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Archiv für August, 2011

BMW K1200r – Twin Ride

Vor ziemlich genau 8 Wochen sind mein Freund Hermann und ich unsere erste gemeinsame Tour gefahren. Ziemlich genau in der Mitte haben wir damals die Motorräder gestauscht. Danach konnte Hermann eine Weile nicht mehr ruhig schlafen. Seit ein paar Tagen hat er nun auch eine BMW K1200r – sogar einen kompletten AC-Schnitzer Umbau – ein feines Teil – wirklich sexy – man beachte das Kennzeichen!!

Heute war es dann so weit, die erste gemeinsame Tour durch die Weinberge zwischen Mainz und Worms. In den späten Abendstunden geht es los. Das Wetter ist ein Traum und wir lassen es so richtig krachen. Immer mal wieder geht meine K1200 in den Drehzahlbegrenzer, was für ein Geschoß, schier unerschöpfliche Energien setzt dieses Ding frei. Kaum zu glauben wie es auf einer Yamaha R1 mit 182PS bei ca. 182 Kilogramm ist… Meine K1200 hat “nur” 163 PS und wiegt 240 Kilogramm, aber das ist genug um sich ganz ganz schnell tot zu fahren. Als der Versand wieder einsetzt sind wir schon in Alzey. Es gibt einen tollen Eisbecher und im letzten Abendlicht geht es zurück nach Mainz. Was für eine tolle Tour.

Hier ist der Track den ich mit meinem TomTom Urban Rider aufgezeichnet habe.

Ungefähr so sah unser Drehzahlmesser auch aus :-)


Zoom H2 – Handy Recorder

Es ist Dienstag und das Wetter ist endlich wieder freundlich und sommerlich. Als ich das Büro verlasse ist noch Zeit um schnell mal bei Conrad-Elektronik am Mainzer Hauptbahnhof vorbei zu schauen. Also schnell zum Appartement, einen der beiden Koffer an die BMW gemacht und weiter geht’s. Bei Conrad gibt es dann ein Verlängerungskabel für das Nikon ME-1 Mikrofon, das in der letzten Woche mit der Post eingetroffen ist. So kann ich es bspw. während eines neuen Video-BLOGs auch mal direkt vor mir auf den Tisch stellen. Die Geräusche der Kamera sollten dann gar nicht mehr zu hören sein!

Dann fällt mir das ZOOM H2 ins Auge. Es gibt einen richtig großen Stapel und das Ding kostet ganze 169,- Euro. Warum nicht, dann habe ich wieder was für meinen BLOG und kann vielleicht mal einen Vergleichstest mit dem neuen Nikon ME-1 anstellen! Sicher kann man auch den einen oder anderen Blödsinn damit anstellen, also rein in den Einkaufskorb! Auf dem Weg zur Kasse gibt es noch eine SD-Speicherkarte und ein kleines Ansteckmikrofon. Später werde ich dann feststellen, dass es Klinkenstecker gibt, die noch kleiner als eine Mini-Kklinke sind! Das kleine Ansteckmikro passt einfach nirgendwo! Da werde ich noch nach einem Adapter Ausschau halten müssen!

Kurz nach Mitternacht ist dann mein Video-BLOG zum neuen Zoom H2 fertig. Das Ding überzeugt mich wirklich. Richtig Gitarre spielen kann ich leider nicht, aber für einen kurzen Soundcheck sollte es ok sein. Vielleicht kann ich künftig ja das kleine Ding mal laufen lassen während ich auf der Gitarre spiele. Es ist immer wieder interessant sich selbst später einmal anzuhören. Nur aus Fehlern kann man lernen :-)

Ok, hier ist nun mein kleines Video zum neuen ZOOM H2:


Von Rheinbach zum Nürburgring

Es ist mal wieder Montag und es heißt um 5h aufzustehen – wie schwer das bloß wieder fällt… Aber egal, ich freue mich auf eine geile kleine Motorradtour durch die Eifel! Um kurz nach 6h geht es dann los. Das Thermometer zeigt frische 12 Grad! Gut, dass ich das Innenfutter für die Gore-Tex-Kombi am Wochenende gewaschen und erstmals in diesem Jahr wieder in die Kombi geknöpft habe.

Es geht so schnell wie möglich auf die Autobahn, dann nach Rheinbach. Kurz vor dem Monte Mare biege ich nach rechts in eine meiner Lieblings-Strecken ab. Nach ein paar hundert Metern kann ich anhalten und die drei GoPro Kameras scharf schalten. Später im Mainz werde ich dann enttäuscht feststellen, dass die hintere GoPro 960 irgendwie abgestürzt ist. Sie hat nichts aber auch gar nichts aufgezeichnet. Und abschalten lässt sie sich auch nicht mehr, da hilft nur noch “raus mit der Batterie” – danach lebt sie wieder.

Die Helmkamera schafft mit einer frischen Akkuladung etwa zwei Stunden, die Bugkamera ist nach 90 Minuten am Ende ihrer Kräfte. Einmal mehr wird mir klar, mit diesen kleinen GoPro Kameras ein tolles Video aufzuzeichnen ist Glückssache!!

Aber erst einmal kann ich die Fahrt genießen. Es geht über wirklich leere Landstraßen nach Bad Münstereifel. Von dort aus dann auf einigen Umwegen zum Nürburgring. Danach weiter in Richtung A61 und dann ab nach Mainz. Dort schnell duschen und umziehen und dann auf ins Büro.

Später am Abend wird dann das Videomaterial in iMovie importiert und eine kleiner Film erstellt. Ein bisschen Royalty-Free-Music zur Untermalung und ab geht es in Richtung YouTube. Kein Meisterwerk, aber man kann sehr schön die Straße von Bad Münstereifel zum Nürburgring sehen. Biker die das noch nicht kennen werden sich vielleicht freuen. Alle anderen Zuschauer bekommen entweder einen epileptischen Anfall oder sollten einfach wegschauen :-)

 

Und so sieht die mit dem TomTom Urban Rider aufgezeichnete Route aus: (Anklicken für große Darstellung)

Hier noch ein Detail der Strecke von Bad Münstereifel in Richtung Süden – das macht Spaß!

Richtig cool war vor allem, dass es Montagmorgen und nicht Sonntag-Nachmittag war! Keine anderen Autos oder Mopeds auf der Straße, keine Polizei, keine Kinder, kein nix, nur mein BMW und ich. Wie genial wenn man so in die neue Woche starten kann!!


Nikon DK-21M

Zum Beginn der neuen Woche noch schnell ein kleines Unboxing…

 


GoPro True 3D Ride

Es ist Wochenende und es geht wieder heim nach Bonn. Diesmal habe ich mir eine Strecke von Eltville via Braubach und Koblenz nach Bonn ausgesucht. Bei Eltwille ein kurzer Zwischenstopp. Die drei GoPro Kameras werden scharf geschaltet. Eine 1080er ist vorn am Bug, eine zweite links am Helm und Nummer drei ist am Heck montiert. In Braubach wird es mit der Zeit langsam eng. Sandra wartet daheim mit dem Essen. Also schnell in Braubach halten, die Kameras kontrollieren, eine SMS abschicken und weiter geht die Reise. Etwa eine Stunde später bin ich daheim und staune nicht schlecht, dass alle drei Kameras völlig synchron aufgezeichnet haben. Lediglich die Akkuladungen reichen nicht gleich lang. Die GoPro am Bug mit angesetztem LC-Display ist immer als erste am Ende ihrer Kräfte. Das Display braucht scheinbar auch dann Strom, wenn es gar nicht eingeschaltet ist – blöd – wirklich blöd!

Die Kameras habe zusammen fast 40GB Video-Material aufgezeichnet. Später setze ich ein 3-faches Bild im Bild im Bild zusammen und exportiere es mit Magix Video de Luxe 17 als 120 Minuten langes WMV auf die Festplatte. Der Spaß dauert fast 8 Stunden! Danach wird es wieder importiert, geschnitten und beschleunigt. Zur Untermalung wähle ich Highwaystar von Deep Purple in einer Version von Gereon M. Hillebrand und seinen Kumpels aus. Das Video wird so geschnitten, dass es zur Länge des Songs passt. Dann wird es erneut exportiert und in Full HD bei YouTube veröffentlicht. Am Samstagnachmittag ist es dann soweit, das neue Biker-Filmchen ist online :-)


Nikon D7000 & D5100 mit Nikon ME-1

Es ist mal wieder Wochenende und der DHL-Bote hat neues Spielzeug mitgebracht. Beim letzten Video zur Nikon F4 habe ich mich im Nachhinein ziemlich über die störenden Autofokus-Geräusche der Nikon D7000 geärgert. Daher habe ich mir ein Nikon ME-1 via amazon.de geordert.

Hier ist mein kleines Unboxing und der erste “Akustik-Test” mit diesem hochwertigen Zubehörteil. Bitte entschuldigt, dass da ein kleiner Teil versehentlich doppelt in das Video hinein gerutscht ist. Aber das Rendering und der Upload haben nun fast 6 Stunden gedauert, das will ich mir nicht noch einmal antun.

Nun aber los…


Nikon History – Teil 3

Was lange währt wird endlich gut – hoffentlich :-) Bereits seit Wochen versprochen, ist mein Video zur Nikon F4 nun endlich online. Die vielen Produktionsprobleme hatte ich ja gestern schon geschildert. Die finale Datei habe ich am Sonntag vor der Abreise nach Mainz noch schnell gerendert, was satte drei Stunden benötigt hat. Herausgekommen ist ein Windows-Media-Video mit 2,23 GB – uff… Der Upload hier in Mainz hat dann auch die ganze Nacht und den halben Tag gedauert, aber nun ist es online :-)

UPDATE AM NÄCHSTEN MORGEN:

Irgendwie habe ich nach dem Upload vergessen die Sichtbarkeit des Videos von “Privat” nach “Öffentlich” zu ändern. Nun sollte alles funktionieren.

 

Da ich viele verpatzte Szenen weggeschnitten habe, wird die Sache mit der Seriennummer leider nicht ganz klar, so dass ich es hier kurz erklären möchte. Also, wer eine gebrauchte Nikon F4 kaufen möchte sollte darauf achten, dass die Seriennummer möglichst mit einer 24xxxxx beginnt. Die Modelle davor hatten häufig das Problem, dass der kleine Hebel der die Blende des angesetzten Objektivs schließen soll irgendwann nicht mehr korrekt funktioniert und so alle Bilder überbelichtet sind, die mit kleinen Blendenwerten, also weit geschlossener Blende aufgenommen werden. Damals hat Nikon bei allen F4-Kameras die dieses Problem hatten den gesamten Spiegelkasten gewechselt. Man kann also Glück haben, dass einer 22er Kamera repariert wurde und auch nach vielen Jahren noch astrein funktioniert. Vor dem Kauf sollte man diese Schwachstelle also auf jeden Fall überprüfen.

So könnte die Prüfung aussehen:

  • Objektiv abnehmen und Kamera auslösen
  • Der Hebel am linken Rand des Bajonetts muss sich zügig bewegen um etwa 7 Millimeter nach unten
  • Objektiv wieder ansetzen, Blende 22 wählen, Kamera auf M wie “manuell” stellen und dann auslösen
  • Beim prüfenden Blick ins Objektiv muss sich die Blende schnell und sauber bis zum eingestellten Wert schließen
  • Kamera in Serienbildmodus bringen (CH) und sicherstellen, dass sich die Blende immer bis zum gleichen Wert schließt.
  • Wer ganz sicher gehen will opfert einen Testfilm und macht bei Vorgabe der Blende eine Reihe von Bildern mit Zeitautomatik. Möglichst das gleiche Motiv auf einem Stativ von Blende 2,8 bis 22 (je nach Objektiv auch mehr oder weniger).
Drückt man nur den silbernen Abblendknopf, so schließt sich die Blende bei der F4 IMMER komplett! Dieser Test ist daher sinnlos!!
Ok, ich hoffe mein kleines “Schweiß-und-Tränen-Video” gefällt Euch und dass es nicht zu langweilig ist. Über ein paar Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen. Das Video zur Nikon F5 kann ich vielleicht schon am Wochenende nachliefern, mal sehen. Wie soll es dann weitergehen? F90, F801, Fe, Fm, Fe2, Fm2 oder lieber D1x, D2x usw? Leute heute ist Weihnachten, wer mag kann sich jetzt was wünschen. Schreibt mit einfach einen Kommentar unter diesen Post.

So, nun viel Spaß mit dem neuen Video. Vielleicht trinkt ihr vorher zwei bis drei Tassen Espresso…


Nikon D3000 – Heute im Sonderangebot

Es ist wieder Wochenende. Der Freitag hat mit krassem Regen und schweren Unwettern begonnen, aber abends war es dann doch noch schön genug für eine kleine Motorradtour zusammen mit meiner Freundin Sandra. Wer hätte das gedacht, der Samstag beginnt genau so wie der Freitag geendet hat. Vielleicht ist der Sommer jetzt doch noch in Deutschland eingezogen :-)

Mein neues Video “Nikon History – F4″ ist schon fertig und sogar bei YouTube verfügbar, aber es ist noch privat und das hat auch einen Grund. Ich überlege nämlich, ob ich es nicht wieder löschen soll. Diesmal habe ich es bei der Aufzeichnung mit dem kontinuierlichen Autofokus der Nikon D7000 im Video-Modus versucht. So wirklich gut funktioniert das leider nicht, wenn man während die Kamera filmt mit einem Fotoapparat davor herum fuchtelt. Erst später als ich schon fast fertig war habe ich am Computer gehört, dass die AF-Geräusche des verwendeten Nikon AF-S VR 16-85mm Objektivs sehr störend und nervig. Wäre es nur gelegentlich, so würde es ja nicht so ärgerlich, aber besonders im Nahbereich ist die Tiefenschärfe gering und die Kamera fokussiert ständig neu.

Den größten Teil meines Videos zur Nikon F4 habe ich daher weg geworfen und ihn nochmals neu aufgenommen. Diesmal war der Autofokus abgestellt. Aber nun kann man bei der Aufnahme nur schätzen. Bei der D5100 könnte man sich das Display nach vorn drehen und schon bei der Aufnahme kontrollieren was eigentlich gefilmt wird. Aber bei der wirklich famosen D7000 geht genau das eben leider nicht. Ein echtes Manko, jedenfalls für alle die mit der Nikon D7000 (oder der P7000) bloggen möchten! Für die D7100 wünsche ich mir daher ein Klappdisplay wie bei der D51000!!

Nachdem mein Computer die halbe Nacht lang dieses Video gerendert und an YouTube übertragen hat, schaue ich es mir am Samstag nach dem Aufstehen nochmals an. Irgendwie ist alles doof. Ich hatte nur wenig Zeit und habe mich dann noch ständig versprochen. Die meisten Patzer habe ich herausgeschnitten, aber so bleibt ein unvollständiger Film übrig in dem vieles von dem was ich eigentlich erzählen wollte im Windows-Papierkorb gelandet ist :-(

Also bleibt dieses Video erst einmal privat. Ich hocke mich im Wohnzimmer an mein frisch getuntes Windows 7 Notebook und schaue mal im Web was ich für Infos zur Nikon F4 finde. Sandra wartet derweil, wir wollen noch in die Stadt. Mein freundicher Fotohändler hat angerufen (Ja genau, der aus meinem Traum mit der Nikon D4…). Die Nikon P7000 die ich vor ein paar Wochen zur Reparatur gegeben habe ist wieder zurück. Doch bevor es in die Stadt geht will ich noch schnell einige der fehlenden Informationen zur Nikon F4 anhand mehrerer schöner Webseiten vervollständigen. Ich habe 30 Minuten, dann wollen wir los. Ständig verspreche ich mich und als schon eine Stunde vergangen ist, wird Sandra echt ungeduldig, wer könnte es ihr auch verübeln? Also aus die Maus und ab in die Stadt. Wir nehmen mein Auto, es steht schon wieder seit zwei Wochen am gleichen Fleck. So ist das wenn man ständig mit dem Moped unterwegs ist :-)

So sieht es aus wenn die P7000 kaputt ist :-(

Beim Fotohändler angekommen geht dann alles ganz schnell. Die P7000 habe ich in rekordverdächtigen 120 Sekunden in Händen. Beim Plausch erzählt er mit dann, dass es am Tag an dem ich meine P7000 zur Reparatur gegeben habe, noch drei weitere Rückläufer gab. Alle mit dem gleichen Problem, die Verschlußlamellen des Objektivs!! Hier haben die Nikon Konstrukteure ein wirkliches Eigentor geschossen. Die Kamera ist super, aber die kleinen Verschlußlamellen für den Schutz der Frontlinse haben nach einigen Wochen intensiver Nutzung in staubiger Umgebung ein Problem. Ok, es wird auf Garantie gelöst, aber es wird wiederkehren, dessen bin ich mir ganz sicher! Also sollte man die P7000 nicht einfach mal in die Jackentasche stecken, sondern sie wie ein rohes Ei behandeln. Dann hält dieser Verschluß vielleicht länger als nur ein paar Wochen!

 

Als ich die P7000 vor ein paar Wochen zur Reparatur gab, habe ich den Laden mit einer neuen D5100 samt AF-S VR 55-300mm verlassen. Beides ist inzwischen in den Besitz meiner Freundin Sandra übergegangen. Und eigentlich schulde ich meinem Fotohändler im Gegenzug noch Sandras gebrauchte Nikon D3000. Aber die D3000 ist fast zu schade um sie abzugeben. Wo ich schon mal da bin frage ich also, wieviel ich denn noch auf den Dumping-Preis der D5100 nachzahlen müsste wenn ich die D3000 behalten will.

Und genau das scheint ein Fehler zu sein, denn er hat schon vergessen, dass die D3000 eigentlich noch aussteht. Hätte ich doch bloß die Klappe gehalten!! Aber so viel Ehrlichkeit erfreut sein Fotografenhändlerherz und schließlich einigen wir und auf 150 Euro. Das ist doch mal in Wort, wo bekommt man schon für 150 Euro eine fast neuwertige Nikon D3000?

Also ist mein Kamerafuhrpark erneut gewachsen. Würde ich alle digitalen Megapixel zusammen zählen, so wären es weit mehr als jede Nikon D4 zu bieten hätte. Aber das ist ein Vergleich von Eiern mit Birnen :-) Und deshalb habe ich das auch gar nicht geschrieben – oder doch?

Nun gut, nach dem Einkauf der Nikon D3000 (die wir schon vor dem Einkauf daheim hatten – Zeitmaschine?) geht es nach nebenan ins Tuscolo. Seit das “Journal” dort nicht mehr existiert und das Tuscolo die Lokalität übernommen hat, kann man hier wirklich gut essen. Und auch heute schmeckt es wieder vorzüglich! Mein Tipp für die Bonner Innenstadt!

Wieder daheim wird der Beitrag zur Nikon F4 umgeschnitten. Die neuen Szenen helfen über die verpatzten Videoaufnahmen des Vortages hinweg und so ist es nun halbwegs stimmig. Leider hört man am Anfang immer noch das Rattern des AF-S Objektives. Ich brauche ein externes Mikrofon!! Und dann ist an einigen Stellen genau das was ich gern zeigen möchte entweder nicht ganz scharf oder nicht so im Bild wie ich es mir wünschen würde. Nun ja, vielleicht kann ich diese Szenen irgendwann nocheinmal ausbessern :-)

Um 15h bin ich dann so weit, das Rendern und der Upload nach YoutTube können starten.

Eine halbe Stunde später sitzen Sandra und ich auf den beiden Motorrädern. Es geht mit dem neuen TomTom Urban Rider in Richtung Neuwid. Einfach drauf los, Routenführungsoption “Kurvenreiche Strecke”. Sandra fährt heute mal vor. Eigentlich mag sie das ja nicht aber so kann ich die Fahrt genießen und muss mir keine Sorgen machen, weil ich stets alles im Blick habe. An unserer kleinen Wassermühle im Wiedtal machen wir Rast und es gibt ein Stückchen Kuchen und etwas zu trinken. Tut das gut! Während wir auf der Terrasse den Sonnenschein genießen überlegen wir wie es weitergehen soll. Ich versuche Sandra die Funktionen des neuen TomTom zu erklären. Wir wählen eine Route zurück nach Haus – “Kurvenreiche Strecke”. Anschließend fügen wir einen Zwischenstopp ein – “Altenkirchen”. Schnell bezahlen, auf der Herrentoilette die Helm-Visiere von den Resten toter Fliegen befreien und schon sind wir wieder unterwegs. Die Fahrt macht Spaß, auch wenn wir nicht rasen sondern eher cruisen. Aber das ist auf Dauer gesünder und man riskiert auch nicht den Verlust des Führerscheins…

Videos wie dieses hier machen dann irgendwie doch sehr nachdenklich:

 

Wieder daheim sind wir matt und glücklich, was für eine schöner Tag. Morgen geht es dann schon wieder an die Arbeit. Nachmittags werde ich nach Mainz aufbrechen. Während unserer heutigen kleinen Motoradtour habe ich überlegt wie ich mal alle drei GoPro-Kameras einsetzen könnte die sich inzwischen bei mir angesammelt haben. Für eine 3d Cockpit-Perspektive scheint mir die Zeit noch nicht reif zu sein. Aber ich könnte mal eines der vielen Klebepads an meinen neuen Shoei-Helm kleben. Sieht sicher total bescheuert aus wenn ich mit einer Kamera am Helm unterwegs bin, aber vielleicht ist das Ergebnis gar nicht so schlecht?? Die beiden anderen Kameras könnte ich am Heck befestigen. Eine filmt was ich hinter mir lasse und Kamera Nummer 3 filmt was sich seitlich alles ereignet? Mit einem Bild im Bild im Bild könnte das ganz nett werden. Ich denke ich werde das morgen mal versuchen, auch wenn es ziemlich blöd aussehen wird mit einer Kamera am Helm spazieren zu fahren :-)

Während ich mit diesem Artikel fertig bin ist es schon nach Mitternacht. Und tatsächlich ist der YouTube-Upload meines Videos zur Nikon F4 jetzt vollständig in voller 1080p HD-Auflösung bei YouTube angekommen. Aber zu sehen ist noch immer nichts, das Video wird noch verarbeitet! So ist das eben bei Full-HD – das ist alles eine Spur heftiger! Die gesamte Verarbeitung hat nun statte 9 Stunden gedauert und es ist noch immer nicht fertig… Also ab ins Bett und morgen mal schauen wie es aussehen wird…


Mistwetter im August

- Frühling Arschloch Herbst und Winter – Es stimmt doch!! Kaum ist man morgens wach und schaut aus dem Fenster sieht man Regen, nichts als Regen. Wie deprimierend!

ABER: Eine gute Gelegenheit mal ein kurzes Testvideo mit der GoPro HD HERO 1080p in voller HD Auflösung zu “drehen”.

Und hier ist es nun – völlig ungeschminkt, nur durch YouTube und und Magix Video deluxe 17 komprimiert

 

Und hier eine zweite Variante bei der ich die kurze Szene mit Magix Video stabilisiert habe. Wer einen pfeilschnellen Computer oder wirklich viel Zeit hat, dann also mit der GoPro kaum verwackelte Videos ganz ohne Stativ produzieren!

 

Ok, nun schneide ich mal mein neues Video “Nikon History – F4″ ;-)


Vier Jahreszeiten?

Irgendwie kommt der Sommer nicht in Gang, nun haben wir schon den 18. August und entweder regnet es oder es ist drückend warm und ein Gewitter liegt in der Luft. Na wenigstens war der Frühling schön. Neulich habe ich bei Facebook gelesen, dass da jemand die Vier Jahreszeiten umdefiniert hat: Frühling Arschloch Herbst und Winter…

Ein wenig kann ich mich damit identifizieren, so wie in dieser Geschichte:

Es ist Montag der 8. August und ich habe am 10. August beim Motorad Senger in Rüsselsheim einen Termin für die Bearbeitung einer Rückrufaktion. Es soll ein Hebel an der Hinterradschwinge getauscht werden. Der originale Hebel kann im Winter fest rosten, was bei der ersten Ausfahrt nach dem Sommer zu Problemen führen könnte. Ok, es kostet mich nur eine halbe Stunde, warum also nicht. Bezahlt bekommen die Leute vom Motorradhaus die Arbeit durch das BMW-Stammhaus. Also machen sie das auch ganz gern.

Es ist also Montag und eigentlich würde ich lieber mit dem Auto zur Arbeit nach Mainz fahren, denn die Wetterfrösche verheißen wenig Gutes! Aber ich habe nun einmal diesen Termin. Also bitte ich Sandra mich um 5h zu wecken. Um 6h bin ich startklar, es geht mit der blauen K1200r nach Mainz. Die Koffer habe ich schon am Vorabend gepackt, also schnell das Moped aus der Garage holen, vor der Haustüre alles montieren und los geht es. Meine beiden GoPro Kameras habe ich am Lenker und der Rücksitzbank befestigt. Auf den ersten Metern fällt die Entscheidung heute mal fast die komplette Wegstrecke über die B42 zu fahren. Meist nehme ich morgens die B9 und ab Bingen die A61. Heute soll es mal die B42 sein und heute laufen zwei Kameras mit!

Auf der Bonner Südbrücke beginnt es dann schon zu regnen. Aber ich will mir die gute Laune nicht verderben lassen. So geht es fast 50 Kilometer durch leichten Nieselregen in Richtung Süden. Alles immer schön vorsichtig, wir wollen uns ja nicht auf die Klappe legen.

Ab Koblenz kommt dann sogar die Sonne raus und es macht so richtig “Bock”. Auf der Höhe von Wiesbaden verlasse ich einfach mal die Autobahn und überlasse die Navigation meinem TomTom Rider. Es geht durch ein Industriegebiet und dann am Rhein entlang. Über die Theodor-Heuss-Brücke und danach durch die Mainzer Innenstadt zu meinem Appartement. Als ich dort ankomme ist es ein schöner Sommertag geworden. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Schnell duschen und umziehen, dann ab ins Büro.

Am Mittwoch geht es um kurz nach 14h schnell rüber nach Rüsselsheim. Die Reparatur dauert wirklich nur ein paar Minuten. Es gibt noch einen kostenlosen kurzen Check und danach geht es auch schon wieder heimwärts. Am Ende der Woche scheint dann immer noch die Sonne, so ganz schlecht meint es der Sommer dann doch nicht :-) Ich bin um kurz vor 18 hauf dem Moped, es geht kurz auf die Autobahn, aber da ist wieder die Hölle los. Also runter und durch Ingelheim in Richtung Westen. Bei Bingen entschließe ich mich als nächstes Ziel Cochem an der Mosel in mein TomTom Urban Rider einzugeben. Autobahnen sollen gemieden werden und so geht es auf verschlungenen Landstraße nach Rheinböllen. Dort fahre ich auf die B50 auf, aber nur ein paar Kilometer. Dann geht es in Richtung Norden nach Cochem. Und auch das macht so richtig “Bock”. Die Tour ist super cool, die Sonne scheint, es ist angenehm warm und meine Landstraße sind frei. Stunde um Stunde gleite ich durch wundervolle Landschaften nach Norden. Kurz vor Cochem geht es ein kleines Stück an der Mosel entlang, dann über eine Brücke und mitten durch die Stadt. Nun bin ich in der Eifel, der Nürburgring ist nicht mehr weit, die Sonne steht tief und es ist einfach nur eine tolle Route. Ich schwinge mich durch Serpentinen und flitze über schmale Landstraßen. Was für ein Tag.

Leider habe ich bei all dem Männerspass total unterschätzt wie weit das alles ist und so komme ich erst nach fast vier Stunden daheim in Bonn an. Sandra ist schon seit Stunden da, sie hat eingekauft und ein Abendessen gemacht. Als ich meine Wohnung betrete finde ich sie mit Tränen in den Augen vor. Ich bin ohne Pause, ohne Punkt und Komma vier Stunden Motorrad gefahren und habe völlig vergessen, dass wir uns eigentlich um 19h daheim treffen wollten. Big Shit, dieser Abend ist gelaufen!

Bis mein kleines Video der verregneten Fahrt vom 8. August fertig ist vergehen ganze 10 Tage!

Aber hier ist es nun. Leider ruckt es manchmal ein wenig. Das könnte an unterschiedlichen Aufzeichnungsraten liegen, also 25 kontra 30 Bilder pro Sekunde. Aber sicher bin ich mir nicht :-( Es ist also nicht so schön anzuschauen wie ich es mir wünschen würde und auch hier ist die Royalty Free Music wieder ziemlich langweilig. Aber vielleicht gefällt dem einen oder anderen mein kleines “Zeitdokument” ja trotzdem :-)

 

Mein “sonniges Rückreise-Video” schlummert derweil noch auf einer Speicherkarte und wartet darauf zusammen gesetzt und geschnitten zu werden. Na vielleicht klappt das bis Sonntag, mal sehen…

 


Via Eifel und Hunsrück von Bonn nach Mainz

Und wieder ist es Montag und wieder geht es von Bonn nach Mainz und wieder bin ich um 6h startklar. In dieser Woche nehme ich nach langer Zeit mal wieder mein “Mädchenmoped”, denn am Mittwoch habe ich um 14h30 beim Motorradhaus Senger in Rüsselsheim einen Termin. Es soll ein Hebel am Fahrwerk gewechselt werden, alles kostenlos und im Rahmen einer Rückrufaktion. Als ich startklar bin, muss noch schnell entschieden werden wo heute die kleine GoPro Kamera befestigt wird. Meine weiße BMW K1200 hat (noch?) keine Befestigungskugel für einen RAM-Mount-Halter. Also verwende ich den kleinen Plastikhalter, eigentlich ist er für Fahrradlenker gedacht!

Es geht auf die Autobahn in Richtung Süden. Bei Grafschaft fahre ich einfach weiter geradeaus in Richtung Nürburgring. In der Nähe der Sommerrodelbahn halte ich kurz mal an um die GoPro Kamera zu starten. Das Display hilft ein wenig bei der Ausrichtung. Danach wird es abgeschaltet. Später werde ich mich ärgern, dass ich nicht sorgfältiger war. Die Straße sieht man nur ganz oben im Bild, wirklich schön ist das nicht, aber es ist ja auch der erste Versuch mit meiner weißen Rakete :-)

Es geht vorbei am Café Ahrwind, das früher einmal Fahrtwind hieß. Nach dem Wechsel des Pächters wurden einfach nur zwei Buchstaben entfernt. Das neue Café Fahrtwind ist nur ein paar Kilometer weiter südlich. Es ist noch dunkel und die Kälte kriecht langsam durch die Kombi. Das warme Innenfutter habe ich mal daheim gelassen, die Wettervorhersage geht von 24°C am Nachmittag aus, da würde ich mit Innenfutter vor Wärme sterben. Also muss ich jetzt frieren!

Auf den Straßen ist wenig los, die Fahrt macht Spaß. Den neuen Shoei XR 1100 habe ich ziemlich zugestopft, nun ist er relativ leise und es zieht nicht an den Augen, aber dafür beschlägt jetzt sogar das Antibeschlagvisier – man kann nicht alles haben! Nach dem Nürburgring geht es weiter in Richtung Cochem an der Mosel. Nachdem ich die Mosel überquert habe geht es in Richtung Hunsrück. Inzwischen ist es schwer neblig geworden. Die Suppe ist doch dicht, dass man kaum schneller als 70 km/h fahren kann. Zweimal taucht direkt vor mit ein weißer LKW aus dem Nichts vor mir auf, was für Schrecksekunden.

Nach etwa 100 Kilometern geht es für kurze Zeit auf die B50, die Baustelle ist immer noch nicht fertig. Genau hier bin ich zuletzt am Donnerstag im allerschönsten Abendlicht i umgekehrter Richtung entlang gefahren. Während ich mit 60 km/h einen Audi A6 “verfolge” denke ich darüber nach, ob ich vielleicht beide Videos geschickt kombinieren könnte.

Dann bin ich schon bei Rheinböllen. Es geht runter von der autobahnähnlichen B50, ab zur nächsten Tankstelle. Nach dem Tanken vergesse ich dann die Kamera wieder einzuschalten. So geht es dann total vorschriftsmäßig weiter über Stromberg, Bingen und Ingelheim in Richtung Mainz. Hätte ich gewusst, dass ich eh nichts filme wäre ich vielleicht etwas flotter gefahren :-( Aber egal, als ich in Mainz eintreffe scheint die Sonne, ein toller Sommertag beginnt. Schnell zum Appartement, duschen umziehen und dann ins Büro. Was für eine coole Tour – im wahrsten Sinne des Wortes – leider aber nicht ganz vollständig gefilmt :-( Ach egal, in 1080p hat die kleine GoPro ganze 12GB auf der SD-Karte gespeichert – das sollte ausreichen!

Später am Abend geht es noch einmal dem kleinen Mac Mini an den Kragen. Er steht noch halb zerlegt mit der neuen 500GB Hybrid-Festplatte in meinem Appartement. Seit dem Festplattentausch und der Installation von OS-X Lion vor einigen Tagen produziert er ständig Fehlermeldungen. Eine Woche zuvor hatte ich abends gemeinem mit meinem Nachbarn Tobias die Platte zurück getauscht, aber alles ohne Erfolg. Danach hat der Verbindungsaufbau zur Tastatur via BlueTooth nicht mehr funktioniert. Mir war unklar warum und so habe ich in der letzten Woche eine billige USB-PC-Tastatur samt Funkmaus gekauft. Eigentlich dachte ich, die Funkmaus würde über Bluetooth mit dem Mac kommunizieren, aber falsch gedacht, es gibt noch andere Funk-Standards! So konnte ich also mit der kleinen neuen Maus kein “Ersatz-Bluetooth” einrichten :-(

Am Wochenende habe ich mir dann daheim in Bonn einen kleinen HAMA Nano-USB-Bluetooth Stöpsel gekauft. Einen Mac-Treiber habe ich dafür nicht gefunden, Ob der Stöpsel wirklich am Mac funktionieren wird? Ich stecke ihn also mal in einen freuen USB-Port, er blinkt, aber es funktioniert nicht. Der halb zerlegte Mac kennt keine Blue-Tooth-Devices mehr. Also herunter fahren, Strom abstellen und schauen was los ist. Die Ursache ist schnell gefunden, es ist eines dieser winzigen Kabel abgerutscht. Es geht zu einer der drei Antennen, sicher ist das die Bluethooth-Antenne! Nach einem wirklich behutsamen Versuch ist der Mac dann so zusammen gesteckt, dass es mit der Blueteooth Connection klappt.

Aber die Fehlermeldungen kommen immer noch:

  • Der NovamediaDiskSupressor ist eine Power-PC Anwendung die nicht mehr unterstützt wird
  • Die Kernelerweiterung IOKitUSBMassStorageClass.kext oder eine Abhängigkeit davon wurden nicht gefunden
Vielleicht hilft eine Reparatur-Installation? Nur wie geht das? Eine DVD habe ich nicht, weil ich das OS-X Lion über den neuen Appstore installiert habe! Aber auch hier hilft es weiter wenn man eine Suchmaschine wie Google bedienen kann :-) Man öffnet den AppStore und klickt mit gedrücktem “Options-Key” auf die “Purchased-Items”. Ok?! Was ist am Mac der Options-Key? Noch mal googeln, gemeint ist die Alt-Taste! Super, es klappt auf Anhieb! Nun steht neben allen gekauften Programmen statt “installiert” das freundliche Wörtchen “installieren”. Also schnell klicken und schauen was geschieht. Ohje, der Download muss erneut ausgeführt werden und das dauert locker 5 Stunden. Mitten in der Nacht ist der Download fertig und ziemlich verschlafen starte ich die Reparatur-Installation. Als ich am Dienstag um 7h13 die Dusche verlasse ist die Installation durch, aber die Fehlermeldungen kommen noch immer. Also geht es für ein paar Stunden ins Büro und dann können wir uns wieder dem kleinen noch immer halb zerlegten Mac widmen!
 
Nach einer längeren Suche auf der Festplatte finde ich dann die Zugangssoftware zum 4 Jahre alten Vodafone UMTS-Stick. Da wird der Novamedia-Krams verwendet. Weg damit und schon ist es eine Fehlermeldung weniger! Im Verzeichnis /System/Library/Extensions finde ich dann auch die schrottreife Kernelerweiterung. Ab in den Papierkorb damit und schon ist Ruhe! Super, schnell den Deckel drauf stecken und das Montagsvideo schneiden. Irgendwann nach Mitternacht ist es fertig, es muss nur noch exportiert werden. Am Mittwoch um 7h14 ist der Export fertig, aber das 11 Minuten lange Video ist fast 4GB groß! Wie soll ich das zu YouTube hinüber schaufeln? Ganz einfach, gar nicht! Also einen neuen Export in iMovie starten, diesmal direkt zu YouTube. Rund 12 Stunden später ist das Video dann tatsächlich online.
 
Wirklich schön und spannend ist es nicht und die ganze GEMA-freie Musik ist eher nervtötend.
 
Aber was will man machen “ohne Arme”? Nimmt man coole Musik verletzt man sicher irgendein Urheberrecht und die Trickserei mit schneller, leiser & Co. funktioniert auch nicht. YouTube erkennt sogar Musik die während einer Videoaufzeichnung in einem Auto im Radio lief! Klar kann man das Beschwerdeformular ausfüllen, aber das hilft langfristig nicht weiter. Das Video ist danach vielleicht für ein paar Tage wieder online, wird aber mit großer Sicherheit irgendwann wieder gesperrt. Wirklich nervig ist das!
 
Aber egal, hier ist mein neues Meisterwerk – seid stark!! :-)
 
 
 
 

Zu Besuch in Schwetzingen

Das schöne an meinem Beruf ist, dass ich Abends immer mal wieder – sofern es das Wetter zuläßt – eine kleine Runde mit dem Motorrad drehen kann. In der letzten Woche war ich mal mit dem Motorrad in Schwetzingen bei Heidelberg.

Schaut man in der Wikipedia nach, findet man viele Infos zur Geschichte dieser schönen Stadt:

Schwetzingen wurde erstmals am 21. Dezember 766 im Lorscher Codex als „suezzingen“ erwähnt[5]. Siedlungsspuren existieren aber bereits aus der Jungsteinzeit, darunter viele Bandkeramik-Funde. 803 wird „Suezzingen Superiore“ genannt (soviel wie „Oberschwetzingen“). Ursprünglich gab es zwei Siedlungen, Ober- und Unterschwetzingen, die erst im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammenwuchsen. Gehörte das Gebiet anfangs zum Bistum Worms, so gelangte es bereits im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der Pfalzgrafen. Aus dem Jahr 1439 stammt die erste bekannte Einwohnerzahl: 230 Seelen.

Nördlicher Schlossplatz
Das Schwetzinger Wasserschloss wird erstmals 1350 erwähnt, als der Pfalzgraf bei Rhein Rudolf II. das Wohnrecht im Schloss erhielt. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde das Schloss zerstört und von Kurfürst Johann Wilhelm bzw. dessen Vorgänger wieder aufgebaut. Ab 1720 diente es Kurfürst Carl Philipp nach seinem Auszug aus Heidelberg zunächst zeitweise als Ausweichresidenz; ab 1742 ließ er es zur Sommerresidenz ausbauen. 1750 wurde die „Neuen Stadt“ mit Schlossplatz geplant und angelegt, die das Ober- und Unterdorf miteinander verband. 1752 eröffnete das Schlosstheater.

1759 erhielt Schwetzingen das Marktrecht und wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil ausgebaut. 1803 fiel der Ort mit der gesamten rechtsrheinischen Kurpfalz an Baden und wurde zum Amtssitz erhoben. 1833 erhielt die Gemeinde durch Großherzog Leopold die Stadtrechte. Ab 1850 setzte die Industrialisierung ein. Schwetzingen wurde unter anderem Sitz von Zigarren- und Konservenfabriken. Auch der Spargelanbau gewann an Bedeutung.

1924 wurde das Bezirksamt Schwetzingen aufgehoben und sein Gebiet mit dem Bezirksamt Mannheim vereinigt, aus welchem 1938 der Landkreis Mannheim entstand. 1930 erhielt die Stadt Schwetzingen einen erheblichen Gebietszuwachs durch Aufteilung des Hardtwalds.

Im Zuge der Kreisreform wurde der Landkreis Mannheim zum 1. Januar 1973 aufgelöst und die Stadt Schwetzingen dem neu gebildeten Rhein-Neckar-Kreis zugeordnet. Im Jahr 1992 überschritt die Einwohnerzahl die 20.000-Grenze. Daraufhin stellte die Stadt Schwetzingen den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung zum 1. April 1993 beschloss.

Ich selbst mag Schwetzingen immer wieder richtig gern und habe hier noch ein paar Handy-Knipsbilder die ich kurz vor dem großen Regen gemacht habe. Während der Regenpause gab es in einem der vielen Restaurants rund um den Schloßplatz etwas zu Essen. Später ging es dann tatsächlich trockenen Fußes wieder zurück nach Mainz.

Eine Tour die Ihr auch mal machen könntet :-)

Hier noch schnell die versprochenen Fotos…


Lost Weeks

 

Gibt man beim “Übersetzungdienst” von dict.leo.org das Wörtchen “Lost” ein, so erhält man Übersetzungen wie diese hier:

  • abhanden gekommen
  • ausgestorben
  • dahin
  • tot
  • untergegangen
  • vergeudet
  • verloren
  • verlorengegangen
  • verschollen
  • verschwunden

Während meine Kindheit geprägt war durch die drei verfügbaren Fernsehprogramme und Sendungen wie Daktari, Flipper, Bonanza, Rauchende Colts, Tarzan, A-Team und was alles noch, so begann spätestens mit Tutti-Frutti und Erika Berger der Verfall der deutschen Fernsehkultur. Für mich ein Grund seit mehr als 10 Jahren nicht mehr “Fern zu sehen”. Vielleicht ist es auch einfach das Streben nach Selbstbestimmung und die Abneigung gegenüber vorgefertigten Programmen die einzig dazu dienen Werbebotschaften zu transportieren?

Das Fernsehen wurde in Deutschland sehr früh genutzt um die Propaganda-Botschaften Adolf Hitlers und seiner NAZI-Partei zu verbreiten.

In der Wikipedia findet man dazu:

… Ab dem 22. März 1935 wurde in Deutschland das erste regelmäßige Fernsehprogramm der Welt in hochauflösender Qualität ausgestrahlt (s. Fernsehsender Paul Nipkow, Berlin). …

…Ihren Höhepunkt erlebten die Sendungen im Dritten Reich, die nur wenige tausend Zuschauer in so genannten Fernsehstuben und Großbildstellen in Berlin und später Hamburg erreichten, mit den umfangreichen Übertragungen von den Olympischen Sommerspielen 1936…

Heute im Jahr 2011 ist das wieder ganz ähnlich, nur sind hier keine NAZIs mehr am Werk sondern Menschen die für Geld einfach nur richtig blödes Fernsehen machen. Der Anspruch ist egal, Hauptsache die Anzahl der Zuschauer stimmt und die Werbeblöcke lassen sich verkaufen.

Das alles geht mir wirklich zutiefst gegen den Strich und daher gehe ich ins Kino oder schaue mir einen Film auf DVD oder BlueRay an wenn ich ihn wirklich sehen will.

Was hat all das mit LOST zu tun?

Ok, vor etlichen Wochen hat mir mein Freund Fabian von einer Fernsehserie vorgeschwärmt, die ich mir unbedingt anschauen soll: “LOST” Als guter Freund habe ich natürlich getan was er mir empfohlen hat. “…und da gibt es sooo coole Cliffhanger!” – hat er mir prophezeit…

Also habe ich die erste Staffel gekauft und Sandra und ich haben begonnen LOST anzuschauen. Woche für Woche, wieder und wieder, eine Folge nach der anderen, eine DVD nach der anderen, eine Staffel nach der anderen…

Heute haben wir es endlich geschafft – die 6. und letzte Staffel ist durch den DVD-Player gerattert. 6 Staffeln, mit jeweils etwa 5 DVDs mit jeweils etwa 4 Folgen zu je 45 Minuten = 6 * 5 * 4 *45 = 5400 Minuten = 90 Stunden = 3,75 Tage LOST…

Fabian hatte mich ja schon ein wenig “gespoilert” und mir verraten, dass das Ende wirklich blöd sei und er hat Recht behalten. Irgendjemand hat wohl mal dazu gesagt “Wenn meine Mutter mich heute angerufen hätte um mir zu sagen, dass ich adoptiert wurde, hätte ich mich nicht schlechter fühlen können.” Wie recht er doch hatte…

Da schenke ich dieser Serie fast 100 Stunden meines Lebens und es gibt ein Ende, das unverständlich ist, das Fragen offen läßt und das auf mich letztlich so wirkt als hätte man es einfach nur irgendwie beenden wollen. Ok, die Kameraführung war toll, die Schauspieler super und die Musik herrlich pathetisch, aber letztlich waren nun viele Stunden meines Lebens

LOST:

  • abhanden gekommen
  • vergeudet
  • verloren

Bis zur vierten Staffel war es noch ganz unterhaltsam, dann kam der große Streik der amerikanischen Drehbuchautoren. Spätestens damit war die Serie “LOST/verloren”. Wie passend doch der Titel gewählt war. Gut gefallen hat mir während er letzten Minuten eine Sequenz innerhalb derer der Hauptdarsteller Jack gefragt wird “Und was geschieht dann?” und er antwortet “Dann ist es zu Ende!” Wie treffend! An dieser Stelle musste ich grinsen, denn mir kam es vor als wären sie alle müde gewesen und hätten nur noch auf das Ende der Dreharbeiten und den Abschluß der Serie gehofft.

Sandra und ich sind nun seit etwa zwei Stunden fertig mit “LOST” – ob die Zeit nun vergeudet oder verloren ist weiß ich nicht, aber irgendwie ist sie in jedem Falle “LOST” – einfach nur eine Frage der Übersetzung…

Sehr schön wie Hurley hier die gesamte Geschichte für seine Mutter zusammenfaßt und wie sie reagiert:

 

Ok, das war es nun, das war LOST, endlich können wir nun “versuchen zum Alltag zurück zu finden…” (Zitat: N-TV bei jeder beliebigen Katastrophe…)


Nikon D4 – Seit heute im Handel

Das Bankkonto ist prall gefüllt und es geht mit der neuen Kreditkarte im Portemonnaie zum Fotohändler meines Vertrauens. Mit leicht erhöhter Pulsfrequenz übertrete ich die Schwelle zum universellen Fotoglück, ich bin im Fotouniversum.

“Ja da ist ja unser Umsatzbringer!” schallt es mir freudig entgegen. “Heute ist das erste Exemplar der neuen Nikon D4 eingetroffen. Eigentlich war sie schon verkauft aber der Kunde hat während der Kartenzahlung einen Herzinfarkt erlitten und wurde gerade von einem Notarzt abgeholt. Sie ist also seit knapp 5 Minuten wieder frei verfügbar. Also, jetzt sofort zuschlagen oder einige Monate warten! Wie sieht’s aus Kollege?”

Wer kann da lange überlegen, klar will ich sie und das SOFORT! Also soll er schnell eine Rechnung schreiben. Während der Kugelschreiber seine Kreise zieht befreie ich meine EC-Karte aus der abgewetzten Lederhülle. Rein damit in den Kartenleser, ich bin aufgeregt!

“Der Bezahlvorgang konnte nicht abgeschlossen werden.” Neuer Versuch… “Der Bezahlvorgang konnte nicht abgeschlossen werden.” Mist, vielleicht liegt es am Limit der EC-Karte, wir versuchen es in kleineren Portionen. 5.000 Euro – Fehler – 4.000 Euro – Fehler – 3.000 Euro – Fehler – was für ein Mist, der Schweiß bricht aus, ich werde unruhig, an der Türe steht plötzlich jemand mit einem Bündel Bargeld in der Hand. Scheinbar ist auch er scharf auf die brandneue Nikon D4 – aber ich war eher da! 2.000 Euro – Fehler – Ahhh nein – 1.000 Euro – Geklappt – Yes!!

Noch mal 1.000 Euro – Yes!! Nochmal 1.000 Euro – Fehler… Ok, weiter mit der goldenen Kreditkarte, 2.000 Euro – Geklappt, die andere Kreditkarte – 2.000 Euro – geklappt, und noch einmal – Fehler – So ein Mist, in der verspiegelten Rückwand eines der Glasregale kann ich sehen wie mein Kopf hochrot anläuft. Es fehlen nur noch ein paar tausend Euro, das wird doch irgendwie gehen. Ah, da habe ich ja noch die EC-Karte des Kinder-Kontos meiner Tochter… Bitte den PIN eingeben… PIN nicht akzeptiert, PIN erneut eingeben, PIN nicht akzeptiert, dritter Versuch “Die Karte wurde zu ihrer Sicherheit gesperrt!” Langsam schnürt es mir die Kehle zu, ich ringe nach Luft und der Typ mit dem Bündel Bargeld steht bereits hinter mir. Er riecht nach einer Mischung aus Zigaretten und Bier, ist unrasiert, trägt einen schwarzen Kaputzenpulli mit einem Totenkopf auf der Brust. Was will so ein Typ im Fotouniversum? Die Szenerie erscheint mir zunehmend surreal.

“Also Kollege, können wir das gute Stück nun bezahlen oder nicht?” “Ja ja ja, ich kann, ich habe Geld!!” Geben sie mir 10 Minuten, dann laufe ich schnell rüber zur Bank und hebe den restlichen Betrag ab, bitte!” “Na, das geht so aber nicht, dann muss ich die Buchungen die wir bislang gemacht haben stornieren!” “Ok, dann stornieren sie und ich komme mit dem gesamten Betrag zurück, geben sie mir 10 Minuten, bitte!!”

“Na dann will ich mal nicht so sein!”

Der Weg zur Bank ist weit und das Herz schlägt bis zum Halse. Ein flüchtiger Blick auf die Uhr, es ist schon nach Mittag, wie lange hat die Bank geöffnet? Ich versuche schneller zu laufen. 4 Minuten später stehe ich vor der Bank, völlig ausser Atem, der Puls ist an den Schläfen zu spüren, der ganze Körper pocht im Rhythmus des Herzmuskels. Aber ich bin da, endlich. Doch was ist das, kein Licht, die Türe läßt sich nicht öffnen, oh nein, nicht das… Ich renne rüber zu einer anderen Niederlassung, vielleicht hat die ja noch geöffnet, aber auch hier habe ich kein Glück. Nun renne ich schon seit 8 Minuten durch die Stadt und bin noch immer nicht zahlungsfähig.

“Ich muss zurück, sofort!” Als ich wieder am Fotouniversum ankomme sind 12 Minuten vergangen. Während ich über die Schwelle stolpere sehe ich noch wie ein Mann mit schwarzem Totenkopf-Kaputzenpulli dem Händler die Hand schüttelt. Unter seinem linken Arm klemmt ein goldener Karton mit der Aufschrift Nikon D4.

Mir wird schwindelig und ich beginne zu taumeln. Mit der linken Hand versuche ich mich an einem Stativ festzuhalten auf dem eine Hasselblad H4D-60 präsentiert wird. Mit verschwommenem Blick sehe ich noch wie der Händler ein dickes Bündel nagelneuer 100 Euro Scheine durchzählt. Zwischendurch leckt er kurz an Daumen und Zeigefinger, es sind wirklich viele Scheine die er noch zählen muss.

Mir wird übel, der Schweiß bricht aus und dann verschlingt mich eine überaus beängstigende stille depressive Dunkelheit. Wie durch Watte höre ich von weit weg das Martinshorn eines Notarztwagens. Nun habe auch ich einen Herzinfarkt…

Als ich wach werde bin ich schweissgebadet und erstaunt zu gleich. Wo sind die Sanitäter, wer versorgt nun meinen Herzinfarkt? Abgesehen vom schweissnassen Körper fühle ich mich ganz gut, bin ich schon im Krankenhaus? Warum sieht das Krankenzimmer aus wie mein Schlafzimmer?

Plötzlich klingelt ein Wecker, ich zucke zusammen, ist es 7h am Morgen, es ist der 12. August 2011 und von der Nikon D4 ist noch immer keine Spur.

Es war ein Traum, ein echt schlimmer Traum!

Bei der ersten Tasse Kaffee wird mir klar, wenn die Nikon D4 irgendwann einmal lieferbar sein wird, sollte man sie vorbestellen und reservieren. Auch wäre es eine gute Idee mit viel Bargeld zum Fotouniversum zu gehen, mit wirklich viel Bargeld.

Heute ist der 12. August 2011 und es ist gut, dass uns allen noch viel Zeit bleibt genau dieses Bargeld zusammen zu sparen :-)


Shoei XR-1100 – Noise Reduction

Vor ein paar Wochen habe ich Euch ja schon das Video meines kleinen Helm-Tests mit einem Shoei Qwest gezeigt. Der Quest ist eigentlich ein guter Helm, aber er war mir im Vergleich zu meinem guten alten Schubert S1 pro doch ein wenig zu laut. Ein paar Tage später habe ich dann den Shoei XR-1100 zur Probe gefahren und ihn mir wegen der guten Aerodynamik gekauft. Die Geräuschkulisse ist allerdings alles andere als zufriedenstellend. Auf einer Rennstrecke mag es ja wichtig sein, dass man den Motor und die Kontrahenten gut hören kann. Mich nervt es allerdings wie die Sau wenn man nach einer mehrständigen Tour heim kommt und völlig fertig ist, weil es in den Ohren pfeift und der Kopf weh tut.

Daher habe ich den Shoei XR-1100 bislang nur mit Ohropax bewegt. Heute ging es dann bei 15°C um kurz vor 6h in leichtem Nieselregen von Bonn nach Mainz – mit dem neuen XR-1100 und Ohropax!

Unterwegs habe ich mir gedacht, dass es doch ziemlich arg an den Augen zieht. Der Helm ist zwar gut belüftet aber es war doch ein wenig “frisch”. Daher ging es dann heute nach der Arbeit mal wieder zum Louis an der Wormser Straße in Mainz. Der Verkäufer mit den Piercings kennt mich inzwischen und ich werde mit Handschlag begrüßt. Die seit Wochen bestellte TomTom Aktiv-Halterung ist immer noch nicht eingetroffen. Dann quatschen wir darüber, wie man das Kinnteil des Shoei XR-1100 ein wenig abdichten kann, damit es an kalten Tagen nicht mehr so stark “zieht”. Eigentlich gibt es von Shoei nichts anderes als den Windabweiser den ich schon habe. Aber dann finden wir doch etwas, das flauschig weiche Kinnteil des Schuberth S1 Pro kann man sehr gut zusätzlich unter den originalen Shoei Windabweiser schieben. An der Kasse quatschen wir dann noch über die Varianten für einen effektiven Gehörschutz und der Verkäufer fragt mich, ob ich schon mal den Shoei Akustikkragen ausprobiert habe. Den was? Ich habe eigentlich gedacht, dass es genau das für den XR-1100 NICHT gibt. Er ist sich dann nicht mehr ganz sicher, aber er durchsucht doch das Lager. Ganz weit oben findet sich schließlich doch etwas, den Shoei Whisper Strip. Der Deal ist perfekt…

Das Schubert Kinnteil kostet 25€, der Whisper Strip schlägt mit 35€ zu Buche.

Zurück im Appartement wird dann alles ausgepackt, kurz mit dem Handy für den BLOG geknipst und dann an den Helm montiert. Eine kurze Probefahrt macht später klar:

  • Der Whisper Strip macht den XR-1100 wirklich spürbar leiser. Bis ca. 80 km/h kann ich damit ggf. ohne Gehörschutz fahren, vielleicht auch mal eine Weile etwas schneller…
  • Man hört jetzt einen ganz krassen Unterschied ob die Lüftungsöffnungen verschlossen sind oder nicht. Sind sie geöffnet pfeift es spürbar lauter im Helm. Aber die Belüftung ist recht gut. Nicht so effizient wie beim Schuberth S1 pro, aber es zieht auch nicht so direkt auf den Kopf.
  • Der zusätzliche “artfremde” Windabweiser im Kinnbereich funktioniert sehr gut, aber den Helm ist nun nicht mehr so gut belüftet – man kann nicht alles haben!
  • Beim Auf- und Absetzen reißt man sich jedes mal fast die Ohren ab.
  • Im Helm riecht es jetzt nach Leder, eigentlich gar nicht so übel :-)
  • Der Tragekomfort ist ok. Nicht ganz so flauschig wie bei einem neuen nicht verschwitzten Schuberth S1 pro, aber dafür ist die Aerodynamik spürbar besser. Der XR-1100 liegt sehr ruhig im Wind, das Verlaufsvisier ist ziemlich genial, das Gesichtsfeld ist wie beim Schuberth S1 pro extrem weit und vermittelt einen sehr guten Eindruck der Umgebung. Dies ist in meinen Augen ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit und Aufmerksamkeit.
  • Das Pin-Lock Visier ist beim Shoei deutlich besser als beim Schuberth. Besonders die obere Silikon-Kante hat man beim S1 pro ständig im Blickfeld sobald man etwas flotter fährt und sich ein wenig zusammen kauert. Beim XR-1100 verschwindet diese obere Kante komplett und so merkt man gar nicht, dass man durch ein doppeltes Visier schaut.
  • Die optischen Eigenschaften des Shoei Visiers sind sehr gut. Rein gefühlsmäßig habe ich den Eindruck, dass die Lichter anderer Fahrzeuge speziell in der Dämmerung weniger stark “ausgefranst” sind als beim S1 pro mit Pin-Lock Visier. Ohne Pin-Lock ist der S1 pro auch sehr gut, nichts stört, aber an kalten feuchten Tagen beschlägt das Visier sehr schnell. Man muss es immer wieder öffnen und ich habe danach meist eine leichte Bindehautentzündung.

Nach einigen “Startschwierigkeiten” habe ich mich nun doch mit dem Shoei XR-1100 angefreundet. Mal sehen ob wir uns in einem Jahr auch noch mögen :-)

Hier noch ein paar Detailfotos die ich eben mit dem HTC Desire HD gemacht habe.

1. Der Akustikkragen

2. Der Akustikkragen ist montiert, nun kommen die Windabweiser für den Kinn-Bereich

3. Noch einmal ohne Windabweiser….

4. Nun mit Schuberth Windabweiser

5. Nun mit zusätzlichem Shoei Windabweiser

6. Die erste Anprobe

7. Nach der ersten Probefahrt

8. Alles wird gut…

Update am 17.07.2012

Meinen Schuberth S1 Pro kann man weitgehend zerlegen. Das habe ich vor einigen Monaten gemacht und alle Polster für mehrere Stunden in heißem Wasser mit einer guten Portion Flüssigwaschmittel (Persil Sensitiv) “eingelegt”. Danach habe ich alle Polster gut ausgewaschen und einige Tage austrocknen lassen. Seitdem riecht der Schuberth von innen wieder wie eine neuer Helm. Die Gummidichtungen die sich gelöst hatten habe ich wieder befestigt, die Visiermechaniken sind erneuert, das Pin-Lock ist abmontiert und nun ist es ein großartiger “Sommerhelm”. Wenn ich gemeinsam mit meiner Freundin “spazieren” fahre wird es eh nicht schneller als 120km/h und das geht mit dem Schuberth manchmal sogar für viele Stunden ganz ohne Gehörschutz. Die Vorzüge in der Aerodynamik spielt der Shoei erst jenseits der 120 km/h aus. Daher bin ich in diesem Jahr bislang ausschließlich mit dem aufgemöbelten alten Schuberth S1 pro gefahren und mit diesem Helm auch wieder sehr zufrieden.

Es muss also nicht alle drei Jahre ein neuer Helm sein, manchmal erreicht man auch mit einer intensiven Reinigung einen ähnlichen Effekt.

Meinen alten UVEX Helm aus dem Jahr 1997 kann ich eigentlich entsorgen, getragen habe ich ihn  schon seit Jahren nicht mehr. Auch ist er inzwischen wahrscheinlich spröde und würde aktuellen Sicherheitsrichtlinien gar nicht mehr entsprechen, also weg damit! Einen noch älteren Schuberth habe ich schon entsorgt. Im Jahr 2000 habe ich mir einen Arai gekauft. Mit diesem Helm war ich auf meiner damals gefahrenen BMW R80-RT sehr zufrieden. Aber als ich mir im Jahr 2005 eine BMW R850r ohne Verkleidung gekauft habe, war er mir dann deutlich zu lauf und wurde durch den Schuberth S1 pro ersetzt. Der Arai liegt noch im Schrank, falls man mal einen Zweithelm braucht. Aber er ist jetzt auch fast 8 Jahre alt und sollte damit in den Müll wandern. Außerdem passt er farblich nicht mehr zur meinen neuen BMW K1200r :-)

Diese Mopeds sehen übrigens so aus wie in diesem “Original-Video”. Die weiße K1200 wird meist von meiner Freundin Sandra bewegt. Sandra schwört übrigens auf ihren Arai und fährt hat als “Zweithelm” einen preiswerten Caberg von Hein Genicke. Mit diesem Helm ist sie trotz des Preises von deutlich unter 200 Euro sehr zufrieden!

Mit diesem Ding fahre ich, wenn ich allein unterwegs bin:

BMW K1200r Sport - Blau


Nikon D7000 mit AF-S VR 4/200-400mm

Es ist Sonntag und der Himmel sieht gar nicht so schlimm aus wie es die Wetterfrösche versprochen haben. Die neue Nikon D5100 samt AF-S VR 55-300mm ist nun in Sandras Besitz übergegangen und sie ist sehr gespannt wie die ersten Fotos mit der neuen Kamera werden. Nach dem Frühstück geht es gleich rüber in die Rheinaue, wir wollen Enten fotografieren. Als Naturliebhaber wissen wir natürlich, dass das Füttern der Tiere diesen mehr schadet als nutzt und so haben wir auch heute keine alten Brötchen im Gepäck. Statt dessen habe ich die D700 und eine alte Nikon D2x eingepackt. Genau wie bei einem alten Brötchen will sie eigentlich auch niemand mehr haben, obwohl sie auch mal frisch und knusprig war. Im Jahr 2005 habe ich meine ganze Kohle zusammen gekratzt um mir die Krönung der japanischen Ingenieurskunst zu kaufen, eine Nikon D2x. Die absolute ultimative Kamera für die Tierfotografie. Später dann das krass teure AF-S VR 4/200-400 – wow… Inzwischen sind fast 6 Jahre vergangen und die D2x ist mir 2010 im Arches Nationalpark einen Abhang hinunter gekugelt. Aber sie konnte repariert werden und funktioniert wieder ganz vorzüglich. Mit diesem Ding bin ich sehr vertraut und kann sie im Schlaf bedienen. Bei der neuen D7000 ist das noch nicht ganz so.

Auch wenn beide Kameras ein ganz ähnliches Bedienkonzept verfolgen, so sind sie doch ein wenig verschieden. Spontan klappt beispielsweise die Einstellung des Autofokussystems bei der D7000 nicht so wirklich. Statt zweier Hebel die alles machen, drückt man nun auf den Autofokus-Knopf am Gehäuse und dreht am vorderen oder hinteren Wählrad bis man die Einstellung hat die man haben möchte. Bei der D2x gibt es dafür zwei Schalter mit klar definierten Rasten. Die kenne ich und die kann ich blind bedienen während ich durch den Sucher schaue. Das wird irgendwann bei der D7000 sicher auch gehen, aber heute habe ich noch so meine Mühe.

Auch will ich mal das große Tele samt Teleconverter im 1080p HD-Modus testen. Gleich nach den ersten Versuchen wird klar, mit diesem Kugelkopf kann man toll fotografieren aber für weiche Kameraschwenks ist er völlig ungeeignet. Er läuft einfach nicht richtig rund und so ruckeln alle Schwenks vor sich hin, es macht einen schier wahnsinnig. Das ist der Grund warum es Fluid-Neiger gibt!

Auch der Autofokus der D7000 macht was er will. Sobald sich eines der verfolgten Motive so bewegt, dass der aktive AF-Sensor es nicht mehr erfassen kann beginnt das Tele wild hin und her zu fahren. Alles ist scharf, unscharf, unschärfer, ganz unscharf, scharf, wieder unscharf, es ist zum Haare raufen. Manuell scharf stellen klappt auch nicht so wirklich, denn man sieht im Sucher einfach überhaupt nichts. Denn die Movie-Funktion klappt den Spiegel hoch, filmen kann die D7000 nur im Live-View Modus! Und immer wenn die Sonne auf das Displays scheint sehe ich einfah mal wieder gerade gar nichts. Das alles ist frustrierend, so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Nun ist auch klar warum es Sucher gibt, die man auf das Display stülpen kann. Nur so sieht man wirklich was man filmt. Nun ist auch klar, man kann mit der D7000 filmen, aber eine Filmkamera ist sie noch lange nicht!

Nach einer Weile schraube ich die gute alte D2x wieder an das lange Rohr. Und siehe da, das gute Gefühl stellt sich sofort wieder ein. Sie klickt und klickt, es ist eine wahre Freude. Sandra macht während dessen heimlich mit der D5100 und dem AF-S VR 55-300mm einige Bilder von mir :-) Zum Abschluß unserer kleinen Fotoexkursion gibt es noch ein leckere Faßbrause an einer der kleinen “Buden” die rund um den Bonner Rheinauen-Park verteilt sind.

Daheim wird später die Beute gesichtet. Ein wenig bin ich doch enttäuscht. Das Licht war grell und krass. Besonders die weißen Schwäne sehen auf den JPGs aus, als wären sie bei Mitternacht fotografiert worden. Damit das weiße Gefieder nicht jedwede Zeichnung verliert, habe ich den Belichtungsmesser (Matrix-Modus) um ca. -0.7 bis -1.7 Blendenstufen korrigieren müssen. So hat ist das Gefieder nicht einfach nur eine weiße Fläche sondern sehr schön strukturiert. Doch das gesamte Umfeld versinkt in Dunkelheit. Gut, dass ich grundsätzlich im RAW-Modus (plus Vorschau-JPG) fotografiere! Was Nikon Capture später noch an Zeichnung aus den dunklen Bildbereichen herausholt ist wirklich überraschend!

Weniger krass als erwartet fällt hier der Unterschied zwischen D2x und D7000 aus. Die D7000 fotografiert im RAW-Modus mit 14-Bit Farbtiefe, die D2x beherrscht im Vergleich “nur” 12 Bit. Der Unterschied ist rein rechnerisch also wirklich gewaltig. Aber in der Praxis sehen dann auch die konvertierten RAW-Bilder der D2x ziemlich gut aus. Sie war nicht umsonst mal die Krönung der japanischen Ingenieurskunst. Sie hat nun 6 Jahre und viele tausend Auslösungen auf dem Magnesium-Buckel, aber sie ist noch so gut wie am ersten Tag.

Klar kann die D7000 filmen und hat viel neuen Schnick-Schnack. Aber wenn es um die reine “Kamera-Arbeit” geht, dann liegt mir die D2x nach wie vor immer noch mehr am Herzen. Mag sein, dass es die lange Zeit ist in der ich sie schon benutze, vielleicht wird die D7000 sie auch irgendwann ablösen, aber vielleicht gibt es in einigen Monaten doch eine Nikon D4 und vielleicht wird sie dann die D7000 ablösen. Warten wir es einfach mal ab.

Ganz witzig ist übrigens das was geschieht, wenn man versehentlich die Caps-Lock Taste drückt und dann D4 schreiben will, dann schreibt man nämlich d$ – ob das ein Zeichen ist?? :-)

Hier nun ein paar  Vergleichsbilder – D2x versus D7000

Beginnen wir mit der D2x – Alle Bilder haben 1000 Pixel-Kantenlänge – also mal anklicken und die nicht durch den Web-Browser skalierte Version anschauen!

Das Marschgepäck…

Sich selbst eine runter hauen, das können nur die Enten… Fotografiert mit der D2x und dem 200-400mm Teleobjektiv.

Schwäne sind spröde Motive, lange Hälse und weißes Gefieder, welcher Chip soll damit bloß klar kommen? Bei -1.0 EV “klappt es auch mit dem Nachbarn” und der D2x…

Der Kollege hier sieht fast aus wie ein Wasserhahn aus dem Marlboro Design Katalog…

Und noch ein Bild, das das schöne Bokeh des 4/200-400 Milimeter Teleobjektivs zeigt.

Jetzt die D7000 mit 1.7x Teleconverter und AF-S VR 4/200-400mm:

“Platz da jetzt komme ich!!”

Zum Abschluß noch einmal die “volle Kanone”: 400mm * 1.7 Teleconverter * 1.5-Crop = 1020mm im FX-Format!

Ok, das war dann schon wieder das Wochenende. Am nächsten Wochenende werde ich versuchen meine Reihe “Nikon History” mit den verschiedenen Varianten der Nikon F4 fortzusetzen.


Zwei Festplatten im DELL Inspiron 9400

Vor ein paar Wochen habe ich ja schon beschrieben, wie ich mir mein betagtes DELL Inspiron 9400 mit mehr Speicher und einer neuen SSD-Platte modernisiert habe. Heute ging es mal wieder mit der blauen Turbine von Mainz nach Bonn und was finde ich im Briefkasten, ein Päckchen aus Singapur – genial! In diesem kleinen Karton ist ein Einbaurahmen für mein Inspiron. Diesen Rahmen kann man mit einer 2,5 Zoll SATA Festplatte bestücken und dann gegen das integrierte DVD-Laufwerk austauschen. Bestellt habe ich das Ding vor etwa 10 Tagen via eBay. Irgendwie war ich ja skeptisch, ob das mit der Sendung aus China wirklich klappt. Aber im letzten Jahr habe ich mir eine Mattscheibe für meine Hasselblad SWC auch ganz preiswert aus China kommen lassen. Das hatte damals gut geklappt und so war ich nun ziemlich “ermutigt”. Und, es hat ja auch funktioniert!

Im Schrank habe ich noch eine externe 500 GB Verbatim 2,5″ SATA Festplatte. Darauf ist eine Datensicherung der Fotos der USA-Reise 2009. Mit ein wenig Gewalt läßt sich das Kunststoffgehäuse öffnen. Zwei Minuten später ist die Platte in den Einbaurahmen gesteckt und mit zwei kleinen Schrauben fixiert. Schnell das Notebook umdrehen, die Schraube lösen, die das DVD-Laufwerk festhält, raus damit und rein mit dem neuen Teil aus Singapur. Umdrehen, Strom dran, einschalten, kurz warten, fertig. Wie genial ist das denn :-) Endlich klappt mal was auf Anhieb.

Roland Emmerich würde jetzt sagen “Das schaffen nur die Chinesen!”

Hier das Fotobilderbuch zum Einbau:

Die Frisch eingebaute Festplatte ist auch schon wieder fast voll. Die GoPro Videos machen mich einfach nur fertig. Aber es ist da auch vieles was man nach der Video-Bearbeitung wird löschen können. Aber dennoch, die zweite Platte macht sich hier ganz gut! Irgendwann werden die vielen Fotos mal auf mein SAN (Storage-Area-Network) verschoben, das ich aber leider noch nicht habe :-) Aber das wird vielleicht eine neue Geschichte ;-)

Ok, nun schaue ich mir mal das Fahrvideo von heute an :-)

 


Easy Rider

 

Es ist Dienstagabend, die Sonne scheint und ich würde gern eine Runde mit dem Moped fahren. Dann geschieht wieder diese mysteriöse Gedankenübertragung. Mein Handy klingelt “Ansgar, wie spontan bist Du?” Ich bin spontan und 20 Minuten später starten mein Kumpel Hermann und ich in der Wormser Straße in Mainz. Als Ziel hat Hermann den Feldberg im Taunus östlich von Wiesbaden ausgeguckt. An meiner BMW habe ich die kleine GoPro Kamera befestigt und kann so unsere ganze Tour filmen. Der Akku hält genau bis 100 Meter vor der Haustüre, es ist alles drauf. Dennoch frage ich mich, warum die GoPro 1080 mit ausgeschaltetem Display mehr Strom verbraucht als die eigentlich völlig identische GoPro 960. Bei der 960er hält der gleiche Akku fast doppelt so lange!

Die Tour macht jedenfalls Spaß, auch wenn es am Anfang in der Stadt ziemlich nervtötend ist. Aber kurz hinter Wiesbaden ist dann alles ein großer Spaß. Wir schwingen uns durch die Kurven und genießen nach der langen Regenzeit den schönen Sommertag.

Während wir da so durch die Gegend düsen muss ich an einen Kommentar eines YouTube Nutzers denken, den er mir unter Video geschrieben hat auf dem ich entspannt am Rhein entlang gefahren bin. Er hat geschrieben, ich würde “mit meiner BMW am Rhein herumschwuchteln und die Straße verstopfen. Besser wäre es wenn ich mit Brunhilde daheim bleiben würde”. Dann noch ein “Gruß GSX-R 1000″. Jedes mal wenn wir am Straßenrand eines dieser kleinen mit frischen Blumen geschmückten Holzkreuze sehen, muss ich an diesen Kommentar denken und bin froh, dass wir uns auch heute an die Regeln halten und nicht Kopf und Kragen riskieren. Zwischendurch liegt vor uns mal eine tolle breite übersichtliche und gut ausgebaute Straße. Aber es ist nur Tempo 50 erlaubt. Als ich gerade im 3. Gang de Hahn aufreißen will geht Hermann voll in die Bremse. Gut, dass wir immer versetzt fahren! Am linken Straßenrand sind mehrere dieser neuen säulenförmigen Blitzer. Diese Dinger fotografieren einen von vorn UND von hinten. Damit bekommt man selbst als Biker Schwierigkeiten.

Nachdem wir mit Tempo 50 daran vorbeigeschwuchtelt sind bin ich ganz froh, dass wir keine Helden auf frisierten Supersportlern sind. Ich muss daran denken dass ich schon 47 Jahre alt bin und mich, abgesehen von einem kleinen Sturz mit 16 Jahren, noch nie auf die “Fresse gelegt habe”. Und das kann auch so bleiben!

Die Tour habe ich mit meinem TomTom Urban Rider aufgezeichnet – vielleicht will ich den kleinen Feldberg ja irgendwann ein mal wieder finden :-)

Und so sah die Runde aus:


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 4

Als ich nach einem langen schwül warmen Sommertag noch vor dem großen Regen zurück im Appartement bin, liegt da ein Karton von amazon, super! Im riesigen Karton ist eine winzig kleine Seagate Momentus XT 500GB – die neue Hybridfestplatte! Ein kurzer Größenvergleich zeigt, das Ding sollte in den Mac Mini hineinpassen. Kurz die Hände waschen und die verschwitzten Klamotten ausziehen und dann geht es begleitet von einem leckeren kalten Bier gleich ans Werk.

Die Platte passt auf Anhieb, aber es sind drei Kabel abgerutscht die zu den WLAN-Antennen führen. Die Stecker sind so winzig, dass man sie kaum sehen kann. Auch habe ich weder viel Licht noch eine Lupe. Blöd ist das, aber nach einer Weile stecken alle drei Kabel fest auf der Platine und der Mac ist fast wieder zusammen. Drei der vier Schrauben passen auf Anhieb. Nummer vier will einfach nicht. Man kann auch nichts sehen, ich versuche bestimmt 10 Minuten lange diese doofe Schraube dahin zu drehen wo sie mal war, keine Chance. Ok, der Mac wird auch mit drei Schrauben nicht gleich auseinander fallen. Und bevor noch eines dieser fragilen Kabel abbricht, lassen wir einfach alles wie es ist.

Dann werden die billige Lasermaus und die neue 2 TB große 3,5″ USB 2.0 Festplatte angeschlossen. Mit einem kleinen Kloß im Hals schalte ich den Mac ein. Das Gehäuse ist noch offen, wer weiß wofür das gut ist. Nach einer Weile findet er das Backup welches ich am Montag auf die externe Festplatte gemacht habe und startet tatsächlich von der externen Platte, das ist cool! Mit einem Windows-PC hätte das nicht funktioniert! Der Startvorgang dauert ziemlich lange, USB-2.0 ist eben doch ein Flaschenhals. Aber dann ist der Mac da. Nummer 5 lebt – großartig!

Nach ein bis zwei Minuten  meldet der Mac, dass er eine nicht initialisierte Festplatte gefunden hat, super! Mit dem Festplatten Dienstprogramm wird die neue Momentus XT partioniert und formatiert. Beim Mac heißt das schlicht und ergreifend “Festplatte löschen” – ok… Als sie “gelöscht” ist, kann der Restore-Vorgang beginnen. Ich schaue es mir eine Weile an, der Mac schaufelt via USB 2.0 etwa 1,5GB pro Minute auf die neue interne Festplatte. Der gesamte Restore wird also etwa drei Stunden dauern. Prima, da kann ich am Mac Book den Film schneiden den ich gestern auf der Tour mit Hermann gemacht habe.

Das ist echtes Parallel-Processing!!

Und kur vor Mitternacht funktioniert der kleine Mac dann tatsächlich wieder!!

Mission accomplished! Gute Nacht :-)

 


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 3

Nachdem ich gestern bei Conrad hier in Mainz nicht das bekommen habe was ich wollte, habe ich heute überlegt in der Mittagspause schnell mit dem Motorrad zum MediMarkt oder Saturn zu fahren. Aber diese Läden sind meist auch nicht besser sortiert als ein Conrad. Statt mich mit dem Motorrad durch die Stadt zu quälen habe ich die Mittagspause genutzt und mit bei amazon.de eine Seagate Moments XT mit 500GB bestellt. Mit Express Lieferservice sollte sie morgen hier sein. So hatte ich heute frei und konnte mit Kumpel Hermann eine tolle Motorradtour zum Feldberg machen. Genial!

Die Seagate dreht mit 7200 U/min. Damit ist sie deutlich schneller als die Mehrzahl der Festplatten die es für Notebooks gibt. Aber sie ist damit auch lauter und braucht mehr Strom! Und, es ist eine Hybrid-Festplatte. Wenn es so funktioniert wie Seagate es verspricht, dann werden häufig benutzte Dateien automatisch in einem kleinen schnellen SSD-Speicherbereich vorgehalten. Traut man den Versprechungen aus dem Internet, so bringt allein das einen ziemlichen Performance-Boost. Aber mal abwarten ob ich den Mini Mac überhaupt wieder zusammen bekomme, ohne dass etwas kaputt gegangen ist…

So sieht die neue Platte aus – ich hoffe sehr, dass sie auch wirklich morgen ankommt! Sonst muss ich wieder Motorrad fahren…

Hier gibt es weitere Infos zur Festplatte: http://www.seagate.com/www/de-de/products/laptops/laptop-hard-drives


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 2

Als Tobias und ich uns trennen ist es schon nach Mitternacht und wir sind beide ziemlich müde. Doch mir lässt das alles keine Ruhe. Das Backup auf die neue 2TB Platte ist durch. Ich starte den Mac neu und drücke während er neu hochfahren will auf meiner Blue-Tooth Tastatur die Alt-Taste. Der Mac zeigt danach ein Menü, mit dem Magic Trackpad kann ich nichts auswählen aber ich habe ja ein gute alte USB-Kabelmaus angeschlossen! Ich wähle die externe USB-Platte als Start-Medium und tatsächlich, der Mac startet von dieser Platte!! Ok, das scheint zu klappen! Ich fahre ihn wieder runter und danach muss der neue Spachtel ran. Nach ein paar Minuten ist der Safe geknackt – der Mac Mini liegt in zwei Teilen vor mir!

Nun werden ein paar Schrauben rund um das DVD-Laufwerk gelöst und danach vier Schrauben die den Torso aus schwarzem Kunststoff am weißen Unterteil festhalten. Die Airport-Antenne lässt sich sehr einfach aus ihrer Verankerung lösen. Ein überaus fragiles Flachkabel muss noch gelöst werden und dann ist der Mac erneut geteilt. Das Airport-Kabel hat sich gelöst, aber es ist nichts abgebrochen, es ist nur ein Stecker abrutscht. Dennoch keimen in mir Zweifel, ob das Ding nach dem Zusammenbau wieder funktionieren wird, aber wir werden sehen!

Noch einmal vier Schrauben und ein Stückchen Klebeband werden gelöst, dann hängt die Festplatte schon fast daneben. Es scheint noch ein Sensor oder etwas ähnliches an der Festplatte zu kleben, aber man kann ich einfach abziehen. Danach lässt sich die Festplatte herausnehmen. Es ist eine ganz normale SATA-Platte – so wie ich sie kenne und in der 1TB “Verpackung” erwartet hätte. Morgen gehe ich mal mit dieser Festplatte los und versuche etwas zu besorgen was ähnliche Abmessungen hat. Toll wäre ja eine SSD mit 256 GB oder etwas ähnliches. Aber das löst mein Platzproblem nicht. Der Mac würde damit deutlich schneller aber eben nicht “größer” und ich wäre dazu verdammt, grundsätzlich eine zweite USB- oder FireWire-Festplatte daneben liegen zu haben.

Also werde ich morgen mal versuchen eine 750er oder 1000er SATA Platte zu bekommen. 7200 U/min wären toll, aber das hat hier in Mainz fast kein Laden. Das müsste ich irgendwo bestellen und dann tagelang auf die Lieferung warten. Ich werde also einfach mal mein Glück versuchen, mal schauen was passiert. Wenn alle Stricke reißen kann ich in ein paar Monaten vielleicht den ganzen Spaß mit einer dann vielleicht halbwegs bezahlbaren großen SSD wiederholen.

Hier noch ein paar Fotos des zerlegten Mac Mini:

Falls ich den Arbeitsspeicher auch mal aufstocken will, habe ich hier gleich ein Foto davon :-)

So, nun aber ins Bett, es ist 1:22 – gähn… Teil 3 gibt es dann morgen!


Apple Mac Mini – Tuning – Teil 1

Seit die kleinen GoPro Kameras bei mir wohnen wird es auf den heimischen Festplatten eng. Eigentlich habe ich ja noch wirklich viel “Leerkapazität”, aber verteilt auf diversen externen Festplatten. Nichts ist wirklich vernünftig sortiert, es ist ein teilredundanter chaotischer Datenbestand. Vielleicht sollte ich mal anfangen Aufkleber auf die Platten zu machen. So etwas wie USA 2009, Norwegen 2009, Teneriffa 2009 usw. Je Reise eine Platte? Warum nicht? Früher hat man nach jeder Reise für 100 Mark Bilder machen lassen und sie in ein Fotoalbum geklebt, warum sollte man nicht einfach für jede Reise eine externe Platte kaufen, einen großen Aufkleber drauf machen und sie dann in den Schrank legen? Ich denke ich werde diesen Gedanken mal verfolgen :-)

Aber heute soll es um etwas anders gehen! Filmt man mit zwei GoPro Kameras in 720p eine Motorradfahrt die 2 Stunden dauert, so hat man etwa 14GB Videomaterial beisammen. Um dies alles mit iMovie auf dem Mac zu verarbeiten, muss man die Videos importieren und das braucht viel Platz auf den eingebauten Festplatten. Diese haben bei meinem MacMini 320GB und bei meinem MacBook Pro nur 250 GB. Sprich, sie platzen seit Tagen aus allen Nähten. Egal welches Video ich verarbeiten will, ich muss erst immer ein anderes Video löschen, auch wenn es noch nicht ganz fertig ist. Es fehlt einfach der Platz auf der Festplatte. Da muss sich also etwas ändern!

Nachdem ich heute um 5h aufgestanden und im Morgennebel mit dem Motorrad nach Mainz gefahren bin, ist es fast ein kleines Wunder, dass nachmittags die Sonne scheint. Um 19h bin ich in Mainz bei Conrad Elektronik. Auf der Webseite gibt es ein paar sehr interessante Festplatten die man in den Mac einbauen könnte. Leider sind sie dann alle nicht vorrätig. Online würde etwas gehen, aber gleich mitnehmen ist einfach nicht. So ein Mist, nun bin ich bei gefühlten 30°C mit dem Moped quer durch Mainz gefahren und nun haben die einfach gar nichts von dem da was ich haben möchte. Aber es gibt eine preiswerte 3,5″ 2TB Festplatte mit externem Netzteil, darauf könnte ich mein Backup machen. Also rein ins Körbchen. Dann ist da noch eine 2,5″ Festplatte mit USB 3.0 und 1TB. Die könnte man aus dem kleinen Gehäuse rupfen und in den Mac einbauen, also rein ins Körbchen. Eine Etage tiefer gibt es ein preiswertes Schraubendreher-Set. Einen Spachtel hätte ich noch gern. Der MacMini ist nur zusammen gesteckt und man braucht einen Spachtel um ihn zu öffnen. Aber bei Conrad Elektronik gibt es nichts was passen würde. Also zurück durch den Feierabendwahnsinn und die vielen Baustellen. Kurz vor Ladenschluss bin ich total verschwitzt beim Bauhaus in Mainz Weisenau.

Mit Helm und Mopedklamotten geht es im Laufschritt in die Farbenabteilung, aber einen Spachtel finde ich dort nicht. Während ich die Durchsage höre, dass der Laden gleich geschlossen wird, finde ich einen Spachtel und ein preiswertes Set sehr dünner Japanspachtel. Das könnte gehen, schnell zur Kasse, raus in die Sonne und ab damit in einen der Koffer am Motorrad. Schön sind sie ja nicht, aber doch sehr praktisch die Dinger!!

Im Appartement angekommen wird die 2TB Platte gleich neu formatiert, mit dem Apple eigenen Dateisystem HPFS – versteht sich!!

Dann wird ein Backup-Programm installiert und ein Backup angeworfen. Die 320er Platte ist fast voll, das Backup dauert Stunden! Während der Mac vor sich hin arbeitet überlege ich, wie ich den Mac später per USB von diesem Backup starten kann. Ob das klappt? Na wir werden sehen!

Dann kommt mein Nachbar Tobias. Während wir quatschen versuche ich mit einem Messer die kleine 2,5″ 1TB Festplatte aus ihrem Gehäuse zu fummeln damit sie später in den Mac eingebaut werden kann. Zwischen Quatschen, Bier und M&Ms rutscht sie mir dann aus der Hand und knallt auf den Boden. Super, so kann man sie auch zerstören… Irgendwann ist das Plastik-Gehäuse dann mit dem Messer aufgehebelt und wir beide staunen nicht schlecht als wir sehen, dass die USB-3.0 Schnittstelle hier direkt an die Festplatte angelötet ist. Eigentlich hätten wir eine SATA Festplatte erwartet die in einer kleinen Platine steckt die dann den USB 3.0 Anschluss hat. Aber so wird das inzwischen nicht mehr gespielt. Diese Festplatte ist auf das absolute Minimum reduziert. Und damit ist sie für den Einbau in den MacMini leider nicht zu gebrauchen. Na, falls sie den Sturz überlebt hat kann ich sie ja künftig benutzen um die vielen GoPro Videos darauf zu “lagern”.

Morgen mache ich dann im MediaMarkt oder Saturn einen neuen Anlauf, mal sehen was die so liefern können. Sobald ich etwas gefunden habe, dass halbwegs in den Mac hineinpasst, werde ich Euch hier ein paar “Umbaufotos” zeigen. Heute habe ich leider nur das Foto der kleinen USB 3.0 Festplatte – Für alle die das ebenfalls kaum glauben können… (Anklicken für Originalgröße)


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