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Archiv für 2011/07/15

Die GoPro HD HERO 1080 ist da

Kurz vor 12h geht die Klingel, ein Bote von DPD ist an der Tür und bringt mir ein Päckchen. Als ich es auspacke finde ich ein LCD-BacPac für die neue GoPro HD HERO 1080 die leider noch nicht da ist. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass diese Kamera vielleicht auch heute noch eintrudelt. Und siehe da, kaum eine Stunde später ist das dann auch der Bote von DHL an der Türe und hat die Kamera dabei. Das schreit jetzt nach einem “Unboxing”. Bei YouTube packen ständig irgendwelche Typen etwas aus und tausende YouTuber schauen begeistert zu – das sollte ich vielleicht auch mal machen :-)

Als alles ausgepackt ist versuche ich die neue Kamera zusammen mit dem LCD-BacPac einzuschalten, aber es passiert nichts – absolut gar nichts! Ist das was kaputt? Schlechte Qualitätssicherung in China?? Mist, oder habe ich was falsch gemacht? Ich versuche es noch ein paar Mal, aber die Kamera bleibt tot. Hm, was tun? Ich frage mal bei Google nach und siehe da, die nagelneue Kamera braucht erst einmal ein Firmware-Update!! Wie sollte das auch anders sein. Hat irgendjemand von Euch schon mal einen Kaffeeautomaten sofort in Betrieb nehmen können ohne zunächst eine neue Firmware einzuspielen??

Die Prozedur ist aber ganz einfach und wird auf der GoPro-Webseite mit einem kleinen netten Video erklärt. Die Firmware ist eine 8,2MB große Datei. Für den Download muss man nur einen Namen und eine E-Mail-Adresse angeben. Dann wird die Firmware in den “Root” einer SD-Karte kopiert. Entweder via Card-Reader oder man steckt die Karte direkt in die Kamera und verbindet sie via USB-Kabel mit dem Computer. Dann taucht die SD-Karte als Wechselmedium auf und man kann die Firmware entsprechend kopieren.

Hier ist das Video zum Firmware-Update:

 

Ist doch alles ganz einfach, oder? Danach klappt es dann auch mit dem Nachbarn!

 

 


Zeitraffer mit GoPro HD HERO 960

Es ist Freitag, die Wohnung ist nun ein wenig aufgeräumt und gesaugt habe auch schon. Während das kleine MacBook im Hintergrund meinen neuen “Fahrfilm – Rüdesheim nach Bonn” bei YouTube hoch zu laden versucht, schaue ich mir mein “Werk” mal an. Die Zeitraffersequenz am Ende ist mir irgendwie zu langsam. Also lege ich ein neues Projekt an und ziehe nur die zweistündige “Wolkensequenz” hinein. Mit iMovie kann ich das um den Faktor 20 beschleunigen. Ohne weitere Änderungen mache ich einen Export auf die Festplatte und verwendet den Quicktime-Exportfilter. Bei der Kompression wähle ich die höchste Qualität, den Ton schalte ich ab, da gibt es eh nichts zu hören. Nach etwa 30 Minuten ist der Export abgeschlossen.

Nun importiere ich den um 2000% beschleunigte  Filmschnipsel. Schnell einen Titel und den üblichen Abspann einfügen und das Tempo erneut um den Faktor 5 beschleunigen. Nun ziehen die Wolken so richtig dramatisch schnell über die Bonner Museumsmeile. Leider hat die kleine GoPro Kamera mit der ich das Video aufgenommen habe ein krasses Weitwinkelobjektiv mit 170° Blickwinkel. Es sind sogar noch die Ränder des Fensterrahmens zu sehen und der Horizont ist krumm wie eine Wurst. Je dunkler es wird um so höher hat die Kamera den ISO-Wert geschraubt und parallel die Rauschunterdrückung hochgefahren. Zum Ende hin ist der Film dadurch ziemlich unscharf. Aber egal, es ist ja nur ein Experiment!  Mit iMovie kann man sehr leicht einen Ausschnitt wählen der den Fensterrahmen nicht enthält. Durch den Beschnitt reduziert sich die ohnehin geringe Auflösung leider nochmals um ca. 50%!!

Schnell noch eine passende musikalische Untermalung aus dem iMovie-Archiv heraussuchen und dann ab nach YouTube. Beim Upload wähle ich eine kleine 380p, mehr würde keinen Sinn machen, da einfach nicht mehr an Informationen “drin” sind.

Der Upload läuft parallel zum riesigen “Fahrfilm”. Über mein 6 MBit/s “Hausfrauen-DSL” ist der winzige Filmschnipsel nach etwa 30 Minuten schon online – wer hätte das gedacht :-)

Und hier ist es nun, mein neues Experiment:

 

Und pünktlich zu Kaffee und Kuchen ist dann auch das Monstervideo online – der Soundtrack stammt übrigens von Dredge!

UPDATE: Und genau dieser Soundtrack scheint das Problem zu sein! Obwohl die Musik in mono, leiser und 4% schneller unterlegt ist wird sie vom YouTube Content-Filter als BMG-Content erkannt. Daher ist das Video weltweit sichtbar, nur nicht in Deutschland. Ich habe jetzt mal via Audio-Swap irgendeinen belanglosen Title aus der Rubrik “Easy Listening” unterlegt – Dancing with desire – heißt der Song. Mal sehen wie lange die YouTube Server-Farm brauchen wird um das riesige Video einmal durch den Fleischwolf zu drehen…

 

 


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