Zwei Festplatten im DELL Inspiron 9400

Vor ein paar Wochen habe ich ja schon beschrieben, wie ich mir mein betagtes DELL Inspiron 9400 mit mehr Speicher und einer neuen SSD-Platte modernisiert habe. Heute ging es mal wieder mit der blauen Turbine von Mainz nach Bonn und was finde ich im Briefkasten, ein Päckchen aus Singapur – genial! In diesem kleinen Karton ist ein Einbaurahmen für mein Inspiron. Diesen Rahmen kann man mit einer 2,5 Zoll SATA Festplatte bestücken und dann gegen das integrierte DVD-Laufwerk austauschen. Bestellt habe ich das Ding vor etwa 10 Tagen via eBay. Irgendwie war ich ja skeptisch, ob das mit der Sendung aus China wirklich klappt. Aber im letzten Jahr habe ich mir eine Mattscheibe für meine Hasselblad SWC auch ganz preiswert aus China kommen lassen. Das hatte damals gut geklappt und so war ich nun ziemlich „ermutigt“. Und, es hat ja auch funktioniert!

Im Schrank habe ich noch eine externe 500 GB Verbatim 2,5″ SATA Festplatte. Darauf ist eine Datensicherung der Fotos der USA-Reise 2009. Mit ein wenig Gewalt läßt sich das Kunststoffgehäuse öffnen. Zwei Minuten später ist die Platte in den Einbaurahmen gesteckt und mit zwei kleinen Schrauben fixiert. Schnell das Notebook umdrehen, die Schraube lösen, die das DVD-Laufwerk festhält, raus damit und rein mit dem neuen Teil aus Singapur. Umdrehen, Strom dran, einschalten, kurz warten, fertig. Wie genial ist das denn 🙂 Endlich klappt mal was auf Anhieb.

Roland Emmerich würde jetzt sagen „Das schaffen nur die Chinesen!“

Hier das Fotobilderbuch zum Einbau:

Die Frisch eingebaute Festplatte ist auch schon wieder fast voll. Die GoPro Videos machen mich einfach nur fertig. Aber es ist da auch vieles was man nach der Video-Bearbeitung wird löschen können. Aber dennoch, die zweite Platte macht sich hier ganz gut! Irgendwann werden die vielen Fotos mal auf mein SAN (Storage-Area-Network) verschoben, das ich aber leider noch nicht habe 🙂 Aber das wird vielleicht eine neue Geschichte 😉

Ok, nun schaue ich mir mal das Fahrvideo von heute an 🙂

 

Easy Rider

 

Es ist Dienstagabend, die Sonne scheint und ich würde gern eine Runde mit dem Moped fahren. Dann geschieht wieder diese mysteriöse Gedankenübertragung. Mein Handy klingelt „Ansgar, wie spontan bist Du?“ Ich bin spontan und 20 Minuten später starten mein Kumpel Hermann und ich in der Wormser Straße in Mainz. Als Ziel hat Hermann den Feldberg im Taunus östlich von Wiesbaden ausgeguckt. An meiner BMW habe ich die kleine GoPro Kamera befestigt und kann so unsere ganze Tour filmen. Der Akku hält genau bis 100 Meter vor der Haustüre, es ist alles drauf. Dennoch frage ich mich, warum die GoPro 1080 mit ausgeschaltetem Display mehr Strom verbraucht als die eigentlich völlig identische GoPro 960. Bei der 960er hält der gleiche Akku fast doppelt so lange!

Die Tour macht jedenfalls Spaß, auch wenn es am Anfang in der Stadt ziemlich nervtötend ist. Aber kurz hinter Wiesbaden ist dann alles ein großer Spaß. Wir schwingen uns durch die Kurven und genießen nach der langen Regenzeit den schönen Sommertag.

Während wir da so durch die Gegend düsen muss ich an einen Kommentar eines YouTube Nutzers denken, den er mir unter Video geschrieben hat auf dem ich entspannt am Rhein entlang gefahren bin. Er hat geschrieben, ich würde „mit meiner BMW am Rhein herumschwuchteln und die Straße verstopfen. Besser wäre es wenn ich mit Brunhilde daheim bleiben würde“. Dann noch ein „Gruß GSX-R 1000“. Jedes mal wenn wir am Straßenrand eines dieser kleinen mit frischen Blumen geschmückten Holzkreuze sehen, muss ich an diesen Kommentar denken und bin froh, dass wir uns auch heute an die Regeln halten und nicht Kopf und Kragen riskieren. Zwischendurch liegt vor uns mal eine tolle breite übersichtliche und gut ausgebaute Straße. Aber es ist nur Tempo 50 erlaubt. Als ich gerade im 3. Gang de Hahn aufreißen will geht Hermann voll in die Bremse. Gut, dass wir immer versetzt fahren! Am linken Straßenrand sind mehrere dieser neuen säulenförmigen Blitzer. Diese Dinger fotografieren einen von vorn UND von hinten. Damit bekommt man selbst als Biker Schwierigkeiten.

Nachdem wir mit Tempo 50 daran vorbeigeschwuchtelt sind bin ich ganz froh, dass wir keine Helden auf frisierten Supersportlern sind. Ich muss daran denken dass ich schon 47 Jahre alt bin und mich, abgesehen von einem kleinen Sturz mit 16 Jahren, noch nie auf die „Fresse gelegt habe“. Und das kann auch so bleiben!

Die Tour habe ich mit meinem TomTom Urban Rider aufgezeichnet – vielleicht will ich den kleinen Feldberg ja irgendwann ein mal wieder finden 🙂

Und so sah die Runde aus: