauchen. Sie haben nach wie vor eine sehr gute Hochleistungskamera zur Verfügung und es gibt keinen Grund für einen Wechsel. Wer noch vor der Überlegung steht ob es eine D800 werden soll, der kann sich entweder über günstige “Auslaufmodell” ohne das magische S freuen oder noch ein paar Monate warten und dann zum neuen Top-Modell greifen. Allerdings sollte nicht zuletzt beim Blick auf die oben aufgeführte Liste klar sein, dass die Nikon D800s sehr wahrscheinlich bereits im Jahr 2016 von einer D800x oder der D900 abgelöst werden wird.

Wie auch in der Automobilbranche setzt man bei Nikon auf Evolution statt auf Revolution. Die Automobilhersteller sind stets darauf bedacht ihre Modellpalette sanft weiterzuentwickeln und die Kunden nicht mit allzu großen technologischen Revolutionen zu verunsichern. Hier hat man aus der Vorstellung des damals revolutionären NSU Ro80 gelernt. Dieses Auto war zu seiner Zeit ein absolutes technisches Highlight und bedeutete dennoch den Niedergang seines Herstellers. Der Markt war einfach noch nicht bereit für Wankelmotoren und extrem stromlinienförmige Karroseriebauformen.

Schaut man sich einen Golf 1 neben dem aktuellen Modell an, so sind die Unterschiede indes gewaltig. Vergleicht man allerdings die einzelnen Modelle miteinander, so waren die Unterschiede stets überschaubar.

Wer im Jahr 2014 eine Nikon D1x mit einer Nikon D4 vergleicht wird man ähnliches feststellen. Die grundsätzliche Bauform ist gleich geblieben und alle wesentlichen Bedienelemente sind noch am gleichen Platz. Doch bei der Bildqualität hat sich ein klarer Quantensprung ergeben. Doch wie bei einem VW Golf III und Golf IV sind die Unterschiede zwischen Nikon D3 und D4 ebenfalls überschaubar und mit beiden Kameras kann man im übertragenen Sinne angenehm von A nach B fahren.

Fazit

Der Vorstellung der Nikon D800s können wir gelassen entgegen sehen. Die Unterschiede werden marginal ausfallen und die D800 gehört noch lange nicht zum alten Eisen. Statt sich über den Wertverlust auf dem Gebrauchtmarkt zu ärgern sollte man sich an der unglaublichen Bildqualität der D800 bzw. D800E erfreuen. Über eine Erweiterung seines Kamerasortimentes braucht man frühestens im Jahr 2016 nachzudenken wenn der Nachfolger der D800s vorgestellt wird.

Aufgrund der leicht erhöhten Bildfrequenz könnte die D800s für jene Sportfotografen interessant sein, bei denen die D800 bislang aufgrund der moderaten Bildfrequenz mit 4 B/s ausgeschieden ist. Über den zu erwartenden Preisverfall werden sich die Schnäppchenjäger freuen.

Für alle die es noch nicht kennen habe ich hier ein Video das ich in weiten Teilen mit meiner Nikon D800E aufgenommen habe.


Nikon 1 V3 – Das lange Warten hat ein Ende

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In die wunderbar kompakten Kameras des Nikon 1 Systems habe ich mich nach langem Zaudern wirklich verliebt. Klein leicht und äußerst portabel, ermöglicht dieses Kamerasystem völlig neue fotografische Sichtweisen. Wanderungen zu entlegenen Fotolocations sind plötzlich kein immenser Kraftakt mehr und die Bildqualität ist für “alltägliche Fotos” mehr als ausreichend. Nach langem Warten hat Nikon nun endlich die Nikon 1 V3 vorgestellt. Das Design ist wirklich gefällig und in Verbindung mit optionalem elektronischen Sucher und gut geformtem Handgriff wird aus einem kleinen Spielzeug ein ernstzunehmendes Werkzeug.

Bei all der Begeisterung darf allerdings der Preis nicht vergessen werden, satte 1.250 Euro soll die Nikon 1 V3 inkl. Sucher und Handgriff kosten. Zu diesem Preis erhält man schon eine Nikon D7100. Ob die Nikon 1 V3 angesichts dieser Preispolitik viele Freunde finden wir bleibt also abzuwarten.

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Hier ein paar technische Daten:

Typ Digitalkamera mit Anschluss für Wechselobjektive
Objektivanschluss 1-Bajonett der Nikon 1
Effektiver Bildwinkel Entspricht ca. der 2,7-fachen Brennweite beim Kleinbildformat
Bildsensor CMOS-Sensor, 13,2 x 8,8 mm (Nikon-CX-Format)
Staubreduktionssystem Bildsensor-Reinigung
Effektive Auflösung 18,4 Millionen Pixel
Datenspeicherung – Bildgröße (Pixel) Fotos (Automatik, P, S, A, M, Best Moment Capture und alle Kreativprogramme außer Einfach-Panorama; Seitenverhältnis 3:2): 5.232 x 3.488 3.920 x 2.616 2.608 x 1.744. Fotos (Normal-Panorama, horizontal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 120:23): 4.800 x 920. Fotos (Normal-Panorama, vertikal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 8:25): 1.536 x 4.800. Fotos (Breit-Panorama, horizontal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 240:23): 9.600 x 920. Fotos (Breit-Panorama, vertikal geschwenkte Kamera; Seitenverhältnis 4:25): 1.536 x 9.600; Fotos (aufgenommen während der Aufzeichnung von Filmen, Seitenverhältnis 3:2): 5.232 x 3.488 (1.080/60p, 1.080/30p) 1.472 x 984 (720/60p, 720/30p). Bewegter Schnappschuss (Foto, Seitenverhältnis 16:9): 5.232 x 2.936
Dateiformat NEF (RAW): komprimiert, 12 Bit; JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung, Qualitätsstufen: »JPEG Fine« (ca. 1:4), »JPEG Normal« (ca. 1:8), NEF (RAW)+JPEG: Duales Dateiformat (Aufnahmen werden sowohl im NEF(RAW)-Format als auch im JPEG-Format gespeichert)
Picture-Control-System »Standard«, »Neutral«, »Brillant«, »Monochrom«, »Porträt« und »Landschaft«; ausgewählte Konfigurationen können angepasst werden; Speichermöglichkeit für benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen
Speichermedien microSD (micro Secure Digital), microSDHC, microSDXC
Dateisystem DCF 2.0, DPOF, Exif 2.3, PictBridge
Aufnahmemodi Automatik; Kreativmodus mit folgenden Optionen: Kreativpalette, 5HDR, Einfach-Panorama, Weichzeichnung, Miniatureffekt, Selektive Farbe, Cross-Entwicklung und Spielzeugkamera-Effekt; Programmautomatik mit Programmverschiebung, Blendenautomatik, Zeitautomatik und Manuelle Belichtungssteuerung; Best Moment Capture (Multi-Moment-Auswahl, Live-Zeitlupe und Smart Photo Selector); Erweiterte Filmoptionen (HD-Film, Zeitlupe, Jump Cut, Zeitraffer und 4-Sekunden-Film), Bewegter Schnappschuss
Lage der Austrittspupille 16 mm (–1,0 dpt; vom Schutzglas der Okularabdeckung)
Dioptrieneinstellung  
Augensensor Kamera schaltet automatisch auf die Sucheranzeige um, wenn sich ein Auge nähert.
Verschlusstyp Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss, elektronischer Verschluss
Belichtungszeit Mechanischer Verschluss: 1/4.000 s bis 30 s (Schrittweite: 1/3 LW), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T; optionaler Fernauslöser ML-L3 erforderlich) Elektronischer Verschluss: 1/16.000 s bis 30 s (Schrittweite 1/3 LW), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T; optionale Fernsteuerung ML-L3 erforderlich)
Blitzsynchronzeit Mechanischer Verschluss: Synchronisation mit Belichtungszeiten von 1/250 s oder länger; Elektronischer Verschluss: Synchronisation mit einer Verschlusszeit von 1/60 s oder länger
Aufnahmebetriebsart Einzelbild, Serienaufnahme, Selbstauslöser, Fernauslöser, Intervallaufnahme
Bildrate ca. 6, 10, 20, 30 oder 60 Bilder/s
Selbstauslöser 2 s, 10 s
Fernauslösung Fernauslösung mit Vorlauf (2 s); Fernauslösung ohne Vorlauf
Belichtungsmessung TTL-Belichtungsmessung mit Bildsensor
Messsystem Matrixmessung, mittenbetonte Messung, Spotmessung; Mittenbetonte Messung: Belichtungsmessung in einem Kreisfeld von 4,5 mm in der Bildmitte. Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreisfeld (Durchmesser von 2 mm) in der Mitte des ausgewählten Fokusmessfelds
Aufnahmemodi Programmautomatik (P) mit Programmverschiebung, Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A), manuelle Belichtungssteuerung (M), Motivautomatik
Belichtungskorrektur –3 bis +3 LW in Schritten von 1/3 LW
Belichtungsmesswertspeicher Speichern des gemessenen Lichtwerts durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
ISO-Empfindlichkeit (Recommended Exposure Index) ISO 200 bis 12.800, in Schritten von 1 LW, ISO 160; 6.400 (Rauschreduzierung); 12.800 (Rauschreduzierung); ISO-Automatik (ISO 160 bis 6.400, 160 bis 3.200, 160 bis 800) verfügbar (benutzergesteuert in den Belichtungssteuerungen P, S, A und M)
Active D-Lighting Ein, aus
Autofokus Hybrid-AF (AF mit Phasenerkennung/AF mit Kontrasterkennung), AF-Hilfslicht
Fokussierung Autofokus (AF), Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C), AF-Automatik (AF-A), permanenter AF (AF-F); manuelle Fokussierung (MF)
Fokusmessfeld Einzelfeldsteuerung: 171 Fokusmessfelder; die mittleren 105 Felder unterstützen Autofokus mit Phasenerkennung; Automatische Messfeldsteuerung: 41 Fokusmessfelder
AF-Messfeldsteuerung Einzelfeldsteuerung, automatische Messfeldsteuerung, Motivverfolgung
Fokusspeicher Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (Einzel-AF) oder durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste
Integriertes Blitzgerät Ausklappen durch Drücken der Blitztaste
Leitzahl (GN) ca. 5 m (bei ISO 100, 20 °C; bei ISO 160 beträgt die Leitzahl ca. 6,3)
Blitzbelichtungssteuerung i-TTL-Blitzsteuerung mittels Bildsensor
Blitzmodus Aufhellblitz, Aufhellblitz mit Langzeitsynchronisation, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts mit Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang
Blitzbelichtungskorrektur –3 bis +1 LW, Schrittweite 1/3 LW
Blitzbereitschaftsanzeige leuchtet konstant, wenn das Blitzgerät vollständig aufgeladen ist
Weißabgleich »Automatisch«, »Kunstlicht«, »Leuchtstofflampe«, »Direktes Sonnenlicht«, »Blitzlicht«, »Bewölkter Himmel«, »Schatten«, »Eigener Messwert«. Feinabstimmung möglich bei allen Einstellungen außer »Eigener Messwert«
Belichtungsmessung für Filme TTL-Messung mittels Bildsensor
Film – Messsystem Matrix
Bildgröße (in Pixel) und Aufnahmerate HD-Filme (Seitenverhältnis 16:9) 1.920 x 1.080/60p (59,94 fps), 1.920 x 1.080/30p (29,97 fps), 1.280 x 720/60p (59,94 fps), 1.280 x 720/30p (29,97 fps). Zeitlupenfilme: 1.280 x 720/120 fps (Seitenverhältnis 16:9, Wiedergabe mit 30p/29,97 fps); 768 x 288/400 fps (Seitenverhältnis 8:3, Wiedergabe mit 30p/29,97 fps); 416 x 144/1.200 fps (Seitenverhältnis 26:9; Wiedergabe mit 30p/29,97 fps). Zeitraffer, Jump Cut und 4-Sekunden-Filme (Seitenverhältnis 16:9) 1.920 x 1.080/30p (29,97 fps). Bewegter Schnappschuss (Filmteil, Seitenverhältnis 16:9) 1.920 x 1.080/60p (59,94 fps; Wiedergabe mit 24p/23,976 fps)
Videodateiformat MOV
Videokomprimierung H.264/MPEG-4 Advanced Video Coding
Tonaufnahmeformat Lineare PCM
Tonaufnahmegerät Integriertes oder externes Stereomikrofon ME-1 (optionales Zubehör); Empfindlichkeit einstellbar
Maximale Aufnahmezeit Automatik, Kreativmodus, Belichtungssteuerungen P, S, A und M: 10 Minuten. HD-Film mit erweiterten Filmoptionen: 10 Minuten. Zeitlupe: 3 Sekunden. Zeitraffer: 20 Minuten. Jump Cut: 20 Minuten. 4-Sekunden-Film: 4 Sekunden
Monitor Größe: 7,5 cm (3 Zoll; Bildschirmdiagonale). Typ: Touchscreen-Monitor mit neig- und drehbarem TFT-Display mit Helligkeits- und Betrachtungswinkelregulierung. Auflösung: ca. 1.037.000 Bildpunkte
Wiedergabe Einzelbildwiedergabe und Indexbild (4, 9 oder 16 Bilder oder Anzeige nach Datum), Ausschnittsvergrößerung, Film- und Panoramawiedergabe, Diaschau, Histogramm, automatische Bildausrichtung und Bewertungsfunktion
Schnittstelle – USB Entsprechend Highspeed-USB
HDMI-Ausgang HDMI-Anschluss (Typ D)
Audioeingang 3,5-mm-Mini-Klinkenbuchse (Stereo; mit Spannungsversorgung)
Menüsprachen Arabisch, Bengali, Bulgarisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Marathi, Niederländisch, Norwegisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch (europäisch und brasilianisch), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Spanisch, Tamil, Telugu, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Vietnamesisch
Akku Ein Lithium-Ionen-Akku EN-EL20a
Netzadapter Netzadapter EH-5b, erfordert Akkufacheinsatz EP-5C (separat erhältlich)
Stativanschluss 1/4 Zoll (ISO 1222)
Abmessungen (H x B x T) ca. 65,0 x 110,9 x 33,2 mm (ohne vorstehende Teile)
Gewicht ca. 324 g mit Akku und Speicherkarte, jedoch ohne Gehäusedeckel; ca. 282 g (nur Kameragehäuse)
Betriebsbedingungen – Temperatur 0 bis 40 °C
Luftfeuchtigkeit bis 85 % (nicht kondensierend)
Mitgeliefertes Zubehör Gehäusedeckel BF-N1000, Lithium-Ionen-Akku EN-EL20a mit Akku-Schutzkappe, Objektiv (wird nur mitgeliefert, wenn das Objektiv-Kit mit der Kamera erworben wird), Akkuladegerät MH-29, Trageriemen AN-N1000, USB-Kabel UC-E20

Für Alle die es noch nicht kennen, habe ich hier ein Video das ich vor ein paar Wochen im Jungle Parque mi Süden von Teneriffa mit der Nikon 1 V1 und der Nikon 1 V2 aufgenommen habe.


Das kleinste Video der Welt

 

Das ist das “kleinste Video der Welt” und das zugehörige “Making-OF” wird von den dümmsten Menschen im Universum angeschaut…

Bildschirmfoto 2014-02-02 um 22.46.07

Hier ist das unbedingt sehenswerte “Making-Of”

 

Wer nun denkt, dass er mit seinem 499,- Euro teuren TokTamSigron SupaDupa 18-270mm Makro-Zoom echte “Makro-Fotos” machen kann, der sollte sich das Video nochmals in aller Ruhe anschauen. In diesem Video beträgt der Vergrößerungsmaßstab nicht 1 : 4,7 sondern sagenhafte 10.000.000 : 1 Das ist “echte Makro-Fotografie” auf dem höchsten aller Level :-)

Aber Kopf hoch, mit keinem Makro-Objektiv der Welt wird man jemals Atome bei Baden oder Frühstücken fotografieren können…


Nikon Df – Photoshop Facelift

Seit sie auf dem Markt ist scheiden sich an der Nikon Df die Geister. Scheinbar lässt diese neue Kamera nur wenig Raum zwischen Hass und Liebe. Mir persönlich gefällt das Design der Nikon Df überhaupt nicht. Diese Kamera soll eine digitale Fortführung wunderbarer Kameras wie der Nikon F3 oder auch der famosen Nikon Fm3A sein. Doch was letztlich in den Regalen der Fotogeschäfte gelandet ist sieht für mich aus wie ein halbbarer Stilmix aus Nikon D4 und D600 mit einigen Retro-Akzenten.

Wie es besser geht hat Fuji gestern mit der Vorstellung der neuen Fuji X-T1 gezeigt. Eine moderne Systemkamera durch und durch und dennoch in zeitlos schönem Retro-Gewand. Was blieb mir anderes übrig als mir meine Wunschversion der Nikon Df selbst zusammen zu mixen? Meine Photoshop Mockups sind nicht perfekt – sollen sie auch gar nicht sein – ich habe nur etwa 5-Minuten je Foto investiert.

The Nikon Df that I would buy #1

The Nikon Df that I would buy #2

The Nikon Df that I would buy #3

Nun ist Eure Meinung gefragt! Wie würde Euch diese Nikon Df gefallen und welche Features würdet Ihr Euch wünschen und was würdet Ihr es Euch kosten lassen?


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