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Archiv für 2011/07/03

Nikon D4 – Features

Kommt sie noch in diesem Jahr? Welche Features wird sie haben? Was wird sie kosten? Wann wird sie lieferbar sein? Wird es eine “kleine Schwester” geben? Fragen – Fragen – Fragen – nur leider derzeit keine Antworten! Nikon hat bislang nichts aber auch gar nichts zum Nachfolger der Nikon D3s bzw. D3x verlautbaren lassen.

Was es gibt sind Spekulationen und kistenweise gefakte Fotos des neuen Profihammers.

Da niemand wirklich weiß, welche Features die neue D4 mitbringen wird, habe ich mir einfach mal eine kleine Wunschliste ausgedacht. Sobald die D4 da ist werde ich mal schauen, welche Wünsche Nikon mit dem neuen Top-Modell erfüllen konnte. Habt Ihr auch Wünsche? Dann schreibt sie doch mal unten in das Kommentarfeld hinein.

Hier nun meine Top 15:

  1. Etwas weniger Gewicht bei gleichen Abmessungen wie D3.
  2. 10 Bilder/s in voller Auflösung und 20 RAW-Bilder in Folge.
  3. Nicht unbedingt mehr Pixel, lieber weniger Rauschen bei höheren ISO-Werten, also eine D3s mit 24 MPix.
  4. Eingebauter GPS-Empfänger.
  5. HD-Video im Format 1080p mit variablen Bildraten zwischen 60 Bilder/s (Zeitlupe) und 1 Bild/60s (Zeitraffer).
  6. Eingebautes Sensor-Cleaning wie bei D300 usw.
  7. Programmierbare Fokuspunkte für HD Video mit geringer Tiefenschärfe.
  8. Hybridsucher mit Infos die sich zusätzlich einblenden lassen (Virtueller Horizont etc.)
  9. Integrierte HDR-Funktion.
  10. Support für Infrarot UND Kabelauslöser.
  11. Support für USB 3.0
  12. Support für 2x 64GB CF-Card PLUS 2x SD-Card
  13. Toll wäre wenn es nicht schon wieder ein gänzlich neues Akku-System geben würde.
  14. Eine Spiegel-Vorauslösung mit einstellbarer Vorlaufzeit würde mir gefallen.
  15. Endlich mal Gummis für das Sucherokular die nicht mehr verloren gehen können…
Was würdet Ihr Euch wünschen?

GoPro Montage

Es ist Sonntag und das Wochenende ist schon wieder mal vorbei. Sandra ist mit der weißen K1200 um 15h in Richtung Heimat aufgebrochen. Ihre Yamaha ist beim Schrauber und ihrem Auto geht es auch nicht gut. Also ist sie am Freitag mit dem Zug angereist. Der Großbrand in Minden hat diese Fahrt zu einem unschönen Abenteuer werden lassen, das will sie sich heute ersparen. Am Samstag waren wir noch kurz beim Louis in Koblenz. Von dem was wir kaufen wollten haben wir nichts bekommen, aber statt dessen hat Sandra jetzt einen neuen Helm – einen richtig schicken SHOEI – und ich überlege ob ich diesen Helm nicht auch einmal zur Probe fahren soll. Mein Schubert geht mir inzwischen auf die Nerven. Alles fing mit dem kaputten Visier an. Nun ist das dritte Visier montiert, es gibt neue Scharniere, ein neues Anti-Beschlag-Visier, aber irgendwie passt das alles einfach nicht so recht. Es zieht in den Augen und beim Öffnen und Schließen löst sich das Anti-Beschlag-Visier immer mal wieder. Das ist alles sehr unbefriedigend und zudem ist der Helm bei meiner Körpergröße und Sitzposition mit dem AC-Schnitzer Superbike-Lenker laut wie die Hölle. Aber 150 km/h kann man den Kopf kaum noch gerade halten, da hilft nur eine geduckte ziemlich unbequeme Sitzposition. Na, vielleicht probiere ich am Montag mal Sandras neuen SHOEI aus :-)

Aber eigentlich geht es in diesem Post ja um die Montage der neuen GoPro Kamera :-) Bei meinem vorletzten Besuch beim Louis in Mainz habe ich mir eine GoPro Rohrhalterung für 25 Euro gekauft. Dieser Halter ist für ein Fahrrad grundsätzlich ok, aber an einem Motorrad ist es doch eine wacklige Angelegenheit.

So sieht der GoPro Rohrhalter aus:

Da ich dieser Konstruktion von Anfang an nicht wirklich getraut habe und da noch ein kompletter zweiter RAM-Mount-Satz für ein TomTom Rider daheim liegt, habe ich mir zusätzlich gleich eine M-8 Haltekugel für die Gabelbrücke gekauft. Zusammen mit der Kopfplatte und dem Arm des RAM-Mount-Systems ergibt sich so ein wirklich toller Halter. Die obere Platte habe ich gründlich entfettet und dann den flachen Klebehalter aufgeklebt den GoPro zur Kamera mit geliefert hat. Das ganze wird noch mit einer kleinen Kordel gesichert, damit ich die nicht ganz preiswerte kleine Kamera nicht mal aus Versehen verliere :-)

Hier sind die Einzelteile:

Und so sieht es fertig montiert aus:

Ok, nun aber auf nach Mainz – den neuen Halter testen :-)


Wenn der Vater mit dem Sohne

 

Ich glaube so hieß mal ein alter Film mit Heinz Rühmann – wie dem auch sei – heute wollen mein Sohn und ich eine kleine Motorradtour machen. Er hat um 13h20 die Schule aus und ich will ihn um 14h bei der Mama abholen. Ein Stunde vorher werfe ich noch einen Blick auf mein Telefon, da ist eine SMS von Leon. “Hi Papa, es ist 7:17 und ich bin gerade aufgestanden. Es regnet, sollen wir nicht heute lieber etwas anderes machen?” Ein kurzer Blick aus dem Fenster, der Himmel ist schwer bewölkt aber vielleicht haben wir doch Glück. Ich antworte ihm per SMS, dass wir es doch versuchen sollten.

Kaum ist die SMS raus, da fängt es an zu regnen. Was für ein Mist. Während ich überlege was wir statt einer Motorradtour machen könnten, hört es nach einigen Minuten schon wieder auf und die Sonne kommt durch. Na wer sagt es denn! Es ist Juli und das Wetter ist wie im April. Ok, doch schnell in die Mopedklamotten steigen und los. Als ich bei Leon ankomme ist er schon abfahrbereit. Schnell den Helm auf den kleinen Kopf, den “Sicherheitsgurt” um den Papa geschlungen und schon geht es los.

Wir wollen zum Café Fahrtwind und dort eine große Portion Fritten mit Ketchup und Mayonnaise essen. Ich habe die neue kleine GoPro Kamera an meinem Motorrad montiert, schnell aktivieren das Ding und den Auslöser drücken, schon geht es los. Wir fahren ein Stückchen Autobahn und dann bei Grafschaft ab in die hügelige Landschaft der Voreifel. Etwa 30 Minuten später sind wir schon am Café Fahrtwind. Es ist nicht viel los auf den Straßen und am Café Fahrtwind sind wir die einzigen Gäste, so kenne ich das gar nicht. Es gibt einen kleinen Plausch mit dem supernetten Chef und die Fritten bereitet er uns höchst persönlich zu – prima :-)

Als wir uns mit unserem Malzbier draußen hinsetzen wollen gibt es ein paar Regentropfen. Ob wir besser reingehen? Gedacht getan! Doch die Regentropfen hatten sich irgendwie verirrt, es bleibt alles trocken! Als wir unsere Fritten aufgegessen haben, geht es wieder weiter. Schnell die GoPro starten, das TomTom anwerfen und los. Eigentlich würde ich gern in Richtung Mosel fahren und dann am Rhein entlang zurück nach Bonn. Aber im Süden ist der Himmel so tief schwarz, das sieht aus als wäre der Weltuntergang nicht weit weg. Wir fahren zurück nach Ahrbrück und nehmen dann ein paar Straßen die ich gut kenne, die ich aber schon eine Weile nicht mehr gefahren bin. Für mich ist es in Heimspiel und während wir durch verwunschene Wälder düsen hoffe ich, dass es meinem Leon auch ein wenig Spaß macht.

In der Nähe von Ahrweiler machen wir noch eine kleine Pause und sind dann irgendwann zwischen 17h und 18h wieder in Bonn bei seiner Mama. Eine schöne Tour war das, leider hatten wir nicht so viel Zeit uns etwas zu erzählen. Beim nächsten Mal gehen wir vielleicht mal wieder zum Shoppen in die Stadt :-)

Auf dem Rückweg bin ich der Meinung, dass die kleine GoPro Kamera eingeschaltet ist. Später stelle ich dann fest, dass ich statt einer Video-Sequenz lediglich ein paar blöde Snapshots gemacht habe – schade – so ist die Runde nicht ganz vollständig. Das ist aus meiner Sicht der große Nachteil dieser kleinen Kamera, man kann während der Fahrt nicht sehen ob sie wirklich eingeschaltet ist. Das Display ist sehr klein und nicht beleuchtet. Die Bedienung mit den beiden Tastern ist ein wenig kryptisch und die blinkende kleine Leuchtdiode sieht man einfach nicht. Wäre sie auf der Oberseite, so hätte man eine gewisse Kontrolle. So kann man immer nur hoffen, dass alles ok ist. Später kommt dann die große Überraschung – oder eben auch nicht…

Man stelle sich vor, dass jemand mit dem Ding einen Fallschirmsprung macht, vielleicht sogar zusammen mit Kumpels und in toller Formation. Alles aufwändig, lange geübt und nicht ganz preiswert. Abends am Computer stellt man dann fest, dass die Kamera nicht richtig eingestellt war und es nur ein paar verwackelte JPGs gibt – ist doch blöd – oder?

Hier habe ich noch eine zweite Version des Videos, die ich mal auf die 20-fache Geschwindigkeit gebracht habe. So richtig gefällt sie mir aber nicht, ich finde sie einfach zu schnell. Die obige Version ist 8-fach beschleunigt, das gefällt mir besser und man ist beim Anschauen auch nicht ganz so knapp vor einem epileptischen Anfall :-)


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