Alles über Fotografie, Autos, Motorräder…

Archiv für Februar, 2011

Frühstück im Tal des Todes

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Die Nacht war sowas von still, ok ich selbst höre ja eh nicht mehr so gut, aber Sandra sagt, dass man eine Stecknadel hätte fällen hören. Um 7h30 gibt es Frühstück, das ist natürlich nicht im Preis enthalten. Womit wir bei unangenehmen Teil des ersten Tages wären. Die Übernachtung in diesen wirklich schönen Hotel kostet 340$, dazu kommen 50,88$ Steuern, 24h Internet 10,95$, Zwei Suppen, ein Salat, ein Steak, ein Bier ein Rotwein inklusive Trinkgeld 100$, das Frühstück nochmal knapp 40$. Wenn das so weiter geht, bin ich in ein paar Tagen pleite… Ach ja, der Eintritt in den Nationalpark kostet auch noch 20$, ein Auto, 7 Tage.

@Wolfgang: Wir haben vergessen den 80$ National Park Pass zurück zu tauschen :-(

Abgesehen von den heftigen Preisen ist es aber doch ganz schön.

Nörgeln könnte man noch wegen des Mietwagens. Eigentlich hatte ich einen Jeep Grand Cherokee erwartet. Der steht auch auf allen Unterlagen. Bein letzten Mal hat auch alles super geklappt, diesmal können wir uns ein Auto aussuchen, oder besser, MÜSSEN!! Es gibt nur komische Kias und einen Dodge Nitro. Ich erinnere mich noch, dass Marcus mal so eine Kiste gemietet hatte. Er sieht auch ganz gut aus, aber nach den ersten Kilometern wird mir klar, diese Kiste war ein Griff in Klo… Schlechtes Fahrwerk, laut wie die Hölle, da war der Jeep ne Luxuskarre…

Aber mal abwarten, vielleicht gewöhnt man sich ja auch daran.

Nun müssen wir das Zimmer räumen, mal sehen wohin es uns heute verschlägt.


Angekommen

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Der Flieger ist dann doch halbwegs pünktlich. Um 12h47 Ortsteil landen wir in Las Vegas. Es klappt alles reibungslos und als wir um 22h Ortszeit mitten im Death Valley im Furnace Creek Inn ins Bett fallen sind wir wirklich total erledigt…

Update vom 02.03.2011

Hier habe ich noch ein kleines Video der Landung am Flughafen in Las Vegas.


Abflugbereit

Die Nacht war unruhig und um 6h bin ich froh, dass ich endlich aufstehen darf. Um kurz vor 7h sind wir schon fertig, das Taxi (06131 910910) steht nach ein paar Minuten vor der Türe, super!

Ein Abflug am Sonntagmorgen ist überaus entspannt, besonders wenn man sich der schweren Koffer schon erledigt hat. Über leere Straßen geht es im ersten Morgenlicht zum Flughafen. Als wir um 7h25 dort eintreffen ist unser Gate noch nicht wirklich ausgeschildert. Also warten wir nach der Passkontrolle noch eine Weile. Während dessen fällt mir auf, dass ich zwar immer 8h20 gesagt bekommen habe und das auch wiederholt habe. In meinem Kopf hat sich aber 20 Minuten VOR 8h eingebürgert nicht NACHT 8h. Wir sind also viel zu früh!!

Als das Gate C6 endlich auf der Anzeigetafel bekannt gegeben wird geht es zur Sicherheitskontrolle. Dort ist die Hölle los, eine wirklich lange Schlange, kreischende Kleinkinder, es ist wie im Film. Wo wir schon wieder beim Thema wären – FILM – in meinem Rucksack stecken 12 Dosen Kleinbildfilm. 6x Fuji Velvia 50 und 6x Kodak Ektar 100. Mir ist nicht klar ob sie bei einer der letzten Reisen mit dabei waren und ich weiß auch nicht, ob sie schon mal in einer dieser Röntgenanlagen waren. Filme kumulieren die absorbierte Röntgenstrahlung. Ein oder zwei mal ist es in der Regel kein Problem, aber wenn sie immer wieder durchleuchtet werden sind sie irgendwann einfach hin!

Auf der linken Seite des Sicherheitschecks ist eine Tür zum Raum mit dem Feinstaubscanner. Ich stelle mich also links an und bitte die nette junge Dame ganz ganz höflich, ob sie einen ihrer Kollegen bitten könnte meine Filme manuell zu prüfen. Die Filme habe ich aus den Kartons heraus geholt. Sie stecken nun in den halb transparenten Plastikdosen. Alles zusammen in einer dieser Melitta-Gefrierbeutel mit dem praktischen ZIP-Verschluss. Der Chef der netten Dame kommt, schnappt sich meine Tüte und hat volles Verständnis. Die Filmdosen werden genau beäugt und es wird eine kleiner Feinstaubabstrich gemacht. Der Feinstaubscanner gibt Entwarnung. Als mein schwerer Fotorucksack aus dem Röntgengerät kommt muss ich ihn öffnen, es wird noch eine Feinstaubprobe genommen. Hier ist alles ganz ganz sicher!!

Nach der Sciherheitskontrolle kommen wir in einen isolierten Wartebereich, nun gibt es kein vor und kein zurück. Keinen weiteren Kontakt zur Außenwelt und keine Möglichkeit etwas mit anderen als den Fluggästen auszutauschen. Sicherer geht es meiner Meinung nach gar nicht :-)

Kaum sind wir dort angekommen, vermisst Sandra ihre Brille. Ein Adrenalinschub befördert sie mit WARP-Geschwindigkeit zurück zur Sicherheitskontrolle. Die Brille ist irgendwie herunter gefallen und sie ist wirklich froh, dass sie noch heil ist! Wir haben Hunger, es gibt ein Regal mit ein paar Süßigkeiten und Softdrinks. Sandra kauft einen Hanuta und eine Cola – das tut gut.

Um 9h10 ist noch keine Bewegung in Sicht, in 20 Minuten sollen wir starten. Ob Sandras Prognose aufgeht, dass das nicht zu schaffen ist? Mir soll es egal sein, solange wir heil in Las Vegas ankommen und so habe ich Zeit noch etwas für meinen BLOG zu schreiben.

 


Die letzte Nacht in Deutschland

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Um 16h ist der Koffer gepackt. Die neue Waage war gut und wichtig, beim ersten Versuch hatte der Koffer satte 27,9 Kg – viel zu viel. Also raus mit ein paar T- Shirts und Unternehmen. Ein paar Akkus wandern in der Fotorucksack, nach drei Versuchen stehen 23,4 Kilo auf dem Display, das wird klappen.

Der Weg nach Mainz ist problemlos, das Auto findet seinen Weg fast von ganz allein. Unterwegs fällt mir noch ein, dass ich vergessen habe den Kaffeeautomaten zu säubern, es sind noch Kaffeereste in der Auffangschale und Wasser ist auch noch drin. Egal, ich mach sie im April gründlich sauber.

Dann habe ich noch vergessen die Reservierungsunterlagen für den Mietwagen auszudrucken, aber Herr Schreeb kann mir helfen.

Dann trudelt auch Sandra schon ein. Eine Stunde später sind wir schon beim Check-in am Frankfurter Flughafen, alles läuft nach Plan.

Danach dann zurück nach Mainz in die Riverside-Bar. Es wird ein schöner Abend und um 22h sind wir schon fast im Bett.

Kurz bloggen mit den schönen neuen HTC, das klappt alles ganz vorzüglich. Morgen geht der Wecker um 6h, dann ab zum Flughafen und los nach Las Vegas.


Kampf dem Chaos II

Auch wenn die Schlacht verloren scheint, es gibt Lichtblicke! So auch heute in den späten Morgenstunden… Es ist schon witzig, da liege ich im Bett und träume von der letzten USA-Reise. Im Gegensatz zu “Inception” sind meine Träume “eindimensional” – es läuft also nichts in Zeitlupe ab – ich wurde ja auch nicht von Leonardo di Caprio “traumatisiert – egal – ich träume vom Einkauf beim “Walmart” in Page. Ich träume von der neuen Notebooktasche – ich träume von der alten Notebooktasche und ich träume davon, wie ich sie kurz vor dem Rückflug im Mai 2010 zu meiner “Techniktasche” umfunktioniert habe. Als ich wach werde ist der Traum nohc irgendwie präsent – so wie bei “Inception”. Die Augen sind noch ein wenig verklebt und der Hals ist von der lauten Schnarcherei ganz trocken. Während ich versuche wach zu werden wandert mein Blick links am Bett entlang hinüber zum Sideboard. Links daneben steht sie, die alte Notebooktasche. Gefühlte 120 Sekunden später durchzuckt es meinen Körper, noch ein wenig schlaftrunken springe ich aus dem Bett, greife mir das Ding, lege auf das “Fußende”, öffne den Reißverschluss und traue meinen Augen nicht. Da ist er, der Autoscheibenhalter für mein Garmin Colorado 300 – da ist er ja!!!

Hm, warum hatte ich diesen Traum nicht ein Woche eher? Ich hätte 39 Euro gespart!! Nun habe ich drei Ladekabel und zwei Autoscheibenhalter für EIN GPS – was soll da noch schiefgehen? Etwas später beim Telefonat mit Sandra überblickt sie die Situation blitzartig – weibliche Intuition – jetzt wo ein Halter übrig ist passt der doch sicher auch ganz prima an ihr Colorado 300 – so ergibt in dieser schönen Welt doch immer wieder alles einen Sinn :-)

Gegen 10h bin ich dann halbwegs klar, es gibt ein kleines Frühstück im Bett, dazu einen letzten Kaffee aus eigener Herstellung. Ich schalte mal den Fernseher ein – einmal im Jahr kann man das mal für 90 Minuten ertragen. Es läuft die Lokalzeit bei West 3 – es gibt neues aus Bonn. Das halbfertige Kongresszentrum, das mir nach meinem “Rückzug” im Juni 2009 irgendwann mal beim Blick aus dem  Schlafzimmerfenster aufgefallen ist, soll nach dem Willen der Grünen zwangsversteigert werden. Hier ist was los! Erst fallen sie alle Reihenweise auf einen obskuren “Investor” herein, der setzt sich dann mit der Kohle ab und als die Baustelle halb fertig ist steckt der Staatsanwalt die halbe Baufirma in den Knast. Klar, dass die Stadt Bonn als Bürge eingetreten ist und dann jahrelang nicht weiß wie sie aus dieser Nummer wieder herauskommen soll. Aber davon habe ich keine Ahnung, das ist Lokalpolitik. Und  der einzige Bonner Politiker den ich kenne ist ja jetzt meist in Berlin…

Ich greife zur Fernbedienung und switche mal durch Fernsehkanäle. Plötzlich bin ich bei “Switch” auf Pro 7. Gar nicht schlecht wie sie hier den Stoiber, den Jauch, den RTL und andere Skurrilitäten durch den Kakao ziehen. Irgendwann frage ich mich jedoch, ist das jetzt noch “Switch” oder schon die Werbepause? Es könnte auch eine Realsatire sein – ich bin verwirrt und schalte den Krams einfach ab.

Zwischendurch macht mir meine Mama am Telefon noch ein wenig Mut. Sie will genau wissen mit welcher Airline wir fliegen und wann genau wir wo starten. “Damit ich bei einem Absturz weiß ob Ihr dabei wart” Aber so sind Mütter eben – man kann 46 Jahre alt sein, man bleibt doch immer das Kind seiner Eltern :-) Als ich erwähne, dass wir in Reihe 6 sitzen, bekomme ich erklärt, dass die Passagiere die ganz vorn sitzen bei einem Unglück immer zuerst sterben.

Nach diesem mentalen Aufbauprogramm brauche ich erst einmal einen zweiten Kaffee. Während die Kaffeemaschine brummt räume ich ein wenig die Küche auf. Als das Mahlwerk ein zweites mal läuft werde ich “ziemlich stutzig” – ein Blick nach hinten offenbart das Ausmaß meiner Unachtsamkeit. Die Maschine ist noch im “Doppelmodus” – überall läuft der Kaffe herunter, was für eine Sauerei. Als alles wieder sauber ist, hat sich der Kaffee soweit abgekühlt, dass man ihn mit gutem Gewissen in den Ausguss gießen kann…

Während die “Ersatztasse” gebrüht wird behalte ich den Vorgang im Auge…

Um kurz nach 12 wird ganz kurz was für das BLOG geschrieben und dann geht es unter die Dusche und mit voller Kraft an das Packen des Koffers. Sechs Wochen wird es dauern bis ich das nächste Mal in diesem Bett schlafen werde. Was für ein Vagabundenleben :-)


Kampf dem Chaos

Am 16 Juni 2009 bin ich wieder zurück in meine Wohnung gezogen. Auch eineinhalb Jahre danach sind noch nicht alle Umzugskartons ausgepackt. Warum? Weil ich fast immer nur unterwegs bin…

Dementsprechend ist es schwierig oder gar nicht möglich die Dinge wieder zu finden die 2009 und 2010 mit in den USA waren. Es ist das blanke Grauen, im letzten Jahr habe ich erst in den USA festgestellt, dass ich das falsche Kabel für mein GPS eingepackt hatte. Damals ließ sich das Problem durch eine Bestellung bei amazon.com mit Lieferung zum Motel in Page lösen.

Diesmal finde ich die Autoscheibenhalterung einfach nicht wieder. Wo ist das blöde Ding denn nur… Nach tagelangem Rätselraten dann eine Bestellung bei amazon.de mit Expresslieferung.

Beim Auspacken muss ich an die vielen total überflüssigen YouTube-Videos denken. Sie heißen irgendwas mit “Unboxing the new iPhone” oder so ähnlich. Sehen tut man in der Regel nichts Spektakuläres. Da wird einfach irgendetwas kurz nach der Lieferung durch den Paketboten ausgepackt, das kann ich auch :-)

Während die Waschmaschine nebenan die blaue Goretex-Jacke samt Innenfutter wäscht, versuche ich mich an der Autoscheibenhalterung für mein Garmin Colorado 300…

Als es entlich ausgepackt ist, schleudert die Waschmaschine die letzten Umdrehungen. Die neue Nikon P7000 ist noch “warm” also schnell ein “Bullaugenvideo filmen :-)

Danach geht es an die Vorbereitungen  zum Kofferpacken. Der neue Koffer ist super, aber das leichte Carbonstativ passt samt Kugelkopf aber auch hier nur quer hinein – so ein MIST!! Also versuche ich den Kugelkopf abzuschrauben, was natürlich nicht funktioniert. Das Ding sitzt sowas von bombenfest, man kann auch nirgendwie anfassen. Dann fallen mit die drei Madenschrauben mit Innensechskant auf. “Habe ich die angezogen??” Ich weiß es nicht mehr. Aber einen passenden Inbusschlüssel habe ich auch nicht parat. Also fummle ich mit dem was mit in die Finger kommt dran herum bis die drei Schrauben fast herausfallen. Aber nichts rührt sich, ahh…

Irgendwann gebe ich einfach auf, ich nehme die Mittelsäule aus dem Stativ heraus und lege sie einfach nebeneinander in den Koffer. Das geht auch. Das Stativ werde ich morgen mit Socken und anderen Kleinigkeiten auspolstern, dann sollte da nichts schief gehen. Mal sehen welche Steine ich noch aus dem Weg räumen muss :-)

Update um 18h50

Der Zigarettenqualm im Hausflur hat es den ganzen Tag angedeutet, die Maler sind noch da! Als ich den Müll weg bringen will ist der Hausflur nicht nur frisch gestrichen, sondern auch tip top aufgeräumt!

Also schnell die Eignung der neuen Nikon P7000 für die Archtekturfotografie unter Beweisstellen – auch wenn es keine schöne Architektur ist. Um es kurz zu machen, wähle ich das Motivprogramm “Museum” und knipse mal das Treppenhaus. Einen Augenblick später am Rechenr sieht das Ergebnis ein wenig “bauchig” aus. Aber diese Verzeichnung ist für Weitwinkelobjektive durchaus typisch. Bei der P7000 läßt sie sich wirklich einfach korrigieren.

Hier ist das Ergebnis – freihändig geknipst!

Juchu. ich habe meine Schweizer Messer wiedergefunden :-) Beim Durchsuchen des Kühlschranks kommt eine Filmdose nach der Anderen zum Vorschein. Eigentlich sollte ich noch eine traditionelle Kamera mitnehmen. 2009 habe ich sogar die dicke Nikon F5 und die F100 überall hin mitgesschleppt. Das will ich mir nicht mehr antun, zumal 2009 etwa 75% der Dias im Labor schwer beschädigt wurden. Die meisten Dias sind krass verschrammt! Dieses Mal passiert das hoffentlich nicht wieder! Welches analoge Gehäuse darf also mit? Die F75 fällt mir ins Auge, sie ist klein und leicht. Später im Diaprojektor kann man des den Dias nicht mehr ansehen was die Kamera wog die sie gemacht hat!

Also versuche ich die F75 zu beleben. Aber ich habe sie lange nicht benutzt und alle Batterien sind irgendwie leer. Ich finde ein Kombination in der sie noch etwas tut. Aber dann blinkt ständig “Err” im Display. Morgen noch neue Batterien kaufen? Egal, ich versuche meine F80. Die braucht zwei etwas größere Lithium-Batterien. Was sich diesbezüglich im Kühlschrank findet ist auch nichts mehr wert. Auch hier gibt es unter 8 Batterien noch eine Kombination mit der die F80 einen letzten Spiegelschlag erzeugt. Dann blinkt auch hier ständig “Err” im Display. Ob sie vielleicht einen Defekt hat?? Ich krame im nächsten Schrank und es kommt noch eine F80 ans Tageslicht. Sie hat ein Champangerfarbenes Gehäuse und sieht eigentlich irgendwie komisch aus. Aber egal, sie hat einen Batteriegriff! In selbigem finden sich noch vier Mingon-Zellen. Aber die sind auch leer.

Also vier Akkus aus dem Ladegerät hinein. Die haben aber nur 1.2 statt 1.5 Volt und es blinkt wieder nur “Err” im Diasplay. Langsam werde ich ungehalten… Ich krame weiter und finde einen 8er Satz Mignonzellen die ich irgendwann im ALDI eingepackt habe. Also rein damit, einschalten, nun sagt sie gar nichts mehr. Ohje… Wieder raus damit, aha, eine Batterie ist falsch herum! Danach klappt alles, die F80 lebt!! Eigentlich könnte damit auch die schwarze F80 zu beleben sein. Ich versuche es mal und habe Erfolg. So kan nich sie mitnehmen, im vergleich zur F75 hat sie den deutlich größeren Sucher und liegt dank des Batteriegriffes viel besser in der Hand. Irgendwie muss man den Koffer ja voll bekommen :-)

Und schnell noch ein Testbild mit der P7000 gemacht. Diesmal mit einem Nikon SB-900 Blitzlicht. Die Weitwinkelstreuscheibe ist ausgeklappt und der kleine weiße Reflektor ist ausgezogen. Der Reflektor selbst ist recht weit nach oben gekippt und blitzt unter die weiße Decke. Am SB-900 ist “TTL” eingestellt, die Belichtungsmessung erfolgt also durch das Objektiv der P7000 (Thru-The-Lens) – Der erste Schuß sitzt sofort. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner neuen kleinen Knipse!!


Vorfreude

Eigentlich kann ich es kaum noch erwarten, noch dreimal schlafen, einmal früh aufstehen und 11h Flug überstehen, dann ein paar hundert Kilometer mit dem SUV durch die Wüste und schon sind wir im Furnace Creek Inn – klingt doch alles ganz einfach – oder? Bei der elektronischen VISA-Anmeldung https://esta.cbp.dhs.gov/esta muss man angeben wo man die erste Nacht verbringen wird. Das sollte dann auch stimmen und es ist im Zweifel von Vorteil wenn man bei der Einreise eine Reservierung vorlegen kann. Ich hatte mir im Vorfeld ein Hotel mitten in einer natürlichen Oase ausgesucht. Das Furnace Creek Inn ist nun schon über einhundert Jahre alt. Die Oase selbst hat schon so manchen halb verdursteten Reiter auf seinem Weg in den Westen das Leben gerettet. Dass die Übernachtung dort nicht ganz preiswert sein würde hatte ich ja vermutet. Aber als ich nach erfolgreicher Beantragung unserer VISA dann das Zimmer für die erste Nacht buchen wollte, hat mich doch ein wenig der Schlag getroffen. Die etwas preiswerteren kleineren Zimmer waren schon alle belegt. Wir werden von Sonntag auf Montag für läppische 370$ in Furnace Creek übernachten – Autsch…

Ob ein Frühstück enthalten ist weiß ich nicht…

Na ja, ich werde berichten!

Hier habe ich noch ein Foto das jemand aus der Fotocommunity für die FC-Galerie vorgeschlagen hat. Es war von meiner Seite nicht für eine solche Abstimmung gedacht gewesen. Eigentlich habe ich es in die FC eingestellt um mal zu zeigen welch krasse Wetterphänomene es in der Wüste geben kann. Das Foto ist mit einem Fisheye-Objektiv fotografiert. Nur so bekommt man den krassen Himmel auf den Chip gebannt. Leider verzerren diese Objektive die “Wirklichkeit” sehr stark. Wer sich mal mit “Optik” beschäftigt versteht auch sehr schnell, dass das gar nicht anders geht – Fotografie ist eben zu 50% Physik. Im Rahmen der FC-Abstimmung hat dann jemand das hier geschrieben:

Bielefelder Bilder-Freak, gestern um 18:50 Uhr
imA ein misslungener Bildaufbau. Unten zu wenig, oben zuviel.

Was ist am Bildaufbau misslungen? Schaut und überlegt mal selbst…

Ok, der “Fotoexperte” hatte es ja schon auf den Punkt gebracht – Oben zu viel – unten zu wenig – ein Problem mit dem auch mancher Autobahnraser männlichen Geschlechts zu kämpfen hat… (Siehe vorheriger Post…)

In den meisten Abhandlungen zum Thema Bildaufbau & Co. wird die “Drittelregel” erklärt. Das obige Bild folgt dieser Regel in keinster Weise – aus technischen Gründen – damit der Horizont nicht krumm wie eine Gurke wird…

Das Resultat ist ganz nett, aber doch irgendwie unbefriedigend. Warum? Ich denke, dem Bild fehlt einfach die Spannung, ist der Horizont in der Bildmitte ist es einfach total langweilig. Da kann der Himmel krass sein wie er will, die Erde kann von Außerirdischen umgepflügt sein, egal, es ist und bleibt langweilig!

Also habe ich das Bild noch einmal kurz in Photoshop geöffnet und es einfach ein wenig in die Länge gezogen. Man wählt Strg+A Strg+T und zieht einfach mit der Maus an der unteren Kante des Bildes – fertig! Danach habe ich noch kurz in den LAB-Modus gewechselt und die Kontraste verstärkt. Macht man das im LAB-Modus, so werden die Farben weniger unnatürlich verändert. Das Bild ist danach einfach etwas kräftiger. Die Korrekturen waren marginal, aber mir macht das untere Bild jetzt richtig Spaß.

Auch wenn man es eigentlich nicht will, aber solch ein Sturm hat auch seinen Charme!

Sodele, jetzt noch dreimal schlafen…


Pimmelfechten auf der Autobahn

Es ist Donnerstag, mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Der Wecker geht um 6h58 – Fotografen brauchen einen geregelten Tagesablauf! Danach gibt es zum letzten Mal für sehr lange Zeit das beste Frühstück der Welt. Um 8h30 die letzte Massage bei Herrn Birkenstock, dann rüber ins Büro. Dort warten die letzten Fehlermeldungen, dies uns das funktioniert noch nicht so wie es sich die Fachseite wünscht. Aber im großen und ganzen sind sie zufrieden und ich bin von Panik weit entfernt.

Um 14h30 gibt es noch eine Abschiedsrunde bei den Kolleginnen und Kollegen, dann ab zum Auto und los zum Kofferpacken nach Bonn. Bereits in Mainz ist es kalt und ungemütlich, es schneit ein wenig. Auf der Autobahn geht es dementsprechend zäh voran. Auf der Höhe von Bingen dann ein schwarzer Passat Kombi aus Stuttgart hinter mir. Am Steuer ein echt dicker Typ um die 50 mit Glatze und weißem Oberhemd, daneben einer der aussieht wie sein kleiner Azubi. Im Rückspiegel erinnern sie mich an Stan Laurel und Oliver Hardy – Dick & Doof. “Oliver” fährt so dicht auf, dass ich die Scheinwerfer nicht mehr sehen kann, nur noch seine wirklich breite schwitzige Stirn. Aber wo soll ich hin, überall sind Autos, vor mir, neben mir, da kann man nicht überholen! Außerdem fahren wir fast 100 Km/h und mehr ist laut Lichtzeichenanlage auch gar nicht erlaubt. Dann wird die Autobahn dreispurig, wir dürfen 130 Km/h schnell fahren. Der Typ nervt total, ich gebe Gas. 440 Nm zerren an den Rädern, die Dieselrakete schiebt sich vorwärts, der Passat wird im Rückspiegel kleiner.

Kurz darauf klebt “Oliver” wieder am Stoßfänger, auch jetzt ist um mich herum alles voll und es setzt auch noch ein LKW zum Überholen an. “Oliver” fährt links, dann rechts, fuchtelt mit den Händen. Ein Stück weiter hat der LKW sich wieder ganz rechts eingefädelt und “Oliver” fährt auf die mittlere Spur auf meine Höhe. Als ist es registriere und hinüber schaue, sehe ich “Dick und Doof” wie sie Faxen machen und sich aufregen weil sie nicht rechts überholen können. Dann kleben sie wieder wie ein Wohnanhänger am Kofferraum. Wäre da eine Anhängerkupplung, ich könnte sie einhaken.

Ein Stück weiter wird es dann dreispurig, die LKWs ziehen nach rechts, ein paar Autos vor mit fahren auf die Mitte. Völlig unvermittelt setzt der Dicke zum Stunt seines Lebens an. Er überholt mich rechts zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen. Als er aus dem toten Winkel in den Spiegeln sichtbar wird schießt mir das Adrenalin in den Kopf, jetzt bloß keine Faxen machen, sonst bringt dieses dumme Schwein uns alle ins Grab. Ich gehe vom Gas und fahre soweit an die Leitplanke wie möglich. Der Typ in dem 3er Coupé neben mir ist starr vor Entsetzen und reißt das Ruder nach rechts. Hinter ihm erschrickt sich ein LKW-Fahrer und sein Lastzug sieht im Rückspiegel aus wie ein Chinesischer Drache zum Sylvesterfest. Alle reagieren devensiv und der Dicke rammt nun fast meinen Vordermann. Lichtupe, Blinker, das volle Programm. Der macht erschrocken Platz und der Typ im 3er Coupé neben mir hat erneut ein panisches P in den Augen. Was für ein Idiot. Auf den nächsten Kilometern krallt sich der Idiot dann das nächste Opfer.

Fabian würde jetzt sagen: “Es gibt Leute die sind do blöd, muss man einfach mal richtig vermöbeln weil die es sonst einfach nicht kapieren.”

Auf meinem Rücksitz liegt noch die neue Nikon P7000. Eigentlich hatte ich auf Sonneschein und verschneite Weinberge bei der Lorelei spekuliert. Doch jetzt kann ich den Idioten ein wenig filmen. So nah dass man das Kennzeichen lesen kann geht es leider nicht, denn nun ist der Opel den er fast weggekegelt hat total aufgebracht und versucht seinerseits dem Speckwanst im Passat zu zeigen, dass er die dickeren Eier hat. Was für ein Pimmelfechten, ob Frauen das auch so machen würden?

Als die Kamera abgeschaltet auf dem Beifahrersitz liegt überhole ich einen Abschleppwagen, darauf ein schwarzer Passat Kombi, gleiches Modell, aber rundherum total ruiniert. Es klebt noch Gras und Matsch an den zerbrochenen Alufelgen. Ich schaue es mir an und bin einfach nur froh dass Stan und Oli uns nicht alle ins Krankenhaus oder sonstwo hin gebracht haben. Viel gebracht hat es nicht, ein paar Kilometer später biegen sie in Richtung Bacharach ab…

So wie hier kann man sich “Oliver” vorstellen:

Daheim in Bonn ist die Stadt ein einziger Stau und es ist neblich und nasskalt.

Als ich endlich heil daheim bin freue ich mich auf ein kaltes Bier! beim Öffnen der Haustüre dann die große Überraschung, die Maler waren da und ich habe vergessen meine große Drachenpalme aus dem Hausflur zu holen. Das Ding stand den Malern sicher voll im Weg. Da sie noch nicht fertig sind schnappe ich mir den echt großen Topf samt Untersetzer und schleppe ihn ins Wohnzimmer. Irgendwas an meiner Hose ist plötzlich nass, dann kann ich sehen warum. Beim letzten kräftigen Gießen ist bestimmt ein Liter Wasser unten aus dem Topf herausgelaufen und hat sich im Untersetzer gesammelt. Nun ist das Wasser auf meiner Hose und dem Boden im Wohnzimmer – na prima!

Nachdem alles aufgewischt ist, beginnen die Reisevorbereitungen. Auf dem Kopierer liegen noch die falschen Dollars. Ich säble sie mit dem Cutter auseinander und bestücke mein “Falschgeld-Portemonnaie” mit kopierten 100 Dollar-Noten und ein paar kleinen echten Scheinen. In die Fächer stecke ich eine abgelaufene Kreditkarte und ein paar alte Kundenkarten von Sixt und Europcar. Sieht gar nicht schlecht aus. Im Fall der Fälle wäre bei einem Überfall ein aufgeregter Dieb sicher zufrieden mit dieser Beute. Ich beschließe diese fast wertlose Geldbörse in den Koffer zu packen, man weiß nie wofür sie mal gut sein kann…

Dann werden die ganzen Tickets und Reservierungsunterlagen sortiert. Vom ESTA-Antrag mache ich eine Kopie, schneide die Registrierungsnummer aus und klebe sie ganz hinten in meinen Reisepass. So kann sie nicht verloren gehen und mehr als diese Nummer braucht man eigentlich nicht. Jedenfalls können die Grenzbeamten in den USA damit immer wieder auf mein elektronisches Visum zugreifen.

Dann wird der neue Koffer aus dem Abstellkämmerchen geholt, er ist wirklich größer als mein normaler “Beraterkoffer” und wiegt zudem fast nichts. Wenn da die erlaubten 23 Kilo drin sind, sollte das für 5 Wochen ok sein. Auf den letzten Reisen haben wir ja gelernt, dass es in fast allen Motels eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner gibt. Wir wollen Kleidung für etwa 8-10 Tage einpacken. Das sollte völlig ausreichen. Dazu ein paar warme Sachen die man gut kombinieren kann. Je nach Hitze oder Kälte sollten wir damit gewappnet sein.

Um 19h17 ist dann dieser kleine Artikel fertig. Nun geht es auf die Suche nach allem was ich mir in den letzten Tagen auf meine “Checkliste” geschrieben habe…


Auf nach Mainz

Es ist früh am Morgen und es ist bitterkalt. Um kurz vor sechs geht es los in Richtung Mainz – noch eine Woche arbeiten. Kurz vor der Autobahn gibt es im Radio lauter Horrormeldungen, Glatteis, Unfälle… Eigentlich hatte ich gedacht, der Winter sei weitgehend vorbei. Schließlich sind wir sogar schon zweimal mit den Mopeds unterwegs gewesen. Wie dem auch sei, es gibt Dinge im Leben die kann man nicht ändern. Statt im Stau herum zu stehen entschließe ich mich für den Weg am Rhein entlang. Etwa 120 Kilometer Landstraße, linksrheinisch! Tief in meinem Innersten trägt mich die Hoffnung auf einen zauberhaften Sonnenaufgang an der Lorelei. Die neue Nikon P7000 liegt schussbereit auf dem Beifahrersitz.

Bei Koblenz gibt es den üblichen Morgenstau. Die Brücke über die Mosel ist seit Jahren eine einzige Großbaustelle, ob die hier jemals fertig werden?

Aber dann ist es geschafft. Beim Abzweig in Richtung Bacharach steuere ich eine Tankstelle an. Kurz zuvor ein letzter Blick auf die Verbrauchsanzeige meiner Dieselrakete. Mit einem Schmunzeln muss ich feststellen, dass aus den 85 Kilometer “Restlaufzeit” auf dem Weg von Bonn nach Koblenz 105 Kilometer geworden sind. Stadtverkehr ist nichts für Bordcomputer… Die Schleicherei auf freien Landstraßen wirkt sich wirklich positiv auf den Spritverbrauch aus. Etwa 6,5 Liter/100Km habe ich verbraucht. Das mit einem recht schweren Auto mit 2.7 Liter Turbodiesel! Nicht schlecht…

Während der Diesel in den Tank gluckert und ich fröstelnd von einem Bein auf das Andere steige überlege ich, was die Faktoren für diesen günstigen Spritverbrauch sein könnten. Es ist -4°C, die Luft ist also bitter KALT und wenn Luft kalt ist hat sie ein geringeres Volumen, das müsste zu einer besseren Füllung der Zylinder führen – aber spürt man das? Die Kälte könnte das Gummi der Reifen etwas härter werden lassen, ist dann vielleicht der Rollreibungswiderstand geringer? Als der Tank schließlich voll ist sind meine Überlegungen genauso ergebnisoffen wie die Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU. Schnell zahlen und dann die Heizung auf 23°C einstellen – brrr….

Auf den nächsten Metern denke ich an die Amerikaner die während des letzten Schneesturmes ohne Sprit ihn ihren Autos festsaßen. Einige von ihnen hat es das Leben gekostet. Gut zu wissen, dass es in good old germany sowas von dicht besiedelt ist, dass man selbst bei einer kapitalen Panne nicht am Rheinufer wird erfrieren müssen.

Die Hoffnung auf einen grandiosen Sonnenaufgang schwindet mit den Kilometern. Es wird wieder einfach nur “hell”. Schade! Hinter Bingen geht es auf die A60, kurz vor Mainz dann 45 Minuten Stau an der “ewigen Baustelle”. Seit nunmehr 11 Jahren – in Worten – ELF JAHREN – wird dort an der Autobahn gewerkelt. Ob die jemals fertig werden? Vielleicht ist sogar die Moselbrücke in Koblenz eher fertig? Wie sang Nena einst so schön “Wunder geschehen ich hab’s gesehen…”

Der Tag birgt wenig Überraschungen in sich und als ich um 19h in meinem Appartement einlaufe, freue ich mich auf einen Käseteller im besten Hotel der Welt. Danach ein Glas Rotwein, noch ein wenig die Route planen und dann mit einem der vielen USA-Reiseführer in der Hand einschlafen. Was für ein Tag :-)


Countdown

Es ist Montag 5h48 – vor mir liegt noch eine Arbeitswoche, dann heißt es wieder Koffer auspacken und Koffer einpacken. Diesmal darf der Koffer genau 23 Kilogramm wiegen und alles was drin ist muss für 5 Wochen reichen! Los geht’s…


HEAVY RAIN

Seit ein paar Wochen hat Kollege Fabian eine SONY Playstation PS3. Er als eingefleischter XBox 360 User war zunächst ja seeehr kritisch. Aber die zwei haben sich dann doch noch miteinander angefreundet. Beim Frühstückskaffee gab es dann eine Weile wenig andere Themen. Zocken mit der PS3 oder der XBox – was ist besser? Wenn man Fabian glauben darf, dann gibt es für die XBox einfach die besseren Spiele. Dennoch nutzt er die PS3 als eine Art Mediacenter. Meine PS3 ist schon etwas älter, sie ist größer und macht deutlich mehr Radau. Er hat ne 320GB Platte, ich nur ne 40er… Dafür habe ich fast das Doppelte bezahlt – aber ich habe das Ding ja auch schon ne ganze Weile…

Eigentlich hatte ich mir die PS3 gekaut, weil es damals der preiswerteste BluRay-Player am Markt war. Bis heute habe ich die Entscheidung auch nicht bereit. Gemacht habe ich schon so allerhand mit dem Ding, aber eben nicht das wofür sie doch eigentlich gedacht ist. Bis mir Fabian dann vor einigen Monaten von HEAVY RAIN vorgeschwärmt hat. “Ein interaktiver Spielfilm – der coolste Titel den es für die PS3 gibt” – da bin ich dann doch irgendwann weich geworden.

Während der letzten Monate habe ich am Wochenende immer mal ne halbe Stunde geopfert und mir HEAVY RAIN gegeben. Ganz witzig war der gemeinsame Abend mit Kumpel Anastasios – da hatten wir wirklich ne Menge Spaß!! Nur kann ich mit diesem Controller-Dings nicht wirklich umgehen. Ständig bekommt man bei HEAVY RAIN gesagt man solle R1, L2, R2 dann das X den O und was nicht alles drücken. Dazu kommen diverse Schüttelgesten und was weiß ich nicht alles. Ständig drücke ich auf die falschen Knöpfe und so sterben mir in allen brenzligen Situationen des Spiels die Charaktere weg, einer nach dem anderen…

Heute ist dann das große Finale! Eines der 20 möglichen Enden liegt zum Greifen nahe. Doch ich schaffe es nicht, dass der Vater dessen Sohn verschwunden ist sich vor der Polizei retten kann. Er kommt in den Knast und erhängt sich. Dann die Schießerei des Privat-Detektivs, ich erwische nicht alle und er wird angeschossen. Später gehe ich in ein falsches Zimmer und der Gute landet zusammen mit einer der netten weiblichen Figuren in einem Auto auf dem Boden eines Hafens. Ich muss den Controller schütteln, irgendwas drücken, schütteln, klicken, drücken R1, L2, langsam drehen, schütteln – ich bin zu blöd – der weibliche Charakter – ich glaube ihr Name war Laureen – ertrinkt während sich der Detektiv retten kann. Später vernichtet er alle Beweise und sitzt still vor einer brennenden Papiertonne. Wie dem auch sei, am Ende sind eigentlich alle tot. Auch der Sohn dessen Leben ich die ganze Zeit zu retten versucht habe ertrinkt. Was für ein trauriges Ende. Zwischendurch ein kurzes Telefonat mit Fabian, ich gebe eine kurze Wasserstandsmeldung durch wer gerade alles gestorben ist. Fabian ist entsetzt und prophezeit mir das traurigste Ende, das bei HEAVY RAIN möglich ist.

Und so soll es dann auch kommen…

Als es sich anbahnt muss ich einfach mal kurz die Pause drücken und meine neue P7000 auf ein Stativ stellen. Den letzten traurigen Rest will ich für einen kurzen Kameratest nutzen.

Hier ist das Video in einer Auflösung von 720P.

Hier gibt es eine Demo, die sehr schön zeigt wie es innerhalb des Spiels abgeht – schön gemacht!!

Hier gibt es noch ein paar Erläuterungen der Macher – sehr gut!


Improvisiertes Shooting

Es ist Mittwoch und in ein paar Tagen geht es in die USA. Also ich ins Büro komme ist Kollegin Steffi schon da. Zwischendurch quatschen wir über Fotos, Portraits, Posen, Schminke usw. In der Kaffeepause geht es zusammen mit Fabian weiter. Wir machen für den Abend ein kleines improvisiertes Shooting aus.

Später bei Steffi ist nicht viel Platz, aber es gibt weiße Wände und sie hat eine dunkle Decke die wir über die Wohnzimmertür hängen können. Ich schraube das famose AF-S 2.8/17-55mm an meine D300 und los geht es. Auf den Blitzschuh wird ein SB-900 gesteckt. Die Posen müssen sich an den Gegebenheiten des kleinen Wohnzimmers orientieren. Ich stelle den Reflektor des Blitzlichts auf ein Äquivalent von 200mm Brennweite, also einen ganz schmalen scharfen Lichtkegel. Schaut Steffi nach rechts drehe ich die Kamera so, dass das Blitzlicht gegen die rechte Wand blitzt. Schaut sie nach links, drehe ich die Kamera um 180° und blitze gegen die andere Wand. Während dessen muss ich immer aufpassen, dass man im Hintergrund nur die dunkle Decke sieht und nicht den Türrahmen oder andere nicht gewollte Details.

Dann gibt es noch ein bisschen Fotoquatsch. Fabian in Steffi albern ein wenig herum, die Bilder sind witzig, aber nur für den privaten Gebrauch geeignet :-)

Als ich zwei Stunden später die Bilder sichte, kommt Kollege und Nachbar Tobias dazu, Er ist überraschst was man mit einem Kopierstempel so alles anstellen kann. Auch die Möglichkeiten zur Schwarz-Weiß-Umsetzung via Kanalmixer usw. lösen den einen oder anderen AHA-Effekt aus. Fotografieren macht schon Spaß, vor allem wenn man nicht davon leben muss :-)

 

 


Fly me to the moon

Es ist der vorletzte Tag der vorletzten Woche bevor es für eine lange Zeit in die USA geht. Die Mittagskarte der Kantine ist nicht so mein Fall. Auch Fabian hat kein Lust auf Kohlrouladen, also gehen wir gemeinsam zum La Rustica und lassen es uns dort gut gehen.

Doch mein Salat bekommt mir nicht wirklich. Eigentlich kann ich alles essen, Bratwurst, Burger, Fritten, danach Crème brûlée – alles kein Thema – aber mit Salat hat mein Körper keinen Vertrag. Kaum zurück im Büro geht die Rennerei schon los. Es gärt und brodelt und ich fühle mich richtig krank. Kurz nach 17h geht es gar nicht mehr, ich will nur noch nach Hause. Aber mein Zuhause ist weit weg. Also geht es zu Fuß zum Appartement gleich neben dem besten Hotel der Welt. Ich freue mich auf einen Jägermeister, vielleicht hilft das.

Während ich die Treppenstufen zum Rhein hinunter stapfe fliegt ein Flugzeug nach dem anderen über meinen Kopf hinweg. Am Himmel lacht mich ein fast voller Mond an. Groß und schwer hängt er am Himmel, das letzte Abendlicht färbt den Himmel leicht violett und der Mond erinnert mich an das Gesicht eines lächelnden Chinesen.

Auf den letzten Metern ist plötzlich das Grummeln im Bauch fast vergessen. Schnell rein und die Kamera klar machen. Ich schnappe mir die D300, dran kommt der 1.7er Teleconverter und das famose AF-S 2.8/70-200. Ich stelle auf Zeitautomatik, Blende 5.6 und ISO-320. Danach geht es schnell die Treppe wieder hinauf. So habe ich freue Sicht auf den Himmel, den Mond und die Flieger die ein paar Minuten später in Frankfurt am Main landen wollen.

Etwa 30 Minuten später ist es zu dunkel für scharfe Fotos. aber ich habe ein paar nette Fotos machen können. Zurück am Mini-Mac wird dann die Beute gesichtet. Es gibt einen Jägermeister und etwas Schokolade. Gut auch, dass noch reichlich Toilettenpapier da ist…

 


Die iPad Kündigung

Kurz nachdem das super tolle neue iPad auf den Markt kam begab es sich, dass der Ansgar sich auch so ein Ding im Apple-Online-Store bestellte. Als kostenlose Zusatzoption gab es damals eine Micro-SIM von vodafone – also gleich mit bestellen – ist vielleicht ganz cool. Die Inbetriebnahme war sowas von einfach, die Karte in das iPad stecken, das iPad starten, http://www.vodafone.de aufrufen, persönliche Daten eingeben, Tarif buchen, fertig!

Der mobile Internetzugang mit dem iPad klappt auch wirklich ganz vorzüglich. vodafone hat in der Tat eines der besten Netze in Deutschland. Gebucht habe ich damals die 3GB Monatsflat für 24,95 Euro im Monat. Keine schlechte Sache, doch rückblickend muss ich sagen, dass ich sie fast gar nicht genutzt habe. Klar wäre es cool gewesen mal in der Bahn auf dem iPad online den Spiegel zu lesen – aber ich fahre meist mit dem Auto oder dem Motorrad. Wenn ich mal mit der  Bahn unterwegs bin, ist das iPad nie dabei. Ok, man könnte abends im Schwayer am Mainzer Volkspark zusammen mit den Kollegen YouTube-Videos anschauen – haben wir auch einmal gemacht – bis sich die anderen Gäste beschwert haben – fällt also auch aus.

Kurzum, was soll ich mit einer 3GB Flatrate machen die ich eigentlich gar nicht nutze? Eine Kündigung wäre da doch eine gute Alternative!!

Nach dem etwas frustrierenden Kündigungsversuch bei moobicent (ist ein vodafone Reseller!) versuche ich mich also mal auf dem iPad. Ein paar Minuten später bin ich dann auch schon wieder reichlich enttäuscht. Auf der vodafone Webseite kann man überall lesen wie man Kunde wird, nur nicht wie man diesen Zustand wieder ändern kann! Nach einigen Versuchen mit der integrierten Suchfunktion lande ich auf einer Seite die genau beschreibt wie ein FAX auszusehen hat und welche Sätze darin enthalten sein müssen. Irgendwie ganz weit hinten in meinem Langzeitgedächtnis regt sich aber was anderes. Wurde nicht beim Vertragsabschluss gelobt, dass man das alles total variablen hin und her switchen kann so wie man es benötigt?

Ich schnappe mir erneut das iPad und versuche http://ipad.vodafone.de – klappt nicht – dann http://www.vodafone.de/iPad – klappt auch nicht – Frust!

Dann kommt mir die Idee einfach bei meinem Windows 7 PC mal die Windows-Taste zu drücken und “vodafone” einzutippen – schwupps habe ich eine Bestätigungsmail gefunden in der genau beschrieben ist wie man die Vertragsoptionen ändern kann.

Der Zauberlink lautet http://www.vodafone.de/mib

Warum mib? Man In Black??

Egal, ich kann kündigen und das klappt so was von gut, dass ich ein paar Screenshots machen muss. Während ich die Sceenshots mache muss ich an meine Versuche denken genau dasselbe auf dem schönen neuen Android Handy zu machen – es ist nicht ‘gerootet’ also geht das nur wenn man auf einem PC oder Mac das Android SDK installiert hat!! Wie schön einfach ist doch manchmal das iPad.

Hier die Kündigung…

Dafür kann man vodafone eigentlich nur loben – oder?

Update nach 6 Monaten:

Leider musste ich erfahren, dass vodafone so toll doch nicht ist! Trotz meiner erfolgreichen und über das iPad einsehbaren Kündigung hat vodafone nun fast ein halbes Jahr lang monatlich weiterhin 25 Euro abgebucht. Die Hotline war überfüllt und somit kein Call-Agent erreichbar. Auf E-Mails wurde erst beim x-ten Anlauf reagiert und dann hiess es, dass sie mein Kundenpasswort brauchen, weil sie wegen des Datenschutzes sonst nicht in meine Vertragsdaten schauen können!!!

Hallo, geht’s noch??


Die Kündigung

Eine irgendwie geartete Dienstleistung zu buchen ist in dieser schönen Welt gar kein Problem. Nur los wird man sie in der Regel nicht wieder. Wer ist in seinem Leben noch nicht auf einen Zeitungsdrücker oder einen Werber eines Buchclubs hereingefallen? Manchmal geht es auch subtiler! Man erstellt ein online Angebebot und sorgt dafür, dass es in der Presse bejubelt wird. Voller Euphorie akzeptieren die neuen Kunden automatische Verlängerungen und hohe Laufzeiten bei den doch so billigen Verträgen.

Ein Jahr später sieht die Welt dann ganz anders aus. Die ach so tolle Flatrate wurde ganz heimlich auf 5GB begrenzt – Fairflat nennt man das jetzt. Obwohl Leistungen eingeschränkt wurden bleibt der Preis natürlich gleich. Ganz blöd, wenn man einen neuen Apple Mini-Mac hat, der sich gleich in den ersten Tagen des Monats gigabyteise ein Update nach dem anderen herunterlädt. Die Konkurrenten haben die Preise gesenkt und da muss man mithalten. So wird die im Jahr 2007 noch so preiswerte angebotene UMTS-Flatrate einfach zum halben Preis angeboten. Super! Nur den ‘Bestandskunden’ die in ihrer Vertragsfalle festhängen sagt das vorsorglich niemend. Klar wäre es fair ihnen schon allein aufgrund ihrer ‘Treue’ die laufenden Verträge umzustellen, aber vielleicht bemerkt es ja niemand. Wenn sie es dann doch bemerken macht man ihnen das Leben einfach mal ein wenig schwer, vielleicht kann man sie ja so dazu bringen nicht zu kündigen.

Wer von uns hat nicht schon auf den Webseiten eines Online-Anbieters das Formular für die Kündigung gesucht? Bei web.de gibt es gern mal Mitgliedschaften wie den web.de-Club total gratis und super kostenlos – zum Test – für drei Monate – sagt man ‘Ja’ und vergisst zu kündigen haben sie wieder einen neuen Kunden ‘gewonnen’. Will der kündigen, kein Problem, er schicht einfach ein Fax an eine Fax-Nummer die gut versteckt ist und die man lange suchen muss. Wer kein Fax hat und nicht dran denkt, dass er auch via Internet faxen könnte hat spätestens jetzt ein Problem. Ok, es gibt ja noch den ‘eingeschriebenen Brief’, aber da muss man ersteinmal selbst was tippen, drucken, eintüten, zur Postfiliale wandern – die es natürlich inzwischen aus Kostengründen nicht mehr gibt – und dann bei einem Zeitschriftenladen mit ‘integrierter Postfiliale’ das ganze Ding zum Selbstkostenpreis absenden. Klingt ganz einfach, ist es aber nicht…

Mein Versuch meine 39,95 Euro UMTS-Flatrate bei moobicent.de durch die seitlangem verfägbare 19,95 Euro Flatrate zu ersetzen will jedenfall auch so recht nicht klappen.

Wer versucht ein Formular zum Thema ‘Kündigung’ zu finden wird auch hier wieder schwer entäuscht sein. Weill man eine E-Mail Anfrage stellen, gibt es einen fertigen Fragenkatalog – von Kündigung steht da nicht wirklich was. Also schicke ich mal eine E-Mail mit “Allgemeinen Vertragsfragen” und einem kurzen Kündigungstext auf die Reise.

Mal sehen was daraus wird – ich werde berichten!


Das vorletzte Wochenende

Noch zwei Wochen arbeiten, dann geht es wieder los. Die Vorfreude ist riesig, gebucht ist fast nichts, wir lassen uns überraschen :-)


Testbilder mit der Nikon P7000

Es ist Freitag und ich kann endlich mal wieder in meinem eigenen Bett ausschlafen – was für ein Luxus. Während ich im Bad die Zähne putze denke ich an all die nörgelnden unzufriedenen Kinder dieser Welt die gar nicht wissen wie gut sie es haben. Sie werden von der Mama geweckt, müssen keine Wäsche waschen, kriegen ein Frühstück gemacht und werden dann noch mit Papas X5 zur Grundschule gefahren damit sie sich keine Erkältung einfangen.

Ok, nicht allen Kindern geht es so gut! Aber die denen es so gut geht wissen es in der Regel nicht zu schätzen. Welche Mutter und welcher Vater haben sich nicht schon die Haare gerauft weil der Nachwuchs egal wie immer unzufrieden war? Während die Zahnbürste in den Becher wandert kommt mir die Idee mal zu versuchen wie sich die neuen NIKON P7000 auf dem Gebiet der “eBay-orientierten Produktfotografie” schlägt.

Also vier frische geladene Batterien in das Nikon SB-900 stecken und dann mal sehen was geht. Auf dem Weg ins Wohnzimmer stolpere ich über den neuen Koffer. Ok, erst einmal wird der Koffer ausgepackt, es ist ne Menge Wäsche drin die reif für die Waschmaschine ist. Eine Weile danach läuft die Waschmaschine vor sich hin und ich habe das Manfrotto 190CLB samt FLM Centerball 38 FT in der Hand. Das Ding ist schwer und ich habe jetzt einen größeren Koffer. Also könnte ich den Kugelkopf an ein größeres und leichteres Carbonstativ montieren. Die Suche nach einem geeigneten Schraubendreher fördert längt verloren geglaubte Dinge ans Tageslicht. Wenn ich doch mal ein paar Tage am Stück daheim sein könnte, irgendwann wären auch alle Kartons mal ausgepackt… Aber es hat auch was gutes, ich finde drei Ladegeräte für Mignonzellen und einen fast neuen Schraubendreher.

Die Operation gestaltet sich schwieriger als gedacht. Der Kugelkopf ist nicht nur von unten mit drei Madenschrauben fixiert, nein er ist auch mit viel Draft an die Mittelsäule des Stativs geschraubt. Ich ziehe die Panorama-Stellschraube so fest es geht und versuche den Kugelkopf abzuschrauben. Es rührt sich einfach gar nichts. Für Aussenstehende wäre es ein lustiges Bild wie ich da im Wohnzimmer mit dem Stativ ringe. Aber schließlich hat es verloren und ich kann den Kugelkopf auf das deutliche leichtere BENRO Carbonstativ montieren. Dieses Stativ hatte ich mir im Januar 2009 kurz vor dem Abflug in die USA bei Foto Oehling in Mainz gekauft. Es hat schon die Wave und viele andere schöne Orte gesehen. Nur eines hatte ich beim Kauf damals nicht bedacht – meinen Koffer! Daher musste ich das damals alles zerlegen und einzeln transportieren. In diesem Jahr kann ich es gebrauchsfertig in den Koffer packen. Am 27. Februar könnte ich knapp unterhalb des Zabriskie-Point kurz in den Koffer greifen und mich dann zur Horde der Abendlichtsüchtigen dazu gesellen – mal sehen – ich werde berichten :-)

Ok, eigentlich geht es hier um die Testbilder die ich heute mit der neuen P7000 gemacht habe.

Hier habe ich vier Bilder ausgesucht. Die P7000 kann ihre Bilder im RAW-Modus auf der Speicherkarte ablegen. Wer will kann wie bei den großen Schwestern zusätzlich ein JPG speichern. Die RAW-Bilder habe ich mit Nikon Capture 2.2.6 geöffnet und die Ausrichtung korrigiert. Da ich die Bilder wie durchschnittliche “eBayer “machen wollte, habe ich natürlich KEIN Stativ benutzt. Das SB-900 Blitzlicht habe ich einfach nach oben gegen die weiße Decke gerichtet. Das war es dann auch schon. Von Nikon Capture aus habe ich die Bilder dann als 16-Bit TIFF gespeichert und danach mit Photoshop ein bisschen die “Linsen geputzt”. Dann als JPG gespeichert und hier hochgeladen. Klingt doch ganz einfach, oder?

Wer auf die kleinen Vorschaubilder klickt kann sich die großen “Originale” anschauen. Ich muss sagen, ich bin vom Detailreichtum, dem Rauschverhalten bei ISO-200 und der Schärfe der Bilder durchaus überrascht. Sie sehen fast aus als wären sie mit einer deutlich teureren Spiegelreflex gemacht worden – RESPEKT!

Aber urteilt selbst – und hinterlasst vielleicht einen kurzen Kommentar :-)

Das Wetter ist fies, ich will gar nicht so recht vor die Türe. Aber ein kurzer Blick aus dem Fenstere inspiriert mich dann doch zu einem kleinen Panorama-Experiment.

Der Panorama-Assistent der P7000 ist über die verschiedenen “Szenen” verfügbar. RAW-Bilder kann man da leider keine machen, aber dafür bekommt man ein wirklich brauchbare Unterstützung im Display angeboten. Über die in das Multifuktionsrad auf der Rückseite integrierte Wippe kann man vorgeben in welche Richtung man ein Panorama fotografieren möchte. Nach dem ersten Bild wird dann zum Beispiel der rechte Teil ganz links im Display angezeigt. Diese Hilfe ist transparent und man kann so sehr schön das nächste Foto korrekt anknüpfen.

Hier ist mein erstes P7000 Freihand-Panorama mit 21-MPix:


Koffer kaufen

Heute ging es kurz nach Feierabend noch schnell in die Mainzer City um einen leichten Koffer zu kaufen. Bei USA-Flügen mit Condor (andere Gesellschaften haben sehr ähnliche Vorschriften) darf der Koffer max. 23 Kg wiegen und Breite + Höhe + Länge dürfen 158 cm nicht überschreiten. Ein zweites Gepäckstück das man ab einem Aufenthalt von 4 Wochen im letzten Jahr noch mitnehmen durfte kostet jetzt zusätzlich 30 bzw. 40€ wenn man es erst am Schalter bucht. Hin & Zürück also 60 oder 80 €. Dann ist es umso ärgerlicher, wenn man einen Koffer hat der 6 Kilogramm wiegt und dann noch deutlich kleiner als die 158cm ist!

In einem Lederwarengeschäft vor dem Mainzer Dom habe ich dann für 169 Euro einen ultraleichten Koffer gefunden der zudem ziemlich genau an die 158cm Grenze heranreicht – Super!

Kaum raus aus dem Laden steht der Mond über dem Mainzer Dom. Nix wie rein in die Tiefgarage, den Koffer wegbringen und mit der neuen Nikon P7000 ein paar Testbilder knipse. Das Stativ habe ich diesmal ein wenig improvisiert. Um den Dom herum stehen überall irgendwelche Sachen auf denen man eine Kamera anlegen kann.

Hier in perspektivisch entzerrtes HDR des Mainzer Doms. Den Mond habe ich separat mit 135mm Brennweite fotografiert, der Dom ist mit 28mm Brennweite aufgenommen. Den Mond habe ich dann dort eingesetzt wo im HDR nur ein weißer Fleck war.

Und noch ein Foto des heutigen Abends – ist auch gerade gerückt. Als “Stativ” diente eine Mülltonne, der Mond stammt aus einem zweiten Bild mit längerer Brennweite und ein paar überflüssige Zweige auf der rechten Seite sind währender der EBV verschwunden… :-)


Die erste Tour 2011

Nachdem das ganze Team wochenlang unter Hochdruck an einer wirklich guten Version unserer neuen Software gearbeitet hat, ist am Samstagnachmittag die zweite Produktivstellung auch geschafft. Nach all den Tagen in Mainz ist es mal wieder Zeit ein paar Maschinen Wäsche zu waschen. Am späten Nachmittag trudelt Sandra ein, sie war noch zu Besuch bei Verwandten im Saarland. Wir packen unsere Autos und es geht für ein paar Stunden nach Bonn.

Nun darf auch der Projektleiter nach Hause...

Später läuft dann die Waschmaschine, wir bestellen uns Pizza und schauen uns einen Film von John Carpenter an, bei dem ich mir vor 28 Jahren fast vor Angst in die Hose gemacht habe – DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT – Am nächsten Morgen hat Sandra dann fast gar nicht geschlafen, ein Albtraum hat den nächsten Albtraum abgelöst…

Wie schön sind da die ersten Sonnenstrahlen des Jahres. Ich springe kurz unter die Dusche, dann geht es schnell zum Bäcker, um 11h bin ich bei meinen Mopeds in der Garage. Ob sie nach der langen Pause wohl anspringen? Und wie sie anspringen! Meine alte R80-RT musste ich eigentlich IMMER via Auto mit Starthilfe & Co. zu neuem Leben erwecken. Meist war nach der Winterpause auch die Batterie hinüber. Während ich die Mopeds für die Haustür fahre freue ich mich wie ein kleiner Schneekönig, dass es endlich wieder los geht und das ganz ohne Probleme – Genial!

So ähnlich sah das heute Morgen aus – nur mit etwas mehr Sonne :-)

Eine Stunde später sitzen wir auf den Mopeds und es geht ganz vorsichtig via Godesberg und Wachtberg auf die Autobahn. Ein paar Minuten später sind wir schon bei Grafschaft, es geht durch die Ausläufer der Eifel zum Café Fahrtwind. Da ist recht wenig los, es sind nur ein paar hartgesottene Biker dort die ihre Mopeds das ganz Jahr über angemeldet haben :-) Es gibt Cappuccino und wir sind froh, dass wir uns ein wenig aufwärmen können. In Bonn waren es 13°C, hier in den Bergen ist es deutlich kälter.

Kurze Fotopause

Als wir wieder aufbrechen kommt es mir in den Sinn den Rest der Tour mit meinem Handy “aufzuzeichnen”. Es geht zurück zum Café Ahrwind, dann rechts ab und hinter einem Porsche Turbo 4 gemütlich durch die Berge. Wir geniessen das Gefühl der Freiheit in vollen Zügen. In Ahrweiler angekommen entschließen wir uns zu einem kleinen Umweg der uns hinunter zum Rhein führen soll. Als wir auf der B9 das Siebengebirge passieren scheint die Sonne und es ist einer der schönsten Momente des noch so jungen Jahres. Hier habe ich ein Bild, das im vorletzten Jahr bei ähnlichem Wetter oben auf dem Turm der Godesburg entstanden ist.

Ein Blick von der Godesburg rüber zum Siebengebirge

Hier noch ein schöner Blick von Wachtberg rüber zum Siebengebirge auf der anderen Rheinseite.

Blick von Wachtberg hinüber zum Siebengebirge

Kaum daheim geht es an die Vorbereitungen für die nächste Woche in Mainz. Um 8h soll es dort wieder spannend werden wenn wieder viele hundert Anwender die Arbeit mit dem völlig neuen System beginnen. Da heißt es dann wieder Konzentration, Fehler analysieren, Korrekturen erstellen und vor allem keine “Verschlimmbesserungen” einchecken…

Hier noch eine schöne Morgenstimmung die ich schon vor längerer Zeit mal vom Schlafzimmerfenster aus geknipst habe.

Ein neuer Tag erwacht

Drei Wochen liegen noch vor uns – dann am 27. Februar geht es wieder los – LAS VEGAS – wie ich mich drauf freue…

Hier noch schnell die mit “My Tracks” auf dem HTC Desire aufgezeichnete Route.


Zombies in der Mensa

Da sitze ich am Abend des zweiten Produktivstellungswochenendes müde und abgekämpft an meinem Notebook und blättere durch meine E-Mails. Und was finde ich da? Eine Mail von meinem älteren Bruder Florian mit einem Aufsatz den sein jüngster Sohn Alexander für die Schule verfasst und dort wohl auch vorgetragen hat. Nach all den Fehlern, der Testerei, den Shelve-Sets, den Fehlerkorrekturen und erneuten Tests und Fehlern kommt das richtig gut – und ich will es Euch daher nicht vorbehalten.

Man bedenke – Alexander besucht die 5. Klasse!

Hier nun sein Aufsatz….

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Mensa – Mittagessen einmal anders

Die Mensa-Zombies

Es fing alles so harmlos an. Ich ging in die neue Mensa, hielt meinen Chip vor das Ladegerät und erhielt meine Cevapcici, Kartoffeln, Salat und Bananenquark. Als ich mich umdrehen und zu meinen Freunden gehen wollte, zersplitterten die Fenster mit einem laute Klirren und es kamen 23 Zombies, die Ähnlichkeiten mit Dr. Frankensteins Schöpfung hatten, in den Speisesaal gestürmt. Ich schrie laut auf, als ein ekelhaft grüner Zombie seine Klauen in den Hals eines Menschen, der das Pech hatte, am Fenster zu sitzen, rammte. Der Körper des jungen unschuldigen Mannes begann zuerst zu zittern und dann zu flackern. Plötzlich gab es einen grellen Blitz, und als ich die Augen wieder öffnete, sah ich statt 23 24 Zombies. Ich kapierte sofort, dass der Mann zu dem sumpf- braunen Zombie ganz rechts geworden war. Jetzt begann der größte  Zombie (ich vermutete, dass es der Anführer war) zu sprechen: „Wir wollen essen, und wenn wir es nicht bekommen, verwandeln wir euch auch in Zombies!“ Brav stellten sich die 24 furchteinflößenden Monster am Terminal A an. Doch die Frau von der Essensausgabe blieb cool und antwortete gelassen: „Ohne Chip kein Essen!“ Da schrien alle Zombies laut durcheinander, doch ein gelber, der mit braunen Punkten besprenkelt war, fasste sich schnell wieder und deutete genau auf mich! Sofort kapierte ich: die Zombies hatten mich als ihr zweites Opfer ausgewählt! Als sie alle auf mich zu polterten, schrie ich ängstlich aber immer noch höflich: „Wenn ihr mein Essen bekommt, hört ihr dann auf, Menschen in Zombies zu verwandeln?“ „Ja, dann lassen wir euch Menschen in Ruhe,“ riefen die Zombies. Als sie meine Cevapcici, Kartoffeln und meinen Salat (sie mochten alle keinen Bananenquark) verschlungen hatten, fingen die Geschöpfe an zu flackern. Da plötzlich gab es einen grellen Blitz, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Schrei. Es war der schwarze Zombie, der den Schrei ausgestoßen hatte. Jetzt zerfiel er zu Asche.

Die anderen Zombies waren zu Menschen geworden, denn jedes Kind weiß hoffentlich, dass gutes Essen, vermischt mit Kaiser-Natron (das ist ein Pulver, das man bei vielen Sachen einsetzen kann, nicht zu verwechseln mit Natronlauge!) gut gegen Monster hilft.

Die nun zurückverwandelten Menschen erklärten mir, dass sie von dem schwarzen, jetzt zu Asche  zerfallenen Zombie überfallen und in Zombies verzaubert wurden.

Die  Zurückverwandlung in Menschen war natürlich ein Grund zum Feiern, und es gab auch zur Feier des Tages Essen für alle, auch für die, die keinen Chip dabei hatten.

Alexander Hillebrand – Klasse 5a1


Tag 16 hat begonnen

Es ist 1h41 in der Nacht. Eigentlich bin ich hundemüde und total durchgefroren. Doch das Reisefieber ist schon ein wenig da. Nach einem langen Arbeitstag waren heute mal fast alle “Externen” in Mainz im Heiliggeist. Es gab Club-Sandwich und Hövels – alles ganz vorzüglich! Danach Wiskey, Bier und Rotwein in meinem Appartement – nicht für mich allein – ein paar Kollegen waren noch dabei :-) Während Tobias was zum langweilig herumstehenden Nikon Coolscan V ED fragt kommen wir auf die Idee ein paar Dias anzuschauen.

Ein paar Minuten später steht der gute alte Rollei Überblendprojektor auf dem Tisch und wirft die ersten 2009er Dias vom Horseshoe Bend an die weiße Wand. Ich kann das Ding kaum noch bedienen, aber irgendwann klappt es mit dem Timer und der Überblenderei. Es geht durch den Horse Shoe Bend, den Lower Antelope Canyon, zum White Pocket und den Coyote Buttes. War das ne coole Reise…

Zweihundert Dias später sind die Kollegen dann auch “gesättigt” – vom Wiskey und den Dias – keine Ahnung was härter ist – aber sie gehen ins Bett – nicht zusammen – brav getrent.

Während links und rechts die Kollegen schnarchen krame ich auf der Festplatte herum und finde eine nette kleine Bildersammlung der 2010er Fahrt zur Hickman Bridge mit anschließender Rundreise durch Schnee und Berge. Vorbei am Brayce Canyon zurück nach Escalante. War das ein Tag…

Eine kleine Bilderserie gibt es in meinem Photo-BLOG:

http://anscharius.blogspot.com/2011/02/american-dreams.html

Eine kleine Kostprobe:


Noch 17 Tage

Die Nacht war wieder viel zu kurz, aber ich schaffe es dann doch ins Bad. Morgen steht die zweite Produktivstellung an. Wenn das geschafft ist bleiben noch zwei Wochenenden um für die USA-Reise alles zusammen zu suchen. Aufregende Zeiten sind das ;-)


Noch 18 Tage

Es ist Mittwoch der 2. Februar – der Wecker klingelt das erste Mal um 7h – ich bin hundemüde. Als ich den Wecker abstelle fällt mein Blick auf den Stapel USA-Reiseführer – ich bin sofort hellwach :-)

Ein Nikon-Mitarbeiter beim Test eines Prototyps der neuen D4

Am Abend zuvor habe ich in den Bildern des letzten USA-Trips gewühlt und habe ein paar unentdeckte ‘Perlen’ gefunden. Die Vorfreude steigt, auch wenn eigentlich noch nichts vorbereitet ist, aber es sind ja auch noch ein paar Tage. Am nächsten Wochenende steht noch ein größere Produktivstellung an, der komplette Austausch einer Software mit der viele hundert Menschen arbeiten. Es gilt das System so auszutauschen, dass keine Daten verloren gehen und es keinen Stillstand in der Sachbearbeitung gibt.

Wie hat Tobias es neulich so schön gesagt: “Wir wollen einem Cowboy während er mit einem Pferd durch die Gegend reitet das Pferd und der Hintern austauschen und er soll nichts davon bemerken!”

Ok, es ist nicht ganz so hart. Eher so: “Ein Cowboy schnallt sein Pferd an einem Saloon an und geht dort ein Bier trinken. Als er danach auf seinem Pferd weiter reitet bemerkt er nicht, dass wir es ausgetauscht haben!”

Klingt doch ganz einfach? In der echten Welt geht das nur mit Kopfschmerzen und vielen Überstunden, aber wenn es dann geklappt hat ist es schon irgendwie cool.

Die Überstunden fallen umso leichter wenn ich an den Flug nach Las Vegas denke…


Noch 19 Arbeitstage

Noch einen Monat arbeiten, noch eine Produktivstellung überleben und noch einen ganzen Sack voll kleiner Softwarefehler finden und korrigieren. Zwischendurch noch zweimal nach Hause fahren und Wäsche waschen, dann heißt es wieder “Jetzt bloss nichts vergessen!!”

Geplant sind Las Vegas, Death Valley, Los Angeles, Santa Monica, Highway No. 1, San Francisco, Yosemite, Mono Lake, Bodie und dann wieder las Vegas. Mal sehen was zwischendurch alles passiert. In Las Vegas muss ich Sandra dann allein in den Flieger setzen, sie muss nach drei Wochen zurück. Die zwei Wochen danach kann ich dann die USA auf eigene Faust erkunden. Die Spannung ist schon ein wenig da, aber auch die Ratlosigkeit wohin es denn genau gehen soll.

Abends lese ich in diversen Reiseführern und danach schaue ich mir noch bei Google-Earth die vielen Panoramio Fotos an. Das ist gar keine schlechte Sache, so findet man schnell heraus welche coolen Locations es so gibt.

Sehr hilfreich ist auch der Google-Streetview. So kann man schon mal schauen wie man auf die Golden Gate Bridge auffährt, wo die Bezahl-Häuschen sind und so weiter. Wirklich überaus praktisch! Während ich mit Google-Streetview vorab die USA erkunde muss ich immer wieder an das ganze Hin und Her in Deutschland denken. Mir kommt in den Sinn, dass mein Zuhause nur eine milchig farbige Fläche ist weil ich komische Nachbarn habe die um ihre Privatsphäre bangen. Aber was soll das denn, nichts ist öffentlicher als die Fassade eines Hauses. Will man ein Haus oder eine Wohnung vermieten, so steigert Google-Streetview sogar den Wert der Immobilie! Aber egal, die Nachbarn sind eben wie sie sind und ich kann und will sie ja auch nicht ändern…

Heute ist der erste Februar 2011. Am 27. Februar fliegen wir nach Las Vegas und ich kann es kaum noch abwarten.

Gestern habe ich noch ein wenig in den Bildern des letzten Trips gewühlt und mir ist eine Belichtungsreihe aus der False Kiva im Canyonlands Nationalpark in die “Hände” gefallen.

Ein Blick aus der False Kiva in den Canyonlands National Park

Dieses Bild hier ist ein HDR das ich aus 7 einzelnen Bildern zusammen gestellt habe, die jeweils mit einem Unterschied von einer Blende belichtet waren. Dies bei konstanter Blende und variabler Zeit – also mit ZEITAUTOMATIK

Das mag alles sehr verwirrend klingen, ist es aber gar nicht.

Wer mag, kann ja mal hier nachlesen wie das geht.


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