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Archiv für 2011/01/03

Neujahrswanderung

Eigentlich war in der letzten Woche zusammen mit Wolfgang eine Wanderung am Pico del Teide geplant. Aber dann hatten wir ja beide keine Lust und sind statt dessen lieber in Santa Cruz beim Saturn gewesen. Am Neujahrstag wollte ich diese Wanderung dann nachholen.

Relativ früh klingelt daher der Wecker. Beim Frühstück beeile ich mich, dann schnell alles zusammen packen und los. Während Sandra bei 25°C am Pool ein Buch liest fahre ich über La Orotava hoch zum Pico del Teide. Der Weg ist teilweise echt anstrengend, denn ich bin mitten in einer langen Kolonne die hinter einem Kleinstwagen herschleicht der mit 20 Km/h den steilen Anstieg zu meistern versucht. Als wir nach einer halben Ewigkeit endlich überholen können entpuppen sich einige andere Autos als kaum schnellere Schleicher. Das ist nerv tötend denn ich will mir die Gegend nicht anschauen sondern schnell an mein Ziel. Aber so gehen die Meinungen eben manchmal auseinander. Also ruhig bleiben uns langsam in der Kolonne weiterfahren.

Nach etwa 90 Minuten bin ich am “Trailhead”. Schnell die Wanderschuhe anziehen, die nicht wirklich wichtigen Fotosachen aussortieren und dafür etwas Obst und Wasser in den Rucksack packen. Dann geht es los. Erst nach links auf den aufgebrochenen Aschehügel, dann auf Wanderweg Nr. 13 vorbei an jungen Lava-Feldern am Fuße des Pico del Teide.

Es sind etwa 300 Höhenmeter Unterschied. Beim Abstieg spüre ich es deutlich im rechten Knie. Es schmerzt als hätte ich es zu stark belastet und die letzten zwei Kilometer ist es mehr ein Humpeln als ein Wandern. Als ich am Auto ankomme bin ich wirklich froh, dass ich nicht weiter laufen muss. Ich bin eben doch eher die Arbeit am Schreibtisch gewohnt…

Nach einer kleinen Verschnaufpause geht es dann in Richtung La Esperanza zurück. Kurz vor La Esperanza biege ich dann nach Süd-Osten auf die Straße in Richtung Arafo ab. Die wollte ich immer schon mal ausprobieren und es lohnt sich tatsächlich. Auch hier gibt es eine Nebeldecke die es zu durchqueren gilt. Mein GPS liegt auf dem Beifahrersitz und ich setze mir Wegpunkte beim Eintritt und Austritt aus dem Nebel. Später kann ich dann mal schauen wie dick und wie hoch der Nebel war :-)

Die Abfahrt ist sehr schön, es ist fast nichts los, lediglich ein paar glückliche Motorradfahrer kommen mir entgegen. Die machen es richtig, die genießen das Leben auf dieser schönen Insel!!

Später daheim auf der Finca von Caro & Jo bin ich dann doch ziemlich erledigt und freue mich auf ein leckeres Abendessen.

Sandra hat sich Muscheln bestellt. Ich selbst mag so etwas nicht, finde es sogar ein wenig eklig. Caro hat für mich ein kleines typisch Kanarisches Gericht. Winzig kleine schwarze Kartoffeln die mit Speck und Zwiebeln gratiniert und mit Käse überbacken wurden. Sehr lecker!

Danach heißt es dann die wichtigsten Sachen zusammen zu packen, damit die Abreise am nächsten Morgen möglichst zügig von statten gehen kann.

Hier sind ein paar Fotos meiner kleinen netten Wanderung:

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Heute war der erste Arbeitstag und es ist schon wieder 0:40 – schnell ins Bett.

Ciao!

Kurz vor dem Schlafengehen noch ein kleines Video :-)


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